Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Meisterschaft Deines Egos und der Wurzeln des Übels in Dir berichten, sowie über die Stärkung der Wurzeln des Göttlichen in Deiner Seele.

Gott AMA hat jedem Seele-Geist-Wesen bei seiner Erschaffung einen „wunden Punkt“ gegeben, durch den es der Anti-Gott prüfen und in Versuchung führen kann: das Ego. Das mag auf den ersten Blick hart und unbarmherzig klingen, jedoch können die Seele-Geist-Wesen nur dadurch überhaupt erst in Resonanz mit der Schwingung des Anti-Gottes treten und ihre Loyalität und Standhaftigkeit gegenüber Gott AMA unter Beweis stellen (ansonsten würden sie sich automatisch immer dem Gott AMA zuwenden, da sie ja Seine Kinder sind).

Das Ego ist somit das „kleine“ Hindernis bei dem Inkarnationszyklus zu Gott AMA, das die Seele-Geist-Wesen überwinden und meistern sollen. Die von Gott gegebene Aufgabe des Anti-Gottes ist es, die Wesen über das Ego zu beeinflussen und von der Ego-Meisterung abzuhalten. Dies kann entweder direkt über anti-göttliche Schwingungswellen oder indirekt über andere Ego-Menschen geschehen, die zum Ausdrucksmittel des Anti-Gottes werden.

Jedes Individuum besteht aus drei Aspekten: Geist, Seele und Körper.

  1. Der Geist ist das wahre Selbst, der innerste göttliche Kern. Er ist entsprechend der Geist-Herkunft entweder ein All-Gott-Geist mit den Qualitäten Weisheit und Geist-Versenkung, oder ein Universum-Gottes-Geist mit den Qualitäten Liebe, Licht und Frieden. Der Geist an sich ist formlos und völlig neutral.

 

  1. Die Seele ist das „Kleid“ des Geistes und wurde dem Wesen zu Beginn seines Inkarnationszyklus im göttlichen Universum von Universums-Gott gegeben. Sie war zu Beginn weiß und rein und hat erst durch die Inkarnationen eine individuelle Färbung entsprechend der Planeten-Erfahrungen, Karma, etc. erhalten.Die Seele kann Liebe und Freude empfinden, ebenso aber auch Trauer und Leid. Sie ist im Gegensatz zum Geist emotional. So gibt es verletzte Seelen, verdunkelte Seelen, reine Seelen – je nach ihren Inkarnationen und Karma-Erlebnissen. Die Seelen, die zur selben Zeit auf dem selben Planeten ihren Inkarnationszyklus begonnen haben und später gemeinsam auf weiteren Planeten gelebt haben, nennt man „seelenverwandt“, da sie die selbe Seelen-Struktur in sich tragen. Sie sind sich meist vom Wesen her sehr ähnlich. Ferner beinhaltet die Seele verschiedene feinstoffliche Körper in sich, mit denen sie fähig ist, sich in allen feinstofflichen Ebenen des göttlichen Universums auszudrücken (Astralkörper, Mentalkörper, Buddhikörper, usw.)

 

  1. Der Körper ist das „Fahrzeug“ für die physische Ebene, durch das sich das Seele-Geist-Wesen hier „unten“ ausdrücken und agieren kann. Der Körper wird vom Körperwesen gesteuert, das ähnlich einem „Bord-Computer“, das physische Fahrzeug steuert und verwaltet. Im Idealzustand steht das Körperwesen in ständigem Datenaustausch mit dem Seele-Geist-Wesen und ist ihm zu Diensten, um z.B. Karma-Situationen auszugleichen oder göttliche Energie fließen zu lassen.

 

Fälschlicherweise halten viele Menschen das Körperwesen für ihr wahres „ICH“. Dabei ist das Körperwesen nur eine Steuereinheit für den menschlichen Körper. Das Körperwesen hat menschliche Gedanken und Ansichten, ist begrenzt und unbewusst und ähnelt der Psyche. Im Gegensatz zur Seele wird es vollständig von den polaren Kräften beeinflusst und gesteuert. Es strebt nach Erfüllung seiner Wünsche und Begierden und ist im Nicht-Wissen um das göttliche Sein. Das Körperwesen stirbt zusammen mit dem Körper beim physischen Tod.

