Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die 148 Karma-Arten von SGW- und Ahnen- und Körper-Karma berichten.

Das Karma ist das Grundprinzip innerhalb des Kosmos. Die menschlichen Handlungen bilden dabei die Grundlage für das Karma und die Wiedergeburt des Seele-Geist-Wesens. Das Seele-Geist-Wesen wird durch polare Emotionen, Ego-Energien, usw. innerhalb der irdischen Welt der Maya eingefangen und zu einem Geburtenkreislauf gezwungen, bis es schlussendlich spirituelle Erleuchtung, Reinheit und Befreiung erreicht. Diese erlangt das Wesen durch Karma- und Ego-Programme-Transformationsarbeiten sowie die Stärkung der Wurzeln des Göttlichen und des göttlichen Lichts der Herzenstugenden.

Karma umfasst nicht nur die Wiedergeburt, sondern auch alle feinstofflichen Energien und Angelegenheiten, die im Laufe der Leben in die Seele einfließen und ihre von Gott gegebenen, transparenten und reinen Eigenschaften verschleiert. Karma kann man deshalb auch als „Verschmutzung“ bezeichnen, die die Seele mit verschiedenen polaren und unreinen Farben und Ego-Energien befleckt. Aufgrund seines Karmas wandert ein Seele-Geist-Wesen durch die Welten von Raum und Zeit und inkarniert in verschiedenen Dimensionen und Bewusstseinswelten, sowohl als Mensch, als Tier, als Pflanze oder als Geistwesen. Die meisten Disharmonien, Leiden und Schmerzen im Leben sind ein Beweis für die Existenz und das Vorhandensein von aktivem Karma.

Bereits in früheren Hochkulturen haben die alten Weisen die verschiedenen Arten von Karma entsprechend ihren Auswirkungen auf den Menschen und sein Seele-Geist-Wesen in 148 Arten klassifiziert, die nachfolgend aufgelistet und erläutert werden:

Alle 148 Karma-Arten sind je nach Art zwei polaren Energie-Gruppen zugeordnet, die lauten:

  • Negatives Karma (überwiegend durch schwarzes Ego entstanden)
  • Positives Karma (überwiegend durch weißes Ego entstanden)

Die 148 Karma-Arten teilen sich in zwei Gruppen auf, die lauten:

A: SGW-KARMA, AUCH SEELEN-SCHÄDLICHES KARMA (GHATIYA KARMA) GENANNT.

B: AHNEN- UND KÖRPER-KARMA, AUCH SEELEN-UNSCHÄDLICHES KARMA (AGHATIYA KARMA) GENANNT.

Das SGW-Karma bezieht sich überwiegend auf Seele und Geist, das Ahnen- und Körper-Karma überwiegend auf Körper und Erden-Selbst bzw. Planeten-Selbst.

Nachfolgend sind zuerst die SGW-Karma-Arten aufgelistet:

A: SGW-KARMA, SCHÄDLICHES, NEGATIVES KARMA (GHATIYA KARMA)

Ghātiyā karma behindert das Seele-Geist-Wesen unmittelbar in seiner Wahrnehmung, seinem Bewusstsein, seinem Wissen und seiner Energie, und führt es zu Verblendung, Unbewusstheit, Verdunklung und Wahn. Es wird auch negatives oder verletzendes Karma genannt, da es das Seele-Geist-Wesen verletzt und ihm schadet. Wenn alle ghātiyā karmas völlig aufgelöst und transformiert sind, erreicht das Seele-Geist-Wesen absolutes göttliches Bewusstsein und Erleuchtung. Das Seele-Geist-Wesen erhält Befreiung aus der Inkarnationskette, sobald die positiven Karmas (aghātiyā karmas) in der gegebener Zeit erschöpft und aufgelöst sind.
Das SGW-Karma besteht aus 47 Karma-Arten in 4 Untergruppen, die lauten:

1. Jnana-varaniya Karma (5 Arten): Karma der Unwissenheit und Verblendung, trübt die Allwissenheit und Unverblendung des Seele-Geist-Wesens => Verblendungs-Karma. Dieses unterteilt sich wiederum in 5 Unterarten:


a) Mati jnanavarana-karma: Verdunklung und Verblendung des Wissens und der Erkenntnisse, die durch die irdischen Sinne erfahren werden => Sinne-Verblendungs-Karma
b) Sruta jnanavarana-karma: Verdunklung und Verblendung des intuitiv erworbenen Wissens => Intuitions-Verblendungs-Karma
c) Avadhi jnanavarana-karma: Verhindert die göttliche Erkenntnis von allen materiellen Dingen => Materie-Verblendungs-Karma
d) Manahparyaya jnanavarana-karma: Blockade der göttlichen Erkenntnis der Gedanken von allem-was-ist => Gedanken-Verblendungs-Karma
e) Kevala jananaverana karma: Verdunklung des göttlichen Wissens in der Seele, das dem Wesen von Gott gegeben worden ist => SGW-Verblendungs-Karma

2. Darsana-varana Karma (9 Arten): Karma der Bewusstseinstrübung; die unbegrenzte Wahrnehmung und das Bewusstsein des Seele-Geist-Wesens wird getrübt und verdunkelt => Unbewusstheits-Karma. Dieses unterteilt sich wiederum in 4 Unterarten:


a) Caksur darsanavarana-Karma: bewirkt die Verschleierung des irdischen und 3. Auges-Bewusstseins => Augen-Bewusstseinstrübungs-Karma
b) Acaksur darsanavarana-Karma: bewirkt die Verschleierung der Sinne und des Denkens im KW => KW-Bewusstseinstrübungs-Karma
c) Avadhi darsanavarana-Karma: bewirkt die Verschleierung der göttlichen Wahrheit hinter allen materiellen Dinge => Materie-Bewusstseinstrübungs-Karma
d) Kevala darsanavarana-Karma: behindert die absolute göttliche Wahrnehmung und das göttliche SGW-Bewusstsein => Göttliches Bewusstseinstrübungs-Karma

Das Kevala darsanvarana-Karma verursacht eine völlige Blockade des göttlichen SGW-Bewusstseins, die drei anderen Karmas dieser Gruppe erzeugen unter bestimmten Umständen nur eine Störung der jeweiligen Wahrnehmungsfähigkeiten des SGW-Bewusstseins.

Zusätzlich zu diesen vier darsanavarana Karmas gibt es fünf andere Karmas, die dann entstehen, wenn die Sinnesorgane nicht aktiv sind, und daher jede Möglichkeit der bewussten Wahrnehmung ausschließen. Sie bilden sich durch die Gunas Tamas und die Todsünde der Trägheit. Dies sind die 5 nidra Karmas (Schlaf Karmas), nämlich:

a) nidra-Karma, welches einen leichten Schlummer und eine leichte Schläfrigkeit erzeugt, aus dem der Schlafende bereits durch das Klicken der Fingernägel geweckt wird. => Leichtes Schlaf-Karma
b) nidranidra-Karma, welches einen tiefen Schlaf erzeugt, aus dem der Schlafende nur durch gewaltsames Schütteln geweckt werden kann, => Schweres Schlaf-Karma
c) pracala-Karma, welches das Wesen sitzend oder aufrecht stehend mit Schlaf übermannt => Aufrechtes Schlaf-Karma
d) pracalapracala-Karma, welches einen überaus intensiven Schlaf erzeugt, den ein Wesen beim Gehen überkommt=> Intensives Schlaf-Karma
e) styanagrddhi Karma, welches Schlafwandel bewirkt, wodurch man in einem unbewussten Zustand handelt=> Schlafwandlungs-Karma

3. Mohaniya Karma (28 Arten): Vermindert die Fähigkeit zu rechtem Wahrnehmen und Verhalten, das Wesen identifiziert sich mit dem Ego, anstatt mit seinem göttlichen SGW. Dieses Karma blockiert auf sehr starke Art und Weise die Tugenden und Wurzeln des Göttlichen. Das Mohaniya-Karma wird deshalb auch Karma der Täuschung oder Wurzel-Karma genannt.


Mohaniya arma ist eines der gefährlichsten Karmas, da es täuschend ist und das Wesen an die Wurzeln des Übels und die Todsünden bindet („Moha“ bedeutet Anhaftung). Es ist das am schwersten aufzulösende Karma. Es gibt 28 Unterarten von Mohaniya Karma, die sich in zwei Gruppen aufteilen und nachfolgend aufgelistet sind:

I. Gruppe: Darshan Mohaniya Karma: Glaubens- und Wahrheitskarma
Das Darshan Mohaniya-Karma bewirkt eine Störung der Kenntnis der in der Seele innenliegenden göttlichen Wahrheit. Dieses Karma ist in drei Arten unterteilt, entsprechend der Tatsache, ob die Störung eine absolute oder eine teilweise ist:

a) mithyatva Karma: Es verursacht kompletten Unglauben oder Andersgläubigkeit, so dass das Wesen ein Anhänger der anti-göttlichen Glaubenswelt wird. Wenn es aktiv ist, glaubt das SGW nicht mehr an die göttlichen Wahrheiten Gottes, die ihm durch Seine spirituellen Meister offenbart werden. Es glaubt falschen anti-göttlichen Lehrern und Ego-Gurus.

b) samyagmithyatva (misra) Karma: Es erzeugt einen gemischten, schwankenden göttlichen Glauben, d.h., wenn es aktiv ist, schwankt das Wesen hin und her zwischen Wahr und Falsch, ist gleichgültig gegenüber der göttlichen Wahrheit und hat weder richtige Liebe noch richtigen Hass für sie.

c) samyaktva Karma: Es führt zwar zu einem Glauben, ist aber nicht der richtige Glaube in seiner wahren Vollständigkeit, sondern nur in einem vorläufigen Grad des weißen Egos schwingend. Es ist ein falscher Glauben des weißen Egos, aus welchem nur die falsche schwarze polare Ego-Energie entfernt worden ist.

