Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die 148 Karma-Arten von SGW- und Ahnen- und Körper-Karma berichten.

Das Karma ist das Grundprinzip innerhalb des Kosmos. Die menschlichen Handlungen bilden dabei die Grundlage für das Karma und die Wiedergeburt des Seele-Geist-Wesens. Das Seele-Geist-Wesen wird durch polare Emotionen, Ego-Energien, usw. innerhalb der irdischen Welt der Maya eingefangen und zu einem Geburtenkreislauf gezwungen, bis es schlussendlich spirituelle Erleuchtung, Reinheit und Befreiung erreicht. Diese erlangt das Wesen durch Karma- und Ego-Programme-Transformationsarbeiten sowie die Stärkung der Wurzeln des Göttlichen und des göttlichen Lichts der Herzenstugenden.

Karma umfasst nicht nur die Wiedergeburt, sondern auch alle feinstofflichen Energien und Angelegenheiten, die im Laufe der Leben in die Seele einfließen und ihre von Gott gegebenen, transparenten und reinen Eigenschaften verschleiert. Karma kann man deshalb auch als „Verschmutzung“ bezeichnen, die die Seele mit verschiedenen polaren und unreinen Farben und Ego-Energien befleckt. Aufgrund seines Karmas wandert ein Seele-Geist-Wesen durch die Welten von Raum und Zeit und inkarniert in verschiedenen Dimensionen und Bewusstseinswelten, sowohl als Mensch, als Tier, als Pflanze oder als Geistwesen. Die meisten Disharmonien, Leiden und Schmerzen im Leben sind ein Beweis für die Existenz und das Vorhandensein von aktivem Karma.

Bereits in früheren Hochkulturen haben die alten Weisen die verschiedenen Arten von Karma entsprechend ihren Auswirkungen auf den Menschen und sein Seele-Geist-Wesen in 148 Arten klassifiziert, die nachfolgend aufgelistet und erläutert werden:

Alle 148 Karma-Arten sind je nach Art zwei polaren Energie-Gruppen zugeordnet, die lauten:

  • Negatives Karma (überwiegend durch schwarzes Ego entstanden)
  • Positives Karma (überwiegend durch weißes Ego entstanden)

Die 148 Karma-Arten teilen sich in zwei Gruppen auf, die lauten:

A: SGW-KARMA, AUCH SEELEN-SCHÄDLICHES KARMA (GHATIYA KARMA) GENANNT.

B: AHNEN- UND KÖRPER-KARMA, AUCH SEELEN-UNSCHÄDLICHES KARMA (AGHATIYA KARMA) GENANNT.

Das SGW-Karma bezieht sich überwiegend auf Seele und Geist, das Ahnen- und Körper-Karma überwiegend auf Körper und Erden-Selbst bzw. Planeten-Selbst.

Nachfolgend sind zuerst die SGW-Karma-Arten aufgelistet:

A: SGW-KARMA, SCHÄDLICHES, NEGATIVES KARMA (GHATIYA KARMA)

Ghātiyā karma behindert das Seele-Geist-Wesen unmittelbar in seiner Wahrnehmung, seinem Bewusstsein, seinem Wissen und seiner Energie, und führt es zu Verblendung, Unbewusstheit, Verdunklung und Wahn. Es wird auch negatives oder verletzendes Karma genannt, da es das Seele-Geist-Wesen verletzt und ihm schadet. Wenn alle ghātiyā karmas völlig aufgelöst und transformiert sind, erreicht das Seele-Geist-Wesen absolutes göttliches Bewusstsein und Erleuchtung. Das Seele-Geist-Wesen erhält Befreiung aus der Inkarnationskette, sobald die positiven Karmas (aghātiyā karmas) in der gegebener Zeit erschöpft und aufgelöst sind.
Das SGW-Karma besteht aus 47 Karma-Arten in 4 Untergruppen, die lauten:

1. Jnana-varaniya Karma (5 Arten): Karma der Unwissenheit und Verblendung, trübt die Allwissenheit und Unverblendung des Seele-Geist-Wesens => Verblendungs-Karma. Dieses unterteilt sich wiederum in 5 Unterarten:


a) Mati jnanavarana-karma: Verdunklung und Verblendung des Wissens und der Erkenntnisse, die durch die irdischen Sinne erfahren werden => Sinne-Verblendungs-Karma
b) Sruta jnanavarana-karma: Verdunklung und Verblendung des intuitiv erworbenen Wissens => Intuitions-Verblendungs-Karma
c) Avadhi jnanavarana-karma: Verhindert die göttliche Erkenntnis von allen materiellen Dingen => Materie-Verblendungs-Karma
d) Manahparyaya jnanavarana-karma: Blockade der göttlichen Erkenntnis der Gedanken von allem-was-ist => Gedanken-Verblendungs-Karma
e) Kevala jananaverana karma: Verdunklung des göttlichen Wissens in der Seele, das dem Wesen von Gott gegeben worden ist => SGW-Verblendungs-Karma