Das Ego befindet sich zwischen Körperwesen und Seele. Es ist Teil der Seele, kommt aber erst zum Ausdruck, wenn das Wesen sich in der 3. Dimension oder den Minus-Dimensionen der materiellen Ebene inkarniert. Das Ego besteht aus den 5 Eigenschaften des Egos, die auch als „5 Kleshas“ (Wurzeln des Übels) bezeichnet werden: Gier, Hass, Verblendung, Angst und Egoismus. Alle fünf Wurzeln zusammen ergeben die Ego-Pflanze.

Über die Wurzeln des Übels und sein Ego ist das inkarnierte Seele-Geist-Wesen für die Energien des Anti-Gottes empfänglich und kann von ihm in Versuchung geführt werden. Im Buddhismus sind nur drei Wurzeln des Übels bekannt, nämlich Gier, Hass und Verblendung. Gier ist der Grund der Wiedergeburt, da man sich durch ein gieriges Verhalten immer wieder neues Karma auflädt und sich in der Materie verstrickt. Hass führt den Menschen in die Ebenen des Anti-Gottes und damit direkt zur „Hölle“ des Anti-Gottes. Wer viel Hass empfindet, altert schnell und sieht alt aus. Verblendung führt zu einem Sterben mit einem verwirrten und geblendeten Geist, was eine erneute Wiedergeburt zur Folge hat, in der man wieder nicht weiß, wer man wirklich ist.

Den Wurzeln des Übels gegenüber gestellt sind die Wurzeln des Göttlichen. Diese hat der Universumsgott am Beginn des Inkarnationszyklus jedem Seele-Geist-Wesen zusammen mit dem Ego in dessen Seele „eingepflanzt“. Dadurch ist jedes Wesen auch in tiefster Gott-Ferne empfänglich für die göttlichen Energien des Universumsgottes und hat von IHM das Werkzeug erhalten, den Versuchungen des Anti-Gottes zu widerstehen, sein Ego zu beherrschen und den Weg zu IHM zurück zu finden. Die heilsamen Wurzeln ergeben zusammen die „Gotteslicht-Pflanze“ und lauten: Gierlosigkeit, Hasslosigkeit, Unverblendung, Angstlosigkeit und Selbstlosigkeit.

Im Buddhismus sind nur drei „Wurzeln des Heilsamen“ bekannt, nämlich Gierlosigkeit, Hasslosigkeit und Unverblendung. Gierlosigkeit ist das Gegenteil von Begehren nach materiellen, irdischen Dingen. Man führt ein glückliches Leben unter den weltlichen Menschen, die noch um Besitztum streiten, und ist offen für höhere, spirituelle Energien, ohne sich neue Karma aufzuladen. Warum sollte jemand Anhänglichkeit an etwas aufkommen lassen, von dem er nur zu gut weiß, dass es unbeständig und endlich ist?

Hasslosigkeit ist ein glückliches Leben im universellen Wir-Bewusstseins des Friedens und der Liebe mit allen Menschen, da man erkennt, dass alle Brüder und Schwestern in Gott sind (keine Aufladung von neuem Karma). Wer wird, wenn er alle Ego-Aktionen der 3. Dimension als leidvoll erkennt, das zusätzliche und so peinigende Leiden des Ärgers und des Hasses in sich erzeugen?

Unverblendung ist ein glückliches Leben unter Menschen, die oft um verschiedene Meinungen streiten. Man ist frei vom leidvollen Leben und Tod, da man die wahre Essenz hinter allem erkannt hat. Wer wird, wenn er alle Phänomene der Menschenwelt als Maya weiß, wieder in die Verworrenheit des Geistes zurückfallen wollen?

Gott AMA ist gerecht. So hat er Seinen Geschöpfen neben den5 Wurzeln des Übels bzw. des Egos auch die 5 Wurzeln des Göttlichen bzw. des Seelen-Heils gegeben, damit sie den Weg zu IHM wieder finden und nicht dem Anti-Gott schutzlos ausgeliefert sind. Gott AMA zielt darauf ab, es den Wesen in ihren Prüfungen so leicht wie möglich zu machen und sie mit Seinem Strahl der Gottesliebe, des Gotteslichts und des Gottesfriedens zu unterstützen. Er ist immer in Liebe für seine Geschöpfe da, um ihnen die Hand zu reichen.