II. Gruppe: Caritra Mohaniya Karma: Tugendblockaden-Karma
Das Caritra Mohaniya-Karma stört das dem SGW von Gott gegebene richtige, angeborene göttliche Verhalten, es behindert das SGW beim Handeln nach den göttlichen Gesetzen der Tugenden und Liebe. Die Störung des SGW-Verhaltens wird durch die sechzehn Leidenschaften des Egos (Kasaya), die sechs Ego-Emotionen, die als Nicht-Leidenschaften (nokasaya) eingeordnet sind und die drei Geschlechter (Veda) erzeugt, welche gleichzeitig wieder eigene Karma-Unterarten bilden:

a: Die vier wichtigsten Ego-Leidenschaften-Karmas sind:
1) krodha (Zorn-Karma)
2) maya (Verblendungs-Karma)
3) mana (Stolz-Karma)
4) lobha (Gier-Karma)

Die vier Ego-Leidenschaften-Karmas entstehen durch die Verhaftung des SGWs an den Ego-Leidenschaften, den Wurzeln des Übels, den Todsünden oder eine mentale Gesinnung des Egos. Jedes von diesen vier Karmas (Zorn, Verblendung, Stolz, Gier) ist jeweils wieder in 4 Karmas unterteilt, so dass es insgesamt 16 Leidenschaften-Karmas des Egos gibt:

1) Das erste Karma ist anantanubandhin (Zorn, Verblendung, Stolz oder Gier von lebenslanger Dauer), welches vollständig göttlichen Glauben und tugendhaftes Verhalten behindert.
2) Das zweite Karma ist apratyakhyanavarana (Zorn, Verblendung, Stolz oder Gier ist behindernd und unverzichtbar), es macht jeden Verzicht des Egos und der Leidenschaften des Übels unmöglich, erlaubt aber die Existenz des wahren göttlichen Glaubens. Diese Energien dauern mind. 1 Jahr an.
3) Das dritte Karma ist von noch milderer Intensität und wird pratyakhyanavarana genannt (Zorn, Verblendung, Stolz oder Gier behindern mit Einschränkung), es behindert die vollständige Selbstmeisterschaft, aber nicht die Existenz von wahrem Glauben und teilweiser Selbstdisziplin (desavirati). Dieses Bewusstsein muss mind. für 4 Monate andauern.
4) Das vierte Karma ist samjvalana (Zorn, Verblendung, Stolz oder Gier aufflammend), es ermöglicht die vollständige Selbstdisziplin, doch arbeitet es gegen die Erlangung des vollständigen richtigen, göttlichen Verhaltens (yathakhyata caritra). Diese Energien müsen mind. für zwei Wochen andauern.

b: Danach folgen die sechs nokasayas, welche die sechs Ego-Emotionen oder Nicht-Leidenschaften-Karmas genannt werden:

1) hasya (Spotten oder sich lustig machen => Spottkarma),
2) rati (schädliche Zuneigung oder falsche Unparteilichkeit des Egos => Parteilichkeits-Karma),
3) arati (ungebührliches Ego-Verhalten => Ego-Verhaltens-Karma)
4) soka (Sorge => Sorgen-Karma),
5) bhaya (Angst => Angst-Karma)
6) jugupsa (Ekel/Abscheu =>Abscheu-Karma).

Alle diese sechs Ego-Emotionen gehören zu den caritra mohaniya karmas, weil das SGW, das ihnen unterworfen ist, durch sie in der Ausübung des richtigen, göttlichen und tugendhaften Verhaltens behindert wird.

c: Die Vedas oder die Geschlechts-Leidenschaft behindert das Seele-Geist-Wesen daran, den göttlichen Gesetzen zu gehorchen und Selbstdisziplin und Ego-Meisterschaft auszuüben. Sie ist von dreifacher Karma-Art, nach den drei Arten der Geschlechter:

1) Purusha veda (Das männliche Geschlechts-Karma und die entsprechende Yang-Geschlechts Leidenschaft): Durch diese wird im Mann der Wunsch nach Vereinigung mit de, Weiblichen erzeugt. Auch hat der Mann zuerst ein überaus starkes sexuelles Verlangen, welches verschwindet, sobald seine Lust befriedigt ist (männliche Sexualität).

2) Stri veda (Das weibliche Geschlechts-Karma und die entsprechende Yin-Geschlechts Leidenschaft):Durch diese wird bei einer Frau das Verlangen nach Vereinigung mit einem Mann erzeugt. Zudem ist das Verlangen der Frau anfangs schwach, besonders solange sie Jungfrau ist, wächst aber durch den Genuss des Geschlechtsverkehrs.

3) Napumsaka veda (Das dritte Geschlechts-Karma und entsprechende Geschlechts Leidenschaft): Es entsteht in Inkarnationen, wenn man homosexuell oder bisexuell ist. Das sexuelle Verlangen ist bei diesem Karma besonders stark, weil es entweder auf das eigene Geschlecht oder auf beide Geschlechter zusammen gerichtet ist.

4. Antaraya Karma (5 Arten): Es schwächt die unendliche Energie der Seele und verhindert das Vollbringen guter, göttlicher Taten => Verhinderungs-Karma der göttlichen Taten. Es behindert zudem die göttliche Licht-Energie des SGWs und seinen Chakren-Energiefluss. Zu dem Antaraya-Karma gehört auch das Chakren-Karma. Das Antaraya karma ist in fünffacher Weise unterteilt:


1) Dana antaraya-Karma: Es hindert daran großzügig zu sein, zu teilen und zu spenden. Wenn es aktiv ist, ist das Wesen, obwohl es den göttlichen Lohn im Geben kennt, und etwas wegzugeben hätte, nicht fähig, es zu geben, auch wenn es jemanden gibt, der des Geschenks würdig ist und es braucht => Geiz-Karma.
2) Abha antaraya-Karma: Es hindert daran Gaben und Geschenke zu erhalten. Wenn es aktiv ist, ist ein Wesen nicht in der Lage ein Geschenk zu erhalten, obwohl ein freundlicher Geber und ein passendes Geschenk vorhanden wären. => Empfangsblockaden-Karma
3) Bhoga antaraya-Karma: Es blockiert den Genuss und die Freude von etwas, das nur einmal genossen werden kann (wie Essen oder Trinken). => Einmaliges Freudlosigkeits-Karma, auch Essen-Freudlosigkeits-Karma genannt
4) Upabhoga antaraya-Karma: Es blockiert den Genuss und die Freude von etwas, das immer wieder verwendet werden kann (wie eine Wohnung, Kleidung, Besitz). => Besitzfreudlosigkeits-Karma
5) Virya antaraya-Karma: Es behindert die Willenskraft. Wenn es aktiv ist, ist auch ein starkes, voll erwachsenes Wesen nicht in der Lage etwas zu tun und stark zu sein, geschweige denn einen Grashalm abzubrechen oder sich selbst und sein Ego zu meistern. => Willenskraft-Lähmungs-Karma.

Als zweites wird das Ahnen- und Körper-Karma und seine vier Unter-Arten aufgelistet:

B: AHNEN- UND KÖRPER-KARMA = UNSCHÄDLICHES KARMA (AGHATIYA KARMA)

Das Aghatiya Karma beeinflusst das Seele-Geist-Wesen nicht direkt. Es hat jedoch eine Wirkung auf den Körper, der das Seele-Geist-Wesen beherbergt, sowie das Erden-Selbst, Körperwesen, das Ego und die Psyche. Seine Wirkung ist schwächer als die des SGW-Karmas, weswegen es auch oft als unschädlich oder positiv für das SGW angesehen wird, da es nicht direkt Inkarnationsübergreifend ist. Es kann aber zu SGW-Karma werden, wenn es besonders schwer ist, aktiv in der Generation als Nachkomme gelebt und wird man es trotzdem nicht auflöst.

Das Ahnen-Karma wird einem Menschen von seinen Ahnen bzw. dessen Stammbaum vererbt, in den er aufgrund seines Karmas in diesem Leben inkarniert hat. Es ist ein Erb-Karma und beinhaltet die Summe der guten und schlechten Eigenschaften eines Stammbaumes und all seiner Generationen. Es bezieht sich sowohl auf die Psyche, das Erden-Selbst als auch das körperliche Erscheinen, Krankheiten und irdischen Eigenschaften des Menschen, aber auch dessen Lebensbereich und Inkarnationsort. Ohne Aghatiya Karma kann ein Seele-Geist-Wesen nicht inkarnieren. Gleichzeitig weist eine Inkarnation in dieser Welt darauf hin, dass ein Wesen Aghatiya Karma hat. Die Ausnahme sind göttliche Mitarbeiter und spirituelle Meister, die gezielt temporäres Aghatiya Karma erschaffen, um sich in der irdischen Welt in einem Körper ausdrücken zu können.
Aghatyia Karma besteht aus vier Karma-Arten, die nachfolgend mit ihren Unterarten aufgelistet werden:

1. Vedniya karma: erzeugt polare Gefühle, die das Wesen erregen und an die Maya binden. Es unterbricht die ewige Glückseligkeit des Seele-Geist-Wesens in Gott => Polaritätsverhaftungs-Karma. Es besteht aus zwei Unterarten:


a) sata-vedaniya Karma: es bewirkt ein Gefühl der Lust und polaren Freude z.B. durch etwas gut Schmeckendes oder einen Erfolg im Leben. Es kann sowohl durch das weiße als auch das schwarze Ego entstehen.
b) asata vedaniya-Karma: es bewirkt ein Gefühl von Schmerz und polarem Leid, z.B. wenn man von einem Schwert verletzt wird oder einen Misserfolg erleidet. Es kann sowohl durch das weiße als auch das schwarze Ego entstehen.

2. Gotra karma: trübt die Freiheit des Seele-Geist-Wesens im irdischen Leben; es bestimmt Familie, soziale Stellung, gesellschaftlichen Rang, hochschwingendes und niedrigschwingendes familiäres Umfeld und Persönlichkeit in der nächsten Inkarnation => Raum-Status-Schwingungs-Karma. Es besteht aus zwei Unterarten:


a) uccair gotra-Karma: gibt ein hohes, hochschwingendes familiäres Umfeld.
b) nicair gotra-Karma: gibt ein niederes, niedrigschwingendes familiäres Umfeld.

