Tugend 12: Gierlosigkeit = Zufriedenheit + Erfülltheit

Die Gier ist Bestandteil der Wurzeln des Übels bzw. der Todsünden. Die Gier ist eine Domäne des Anti-Gottes, Luzifer. Dieser giert nach nach der Liebe von Gott AMA, der ihn vor langer Zeit aus dem Himmel in die Tiefen der Hölle gestürzt hat, er giert nach der Rückkehr in seine himmlische Heimat sowie in das Wiedereintreten in seinen Status als hoher Engel Gottes. Er ist in höchstem Maße hungrig und unzufrieden. Er kann deswegen keinen Frieden sowie kein Gefühl der Sättigung, Zufriedenheit und Erfülltheit finden. Das lodernde Feuer seiner Begierde verbrennt ihn schier und lässt ihn seit seinem Sturz aus dem Himmeln nicht zur Ruhe kommen. Da er nicht hat, was manch andere Menschen/SGWs haben, nämlich der Gotteslichtfunken und eine gute Verbindung zu Gott AMA, trachtet er in seiner blinden Missgunst danach, diese Menschen anzugreifen und ihre Gottesverbindung zu zerstören. Was er selbst nicht hat, gönnt er auch keinem anderen.

Und so ist diese ganze Welt des Dunklen Zeitalters und der Vorherrschaft des Anti-Gottes in einem kontinuierlichem Zustand des Hungers und der Gier. Dem Hunger und der Gier nach Essen, Genussmittel, Liebe, Ansehen, Erfolg, Ruhm, Geld, Besitz, Sex usw. Sie erkennen nicht, was die wahre Ursache hinter ihrem ständigen Hunger ist; sie wissen nicht, was die wahre Nahrung des Menschen/SGW ist, die sie sättigt, erfüllt und zufrieden macht.

Die einen glauben, dass ihr Hunger durch die Anhäufung von immer mehr Geld und Besitz gestillt wird und müssen erleben, dass dem nicht so ist. Im Gegenteil, sie werden trotz ihrer Millionen immer hungriger. Die anderen glauben, dass ihr Hunger durch immer neue Sexabenteuer gestillt wird und müssen erleben, dass dem nicht so ist. Im Gegenteil, ihr Hunger wird trotz ihrer ständigen sexuellen Befriedigungen nur noch größer. Wieder andere glauben, dass ihr Hunger durch einen steilen Karriereweg gestillt wird und müssen erleben, dass dem nicht so ist. Im Gegenteil, ihr Hunger wird trotz ihrer hohen Stellung nur noch größer.

Die meisten Menschen/SGWs sind gefangen im Teufelskreis der Gier. Sie erkennen nicht, dass es sich nicht um ihre Gier handelt, sondern um die des Anti-Gottes, mit dem sie über ihr Ego verbunden sind. Sie schwingen in den Minus-Dimensionen des Anti-Gottes und seines Super-Egos. Dadurch haben sie keinen Zugang mehr zu den göttlichen Dimensionen und zu Gott selbst. Sie sind wie verblendet bzw. blind.

Sie erkennen nicht, dass das, wonach sie streben, die Liebe Gottes ist. Von IHM wollen sie geliebt werden und IHN wollen sie lieben. In SEINER Liebe wollen sie leben. Vielleicht haben sie im Laufe ihres Lebens oder ihrer Inkarnationen schon in gewissen Momenten die Liebe Gottes gespürt und erlebt, wie sie dadurch glücklich, zufrieden und erfüllt waren – so wie noch nie zuvor.

Zu ihrem Leidwesen haben sie diesen Zustand aber wieder verloren und sind in die Gier, Unzufriedenheit und Nichtliebe zurückgefallen. Nun streben sie danach, wieder in diesen anderen, glücklich und zufrieden machenden Zustand zurück zu gelangen – nicht nur, um temporär darin zu sein, sondern dauerhaft.