Wenn der Anti-Gott das Seele-Geist-Wesen über sein Ego erreichen kann, breitet sich seine anti-göttliche Energie innerhalb kurzer Zeit in der gesamten Seele aus, bis das ganze Wesen davon beherrscht wird. Danach kommt die anti-göttliche Energie auch in negativen 3D-Taten und Handlungen zum Ausdruck, wodurch das Wesen noch tiefer in die Ebenen des Anti-Gottes hinabgezogen und sich dort verhaftet. Dafür wird das Wesen gezielt vom Anti-Gott zu anti-göttlichen Handlungen verführt, die es in neuem Karma mit der Maya verstricken und eine erneute Wiedergeburt nach sich ziehen.

Im Buddhismus wird dieser Vorgang in folgendem Bild dargestellt:

Der Weltling wird von einem körperlichen und einem geistigen Pfeil getroffen: Der erste führt zu einem schmerzlichen, körperlichen Gefühl; der zweite zu einem emotionalen, mentalen Gefühl (man macht sich Sorgen, jammert, trauert, ist psychisch verzweifelt). Der einzige „Schein-Ausweg“ ist dann, sich am Sinnenglück zu erfreuen und in den Sinnesgenuss zu flüchten, um das Widerstreben (den Hass) gegen die schmerzhaften Gefühle zu betäuben.

Der spirituell Entwickelte wird dagegen nur von einem Pfeil, nämlich dem körperlichen, getroffen. Er macht sich dann jedoch keine Sorgen, grämt sich nicht, jammert nicht, trauert nicht und ist auch nicht verzweifelt. Er ist sich bewusst, dass der Angriff nur auf der physischen Ebene stattfindet. Die anti-göttlichen Emotionen gelangen nicht in seinen Geist und seine Seele, so dass auch keine Flucht zu den Sinnenfreuden entsteht. Dadurch verliert der anti-göttliche Pfeil seine Wirksamkeit und fällt von dem Betroffenen wie von einer harten Mauer ab.

Bei dem Weltling sieht der Ausdruck einer anti-göttlichen Energie folgendermaßen aus:

  1. Gier:
    a)     Man empfindet Gier nach materiellen Besitztümern, Reichtum oder einer Partnerschaft.
    b)     Wird die Gier nicht erfüllt kommt es zu Lügen, Gewalt, Diebstahl, Vergewaltigung, Mord oder einem extrem geizigen, habsüchtigen Verhalten, um das Objekt der Begierde zu erhalten.
    c)      Dadurch verstrickt man sich in negativem Karma und einer neuen Wiedergeburt in dieser Ebene.

 

  1. Hass:
    a)     Man empfindet Hass auf bestimmte Personen oder Dinge.
    b)     Wird der Hass nicht erfüllt, wächst er in einem immer weiter, bis er zu übertriebener Eitelkeit, Hochmut, Herrsch- und Machtsucht (Selbstüberschätzung = Egoismus) wird, die Unterdrückung, Gewalt, Mord, Nachtragen, Geschwätz, rohe Rede und Übelwollen mit sich ziehen können. Oder es entsteht eine tiefe Depression (Minderwertigkeit), die schließlich im Suizid endet (damit würde man das von Gott gegebene Leben wegwerfen und sich der Lebensaufgabe entziehen; eine große karmische Sünde!)
    c)      Dadurch verstrickt man sich in negativem Karma und einer neuen Wiedergeburt in dieser Ebene.

 

  1. Verblendung:
    a)     Man befindet sich in einer polaren Sichtweise und verstrickt sich immer mehr im Irrglauben und der Illusion.
    b)     Wird die Verblendung nicht korrigiert, wächst sie in einem immer mehr, bis man fanatische, falsche Ansichten und Wertvorstellungen hat, die sich in Fanatismus, Dogmatismus, Rücksichtslosigkeit, Gewalt, Mord, Lügen und einem unrechten, unsittlichen Lebenswandel (Alkohol, Drogen, Völlerei, Wollust, Süchten) ausdrücken können.
    c)      Dadurch verstrickt man sich in negativem Karma und einer neuen Wiedergeburt in dieser Ebene.

Im übrigen hat die Größe des Egos, d.h. der anti-göttlichen Wurzeln des Übels, auch Auswirkungen auf Dein nächstes Leben. Wer im Augenblick seines Todes in einem Bewusstsein großer Gier ist, wird auch in seinem nächsten Leben überwiegend von Gier beherrscht, um sie zu lernen und zu beherrschen. Wer dagegen im Augenblick seines Todes frei von Gier ist, wird man auch im darauf folgenden Leben weitgehend in Gierlosigkeit leben und stattdessen versuchen die anderen Wurzeln (Hass und Verblendung) zu meistern.

