Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die drei Reisen/Stationen des Seele-Geist-Wesens auf seinem Weg durch das göttliche Universum zurück zu Gott AMA berichten.

Der Mystiker Muhyiddin Ibn Arab, der aufgrund seiner Weisheit und religiösen Toleranz auch „Magister Magnus“ (=Der große Meister) genannt wurde, schreibt in seinem Buch „Der innerste Kern“:

„Nun, es gibt etwas, was man wissen sollte, und das ist, dass der Mensch der Gnosis [göttliche Erkenntnis] seinen Ort des Beginnens und seinen Ort der Rückkehr kennen sollte; woher er kam und wohin er geht (…). Und dieses Wissen ist an drei Reisen gebunden. Also werden wir diese Reisen beschreiben. Natürlich ist das so zu verstehen, dass diese Reisen mit der spirituellen Entwicklung der Person zu tun haben. Es gibt weder Anfang noch Ende für diese Reisen, noch verfügen sie über Zahlen; aber diese drei Reisen, die wir ausgewählt haben, schließen sie alle mit ein. Ein Mensch kann sein Selbst nicht verstehen, auch kann er in sich selbst nicht das notwendige Empfinden gegenüber seinem Schöpfer finden, er kann nicht reifen und er kann auch nicht andere leiten, außer er hat diese drei Reisen gemacht.“

Nachfolgend wollen wir Dir die drei Reisen näher erklären:

Erste Reise/Station des Abstiegs in den Inkarnationszyklus und der Trennung von Gott

Am Anfang befindet sich jeder Mensch, der nicht versteht und weiß, woher er kommt und wohin er zurückkehrt, auf dieser Reise/Station.

Gott AMA hat jedes Seele-Geist-Wesen im Besitz aller Schönheiten und göttlichen Fähigkeiten geschaffen, und dann hat Er es auf die „Inkarnationsbahn“ des Universums geschickt, damit es seinen Inkarnationszyklus beginnen und in die verschiedenen Welten und Dimensionen hinabsteigen kann. Der Abstieg des Seele-Geist-Wesens durch alle Dimensionen, Unterebenen und Unter-Unterebenen bis hinab zur menschlichen Stufe der 3. Dimension, stellen die erste Reise dar.

Wisse: Im göttlichen Universum gibt es sieben göttliche und sieben anti-göttlich Dimensionen, die sich von der Feinstofflichkeit des Herzzentrums Gottes ringförmig ausbreiten, bis hinab zur Materie und damit dem von Gott am weitesten entfernten Bereich. Die Aufgabe des Seele-Geist-Wesens ist es vom Herzzentrum Gottes bis zu diesem tiefsten Punkt hinabzusteigen, ohne sich in den anti-göttlichen Minus-Dimensionen zu verlieren, um danach wieder Stufe für Stufe nach oben in das Herzzentrum Gottes hinaufzusteigen. Diesen Prozess nennt man auch die Schwingungskurve des Abstiegs und Aufstiegs des Seele-Geist-Wesen von Gott zurück zu Gott.

Wenn ein Mensch, ohne zu verstehen, woher er kommt und wohin er zurückkehrt, in dem tiefsten Punkt der Gottferne schwingt, beschäftigt er sich nur mit der Bewegung seines irdischen Körpers in der materiellen Ebene und seiner Ego-Zugehörigkeit zur 3D-Welt. Dadurch ist er weit entfernt vom Zustand der Einheit mit Gott. Auch wenn er den Punkt seines Anfangs in Gott erkennen sollte, bleibt ihm doch der Endpunkt seines Schwingungsweges verborgen. Er lebt in einem Zustand der Trennung und der Zersplitterung seines wahren Selbst. Jedes Wesen, das sich in diesem Zustand der Trennung am untersten Punkt der Dimensionen befindet, glaubt an die verschiedensten Götter, Dämonen und Ego-Geister, nur nicht mehr an Gott AMA.

Muhyiddin Ibn Arabi sagt über diese Wesen: „Die Menschen, die in diesem Bewusstseinszustand der Trennung leben, sind wie Schafherden, nur noch konfuser, gedankenverlorener und verwirrter.“

Zweite Reise/Station des Wissens, der Erkenntnis und des Bewusstseins

Diese Reise ist auch bekannt als die Reise der Beobachtung und Erziehung. Auf dieser zweiten Reise muss das Wesen sich mit einer Quelle des Wissens verbinden, die notwendig ist, um zu Bewusstsein und Erkenntnis zu gelangen. Diese Quelle sind die spirituellen Meister. Mit ihrer großen Hilfe und Kraft kann das Wesen in höhere Bewusstseinsebenen eintreten, was ihm alleine nicht möglich ist. So erkennt das Wesen, dass es seine Schwingung wieder aus dem tiefsten Dimensions-Punkt, in den es hinab gefallen ist, anheben muss, wenn es zurück in die höheren göttlichen Dimensionen und zu Gott kehren möchte. Dafür fehlt es ihm zum gegebenen Zeitpunkt an nötiger Reinheit und Ego-Meisterschaft, so dass diese zweite Station der Schulung, Selbstmeisterschaft und spirituellen Transformation dient.

Wisse, dass sich das Seele-Geist-Wesen auf seiner Reise des „Herabsteigens“ durch die Dimensionen viele Unreinheiten und Karma in seiner Seele angesammelt hat. Diese stammen von den verschiedensten Unterebenen und Planeten, auf denen es inkarniert war. Diese Unreinheiten stören nun den Chakren-Energiekreislauf des Wesens und verdunkeln seine Seele. Das einst ungefärbte Seele-Geist-Wesen hat sich von jeder Ebene und jedem Planeten eine nutzlose, hinderliche oder anti-göttliche Eigenschaft angeeignet und diese über sein Inkarnations-Ich zu einem Teil seiner Seele gemacht, wodurch diese gefärbt wurde und Flecken bekommen hat. So hat sich das Wesen in der Vielfalt der Maya mit seinem Ego verloren. Seine Schwingung ist niedrig, da er nicht mehr im göttlichen Wir-Bewusstsein schwingt, sondern im Ego-Einheits-Bewusstsein.

Wenn sich nun ein solcher Mensch an einen spirituellen Meister wendet, muss er die schädlichen, nutzlosen oder anti-göttlichen Eigenschaften, die er sich auf seinem Inkarnationsweg hinab in die Gottferne angeeignet hat, loslassen und erlösen. Erst dann kann er in jenen Bewusstseinszustand der Liebe, des Lichts und des Friedens zurückkehren, welcher sein ursprünglicher Schwingungszustand war. Er wird wieder zu dem göttlichen Selbst werden, das er war. Voraussetzung dafür ist aber, dass seine Seele von den alten karmischen Verunreinigungen und Ego-Energien gereinigt wird. Ansonsten wird es für das Wesen sehr schwierig werden, umfassendes Bewusstsein und Erkenntnis zu erlangen.

Wisse: Ein Mensch, der nicht die Erkenntnis des göttlichen Bewusstseins erlangt hat, wird nie in derselben Dimensionen schwingen wie die erleuchteten Wesen der göttlichen Wahrheit. Erleuchtung kann nur dann geschehen, wenn Du vorher göttliches Bewusstsein erreichst, während Du Dich bereits auf dem spirituellen Weg zu Gott AMA befindest. Das ist der Grad der göttlichen Reinheit und Erleuchtung. So gilt das göttliche Gesetz:

„Wer Gott AMA erreicht hat, der ist rein. Wer Gott AMA nicht erreicht hat, ist unrein.“

Der Mensch, der diese Station erfolgreich gemeistert hat, wird zu einem „wissenden Menschen“, wenn er diesen Zustand des göttlichen Bewusstseins und der allumfassenden Erkenntnis erreicht hat. Dieser Zustand wird die Wirklichkeit der spirituellen Meister oder auch Christus-Bewusstsein genannt. Das Wesen hat die vielfältigen Ego-Götter und ihre polaren Farben (=Energien) in sich aufgelöst und erscheint wieder „farblos“. Es findet über seinen spirituellen Meister wieder die Einheit mit der göttlichen Quelle.

Muhyiddin Ibn Arabi sagt dazu: „Wer in den Farben der Maya gefangen ist, wird durch diese beherrscht: sein Ego führt Krieg mit seinem Ego. Wer dagegen in keine Farbe der Maya mehr eintaucht, d.h. Farblos ist, findet einen schönen Tag: sein Ego wird durch das göttliche Selbst erlöst.“

So findet der wissende Mensch das umfassende Bewusstsein Gottes. Sein Selbst findet das umfassende Selbst Gottes. Sein Geist findet den umfassenden Geist Gottes. Diese Station wird auch als die „erste Vereinigung nach der Trennung“ bezeichnet. In diesem Zustand sind die Menschen, die sich zu den spirituellen Meistern und Gott hingezogen fühlen. Die erste Vereinigung ist aber noch nicht von Dauer, sondern muss erst noch im Wesen verankert werden, was zu Beginn der dritten Station geschieht.

Dennoch kann es auf der zweiten Reise auch Verwirrung, Zerstreuung und 3D-Verstandesdenken geben, die das Wesen vom wahren göttlichen Bewusstsein abhalten. So manche Wesen gehen auf diesem Weg verloren, obwohl sie bereits spirituelle Fortschritte gemacht haben, da sie göttliches Bewusstsein mit anti-göttlichem Ego-Bewusstsein und wahres Wissen und Erkenntnis mit 3D-Intellekt, Verstand und 3D-Wissen verwechseln.

Manche Menschen wollen auch beides: eins sein mit Gott UND eins mit der Maya und der Ego-Welt. Das kann jedoch nicht funktionieren. Wer nach Vereinigung mit dem höchsten Sein sucht, ohne von seinem Ego und der Maya losgelöst zu sein und diesen zu entsagen, wird in einen Zustand des Wahnsinns fallen, weil er diesen Spagat nicht auf Dauer ertragen kann. Wenn der Wahnsinn entsteht, bleibt der Mensch auf seinem Weg in diesem verblendeten Zustand gefangen. Er kann weder weiter gehen, noch kann er Vollkommenheit oder göttliche Vollständigkeit erlangen. Er kann die göttliche Wahrheit in seinem göttlichen Selbst und in Gott nicht finden.

So mancher Mensch auf dieser Reise hat den Aspekt seiner individuellen Ego-Existenz in den Ozean des göttlichen Wir-Seins geworfen. Er ist jetzt ohne einen „Kopf“, was an sich gut ist, ihn aber auch angreifbar macht. Denn da es ihm an göttlichem SGW-Bewusstsein fehlt, ist er nicht wirklich in seinem göttlichen Selbst präsent und kann auch das Universum und Gott nicht wirklich bewusst wahrnehmen. Von diesem Augenblick an kann er in keinem einzigen Bereich der irdischen Religion und des menschlichen Glaubens mehr Zuflucht nehmen, da er deren Illusion erkannt ist. Er treibt nun schwankend wie eine Nussschale im Sturm auf dem Meer der Polarität und muss ein neues göttliches Glaubensfundament in sich schaffen, damit er seinen Kurs auf den spirituellen Aufstieg richten und sicher auf seiner Reise zu Gott weitersegeln kann. So ist es wichtig, dass er in diesem Zustand weiter geht und nicht darin versinkt. Mit Hilfe Gottes muss er aus dem Bewusstsein der Nicht-Existenz des Egos in die Ebene des göttlichen Seins in IHM eintreten.