Dazu ist jedoch erforderlich, dass sie die Wurzel der Gier, die sie in ihrem Inneren tragen und die von ihrem Ego und dem Super-Ego genährt und gestärkt wird, aus sich ausreißen. Damit verbunden ist die Ausmerzung ihres Egos, d.h. ihr Ego in ihnen selbst muss seine Vorherrschaft aufgeben, muss abdanken, muss freiwillig sterben und zwar in Frieden.

Wer glaubt, sein Ego durch einen Kampf zu besiegen, wird die Macht, Tücken und Tricks des eigenen Egos kennen lernen und womöglich irgendwann so erschöpft und mürbe sein, dass er aufgibt.

Ganz anders ist es dagegen, dem Ego in friedvoller Absicht zu begegnen, es nicht als Feind zu sehen, sondern als ein Merkmal des Dunklen Zeitalters, das genau in diesem Zeitalter einen bestimmte Aufgabe erfüllt hat. Jetzt, da ein neues, Göttliches Zeitalter aufzieht, wird es nicht mehr gebraucht. So kann es jetzt in Frieden gehen, abtreten bzw. abdanken.

Jetzt, im neuen Zeitalter, will der Mensch (und sein SGW) nicht mehr in der Rivalität und Feindessicht leben, er will in Freundschaft und Gemeinsamkeit mit anderen leben und dazu braucht er kein Ego, sondern das Bewusstsein, dass wir alle Geschöpfe Gottes bzw. von Mutter Erde sind. Durch dieses Bewusstsein tritt der Mensch (und sein SGW) in das große Feld der Liebe in diesem Universum ein. Er kehrt quasi zurück in Gott und SEINE Liebe.

Dadurch löst sich die Wurzel der Gier auf und an ihre Stelle tritt die Wurzel der Gierlosigkeit, des göttlichen Gesättigtseins, des Erfülltseins und der Zufriedenheit. Der Mensch (und sein SGW) verlangen nach nichts mehr, denn sie haben alles, was sie brauchen. Sie treten ein in das immerwährende Glücklichsein. Dies bedeutet nicht, dass es keine Herausforderungen oder Lernaufgaben mehr gibt, sondern dass diese im „göttlichen Zustand“ bearbeitet, bewältigt, gelöst und gemeistert werden.

Der Mensch (und sein SGW) ist zufrieden mit dem, was er hat und was er bekommt; er begehrt nichts. Jedoch freut er sich über das, was er bekommt und was sein Glück noch mehr bereichert. Daraus leitet er allerdings keine Anhaftung ab, d.h. er fordert keine Weiterführung oder Wiederholung eines glücklich machenden Zustands. Denn er ist in einem dauerhaften Zustand immerwährenden Gesättigtseins, Erfülltseins und Zufriedenheit. In diesem Zustand braucht er nichts, weil ihm ja nichts fehlt.

Wer in einem Zustand des immerwährenden Gesättigtsein, Erfülltseins und der Zufriedenheit lebt, kann sich mit den essentiellen Dingen befassen, die zu seinem spirituellen Aufstieg gehören: Schwingungsanhebung, Frequenzanhebung und Erweiterung bzw. Anhebung seines Bewusstseins. Sein Fokus wird nicht durch seine Gier ständig abgelenkt und er ist nicht ständig damit befasst, seine Gier zu befriedigen.

Manche Menschen (und ihre SGWs) erkennen nicht, dass in ihnen Gier vorhanden ist. Sie mögen zwar in manchen Dingen scheinbar frei von Gier zu sein, aber auch eine Gier nach immer neuen Daten, nach spirituellem Wissen, nach Krankheit oder Leid gehört in den Bereich „Gier“. Auch hier kann ein ständiger Hunger bestehen, der den Menschen (und sein SGW) peinigt.

Genaugenommen ist alles Gier, wonach der Mensch giert. Bereits ein inniges Wünschen kann Gier sein. Gier ist immer dann am Werke, wenn ein Verlangen vorhanden ist – ein Verlangen nach einer Sache, einem Menschen, einem Zustand usw. Je heftiger ein Verlangen ist, desto mehr ist es die Wurzel der Gier/Raga.