3. Ayu karma: Bestimmt die Lebensdauer und die Dimensions- und Unterebenen-Zugehörigkeit im Leben; es verschleiert die Unsterblichkeit des Seele-Geist-Wesens => Zeit-Raum-Dimensions-Karma. Es besteht aus vier Karma-Unterarten:


a) Deva Ayu: es bestimmt die Lebensdauer in den feinstofflichen Plus-Dimensionen des Lichts in einem Seelenkleid
b) Anusya ayu: es bestimmt die Lebensdauer in der materiellen Ebene in einem Körper
c) Tiryancha Ayu: es bestimmt die Lebensdauer in den physischen Ebenen der 3. Dimension unter Ego-Vorherrschaft
d) Naraka Ayu: es bestimmt die Lebensdauer in den Minus-Dimensionen und im Ego-Herzzentrum

Das Ayu-Karma (= Menge an Lebensenergie bzw. Vitalität) gibt eine bestimmte Quantität des Lebens an, nicht aber eine bestimmte Anzahl von Lebensjahren. Es ist wie bei einem Schwamm, der nach der Menge Wasser, die er absorbiert hat, bestimmt wird, was aber nichts darüber aussagt, wie lange es dauern wird, bis das Wasser den Schwamm wieder verlassen hat. So ist auch die Menge an Lebensdauer für die Inkarnation bestimmt, aber nicht die Zeit in der irdischen Raum-Zeit-Achse für seinen Verbrauch. Das Ayu-Karma entsteht meistens in der letzten Inkarnation, besonders im dritten Lebensteil oder in der letzten Lebensstunde.

4. Nama karma: erzeugt die Verschiedenheit des Körpers und verschleiert die formlose Existenz des Seele-Geistwesens => Körper-Karma. Es ist in 93 Unterarten (uttara prakrtis) unterteilt, die nachfolgend aufgeschlüsselt werden:


a. Karma der vier Dimensionszustände:
1) Deva gati Nama-Karma: gibt eine Verankerung in den göttlichen Dimensionen
2) Manusya gati Nama-Karma: gibt eine Verankerung in den materiellen Dimensionen
3) Tiryag gati Nama-Karma: gibt eine Verankerung in der Ego-Dimension
4) Naraka gati Nama-Karma: gibt eine Verankerung in den Minus-Dimensionen

b. Karma der fünf Wesensgruppen:
1) Ekendriya jati Nama karma: bewirkt eine Inkarnation mit einem geöffneten Bewusstseinssinn
2) Dvindriya jati Nama karma: bewirkt eine Inkarnation mit zwei geöffneten Bewusstseinssinnen
3) Trindriya jati Nama karma: bewirkt eine Inkarnation mit drei geöffneten Bewusstseinssinnen
4) Caturindriya jati Nama karma: bewirkt eine Inkarnation mit vier geöffneten Bewusstseinssinnen
5) Pancendriya jati Nama karma: bewirkt eine Inkarnation mit fünf geöffneten Bewusstseinssinnen.

c. Karma der fünf Körperarten
1) Audarika sarira Nama karma: gibt einen groben physischen Körper wie bei Tieren und Menschen.
2) Vaikriya sarira Nama karma: gibt einen wandelbaren Materie-Körper, der aus feiner Materie besteht, die in Form und Dimension veränderbar ist.
3) Aharaka sarira Nama karma: gibt einen materialisierten Körper. Dieser Körper besteht aus lichtvoller und reiner Substanz und ist ohne aktiven und passiven Widerstand durch Ego-Energien. Er wird für eine kurze Zeit von einem feinstofflichen Lichtwesen erschaffen (z.B. spiritueller Meister), um mit diesem kurzzeitig auf einem Planeten zu weilen, während sein wahrer feinstofflicher oder physischer Körper weiter in höheren Dimensionen weilt.
4) Taijasa sarira Nama karma: gibt einen feurigen Körper. Dieser Körper besteht aus göttlichem Feuer und dient der Verbrennung von dunklen Energien aber auch physischer Nahrung. Er kann von Eingeweihten verwendet werden, um Ego-Wesen, anti-göttliche oder andere Strukturen zu verbrennen.
5) Karmana sarira Nama karma: gibt einen transzendenten Karma-Körper, den alle inkarnierten Seele-Geist-Wesen haben. Er ist das Gefäß für alles Karma. Er verändert sich jeden Augenblick, denn neues Karma wird ständig vom Seelendatenspeicher an die Oberfläche gebracht und aktiviert, sowie das bereits offengelegte aufgelöst und verbraucht. Begleitet von ihm, verlässt das Seele-Geist-Wesen bei seinem physischen Tod seinen alten Körper und begibt sich in seinen neuen Inkarnationskörper, wo der transzendente Karma-Körper dann die Grundlage der neu geschaffenen anderen Körper für jenes Leben bildet. Der transzendente Karma-Körper wird nur zerstört, wenn alle Karmas aufgelöst und vernichtet werden.

d. Karma der drei Körper-Aktivierungen
Zusätzlich zu den genannten fünf Körperarten-Karmas gibt es noch drei Karmas, um die Körper zu aktivieren (angopanga Nama karma), welche aber nur den groben physischen Körper, den wandelbaren Materie-Körper und den materialisierten Körper betreffen, da der feurige und der Karma-Körper feinstofflich sind und keine Körperteile haben.

1) audarika angopanga Nama-Karma: Aktivierung der Körperteile des groben physischen Körpers
2) vaikriya angopanga Nama-Karma: Aktivierung der Körperteile des wandelbaren Materie-Körpers
3) aharaka angopanga Nama-Karma: Aktivierung der Körperteile des materialisierten Körpers

e. Karma der fünf Körper-Verankerungen
Jeder Körper braucht zudem eine Verankerung in der Raum-Zeit-Achse, wodurch er erst aktiviert wird und seine jeweiligen Karmas wirken können. Dabei sind fünf verschiedene Körper-Karmas aktiv, welche lauten:

1) audarika bandana Nama-Karma: Verankerung des groben physischen Körpers in der Raum-Zeit-Achse
2) vaikriya bandana Nama-Karma: Verankerung des wandelbaren Materie-Körpers in der Raum-Zeit-Achse
3) aharaka bandana Nama-Karma: Verankerung des materialisierten Körpers in der Raum-Zeit-Achse
4) taijasa bandana Nama-Karma: Verankerung des feurigen Körpers in der Raum-Zeit-Achse
5) karmana bandana Nama karma: Verankerung des transzendenten Karma-Körpers in der Raum-Zeit-Achse

f. Karma der fünf Körper-Bindungen
Zudem wird eine Kombination von Energiestrahlen bzw. Molekülen (samghatanas) für die Bindung der Körper benötigt, welche ebenfalls erst durch fünf verschiedene Karmas möglich wird:

1) audarika samghatana Nama-Karma: Energiestrahlen-Kombination der Bindung des groben physischen Körpers
2) vaikriya samghatana Nama-Karma: Energiestrahlen-Kombination der Bindung des wandelbaren Materie-Körpers
3) adharaka samghatana Nama-Karma: Energiestrahlen-Kombination der Bindung des materialisierten Körpers
4) taijasa samghatana Nama-Karma: Energiestrahlen-Kombination der Bindung des feurigen Körpers
5) karmana samghatana Nama-Karma: Energiestrahlen-Kombination der Bindung des transzendenten Karma-Körpers

g. Die sechs Karmas, die sich auf die Gelenke beziehen:

1) Vajra rsabha naraca samhanana Nama-Karma: gibt eine ausgezeichnete Gelenke-Verbindung. Die Knochen sind ineinander gehakt und durch die perfekte Angliederung ist das Gelenk stabil wie ein mit Nägeln und Binden gehämmerter Balken.
2) Rsabha naraca samhanana Nama-Karma: gibt eine nicht so feste Verbindung der Gelenke, da der Nagel bei den Balken fehlt.
3) Naraca samhanan Nama-Karma: gibt eine Verbindung der Gelenke, die noch schwächer ist, weil die Binde fehlt.
4) Ardha naraca samhanana Nama-Karma: gibt eine Verbindung der Gelenke, die auf der einen Seite wie die erste ist, während auf der anderen Seite die Knochen einfach nur zusammengedrückt und dadurch instabil sind.
5) Kilika samhanana Nama-Karma: gibt eine schwache Verbindung, bei welcher die Knochen und Gelenke nur zusammengedrückt werden.
6) Sevarta samhanana Nama-Karma: gibt eine ganz schwache Verbindung, bei welcher die Enden der Knochen einander nur berühren. Die meisten Menschen des dunklen Zeitalters haben diese schwache Gelenk- und Knochenstruktur, wodurch sie sich leicht Knochenbrüche holen können und die Gelenke abgenutzt und alt werden, so dass die Menschen früh krank werden und sterben.

h. Die sechs Symmetrie-Karmas
Die samhanana Nama-Karmas spielen eine große Rolle auf dem spirituellen Pfad. Nur die ersten vier machen eine Meditation möglich und geben die beste Struktur und Verbindung. Sie erlauben dem Körper, seinen Knochen und Gelenken die höchste Art von Konzentration, welche zur Körper-Meisterschaft führt.
Die sechs samsthana Nama-Karmas sind:

1) Samacaturasra samsthana Nama-Karma: macht den ganzen Körper symmetrisch aufgebaut.
2) Nyagrodhaparimandala samsthana Nama-Karma: macht den oberen Teil des Körpers symmetrisch, aber den unteren nicht.
3) Sadi samsthana Nama-Karma: macht den Körper unterhalb des Solarplexus-Chakras symmetrisch und darüber unsymmetrisch.
4) Kubja samsthana Nama-Karma: macht den Körper bucklig, d.h. Hände, Füße, Kopf und Hals symmetrisch, Brust und Bauch unsymmetrisch.
5) Vamana samsthana Nama-Karma: macht den Körper Zwergengleich, also Brust und Bauch symmetrisch, Hände, Füße usw. unsymmetrisch.
6) Hunda samsthana Nama-Karma: macht den ganzen Körper unsymmetrisch.