2. Darsana-varana Karma (9 Arten): Karma der Bewusstseinstrübung; die unbegrenzte Wahrnehmung und das Bewusstsein des Seele-Geist-Wesens wird getrübt und verdunkelt => Unbewusstheits-Karma. Dieses unterteilt sich wiederum in 4 Unterarten:


a) Caksur darsanavarana-Karma: bewirkt die Verschleierung des irdischen und 3. Auges-Bewusstseins => Augen-Bewusstseinstrübungs-Karma
b) Acaksur darsanavarana-Karma: bewirkt die Verschleierung der Sinne und des Denkens im KW => KW-Bewusstseinstrübungs-Karma
c) Avadhi darsanavarana-Karma: bewirkt die Verschleierung der göttlichen Wahrheit hinter allen materiellen Dinge => Materie-Bewusstseinstrübungs-Karma
d) Kevala darsanavarana-Karma: behindert die absolute göttliche Wahrnehmung und das göttliche SGW-Bewusstsein => Göttliches Bewusstseinstrübungs-Karma

Das Kevala darsanvarana-Karma verursacht eine völlige Blockade des göttlichen SGW-Bewusstseins, die drei anderen Karmas dieser Gruppe erzeugen unter bestimmten Umständen nur eine Störung der jeweiligen Wahrnehmungsfähigkeiten des SGW-Bewusstseins.

Zusätzlich zu diesen vier darsanavarana Karmas gibt es fünf andere Karmas, die dann entstehen, wenn die Sinnesorgane nicht aktiv sind, und daher jede Möglichkeit der bewussten Wahrnehmung ausschließen. Sie bilden sich durch die Gunas Tamas und die Todsünde der Trägheit. Dies sind die 5 nidra Karmas (Schlaf Karmas), nämlich:

a) nidra-Karma, welches einen leichten Schlummer und eine leichte Schläfrigkeit erzeugt, aus dem der Schlafende bereits durch das Klicken der Fingernägel geweckt wird. => Leichtes Schlaf-Karma
b) nidranidra-Karma, welches einen tiefen Schlaf erzeugt, aus dem der Schlafende nur durch gewaltsames Schütteln geweckt werden kann, => Schweres Schlaf-Karma
c) pracala-Karma, welches das Wesen sitzend oder aufrecht stehend mit Schlaf übermannt => Aufrechtes Schlaf-Karma
d) pracalapracala-Karma, welches einen überaus intensiven Schlaf erzeugt, den ein Wesen beim Gehen überkommt=> Intensives Schlaf-Karma
e) styanagrddhi Karma, welches Schlafwandel bewirkt, wodurch man in einem unbewussten Zustand handelt=> Schlafwandlungs-Karma

3. Mohaniya Karma (28 Arten): Vermindert die Fähigkeit zu rechtem Wahrnehmen und Verhalten, das Wesen identifiziert sich mit dem Ego, anstatt mit seinem göttlichen SGW. Dieses Karma blockiert auf sehr starke Art und Weise die Tugenden und Wurzeln des Göttlichen. Das Mohaniya-Karma wird deshalb auch Karma der Täuschung oder Wurzel-Karma genannt.


Mohaniya arma ist eines der gefährlichsten Karmas, da es täuschend ist und das Wesen an die Wurzeln des Übels und die Todsünden bindet („Moha“ bedeutet Anhaftung). Es ist das am schwersten aufzulösende Karma. Es gibt 28 Unterarten von Mohaniya Karma, die sich in zwei Gruppen aufteilen und nachfolgend aufgelistet sind:

I. Gruppe: Darshan Mohaniya Karma: Glaubens- und Wahrheitskarma
Das Darshan Mohaniya-Karma bewirkt eine Störung der Kenntnis der in der Seele innenliegenden göttlichen Wahrheit. Dieses Karma ist in drei Arten unterteilt, entsprechend der Tatsache, ob die Störung eine absolute oder eine teilweise ist:

a) mithyatva Karma: Es verursacht kompletten Unglauben oder Andersgläubigkeit, so dass das Wesen ein Anhänger der anti-göttlichen Glaubenswelt wird. Wenn es aktiv ist, glaubt das SGW nicht mehr an die göttlichen Wahrheiten Gottes, die ihm durch Seine spirituellen Meister offenbart werden. Es glaubt falschen anti-göttlichen Lehrern und Ego-Gurus.

b) samyagmithyatva (misra) Karma: Es erzeugt einen gemischten, schwankenden göttlichen Glauben, d.h., wenn es aktiv ist, schwankt das Wesen hin und her zwischen Wahr und Falsch, ist gleichgültig gegenüber der göttlichen Wahrheit und hat weder richtige Liebe noch richtigen Hass für sie.

c) samyaktva Karma: Es führt zwar zu einem Glauben, ist aber nicht der richtige Glaube in seiner wahren Vollständigkeit, sondern nur in einem vorläufigen Grad des weißen Egos schwingend. Es ist ein falscher Glauben des weißen Egos, aus welchem nur die falsche schwarze polare Ego-Energie entfernt worden ist.