Dritte Reise der Einswerdung mit Gott AMA und der bewussten Wiederkehr

Diese Reise beginnt bei Gott AMA, mit dem das Wesen zu Beginn dieser Stufe komplett eins geworden ist. Die in der zweiten Stufe erstrebte Einheit ist nun zu dauerhafter Vereinigung geworden. Das Wesen ist zu Gott AMA aufgestiegen. Das Schiff hat den sicheren Hafen erreicht. Das Wesen ist nun im Bewusstseinszustandes des In-Gott-Schwingens und Verbleibens.

Doch damit ist die Reise für manche Seele-Geist-Wesen nicht zu Ende, denn ihr Weg führt sie vom Herzzentrum Gottes zurück in das göttliche Universum. Dies ist der Weg der göttlichen Mitarbeiter. Nachdem das erleuchtete Wesen den Zustand der göttlichen Einheit gefunden und besondere Ausbildungen durchlaufen hat, geht es erneut in den Zustand der Trennung über. Dies ist aber kein Widerspruch, denn das bewusste Wesen hat sich wieder auf die Reise hinab in die Maya gemacht, um anderen Wesen zur Erkenntnis und zum spirituellen Aufstieg zu verhelfen. Der göttliche Mitarbeiter zieht den „Mantel des Menschseins“ an und kommt von seinem Zustand der Einheit mit Gott herunter unter die Menschen und mischt sich unter sie, obwohl er kein Mensch mehr ist. In diesem Stadium ist es notwendig, dass der göttliche Mitarbeiter zwar wie ein Mensch lebt, d.h. isst, trinkt und schläft, aber dabei nicht in die Gier oder Askese des Egos verfällt, sondern in einem Zustand der Neutralität und des Gleichgewichts lebt, um sich nicht mit der Maya zu verstricken.

Muhyiddin Ibn Arabi sagt über dieses Wesen: „Weder Exzess noch Mangel darf in ihm sein. Das ist die richtige Weise da inmitten.“

Der göttliche Mitarbeiter, der diese Bewusstseinsstufe erreicht hat, ist ein Wesen von höchster tadelloser, tugendhafter Eigenschaft und vollkommener Ausrichtung auf Gott AMA, die spirituellen Meister und den göttlichen Plan. Das Wesen stimmt mit den göttlichen Gesetzen überein und lebt gemäß diesen. Sowohl in der Bewusstseinsebene Gottes als auch in der Maya ist es ständig in einem Zustand des göttlichen Seins und der Fülle. In seinem Inneren ist es untrennbar mit Gott AMA in höchster Liebe vereinigt. Selbst der Anti-Gott kann dieses Band der Vereinigung nicht mehr durchtrennen.

Einen solchen göttlichen Mitarbeiter zu verstehen, ist für die normalen Menschen sehr schwierig, weil die Leute ihn nur nach seiner sichtbaren äußeren Haltung wahrnehmen und beurteilen können. Sie meinen vielleicht durchaus, dass das Wesen sehr fromm und geistig entwickelt ist, aber sie sehen nicht den höchsten Glanz seiner inneren Seele und wissen nichts über sein wirkliches Wissen, seinen Auftrag und seine Fähigkeiten. Denn die Entwicklung des erleuchteten Menschen kann mit den Augen der menschlichen 3D-Sinne nicht erkannt werden. Um in der Lage zu sein, ihn zu sehen, brauchst Du Augen, die IHN erreicht haben.

Kurzum: Nur wer göttliche Erleuchtung und Vollkommenheit erreicht hat, kann den vollständigen und erleuchteten Menschen bzw. göttlichen Mitarbeiter erkennen. Das ist der Kreis des bewussten Unterscheidens, der nach dem Kreis des Herausgehens und Zurückkehrens (=Abstieg und Aufstieg) in Gott kommt.

Der erleuchtete göttliche Mitarbeiter erkennt seinen Abstieg in die Dimension der Ego-Verschiedenheit als göttlichen Auftrag an und ärgert sich nicht darüber. Er fügt sich freudig dem Willen Gottes, um IHM in der Maya zu dienen. Sein Glauben an Gott ist unerschütterlich und er weiß, dass Gott alles am besten weiß. Er ist untrennbar mit IHM verbunden, weil er weiß, dass Er auch in der Materie und Maya und in allem-was-ist präsent ist. So gibt es keine wirkliche Trennung von Gott.

Die Bedeutung des heiligen Verses „Wo immer du dich hinwendest, da ist das Antlitz Gottes“, wird dem erleuchteten Menschen klar. Das heißt: Wo immer Du Dein Gesicht hinwendest, dort wirst Du einen Weg finden, der zu Gott führt. Es ist wahr, dass es, gemäß dem göttlichen Gesetz, unterschiedliche Bewusstseinsstufen und Grade gibt, aber Gott AMA zeigt in jeder Gebärde Seinen Weg, und auf jedem Weg Seinen Duft, und in jedem Duft Seine Schönheit, und in jeder Schönheit Seine Liebe, und in jeder Liebe Seine Gebärde, und so fort.

Der erleuchtete göttliche Mitarbeiter, der Gott AMA liebt, wirkt niemals verwirrt – gleich, welche Eigenschaft Gottes sich ihm zeigt, in welchem Gewand Er sich kleiden mag und ob Er Gutes oder Schlechtes schickt. Das erleuchtete Wesen hält nicht an einem einzigen Gesicht fest. Obwohl er Schönheit in jedem Gesicht erkennt, ist er nicht davon gefangen. Sein Bewusstseinskreis ist groß. Er weiß, dass die Wesen, die nur den einen oder anderen Aspekt Gottes sehen und einen Tunnelblick entwickelt haben, nur einen Teil der göttlichen Wahrheit sehen, denn Gott hat viele Gesichter.

So gibt es nichts auf der Erde und auf allen Planeten im Universum, das nicht von Gott AMA an der Stirnlocke gehalten wird. Gott AMA führt alle Wesen auf ihrem Weg zurück zu sich. Auf welchem der drei Reisen bzw. Bewusstseinsstufen/Dimensionen sich das Wesen aber aktuell befindet, entspricht seinem eigenen freien Willen und Karma.

Wenn auch Du wissen möchtest, wer Du bist, wo Du herkommst und auf welcher Stufe Deiner Reise Du Dich jetzt befindest, empfehlen wir Dir unsere „Seelen-DNS-Auswertung“.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über den Fall Luzifers zum Anti-Gott und die Kraft der göttlichen Niederwerfung und Demut berichten, die notwendig sind, um den anti-göttlichen Hochmut des Egos in Euch zu erlösen und zurück zu Gott zu kehren.

Der Hochmut des Egos ist sehr alt und hat seinen Ursprung im einst göttlichen Engel Luzifer. Dieser wollte sich zu Beginn der Schöpfung nicht vor dem ersten Seele-Geist-Wesen, das Gott erschaffen hatte, niederwerfen. Gott wollte auf diese Weise Seine Engel prüfen, welche IHM gehorsam waren und welche nicht.

Im Koran steht dazu geschrieben:

Gott sprach zu Luzifer mit dem Auge der Rüge: „Was hält Dich davon ab, Dich niederzuwerfen vor dem, was ich mit meinem Herzen erschaffen habe?“

Luzifer antwortete stolz: „Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber aus Lehm [Ur-Materie].“

Gott AMA sprach: „Hinab mit dir von hier! Es ziemt sich nicht für dich, hier hochmütig zu sein. Hinaus denn; du bist wahrlich einer der Erniedrigten.“

Luzifer sagte: „Gib mir eine Frist bis zum Tag der Auferstehung.“

Gott AMA sprach: „Fürwahr, die Frist ist dir gewährt.“

Luzifer sagte: „Wie Du mich in die Irre hast gehen lassen, werde ich all Deinen Geschöpfen auf Deinem geraden Weg auflauern. Ich will von vorn und von hinten, von ihrer rechten und ihrer linken Seite über sie kommen, und Du wirst die Mehrzahl von ihnen undankbar und untreu Dir gegenüber finden.“

Gott AMA sprach: „Weg von hier, du bist verachtet und verstoßen! Wahrlich, wer von ihnen Dir folgt, mit euch allesamt fülle ich die Hölle!“

Gott AMA hat Luzifer nicht ohne Grund zum Anti-Gott werden lassen, denn Er wollte einen polaren Gegenpart und Versucher für Seine Geschöpfe haben, um auf diese Weise festzustellen, wer an IHN glaubt und wer nicht. So gehört es zu den Prüfungen aller Seele-Geist-Wesen, sich für Gott oder für den Anti-Gott zu entscheiden. Letztendlich ist selbst der Anti-Gott ein Gottesdiener, weil auch er nur Werkzeug in Gottes Plan ist, dem er sich nicht entziehen kann. So ist der Anti-Gott kein wirklicher Widersacher Gottes, denn nur Gott AMA ist der absolut Mächtige, der Anti-Gott ist dagegen lediglich Versucher der Menschen.

Das Verhalten Luzifers bzw. des Anti-Gottes zeigt sein Verderben und Hochmut, denn er sah sich als etwas Besseres an und wollte sich nicht vor Gottes Geschöpf verneigen, obwohl es genauso wie Er von Gott erschaffen worden war. Kein Geschöpf darf ein anderes Geschöpf ablehnen, denn sonst würde es Gott selbst ablehnen und sich über IHN erheben. So ist der Hochmut des Anti-Gottes und Egos die größte Prüfung jedes Menschen.

Hildegard von Bingen berichtet über den Fall Luzifers in einer Vision:
„Der große Stern ist Luzifer, der Licht tragende Engel, jetzt Satan, der Teufel. Nach dem Willen des allmächtigen Vaters trat er bei seiner Erschaffung im Schmucke blitzender Herrlichkeit und im Gewande lichter Schönheit ins Dasein, und mit ihm sprühten alle Funken auf, die seine Heerschar bilden. Damals schimmerten sie wie Blitzesleuchten. Jetzt sind sie erloschen in dunkler Finsternis. Luzifer neigte sich zum Bösen. Er schaute nicht auf Mich [Gott], der Ich allein vollkommen bin. Im Vertrauen auf sich selbst glaubte er, beginnen zu dürfen, was er wolle, und vollbringen zu können, was er beginne. So gab er die Ehre nicht dem, der auf dem Throne sitzt, dem er sie als seinem Schöpfer schuldete, sondern sich selbst. Das war seine Hinwendung zum Bösen. […]
Das Auge Luzifers und seiner Engel wich von der geraden Richtung ab, und sie verachteten in ihrem Stolze den, der im Himmel herrscht. Gleich nach ihrer Erschaffung kosteten sie die Gottlosigkeit, die sich dem Verderben zukehrt. Sie schauten auf Gott nicht mit dem Blicke erkennender Liebe, sondern mit dem Verlangen, sich über Ihn, den sie nicht kennen wollten, emporzuschwingen. Da loderten die Flammen der Selbstüberhebung in ihnen auf. Sie wandten sich von Ihm und seinem Erkennen ab. Lieber steuerten sie ihrem eigenen Untergange zu, als dass sie das Verlangen in sich aufkommen ließen, Gott in seiner Herrlichkeit zu schauen.
Sofort erloschen sie und wurden schwarz wie Kohle [schwarze Engel]. Da Luzifer mit seinem Anhang stolz verschmähte, Gott zu erkennen, erstarb in ihm der blitzende Lichtglanz, mit der ihn die Macht Gottes bekleidet hatte. Er selbst zerstörte in sich die innere Schönheit, deren Erkenntnis ihm zum Guten hätte dienen sollen, und streckte sich gierig nach der Bosheit aus, die ihn in ihren Schlund zog. So erlosch er für die ewige Herrlichkeit und stürzte in immerwährendes Verderben. Auch die übrigen [Engel] wurden schwarz wie erloschene Kohlen. Mit ihrem Anführer wurden sie der Herrlichkeit ihres Glanzes entkleidet. Sie erloschen in finsterer Verderbnis, jegliches Lichtes der Seligkeit beraubt, wie es die Kohle des leuchtenden Feuerfunkens entbehrt.
Und alsbald fuhr ein Wirbelwind von ihnen aus, der sie in den Abgrund stürzte. Die Windsbraut der Gottlosigkeit wirbelte die Engel der Bosheit hoch, da sie sich über Gott erhoben und Ihn durch ihren Stolz zu Fall bringen wollten. Sie verwehte sie in die Bitterkeit schwarzen Verderbens. Sie riss sie vom Süden, d.h. vom Guten, weg und trieb sie nach rückwärts, in [immerwährende] Vergessenheit. Für Gott, der alles beherrscht, sind sie nicht mehr. Nach Norden sind die verweht, auf dass sie dort schmachvoll zugrunde gingen, wo sie sich stolz erheben wollten.

