Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Dir ein Ritual der Gewissenserforschung vermitteln, das wichtig ist, um Deine Seele zu transformieren und alte Ego-Missetaten zu erlösen, so dass Du durch die entstandene Reue gereinigt werden und neu gestärkt auf Deinem spirituellen Weg voranschreiten kannst.

Begebe Dich an Deinen Meditationsort und verbinde Dich mit Gott AMA. Rufe den spirituellen Meister Hermes Trismegistos/Thot und Deinen Schutzengel an und bitte um ihre Hilfe und ihre Unterstützung bei dieser Gewissens-Transformations-Betrachtung.

  1. Teil: Betrachtung

Beginne diese Transformation mit einer Betrachtung über die Vorgehensweise des Anti-Gottes. Sehe den Anti-Gott, der in den Minus-Dimensionen im Ego-Herzzentrum auf seinem Eis-Thron des Hochmuts sitzt, umgeben von zahlreichen schwarzen Engeln und Ego-Herz-Mitarbeitern, welche allen göttlichen Seele-Geist-Wesen den Krieg und Untergang geschworen haben. Damit sie ihr böses Ziel umsetzen können, sendet der Anti-Gott seine Mitarbeiter in das ganze Universum aus, und befiehlt ihnen, alle göttlichen Seele-Geist-Wesen unter seine Gewalt zu bringen, und zwar auf folgende Art und Weise:

  • Erstens durch die Begierden der Augen, d.h. durch die Begierde nach Besitz, Luxus und Reichtümern, woraus die Gier und das Verlangen entspringen, die Exzentrik im Verhalten, sich egoistisch auszuleben sowie unreine Ego-Freundschaften zu schließen, die Verstellung und Berechnung gegen göttliche Mitarbeiter, verbunden mit Widerstand, Kälte und Bitterkeit im Herzen.
  • Zweitens durch den Hochmut des Ego-Lebens und unreine Begierde nach Ehre und Ruhm, welche die Quelle von Heuchelei, Sucht nach Ehre, Schmeichelei, Verachtung des Nächsten, Diffamierung, Streitsucht und von Eigenlob ist.
  • Drittens durch die Begierden des Körpers, aus welchen Blindheit des Verstandes, Rechthaberei, Ungehorsam, Trägheit, Selbstanmaßung, Abscheu an innerlicher Zentrierung und Gottverbindung, unnütze Monologe, Vergnügungen, Hochschätzung irdischer Dinge und sinnliche Freude entstehen.

Erkenne, dass dies die Mittel sind, derer sich die anti-göttlichen Mitarbeiter im Auftrag des Anti-Gottes bedienen, um die göttlichen Seele-Geist-Wesen hinab in die Minus-Dimensionen zu ziehen, zu verdunkeln und ihren Gotteslichtfunken zum Erlöschen zu bringen.

Visualisiere nun den spirituellen Meister Hermes Trismegistos/Thot, wie er an der Spitze aller göttlichen Wesen des Lichts in den göttlichen Dimensionen steht, deren oberster Feldherr ist. Ihm gegenüber steht dagegen den Anti-Gott in seinem Ego-Herzzentrum, als der Anführer aller anti-göttlichen Wesen.

Bitte Gott AMA und den spirituellen Meister Hermes Trismegistos/Thot um die Gnade, den Kunstgriffen und Schlingen des Anti-Gottes zu entgehen, und der Stimme Gottes und Thots jederzeit zu folgen, die Dich zu Deinem göttlichen Dienst rufen.

Entzünde eine weiße Kerze auf dem Altar. Verräuchere dann ein wenig Copal und Kampfer und sprich:

„Ich bin voll Reue über mein egoistisches Verhalten der Vergangenheit, als ich so blind gewesen bin, die Partei des Anti-Gottes zu ergreifen. Ich habe mich oft von seinen Ego-Trieben leiten lassen und tat alles, was er mir zugeflüstert hat, was ich heute sehr bereue.“