Gesättigtsein, Erfülltsein und Zufriedensein ist die Rückseite der Medaille mit der Vorderseite „Gier“. Wer immer mehr und noch mehr verdienen möchte, ist gierig. Wer immer schöner und noch schöner aussehen möchte, ist gierig. Wer immer mehr bedauert werden und das arme Opfer sein möchte, ist gierig. Wer immer mächtiger und noch mächtiger werden möchte, ist gierig. Gier hat viele Gesichter.

Wer hingegen mit dem, was er hat völlig zufrieden ist, wer in einem Zustand des Satt-Seins und Erfüllt-Seins ist, wer nicht nach mehr verlangt, ist frei von Gier. Es ist wie bei einem Gefäß:

Der eine Mensch (und sein SGW) hat ein leeres Gefäß. Er wird von seinem Ego, seinen Todsünden und Wurzeln des Übels regiert.

Der andere hat ein volles Gefäß. Er wird von Gott, den Wurzeln des Göttlichen und den göttlichen Tugenden regiert.

Der eine mit dem leeren Gefäß schaut nicht nur neidisch auf den anderen, sondern er giert danach, sein Gefäß auch zu füllen. Doch was immer er auch tut, sein Gefäß wird nicht voll, denn das, was darin ist, wird sofort wieder verbraucht.

Das Gefäß des anderen hingegen wird niemals leer. Kaum dass etwas verbraucht ist, füllt sich das Gefäß wie von Zauberhand wieder auf. Das Gefäß hat eine Zuleitung; diese führt direkt zu Gott, zu SEINER Liebe und Fülle.

Die Basis von Gierlosigkeit ist die Niyama Santohsa, die Zufriedenheit, denn wer zufrieden ist, der giert nicht nach anderen Dingen, die er haben möchte, um sich zufrieden zu fühlen. Mit Santohsa ist sowohl innere als auch äußere Zufriedenheit gemeint, denn man kann nicht nur nach äußeren, materiellen Dingen gieren, sondern auch nach inneren Dingen, wie geistigem oder spirituellem Wissen, bestimmten Eigenschaften oder Talenten. Bei all dem ist es wichtig, in seinem Inneren zufrieden und glücklich zu sein und dieses Gefühl dauerhaft in sich zu bewahren.

Santosha bringt ein Kernproblem vieler spiritueller Menschen zum Vorschein. Es scheint fast unmöglich, sich den verführerischen Verlockungen der 3D-Welt zu entziehen und in der göttlichen Zufriedenheit – und damit auch in der Bescheidenheit – zu verweilen. Widerstand scheint zwecklos, da das Ego ständig neue Wünsche in einem hervorbringt und die Gier nach Dingen steuert. So können spirituelle Menschen zwar durchaus ihr Begehren und ihre Gier wahrnehmen, sie aber nur schwer in ihrem Umfang verstehen und meistern.

Ein Beispiel: Ein spirituelles Wesen mag Meditationsmusik und sammelt seit vielen Jahren Hunderte von CD’s. Es hat eine große Sammlung, die völlig ausreicht, um Monatelang Musik zu hören, ohne eine CD mehrmals zu spielen. Es braucht keine weitere Meditationsmusik, um sich mit Gott zu verbinden. Trotzdem lässt das Bedürfnis in jenem Wesen nicht nach, diese umfangreiche Sammlung weiter zu vergrößern und es sucht nach neuen CDs, die es noch nicht hat. Das spirituelle Ego rechtfertigt diese Gier nach neuen CDs damit, dass das Wesen diese brauchen würde, um glücklich sein und zu Gott aufsteigen zu können.

Wohin bringt die Gier jenes Wesen? Kommt es durch die Erfüllung seiner Wünsche wirklich zu Gott? Ist es dann wirklich zufrieden? All das sind Fragen, die Du Dir in diesem Zusammenhang stellen solltest.