Ihr Hochmut stürzte sie in den Abgrund des ewigen Todes. Untergegangen sind sie, und im Lichte werden sie nicht mehr erschaut, wie ich durch meinen Knecht Ezechiel zu jenem Walde gegen Mittag sprach, der reiche Frucht der Gerechtigkeit hätte bringen sollen und sie nicht getragen hat: „Siehe, Ich werde in dir ein Feuer entzünden und in dir alle grünen und alle dürren Bäume verbrennen lassen. Die Flamme des Brandes soll nicht erlöschen, und alle Angesichter sollen durch sie versengt werden von Mittag bis nach Mitternacht. Und alles Fleisch soll sehen, dass Ich, der Herr, es entzündet habe, und dass es nicht erlöschen wird!“ (Ez 20, 47-48)
Das will besagen: Du Tor! In deinem Stolze hast du dich wider Mich erhoben, der Ich weder Anfang noch Ende habe. Mein Eifer wird in dir das Feuer meines Zornes entzünden. Verbrennen soll davon in dir all das Grüne, dein Lebenssaft, aus dem du in falscher Triebkraft dein Werk ansetztest, weil du in deiner Torenweisheit das zu sein trachtetest, was dir dein Stolz eingab. Verbrennen sollen davon in dir all deine Dürre und die Unfruchtbarkeit der Sünde – in dir und allen, die mit dir stürzen. Denn den Frevel wider das Gute flüsterst du den Menschen ein. […] Aber diese Verführung wird dir keine Rettung bringen. Sie wird in dir zum ewigen Feuer entbrennen. Kein Lohn des Heils bleibt dir, noch denen, die deinem Beispiel folgen. Nicht soll die rächende Flamme des Brandes mit ihren Strafpeinen erlöschen, sondern den niedergeschmetterten Stolz verbrennen. […]
Auserwählte und Verdammte werden die Hölle erkennen, die Auserwählten, weil sie ihr entronnen sind, die Verdammten, weil sie in ihrer Strafpein weiterdauern werden. Und sie alle werden wissen, dass Ich, der Herr, der Allmächtige, sie entzündet habe, zum Entgelt deiner Missetaten, o Teufel. Und sie wird nicht erlöschen, dir zur Qual und deinem Anhang.
So stürzte das Verderben teuflischen Stolzes Satan und seine Engel in die äußerste Finsternis ewiger Pein ohne jeden Trost des Lichtes. Kein Ort ist für sie im ewigen Lichte, und du, gebrechlicher Mensch, siehst von ihnen nichts mehr…
Dass bei dem Erlöschen der Sterne sofort der lichte Glanz zu Gott zurückkehrte, besagt: Das klare, strahlende Licht, das der Teufel durch Stolz und Anmaßung in sich auslöschte, als in ihn und seiner Anhänger der Todeskeim fiel – Luzifer leuchtete nämlich in reinerem Licht als die übrigen Engel -, kehrte zu Gott, dem Vater zurück. Er barg es in seinem Geheimnis, denn diese strahlende Herrlichkeit sollte nicht in die Leere gehen. Für ein anderes geschaffenes Licht wollte Gott sie hinterlegen. Das Lichtkleid derer, die auf Gottes Wink körperlos, ohne die Hülle des Fleisches ins Dasein getreten waren, des Teufels und seines Anhangs, bewahrte Gott dem Lehm, den Er zum Menschen bilden wollte. Doch hüllte Er das Licht in die niedere Erdennatur, damit nicht auch der Mensch sich zu einem zweiten Gotte aufwerfe. Hatte doch der Lichtgeschaffene, von Strahlenglanz Umkleidete, der nicht mit gebrechlicher, elender Fleischeshülle bedeckt war, nicht bestehen können ob seiner Selbstüberhebung. Denn es gibt nur Einen Gott ohne Anfang und ohne Ende in Ewigkeit. Verbrechen über alle Verbrechen ist es, wenn einer sich Gott gleichmachen will.“

Durch jenes Ereignis trennten sich die Engel in göttliche, lichtvolle Engel und in anti-göttliche, schwarze Engel. Gott AMA zeigte Seinen lichtvollen Engeln durch den Ungehorsam Luzifers, was es bedeutet, wirklich weise, demütig und gehorsam zu sein. Die Engel ließen sich ihr Verhalten und das Luzifers eine Lehre sein. Sie erkannten die Wichtigkeit der Unterwerfung unter Gottes Befehl, denn dies ist der alleinige Weg der göttlichen Wahrheit.

Auch Luzifer und seinen schwarzen Engeln wurde nach seiner Zuwiderhandlung durch Gott eine Lehre erteilt, doch nutzte ihnen Seine Ermahnung nichts, und so erlitten sie Schaden und fielen in die Minus-Dimensionen und das Ego-Herzzentrum ab. Aus Luzifer wurde der Anti-Gott.

Wisse: Von allen Ritualen der Menschen während der göttlichen Meditationen, Gebete und Rituale ist nichts schmerzhafter und unangenehmer für den Anti-Gott als die Niederwerfung vor Gott AMA, weil darin sein eigenes Ego-Fehlverhalten liegt. Viele und lange Niederwerfungen in den göttlichen Ritualen, Meditationen und Gebeten verärgern Luzifer und machen ihn zornig.

Das Wesen ist in seiner Meditation, seinem Gebet oder Ritual nur dann unangreifbar für die Attacken des Anti-Gottes, wenn es sich vor Gott AMA in Demut niederwirft. Wenn es sich nicht niederwirft, ist der Stolz seines Egos noch nicht gebrochen und das Ego ist in der Meditation präsent, wodurch der Anti-Gott Zugang zu seinen Gedanken und Gefühlen haben und ihn beeinflussen kann.

Deswegen lautet die göttliche Regel: „Wenn das Wesen sich niederwirft, zieht sich der Anti-Gott zurück. Dies ist der beste Schutz für göttliche Wesen bei Angriffen des Anti-Gottes.“ So bist Du in Deiner Niederwerfung vor dem Anti-Gott geschützt. Deine Gedanken bei der Niederwerfung gehören Gott AMA und den spirituellen Meistern, und der Anti-Gott und seine Dämonen haben keinen Zugang zu diesen. Wenn Du Dich aber aus Deiner Niederwerfung erhebst, entschwindet diese Freiheit vom Anti-Gott, da Dein Ego wieder präsent ist, und Du kannst erneut angegriffen und beeinflusst werden.

Sei Dir bewusst: Normale göttliche Seele-Geist-Wesen können nicht dauerhaft in den Minus-Dimensionen des Anti-Gottes schwingen, ohne anti-göttlich zu werden. Allein die göttlichen Engel können sich in den tiefsten Minus-Dimensionen bis hinab zur Minus 7. Dimension aufhalten, ohne Schaden zu nehmen, jedoch tun sie dies nur für einen göttlichen Auftrag und nie auf Dauer, da es ihrer hohen Schwingung widerspricht. Andersherum aber kann der Anti-Gott mit seinen schwarzen Engeln nicht in den göttlichen höheren Dimensionen schwingen. Er wurde von diesen ausgeschlossen und hat keinen Zugang dorthin.

Die göttlichen Dimensionen sind deshalb gleichsam eine Oase, wo das Seele-Geist-Wesen vor dem Anti-Gott geschützt ist, und in die es freudevoll eintreten kann, da es dort im göttlichen Bewusstsein der Wahrheit ist. Die göttlichen Dimensionen sind erfüllt vom Licht Gottes und Seiner Liebe.

Die Minus-Dimensionen sind dagegen durch den anti-göttlichen Zorn und Hochmut Luzifers entstanden und der Anti-Gott ist der Niedrigste der Niedrigen. Er ist hinab in die Minus-Dimensionen gefallen und wurde vom göttlichen Bewusstseinsfeld durch seine Ego-Taten des Hochmuts ausgeschlossen.

Die anti-göttlichen Seele-Geist-Wesen, die sich dem Anti-Gott angeschlossen haben, leben eine anti-göttliche Lebensweise. Sie haben den Weg Gottes verlassen, sie quälen Menschen, Tiere und Pflanzen zum Vergnügen und mache sie zu ihren Sklaven. Die anti-göttlichen Wesen schmücken sich mit Ego-Ornat und sie verhalten sich wie tyrannische Ego-Könige. Ihre Religion ist die Religion des Anti-Gottes und des Hochmuts.

Die anti-göttlichen Wesen sind wie leere Hüllen, da ihnen der göttliche Licht-Funken fehlt. Sie bezichtigen göttliche Wesen und göttliche Mitarbeiter der Lüge und gehen sogar so weit zu behaupten, dass diese anti-göttlich wären und sie nicht. Die anti-göttlichen Wesen geben die göttlichen Lehren ohne wirkliches Wissen wieder und achten die göttlichen Diener Gottes gering.

Wenn Du den anti-göttlichen Wesen direkt in ihre Gesichter schaust, siehst Du starre Augen, die sich bewegen, obwohl sie erloschen sind. Wenn Du auf ihre Seelenkörper schaust, siehst Du hochmütige Seelen. Schaust Du auf ihre Herzen, siehst Du achtlose Herzen, denen die Verbindung und Stärkung des Göttlichen und Reinen fehlt, und die in einer Wüste des Todes leben, wo kein göttliches Wasser des Lebens sie je erreichen kann.

Die anti-göttlichen Wesen sind in ihrer ganzen Art weit entfernt von den reinen göttlichen Mitarbeitern, deren Eigenschaften den göttlichen Tugenden entsprechen und die in den höheren göttlichen Dimensionen schwingen. Die göttlichen Mitarbeiter haben die Bequemlichkeit und Gier ihres Egos abgelegt. Ihr ganzes Wesen ist erfüllt vom Streben nach dem Gehorsam Gottes und dem Ausstieg aus der Illusion der Maya. Die göttlichen Mitarbeiter haben die edlen Worte Gottes in einer Weise verstanden, dass sie ihre Köpfe vor IHM erniedrigen und sich beugen. Sie sind in ihrem innersten Herzen ruhig und müssen sich um nichts sorgen, da sie sich keine Gesetzesübertretungen zu Schulden haben kommen lassen.

