Kapitel 10: Makro-Spielwelten - Mikro-Spielwelten

Alles in diesem Universum ist auf Spielwelten und Spielen aufgebaut. Nicht nur dass es im Großen das Spiel des Universums gibt und auf Planeten die Planetenspiele, das Thema „Spiele“ zieht sich durch alle Bereiche des Lebens. In unserer Gesellschaft auf dem Planeten Erde gibt es:

Fußballspiele
Wettspiele
Gewinnspiele
Geschicklichkeitsspiele
Beziehungsspiele
Computerspiele
Ego-Spiele
Macht-Spiele
Kampfspiele
Gesellschaftsspiele
Beziehungsspiele
Sexspiele
Kinderspiele
Erwachsenenspiele
Spielfilme
Dramenspiele
Tragödienspiele
Komödienspiele
Singspiele
Musikfestspiele
Ritterspiele
Geldspiele
Börsenspiele
Glücksspiele
und viele andere mehr.

Das Ziel aller Spiele ist es, durch bestimmte Spieltechniken und Spieltaktiken ein Spiel, das man mit anderen spielt, zu gewinnen. Keiner möchte gerne verlieren. Lebenslang bzw. Inkarnationslang befassen sich die Menschen damit, ihre Spieltechniken und Spieltaktiken zu verbessern, um die Gefahr zu verlieren zu minimieren und die Gewinnchancen zu erhöhen.

Die ganze Welt ist ein einziges Spiel, in dem tausende von Spiele gespielt werden. Alle Menschen sind an den verschiedensten Spielen beteiligt und halten die Spiele für real. Sie sind sich nicht darüber bewusst, dass sie im großen Spiel des Universums mitspielen in einer unermesslich großen Spielwelt, in der immer neue künstliche Spielwelten aufgebaut werden, beispielsweise Las Vegas oder Disneyland, Vergnügungs- und Spielparks der verschiedensten Art und Weise, beispielsweise der Wiener Prater oder das Münchner Oktoberfest.

Den meisten Menschen/SGws ist nicht bewusst, dass sie selbst Spieler sind und unentwegt spielen. Sie glauben vielmehr, dass das Leben, diese Welt oder bestimmte Menschen mit ihnen spielen und dass sie diesen Spielen hilflos ausgeliefert sind. Sie sehen sich primär als Opfer dieser Spiele.

Sie erkennen nicht, dass nicht nur die anderen mit ihnen spielen, sondern dass sie selbst auch mit anderen spielen: das Hab-mich-Lieb-Spiel, das Ich-bin-ja-nichts-wert-Spiel, das ich-bin-der-Beste-Spiel, das mich-mag-ja-keiner-Spiel, das was-bringt-es-mir-Spiel, das wollen-wir-doch-mal-sehen-Spiel, das schaut-mich-an-wie-toll-ich-bin-Spiel und viele andere mehr. Sie sind somit nicht nur Opfer, sondern ebenso Täter in den Spielen.

Im Laufe ihrer zahlreichen Inkarnationen im Universum AMA haben sich die Menschen/SGWs viele Spieltaktiken und Verhaltensweisen angeeignet, um ihre Spiele möglichst vorteilhaft zu führen und zu gewinnen. Dazu haben sie sich regelrechte Rollen, wie auf der Bühne, angeeignet: sie sind anpassungsfähige Geliebte, trotziges Kind, Don Juan, Bühnenstar, Zauberer, Oberlehrer, Richter, Akademiker, Philosoph, Gaukler und viele andere mehr.

Viele Menschen/SGWs haben sich nicht nur in ihren Spielen verloren, sondern auch in ihren vielen Rollen. Wer sind sie wirklich? Sind sie die anpassungsfähige Ehefrau, die ihre Familie verwöhnt und sich so Liebe holt oder sind sie die toughe Top-Managerin, die sogar ihre männlichen Kollegen übertrumpft? Sind sie der witzige Student, der alle Kollegen zum Lachen bringt oder sind sie der raubeinige Draufgänger, dem alle Frauenherzen zufliegen? Sind sie das wirklich oder sind das alles nur Rollen, die sie spielen?

Wenn die Menschen/SGWs ihren Inkarnationszyklus beenden und sich auf einen Aufstiegsplaneten begeben, müssen sie ihre Rollen und ihre Kostüme ablegen und zu einem wahrhaften, ungeschminkten und natürlichen Wesen werden, das quasi „nackt“ in Gott aufsteigt.

Solange die Menschen/SGWs jedoch dem Spielen verfallen sind und immer wieder neue Rollen und Kostüme anziehen bzw. spielen, solange sie Spaß am Spielen haben, können sie nicht aufsteigen.

Erst wenn die Menschen/SGWs genug haben vom Spielen, wenn es sie nicht mehr interessiert, ist der Weg bereit für den Aufstieg. Dann hat auch der Anti-Gott, der ständig neue attraktive Spiele erfindet, um die Menschen/SGWs immer tiefer in die Verblendung zu führen, damit sie das Universumsspiel und ihren Aufstieg vergessen, keine Chance mehr, die Menschen/SGWs in ihrer Spielsucht gefangen zu halten.

Auf Dauer höhlt das ständige Spielen die Menschen/SGWs aus, es macht ihre Seele krank und ihren Geist trüb. Das Herz, das Zentrum der Liebe, leidet, denn Spiele nähren das Ego und geben kurzfristig einen Kick, aber sie geben weder wahre Zufriedenheit, noch Wärme oder Liebe. Die Seele hungert nach dem Frieden und dem Licht Gottes. Das Leid vergrößert sich und führt dazu, dass das Wesen/SGW des Spielens müde wird, weil ihm die Lebensenergie fehlt.

Die Seele will nur noch eins: Frieden; das Herz will nur noch eins: Liebe, und das ganze Wesen will nur noch eins: den Ballast der Rollen und Kostüme, die es mit sich herum schleppt, los werden. Es sehnt sich nach Freiheit und Wahrhaftigkeit. Es will wieder so sein, wie es von Gott erschaffen worden ist: frei, im Zustand der Liebe und Freude.

Und indem das Wesen/SGW in höhere Dimensionen aufsteigt, verliert es seine Scheuklappen, die so lange seine Sicht und sein Bewusstsein begrenzt haben. Es erkennt, dass die Welten Gottes wahrhaftig und unzerstörbar sind. Die Welten des Anti-Gottes, Luzifer, hingegen sind künstliche Spielwelten, die wie Papierwelten sind, die beim leisesten Wind zerreißen, so dass nur noch Fetzen übrig bleiben.

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