II. Gruppe: Caritra Mohaniya Karma: Tugendblockaden-Karma
Das Caritra Mohaniya-Karma stört das dem SGW von Gott gegebene richtige, angeborene göttliche Verhalten, es behindert das SGW beim Handeln nach den göttlichen Gesetzen der Tugenden und Liebe. Die Störung des SGW-Verhaltens wird durch die sechzehn Leidenschaften des Egos (Kasaya), die sechs Ego-Emotionen, die als Nicht-Leidenschaften (nokasaya) eingeordnet sind und die drei Geschlechter (Veda) erzeugt, welche gleichzeitig wieder eigene Karma-Unterarten bilden:

a: Die vier wichtigsten Ego-Leidenschaften-Karmas sind:
1) krodha (Zorn-Karma)
2) maya (Verblendungs-Karma)
3) mana (Stolz-Karma)
4) lobha (Gier-Karma)

Die vier Ego-Leidenschaften-Karmas entstehen durch die Verhaftung des SGWs an den Ego-Leidenschaften, den Wurzeln des Übels, den Todsünden oder eine mentale Gesinnung des Egos. Jedes von diesen vier Karmas (Zorn, Verblendung, Stolz, Gier) ist jeweils wieder in 4 Karmas unterteilt, so dass es insgesamt 16 Leidenschaften-Karmas des Egos gibt:

1) Das erste Karma ist anantanubandhin (Zorn, Verblendung, Stolz oder Gier von lebenslanger Dauer), welches vollständig göttlichen Glauben und tugendhaftes Verhalten behindert.
2) Das zweite Karma ist apratyakhyanavarana (Zorn, Verblendung, Stolz oder Gier ist behindernd und unverzichtbar), es macht jeden Verzicht des Egos und der Leidenschaften des Übels unmöglich, erlaubt aber die Existenz des wahren göttlichen Glaubens. Diese Energien dauern mind. 1 Jahr an.
3) Das dritte Karma ist von noch milderer Intensität und wird pratyakhyanavarana genannt (Zorn, Verblendung, Stolz oder Gier behindern mit Einschränkung), es behindert die vollständige Selbstmeisterschaft, aber nicht die Existenz von wahrem Glauben und teilweiser Selbstdisziplin (desavirati). Dieses Bewusstsein muss mind. für 4 Monate andauern.
4) Das vierte Karma ist samjvalana (Zorn, Verblendung, Stolz oder Gier aufflammend), es ermöglicht die vollständige Selbstdisziplin, doch arbeitet es gegen die Erlangung des vollständigen richtigen, göttlichen Verhaltens (yathakhyata caritra). Diese Energien müsen mind. für zwei Wochen andauern.

b: Danach folgen die sechs nokasayas, welche die sechs Ego-Emotionen oder Nicht-Leidenschaften-Karmas genannt werden:

1) hasya (Spotten oder sich lustig machen => Spottkarma),
2) rati (schädliche Zuneigung oder falsche Unparteilichkeit des Egos => Parteilichkeits-Karma),
3) arati (ungebührliches Ego-Verhalten => Ego-Verhaltens-Karma)
4) soka (Sorge => Sorgen-Karma),
5) bhaya (Angst => Angst-Karma)
6) jugupsa (Ekel/Abscheu =>Abscheu-Karma).

Alle diese sechs Ego-Emotionen gehören zu den caritra mohaniya karmas, weil das SGW, das ihnen unterworfen ist, durch sie in der Ausübung des richtigen, göttlichen und tugendhaften Verhaltens behindert wird.

c: Die Vedas oder die Geschlechts-Leidenschaft behindert das Seele-Geist-Wesen daran, den göttlichen Gesetzen zu gehorchen und Selbstdisziplin und Ego-Meisterschaft auszuüben. Sie ist von dreifacher Karma-Art, nach den drei Arten der Geschlechter:

1) Purusha veda (Das männliche Geschlechts-Karma und die entsprechende Yang-Geschlechts Leidenschaft): Durch diese wird im Mann der Wunsch nach Vereinigung mit de, Weiblichen erzeugt. Auch hat der Mann zuerst ein überaus starkes sexuelles Verlangen, welches verschwindet, sobald seine Lust befriedigt ist (männliche Sexualität).

2) Stri veda (Das weibliche Geschlechts-Karma und die entsprechende Yin-Geschlechts Leidenschaft):Durch diese wird bei einer Frau das Verlangen nach Vereinigung mit einem Mann erzeugt. Zudem ist das Verlangen der Frau anfangs schwach, besonders solange sie Jungfrau ist, wächst aber durch den Genuss des Geschlechtsverkehrs.

3) Napumsaka veda (Das dritte Geschlechts-Karma und entsprechende Geschlechts Leidenschaft): Es entsteht in Inkarnationen, wenn man homosexuell oder bisexuell ist. Das sexuelle Verlangen ist bei diesem Karma besonders stark, weil es entweder auf das eigene Geschlecht oder auf beide Geschlechter zusammen gerichtet ist.

4. Antaraya Karma (5 Arten): Es schwächt die unendliche Energie der Seele und verhindert das Vollbringen guter, göttlicher Taten => Verhinderungs-Karma der göttlichen Taten. Es behindert zudem die göttliche Licht-Energie des SGWs und seinen Chakren-Energiefluss. Zu dem Antaraya-Karma gehört auch das Chakren-Karma. Das Antaraya karma ist in fünffacher Weise unterteilt:


1) Dana antaraya-Karma: Es hindert daran großzügig zu sein, zu teilen und zu spenden. Wenn es aktiv ist, ist das Wesen, obwohl es den göttlichen Lohn im Geben kennt, und etwas wegzugeben hätte, nicht fähig, es zu geben, auch wenn es jemanden gibt, der des Geschenks würdig ist und es braucht => Geiz-Karma.
2) Abha antaraya-Karma: Es hindert daran Gaben und Geschenke zu erhalten. Wenn es aktiv ist, ist ein Wesen nicht in der Lage ein Geschenk zu erhalten, obwohl ein freundlicher Geber und ein passendes Geschenk vorhanden wären. => Empfangsblockaden-Karma
3) Bhoga antaraya-Karma: Es blockiert den Genuss und die Freude von etwas, das nur einmal genossen werden kann (wie Essen oder Trinken). => Einmaliges Freudlosigkeits-Karma, auch Essen-Freudlosigkeits-Karma genannt
4) Upabhoga antaraya-Karma: Es blockiert den Genuss und die Freude von etwas, das immer wieder verwendet werden kann (wie eine Wohnung, Kleidung, Besitz). => Besitzfreudlosigkeits-Karma
5) Virya antaraya-Karma: Es behindert die Willenskraft. Wenn es aktiv ist, ist auch ein starkes, voll erwachsenes Wesen nicht in der Lage etwas zu tun und stark zu sein, geschweige denn einen Grashalm abzubrechen oder sich selbst und sein Ego zu meistern. => Willenskraft-Lähmungs-Karma.

Als zweites wird das Ahnen- und Körper-Karma und seine vier Unter-Arten aufgelistet:

B: AHNEN- UND KÖRPER-KARMA = UNSCHÄDLICHES KARMA (AGHATIYA KARMA)

Das Aghatiya Karma beeinflusst das Seele-Geist-Wesen nicht direkt. Es hat jedoch eine Wirkung auf den Körper, der das Seele-Geist-Wesen beherbergt, sowie das Erden-Selbst, Körperwesen, das Ego und die Psyche. Seine Wirkung ist schwächer als die des SGW-Karmas, weswegen es auch oft als unschädlich oder positiv für das SGW angesehen wird, da es nicht direkt Inkarnationsübergreifend ist. Es kann aber zu SGW-Karma werden, wenn es besonders schwer ist, aktiv in der Generation als Nachkomme gelebt und wird man es trotzdem nicht auflöst.

Das Ahnen-Karma wird einem Menschen von seinen Ahnen bzw. dessen Stammbaum vererbt, in den er aufgrund seines Karmas in diesem Leben inkarniert hat. Es ist ein Erb-Karma und beinhaltet die Summe der guten und schlechten Eigenschaften eines Stammbaumes und all seiner Generationen. Es bezieht sich sowohl auf die Psyche, das Erden-Selbst als auch das körperliche Erscheinen, Krankheiten und irdischen Eigenschaften des Menschen, aber auch dessen Lebensbereich und Inkarnationsort. Ohne Aghatiya Karma kann ein Seele-Geist-Wesen nicht inkarnieren. Gleichzeitig weist eine Inkarnation in dieser Welt darauf hin, dass ein Wesen Aghatiya Karma hat. Die Ausnahme sind göttliche Mitarbeiter und spirituelle Meister, die gezielt temporäres Aghatiya Karma erschaffen, um sich in der irdischen Welt in einem Körper ausdrücken zu können.
Aghatyia Karma besteht aus vier Karma-Arten, die nachfolgend mit ihren Unterarten aufgelistet werden:

1. Vedniya karma: erzeugt polare Gefühle, die das Wesen erregen und an die Maya binden. Es unterbricht die ewige Glückseligkeit des Seele-Geist-Wesens in Gott => Polaritätsverhaftungs-Karma. Es besteht aus zwei Unterarten:


a) sata-vedaniya Karma: es bewirkt ein Gefühl der Lust und polaren Freude z.B. durch etwas gut Schmeckendes oder einen Erfolg im Leben. Es kann sowohl durch das weiße als auch das schwarze Ego entstehen.
b) asata vedaniya-Karma: es bewirkt ein Gefühl von Schmerz und polarem Leid, z.B. wenn man von einem Schwert verletzt wird oder einen Misserfolg erleidet. Es kann sowohl durch das weiße als auch das schwarze Ego entstehen.

2. Gotra karma: trübt die Freiheit des Seele-Geist-Wesens im irdischen Leben; es bestimmt Familie, soziale Stellung, gesellschaftlichen Rang, hochschwingendes und niedrigschwingendes familiäres Umfeld und Persönlichkeit in der nächsten Inkarnation => Raum-Status-Schwingungs-Karma. Es besteht aus zwei Unterarten:


a) uccair gotra-Karma: gibt ein hohes, hochschwingendes familiäres Umfeld.
b) nicair gotra-Karma: gibt ein niederes, niedrigschwingendes familiäres Umfeld.