Stelle Dir göttliche Symmetrie folgendermaßen vor: Ein Wesen setzt sich in den Lotussitz mit den Händen unterhalb des Nabels platziert. Wenn man sich vorstellt, dass die beiden Knie durch eine Linie verbunden sind, und von der rechten Schulter zum linken Knie, und von der linken Schulter zum rechten Knie, und von der Stirn zu den Händen, eine gerade Linie gezogen wird, bekommt man vier Linien. Wenn diese zueinander gleich sind, ist Symmetrie ersichtlich; wenn sie nicht so sind, resultiert das aus einem der samsthana Nama-Karmas. Lichtwesen haben nur die erste Symmetrie, anti-göttliche Wesen und Dämonen sind immer unsymmetrisch. Bei inkarnierten Menschen und Tieren können alle sechs samsthana-Karmas zu finden sein.

i. Die fünf Aura-Körper-Farben-Karmas
Die folgenden Karmas geben der Aura des Körpers des Wesens seine individuelle Farbe:
1) Krishna Nama-Varna Karma (Schwarz),
2) Nila Varna Nama-Karma (dunkel, blaugrün, wie ein Smaragd)
3) lohita Varna Nama-Karma (rot),
4) haridra Varna Nama-Karma (Gelb wie Kurkuma)
5) sita Varna nama-Karma (Weiß, wie eine Muschelschale).

j. Die folgenden zwei Geruchs-Karmas geben dem Körper verschiedene Arten von Gerüchen:

1) surabhi Gandha Nama-Karma produziert angenehme Gerüche (z.B., der von Weihrauch und Kampfer)
2) durabhi Gandha Nama-Karma produziert unangenehme Gerüche (z.B., der von Schwefel und gebratenem Knoblauch).

k. Die folgenden vier Geschmacks-Karmas geben verschiedene Veranlagungen von Geschmäckern an den Körper:

1) tikta rasa-Nama Karma gibt einen bitteren Geschmack (wie den von Wermut),
2) kasaya rasa-Nama Karma gibt einen herben Geschmack (wie den von ungesüßtem Grüntee)
3) amla rasa-Nama Karma gibt einen sauren Geschmack (wie den von Essig)
4) madhura rasa-Nama Karma gibt einen süßen Geschmack (wie den von Zucker).

Das Salz wird durch eine Kombination des süßen Geschmacks mit allen anderen erzeugt. Bitterer und herber Geschmack wird als unangenehm angesehen, die anderen je nachdem als angenehm.

l. Es gibt acht Berührungs-Karmas der verschiedenen Berührungsarten, die der Körper empfindet:

1) Guru sparsa-Nama Karma: macht Sachen schwer wie eine Eisenkugel.
2) Laghu sparsa-Nama Karma: macht Sachen leicht wie eine Feder
3) Mrdu sparsa-Nama Karma: macht Sachen glatt wie geschliffener Marmor
4) Khara sparsa-Nama Karma: macht Sachen rau wie ungeschliffene Steine
5) Sita sparsa-Nama Karma: macht Sachen kalt wie Schnee
6) Usna sparsa-Nama Karma: macht Sachen warm wie Feuer
7) Snigdha sparsa-Nama Karma: macht Sachen klebend wie Kleister
8) Ruksa sparsa-Nama Karma: macht Sachen trocken wie Asche.

Schwer, rau, trocken und kalt werden als unangenehme Berührungen betrachtet, die anderen als angenehm.

m. Vier Richtungskarmas des Todes
Das Richtungskarma des Todes (anupurvi Nama-Karma) bewirkt, dass das Seele-Geist-Wesen, wenn eine Inkarnation beendet wird, vom Ort des Todes in die richtige Richtung der astralen Ebene, in die Zwischenebene zur göttlichen Führung und an den Ort seiner neuen Geburt geht. Es gibt hier vier Karma-Arten, nämlich:

1) Deva anupurvi Nama Karma: bewirkt, dass man in die göttlichen Lichtebenen geht und ohne Probleme neu inkarniert
2) Manusya anupurvi Nama Karma: bewirkt, dass man in der materiellen Ebene als Geist umherirrt und diese erst loslassen muss, um neu inkarnieren zu können
3) Tiryag anupurvi Nama Karma: bewirkt, dass man mit seinem Ego noch in seinem alten Körper ist und diesen erst loslassen muss, um neu inkarnieren zu können
4) Naraka anupurvi Nama Karma: bewirkt, dass man in die anti-göttlichen Dunkelheits-Ebenen geht und sich erst durch nochmaliges Leiderleben wandeln muss, um danach in die Lichtebenen gelangen und neu inkarnieren zu können.

n. Zwei Gangarten-Karma
Das Karma, das den Körpern verschiedene Gangarten verleihen sind, besteht aus zwei Arten:

1) prasasta vihayogati Nama-Karma: macht, dass das Wesen sich in einer angenehmen, leichten Weise bewegt, wie z.B. geschmeidige Katzen und Gazellen
2) aprasasta vihayogati Nama-Karma: macht, dass das Wesen sich in einer schwerfälligen, unangenehmen Art und Weise bewegt, wie z.B. ein Krokodil oder ein Schwein.

o. Acht Körperstellungs-Karma
Es gibt acht Karmas, die sich auf den Körper und seine Stellung beziehen:

1) Paraghata Nama Karma: Es gibt Überlegenheit über andere. Es verleiht die Fähigkeit, andere zu verletzen oder zu besiegen, auf der anderen Seite verhindert es, dass man selbst von anderen verletzt oder überwunden wird.
2) Ucchvasa Nama Karma: Es verleiht die Fähigkeit frei zu atmen.
3) Atapa Nama Karma: Es bewirkt, dass der Körper in sich warm ist und diese Wärme abstrahlt.
4) Uddyota Nama Karma: Es bewirkt die Umwandlung des eha-gautami-Körpers (Körper des dunklen Zeitalters) zum reinen gautami-Körper (Lichtkörper der Eingeweihten).
5) Agurulaghu Nama Karma: Es macht ein Wesen weder schwer noch leicht, d.h., es macht einen neutralen, harmonischen Gewichtszustand.
6) Tirthankara Nama Karma: Es macht das Wesen zu einem geistigen Führer und spirituellen Lehrer im Tempel.
7) Nirmana Nama Karma: Es bewirkt die richtige und harmonische Bildung des Körpers, d.h. alle Glieder eines Wesens sind an ihrem richtigen Platz.
8) Upaghata Nama Karma: Es verursacht Selbst-Vernichtung, so dass der Körper sich selbst umbringt und seinen Tod verursacht.

p. Zehn Positive Körper-Karmas
Es gibt zehn Karmas, die mit positiven Dingen (Trasa prakritis) in Verbindung stehen:

1) Trasa Nama Karma: macht einen beweglichen Körper.
2) Badara Nama Karma: macht einen starken Körper
3) Paryapta Nama Karma: führt zu einer kompletten Entwicklung der Organe und der Körperfunktionen, der Nahrungsaufnahme und Verdauung, der Sinne, des Atmens, des Sprechens und des Denkens.
4) Pratyeka Nama Karma: macht, dass das Wesen einen Körper für sich alleine ohne Teil-Seele besitzt.
5) Sthira Nama Karma: macht, dass die Zähne, Knochen, etc. hart und gesund sind und bleiben.
6) Subha Nama Karma: macht, dass der Körper schön ist.
7) Subhaga Nama Karma: macht, dass das gesamte Wesen und der Körper für alle Menschen sympathisch ist
8) Susvara Nama Karma: gibt eine melodische Stimme.
9) Adeya Nama Karma: macht, dass ein Wesen suggestiv auf allen Ebenen wirken kann, so dass seine Rede den Verstand und den Geist des Gegenübers trifft und sein Bewusstsein schult und erweitert
10) Yasahkirti Nama Karma: gibt Ehre und Ruhm im Leben

q. Zehn Negative Körper-Karmas
Es gibt zehn Karmas (sthavara prakrtis), die das Gegenteil von trasa prakrtis sind:

1) Sthavara Nama Karma: gibt einen Pflanzen- und Stein-Körper, der in seinen Bewegungen und seiner Freiheit eingeschränkt ist
2) Suksma Nama Karma: gibt einen nicht-wahrnehmbaren feinstofflichen Körper eines Geistes der Astralebene
3) Aparyapta Nama Karma: macht, dass die Organe, Körperfunktionen oder Fähigkeiten eines Wesens nicht seine volle Entfaltung erreichen, sondern unentwickelt bleiben.
4) Adharana Nama Karma: gibt einen Körper, der nur in Gemeinschaft mit anderen seiner Art bestehen kann (Pflanzen, Tiere, Steine).
5) Asthira Nama Karma: macht, dass Ohren, Augenbrauen, Zunge, etc. instabil und schwankend in der Wahrnehmung sind.
6) Asubha Nama Karma: führt dazu, dass der Körper unschön ist, so dass man von seinen Mitmenschen als unangenehm angesehen wird
7) Durbhaga Nama Karma: macht das gesamte Wesen unsympathisch.
8) Duhsvara Nama Karma: lässt die die Stimme krank klingen.
9) Anadeya Nama Karma: macht das Wesen oberflächlich und zu offen
10) Ayasahkirti Nama Karma: bewirkt Schmach und Schande im Leben

Das SGW-Karma (Ghatiya Karma) sollte zu Lebzeiten aufgelöst werden, da es auf das Seele-Geist-Wesen wirkt und zu 100% die nächste Inkarnation bestimmt. Das geschieht durch Kevala jnana (=Bewusstseinserweiterung und Wissenserlangung über das vorhandene Karma, dessen polaren Geschichte und anschließende Karma-Erlösung).