  1. Teil: Reflexion
  • Reflektiere darüber, dass die Erforschung Deiner Seele, Deines Verstandes und Deines Gewissens eines der wichtigsten Mittel ist, wodurch Du zu spiritueller Erleuchtung gelangen kannst. Gehe in Dich, um zu sehen, warum Du jetzt Dein Gewissen erforscht, und ob Du wirklich bereuen möchtest, oder ob es aus einer spirituellen Begierde, daraus persönlichen Nutzen zu schöpfen oder aus bloßer Gewohnheit geschieht.
  • Beachtest Du die göttliche Ordnung hinsichtlich Deiner spirituellen Lebensweise und täglichen Reinigung?
  • Unterlässt Du manchmal die Gewissenserforschung und Meditation? Verwendest Du die dafür vorgesehene Zeit für andere Dinge? Analysiere Dich selbst und erkenne Deine Versäumnisse.
  • Bittest Du Gott sorgfältig um das Licht Seiner Erleuchtung, damit Du Deine Todsünden und Ego-Missetaten erkennst? Bist Du manchmal zu selbstgefällig, indem Du Dich für erleuchteter hältst als Du bist, so dass Du Deine Fehler nicht mehr erkennst und einsiehst?
  • Achte darauf, ob Du Deine Taten immer gründlich analysierst und den tieferen Sinn dahinter erkennst.
  • Es gibt drei Arten von Menschen, welche ihr Gewissen erforschen. Die Ersten sind die, die im Dienst für Gott halbherzig und gleichgültig sind. Die Zweiten sind die, die eifrig sind und sich mit ihren ganzen Kräften anstrengen, soweit sie können. Die Dritten sind die, welche das spirituelle Bewusstsein der Gottesverbindung schon erreicht haben.

Die Ersten sind am schnellsten mit der Gewissenserforschung fertig. Denn sie sehen zwar ihre Fehler, welche sie kurz notieren, dann aber denken sie nicht mehr darüber nach. Die Zweiten beobachten nicht nur ihre Fehler, sondern denken auch darüber nach, wie sie am besten ihre guten Vorsätze umsetzen, welchen Nutzen sie aus der SGW-Verbindung, aus der Beherrschung und der Befreiung von den irdischen Dingen ziehen können, und bemühen sich, zu erkennen, ob sie in ihrem Eifer und ihren spirituellen Vorhaben nicht nachlassen, und sobald sie in dieser Hinsicht einen Fehler entdecken, werden sie von Schmerz und Reue darüber erfüllt. Die Dritten sehen ebenfalls ihre Fehler, erkennen aber auch die Weisheit Gottes und Seines Planes dahinter, so dass sie voll Dankbarkeit und Liebe zu Gott sind, von dem sie sich geführt und beschützt wissen. Deswegen entbrennen sie in solcher Liebe zu Gott, so dass sie von Seinen Flammen der Gottesliebe ganz verzehrt werden.

  • Deine Aufgabe ist es bei dieser Betrachtung eine vollkommene Reue im Herzen zu erwecken. Tust Du das?
  • Wie sehen Deine guten Entschlüsse und Vorsätze in der Praxis aus?
  • Wärest Du nach beendeter Gewissenserforschung bereit zu sterben und vor Gottes Gericht zu stehen?
  • Jeder Mensch muss sich selbst einen Ausgleich für das Karma auflegen, um die göttliche Gerechtigkeit zu erfüllen und das Karma auszugleichen. Wie verhältst Du Dich hierin?
  • Die besondere Gewissensforschung besteht darin, dass Du versuchst eine bestimmte Todsünde oder einen Ego-Fehler auszumerzen oder eine bestimmte Tugend zu erlangen. Du solltest dabei drei Punkte beachten, nämlich: Erstens, die begangenen Fehler erkennen und aufzeichnen. Zweitens analysieren, wie weit Du in der vorgenommenen Tugend voranschreitest, und drittens, wie weit Du schon mit der Ausrottung der Todsünde bist, die Du auflösen möchtest. Tust Du dies alle Tage oder vergisst Du diese Transformationsübung?
  • Wie führst Du Deine täglichen göttlichen Meditationen, Gebete und Transformationsrituale durch? Denke nach, ob Du es nicht aus Gewohnheit tust, oder um Dein Gewissen zu beruhigen, oder Dir einen Ego-Vorteil zu verschaffen. Oder leitet Dich der ehrliche Wunsch, Dich mit Gott zu verbinden?
  • Bitte Gott AMA um Sein Licht der Erleuchtung. Erkenne die unzweifelhaften und bewussten Ego-Taten in Deinem Wesen, wie Lüge, Betrug, Neid, Ego-Liebe, Hass, Widerstand, usw. All diese sind Ausdruck der Flamme des Zorns in Deinem Herzen, die der Anti-Gott jeden Tag anfacht.

Forsche dann nach den anderen Todsünden und Wurzeln des Übels in Dir, die Du nicht ausreichend erkennst, und nur aus Schwachheit und Unbewusstheit begehst. Dies mag z.B. sein, dass Du etwas ungeduldig bist und unbedacht einige unfreundliche Ego-Worte sprichst, so dass es dann zum Streit kommt usw.  So ist es wichtig, dass Du hier wachsam bist und jede noch so kleine Todsünde erkennst.