3. Ayu karma: Bestimmt die Lebensdauer und die Dimensions- und Unterebenen-Zugehörigkeit im Leben; es verschleiert die Unsterblichkeit des Seele-Geist-Wesens => Zeit-Raum-Dimensions-Karma. Es besteht aus vier Karma-Unterarten:


a) Deva Ayu: es bestimmt die Lebensdauer in den feinstofflichen Plus-Dimensionen des Lichts in einem Seelenkleid
b) Anusya ayu: es bestimmt die Lebensdauer in der materiellen Ebene in einem Körper
c) Tiryancha Ayu: es bestimmt die Lebensdauer in den physischen Ebenen der 3. Dimension unter Ego-Vorherrschaft
d) Naraka Ayu: es bestimmt die Lebensdauer in den Minus-Dimensionen und im Ego-Herzzentrum

Das Ayu-Karma (= Menge an Lebensenergie bzw. Vitalität) gibt eine bestimmte Quantität des Lebens an, nicht aber eine bestimmte Anzahl von Lebensjahren. Es ist wie bei einem Schwamm, der nach der Menge Wasser, die er absorbiert hat, bestimmt wird, was aber nichts darüber aussagt, wie lange es dauern wird, bis das Wasser den Schwamm wieder verlassen hat. So ist auch die Menge an Lebensdauer für die Inkarnation bestimmt, aber nicht die Zeit in der irdischen Raum-Zeit-Achse für seinen Verbrauch. Das Ayu-Karma entsteht meistens in der letzten Inkarnation, besonders im dritten Lebensteil oder in der letzten Lebensstunde.

4. Nama karma: erzeugt die Verschiedenheit des Körpers und verschleiert die formlose Existenz des Seele-Geistwesens => Körper-Karma. Es ist in 93 Unterarten (uttara prakrtis) unterteilt, die nachfolgend aufgeschlüsselt werden:


a. Karma der vier Dimensionszustände:
1) Deva gati Nama-Karma: gibt eine Verankerung in den göttlichen Dimensionen
2) Manusya gati Nama-Karma: gibt eine Verankerung in den materiellen Dimensionen
3) Tiryag gati Nama-Karma: gibt eine Verankerung in der Ego-Dimension
4) Naraka gati Nama-Karma: gibt eine Verankerung in den Minus-Dimensionen

b. Karma der fünf Wesensgruppen:
1) Ekendriya jati Nama karma: bewirkt eine Inkarnation mit einem geöffneten Bewusstseinssinn
2) Dvindriya jati Nama karma: bewirkt eine Inkarnation mit zwei geöffneten Bewusstseinssinnen
3) Trindriya jati Nama karma: bewirkt eine Inkarnation mit drei geöffneten Bewusstseinssinnen
4) Caturindriya jati Nama karma: bewirkt eine Inkarnation mit vier geöffneten Bewusstseinssinnen
5) Pancendriya jati Nama karma: bewirkt eine Inkarnation mit fünf geöffneten Bewusstseinssinnen.

c. Karma der fünf Körperarten
1) Audarika sarira Nama karma: gibt einen groben physischen Körper wie bei Tieren und Menschen.
2) Vaikriya sarira Nama karma: gibt einen wandelbaren Materie-Körper, der aus feiner Materie besteht, die in Form und Dimension veränderbar ist.
3) Aharaka sarira Nama karma: gibt einen materialisierten Körper. Dieser Körper besteht aus lichtvoller und reiner Substanz und ist ohne aktiven und passiven Widerstand durch Ego-Energien. Er wird für eine kurze Zeit von einem feinstofflichen Lichtwesen erschaffen (z.B. spiritueller Meister), um mit diesem kurzzeitig auf einem Planeten zu weilen, während sein wahrer feinstofflicher oder physischer Körper weiter in höheren Dimensionen weilt.
4) Taijasa sarira Nama karma: gibt einen feurigen Körper. Dieser Körper besteht aus göttlichem Feuer und dient der Verbrennung von dunklen Energien aber auch physischer Nahrung. Er kann von Eingeweihten verwendet werden, um Ego-Wesen, anti-göttliche oder andere Strukturen zu verbrennen.
5) Karmana sarira Nama karma: gibt einen transzendenten Karma-Körper, den alle inkarnierten Seele-Geist-Wesen haben. Er ist das Gefäß für alles Karma. Er verändert sich jeden Augenblick, denn neues Karma wird ständig vom Seelendatenspeicher an die Oberfläche gebracht und aktiviert, sowie das bereits offengelegte aufgelöst und verbraucht. Begleitet von ihm, verlässt das Seele-Geist-Wesen bei seinem physischen Tod seinen alten Körper und begibt sich in seinen neuen Inkarnationskörper, wo der transzendente Karma-Körper dann die Grundlage der neu geschaffenen anderen Körper für jenes Leben bildet. Der transzendente Karma-Körper wird nur zerstört, wenn alle Karmas aufgelöst und vernichtet werden.

d. Karma der drei Körper-Aktivierungen
Zusätzlich zu den genannten fünf Körperarten-Karmas gibt es noch drei Karmas, um die Körper zu aktivieren (angopanga Nama karma), welche aber nur den groben physischen Körper, den wandelbaren Materie-Körper und den materialisierten Körper betreffen, da der feurige und der Karma-Körper feinstofflich sind und keine Körperteile haben.