Das Ahnen- und Körper-Karma (=Aghātiyā karma) kann nicht komplett aufgelöst werden. Es ist an den Körper und die Familie gebunden und hält die Funktion des Inkarnationskörpers eines Familienstammes aufrecht, so dass das Karma bis zum Tod weiter benötigt wird.

Das Seele-Geist-Wesen erlangt vollständige Freiheit von der Inkarnationskette und Erleuchtung, wenn alles SGW-Karma (Ghatiya karma) aufgelöst ist. Dies kann durch Einzel-Auflösungen oder Ur-Karma-Auflösungen in gebündelter Form entstehen. Im Ur-Karma sind alle SGW-Karma-Arten enthalten. Das Ahnen- und Körper-Karma (Aghatiya karma) ist nicht im Ur-Karma enthalten, da es (noch) nicht Teil der Seele ist. Das Seele-Geist-Wesen wird frei vom Ahnen und Körper-Karma (Aghatiya karma), wenn die polaren Energien der Ahnen, des Familienstammes und in einem selbst als dessen Nachkommen aufgeschlüsselt und erlöst oder aufgebraucht worden sind. Letzteres würde zum physischen Tod führen. Unerlöstes Ahnen- und Körper-Karma (Aghatiya karma) könnte dann allerdings zu SGW-Karma (Ghatiya karma) werden, so dass es sicherer ist, dieses bereits zu Lebzeiten zu erlösen, um damit die komplette Freiheit vom karmischen Erbgut der Ahnen zu erlangen.

Möchtest Du mehr über Deine Karmas und Deine Anzahl von SGW-Karma (Ghatiya karma) und Ahnen- und Körper-Karma (Aghatiya karma) wissen? Dann können wir Dir gerne eine umfassende Karma-Analyse erstellen. Schreibe uns einfach eine eMail.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Ursachen von Karma berichten.

Gott AMA hat das Gesetz des Karmas erschaffen, um Seinen Geschöpfen einen freien Willen, Unabhängigkeit und Freiheit für ihr Tun zu geben. Nichts kann zwischen den Handlungen, die Geschöpfe tun, und den karmischen Früchten davon stehen. Einmal geschaffen, wird das Karma zum „Herr“ des Seele-Geist-Wesen, dem es folgen muss und durch das es die guten oder schlechten Früchte seiner Handlungen erhält. Da die Unabhängigkeit des Seele-Geist-Wesen gemäß dem Willen Gottes entsprechend groß ist, ist auch seine Verantwortung damit weise umzugehen genauso groß. Jedes Seele-Geist-Wesen kann so zwar theoretisch so leben wie es möchte, aber alle seine Taten sind unwiderruflich, und es kann den Folgen seiner Handlungen nicht entkommen, wodurch es unwillentlich zum Schreiber seines eigenen Lebensschicksals wird. Kein anderes Geschöpf, auch kein Engel oder Dämon, kann sich in das persönliche Karma-Leben eines Wesens einmischen. Es ist auch nicht ihre Aufgabe. Jedes Seele-Geist-Wesen ist alleine verantwortlich für all das, was es tut.

Die karmischen Konsequenzen sind zielsicher gewiss und unentrinnbar. Nur die Ausübung von Transformationsarbeiten, Reue- und Ausgleichshandlungen sowie Ego-Meisterschaft und Selbstkontrolle kann die Folgen des Karmas verändern, lindern oder es schließlich erlösen. In einigen Fällen gibt es keine andere Option, als das Karma mit Gleichmut, Gottesdemut und Geduld zu akzeptieren und Gott AMA um Hilfe und Unterstützung bei der Auflösung zu bitten.  Denn es gibt nichts im Universum außer Gott AMA, das stärker als das Gesetz des Karmas ist.

Die Folgen von Karma können unmittelbar, verzögert oder erst in zukünftigen Inkarnationen eintreten. So wird Karma nicht nur auf eine Lebens-Zeit betrachtet, sondern auch in Bezug auf nachfolgende Inkarnationen oder vergangene Leben. Entsprechend seinem Karma ist ein Seele-Geist-Wesen einmal in den feinstofflichen Plus-Dimensionen des Lichts, einmal in den Minus-Dimensionen inkarniert. Dann wieder erwirbt es einen materiellen Körper in der physischen Welt oder wird als Tier inkarniert. All das geschieht aufgrund seines Karmas. Karma ist gleichzeitig auch die Wurzel von Geburt und Tod. Solange ein Wesen Karma hat, wird es durch dieses an Geburt und Tod gebunden und ist weiter in den Kreislauf der Inkarnationskette eingebunden.

Die Handlungen und Gefühlsbewegungen im aktuellen Leben beeinflussen künftige Inkarnationen, abhängig von der Art des jeweiligen Karmas. Beispielsweise zeigt ein gutes und tugendhaftes Leben den unbewussten Wunsch der Seele an, gute und tugendhafte Themen und Dinge zu erleben. Deshalb zieht eine solche Person solches Karma an, das sicherstellt, dass seine zukünftigen Inkarnationen ihm erlauben werden, seine Tugenden und guten Gefühle ungehindert zu erfahren und weiterzuentwickeln. In diesem Fall mag das Wesen in den feinstofflichen Plus-Dimensionen inkarniert werden oder in einer göttlichen, hochschwingenden, tugendhaften menschliche Familie geboren werden, welches gutes Ahnen-Karma hat.

Auf der anderen Seite zeigt eine Person, die in unreinen, untugendhaften Ego-Taten verhaftet ist oder eine grausame und bösartige Gesinnung hat, einen unbewussten Wunsch der Seele an, grausame, untugendhafte und leidvolle Themen und Dinge zu erleben. Als eine natürliche Folge wird die Person Karma anziehen, welches sicherstellt, dass seine zukünftigen Inkarnationen in den Minus-Dimensionen oder in niedrigeren Lebensumständen und einer anti-göttlichen Familie sind, um seiner Seele zu ermöglichen, die grausamen, niederen, untugendhaften Themen und Dinge des Lebens zu erfahren, die es sich gewünscht hat. Das negative Ahnen-Karma  seiner Geburtsfamilie entspricht dann seinem niederen Ego-Bewusstseinszustand.

Daher ist alles, was immer Du an Leid oder Freude in Deinem jetzigen Leben erlebst, ein Resultat der Dinge, die Du in Deinen früheren Leben und besonders Deinem letzten Leben gewählt und begangen hast. So ist ein reines, tugendhaftes Verhalten sowie die ständige Wachsamkeit gegenüber dem eigenen Ego sehr wichtig, um eine sofortige positive Einwirkung auf das heutige und spätere Leben zu haben, sich kein neues Karma aufzuladen und altes Karma zu erlösen. Jedes Wesen sollte sich der Verantwortung bewusst werden, die es aufgrund seines Karma bezüglich seines eigenen Lebens, aber auch bezüglich seiner Mitmenschen, seiner Familie und der Erde hat.

Wie jedes Wesen für seine eigene üble Lage verantwortlich ist, so ist es auch für seine eigene Rettung verantwortlich. Das Karma stellt die Summe aller unerfüllten Wünsche, Anbindungen und Bestrebungen des Egos und der Seele dar. Es ermöglicht dem Seele-Geist-Wesen die verschiedenen Themen des Lebens, die es wünscht zu erfahren, zu erleben. Daher wandert ein Seele-Geist-Wesen für viele Millionen Kosmische Jahre von einer Lebensform und Inkarnation in die nächste. Mit ihr wandert das Karma, das es angesammelt und sich „verdient“ hat, mit, welches ein Teil des Seelen-Datenspeichers geworden ist, bis das Wesen die Möglichkeit und das Bewusstsein findet, den entsprechenden Ausgleich zu leisten und Karma-Befreiung zu erlangen.

Die Summe allen aufgeladenen Karmas gibt dem Seele-Geist-Wesen eine Aura-Farbe (Lesya), die abhängig von den mentalen Tätigkeiten hinter einer Handlung ist. Die Färbung der Seele kann man an besten durch einen Kristall erklären, der die Farbe der mit ihr verbundenen Materie bekommt. In der gleichen Weise, spiegelt die Seele auch die Eigenschaften von Farbe, Geschmack, Geruch und Berührung der damit verbundenen karmischen Materie wieder. Es gibt sechs Hauptgruppen von Lesya, symbolisiert durch sechs Farben: schwarz, grau, blau, rot , gelb und weiß. Die Farben schwarz, blau und grau sind ungünstige Lesyas, die das Seele-Geist-Wesen in leidvolle Inkarnationen führen. Die gelben, roten und weißen sind günstige Lesyas, die das Seele-Geist-Wesen in glückliche Inkarnationen führen.

Ein Wesen mit einer schwarzen Lesya kann folgendermaßen beschrieben werden:

Ein Wesen, das nach den Ego-Leidenschaften, Todsünden und Wurzeln des Übels handelt, verfügt nicht über Ego- und Sinne-Kontrolle, hat nicht aufgehört, die Lebewesen zu verletzen, begeht grausame Handlungen, ist böse und gewalttätig, fürchtet keine karmischen Konsequenzen, ist boshaft und meistert seine Sinne und sein Ego nicht. Ein Wesen mit solchen Eigenschaften und Gewohnheiten entwickelt eine schwarze Lesya und ist auf dem Weg anti-göttlich-werden. Wesen mit einer blauen oder grauen Lesya ist nicht ganz so im Ego, aber auch noch sehr dunkel und hat eine negative, schädliche Grundeinstellung.