Danach forsche nach den unreinen Emotionen in Deinem Wesen, welche durch das Ego, die Wurzeln des Übels und die Leidenschaften in Dir entstanden sind und durch diese nur noch mehr wachsen. Sie entspringen direkt den Resonanztrieben des Egos. Du willst Dich z.B. in Demut bessern, hörst aber von anderen Menschen spöttische Worte, so dass Du darüber zornig im Inneren wirst und Bitterkeit und Unfrieden in Deinem Herzen entstehen. Sobald Du das bemerkst, kämpfst Du zwar gegen diese negative Energie an, aber sie bleibt dennoch in seinem Herzen und vergiftet Dich. In diesem Fall ist es gut, wenn Du ein Transformations- und Reue-Ritual durchführst und Deine Zweifel, Unsicherheit und Hass-Energien in Liebe, Glauben und Frieden transformierst.

  • Führe Deine tägliche Meditation, Deine Gebete oder Reue- und Transformations-Rituale aufrichtig, unverhüllt und mit aller Demut durch, ohne Dich in Entschuldigungen und Ausreden zu verstricken.
  • Erwecke nicht nur über Deine Todsünden-Taten Reue in Dir, sondern bereue auch jede in Dir vorhandene Todsünde mit ihren verschiedenen einzelnen Unterstufen.
  • Achte darauf, dass Du den heiligen Entschluss machst, Dich nicht nur in der einen oder der anderen Sache, sondern in jedem Punkt zu bessern.
  • Einige Wesen glauben, ein vollständiges Reue- und Transformationsritual bestehe darin, alles zu sagen, und sind dann ganz verzweifelt, wenn sie meinen, nur eine Kleinigkeit vergessen zu haben. Das ist ein Irrtum: Man muss zwar alles bereuen, was man bei genauer Gewissenserforschung als Todsünde des Egos erkannt hat, aber um das übrige muss man sich nicht ängstlich kümmern und es zerpflücken, weil man die Todsünde sonst unnötig energetisiert und sich darin verliert. Es kommt auf die gesamte Einstellung der Reue an.
  • Zudem solltest Du darauf achten, dass Du bei der Erforschung Deines Gewissens nicht zu lange hängen bleibst und dadurch die Zeit der Reue verkürzt, die besonders wichtig ist. Auch darfst Du nicht glauben, dass die Reue unnütz gewesen ist, weil Du meinst, dass Du sie nicht mit genügend schmerzlichen Emotionen Deines Herzens verbunden hast. Auch eine Reue kann neutral und ruhig erfolgen.

Verräuchere zum Abschluss ein wenig Palo Santo Harz, Wacholderbeeren und Königskerzenblüten und sprich folgendes Gebet:

„O Gott AMA, habe ich nicht lange Zeit in großer Blindheit vor mich hin gelebt, weil ich mir die Trennung von Dir nie wirklich zu Herzen genommen und mich oft in die Gefahr des Anti-Gottes begeben habe, um Dich wegen einer Kleinigkeit zu verlieren? O Gott, lieber möchte ich tausendmal leben und sterben, als von Dir getrennt zu werden!

O Gott AMA, ich danke Dir tausendmal, dass Du mich nicht von Dir auf ewig getrennt hast, was weitaus schlimmer ist alles Leid, das mich so oft wegen einer Todsündentat von Dir getrennt hat.“

Fasse folgenden heiligen Entschluss und sprich:

„O Gott AMA, ich will daher mein Leben ändern, und auch das Schwerste tun, was immer Du von mir verlangst, ohne mich je darüber zu beklagen, und alles annehmen, was immer Du mir schickst. Mit aller Treue will ich Deinen göttlichen Gesetzen entsprechen und sorgfältig an meiner spirituellen Erleuchtung und Vollkommenheit arbeiten. Ich begreife es, o Gott AMA, dass es höchste Zeit und notwendig für mich ist, dass ich mich wandle und Dir ganz hingebe. Ich danke Dir für Deine Gnade. Amen.“

Verneige Dich darauf vor Gott AMA und dem spirituellen Meister Hermes Trismegistos/Thot und beende dieses Transformations-Reue-Ritual.

 

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Gottesliebe und die 70 Strahlen der Gottesliebe berichten, die die Flamme der Liebe zu Gott AMA im Menschen nähren. Je stärker Eure Liebe zu Gott in Euch brennt, desto näher kommt Ihr Gott AMA und könnt zu IHM aufsteigen.

Die Entwicklung und Entfaltung der Wurzeln des Göttlichen und der göttlichen Liebe bringt Dich bzw. Dein Seele-Geist-Wesen (SGW) auf Deinem Inkarnationszyklus in diesem Universum wieder zurück zu Gott AMA. Dabei wird Dein Ego mit seinen Wurzeln des Übels/Bösen transformiert und aufgelöst. Die „Auferstehung“ des tugendhaften und sich immer höher schwingenden SGW führt zum sukzessiven „Tod“ des den Lastern und der Dunkelheit zugeneigten Egos in der Seele des SGW.