1) audarika angopanga Nama-Karma: Aktivierung der Körperteile des groben physischen Körpers
2) vaikriya angopanga Nama-Karma: Aktivierung der Körperteile des wandelbaren Materie-Körpers
3) aharaka angopanga Nama-Karma: Aktivierung der Körperteile des materialisierten Körpers

e. Karma der fünf Körper-Verankerungen
Jeder Körper braucht zudem eine Verankerung in der Raum-Zeit-Achse, wodurch er erst aktiviert wird und seine jeweiligen Karmas wirken können. Dabei sind fünf verschiedene Körper-Karmas aktiv, welche lauten:

1) audarika bandana Nama-Karma: Verankerung des groben physischen Körpers in der Raum-Zeit-Achse
2) vaikriya bandana Nama-Karma: Verankerung des wandelbaren Materie-Körpers in der Raum-Zeit-Achse
3) aharaka bandana Nama-Karma: Verankerung des materialisierten Körpers in der Raum-Zeit-Achse
4) taijasa bandana Nama-Karma: Verankerung des feurigen Körpers in der Raum-Zeit-Achse
5) karmana bandana Nama karma: Verankerung des transzendenten Karma-Körpers in der Raum-Zeit-Achse

f. Karma der fünf Körper-Bindungen
Zudem wird eine Kombination von Energiestrahlen bzw. Molekülen (samghatanas) für die Bindung der Körper benötigt, welche ebenfalls erst durch fünf verschiedene Karmas möglich wird:

1) audarika samghatana Nama-Karma: Energiestrahlen-Kombination der Bindung des groben physischen Körpers
2) vaikriya samghatana Nama-Karma: Energiestrahlen-Kombination der Bindung des wandelbaren Materie-Körpers
3) adharaka samghatana Nama-Karma: Energiestrahlen-Kombination der Bindung des materialisierten Körpers
4) taijasa samghatana Nama-Karma: Energiestrahlen-Kombination der Bindung des feurigen Körpers
5) karmana samghatana Nama-Karma: Energiestrahlen-Kombination der Bindung des transzendenten Karma-Körpers

g. Die sechs Karmas, die sich auf die Gelenke beziehen:

1) Vajra rsabha naraca samhanana Nama-Karma: gibt eine ausgezeichnete Gelenke-Verbindung. Die Knochen sind ineinander gehakt und durch die perfekte Angliederung ist das Gelenk stabil wie ein mit Nägeln und Binden gehämmerter Balken.
2) Rsabha naraca samhanana Nama-Karma: gibt eine nicht so feste Verbindung der Gelenke, da der Nagel bei den Balken fehlt.
3) Naraca samhanan Nama-Karma: gibt eine Verbindung der Gelenke, die noch schwächer ist, weil die Binde fehlt.
4) Ardha naraca samhanana Nama-Karma: gibt eine Verbindung der Gelenke, die auf der einen Seite wie die erste ist, während auf der anderen Seite die Knochen einfach nur zusammengedrückt und dadurch instabil sind.
5) Kilika samhanana Nama-Karma: gibt eine schwache Verbindung, bei welcher die Knochen und Gelenke nur zusammengedrückt werden.
6) Sevarta samhanana Nama-Karma: gibt eine ganz schwache Verbindung, bei welcher die Enden der Knochen einander nur berühren. Die meisten Menschen des dunklen Zeitalters haben diese schwache Gelenk- und Knochenstruktur, wodurch sie sich leicht Knochenbrüche holen können und die Gelenke abgenutzt und alt werden, so dass die Menschen früh krank werden und sterben.

h. Die sechs Symmetrie-Karmas
Die samhanana Nama-Karmas spielen eine große Rolle auf dem spirituellen Pfad. Nur die ersten vier machen eine Meditation möglich und geben die beste Struktur und Verbindung. Sie erlauben dem Körper, seinen Knochen und Gelenken die höchste Art von Konzentration, welche zur Körper-Meisterschaft führt.
Die sechs samsthana Nama-Karmas sind:

1) Samacaturasra samsthana Nama-Karma: macht den ganzen Körper symmetrisch aufgebaut.
2) Nyagrodhaparimandala samsthana Nama-Karma: macht den oberen Teil des Körpers symmetrisch, aber den unteren nicht.
3) Sadi samsthana Nama-Karma: macht den Körper unterhalb des Solarplexus-Chakras symmetrisch und darüber unsymmetrisch.
4) Kubja samsthana Nama-Karma: macht den Körper bucklig, d.h. Hände, Füße, Kopf und Hals symmetrisch, Brust und Bauch unsymmetrisch.
5) Vamana samsthana Nama-Karma: macht den Körper Zwergengleich, also Brust und Bauch symmetrisch, Hände, Füße usw. unsymmetrisch.
6) Hunda samsthana Nama-Karma: macht den ganzen Körper unsymmetrisch.

Stelle Dir göttliche Symmetrie folgendermaßen vor: Ein Wesen setzt sich in den Lotussitz mit den Händen unterhalb des Nabels platziert. Wenn man sich vorstellt, dass die beiden Knie durch eine Linie verbunden sind, und von der rechten Schulter zum linken Knie, und von der linken Schulter zum rechten Knie, und von der Stirn zu den Händen, eine gerade Linie gezogen wird, bekommt man vier Linien. Wenn diese zueinander gleich sind, ist Symmetrie ersichtlich; wenn sie nicht so sind, resultiert das aus einem der samsthana Nama-Karmas. Lichtwesen haben nur die erste Symmetrie, anti-göttliche Wesen und Dämonen sind immer unsymmetrisch. Bei inkarnierten Menschen und Tieren können alle sechs samsthana-Karmas zu finden sein.