Ein Wesen mit einer weißen Lesya kann folgendermaßen beschrieben werden:

Ein Wesen, das sich dem ständigen Nachdenken über sein Leid, die Todsünden, die Ego-Leidenschaften und Wurzeln des Übels enthält, und sich mit den göttlichen Gesetzen und der Wahrheit beschäftigt, dessen Geist beruhigt ist, das selbstbeherrscht ist und sein Ego kontrolliert , das die göttlichen Tugenden und Wurzeln des Übels lebt, das sich immer selbst beobachtet und beherrscht, als ob es noch ein großes Ego habe, ist ruhig und bändigt sein Ego und seine Ego-Sinne. Ein Wesen mit solchen Eigenschaften und Gewohnheiten entwickelt eine weiße Lesya und ist auf dem Weg Richtung göttliche Dimensionen des Lichts. Wesen mit einer roten oder gelben Lesya sind nicht ganz so lichtvoll und weisen noch Ego-Tendenzen auf, die ihr göttliches Licht trüben.

Die Auswirkungen der Lesyas auf die mentale Gesinnung eines Wesens können mit folgendem Beispiel der Reaktion von sechs Reisenden auf einen Früchte-tragenden Mango-Baumes veranschaulicht werden. Alle sehen einen Baum voller Früchte und jeder denkt darüber nach, wie er die Früchte am besten bekommen kann: Der erste (schwarze  Lesya) schlägt die Entwurzelung und Fällung des gesamten Baumes vor, um die Früchte dann zu essen. Der zweite (blaue Lesya) schlägt vor, die Haupt-Äste des Baumes zu fällen, um an die Früchte zu kommen. Der dritte (graue Lesya) schlägt vor, einfach die kleineren Äste abzuschneiden. Der vierte (rote Lesya) schlägt vor, die Zweige mitsamt den Früchten abzuknicken und Äste und Baum zu schonen. Der fünfte (gelbe Lesya) schlägt vor, alle Früchte zu pflücken. Der sechste (weiße Lesya) schlägt vor, nur die Früchte am Boden aufzulesen, die heruntergefallen sind.

Die Gedanken, Worte und körperlichen Handlungen von jedem dieser sechs Reisenden sind verschieden, da sie alle eine unterschiedliche mentale Gesinnung haben. Das eine Extrem ist die Person mit der schwarzen Lesya, die eine anti-göttliche, Baum-tötende, böse Gesinnung hat und den ganzen Baum entwurzeln und fällen möchte, obwohl es am Ende vielleicht nur eine Frucht essen will. Das andere Extrem, die Person mit der weißen Lesya, hat eine reine, liebevolle, Baum-Liebende Gesinnung und möchte nur die gefallenen Früchte aufzulesen, um den Baum zu schonen. Jede Tat der sechs Personen zieht somit mehr oder weniger positives oder negatives Karma bis zu gar keinem Karma nach sich, entsprechend der Bewusstseinseinstellung, Gesinnung und Handlungsweise des Wesens.

Die Ursachen der Entstehung von Karma

Ein Seele-Geist-Wesen wird auf zwei Weisen an Karma gebunden und lädt sich Karma auf:

  1. Durch das Einströmen von Karma in die Seele, auch Zufluss (asrava) genannt, als Reaktion auf eine Ego-Handlung
  2. Durch das Anhaften des Karmas im Bewusstsein der Seele, auch Bindung (bandha) genannt, als Reaktion auf Ego-Bewusstsein

Nachfolgend wird zuerst der erste Punkt „Das Einströmen bzw. der Zufluss von Karma in die Seele (asrava)“ mit ihren Unterarten und Ursachen aufgeschlüsselt:

1. Einströmen/Zufluss von Karma: Asrava

Asrava, d.h. der Zufluss von Karma in die Seele geschieht, wenn die karmischen Partikel-Energien im Universum vom Wesen durch polare Handlungen und Schwingungen von Ego, Todsünden und Körper angezogen werden. Asrava wird dabei von den polaren Leidenschaften und Emotionen des Egos angetrieben. Diese bewirken ein langfristiges Verankern des Karmas in der Seele, was den Zyklus der Wiedergeburt im Universum verlängert.

Ursache von Asrava

Asrava entsteht durch verschiedene Handlungen des eigenen Egos, die in Form, Ablauf, Art und Motivation variieren können. Karma-Partikel werden immer durch eine der nachfolgenden Ego-Handlungen angezogen und in der Seele gebunden:

a) Form der Ego-Handlung

Die Form einer Ego-Handlung besteht aus einer von vier Arten:

    1. Durch eine physische Ego-Handlung und Bewegung des Körpers
    2. Durch eine verbale Ego-Handlung, z.B. Rede
    3. Durch eine mentale Ego-Handlung, d.h. gedanklich
    4. Durch eine emotionale Ego-Handlung des Körperwesens, der Psyche und Egos

b) Ablauf der Ego-Handlung

Der Ablauf einer Ego-Handlung besteht dabei immer aus folgenden Stufen:

    1. Einer Ego-Entscheidung oder dem Plan des Egos und Super-Egos so und so zu handeln
    2. Vorbereitungen des Egos für die Handlung, z.B. Aktivierung der Wurzeln des Übels durch Ego-Emotionen
    3. Tatsächlicher Beginn der Ego-Handlung

c) Art der Ego-Handlung

Die Ego-Handlung kann folgender Art sein:

    1. Eine von dem eigenen Ego oder Super-Ego ausgeführte Ego-Handlung
    2. Eine Anstiftung an Andere zum Ego-Handeln  so dass jemand anderes die Ego-Handlung durchführt
    3. Eine  Genehmigung für eine Ego-Handlung geben oder die Billigung einer Ego-Handlung.

d) Motivation der Ego-Handlung

Folgende fünf negative Emotionen (Wurzeln des Übels + Todsünden) motovieren das Ego zum Handeln:

    1. Hass
    2. Gier
    3. Verblendung (auch Manipulation oder Täuschung durch das Ego genannt)
    4. Angst
    5. Egoismus und seine Todsünden, primär der Hochmut bzw. Stolz

Diese 14 Punkte miteinander kombiniert ergeben 108 Möglichkeiten, durch die Karma angezogen und in der Seele verankert werden kann. Auch eine stille Zustimmung oder Billigung von Gewalttaten, die von jemand anders an einem anderen Ort gemacht werden, haben karmische Konsequenzen für die Seele. Daher raten die alten Weisen zu Achtsamkeit in den eigenen Handlungen, Aufmerksamkeit für die Welt und Reinheit in Gedanken, um dadurch ein Entstehen von neuem Karma zu vermeiden.

2. Bindung von Karma: Bandha

Bandha, d.h. die Bindung von Karma, kann nur geschehen, wenn das Karma direkt in das Bewusstsein des Wesens gelangen und sich dort festsetzen kann. Dies wird auch Bindung des Karmas an das Bewusstsein der Seele (=Bandha) genannt. Die Handlungen von Ego, Körper und Seele alleine erzeugen keine Bindung.

Ursache von Bandha

Die Hauptursache der Bindung von Karma ist die Leidenschaft des Egos. Die Karmas verdichten sich aufgrund der „Klebrigkeit“ der Seele, die durch ihr Ausleben der verschiedenen Ego-Leidenschaften, Wurzeln des Übels, Todsünden, etc. in diesem und früheren Leben entstanden ist, so dass das Wesen an sie gebunden ist. Die Ego-Leidenschaften und Wurzeln des Übels (Gier, Hass, Verblendung, Angst, Egoismus) werden deshalb auch klebrig (kasayas) genannt, weil sie wie Leim sind, der an der Seele und ihrem Chakren-System klebt und karmische Energien an sie anzieht, was in Bandha resultiert. Deshalb ist die Beherrschung und Meisterschaft der Ego-Leidenschaften und Wurzeln des Übels ganz besonders wichtig.

Wer Karma transformieren möchte, muss somit auch immer die Ego-Leidenschaften und Wurzeln des Übels in sich auflösen, nämlich Gier, Hass, Verblendung, Angst und Egoismus (Stolz und Hochmut). Denn diese sind es, die das Ego-Bewusstsein und Anti-Göttliche im Wesen steigen und zu weiterem Karma führen.  Hass und Stolz werden zur großen Gefahr, wenn sie nicht unterdrückt und gemeistert werden. Verblendung und Gier, wenn sie aufkommen, bringen einen rasch zu Fall, wenn sie nicht vorher erkannt und erlöst werden.  Ängste lähmen das Wesen und trennen es von seinem göttlichen SGW-Selbstvertrauen, so dass es nicht in SGW-Stärke, Liebe und Freude leben kann. Alle Ego-Leidenschaften und Wurzeln des Übels stärken zudem die Wiedergeburt und die Verhaftung an die 3. Dimension und die Materie. Erst wenn man sie meistert, kann man aus der Inkarnationskette aussteigen.

Die Ursachen von karmischer Bindung (Bandha) sind:

a) Mithyātva (Irrationalität und eine verblendete Weltsicht)
Die erste Ursache der Bindung von Karma ist ein großes Missverständnis. Das Wesen versteht falsch, wie diese Welt wirklich aufgebaut ist und funktioniert, was auf ein begrenztes und verblendetes Bewusstsein, falsche Perspektiven, verdrehte Gesichtspunkte, irrationale Skepsis, sinnlose Verallgemeinerungen und Unwissenheit zurückzuführen ist.

b) Avirati (Nicht-Selbstbeherrschung oder ein untugendhaftes Leben)
Die zweite Ursache der Bindung von Karma ist avirati, d.h. ist die Unfähigkeit, sich freiwillig von untugendhaften Handlungen, die einem selbst und anderen schaden, zu enthalten. Der Zustand der avirati kann nur durch die Beachtung der göttlichen Gesetze und dem Umsetzen der göttlichen Tugenden überwunden werden.

c) Pramada (Unachtsamkeit und Rücksichtslosigkeit im Verhalten)
Diese dritte Ursache der Bindung von Karma besteht aus Zerstreutheit, mangelnder Begeisterung im Umsetzen von guten Taten und spirituellem Wachstum, sowie rücksichtslosen Handlungen von Körper, Körperwesen, Ego und Sprache, ohne jede Rücksicht auf sich selbst oder andere.

d) Kasaya (Ego-Leidenschaften, Wurzeln des Übels oder negative Gefühle)
Die Ego-Leidenschaften und Wurzeln des Übels sind der Hauptgrund für das Kleben von Karma an die Seele. Sie halten das Seele-Geist-Wesen in der Dunkelheit der Verblendung fest und führen es zu verblendetem Ego-Verhalten und erneuten Wiedergeburten.

e) Joga (untugendhafte Tätigkeiten von Ego, Körperwesen, Rede und Körper)
Die vierfachen untugendhaften Aktivitäten von Ego, Körperwesen, Körper und Sprache ziehen dieses Karma an und binden es an die Seele, wenn seine Aktivitäten vom Ego, den Wurzeln des Übels und Todsünden geprägt sind.