 Dieser göttliche Veredelungs-Vorgang des SGW ermöglicht dem SGW die Wiederverbindung und -Vereinigung mit Gott AMA, seinem Schöpfer. Dieser Prozess beinhaltet ein kontinuierliches Erwachen, Erstarken und letztlich Eingehen in die höchste Liebe, die es in diesem Universum gibt: die Liebe zu Gott AMA.

Die spirituellen Meister benennen 7 Stationen auf dem Weg zur Gottesliebe. Sie heißen:

  1. Reue (Buße, Bekehrung)
  2. Geduld (Beharrlichkeit)
  3. Dankbarkeit (Zufriedenheit)
  4. Vertrauen auf Gott (Hoffnung)
  5. Heilige Furcht (Gottesehrfurcht)
  6. Freiwillige Armut (Eintritt in den inneren Reichtum Gottes)
  7. Askese (Verzicht auf alles außer Gott)

=> Gottesliebe

Der spirituell Eingeweihte wirft auf seinem Weg zu Gott AMA alles beiseite, was zur irdischen Welt der Maya und seinen Ego-Wünschen gehört und gibt sich damit zufrieden, Gott AMA in ALLEM zu verherrlichen und sich Seiner für immer zu erfreuen. Auf der höchsten-Stufe der Gottesliebe erreicht der Mystiker die selige Schau, durch die er eins wird mit Gott und in IHM seine feste Stätte erhält.

Alle 7 Stufen auf dem Weg zur Gottesliebe tragen bereits die Gottesliebe in abgeschwächter Form in sich. So ist der Bereuende ein Gott-Liebender, und als Gott-Liebender bleibt er kontinuierlich in der Kontemplation Gottes, wo die Sünden des Egos nicht mehr existent sind, denn es existiert nur noch das Band zwischen dem Bereuenden und Gott.

Dankbarkeit und Geduld ergänzen sich, da das Wesen diese Haltung sowohl den Wohltaten Gottes gegenüber einnimmt, als auch dem Annehmen Seiner Prüfungen. Damit verbunden ist der Glaube und das Vertrauen daran, dass alle Wohltaten von Gott AMA stammen und Seine freigiebigen Geschenke sind, die Er auch hätte zurückhalten können. Die Ursache dafür, dass Er sie Seinen Geschöpfen nicht vorenthalten halt, liegt in Seiner unermesslichen Güte und Barmherzigkeit. Dieser Glaube ruft ein Gefühl der Freude über die Gaben Gottes hervor, aber auch Demut gegenüber dem Geber (Gott). Durch das Erleben der Güte Gottes empfindet das Wesen Freude und eine heilige Furcht vor Gott. Indem das Wesen der Maya entsagt, gelangt es in die Fülle Gottes und Seinen Reichtum. Schlussendlich kommt es so in die allumfassende, höchste Liebe zu seinem Schöpfer.

Wisse: Die gesamte Schöpfung singt beständig das Loblied Gottes. Wer sich über die Natur, über seinen spirituellen Meister oder direkt mit Gott AMA verbindet, geht in Seinen Strahl der göttlichen Liebe ein und kehrt zurück zu seinem Ursprung. Die alten Weisen bezeichnen die Gottesliebe als die absolute, höchste Liebe, die nichts mehr von Gott wünscht als IHN selbst, und die den durch die göttlichen Gesetze geforderten Gehorsam gegenüber Gott AMA bei weitem übersteigt.

Alle irdischen Gaben Gottes, die Ausdruck Seiner Schönheit sind, sind in den Augen des Eingeweihten nichts im Vergleich mit der Schönheit des Gebers (Gott) selbst. Die Dankbarkeit gegenüber Gott AMA steht weit über der Dankbarkeit gegenüber Seinen Gaben.

Zu allen Zeiten und in allen Religionen gab es Eingeweihte bzw. Asketen, die ein Leben in Armut vorzogen, um damit der Gottesliebe näher zu kommen. Dazu zählen die spirituellen Meister Buddha, Jesus Christus und Mohammed, sowie der Heilige Franziskus, Diogenes, die Sufiheilige Rabi’a von Basra und zahlreiche andere christliche, buddhistische, hinduistische und muslimische Heilige, Einsiedler und Mönche. Sie richteten ihre ganze Konzentration auf Gott AMA und ließen alle Dinge beiseite, die sie vom Dienst der Liebe, der Gott AMA alleine gebührt, ablenkte bzw. trennte. In dieser Gesinnung „umarmte“ auch der heilige Franziskus um der Gottesliebe willen die Armut als seine „Braut“.

