Tugend 10: Göttliche Liebe

Der Hass ist Bestandteil der Wurzeln des Übels bzw. der Todsünden. Der Hass ist eine Domäne des Anti-Gottes, Luzifer. Dieser hasst den Universumslenker AMA, der ihn vor langer Zeit aus dem Himmel in die Tiefen der Hölle gestürzt hat. Durch diesen Akt wurde das Pendant zur göttlichen Liebe geschaffen: der anti-göttliche Hass.

Die göttliche Liebe ist die höchste Liebe, die im Universum AMA möglich ist. Die Wesen erleben sie, wenn sie in die 7. Dimension = göttliche Dimension aufsteigen. Sie ist der Peak in der Entwicklung des Menschen bzw. seines SGW, denn von dort aus kann das Wesen in Gott eingehen, sich mit Gott AMA in höchster Liebe vereinigen und mit seinem Ego in SEINER Liebe „verbrennen“. Die 7. Dimension ist die Dimension, von der aus die Engel Gottes im Universum AMA operieren.

Der anti-göttliche Hass ist die niederste und gegensätzlichste Form der göttlichen Liebe. Um die höchste Form des Hasses kennen zu lernen und zu experimentieren, muss ein Mensch/SGW bis in die Minus 7. Dimension = anti-göttliche Dimension hinuntersteigen. Wenn ein einst göttliches Wesen auf seinem Inkarnationsweg den anti-göttlichen Pfad eingeschlagen hat, ist die Minus 7. Dimension der Bereich, von dem aus es in den Anti-Gott eingeht. Die Minus 7. Dimension ist die Dimension, von der aus die schwarzen Engel des Anti-Gottes im Universum AMA operieren.

Im Spektrum zwischen göttlicher Liebe und anti-göttlichem Hass findet all das statt, was die Menschen/SGWs im Laufe ihres Inkarnationszyklus kennen lernen und experimentieren, um daraus zu lernen und sich zu entwickeln: die ganze Bandbreite zwischen romantischer Liebe und zerstörendem Hass. Ziel ist es, dass die Menschen/SGWs irgendwann genug haben von dem polaren Spiel zwischen Liebe und Hass, aus beiden Polaritäten aussteigen und sich darüber erheben, um in die göttliche, neutrale Liebe aufzusteigen.

Spätestens, wenn ein SGW beschließt, seinen Inkarnationszyklus im Universum AMA zu beenden, muss es den Weg in die göttliche, neutrale Liebe gehen, denn nur über die göttliche Liebe ist der Höhepunkt möglich: das Eingehen in Gott AMA, die Vereinigung mit IHM in SEINER höchsten Liebe, die gleich einem „Feuer“ die Seele des Menschen „verbrennt“. Gott AMA hat jedes Wesen durch SEINE Liebe erschaffen und ER nimmt jedes Wesen am Ende seines Inkarnationszyklus und beim Aufstieg durch SEINE Liebe wieder in sich auf.

Die Engel Gottes hingegen, die für IHN in diesem Universum wirken, sind pure Liebe Gottes. Sie haben nicht nur das Wissen und Bewusstsein um SEINE Liebe, sondern sie sind auch als einzige in diesem Universum befugt und fähig, den Strahl der göttlichen Liebe zu lenken und mit dem Feuer der göttlichen Liebe zu operieren. Die Engel Gottes brauchen nicht, wie die inkarnierten Universumswesen, die göttliche Liebe zu experimentieren und zu lernen, da sie von Gott AMA als Ausdruck der göttlichen Liebe geschaffen wurden, d.h. durch sie lenkt ER seine höchste, göttliche Liebe in das Universum.

Am Anfang sind die SGWs, wenn sie aus der Geburtskammer dieses Universums kommen, in Sachen Liebe wie ein weißes Blatt Papier. Mit jeder Inkarnation lernen sie etwas über dieses Thema, das eines der zentralen Themen im Inkarnationszyklus ist.

Je nachdem, in welchen Zeitaltern und in welchen Welten sie inkarnieren – ob es sich beispielsweise um liebevolle oder kriegerische Planeten handelt, ob es sich um ein Goldenes Zeitalter oder ein Dunkles Zeitalter handelt – lernen sie mehr über die Liebe oder mehr über den Hass.

„Liebe“ ist nur der Sammelbegriff für viele Unterthemen, z.B. Annahme, Wertschätzung, Mitgefühl, Toleranz, Respekt, Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Freundlichkeit, Loyalität, Treue usw.