Jede dieser fünf Ursachen von Bandha setzt die Existenz der nächsten Ursache voraus, aber die nächste Ursache setzt nicht unbedingt die Existenz der früheren Ursache voraus. Ein Seele-Geist-Wesen ist nur in der Lage auf dem spirituellen Pfad voranzuschreiten, wenn es ihm gelingt, die oben genannten Ursachen der Bindungen nach und nach zu beseitigen und zu erlösen. Die Dauer und Intensität der karmischen Bindung sind dabei immer durch Kasaya, d.h. die vier Ego-Leidenschaften, bestimmt und die Art und Menge des gebundenen Karmas hängt von Joga, d.h. den Todsünden und Wurzeln des Übels, ab.

Ursachen der verschiedenen Arten von Karmas

Es gibt verschiedene Ursachen für die verschiedenen Arten von Karma. Diese teilen sich auf die acht Haupttypen von Karma auf, d.h. die vier SGW-Karma-Arten (1. Jnana-varaniya = Verblendungs-Karma, 2. Darsana-varana = Unbewusstheits-Karma, 3. Mohaniya = Wurzel-Karma, 4. Antaraya = Verhinderungs-Karma der göttlichen Taten = Chakren-Karma) und die vier Ahnen- und Körper-Karma-Arten (1. mit ihren 148 Unter-Arten. Sie werden nachfolgend der Reihenfolge nach aufgelistet:

 

I. Ursachen von SGW-Karma: Ghatiya-Karma

a) Ursachen von 1. Wissen verdunkelndes (Verblendungs-Karma)
und 2. Wahrnehmung verdunkelndes Karma (Unbewusstheits-Karma)

Jnana-Varaniya (Verblendungs-Karma) und Darsana-varana (Unbewusstheits-Karma) sind göttliches Wissen und Erkenntnis verblendend sowie Wahrnehmung und Bewusstsein verdunkelnd. Sie werden in vergangenen Inkarnationen oder in diesem Leben verursacht durch:

  • Hegen eines Gefühls der Eifersucht gegen göttliches Wissen oder eine bewusste Wahrnehmung, sowie gegen einen Besitzer davon und gegen ein Hilfsmittel davon.
  • Vorsätzliches Verbergen von Wissens, Bewusstheit oder Wahrnehmung
  • Knausrigkeit und Geiz in Bezug auf Wissen
  • Verhinderung von Wissen, Bewusstwerdung oder Wahrnehmung bei seinen Mitmenschen
  • Verleugnung des Erhalts von Wissens oder Bewusstwerdung
  • Falsche Anschuldigung oder Falschdarstellung

b) Ursachen von täuschenden Karmas (Wurzel-Karma)

Mohaniya (Wurzel-Karma)  produziert eine Täuschung durch das Ego in der Seele, d.h. man ist nicht in der Lage, zwischen Göttlich und Anti-göttlich, Gut und Böse, Recht und Unrecht zu unterscheiden und man identifiziert sich mit dem Ego. Das  Wurzel-Karmas bestehen aus zwei Unterarten: 1. Darshan Mohaniya Karma (Glaubens- und Wahrheits-Karma) und 2. Cāritra Mohaniya Karma (Tugendblockaden-Karma). Nachfolgend werden ihre jeweiligen Ursachen aus diesem oder früheren Leben  aufgeschlüsselt:

1. Ursachen des Darshan Mohaniya Karma: Glaubens- und Wahrheits-Karma

  • Schlecht sprechen über die göttlichen wissenden Weisen und Lehrer sowie die Inhaber und Bewahrer des wahren göttlichen Wissens
  • Schlecht sprechen über die göttlichen Lehren und Schriften d.h. ein eifersüchtiges, intellektuelles Ego verfasst falsche, verdrehte Anklagen gegen die göttlichen Lehren und Schriften. Er sagt z. B., dass diese Schrift nutzlos sei, weil sie in altägyptischen Hieroglyphen verfasst ist, die eine Sprache eines primitiven Volkes war, oder weil jene Schrift in der komplizierten Sprache des alten Atlantis verfasst sei, oder, dass die göttliche Schrift eine nutzlose und lästige Beschreibung der verschiedenen göttlichen Gesetze, Verordnungen, Bestrafungen. etc. enthält.
  • Schlecht sprechen über die spirituellen Tempel und Ordensgemeinschaften oder abflachende falsche Anschuldigungen machen gegen die Priesterinnen, Priester, Laien und Laiinnen. Man sagt z.B. dass diese Priester sich unnötig die Mühe machen, Gelübde, göttliche Gesetze, Verordnungen etc. zu beachten, was sinnlos sei, da ein enthaltsames Priesterleben ein Ding der Unmöglichkeit sei und zudem der Gesundheit schaden würde. Oder man sagt z.B. über die Laien, dass sie kein Leben der Reinheit führen und nicht die göttlichen Kulthandlungen durchführen würden oder zu wenig Gutes tun würden.
  • Schlecht sprechen über die göttliche, universelle des Lichts und der Wahrheit.
  • Schlecht sprechen über Gott, die Götter, die spirituellen Meister und Engel, sie herabwürdigen oder gegen sie freveln

2. Ursachen des Cāritra Mohaniya Karma: Tugendblockaden-Karma

  • In sich selbst oder in anderen Menschen Kasaya (eine bis alle der Wurzeln des Übels und Ego-Leidenschaften) erzeugen und sich in niederen, unreinen Handlungen unter dem Einfluss einer Kasaya zu betätigen
  • Indem man die wahre göttliche Gottes-Religion verspottet, sich lustig über eine arme oder hilflose Person macht, oder die Gewohnheit des bösartigen Spottes und Scherzes entwickelt
  • In verschiedenen Ego-Lüsten schwelgen und seine Abneigung gegen die Selbstbeherrschung, ein tugendhaftes Leben und die göttlichen Gesetze aussprechen
  • Sorgen und Ängste in anderen bewirken, jemanden in seiner Ruhe und Meditation stören und sich mit niederen Menschen, Dämonen sowie anti-göttlichen Wesen umgeben und Kontakt zu schwarzmagischen Kreisen pflegen
  • In Pessimismus und Trauer verhaftet sein und seine traurigen Gefühle der Sorge auf andere übertragen
  • Sich ängstlich fühlen und andere ebenfalls ängstigen (aktive Wurzel der Angst/Abinivesha)
  • Eine nutzbringende, tugendhafte Tat und ein nutzbringendes tugendhaftes Verhalten verachten
  • Es sich zur Gewohnheit machen, Todsünden, Fehler und Betrug bei anderen zu finden und diese dafür anzuklagen
  • Sexuelle Gefühlen in sich durch niedere Ego-Emotionen, wollüstige Gedanken und Taten nähren

c) Ursachen von Behinderndem Karma: Verhinderungs-Karma der göttlichen Taten = Chakren-Karma

Die Ursachen von antarāya Karma (Verhinderungs-Karma der göttlichen Taten) können in diesem oder in früheren

Leben entstehen und lauten:

  • Seine Mitwesen in ihrem Lebensfluss blockieren
  • Göttliche und gute Taten seiner Mitwesen behindern
  • Absichtlich Hindernisse vor andere stellen
  • Wohltätige und barmherzige Handlungen blockieren
  • Zufriedenheit, Wohlergehen, Fülle, Leistung, Gewinn und göttlichen Erfolg seiner Mitwesen oder der Gesellschaft blockieren oder zu Nichte machen und sie von den Wurzeln des Göttlichen trennen

 

II. Ursachen von Ahnen- und Körper-Karma: Aghatiya-Karma

a) Ursachen von Polaritätsverhaftetem Karma

Die Ursachen von Vedaniya Karma (polare Gefühle und Polaritätsverhaftungs-Karma) können von zweierlei Art sein: 1. sata-vedaniya d. h. angenehmes und 2. asata-vedaniya d. h. unangenehmes Gefühl erzeugendes Karma, welche nachfolgend aufgeschlüsselt werden.