So lass Dich nicht von Luzifer bzw. dem Anti-Gott von Deinem göttlichen Weg abbringen. Erkenne die Prüfung von Göttlich und Anti-göttlich und lebe gemäß dem Licht der göttlichen Demut und Weisheit. Werfe Dich vor Gott AMA in Gehorsam nieder und gebe den Hochmut Deines Egos auf, so dass Du mit dem göttlichen Schmuck der Liebe Gottes geschmückt werden kannst und Sein Licht in Deinen Augen leuchtet, gemäß der Aussage von Jesus Christus: „Vor dem Herrn, Deinem Gott, sollst Du Dich niederwerfen und IHM alleine dienen.“

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die göttlichen Mitarbeiter, die spirituellen Meister und die göttliche Erlösung berichten.

Die Voraussetzung, um die Ausbildung zum göttlichen Mitarbeiters zu durchlaufen, ist eine stabile Verbindung zu Gott AMA und seinem persönlichen spirituellen Meister, ein erleuchteter göttlicher Geist, eine reine Seele und das bewusste Streben nach dem göttlichen Wohl von allem-was-ist. In einem göttlichen Ritual und Gelübde verpflichtet sich der göttliche Mitarbeiter, so lange auf seinen vollständigen Eintritt in Gott zu verzichten, bis er seinen göttlichen Auftrag ausgeführt hat und alle Geschöpfe des Universums vom Leiden befreit und in Gott aufgestiegen sind. Dasselbe Gelübde haben auch die spirituellen Meister abgelegt.

Der göttliche Mitarbeiter strebt wie die spirituellen Meister nach dem Wohlergehen aller göttlichen Wesen. Er vermittelt ihnen die göttlichen Meditationen, Gesetze und das Wissen über die Geistesgifte des Egos und die göttlichen Tugenden. Sein Geist ist von folgenden vier Bewusstseinsformen erfüllt:

der göttlichen liebevollen Güte zu allen Geschöpfen
dem Mitgefühl für alle im Inkarnationszyklus gefangene Seele-Geist-Wesen
der Mitfreude am Glück und den tugendhaften Taten seiner göttliches Mitwesen
dem großen Gleichmut, der frei ist von Anhaftung an Geliebtes und Abneigung gegen Ungewolltes

Der göttliche Mitarbeiter ist aktiv in seinem göttlichen Handeln gemäß des göttlichen Planes, wodurch er den Kräften der Dunkelheit und des Anti-Gottes sowie dem Leid des Egos effektiv entgegenwirken kann. Er hat dazu folgende göttliche Eigenschaften in sich verankert, die auch als „zehn göttliche Vollkommenheiten“ bezeichnet werden. Sie werden deswegen Vollkommenheiten genannt, da sie in vollkommener Weise nur in den Engeln und spirituellen Meistern vorkommen, welche absolute Vollkommenheit erlangt haben. In den göttlichen Mitarbeitern kommen sie in abgestufter Schwingungsfrequenz vor:

Freigebigkeit
Disziplin
Geduld
Freudige Anstrengung
Gottesverbindung
Weisheit
Wissen
Stärke
Hingabe an Gott
Göttliche Methodik

Diese zehn Vollkommenheiten sind der Mittelpunkt der göttlichen Lehre aller spirituellen Meister und die Basis vollkommener Erleuchtung. So sollten durchaus auch „normale“ Seele-Geist-Wesen nach der Verankerung und Umsetzung dieser Vollkommenheiten in ihrer Seele und ihrem Leben streben, um eines Tages die Ausbildung zum göttlichen Mitarbeiter beginnen oder zu Gott aufsteigen zu können. Die zehn Vollkommenheiten offenbaren die höchste Erkenntnis der Wahrheit Gottes und die Einsicht in die wahre Natur aller Phänomene im Universum, d.h. der Schleier der Maya kann angehoben und die Wirklichkeit und Existenz Gottes wahrgenommen werden.

Parallel zu den zehn Vollkommenheiten gibt es zehn Bewusstseinsstufen, die der göttliche Mitarbeiter auf dem Weg seiner Ausbildung zu durchlaufen hat und die mit Schulungen, Prüfungen und Ritualen verbunden sind. Sie heißen:

1. die Freudige Bewusstseinsstufe
2. die Makellose Bewusstseinsstufe
3. die Strahlende Bewusstseinsstufe
4. die Feurige Bewusstseinsstufe
5. die schwer zu Erringende Bewusstseinsstufe
6. die nach vorne Gerichtete/in die Zukunft Strebende Bewusstseinsstufe
7. die Grenzenlose Bewusstseinsstufe
8. die Unerschütterliche Bewusstseinsstufe
9. die göttlich Denkende Bewusstseinsstufe
10. die Erleuchtete Bewusstseinsstufe

Nach jeder Stufe legt der göttliche Mitarbeiter ein spezielles Gelübde ab und erlangt so von Stufe zu Stufe weitere göttlichen Fähigkeiten. So kann ein göttlicher Mitarbeiter der ersten Stufe nicht im Entferntesten ermessen, was ein göttlicher Mitarbeiter der nächst höheren Stufe an Weisheit und göttlichen Fähigkeiten erlangt hat. Der Geist eines göttlichen Mitarbeiters auf der ersten Bewusstseinsstufe ist bereits so klar, dass er in der Meditation einhundert verschiedene spirituelle Meister treffen und von ihnen göttliche Belehrungen erhalten kann. Auch kann er gleichzeitig in das Leben von einhundert Wesen eintreten, um ihnen bei ihrem Transformationsprozess und ihrer Lichtwerdung zu helfen. Auf jeder Stufe wird diese göttliche Fähigkeit vertausendfacht.

Von der ersten bis zur sechsten Stufe ist der göttliche Mitarbeiter noch an irdische Naturgesetze gebunden und in seinem göttlichen Wirken eingeschränkt. Ab der siebten Stufe ist er zu einem transzendenten Wesen geworden und in seinem Wirken nicht mehr durch Raum oder Zeit begrenzt. Außerdem ist er in der Lage negatives Karma anderer Wesen aufzulösen, Fremdbesetzungen zu entfernen und ihnen zu schnellerer spirituelle Erleuchtung zu verhelfen.

Ab der achten Bewusstseinsstufe kann der göttliche Mitarbeiter jede nur erdenkliche Form annehmen, um das Seele-Geist-Wesen des Menschen zu Transformation und Lichtwerdung zu führen. Er weiß genau, was von größtem Nutzen für das Wesen ist. Er ist ab der achten Stufe nicht mehr an die Polarität der Maya gebunden und hat auch die Geschlechtsidentität in sich selbst aufgelöst, d.h. er ist weder Mann noch Frau. Er kann in unterschiedlichsten Formen mit unterschiedlichsten Masken erscheinen, z.B. als König, Bettler, Tier oder Pflanze. Diese sind aber nur Masken und er identifiziert sich nicht damit. Sie dienen ausschließlich dazu, das die göttlichen Lehren Gottes und der spirituellen Meister an die Wesen weiterzugeben und sie zu schulen. Der göttliche Mitarbeiter nimmt genau die Form an, die das Wesen entsprechend seiner Schwingung und Bewusstseinsfrequenz braucht, um Erlösung zu finden.

Im Buddhismus wird dies näher im Lotus-Sutra beschrieben:

„Wenn die Lebewesen der Länder durch den Leib eines Buddha [spirituellen Meisters]
Rettung erlangen können,
so erscheint der Bodhisattva Avalokiteshvrara [göttliche Mitarbeiter]
mit einem Buddha-Leib [Körper eines spirituellen Meisters]
und predigt für sie das göttliche Gesetz…
Wenn sie mit dem Leib eines Knaben oder Mädchen gerettet werden können,
so erscheint er mit dem Leib eines Knaben oder eines Mädchens
und predigt für sie das göttliche Gesetz.
Wenn sie mit dem Leib einer Gottheit, Schlangengeistes,
eines Menschen oder anderer Lebewesen [Tiere, Pflanzen, etc.[ gerettet werden können,
so erscheint er jeweils als solcher und predigt für sie das göttliche Gesetz….“

Für die normalen Seele-Geist-Wesen, die nicht die Ausbildung zum göttlichen Mitarbeiter durchlaufen wollen, weil sie nicht die Fähigkeiten dafür verfügen oder es ihnen zu mühsam ist oder es in ihrer aktuellen Lebenssituation nicht machbar erscheint, gibt es andere Möglichkeiten, um spirituelle Befreiung und Erleuchtung zu erlangen. Sie werden dann zwar keine göttlichen Mitarbeiter, haben aber die Möglichkeit aus dem Inkarnationszyklus auszusteigen und in Gott einzutreten. Das ist der Weg, den die meisten Seele-Geist-Wesen einschlagen.

Nur ca. 5% der Seele-Geist-Wesen, die reif und bereit sind aus dem Inkarnationszyklus auszusteigen, durchlaufen die Ausbildung zum göttlichen Mitarbeiter und nur 0,5% von diesen beenden ihre Ausbildung erfolgreich; die anderen brechen ihre Ausbildung aus verschiedenen Gründen (zu schwer, Selbstüberschätzung, Rückwirkung von Karma, Aufstiegssehnsucht) ab und steigen danach direkt zu Gott auf. Von den 0,5% lassen sich nur 0,01% zu höheren göttlichen Mitarbeitern (direkte AGMM) ausbilden, die übrigen bleiben einfache Mitarbeiter der spirituellen Meister (indirekte AGMM). Du siehst also, dass der Prozentsatz höherer göttlicher Mitarbeiter bzw. göttlicher Mitarbeiter gering ist. Es braucht nicht viele göttliche Mitarbeiter im Universum, dafür aber die Besten der Besten.

Stark verdunkelte Seele-Geist-Wesen können auf passive Art göttliche Erlösung erreichen, indem sie den Erlösungsbeistand besonderer höherer göttlicher Mitarbeiter des Lichts (in der Regel Untermeister) erbitten, die vor Gott AMA und ihrem spirituellen Meister das Gelübde geleistet haben, allen Seele-Geist-Wesen – ob lichtvoll oder dunkel – bei ihrem spirituellen Aufstieg durch ihre göttlichen Fähigkeiten und besondere Lichtstrahlen der Erlösung zu helfen. Dies geschieht folgendermaßen:

Durch die vollständige Hingabe an einen solchen göttlichen Mitarbeiter/Untermeister gibt das Wesen sein Ego und dessen Wünsche auf. Hierbei stehen Vertrauen, Glaube und Hingabe im Vordergrund, gemäß dem Bhakti-Pfad der göttlichen Liebe. Aufgrund des besonderen Versprechens dieser Untermeister, alle Wesen vom Leiden zu befreien, und ihrer übernatürlichen göttlichen Fähigkeiten und Strahlen, die sie zur Erlösung der Wesen einsetzen, übertragen sie ihre guten Eigenschaften und ihr positives Karma auf normale Seele-Geist-Wesen, die nicht den Weg der Askese, Selbstwandlung und Meditation gehen können. Auf diese Weise werden sie erlöst und können zurück in das göttliche Ur-Meer gehen.

Im Buddhismus werden diese besonderen göttlichen Mitarbeiter bzw. Untermeister des Erlösungsbeistandes Bodhisattvas genannt. Es gibt verschiedene Bodhisattvas, die unterschiedliche göttliche Energiestrahlen der Weisheit lenken. Einer der bekanntesten Bodhisattvas bzw. Untermeister ist Manjushri, der den Strahl der transzendenten Weisheit zu den Menschen bringt. Durch ihn und seine Weisheit entrinnt das Seele-Geist-Wesen schneller dem Leiden der 3D-Welt und erfährt göttliche Erleuchtung.