i. Die fünf Aura-Körper-Farben-Karmas
Die folgenden Karmas geben der Aura des Körpers des Wesens seine individuelle Farbe:
1) Krishna Nama-Varna Karma (Schwarz),
2) Nila Varna Nama-Karma (dunkel, blaugrün, wie ein Smaragd)
3) lohita Varna Nama-Karma (rot),
4) haridra Varna Nama-Karma (Gelb wie Kurkuma)
5) sita Varna nama-Karma (Weiß, wie eine Muschelschale).

j. Die folgenden zwei Geruchs-Karmas geben dem Körper verschiedene Arten von Gerüchen:

1) surabhi Gandha Nama-Karma produziert angenehme Gerüche (z.B., der von Weihrauch und Kampfer)
2) durabhi Gandha Nama-Karma produziert unangenehme Gerüche (z.B., der von Schwefel und gebratenem Knoblauch).

k. Die folgenden vier Geschmacks-Karmas geben verschiedene Veranlagungen von Geschmäckern an den Körper:

1) tikta rasa-Nama Karma gibt einen bitteren Geschmack (wie den von Wermut),
2) kasaya rasa-Nama Karma gibt einen herben Geschmack (wie den von ungesüßtem Grüntee)
3) amla rasa-Nama Karma gibt einen sauren Geschmack (wie den von Essig)
4) madhura rasa-Nama Karma gibt einen süßen Geschmack (wie den von Zucker).

Das Salz wird durch eine Kombination des süßen Geschmacks mit allen anderen erzeugt. Bitterer und herber Geschmack wird als unangenehm angesehen, die anderen je nachdem als angenehm.

l. Es gibt acht Berührungs-Karmas der verschiedenen Berührungsarten, die der Körper empfindet:

1) Guru sparsa-Nama Karma: macht Sachen schwer wie eine Eisenkugel.
2) Laghu sparsa-Nama Karma: macht Sachen leicht wie eine Feder
3) Mrdu sparsa-Nama Karma: macht Sachen glatt wie geschliffener Marmor
4) Khara sparsa-Nama Karma: macht Sachen rau wie ungeschliffene Steine
5) Sita sparsa-Nama Karma: macht Sachen kalt wie Schnee
6) Usna sparsa-Nama Karma: macht Sachen warm wie Feuer
7) Snigdha sparsa-Nama Karma: macht Sachen klebend wie Kleister
8) Ruksa sparsa-Nama Karma: macht Sachen trocken wie Asche.

Schwer, rau, trocken und kalt werden als unangenehme Berührungen betrachtet, die anderen als angenehm.

m. Vier Richtungskarmas des Todes
Das Richtungskarma des Todes (anupurvi Nama-Karma) bewirkt, dass das Seele-Geist-Wesen, wenn eine Inkarnation beendet wird, vom Ort des Todes in die richtige Richtung der astralen Ebene, in die Zwischenebene zur göttlichen Führung und an den Ort seiner neuen Geburt geht. Es gibt hier vier Karma-Arten, nämlich:

1) Deva anupurvi Nama Karma: bewirkt, dass man in die göttlichen Lichtebenen geht und ohne Probleme neu inkarniert
2) Manusya anupurvi Nama Karma: bewirkt, dass man in der materiellen Ebene als Geist umherirrt und diese erst loslassen muss, um neu inkarnieren zu können
3) Tiryag anupurvi Nama Karma: bewirkt, dass man mit seinem Ego noch in seinem alten Körper ist und diesen erst loslassen muss, um neu inkarnieren zu können
4) Naraka anupurvi Nama Karma: bewirkt, dass man in die anti-göttlichen Dunkelheits-Ebenen geht und sich erst durch nochmaliges Leiderleben wandeln muss, um danach in die Lichtebenen gelangen und neu inkarnieren zu können.

n. Zwei Gangarten-Karma
Das Karma, das den Körpern verschiedene Gangarten verleihen sind, besteht aus zwei Arten:

1) prasasta vihayogati Nama-Karma: macht, dass das Wesen sich in einer angenehmen, leichten Weise bewegt, wie z.B. geschmeidige Katzen und Gazellen
2) aprasasta vihayogati Nama-Karma: macht, dass das Wesen sich in einer schwerfälligen, unangenehmen Art und Weise bewegt, wie z.B. ein Krokodil oder ein Schwein.

o. Acht Körperstellungs-Karma
Es gibt acht Karmas, die sich auf den Körper und seine Stellung beziehen:

1) Paraghata Nama Karma: Es gibt Überlegenheit über andere. Es verleiht die Fähigkeit, andere zu verletzen oder zu besiegen, auf der anderen Seite verhindert es, dass man selbst von anderen verletzt oder überwunden wird.
2) Ucchvasa Nama Karma: Es verleiht die Fähigkeit frei zu atmen.
3) Atapa Nama Karma: Es bewirkt, dass der Körper in sich warm ist und diese Wärme abstrahlt.
4) Uddyota Nama Karma: Es bewirkt die Umwandlung des eha-gautami-Körpers (Körper des dunklen Zeitalters) zum reinen gautami-Körper (Lichtkörper der Eingeweihten).
5) Agurulaghu Nama Karma: Es macht ein Wesen weder schwer noch leicht, d.h., es macht einen neutralen, harmonischen Gewichtszustand.
6) Tirthankara Nama Karma: Es macht das Wesen zu einem geistigen Führer und spirituellen Lehrer im Tempel.
7) Nirmana Nama Karma: Es bewirkt die richtige und harmonische Bildung des Körpers, d.h. alle Glieder eines Wesens sind an ihrem richtigen Platz.
8) Upaghata Nama Karma: Es verursacht Selbst-Vernichtung, so dass der Körper sich selbst umbringt und seinen Tod verursacht.