  1. Ursachen von asata-vedaniya:
    unangenehmes Gefühl erzeugendes Karma
  • Externe oder interne körperliche Schmerzen
  • Sich beunruhigt und besorgt fühlen über eine Sache, andere Menschen oder ein negatives, hoffnungsloses, depressives Gefühl haben, das einem eingibt, aller guten Dinge, Wünsche und Menschen beraubt worden zu sein
  • Erfahrung von akuter Verletzung oder Beunruhigung durch Hass, Zorn und Beleidigung (indem man entweder Opfer einer Hass-Tat oder Täter einer Hass-Tat ist)
  • Die Opferposition genießen, in Elend schwelgen, weinen und jammern
  • Sich selbst oder andere verletzen
  • Klagen unter Hinweis auf die guten oder schlechten Dinge und Taten eines Verstorbenen, um damit entweder einen lebenden Menschen zu erniedrigen, ihm ein schlechtes Gewissen zu geben oder sich selbst an den Geist des Verstorbenen zu heften und ihn für seinen Tod anzuklagen, so dass er nicht weiter in die jenseitigen Ebenen gehen kann und an seine alte Familie bzw. sein Umfeld als Geist gebunden ist.
  1. Ursachen von sata-vedaniya Karma:
    angenehmes Gefühl erzeugendes Karma
  • Hegen eines Gefühls von polarem Mitleid des weißen Egos für seine Mitmenschen, Tiere oder andere Geschöpfe, ohne deren wahre Taten und Lernlektionen zu erkennen
  • Führen eines überwiegend spirituellen oder religiösen Lebens, d.h. Einhalten der kleineren Gelübde der Priester oder als Laie oder Diener eines Priesters oder Mitarbeiters einer Religionsgemeinschaft leben
  • Polares Spenden und Wohltätigkeit aus dem weißen Ego-Bewusstsein heraus
  • Überwiegend Selbstbeherrschung und Achtsamkeit gegenüber dem schwarzen Ego und einem diszipliniertem Leben, auch wenn es mit einigen polaren Aspekten des weißen Egos gefärbt ist
  • Gutmütige Nachsicht und Vergebung
  • Anderen Menschen Reinheit und die göttlichen Tugenden aufzwingen wollen, ohne die Wurzeln des Übels und Todsünden und andere Verunreinigungen in ihnen vorher transformiert oder erlöst zu haben

 

b) Ursachen von Raum-Status-Schwingungs-Karma

Die Ursachen von gotra Karma (Raum-Status-Schwingung bestimmendes Karma) sind von zweierlei Arten: 1. uccair gotra-Karma, das ein gutes und hochschwingendes familiäres Umfeld gibt und 2. nicair gotra-Karma, das ein niederes, niedrigschwingendes familiäres Umfeld gibt. Die Ursachen für beide Karma-Arten werden nachfolgend aufgeschlüsselt:

  1. Uccair-gotra Karma: gutes und hochschwingendes familiäres Umfeld erzeugendes Karma
  • seine Mitmenschen (besonders die göttlichen und tugendhaften Wesen) loben
  • seine eigenen Ego-Mängel aufzeigen und diese versuchen zu bearbeiten
  • die eigenen Verdienste und den eigenen Erfolg ignorieren
  • mit Demut und Bescheidenheit handeln
  1. Nicair-gotra Karma: schlechtes und niedrigschwingendes familiäres Umfeld erzeugendes Karma
  • sich selbst, sein Ego und anti-göttliche und Ego-bewusste Menschen loben
  • Seine Mitmenschen (besonders die Göttlichen und Lichtvollen) verleumden und diffamieren
  • Die Verdienste und Erfolge anderer verunglimpfen und verstecken
  • Fehler in seinen Mitmenschen (besonders den Göttlichen und Lichtvollen) finden und eigene Fehler leugnen

 

c) Die Ursachen von Zeit-Raum-Dimensions-Karma

Ayu Karma (Zeit-Raum-Dimension-Karma)  bestimmt die Lebensdauer, das weitere Schicksal und die Reinkarnation reines Seele-Geist-Wesen. Zudem bestimmt es die Geburt in einer der vier Bewusstseinswelten: 1. entweder in den feinstofflichen göttlichen Plus-Dimensionen des Lichts (Deva Ayu), 2. der materiellen Ebene in einem Körper (Anusya Ayu), 3. der physischen Ebene der 3. Dimension unter Ego-Vorherrschaft (Tiryancha Ayu) oder 4. den anti-göttlichen Minus-Dimensionen und Ego-Herz-Zentrum (Naraka Ayu). Nachfolgend werden die Ursachen für Ayu Karma aufgeschlüsselt:

  1. Folgende Gründe führen zu Deva Ayu-Karma und einer Inkarnation in den feinstofflichen, göttlichen Plus-Dimensionen des Lichts:
    • Ein diszipliniertes, Ego-beherrschtes und reines Leben führen, das von keiner Anhaftung an die Materie oder das Ego erfüllt ist
    • Gelübde wie Nicht-Gewalt, Veganismus oder Vegetarismus, Keuschheit, usw. einhalten
    • Verzichten auf böse, anti-göttliche, Ego-bewusste Handlungen der Todsünden und Wurzeln des Übels; zudem sollte man frei von der Versuchung der 3D-Welt sein, andere 3D-Menschen und ihre Todsünden nachzuahmen
    • Transformationsarbeiten an Seele, Körper und Geist, Reue-Rituale, Seelenwandlungen, Ausgleichs-Handlungen, Barmherzigkeit, körperliches und geistiges Fasten durchführen
    • Göttliche Gelübde, Transformationsarbeiten, Ego-Beherrschung und Entsagung der 3D-Welt zu leben; führt normalerweise zur Zerstörung von Karmas und der Erreichung von göttlicher Reinheit und Freiheit von der Materie; je nach Bewusstseinszustand kommt man dann in die unteren feinstofflichen Licht-Dimensionen oder die höheren Licht-Licht-Dimensionen, um sich von dort aus weiterzuentwickeln
  2. Folgende Gründe führen zu Anusya Ayu-Karma und einer Inkarnation in der materiellen Ebene in einem Körper:
    • Die Neigung, Dinge, Geschöpfe und Menschen zu erniedrigen, einzuengen und zu verkleinern sowie Verletzungen zufügen und Besitz und Vermögen anhäufen
    • Weichheit und Schwachheit in Bezug auf das Ego, die Wurzeln des Übels und die Todsünden sowie seinen göttlichen Lebensplan und seine göttliche Aufgabe zeigen
    • Ein gelübdeloses, unbeherrschtes Leben nach seinem Ego-Willen und den Wurzeln des Übels führen
  3. Folgende Gründe führen zu Tiryancha Ayu-Karma und einer Inkarnation in der physischen Ebene der 3. Dimension unter Ego-Vorherrschaft:
    • Göttliche Wahrheiten und Lehren verdrehen und verkünden und stattdessen die falschen Lehren der anti-göttlichen Seite zu lehren und in der Welt und den Menschen zu verbreiten
    • Göttliche Lehren und Wahrheiten mit einem eigennützigen Motiv des Egos verkünden
    • Ein disziplinloses Leben führen und ohne Skrupel den Wurzeln des Übels folgen
    • Ein unbeherrschtes Leben ohne göttliche Gelübde führen und ohne sein Ego zu meistern
  4. Folgende Gründe führen zu Naraka Ayu-Karma und einer Inkarnation in den anti-göttlichen Minus-Dimensionen und dem Ego-Herz-Zentrum:
    • Töten von Menschen, Tieren oder sonstigen Lebewesen oder ihnen mit intensiver Leidenschaft des Egos anderen Wesen körperliche oder psychische Gewalt und Schmerz zufügen
    • Übermäßige Anhänglichkeit und Verhaftung an materielle Ego-Dinge und Vergnügen an Ego-Todsünden-Taten haben, sowie beständiges Schwelgen in grausamen und gewalttätigen Handlungen des Hasses und der Nicht-Liebe
    • Anti-göttliche Lebensweise ohne göttliche Gelübde und Ego-Beherrschung
    • Essen von Fleisch und Fisch

 

d) Die Ursachen von Körper-Karma

Allgemein kann man sagen, dass nama Karma (=Körper-Karma) aus zwei Arten besteht, nämlich aus günstigem, positivem Karma und ungünstigem, negativem Karma. Ihre Ursachen sind:

      1. Unehrliche, unreine, untugendhafte , falsche und irreführende Ego-Handlungen und Verhaltensweisen (in Bezug auf das Seele-Geist-Wesen, Körperwesen, Erden-Selbst, Rede und Körper) bewirken den Zufluss von ungünstigem, negativem nama Karma
      2. Ehrliche, reine, tugendhafte, geradlinige und wahrhaftige Handlungen und Verhaltensweisen (in Bezug auf das Seele-Geist-Wesen, Körperwesen, Erden-Selbst, Rede und Körper) bewirken den Zufluss von günstigem, positivem nama Karma.

 

Zum Abschluss werden die sechzehn Gesinnungen aufgeführt, die eine Wiedergeburt in den höheren göttlichen Dimensionen als spiritueller Lehrer oder Diener des göttlichen Systems bewirken, lauten:

  1. Freiheit von der Maya, Freiheit von der polaren Sichtweise der Welt und den Verunreinigung der Maya
  2. Demut
  3. Einhalten der göttlichen Gesetze, Gelübde und Enthaltungen
  4. Beständige Erweiterung und Pflege des göttlichen Wissens und Stärkung der Bewusstwerdung
  5. Allgegenwärtige Furcht und Achtsamkeit vor dem Ego und der Maya
  6. Güte, Barmherzigkeit, Liebe und Entsagung von der 3D-Welt und dem Ego, je nach seiner eigenen Fähigkeit
  7. Reue- und Ausgleichhandlungen tun, je nach seiner eigenen Fähigkeit
  8. Harmonie, Ordnung und Frieden in der spirituellen Gemeinschaft bewahren
  9. Göttlichen Mitarbeitern und spirituellen Meistern dienen, die es aufgrund ihres Bewusstseins und ihres Status verdient haben
  10. Ergebenheit gegenüber göttlichen Mitarbeitern, Engeln und spirituellen Meistern
  11. Ergebenheit gegenüber dem spirituellen Lehrer
  12. Ergebenheit gegenüber bewusstseinsmäßig entwickelten und wissenden göttlichen Mitarbeitern der spirituellen Meister
  13. Hingabe gegenüber dem spirituellen Studium und den göttlichen Lehren und Schriften
  14. Beachtung der göttlichen Aufträge und Aufgaben
  15. Den spirituellen Transformations- und Wandlungspfleg pflegen und ehren
  16. Gefühl der ungebundenen Zuneigung und neutralen Liebe zu den Wesen, die mit einem den spirituellen Pfad gehen.

So erkenne die Macht von Deinem Karma in Deinem Leben und achte fortan darauf, Dir durch Dein Tun kein neues Karma aufzuladen, sondern frei zu werden von altem Karma, so dass Deine Seele einst in den höheren göttlichen Dimensionen als Diener des göttlichen Systems inkarnieren kann. Unsere Karma-Aufschlüsselungen, Karma-Auflösungs-Sessions und Ur-Karma-Analysen können Dir dabei wertvolle Hilfe leisten. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, dann schau hier.