Ein weiterer bedeutender Bodhisattva/Untermeister ist Maitreya, der den Strahl des „göttlich Liebenden“ lenkt. Er ist ein hoher göttlicher Mitarbeiter, der erst wieder auf der Erde erscheinen wird, wenn das dunkle Zeitalter vollständig zu seinem Ende gekommen ist und alle anti-göttlichen Wesen von der Erde verschwunden sind.

Ebenso bekannt ist der Bodhisattva/Untermeister Avalokiteshvara, der den Strahl des göttlichen Mitgefühls, der Gnade und des Erbarmens lenkt und ein Untermeister des spirituellen Meisters Buddha ist. Er vereint in sich alle göttliche Qualitäten, um die Wesen schneller zur Erlösung aus dem Leiden ihres Egos und der 3D-Welt zu führen. Er hilft auf dem Weg der Erlösung, beseitigt negatives Karma, indem er dem Wesen eigenes positives Karma gibt, und erhebt sie aus den Minus-Dimensionen zurück in die göttlichen Dimensionen.

Avalokiteshvara wird besonders in Tibet verehrt. Um sein allumfassendes Mitgefühl und seinen grenzenlosen Einsatz zum Wohle aller Wesen deutlich zu machen, wird er mit eintausend Armen, mehreren Köpfen und eintausend Augen dargestellt. Die Legende erzählt, dass ihn das Leiden der Welt derart getroffen hat, dass er in eintausend Stücke zersprungen ist. Der spirituelle Meister Buddha, der Lenker des grenzenlosen göttlichen Lichts und des friedvollen Mitgefühls, hat ihn wieder zusammengesetzt. Er hat ihn mit vielen weiteren Armen und Köpfen versehen, so dass Avalokiteshvara dem Leid der Welt seitdem besonders effektiv begegnen konnte.

Eine weiterere wichtige Bodhisattva/Untermeisterin ist Tara, die auch „die Befreierin“ genannt wird. Sie erscheint in 21 Erscheinungsformen und ist eine Untermeisterin des spirituellen Meisters Buddhas. Sie lenkt den Strahl des weiblichen, mütterlichen, göttlichen Mitgefühls. Sie unterstützt die Wesen in ihren Bemühungen, ihr Herz wieder der göttlichen Liebe zu öffnen, weshalb sie auch oft voller Vertrauen „Mutter Tara“ genannt wird.

So verbinde auch Du Dich mit diesen Bodhisattvas/göttlichen Untermeistern, um Unterstützung und Hilfe auf Deinem Weg der göttlichen Erlösung zu erhalten. Wenn Du göttlicher Mitarbeiter bist oder werden möchtest, dann verbinde Dich mit Deinem spirituellen Meister bzw. Gott und erhalte von ihnen weitere Anweisungen.

Wenn Du nicht weißt, ob Du ein göttlicher Mitarbeiter bist, dann empfehlen wir Dir unsere „Seelen-DNS-Auswertung“, um mehr über Dein wahres Selbst zu erfahren.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über den Engel des Trostes und Seine Heilungskraft für Eure Herzen berichten, durch den Ihr zurück in die Bewusstseinsebene der Freude, des Lichts und der Liebe gelangen könnt.

Wisse: Der Engel des Trostes folgt dem Engel der Tränen. Berührt der Engel der Tränen Dein Herz mit seinem Flügel, beginnst Du zu weinen. Wenn der Engel des Trostes kommt, trocknet er Deine Tränen und nimmt Dich in den Arm, so dass Dein Herz wieder Liebe und Hoffnung empfinden kann.

Über den Engel des Trostes wollen wir Dir folgende Geschichte berichten:

Einst betete Urwa, ein spiritueller Mann, der sehr alt geworden war, zu Gott, dass Er ihn zu sich heimholen und ihn in Sein Reich des Friedens eintreten lassen möge. Er war sehr traurig, weil er noch nicht ganz eins mit IHM war, sondern noch in diesem physischen Körper gefangen war. Jeden Tag weinte er deswegen. Ein paar Tage später betete er inbrünstig sein Gebet am Grab von Johannes dem Täufer in Damaskus und sah kurz darauf einen sehr schön gekleideten jungen Mann, der mit strahlendem Licht erfüllt war und auf ihn zukam. Der junge Mann lächelte Urwa an und sagte: „O mein Vater, Gott segne Dich! Welches Gebet sprichst Du da?“

Urwa erzählte ihm: „O mein Sohn, Gott segne auch Dich! Ich bitte um ein gutes Ende und rasche Rückkehr zu Gott und um eine schöne Begegnung mit IHM, den ich so sehr liebe und vermisse. Wer bist Du, mein lieber Sohn?“

Er sagte: „Ich bin die Gnade Deines Herrn, gesandt, die Menschen zu trösten. Mein Name ist Artiyail, und ich bin ein Engel des Lichts. Ich wurde geschaffen, die Trauer und den Schmerz von der Brust und dem Herzen der Gottesgeliebten zu nehmen.“ Dann verschwand der Engel und Urwas Trauer ging mit ihm. Er verspürte einen großen Trost in seinem Herzen und betete fortan nicht mehr zu Gott um seinen Tod, denn er wusste, dass dieser ihn zu sich holen würde, wenn die Zeit reif war. Stattdessen freute er sich darüber noch einige Zeit leben zu dürfen, im Wissen, dass Er von nun an mit der Liebe Gottes untrennbar verbunden war.

Artiyail ist der Engel Gottes, der den Menschen erlaubt, sich von den schmerzhaften Gefühlen der Depression, der Angst und der Trauer zu befreien und zu einem neuen Leben in Freude, Liebe und Optimismus zurückzukehren. So verbinde Dich mit Artiyail und rufe ihn an, wenn Du Kummer hast. Lass Dich von seiner liebevollen Umarmung trösten.

Dazu wollen wir Dir eine weitere Geschichte erzählen:

Eines Tages gingen die Anhänger eines spirituellen Lehrers zu einem bestimmten Stamm in Zentralasien, da er sie darum gebeten hatte. Es vergingen Wochen, ohne dass sie zurückkamen. Eines Tages meditierte ihr Lehrer schweren Herzens im Bewusstsein der Angst, es könnte ihnen etwas zugestoßen sein und er sei schuld, weil er sie auf ihre Reise geschickt hatte. Aufgrund seiner Angst konnte er sich nicht mit Gott verbinden und er schweifte bei seiner Meditation immer wieder ab.

Da kam ein grüner Paradiesvogel zu seinem Fenster und begann mit einer Stimme zu singen, die so süß war, dass sie alle Trauer aus seinem Herzen vertrieb. Der Vogel sprach: „Ich in Artiyail. Ich bin der Vernichter aller Traurigkeit! Ich bin der Überbringer guter Nachrichten für die Herzen der Kinder, der Frauen und Männer, jung und alt, in diesem und im nächsten Leben. Ich bringe Dir Nachricht von Gott, dass Deine Schüler sicher und wohl auf sind.“

Der spirituelle Lehrer sagte: „Ich wusste, Artiyail würde kommen und ich wusste auch insgeheim, dass meine Schüler von Gott beschützt werden, doch ich musste zuerst verzweifeln, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen!“

Wisse, dass über die Gottlesgeliebten keine Furcht kommen kann und dass sie nicht traurig werden können. Gott schickt ihnen jederzeit in all ihren Inkarnationen Seine frohe Botschaft der Liebe und des Friedens, um ihre Herzen mit IHM zu verbinden.

Die Depression, die „Krankheit“ der Trauer, die die Seele vergiftet, ist eine große Prüfung für den Menschen, die ihn daran erinnern soll, nicht hinter materiellen 3D-Dingen hinterherzulaufen und seinen göttlichen Lebensauftrag und seine göttliche Herkunft dabei zu vergessen, was einen Bewusstseinsabfall in die anti-göttlichen Minus-Dimensionen zur Folge hat. Die göttlichen Engel erinnern sich stets an Gott AMA, da sie in Seinem Bewusstsein schwingen. Würden sie aufhören, sich an Gott AMA zu erinnern, würden sie unverzüglich aufhören zu existieren, da sie nur durch Sein Bewusstsein SIND. Ebenso ist es für die Menschen nötig, dass sie sich an Gott in allem, was sie umgibt, zu erinnern, damit sie in Freude, Dankbarkeit, Frieden, Liebe und Glück leben können.

Gott AMA befahl den Engeln, die IHM dienen und die sich Seiner erinnern, d.h. In Seinem Bewusstsein schwingen, die anti-göttlichen Wesen und schwarzen Engel, die IHN vergessen haben und in den anti-göttlichen Minus-Dimensionen schwingen, zu bekämpfen. Dieser Kampf ist symbolisch zu sehen, denn es geht nicht darum, sie zu bestrafen und gewaltsam zu vernichten, sondern darum ihnen zu helfen und die Missetaten ihres Egos zu korrigieren, so dass sie durch Sein Licht erlöst werden können.

Insgeheim sehnen sich alle Menschen nach der engelhaften Energie des Guten, der göttlichen Schönheit und Liebe. Sie bewundern alles Engelhafte und Reine. Wenn sie sich jedoch entscheiden, dieses Gefühl der Sehnsucht in sich zu ignorieren, werden sie durch die von Gott gesandte „Medizin“ der Depression und Trauer daran erinnert, dass sie sich durch ihr Ego-Tun von Gott getrennt haben und nicht mehr in Seinen göttlichen Dimensionen schwingen. Diese Trauer ist das Ergebnis des „Schocks in ihrer Seele“, weil sie Gott AMA, den Schöpfer alles Guten und Schönen, vergessen haben. Die Depression ist also die „bittere Medizin“, die notwendig ist, damit sie ihre Fehler erkennen, bereuen und Heilung finden. Der Engel des Trostes unterstützt sie auf diesem Weg.

Wenn Menschen lange Zeit oder über viele Inkarnationen hinweg vergessen haben, sich an Gott AMA, ihren Schöpfer, zu erinnern und in Sein Bewusstseinsfeld einzutreten, bildet sich „Rost“ auf ihrem Herzen und ihrer Seele. Ihr Gotteslichtfunken und ihre Flamme der Gottesliebe werden immer schwächer und drohen zu erlöschen, wodurch die Seele anti-göttlich werden kann. Ehe dies geschieht, nisten sich Depression und Melancholie im Herzen des Wesens ein, um das Wesen daran zu erinnern, dass es ohne Gott nicht glücklich sein kann und etwas mit seinem Leben, so wie es dieses momentan lebt, nicht stimmt.

Wisse, dass jede Depression eine Erkrankung bzw. Vergiftung des Herzens und der Seele ist, die erst durch das Ego und die Unachtsamkeit des Wesens entsteht. Denn vor einem wachsamen Herz stehen als Wächter die göttlichen Qualitäten des Glaubens, der Hoffnung und des Vertrauens, sowie ein starker Schutzengel. Sie erlauben auf keinen Fall der Dunkelheit, der Depression und dem Zweifel des Super-Egos und Anti-Gottes in das Herz einzutreten.