p. Zehn Positive Körper-Karmas
Es gibt zehn Karmas, die mit positiven Dingen (Trasa prakritis) in Verbindung stehen:

1) Trasa Nama Karma: macht einen beweglichen Körper.
2) Badara Nama Karma: macht einen starken Körper
3) Paryapta Nama Karma: führt zu einer kompletten Entwicklung der Organe und der Körperfunktionen, der Nahrungsaufnahme und Verdauung, der Sinne, des Atmens, des Sprechens und des Denkens.
4) Pratyeka Nama Karma: macht, dass das Wesen einen Körper für sich alleine ohne Teil-Seele besitzt.
5) Sthira Nama Karma: macht, dass die Zähne, Knochen, etc. hart und gesund sind und bleiben.
6) Subha Nama Karma: macht, dass der Körper schön ist.
7) Subhaga Nama Karma: macht, dass das gesamte Wesen und der Körper für alle Menschen sympathisch ist
8) Susvara Nama Karma: gibt eine melodische Stimme.
9) Adeya Nama Karma: macht, dass ein Wesen suggestiv auf allen Ebenen wirken kann, so dass seine Rede den Verstand und den Geist des Gegenübers trifft und sein Bewusstsein schult und erweitert
10) Yasahkirti Nama Karma: gibt Ehre und Ruhm im Leben

q. Zehn Negative Körper-Karmas
Es gibt zehn Karmas (sthavara prakrtis), die das Gegenteil von trasa prakrtis sind:

1) Sthavara Nama Karma: gibt einen Pflanzen- und Stein-Körper, der in seinen Bewegungen und seiner Freiheit eingeschränkt ist
2) Suksma Nama Karma: gibt einen nicht-wahrnehmbaren feinstofflichen Körper eines Geistes der Astralebene
3) Aparyapta Nama Karma: macht, dass die Organe, Körperfunktionen oder Fähigkeiten eines Wesens nicht seine volle Entfaltung erreichen, sondern unentwickelt bleiben.
4) Adharana Nama Karma: gibt einen Körper, der nur in Gemeinschaft mit anderen seiner Art bestehen kann (Pflanzen, Tiere, Steine).
5) Asthira Nama Karma: macht, dass Ohren, Augenbrauen, Zunge, etc. instabil und schwankend in der Wahrnehmung sind.
6) Asubha Nama Karma: führt dazu, dass der Körper unschön ist, so dass man von seinen Mitmenschen als unangenehm angesehen wird
7) Durbhaga Nama Karma: macht das gesamte Wesen unsympathisch.
8) Duhsvara Nama Karma: lässt die die Stimme krank klingen.
9) Anadeya Nama Karma: macht das Wesen oberflächlich und zu offen
10) Ayasahkirti Nama Karma: bewirkt Schmach und Schande im Leben

Das SGW-Karma (Ghatiya Karma) sollte zu Lebzeiten aufgelöst werden, da es auf das Seele-Geist-Wesen wirkt und zu 100% die nächste Inkarnation bestimmt. Das geschieht durch Kevala jnana (=Bewusstseinserweiterung und Wissenserlangung über das vorhandene Karma, dessen polaren Geschichte und anschließende Karma-Erlösung).

Das Ahnen- und Körper-Karma (=Aghātiyā karma) kann nicht komplett aufgelöst werden. Es ist an den Körper und die Familie gebunden und hält die Funktion des Inkarnationskörpers eines Familienstammes aufrecht, so dass das Karma bis zum Tod weiter benötigt wird.

Das Seele-Geist-Wesen erlangt vollständige Freiheit von der Inkarnationskette und Erleuchtung, wenn alles SGW-Karma (Ghatiya karma) aufgelöst ist. Dies kann durch Einzel-Auflösungen oder Ur-Karma-Auflösungen in gebündelter Form entstehen. Im Ur-Karma sind alle SGW-Karma-Arten enthalten. Das Ahnen- und Körper-Karma (Aghatiya karma) ist nicht im Ur-Karma enthalten, da es (noch) nicht Teil der Seele ist. Das Seele-Geist-Wesen wird frei vom Ahnen und Körper-Karma (Aghatiya karma), wenn die polaren Energien der Ahnen, des Familienstammes und in einem selbst als dessen Nachkommen aufgeschlüsselt und erlöst oder aufgebraucht worden sind. Letzteres würde zum physischen Tod führen. Unerlöstes Ahnen- und Körper-Karma (Aghatiya karma) könnte dann allerdings zu SGW-Karma (Ghatiya karma) werden, so dass es sicherer ist, dieses bereits zu Lebzeiten zu erlösen, um damit die komplette Freiheit vom karmischen Erbgut der Ahnen zu erlangen.

Möchtest Du mehr über Deine Karmas und Deine Anzahl von SGW-Karma (Ghatiya karma) und Ahnen- und Körper-Karma (Aghatiya karma) wissen? Dann können wir Dir gerne eine umfassende Karma-Analyse erstellen. Schreibe uns einfach eine eMail.