Bruder Giles berichtet: „…denn dies [die Armut] ist jene himmlische Tugend, durch die alle irdischen und vergänglichen Dinge unter die Füße getreten werden, und durch die alle Hindernisse von der Seele entfernt werden, so dass sie sich ungehemmt mit Gott, dem Ewigen, vereinigen kann. Und dies ist die Tugend, durch die die noch an die Erde gebundene Seele Zwiesprache halten kann mit den Engeln im Himmel… und das gewährt der Seele auch in diesem Leben jene Liebe, durch die sie leichter gen Himmel fliegen und in der sie die Stütze wahrer Demut und Liebe bewahrt.(aus „Little Flowers of St. Francis“)“

Von der Sufi-Heiligen Rabi’a von Basra ist folgende Erzählung überliefert:

 „Einst kam ein berühmter Mann aus Basra zu Rabi’a und setzte sich neben sie auf das Lager (sie war krank). Dann begann er die Dinge dieser Welt zu schmälern – zweifellos in dem Wunsche, es der Heiligen recht zu machen. Aber Rabi’a, mit ihrer gewohnten Fähigkeit, Unaufrichtigkeit wahrzunehmen, sagte: „Du liebst die Welt offensichtlich sehr. Wenn du sie nicht liebtest, würdest du nicht so viel über sie sprechen, weder gut noch böse – bedenke, dass wer ein Ding liebt, der spricht viel davon.“

So ist die Liebe zu Gott AMA die einzige Liebe, die der spirituell Strebende leben sollte, da sie ihn zu Gott AMA führt. Jegliche andere Liebe oder Nicht-Liebe zu Menschen, materiellen Besitztümern oder irdischen Genüssen würde ihn nur in der materiellen Welt verstricken und dort festhalten.

Die Gottesliebe führt den Menschen und sein SGW in einen Zustand der dauerhaften inneren Zufriedenheit und Glückseligkeit. Er ist dann in der Lage, Gott AMA unverschleiert in Seiner Schönheit zu schauen und eins mit IHM zu werden, selbst wenn er noch in diesem physischen Körper inkarniert ist.

Wenn Gott AMA sieht, dass sich IHM ein Diener in Liebe zuwendet, dann entzündet Er ein Licht in dessen Herzen. Dieses Licht trennt den Menschen von der Minus-Dimension der Eitelkeit (Egoismus) und führt ihn zur Plus-Dimension der Ewigkeit (seinem göttlichen SGW in Gott). Es bereitet ihn auf den Tod seines menschlichen Ichs/Egos vor, um in seinem göttlichen Selbst/SGW neu geboren zu werden. Der Tod des „menschlichen Ichs“ ist im übrigen nicht gleichbedeutend mit dem physischen Tod am Ende eines Menschenlebens, sondern ist der Tod der menschlichen und niederen Natur im Menschen bzw. des Egos.

Der spirituelle Meister Mohammed formulierte es folgendermaßen: „Stirb vor dem Sterben!“ d.h. Stirb mit Deinem Ego, um in Deinem Seele-Geist-Wesen in Gott AMA aufzuerstehen.

In der tiefen und beständigen Liebe zu Gott AMA gibt es kein Ego und keinen Egoismus mehr. Das Seele-Geist-Wesen hat kein Bewusstsein mehr von seinem niederen, menschlichen Ich/Ego. Es existiert nur noch Gott AMA und Sein Gottesbewusstsein.

Für die Eingeweihten wird der Diener Gottes als „der Liebende“ bezeichnet und Gott AMA  als „der Geliebte“. Da der Ursprung aller Schöpfungen Gott AMA zuzuschreiben ist, ist Er auch der Geber der ersten Liebe. Gottes Liebe zu Seinen Geschöpfen geht ihrer Liebe zu IHM voran. Er kann auch ohne die Liebe Seiner Geschöpfe existieren, doch sie können nicht ohne Seine Liebe leben. Wer ohne die Liebe Gottes lebt, wird krank an Seele und Körper. So ist es ein wunderbares Geschenk, wenn sich der König des Universums (Gott) Seinen Geschöpfen und Dienern in Liebe nähert.

Al-Hujwiri sagte dazu: „Gottes Liebe zum Menschen liegt in Seinem Wohlwollen für ihn, und darin, dass Er ihm gnädig ist. Die Liebe des Menschen zu Gott aber ist eine Eigenschaft, die sich im Herzen des Gläubigen manifestiert…, so dass er danach trachtet, seinen Geliebten zufrieden zu stellen, und in seiner Sehnsucht nach der Vision Gottes wird er ungeduldig und ruhelos und findet nirgends Ruhe als in Ihm; er wird vertraut mit dem Gottgedenken, während er dem Gedenken an alles andere abschwört. … Gläubige, die Gott lieben, sind von zweierlei Art: Erstens jene, die die ihnen erwiesene Gnade und Wohltätigkeit Gottes betrachten und durch diese Betrachtung zur Liebe zum Wohltäter geführt werden; zweitens jene, die so hingerissen sind von der Liebe, dass sie alle Gnaden für einen Schleier (zwischen sich selbst und Gott) halten, und sie werden durch Betrachten des Wohltäters zu Seinen Wohltaten geführt.“