Im umgekehrten Fall wird Dein heutiges Dasein vom Zustand Deiner Wurzeln des Übels (Ego) aus Deinem vorherigen Leben bestimmt. So kannst Du hier gut erkennen, welche Wurzeln Du im letzten Leben vernachlässigt hast und nun bearbeiten solltest.

Die Wurzeln des Übels (Ego) können nur durch ihren Gegenpol, nämlich die heilsamen, göttlichen Wurzeln (Gotteslicht-Pflanze) aufgehoben und entschärft werden. Eine vollständige Beherrschung oder Auflösung der Wurzeln des Übels ist auf keine andere Art und Weise möglich.

Für den normalen Menschen ist es in der Regel nicht ganz einfach, aus einer anti-göttlichen Emotion wie z.B. Gier, in den Gegenpol der Gierlosigkeit zu kommen. Stattdessen wird man von dieser anti-göttlichen Energie beherrscht und ist oft zu schwach, um sich dagegen auflehnen zu können. Doch gerade hier sind eiserne Stärke, Selbstdisziplin, Selbstbeherrschung, Ausdauer und Geduld notwendig. Sonst kommt es zu keiner Hinwendung zu den göttlichen Wurzeln.

Der Mystiker Paul Brunton schrieb dazu:

Wir müssen gegen unsere eigene Schwachheit ankämpfen. Der wirkliche Kampf des Lebens ist der Kampf des Menschen gegen sich selbst. Er wird am seltensten gekämpft, da er am meisten verlangt. Und doch ist er der einzige, den aufzunehmen es sich lohnt. Nichts Großes oder Hohes kann durch bloßes Wünschen errungen werden. Wer etwas bekommen möchte, muss erst bereit sein, zu geben – sich selbst zu geben.“

Im Buddhismus wird dieser Weg der Ego-Behrrschung der achtfältige Pfad genannt, der das Wesen vom anti-göttlichen Pol in den göttlichen Pol führt. Dadurch wird das Ego schrittweise besiegt, transformiert und gemeistert. Der achtfältige Pfad lautet:

  1. Rechte Erkenntnis von den drei bekannten anti-göttlichen Wurzeln (Gier, Hass, Verblendung) und den zwei unbekannten anti-göttlichen Wurzeln (Angst, Egoismus)
  2. Rechte Gesinnung von den drei bekannten göttlichen Wurzeln (Gierlosigkeit, Hasslosigkeit, Unverblendung) und den zwei unbekannten göttlichen Wurzeln (Angstlosigkeit, Selbstlosigkeit), deren Energiequalität man im Bewusstsein ausdehnt
  3. Rechte Rede von den göttlichen Wurzeln, die man in Worten ausdrückt
  4. Rechtes Handeln von den göttlichen Wurzeln, die man in Taten lebt
  5. Rechte Lebensführung mittels der göttlichen Wurzeln, nach denen man sein Leben ausrichtet
  6. Rechte Anstrengung, um immer wieder von den anti-göttlichen Wurzeln zu den göttlichen Wurzeln abzufallen
  7. Rechte Achtsamkeit, um nicht wieder für die anti-göttlichen Wurzeln und den Anti-Gott empfänglich und von ihnen beherrscht zu werden
  8. Rechte Sammlung, um auch in schwierigen Situationen die göttlichen Wurzeln in sich zu stärken und sich zu zentrieren (Schaffen eines göttlich neutralen Zentrums des Seelenfriedens in sich)

Sei Dir bewusst, dass der Ausstieg aus der 3. Dimension und der Aufstieg zu Gott AMA t nur durch die Überwindung Deines Egos und seiner Aspekte bzw. Wurzeln des Übels (Gier, Hass, Verblendung, Angst und Egoismus) erreicht werden kann. Dabei handelt es sich um einen inneren Umwandlungsprozess, der zunächst Schmerzen verursacht, am Ende aber zur vollständigen Genesung führt. Und das ist der einzige Weg, um eines Tages wieder in den Universumsgott aufsteigen zu können.