Ebenso ist „Hass“ nur der Sammelbegriff für viele Unterthemen, z.B. Ablehnung, Ärger, Wut, Geringschätzung, Abwertung, Erniedrigung, Hartherzigkeit, Gemeinheit, Berechnung usw.

Liebe und Hass sind von ein- und derselben Sorte: sie sind polar. Grundsätzlich handelt es sich bei beiden schlichtweg um Möglichkeiten. Man kann mit einem Mitmenschen so oder so umgehen, man kann in einer Sache so oder so reagieren, man kann das Leben so oder so sehen. Deshalb sind sowohl Liebe wie auch Hass wie „Brillen“, die Menschen aufhaben und durch die sie schauen bzw. mit denen sie denken, fühlen und wahrnehmen.

Liebe und Hass sowie die darüberstehende göttliche Liebe können wir uns wie ein Dreieck vorstellen. Die polare Liebe und der polare Hass bilden die Eckpunkte an der unteren geraden Linie. Jedes Wesen, das in die göttliche Liebe gelangen möchte, muss die beiden polaren Punkte verlassen und seine Liebe zu einer vereinigten, neutralen Liebe anheben, die dann den dritten Eckpunkt des Dreiecks „Liebe/Hass und göttliche Liebe“ bildet. Göttliche Liebe steht somit nicht außerhalb der Liebe, sondern sie ist der Gipfel auf dem Aufstiegsweg des Menschen und seines SGWs hinauf auf den „Berg der Liebe“.

Triade

Das Wesen, das in die göttliche, neutrale Liebe aufsteigt, legt sowohl die weiße/lichtvolle Liebe als auch den dunklen/finstereren Hass ab, die mit polaren Emotionen wie Naivität, Romantik, Sentimentalität, Empfindsamkeit, Überschwänglichkeit, Verträumtheit, Sanftmut, Rücksicht und Nachsicht auf der einen Seite, und mit Berechnung, Egoismus, Macht, Gier, Zerstörung und Eifersucht auf der anderen Seite verbunden sind.

Auf dem Weg in die göttliche Liebe lösen sich diese Emotionen im Feuer der göttlichen Liebe auf, je näher das Wesen dem hochfrequenten Feld der göttlichen Liebe kommt. Es heißt nicht umsonst, dass die göttliche Liebe die höchste Macht und Kraft in diesem Universum ist. Sie birgt in sich zudem die höchste Schwingung und Frequenz, die in diesem Universum möglich ist. Sie ist das höchste göttliche Feuer, das in diesem Universum „brennt“.

Nicht nur die Emotionen verbrennen, je mehr ein Wesen in das Kraftfeld der göttlichen Liebe eintritt, sondern auch das Ego und die Begierden. Das Wesen wird zunehmend emotionsloser, neutraler und kühler. So scheint es zumindest auf die Mitmenschen und die Umwelt. Die scheinbare Emotionslosigkeit hat jedoch nichts mit Verrohung oder Lieblosigkeit zu tun, sondern mit der Freiheit von emotionalen Anfachungen und Schwankungen. Das oberflächliche und emotionale Verliebtsein der 3. und 4. Dimension hat sich in eine tiefe, starke und freie Liebe der höheren, göttlichen, neutralen 6. und 7. Dimension gewandelt. Das eine ist wie ein perlender Gebirgsbach; das andere ist ein breiter, starker und tiefer Strom, der beständig und unaufhaltsam seinem Ziel, der Vereinigung in Gott und mit Gott, entgegen strömt.

Das Merkmal der göttlichen, neutralen Liebe ist das des Erhebenden, des Tiefen, des Zeit- und Formlosen, des Bedingungslosen, des Objektlosen, des in-Liebe-Sein als einen immerwährenden Zustand, der Glückseligkeit. Die göttliche Liebe ist einerseits die Freiheit von der Liebe und andererseits der Eintritt in das, was man „in Liebe sein“ bezeichnet. Die göttliche Liebe ist nicht ein momentaner Gefühlszustand, wie man ihn beim Verliebtsein empfindet, sondern sie sie ein immerwährender Seins-Zustand. Ein Seins-Zustand ist eine stabile Angelegenheit, ohne Schwankungen, ohne Abweichungen. Er ist wie ein Fels in der Brandung. So steht der Fels der göttlichen Liebe im Meer und selbst hohe und starke Wellen können ihn nicht von der Stelle bewegen.