Die spirituellen Meister definieren die Liebe zu Gott AMA wie folgt:

Gottesliebe ist:

  • die ständige Hinneigung des offenen Herzens zu Gott AMA,
  • der Vorrang des Geliebten (Gott AMA) vor allen anderen Menschen und Dingen,
  • die Eintracht mit dem Geliebten (Gott AMA), gleichviel ob ER anwesend/sichtbar oder abwesend/unsichtbar ist,
  • das Auslöschen der irdischen 3D-Eigenschaften des Liebenden (Trauer, Anhaften, Eifersucht, Gier, etc.),
  • die Aufnahme der Eigenschaften bzw. Strahlen der Liebe, des Lichts und des Friedens des Geliebten (Gott AMA),
  • der Einklang des Herzens mit dem Willen seines Herrn (Gott AMA).

Durch den Strahl der Gottesliebe wird das Seele-Geist-Wesen mit der Zeit zum Ebenbild der Energiequalitäten Gottes verwandelt, bis es schließlich gänzlich eins mit diesen wird. Der Mensch gibt sich und alles, was er besitzt, Gott AMA hin, so dass nichts von seinem Eigenen, Ich-Persönlichen übrig bleibt.

Der Weise Shibli sagt von der Gottesliebe, dass „diese Gottesliebe genannt wird, weil sie im Herzen alles auslöscht, außer den Geliebten“ und weiter „Liebe ist ein Feuer im Herzen, das alles verzehrt, außer den Willen des Geliebten.“

Gott AMA facht das Feuer der Liebe in den Herzen Seiner Geschöpfe/Diener, die sich IHM zuwenden, bewusst an, damit dadurch all das verbrannt werden kann, was in ihnen an nichtigen, niederen Neigungen und Wünschen, Absichten und Verlangen vorhanden ist. Dadurch erleichtert Gott AMA ihnen den Eintritt in die höhere Natur ihres Seele-Geist-Wesens.

Der spanische Mystiker und Heilige, Johannes vom Kreuz, schreibt: „Liebe hat die Seele entzündet und sie in Liebe verwandelt, hat sie ausgelöscht und alles zerstört, was nicht Liebe ist.“

Die Gottesliebe transformiert und verbrennt alles, was nicht Liebe ist, auch das Anti-Göttliche. Sie ist somit die stärkste Kraft und Macht im Universum gegen die Versuchungen und Attacken des Anti-Gottes und seiner anti-göttlichen Schar.

So wurde die Sufi-Mystikerin Rabi’a eines Tages gefragt: „Liebst du den Herrn der Herrlichkeit?“ Vielleicht meinten die Frager, es sei ihr unmöglich oder zu vermessen, jemanden zu lieben, der so hoch über einem steht. Aber sie sagte: „Ja, ich liebe Ihn.“ Dann wurde sie gefragt: „Hältst du den Satan für einen Feind?“ Sie erwiderte: „Nein.“ Die anderen fragten erstaunt: „Wie das?“ Rabi’a sagte: „Meine Liebe zu Gott lässt keinen Raum, Satan zu hassen.“

Danach fragte jemand Rabi’a: „Was ist Liebe?“ Sie erwiderte: „Liebe kommt aus der Ewigkeit und führt in die Ewigkeit, und in den siebzigtausend Welten ist niemand zu finden, der einen Tropfen davon trinkt, bis dass er schließlich versunken ist in Gott, und daher stammt der Ausspruch: ‚Er liebt sie (Seine Diener) und sie lieben Ihn’.“

Die Liebe zu Gott AMA führt demnach alle Wesen zurück zu IHM. Es ist der Ruf der Liebe Gottes, der mit den Herzen der Seele-Geist-Wesen in Resonanz tritt, und in ihnen eine Sehnsucht nach ihrer Ursprungsquelle (ihrer Heimat in Gott AMA) aktiviert, die sie den spirituellen Pfad des Aufstiegs beschreiten lässt.

Die Liebe Gottes besteht aus 70 verschiedenen, göttlichen Strahlen, die allesamt die Essenz Seiner Liebe in sich tragen, und aus Seinem Herzzentrum beständig in das Universum fließen, um seine Geschöpfe zurück zu IHM zu führen. Sie lauten:

 