So erkenne: Dein Herz und der darin enthaltene Gotteslichtfunken sowie die Flamme der Gottesliebe sind ein kostbarer Schatz! Viele Diebe lungern in den Schatten Deiner Seele herum und halten Ausschau, wie sie Dein Herz ausrauben und plündern können, d.h. Dir Dein göttliches Licht rauben und Dich in die Ebenen des Anti-Gottes hinabziehen und anti-göttlich machen können. Ist jedoch Dein Herz bewacht, weil Du im Bewusstseinsfeld Gottes schwingst, so kann Dir nichts geschehen. Deine Wächter werden durch Deinen Glauben und Deine Verbindung mit Gott gestärkt und genährt. Wenn aber kein Glaube in Dir da ist, so sind auch keine Wächter da und Du bist ungeschützt. Dasselbe gilt, wenn Du keine Gottesverbindung hast. Ohne Wächter stehen die Tore Deines Herzens dem Anti-Gott und seinen Dämonen offen.

So achte gut auf Deinen göttlichen Schatz des Gotteslichtfunkens und der Flamme der Gottesliebe in Deinem Herzen, die Du am Anfang Deines Inkarnationszyklus von Gott erhalten hast.

Artiyail, der Engel des Trostes, wird von Gott AMA zu Seinen Geschöpfen geschickt, damit sie sich nicht das göttliche Licht, das in ihren Herzen enthalten ist, rauben lassen, sondern aus der Depression und der Trauer ihres Gottfernen Zustandes wieder in die göttliche Liebe, Freude und Nähe Gottes eintreten können. So erkenne Artiyail, wenn er zu Dir kommt, und öffne Dich bewusst seiner göttlichen Wandlungs- und Heilungsenergie. Rufe ihn an, wenn Du im Bewusstsein der Trauer und des Leides gefangen bist, um Trost und Heilung zu erfahren, so dass Du zurück in die göttliche Freude kehren kannst.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch das Ritualgebet der göttlichen Wandlung übermitteln:

Entzünde am Morgen, am Mittag oder am Abend eine goldene Kerze und bringe Gott AMA als Opfergabe eine Blume oder ein anderes Geschenk der Natur dar. Lege zudem eine frische Frucht auf den Altar, die während dem Ritual gesegnet und danach als Speise der göttlichen Wandlungskraft langsam und bewusst verzehrt wird, um Deinen weiteren Transformationsprozess zu unterstützen.

Rufe Gott AMA mit folgenden 12 heiligen Hymnen an und bitte IHN um Seine Wandlungskraft:

I.
„O Gott AMA, Du bist der Wandel,
Bist der ewig im Wandel Seiende,
Der sich unaufhörlich wandelt,
dessen Welten im ewigen Wandel sind,
Dessen Geschöpfe im ewigen Wandel sind,
Wandel im Großen, Wandel im Kleinen.
So bin auch ich, O Gott AMA,
Ausdruck Deines Wandlungs-Seins,
Denn auch ich bin in ständigem Wandel.
Heute stehe ich unter dem Baum und schaue hinauf,
Frage mich, ob ich dort hinaufklettern kann,
Ob ich es wagen kann.
Morgen klettere ich auf den ersten Ast,
schaue hinunter auf die Wiese, auf der ich noch gestern stand.
Ich werde nie mehr das Wesen sein, das dort unten stand.
Morgen klettere ich hinauf in den nächst höheren Ast,
Schaue hinunter auf den ersten Ast und auf die Wiese, wo ich noch gestern war.
Ich werde nie mehr das Wesen sein, das dort unten war.
Und so klettere ich immer weiter hinauf bis zur Baumkrone.
Ich werde nie mehr das Wesen sein, das einst dort unten stand,
Und unsicher hinaufschaute.
Ich habe mich gewandelt,
Auch wenn äußerlich nichts zu sehen ist.
Das Wesen, das ich heute bin, werde ich morgen nicht mehr sein.
Deine Wandlungskraft lässt mich täglich neu erstehen.
Ich danke Dir, o Gott AMA.

II.
O Gott AMA, Du Wandlungs-Seiender
Und Wandlungs-Verursachender,
Der ständig in der Wandlung ist
Und doch der gleiche Seiende ist.
Heute scheint die Sonne,
Und doch scheint sie nicht beständig,
Denn die Wolken, die am Himmel ziehen,
Verdecken sie immer wieder.
Die Sonne aber scheint dennoch beständig,
Hoch oben, am Himmel,
Doch unten sind die Wolken,
Die sie verdecken.
Jeden Tag ist das Wetter anders,
Jede Stunde kann das Wetter anders sein,
Nie ist es gleich.
Im Sommer fällt Regen,
Im Winter fällt Schnee statt Regen.
Wandlung.
Sonnenschein im atlantischen Zeitalter,
Sonnenschein im altägyptischen Zeitalter,
Sonnenschein im römischen Zeitalter,
Sonnenschein im Mittelalter,
Sonnenschein im industriellen Zeitalter,
Sonnenschein im technologischen Zeitalter.
Der Sonnenschein bleibt gleich, die Zeitalter ändern sich.
In der Wandlung liegt die Vielfalt, Deine Vielfalt, o Gott AMA. Ich danke Dir.

III.
„O Gott AMA, Du Wandlungs-Seiender,
Für den es nichts als Wandlung gibt,
Im Leben und Sein,
Und der doch immer derselbe bleibt,
So wie die Sonne, die am Himmel steht,
Immer dieselbe ist.
Und doch wandelt sich auch die Sonne,
Von der jungen Sonne in eine gereifte Sonne,
Die immer größer und heißer wird,
Um dann im Herbst ihres Seins,
Ein roter Riese zu werden,
und anschließend zu einem weißen Zwerg zu schrumpfen,
Der sein Leben und seine Energie ausgehaucht hat,
Sie an seine göttliche Quelle zurückgegeben hat.
Kommen und Gehen,
Beständige Wandlung
Bis zum Ende,
Eingehen in die göttliche Quelle,
Aus der alles entstanden ist.
Nichts ist außerhalb der göttlichen Wandlung,
Selbst Deine Engel, o Gott AMA,
Wandeln sich in ihrem Dienst für Dich,
Und sind doch immer Deine Aspekte,
In denen Dein göttliches Herz schlägt.
Wandlung ist Ausdruck des Lebens. Deines Lebens, o Gott AMA, das Du gibst.
Ich danke Dir.

IV.
O Gott AMA, Du einzigartiger Wandlungs-Seiender,
Der wie das Auge in einem Hurrikan ist,
Um das herum der Sturm tobt,
Der Sturm der Wandlung.
Der Sturm kann aber nur deshalb toben,
Weil das Auge im Inneren die Quelle des Sturms ist,
Vom dem die Energie des Sturms ausgeht,
In dem beständig Sturmenergie erzeugt wird.
Der Sturm an sich ist nur Energie,
Bewegung und Dynamik der Energie.
Ohne das Auge, ohne die Quelle, gäbe es keinen Sturm.
So bist Du, o Gott AMA, das Auge der Wandlung,
Aus dem Deine Energie, Deine Dynamik,
Deine Impulse, Dein Bewusstsein fließen
Und den Sturm der Wandlung in dieses Universum hinausschicken,
Wo er über alles fegt, alles mitreißt,
Alles rüttelt und schüttelt,
Alles umherwirbelt,
Bestehendes zerstört,
Damit an seiner Stelle
Wieder Neues entstehen kann.
Wir alle sind in Deinem Wandlungs-Hurrikan,
Und werden von ihm mitgerissen,
Damit wir uns laufend erneuern.
Und Du, o Gott AMA, schaust uns gelassen zu aus Deinem Auge.
Ich danke Dir.

V.
O Gott AMA, Du ewiger Wandlungs-Seiender,
Der Du mit Deinem Wandlungsgeist alles erfüllst,
Und allem Dein Wandlungsbewusstsein vermittelst,
Das bei allen Deinen Geschöpfen Wandlung auslöst,
Und Wandlung verursacht,
Wandlung in Beziehungen,
Wandlung in Familien,
Wandlung in Staaten,
Wandlung in Kulturen,
Wandlung in Religionen,
Wandlung in Architektur,
Wandlung in der Natur,
Wandlung in Ethik,
Wandlung in Kunst,
Wandlung in Lebensanschauungen,
Wandlung in Lebensbedingungen,
Wandlung in Lebensentwicklungen,
Wandlung in Lebensführung,
Wandlung in Ideologien,
Wandlung in Kreativität,
Wandlung in Dimensionen,
Wandlung in Unterebenen,
Wandlung in Materie,
Wandlung im Feinstofflichen,
Wandlung in allem-was-ist, denn Du bist ALLES. Ich danke Dir.

VI.
O Gott AMA, Du ewiger Wandlung-Seiender,
In dessen Meer der Wandlung ich baden kann,
In dessen Meer der Wandlung ich schwimmen kann.
So steige ich in Dein Wandlungsmeer,
Tauche darin ein,
Lasse mich davon tragen,
Lasse es ganz auf mich wirken,
Lasse mich ganz davon durchfluten.
Ich tauche ein in das Bewusstsein des Wandels.
Spreche das Wort „Wandlung“ langsam und bewusst,
Fühle die Wandlung in mir,
In meinen Gedanken,
In meinen Gefühlen,
In meinen Sinnen,
In meinem Ich,
In meinem Selbst,
In meinen Zellen,
In meinen Organen,
In meinen Händen,
In meinen Füßen,
In meinem Bewusstsein.
Wandlung. Jetzt. In diesem Moment.
Wandlung. Beständig, unablässig.
Erneuerung, Entwicklung, Wachstum.
Das ist das Leben. Das ist mein Leben. Ich danke Dir, dass ich erkennen darf.

VII.
O Gott AMA, Du ewiger Wandlungs-Seiender,
Dessen Natur beständige Wandlung ist,
Und beständige Wandlung produziert,
Denn aus ihr entsteht Entwicklung,
Entsteht Evolution.
Gestern fuhren die Menschen mit Pferdekarren,
Später fuhren sie mit Kutschen,
Wieder später fuhren sie mit Eisenbahnen,
Heute fahren sie mit Autos,
Und doch bleibt der Mensch derselbe,
Der durch ein Gefährt
Von einem Ort zum anderen fährt
Anstatt zu Fuß zu gehen,
Was einst ganz am Anfang stand.
Wandlung IST beständig,
Nichts bleibt wie es war,
Ganz gleich ob es schön war oder nicht.
Das Schöne vergeht und wandelt sich,
Und ebenso das Nichtschöne.
So ist es mit der Wandlung.
Sie fragt nicht danach, ob es dir gefällt oder nicht,
Sie fragt nicht danach, ob es dir angenehm ist oder nicht.
Wandlung ist unabhängig von dir,
Denn sie ist eine himmlische Macht und Kraft.
Ich danke Dir, o Gott AMA, dass ich Deine Wandlung sehen darf.

VIII.
O Gott AMA, Du einzigartiger Wandlungs-Seiender,
Der die höchste Macht und Kraft der Wandlung
In diesem Universum inne hat.
Wandlung ist: das Rad dieses Universums weiterdrehen,
Wandlung ist: die Macht und Kraft, dass sich alles wandelt,
Ganz egal, ob es gewandelt werden möchte oder nicht.
Zeitenwandel ist Wandlungszeit für dieses Universum,
Für alle Planeten, Sterne,
Für alle Lebewesen,
Für alle Materie,
Für alle Nichtmaterie.
Du, o Gott AMA, hast den Zeitenwandel angeordnet,
Nichts kann ihm widerstehen,
Nichts ihm entgehen.
Jeder kann jetzt dem Zeitenwandel folgen,
Mit ihm fließen,
Alles geschehen lassen, was jetzt an Wandlung geschieht,
In der Welt,
Im eigenen Leben,
Im eigenen Wesen.
Alles, was dem Wandel widersteht,
Sich gegen ihn wehrt,
Wird von der göttlichen Macht und Kraft des Wandels
Zerdrückt wie eine Ameise von einem Fels.
O Gott AMA, ich danke Dir, dass ich Deine Macht und Kraft erfahren darf.