In Itivuttaka (Teil des buddhistischen Pali-Kanons), Nr. 68, steht geschrieben:

Wer Gier, Hass und Verblendung nicht aufgegeben hat, wird Maras’ (=Verkörperung des Todes und Bindung an die Sinnenwelt) Gefangener genannt, ist in Maras Fallen gefangen, dem Willen und dem Vergnügen des Bösen unterworfen. Wer aber Gier, Hass und Verblendung aufgegeben hat, ist nicht länger Maras Gefangener, ist befreit aus Maras Fallen, nicht länger dem Willen (des Egos) und dem Vergnügen des Bösen unterworfen.“

Jeder spirituelle Meister und jedes erleuchtete Seele-Geist-Wesen, das Gier, Hass und Verblendung abgelegt hat, hat den Ozean des Egos mit seinen Willen und Strudeln, Monstern und Dämonen überquert, ist zum anderen Ufer (Gottesbewusstsein) gelangt und steht dort auf sicherem Grund als wahrer Meister des Lichts.

Es liegt an jedem Seele-Geist-Wesen selbst, ob es für die göttlichen oder für die anti-göttlichen Wurzeln und ihre Energien empfänglich ist. Beide Seiten sind in ihm veranlagt. Das Wesen allein kann wählen, ob es den Weg zu Gott AMA (den Weg des Guten) oder den Weg zum Anti-Gott (Weg des Schlechten) gehen möchte. So kann wechselweise die eine oder die andere Auswirkung stärker in einem Wesen in Erscheinung treten. Gibt sich ein Mensch bösen Handlungen hin, so ist es der eigene Dämon (das Ego), der ihn überwältigt. Ebenso sind Glück und Freude eines Menschen von ihm selbst erwirkt und Folgen seiner vergangenen Taten gemäß der Wurzeln des Göttlichen.

Der spirituelle Meister Buddha bezeichnet die drei anti-göttlichen Wurzeln auch als Widersacher, die es zu bezwingen gilt. Er antwortete auf die Frage, ob er ein Zerstörer sei: „In einer Hinsicht, Siha, kann man von mir allerdings mit Recht behaupten, dass ich die Lehre mit zerstörerischer Absicht verkünde: ich lehre nämlich die Vernichtung von Gier, Hass und Verblendung, lehre die Vernichtung der mannigfaltigen, üblen, unheilsamen Zustände des Geistes.“

Weiter sagte Buddha: „Wenn der Geist bei Gier erregenden, Hass erregenden, Wahn erregenden und betörenden Dingen nicht giert, nicht hasst, nicht wähnt und nicht betört wird, dann wankt er nicht, bebt er nicht, erzittert er nicht, gerät er nicht in Furcht und verfällt nicht mehr den Meinungen Andersgesinnter.

Die Entwicklung eines göttlichen, spirituellen Bewusstseins ist die Grundlage für die Beherrschung des anti-göttlichen Pols und die Stärkung des göttlichen Pols in Dir. Es gibt fünf göttliche, spirituelle Fähigkeiten, die entfaltet werden sollten:

  1. Vertrauen auf Gott (dass er Dich führt, behütet und beschützt, und alles richtig ist, so wie es ist)
  2. Göttliche Weisheit (Erkenntnis der großen Zusammenhänge und der göttlichen Essenz, die hinter allem steht)
  3. Geistessammlung (Zentrierung im göttlichen Geist des Universumsgottes oder All-Geist-Gottes)
  4. Verbindung mit Gott AMA und Seinen Strahlen der Gottes-Liebe, des Lichts und des Friedens) und Stärkung Deiner Seele mit diesen Energiequalitäten
  5. Achtsamkeit/Neutralität (Wachsamkeit bei allem, was geschieht; Dich selbst und alles aus einer neutralen Sichtweise heraus beobachten)

Durch diese fünf göttlichen, spirituellen Fähigkeiten können die Wurzeln des Übels und das Ego in Dir mit der Zeit beherrscht werden, so dass Du nicht mehr mit den Energien des Anti-Gottes in Resonanz tritt und für ihn und seine Fremdbesetzungen auch nicht empfänglich ist.

Letztendlich sind die Wurzeln des Übels (Gier, Hass, Verblendung, Angst und Egoismus) nicht nur in der Seele jedes Geschöpfes, sondern auch in der gesamten Schöpfung vorhanden. Sie sollen die Wesen prüfen, wie stark ihre Gottesverbindung, Standhaftigkeit und Seelenstärke ist, und ob sie eines Tages den Weg zu Gott AMA wieder zurück finden (mit der leuchtenden Kerze bzw. dem Gotteslichtfunken ihrer Seele!) oder ob sie schon vorher den Versuchungen des Anti-Gottes erliegen und anti-göttlich werden (erloschene Kerze!). So arbeite an der Transformation Deiner Wurzeln des Übels und der Stärkung der Wurzeln des Göttlichen in Deiner Seele.