Wenn sich ein Wesen/SGW auf den Weg zur göttlichen Liebe macht, so ist das stets der Weg der Liebe des Wesens/SGWs zu Gott, denn das Wesen muss in die Liebe Gottes eintreten, in SEIN Kraftfeld der göttlichen Liebe. In der 7. Dimension wird die Liebe des Wesens/SGWs zu Gott, dem höchsten Feuer-Engel der Liebe dieses Universums, immer stärker und es entsteht sein größter Wunsch, sich mit Gott zu vereinigen, sein Ego bzw. indiviudelles Bewusstsein als Mensch/SGW aufzugeben und im neuen Bewusstsein, dem Gottesbewusstsein oder Allbewusstsein, wieder zu erwachen. Damit tritt das Wesen in eine neue Dimension seines Seins ein.

Auf dem Weg in die göttliche Liebe muss der Mensch/das SGW lernen, sein Bewusstsein und seine Sichtweise in Sachen Liebe zu verändern und zu transformieren: von der egoistischen in die altruistische, von der nehmenden in die gebende, von der erwartenden in die erwartungslose, von der misstrauischen in die vertrauensvolle, von der begehrenden in die begehrlose, von der zerstörenden in die fördernde, von der niederen in die höhere, von der falschen in die wahrhaftige usw.

Der Mensch/das SGW muss alles, was mit anti-göttlichem Hass zu tun hat, erkennen und transformieren. Bereits Unmut zu einer Sache oder einem Menschen ist die Vorstufe von Hass. Die Schwester des Unmutes ist die Unzufriedenheit. Beides sind negative emotionale Zustände. Sie gehen einher mit Nichtliebe und Ablehnung. Alle vier Begriffe führen, wenn sie nicht bereits in der Anfangsphase aufgelöst bzw. entfernt werden, direkt in die Wurzel des Hasses und seine Unterwurzeln, Ärger, Wut und Schuld.

Liebe und Hass sind beides Energien, d.h. sie bergen dieselbe Energie in sich, jedoch in unterschiedlicher Färbung: während weiße Liebe rosarot ist, ist Hass dunkelrot-schwarz und neutrale Liebe ist violett. Liebe tut wohl und baut auf, Hass hingegen frisst den Menschen und seine Seele von innen her auf. Es ist manchen Menschen, die ziemlich viel Hass in sich haben, nicht bewusst, in welcher Gefahr sie sich befinden. Der Hass trennt die Menschen/ihr SGW von Gott und Seinem Kraftfeld, er trennt sie von Seiner göttlichen Liebe und Seinem göttlichen Licht. Der Hass führt sie direkt in das Herz des Anti-Gottes und tötet ihre Flamme der Gottesliebe, so dass in ihnen nur noch die Flamme des Zorns lodert.

Nur die göttliche Liebe führt die Menschen in den Himmel, zu Gott, in SEIN Herz. Nur die göttliche Liebe baut den Menschen auf, veredelt ihn und macht ihn zu dem, als was Gott ihn einst geschaffen hat: zum göttlichen Menschen.
Göttliche Liebe ist erhebend: sie hebt den Menschen und sein SGW aus dem niederen, mühevollen und sorgenvollen Leben heraus. Sie hebt ihn an in ein höheres Bewusstsein, in eine höhere Schwingung, in ein leichtes und fließendes Leben.

Göttliche Liebe ist befreiend: sie befreit den Menschen und sein SGW aus den Ketten der Sklaverei des Egos, aus dem Käfig des Hamsterrads, aus den Verstrickungen von Karma, aus den Fesseln von menschlichen Beziehungen, aus der L’Egoland-Welt, die einer „Truman Show“ gleicht. Wer Freiheit sucht und nach dieser strebt, wird sie nur dadurch finden, dass er sich in die göttliche Liebe erhebt.

Göttliche Liebe ist glückselig machend: sie führt den Menschen und sein SGW in den höchsten und stabilsten Zustand des Glücklichseins. Glückseligkeit tritt nur dann ein, wenn ein Wesen über den bekannten menschlichen Zustand des Glücks hinausgeht und in den göttlichen Zustand gelangt. Dann wandelt sich der Zustand des wankelmütigen Glücks in einen dauerhaften Zustand des Glücklichseins, der sich, in Verbindung mit der göttlichen Liebe, zu einem Peak steigert: einer immerwährenden Glückseligkeit. Diese ist nicht an einen anderen Menschen gebunden, sondern ist ein Bestandteil des Menschen und seines SGW zur Schöpfung und seinem Schöpfer, mit dem es inniglich verbunden ist.