IX.
O Gott AMA, Du ewig Wandlung-Seiender,
Der Du alles wandelst,
Das Gute wie das Schlechte,
Das Lichtvolle wie das Dunkle,
Denn Deine Wandlungskraft ist gänzlich neutral.
Du wertest nicht.
Das Gute ist Polarität,
Das Schlechte ist Polarität,
Deine Wandlung geschieht außerhalb der Polarität
In der Dimension der Neutralität.
Es ist wie auf einem Spielplatz,
Wo Kinder ihre Sandburgen und Kuchen
Im Sandkasten gebaut haben.
Schöne Sandburgen, unschöne Sandburgen,
Schöne Kuchen, unschöne Kuchen.
Du machst den ganzen Sandkasten platt,
Alles, ohne Ausnahme,
Machst ihn sauber,
damit anschließend die Kinder
Wieder neu spielen können.
Von den früheren Sandburgen und Kuchen
Hast Du Fotos gemacht
Und sie in Deiner universellen Datenbank archiviert.
O, wie herzlich Willkommen ist mir meine Wandlung,
Damit ich weitergehen kann auf meinem großen Inkarnationszyklus im Universum.
Ich danke Dir.

X.
O Gott AMA, Du ewiger Wandlungs-Seiender,
Lass mich, darum bitte ich Dich, Deinen Wandel annehmen,
In Demut, Liebe, Dankbarkeit, Freude.
Ich weiß nicht, was Du alles an mir wandelst,
Aber ich weiß, dass ich von Dir beständig gewandelt wurde,
Seit den Jahren meiner Geburt.
Das, was ich jetzt bin,
Ist mein gewandeltes Wesen,
Und daran erkenne ich,
Dass die Wandlung,
Die mit mir geschah,
Die Du mit mir vornahmst,
Eine gute war
Und mir zum Segen gereichte.
Ich durfte mich wandeln
Vom ängstlichen Kind
Zum starken Menschen.
Ich durfte mich wandeln
vom unfriedlichen und unzufriedenen Menschen
Zum friedlichen und zufriedenen Menschen.
Ich durfte mich wandeln
Vom kleinkarierten Wesen
Zum großmütigen Wesen.
O Gott AMA, wie bin ich dankbar,
Dass Du diese Wandlung bei mir bewirkt hast.
Ich danke Dir aus ganzem Herzen und ganzer Seele.

XI.
O Gott AMA, Du höchste Wandlungskraft und –Macht in diesem Universum,
Ich bitte Dich:
wandle diese Welt in eine lichtvollere und friedvollere,
In der das Göttliche wieder vorherrscht,
Anstatt das Dunkle, Unfriedliche und Anti-Göttliche.
Auch wenn ich weiß,
Dass Du ohne meine Fürbitte,
Diese Welt wandeln wirst,
Weil wir uns in einer Zeit des Zeitalterwandels befinden,
So bitte ich Dich um eine gute und rasche Wandlungszeit
Für alle Wesen dieser Welt.
Hiermit bekunde ich, dass ich bereit bin,
An dieser Wandlungszeit nach besten Kräften mitzuwirken,
Und ich bitte Dich,
Mir die Aufgaben zu übertragen,
Für die Du mich als geeignet siehst.
Schicke mir, o Gott AMA, Deine Impulse,
Die mich leiten sollen
In dieser Zeit des Zeitalterwechsels.
Ich danke Dir aus ganzem Herzen und ganzer Seele.

XII.
O Gott AMA, Du Wandlungs-Seiender,
Ich bitte Dich: erfülle mich mit Deiner göttlichen Wandlungskraft,
Mit Deiner göttlichen Wandlungsweisheit,
Damit mein Wandeln in dieser Welt sinnerfüllt ist,
Und mich Dir, o Gott AMA, immer näher bringt,
Und nicht sinnlos ist und mich von Dir immer weiter entfernt.
Ich bitte Dich: Führe mich auf dem Pfad der göttlichen Weisheit,
Durch den Prozess des Wandels,
Dem ich, wie jedes Wesen, unterworfen bin.
Lass mich nicht an den Wandlungen in meinem Leben zweifeln,
Mich gegen sie wehren,
Weil ich das Alte festhalten möchte,
Weil ich nicht möchte, dass das geht, was jetzt ist,
Weil ich Angst vor Wandlung habe.
Lass mich Vertrauen haben an das, was kommt,
Sicherheit und Zuversicht,
Glauben und Hoffnung an das Neue.
Bitte hilf mir zu erkennen,
Dass alle Angst und Unsicherheit aus meinem kleinen Ego kommen,
Denn mein unsterbliches Seele-Geist-Wesen kennt weder Angst noch Unsicherheit
und ist voller Vertrauen an Deine Weisheit und Deinen göttlichen Plan.
Meine Seele ist die Summe all meiner Wandlungen aus meinen früheren Inkarnationen.
Mein Seele-Geist-Wesen ist mein Wandlungswesen,
Das auf einen großen Wandlungszyklus in Deinem Universum zurückschauen kann.
Jede Wandlung führt mich zu einem Neubeginn
Auf einer höheren Bewusstseinsstufe.
Das ist der göttliche Lauf der Wandlungen
Und Transformationen Deiner Geschöpfe.
Bitte segne diese Frucht mit Deiner Wandlungskraft,
damit sie mich auf meinem weiteren Weg unterstützen möge.
Ich danke Dir, o Gott AMA, aus ganzem Herzen und ganzer Seele. Amen.“

Verneige Dich nun vor Gott AMA und verzehre die gesegnete Frucht als Ausdruck Seiner göttlichen Wandlungskraft, die Dich in Deinem ganzen Wesen wandeln wird.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über das Jenseits, Himmel und Hölle sowie das jüngste Gericht am Ende des Universum berichten:

Abu Hamid Muhammad al-Ghazali, lateinisch Algazel, (geb. 1058 in Tus bei Maschhad, heute Iran; gest. 1111 ebenda) war ein persischer islamischer Theologe, Philosoph und Sufi-Mystiker. Er lehnte eine starre Dogmatik ab und lehrte den Weg zu einem Gottesbewusstsein, das aus dem Herzen entspringt. Viele seiner Werke wurden im Mittelalter ins Lateinische übersetzt und wurden unter dem Autorennamen „Algazel“ zu Standardwerken der damaligen europäischen Wissenschaftler und Philosophen. In seinem Buch „Die kostbare Perle im Wissen des Jenseits“ schreibt er:

Die Erschaffung von Göttlich und Anti-göttlich:

„Als Gott, der Erhabene, die zukünftigen Menschen in zwei Händen zusammenfasste, indem Er über den Rücken Adams strich, sammelte Er das erste Mal das, was Er zusammennahm, immer nur von der rechten Hälfte, und das andere Mal immer nur von der linken Hälfte. Dann zeigte Er ihm seine beiden geöffneten Hände. Da schaute Adam zu ihnen hin und erkannte in den edlen Handflächen Wesen gleichwie kleine Ameisen.
Darauf sprach Gott: „Die da [die Rechten] gehen zum Paradies, und ich kümmere mich nicht um sie, denn sie werden das tun, was die Leute des Paradieses zu tun haben; und die da [die Linken] gehen zum Höllenfeuer, und ich kümmere mich nicht um sie, denn sie werden das tun, was die Leute des Feuers tun werden.“
Da sagte Adam: „O Herr, und was haben die Leute des Paradieses zu tun?“
Gott sprach: „Drei Sachen: an mich zu glauben, meine Gesandten und Propheten [die spirituellen Meister: z.B. Jesus Christus, Moses, Mohammed, Buddha, Krishna, etc.] zu bewahrheiten und meine Bücher [heilige Schriften, Bibel, Koran, Thora, Baghavadgita etcl.] zu befolgen nach Gebot und Verbot.“
Und Adam sagte: „Und was tun die Leute des Feuers?“
Gott sprach: „Drei Sachen: mir anderes beigesellen, meine Gesandten und Propheten Lügen strafen und sich meinen Büchern widersetzen im Gebot und Verbot.“
[Der Seelenweg jedes Seele-Geist-Wesens ist somit schon vom Anfang seiner Erschaffung an vorherbestimmt. Entweder gehört er der rechten oder der linken Gruppe an.]

Die Sünden am Jüngsten Tag:
[…] Während dieser Zeit wird der Platz für die Menschen immer enger, ihr Zustand immer schlechter, der Schlamm immer größer, und einer ihrer Schrecken folgt dem anderen. Ein jeder von ihnen hat wie eine Kette um den Hals gelegt für das, womit er auf Erden gegeizt hat: wer die Abgabe von Kamelen verweigert hat, trägt ein Kamel auf seinem Nacken, das schreit und so schwer ist wie ein mächtiger Berg; wer die Abgabe von Kleinvieh verweigert hat, trägt ein Schaf auf seinem Nacken, das blökt und so schwer ist wie ein mächtiger Berg; und wer die Abgabe von Ziegen verweigert hat, trägt auf seinem Nacken einen Ziegenbock, der blökt und meckert und so schwer ist wie ein mächtiger Berg. Das Schreien, Brüllen, Blöken und Meckern aber ist wie der rollende Donner.
Und wer die Abgabe von Saatkorn verweigert hat, trägt auf seinem Nacken Ballen, die gefüllt sind mit der Gattung, mit der er geizte, ob Weizen nun oder Gerste, das schwerste, was es gibt; und sie rufen unter weh und ach! Wer aber die Abgabe von Vermögen verweigert hat, trägt eine nackte Schlange mit einem schwarzen Fleck über den Augen, deren Schwanz in seinem Nasenloch steckt, die sich um seinen Hals schlingt und auf seinem Nacken lastet, als ob er eine Halskette von allen Mühlsteinen auf der Erde trüge.
Ein jeder ruft aus: „Was ist das?“ Doch die Engel antworten ihnen: „Das ist, womit ihr gegeizt habt auf der Erde aus Begehren nach ihm und Gier darauf.“
Und das sind Seine, Gottes, Worte: „Als Halskette sollen sie tragen, womit sie geizig waren, am Tage der Auferstehung!“
Bei anderen sind die Schamteile ganz groß geworden und lassen einen wässrigen Eiter fließen, so dass ihre Nachbarn von ihrem Gestank belästigt werden; andere sind gekreuzigt auf Jochbalken; und anderen hängt die Zunge auf die scheußlichste Art auf die Brust. Das sind die Hurer, die Sodomiten und die Lügner. Und bei anderen sind die Bäuche so groß geworden wie ungeheure Berge; das sind die, die den Wucher gefressen haben. Bei jedem, der eine Sünde hat, ist das Hässliche seiner Sünde nun äußerlich sichtbar gemacht. […]