  1. Die absolute Liebe
  2. Die alleinige Liebe (d.h. es gibt nichts mehr außer der Liebe Gottes)
  3. Die alles sehende Liebe
  4. Die alles überwältigende (bezwingende) Liebe (sei es gut oder böse)
  5. Die alles umfassende Liebe
  6. Die allmächtige Liebe
  7. Die allpräsente Liebe
  8. Die allweise Liebe
  9. Die allwissende Liebe
  10. Die ausgleichende Liebe
  11. Die barmherzige Liebe
  12. Die bescheidene Liebe
  13. Die beschützende Liebe
  14. Die bewusste Liebe
  15. Die dankerfüllte Liebe
  16. Die demütige Liebe
  17. Die edle Liebe
  18. Die ehrenvolle Liebe
  19. Die einzigartige Liebe
  20. Die emporhebende Liebe
  21. Die erbarmende Liebe
  22. Die erhöhende Liebe
  23. Die erlösende Liebe
  24. Die ewige Liebe
  25. Die freie (unabhängige) Liebe
  26. Die friedvolle Liebe
  27. Die führende Liebe
  28. Die Fülle gebende Liebe
  29. Die geduldige Liebe
  30. Die gerecht richtende Liebe
  31. Die gnädige Liebe
  32. Die grenzenlose Liebe
  33. Die größte Liebe
  34. Die gütige Liebe
  35. Die harmonisierende Liebe
  36. Die heilende Liebe
  37. Die heilige Liebe, die über den Sünden der Welt ist
  38. Die höchste Liebe
  39. Die immerdar währende Liebe, die überall ist und alles sieht
  40. Die in sich selbst seiende Gottesliebe
  41. Die kraftvolle Liebe
  42. Die Leben nehmende Liebe
  43. Die Leben schenkende Liebe
  44. Die lichtvolle Liebe
  45. Die liebevolle Liebe
  46. Die majestätische Liebe
  47. Die mitfühlende Liebe
  48. Die neutrale Liebe
  49. Die offenbarte Liebe
  50. Die öffnende Liebe
  51. Die rechtschaffene Liebe
  52. Die reiche (Fülle erfüllte) Liebe
  53. Die reine Liebe
  54. Die Reue annehmende Liebe
  55. Die sanfte Liebe
  56. Die schöpfende Liebe
  57. Die standhafte Liebe
  58. Die transformierende Liebe
  59. Die tugendhafte Liebe
  60. Die unterstützende Liebe
  61. Die unvergänglichen Liebe
  62. Die verborgene Liebe
  63. Die vereinende Liebe
  64. Die versorgende Liebe
  65. Die vertrauenswürdige Liebe
  66. Die verzeihende Liebe
  67. Die wachsende Liebe
  68. Die wahrhaftige Liebe
  69. Die wohltätige Liebe
  70. Die zufriedene Liebe

 

In jedem Wesen sind die 70 verschiedenen Eigenschaften der Gottesliebe in Form der „Flamme der Gottesliebe“ angelegt. Je nach Kraft des göttlichen Feuers sind sie mehr oder weniger präsent bzw. stark im Wesen. Der Mensch und sein Seele-Geist-Wesen sollte auf seinem Weg zu Gott AMA die 70 Aspekte der Liebe, die alle zusammen die reine Gottesliebe ergeben, in sich stärken und aktivieren.

Die Liebe zu Gott AMA sollte dabei weder auf Hoffnung oder auf Belohnung noch auf Furcht vor Strafe aufgebaut sein, sondern sie sollte zu nichts anderem streben, als IHM zu dienen und IHN zu lobpreisen. Nur dem Diener, der so liebt, kann sich Gott AMA in Seiner Vollkommenheit offenbaren, und nur indem er den Pfad der Ego entsagenden Liebe beschreitet, kann er schließlich wieder mit Gott AMA vereint werden. Durch die Liebe erreicht das Wesen die mystische Gnosis und sein Herz wird erfüllt mit der höchsten Tugendhaftigkeit Gottes.

Gott AMA ist die Quelle und vereinigte Ur-Essenz der 70 Strahlen der Gottesliebe in Seinem Herzzentrum und Er liebt all Seine Geschöpfe gleichermaßen mit dieser Liebe. So liebt er die reuig Umkehrenden, die aus ganzem Herzen bereuen, nachdem sie gesündigt haben. Er liebt die sich Reinigenden, die rein im Herzen und in der Seele sind und sich immer wieder von niederen Ego-Energien säubern, sei es durch Meditation, Gebet oder Yoga. Gott AMA liebt die Gottesfürchtigen, die sich IHM in Demut zuwenden, Seine Allmacht anerkennen und sich dieser unterordnen. Er liebt die gerecht Handelnden, die in ihren irdischen Inkarnationen in allen Situationen und allen Menschen gegenüber gerecht agiert und reagiert haben, usw.

Es heißt, dass die Menschen, die an Gott AMA glauben und gottesfürchtig sind, Gott AMA am nächsten stehen. Nachdem sie in IHN eingegangen sind, werden sie zu SEINEM Hören, mit dem ER hört, und SEIN Sehen, mit dem ER sieht, SEINE Hand, mit der ER zupackt und SEIN Fuß, mit dem ER geht. Die Wesen werden zum Ausdruck Gottes und befinden sich gleichzeitig unter SEINEM allmächtigen Schutz. ER steht ihnen bei, ER gibt ihnen Zuflucht und ER erhält sie.