Die göttliche Liebe ist eine Domäne der Engel in diesem Universum. Sie sind purer Ausdruck der göttlichen, neutralen Liebe und lenken den Strahl der Gottesliebe permanent in dieses Universum, denn die göttliche Liebe ist nicht nur eine himmlische Macht und Kraft, sondern sie ist die Lebensenergie, ist die Nahrung, die alles in diesem Universum braucht. Ohne göttliche Liebe würden alle Wesen in diesem Universum verhungern.

Die Wesen jedoch, die anti-göttlichen Hass zu sich nehmen anstatt göttliche Liebe, sind wie Alkoholiker, die abhängig vom Gift des Hasses sind. Der Hassalkohol, den sie ständig trinken (müssen), vergiftet auf Dauer ihren Körper, ihre Seele und ihren Geist und tötet die Flamme der Gottesliebe, die sie einst von Gott als Geschenk mit auf ihren Inkarnationszyklus bekommen haben. Wenn diese Flamme erlischt, stirbt der göttliche Mensch und das, was übrig bleibt, ist nicht viel mehr als ein seelenloser und toter Zombie. Er ist wie ein Vampir, der anderen Mitmenschen, in denen noch die Flamme der Gottesliebe brennt, Liebe abzapfen muss, um sich von deren Liebe zu nähren, denn sonst würde er zu Staub und Asche zerfallen.

Somit ist Hass immer nehmend, denn wer im Hass ist, kann anderen und dieser Welt nichts geben. Er kann nur sein tödliches Gift des Hasses versprühen. Wenn er gibt, so gibt er nur scheinbar und aus Berechnung, denn in seinem Tun ist nicht Liebe und Wärme, sondern die Eiseskälte und Zerstörungskraft des Hasses und der anti-göttlichen Ego-Liebe. Seine Domäne ist die Verführung und Verstellung, die er in eine Scheinliebe kleidet, um sein Ziel zu erreichen.

Der Hass ist wie ein schwarzes Loch, der alle Liebe einsaugt. Damit er sie jedoch für sich verwenden kann, muss er sie vorher auf seine Frequenz absenken. Dies geschieht dadurch, dass er die Wesen, in denen die Flamme der Gottesliebe brennt, in seinen Hass hineinzieht, bis sich ihre ursprünglich reine Liebe in Hass wandelt.

So ist alles in diesem Leben und in dieser Welt auf der göttlichen Liebe und dem göttlichen Licht aufgebaut und wird von dieser erhalten und genährt. Es gibt keine andere Energie als diese. Das Herzzentrum Gottes in diesem Universum ist die einzige Energiequelle in diesem Universum. Alles lebt von der göttlichen Liebe und dem göttlichen Licht, das beständig aus dieser Energiequelle fließt.

Die göttliche Liebe ist wie die große Mutter dieses Universums, die ihre Geschöpfe, die aus ihrem Universumsleib geboren wurden, liebt wie eine fürsorgliche und liebevolle Mutter. Es ist die Ur-Liebe, die jedes Wesen zu seiner großen Mutter empfindet. Auf dieser Liebe ist seine gesamte Liebesfähigkeit aufgebaut, mit der es durchs Leben bzw. durch die Inkarnationen geht. Der Schöpfergott ist damit Vater und Mutter in einem – ist Licht und Liebe. Licht und Liebe erzeugen Leben, Entwicklung, Wachstum, Evolution.

Ohne Licht und Liebe wäre dieses Universum tot und unfruchtbar wie eine Wüste. So ist es die Hauptmotivation aller Wesen, in den Zustand der Liebe zu gelangen und in der Liebe zu leben. Sie streben dabei nach der immerwährenden Liebe, die nie vergeht, sondern immer Bestand hat. Auf diesem Weg jedoch müssen sie erkennen, dass es nur eine Liebe gibt, die wirklich Bestand hat und sie dauerhaft glücklich bzw. glückselig macht: das ist die göttliche, neutrale Liebe, die alle polaren Emotionen und Begierden hinter sich gelassen hat und frei ist wie ein Vogel, der in den hohen Lüften majestätisch seine Kreise zieht.

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