Das Paradies am Jüngsten Tag:
[…] Und Gott, der Erhabene, befiehlt das Paradies. Da schmückt es sich und macht sich glänzend; und man bringt es herbei. Es hat einen köstlichen Duft und den stärksten Wohlgeruch, den es gibt; man empfindet seinen Geruch schon auf eine Entfernung von fünfhundert Jahren. Die Seelen werden wieder frisch, und die Herzen beleben sich; nur nicht, wessen Taten auf der Erde schimpflich waren, denn denen ist verwehrt, es zu riechen. Dann wird das Paradies zur Rechten des Thrones hingestellt. […]

Die Hölle am Jüngsten Tag:
[…] Darauf befiehlt Gott, der Erhabene, dass man die Hölle bringe. Da gerät sie [die Hölle] in Furcht und Schrecken und spricht zu den Engeln, die zu ihr gesandt worden sind:
„Wisst ihr, dass Gott, der Erhabene, eine Schöpfung erschaffen hat, um mich damit zu bestrafen?“ Sie antworten ihr: „Nein, bei seiner Macht, Er hat uns auch nur zu dir gesandt, damit du dich an dem rächst, der sich Ihm widersetzt hat von Seiner Schöpfung; und wegen dieses heutigen Tages bist du erschaffen worden.
Dann bringt man sie herbei. Sie geht auf vier Füßen und wird an siebzigtausend Zügeln geführt. An jedem Zügel sind siebzigtausend Ringe; wenn man alles Eisen der Erde zusammennähte, es würde noch nicht dem Gewichte eines einzigen Ringes gleichkommen. Bei jedem Ringe sind siebzigtausend Höllenwächter; wenn man einem dieser Höllenwächter befehlen würde, dass er die Berge zermalmen soll, er würde sie zermalmen, oder dass er die Erde zerbrechen solle, er würde sie zerbrechen.
Nun hat sie ein Röcheln, Brüllen, Knistern, Summen, Funken und einen Rauch, der so aufwallt, dass die Himmelsstriche mit Dunkelheit verschlossen sind. […]
[…] Und Gott sagt: „Fast berstet sie [die Hölle] vor Wut“, d.h. es fehlt nicht viel, und sie spaltet sich in zwei Hälften, so heftig ist ihre Wut.
Darauf wird die Hölle weggezogen und an die linke Seite des Thrones getan.

Die Waagschale des Jüngsten Gerichts:
[…] Dann stellt man dort die Waage auf, und zwar sind es zwei Schalen: eine Schale zur Rechten des Thrones aus Licht und eine Schale zur Linken des Thrones der Finsternis. Darauf enthüllt Gott Seine Macht; da werfen sich alle Menschen nieder aus Ehrfurcht vor Ihm und in Demut vor seiner Größe. Ausgenommen die Ungläubigen [=anti-göttlichen Wesen], die in den Tagen ihres Lebens Ihm etwas beigesellt und Holz und Steine verehrt haben und das, was keine Herrschaft bekommen hat. Denn die Wirbel ihres Rückgrats haben sich zu Eisen verwandelt, so dass sie nicht imstande sind, sich niederzuwerfen, auch wenn sie es wollten.

Die Zeugenschaft der Taten:
[…] In der Überlieferung heißt es auch, dass vier gegen vier zur Zeugenschaft aufgefordert werden: man ruft die Reichen auf, die im Wohlstand lebten und fragt sie: Was hat euch abgezogen davon, Gott, dem Erhabenen, zu dienen?“ Sie antworten: „Er hat uns Besitz gegeben und Wohlstand, die uns davon abgezogen haben, vor seiner Wahrheit zu stehen auf der Erdenstätte.“ Da spricht man zu ihnen: „Wer hatte größeren Besitz, ihr oder Salomo?“ Sie antworten: „Sicherlich Salomo.“ Da spricht man zu ihnen: „Das hat ihn aber nicht abgehalten davon, vor der Wahrheit Gottes, des Erhabenen, zu stehen und eifrigst Seiner zu gedenken.“
Darauf spricht man: „Wo sind die Heimgesuchten?“ Man bringt sie herbei nach Arten und spricht zu ihnen. „Welche Sache hat euch abgehalten davon, Gott, dem Erhabenen, zu dienen?“ Sie antworten: „Gott hat uns heimgesucht auf der Erdenstätte mit mancherlei Arten von Unglück und Schaden, die uns davon abhielten, Seiner zu gedenken und uns Seiner Wahrheit zu stellen.“ Man spricht zu ihnen: „Wer war mehr heimgesucht, ihr oder Hiob?“ Sie antworten: „Sicherlich war Hiob es mehr.“ Da spricht man zu ihnen: „Das hat ihn aber nicht abgehalten davon, sich der Wahrheit Gottes, des Erhabenen, zu stellen und sich ganz Seinem Gedenken zu widmen.“
Darauf ruft man: „Wo sind die Blüten, die Jünglinge, und die Haussklaven?“ Man bringt sie herbei und spricht zu ihnen: „Welche Sache hat euch abgezogen davon, Gott, dem Erhabenen, zu dienen auf der Erdenstätte?“ Die Jünglinge antworten: „Er gab uns Anmut und Schönheit, durch die wir in Versuchung gerieten und abgezogen wurden davon, uns Seiner Wahrheit zu stellen.“ Und die Haussklaven antworten: „Das Sklaventum der Knechtschaft hat uns abgehalten.“ Man spricht zu den Jünglingen: „Wart ihr schöner oder Joseph?“ Sie antworten: „Sicherlich Joseph.“ Da spricht man zu ihnen: „Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, obwohl er sich auch noch im Sklaventum der Knechtschaft befand, sich der Wahrheit Gottes, des Erhabenen, zu stellen und eifrigst Seiner zu gedenken.“
Darauf ruft man: „Wo sind die Armen?“ Man bringt sie herbei nach Arten und spricht zu ihnen: „Was hat euch davon abgehalten, euch der Wahrheit Gottes, des Erhabenen, zu stellen?“ Sie antworten: „Er hat uns heimgesucht auf der Erdenwelt mit erniedrigender Armut; die hat uns davon abgehalten, uns Seiner Wahrheit zu stellen.“ Man spricht zu ihnen: „Wer war ärmer, ihr oder Jesus.“ Sie antworten: „Sicherlich Jesus.“ Da spricht man zu ihnen: „Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, sich der Wahrheit Gottes, des Erhabenen, zu stellen und eifrigst Seiner zu gedenken.“

Die Barmherzigkeit Gottes
Am Tage der Auferstehung bringt man auch einen Mann, bei dem man keine gute Tat mehr findet, wodurch seine Waage ein negatives Übergewicht bekommt. Da spricht Gott, der Erhabene, aus Erbarmen zu ihm: „Gehe hin unter die Menschen und bitte jemand, er möge dir eine gute Tat schenken, durch die du in das Paradies kämest.“ Er geht nun suchend durch die Zwischenräume der Welten, findet aber niemand, der deswegen mit sich reden ließe. Ein jeder, den er fragt, antwortet: „Ich fürchte, dass meine Waage zu leicht ist; ich bedarf ihrer mehr als du.“ So gibt er schon die Hoffnung auf, da fragt ihn ein Mann: „Was suchst du?“ Er antwortet ihm: „Eine einzige gute Tat; ich bin schon an Leuten vorüber gekommen, die tausende davon hatten, aber zu mir geizig waren.“ Da spricht der Mann zu ihm: „Ich bin schon Gott, dem Erhabenen, gegenüber gewesen, aber auf meinem Blatt befand sich nur eine einzige gute Tat, und ich glaube nicht, dass sie mir helfen wird; nimm sie deshalb von mir als Geschenk an Dich!“ Da geht der Beschenkte voller Freude von dannen, und Gott spricht zu ihm: „Was ist dir?“ Dabei weiß Er es doch am besten. Der Beschenkte erzählt IHM seine Geschichte. Darauf ruft man seinen Freund, der ihm die gute Tat geschenkt hat, und Gott, der Erhabene, spricht zu diesem: „Mein Edelmut geht weiter als dein Edelmut; nimm die Hand deines Bruders und geht beide hin zum Paradies.“

In den Händen Gottes

[…] Wenn die Seele am jüngsten Tag zwischen den edlen Händen Gottes steht, macht Er sie erst durch einige Tadel und Vorwürfe bestürzt, so dass sie sich der Vernichtung anheim gefallen glaubt; doch darauf lässt Er ihr Verzeihung erweisen. So berichtet Mansur ibn ’Ammar, wie er sich in einem Traum vor dem Gerichte Gottes gesehen hat:
„Der Erhabene ließ mich zwischen Seinen edlen Hände stehen und sprach zu mir: „Was bringst du mir, o Mansur?“
Ich sagte: „Sechsunddreißig Pilgerfahrten.“ – Er sprach: „Davon nehme ich nicht eine an.“
Darauf sprach Er nochmals zu mir: „Was bringst du mir, o Mansur?“
Da sagte ich: „Dreihundertundsechzig mal das Schlusswort nach dem Lesen deines heiligen Buches.“ – Er sprach: „Davon nehme ich nicht eines an.“
Darauf sprach Er zu mir zum dritten Mal: „Was bringst du mir, o Mansur?“
Ich sagte: „Das Fasten von sechzig Jahren.“ – Er sprach: „Davon nehme ich nicht eines an.“
Drauf sprach Er zu mir zum vierten Mal: „Was bringst du mir, o Mansur?“
Ich sagte: „Ich bringe Dir Dich [die göttliche Seele, die einst von Gott erschaffen wurde und nun zu IHM zurückkehrt]!“ – Da sprach der Gepriesene zu mir: „Jetzt kommst du zu mir; gehe hin, ich habe dir verziehen.“

Die Prüfung Gottes

[…] Da spricht Gott, der Erhabene, nachdem er die Gläubigen [=Göttlichen] von den Ungläubigen [Anti-göttlichen] getrennt hat, zu den übrig gebliebenen lichten Seelen: „O Leute des Richtplatzes, wer ist euer Herr?“ Sie antworten: „Gott.“ Er spricht zu ihnen: „Kennt ihr mich?“ Sie antworten: „Ja.“
Da offenbart sich ihnen ein Engel von der linken Seite des Thrones her – wenn man die sieben Meere in die Höhlung seines Daumens täte, würden sie nicht zu sehen sein – und spricht zu ihnen auf das Geheiß Gottes hin: „Ich bin euer Herr.“ Doch sie erwidern: „Wir nehmen Zuflucht zu Gott vor dir.“
Dann offenbart sich ihnen ein Engel von der rechten Seite des Thrones her – wenn man die vierzehn Meere in die Höhlung seines Daumens täte, sie würden nicht zu sehen sein – und spricht auf das Geheiß Gottes hin: „Ich bin euer Herr.“ Doch sie antworten wieder: „Wir nehmen Zuflucht zu Gott vor dir.“
Da offenbart sich ihnen der Herr in einer anderen Gestalt, als sie sie von Ihm kennen, und spricht zu ihnen: „Ich bin euer Herr.“ Doch auch da nehmen sie ihre Zuflucht vor ihm zu Gott, der mächtig und herrlich ist.
Darauf offenbart sich ihnen der Herr, herrlich ist seine Herrlichkeit, in der Gestalt, in der sie Ihn kennen; und sie hören ihm zu, während er lächelt und sie sich alle zusammen vor Ihm niederwerfen. Darauf spricht Er: „Ihr kommt als Würdige.“ Darauf begibt Er, der Gepriesene und Erhabene, sich mit ihnen zum Paradies; sie folgen Ihm und Er lässt sie über den Steg hinüber schreiten. […]