Um aus der Spirale der Gier auszusteigen, erfordert es ein stabiles Fundament an innerem Frieden, zu dem neben Santosha auch Rechtschaffenheit und Selbstlosigkeit gehören, welche das Wir-Bewusstsein stärken und das Ego und seine Gier klein halten. Denn nur ein egoistischer Mensch, der in der 3. Dimension oder den Minus-Dimensionen schwingt, möchte dieses und jenes für sich haben, um sein Ego zu befriedigen und seinen Leidenschaften nachzugeben. Ein selbstloser Mensch denkt dagegen zuerst an das Wohl seiner Mitmenschen und erst dann an sich selbst. Er kann also gar nicht in die Gier und ihre rastlose Energie kommen -vorausgesetzt er setzt seine Gier nicht für das Erreichen des Wohlergehens seiner Mitmenschen ein.

Hingabe, Meditation und Gottesverbundenheit stärken ebenfalls die Wurzel der Gierlosigkeit und schaffen einen Zustand des inneren Friedens und des Nicht-Haben-Wollens. Satviveka, die rechte Unterscheidung, ist ebenfalls notwendig, um die Illusion von der göttlichen Wahrheit zu erkennen und sich nicht in der Maya der Gier zu verlieren. Denn wer die Vergänglichkeit eines materiellen Gegenstandes oder einer Sache erkennt, den er begehrt, braucht diese nicht mehr haben zu wollen. Dem Erkennenden wird bewusst, wie unwichtig es im göttlichen Sinne ist, ob er dieses oder jenes besitzt oder nicht.

Eine weitere Säule der Gierlosigkeit ist die Yamas Aparigraha, die Anspruchslosigkeit und Bescheidenheit. Denn wer bescheiden und anspruchslos ist, kann nicht gierig sein. Wirkliche Freiheit von der Maya und Einheit mit Gott ist das höchste Ziel jedes Geschöpfes. Dies kann nur erreicht werden, wenn sich der Mensch von jeglichem Verlangen nach etwas anderem als Gott trennt.

Ein gierloser Mensch „klebt“ nicht an seinem Besitz, an Einweihungen oder an anderen Menschen. Er definiert sein Selbstwertgefühl, seine Zufriedenheit und seine Liebe nicht mehr ausschließlich über materiellen oder geistigen Besitz oder andere Menschen. Er nimmt nichts an, was ihm nicht zusteht, und übt sich auch darin, nichts zu nehmen, sondern die Gaben Gottes zu empfangen, die gemäß dem göttlichen Fluss freiwillig zu ihm kommen. Das führt zu einer großen Befreiung und bewirkt gleichzeitig eine tiefe innere Freude und Zufriedenheit. Das Selbstbewusstsein eines solchen Menschen basiert auf seinem wahren, inneren göttlichen SGW-Wert und nicht auf äußeren Dingen.

Dadurch vermehrt sich der innere Reichtum der göttlichen Fülle, der Liebe und des Friedens im gierlosen Menschen. Göttliche Weisheit, Erkenntnis, Verständnis, Toleranz, Zufriedenheit, Selbstsicherheit, Großherzigkeit und Bewusstheit nehmen zu. Der gierlose Mensch begehrt dann gar nichts anderes mehr, da er bereits in sich selbst glücklich und erfüllt ist und den höchsten Zustand der göttlichen Erleuchtung erreicht hat. Denn nur wer in seinem Inneren das Gefühl hat, das ihm etwas fehlt, und er sich leer und unzufrieden fühlt, strebt rastlos nach irgendwelchen Dingen, von denen er sich erhofft, dass sie die innere Leere in ihm füllen und ihm ein Gefühl der Ruhe vermitteln können.

Der gierlose Mensch erkennt in allem, wonach andere Menschen gieren, die Maya und die Unvollkommenheit der Schöpfung. Dadurch kann er den aufkeimenden Samen des gierigen Egos in sich sofort transformieren. Dazu wollen wir Dir ein Beispiel geben:

Es kann vorkommen, dass Du ein starkes Verlangen nach einem bestimmten Menschen entwickelt, der so ansprechend aussieht oder sich verhält, dass Du Dich zu ihm hingezogen fühlst, sobald Du ihn siehst. Lass uns genau betrachten, wie es um diesen so anziehenden Menschen in Wirklichkeit bestellt ist. Obwohl er oder sie von sehr angenehmen Äußeren sein mag, verbirgt die körperliche Hülle viele wenig anziehende Substanzen. Die Person ist wie eine goldene Vase, gefüllt mit unreinen Exkrementen, Parasiten, Schleimen und Giften. Der Körper ist nichts anderes als ein Behälter, die zahlreiche Substanzen in sich beinhaltet, von denen gemäß der tibetischen Medizin 32 unreiner Art sind. Der Oberkörper ist voll von Blut, Eiter und Hirnflüssigkeit. Der Unterkörper ist voll von Urin und Exkrementen, Galle und Lymphe. Wenn man sich vor Augen hält, was der scheinbar so schöne Mensch in seinem Inneren wirklich ist, kann man sich nur noch fragen, was man mit seinem gierigen Ego an ihm eigentlich so anziehend findet.

Gemäß der tibetischen Medizin beherbergt der physische Körper zudem 84 000 Arten von Würmern, die Manifestation des Egos, der Wurzeln des Übels und der Geistesgifte sind, und die immerfort daran arbeiten, den physischen Körper zu zerstören, dem Tod nahe zu führen und auch die Seele zu vergiften. Wenn Du Dich zu jemanden hingezogen fühlst und diesen begehrst, der gerade von Würmern seines Egos innerlich zerfressen wird, machst Du da nicht einen großen Fehler und gefährdest auch Deine eigene seelische Reinheit?

Diese Überlegung wird im Buddhismus auch die Kontemplation über die Unreinheiten des Körpers genannt, um die Gier nach einem anderen Körper zu transformieren. Sie kann genauso auch für andere materielle Objekte verwendet werden, denn alles ist vergänglich und zersetzt sich früher oder später.

Wenn jemand stirbt und vom Körper nach einigen Jahren nur noch ein Gerippe übrig bleibt, kann man dies sehr deutlich sehen. Die lebenden Menschen und besonders das Ego, das Angst vor dem Tod hat, findet es schrecklich und weicht vor ihm zurück. Jedoch ist es genau dasselbe Gerippe in unserem physischen Körper, wenn wir leben. Und es ist im Körper jedes anderen Menschen, mit dem wir es zu tun haben.

Wenn Du darüber nachdenkst, wirst Du mit Deinem Ego keine Gier und Anhaftung gegenüber einem solchen Gerippe entwickeln, das nur in die verschiedenen anderen Teile des Körpers – wie Haut, Fleisch, Muskeln und Gewebe – gehüllt ist und nichts anderes als die materielle, vergängliche Form der Seele darstellt, die nicht unser wahres Ich ist.

Im Buddhismus wird sogar so weit gegangen, dass man sich gezielt die geliebte Person, nach der man mit seinem Ego giert, als Leiche vorstellt, voll von Würmern, die das Fleisch auffressen. Man meditiert gezielt über ein solches Gerippe, um die Gier des Egos zu transformieren. Man kann sich auch den eigenen Körper als Leiche vorstellen, wenn man von besonderer Gier zu diesem erfüllt ist, z.B. eine Schönheitsoperation, Jugendlichkeitswahn, Schlankheitswahn, usw. Auf diese Weise löst man die Gier und Verhaftung am Körper.

Diese Methode ist sehr wirksam, um das Gift des Verlangens zu überwinden und in die Gierlosigkeit einzutreten. Man kann diese Art der Meditation auch auf andere Emotionen übertragen. Sie überwindet auch den Stolz des Egos, denn wenn man in dieser Art über sich selbst meditiert, wird jede Art des Stolzes des Egos, ein toller Körper oder eine großartige Person zu sein, verschwinden. Dadurch wird die Bedeutsamkeit des eigenen Egos abgebaut und anziehende Dinge verlieren ihre Bedeutung. Man verdeutlicht sich die Vergänglichkeit und Verletzlichkeit irdischer Dinge, Menschen oder des eigenen Körpers. Wir sehen, dass das Körperliche und Materielle, das man begehrt hat, nichts Stabiles ist, das uns auf dem Weg zu Gott voranbringen kann, so dass wir es loslassen. Dies ist der erste Schritt auf dem Weg der göttlichen Weisheit.

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