In einem Hadith wird überliefert, dass Gott sagte: „Die Leute, die mir gehorsam sind, sind die Leute Meiner Liebe (..), und die Leute, die mir ungehorsam sind, lasse ich die Hoffnung auf Meine Gnade nicht aufgeben. Wenn sie sich mir in Reue zuwenden, dann liebe ich sie. (…) Wer von ihnen mir mit Reue entgegenkommt, den erwarte ich schon von weitem, und wer sich von mir abwendet, den rufe ich von ganz nah und sage ihm: ‚Wo gehst du hin? Hast du einen anderen Herrn außer mir?’ Das gute Werk zählt bei mir wie das Zehnfache seinesgleichen, und ich mehre es noch. Und die schlechte Tat zählt nur ihresgleichen, und ich erlasse sie. Bei meiner Macht und Würde: wenn sie mich für sie um Vergebung bitten würden, so würde ich ihnen vergeben. …“

Zu den größten Energiequalitäten Gottes zählen die Barmherzigkeit und die Güte. Er ist edelmütig und verzeihend. Wenn sich IHM ein Wesen in aufrichtiger Reue zuwendet, ist Er gnädig und wird ihm vergeben. Zudem unterstützt Er seine Geschöpfe durch die Strahlen Seiner Liebe und Seiner göttlichen Tugenden, um sie vor den Sünden und Versuchungen des Anti-Gottes zu bewahren.

Neben den 70 Strahlen der Liebe Gottes gibt es die 70 Strahlen des Zorns des Anti-Gottes. Sie fließen aus seinem Ego-Herz-Zentrum kontinuierlich in das Universum, um die Wesen an der Verbindung zu Gott AMA zu hindern, sie im Ego zu bestärken und in die anti-göttlichen Dimensionen hinab zu ziehen. Alle 70 Strahlen des Zorns zusammen ergeben den niedersten Zorn des Anti-Gottes. Dazu zählen u.a.: der Besitz ergreifende Zorn, der dunkle Zorn, der eifersüchtige Zorn, der falsche Zorn, der fordernde Zorn, der geizige Zorn, der gewalttätige Zorn, der hassende Zorn, der hochmütige Zorn, der einsame Zorn, der verblendete Zorn, der in die Irre geführte Zorn, der Mangel gebende Zorn, der nachtragende Zorn, der niederträchtige Zorn, der rachsüchtige Zorn, der rücksichtslose Zorn, der starre Zorn, der trennende Zorn, der undankbare Zorn, der unersättliche Zorn, der unfriedliche Zorn, der ungeduldige Zorn, der unreine Zorn, der unwissende Zorn, der unzufriedene Zorn, der wankelmütige Zorn, der zerstörende Zorn, usw.

In jedem Menschen und seinem SGW sind neben den 70 Strahlen der Flamme der Gottesliebe auch die die 70 Strahlen der anti-göttlichen Flamme des Zorns des Anti-Gottes in Form des Egos angelegt. Je nach spirituellem Entwicklungs- und Schwingungs-Zustand des SGW überwiegen die einen oder anderen Strahlen. Jeder Mensch sollte sich bewusst sein, dass ihn die 70 Strahlen des Zorns unwiederbringlich in die Ebenen des Anti-Gottes hinabführen und einen Verlust des göttlichen Lichts zur Folge haben. So sind die Stärkung des Feuers der Liebe und die Abschwächung des Feuers des Zorns im Herzen jedes Wesens sehr wichtig.

So solltest Du Dich genau beobachten und analysieren, welches Feuer gerade in Dir lodert, um es dann entweder gezielt anzufachen (Feuer der Liebe) oder ihm den Brennstoff zu entziehen (Feuer des Zorns). Die Erkenntnis (Reue) ist bekanntlich der erste Schritt auf dem Weg zur Gottesliebe (s.o.). Dabei ist es wichtig, dass Du die Wurzeln des Übels nicht primär im Äußeren bei Deinen Mitmenschen suchst, sondern Deinen Blick zuerst auf den Zustand Deines eigenen Herzens richtest. Dort liegen bekanntlich die größten Lernaufgaben. Wer sie erkennt und in Dankbarkeit und Demut annimmt, ist weise und tugendhaft. Wer sie übersieht, um stattdessen die sündhaften Fehler seines Nächsten anzuprangern, ist töricht und in der Todsünde „Hochmut“ gefangen.

In der Bibel sagte der spirituelle Meister Jesus: „Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, und des Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr? Wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt still, Bruder, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und du siehst selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuvor den Balken aus deinem Auge und sieh dann zu, dass du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest!“ (Lukas 6/41-42)