Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die 7 Todsünden und die 7 Tugenden und ihre Wirkung berichten.

Der Mensch bzw. sein Ego wird vom Anti-Gott permanent in Versuchung geführt. Dabei bedient sich Luzifer sieben anti-göttlicher Strahlen, auch Todünden oder Untugenden genannt, für die das Ego des Menschen offen und empfänglich ist. Sie zusammen ergeben die Wurzel des Egoismus (Asmita), die das göttliche Seelenlicht verdunkeln und verunreinigen. Besonders hellsichtige Menschen können den Prozentsatz dieser anti-göttlichen Strahlen in der Aura des Menschen sehen und auswerten.

Im Christentum werden die 7 anti-göttlichen Strahlen auch als die 7 Todsünden bezeichnet, die den Menschen hinab zur Hölle führen. Sie lauten: Hochmut, Neid, Zorn, Habgier, Trägheit, Völlerei und Wollust.

  1. Hochmut

Hochmut ist die oberste und stärkste Sünde des Anti-Gottes, der sich am Anbeginn der Schöpfung gegen Gott AMA auflehnte. Hochmut ist die mit Blindheit geschlagene Überheblichkeit und die Selbstüberschätzung, mit dem sich der Hochmütige an sich und seinem Ego berauscht und sich über Gott stellt.

Hochmut ist der Ursprung aller anderen Todsünden. Aus Hochmut entsteht der Neid, nämlich aus der Überzeugung, dass man etwas Besseres verdient. Der Hochmut entfacht den Zorn, denn der Hochmütige ist unduldsam und ungeduldig, wenn seine Ansprüche nicht erfüllt und respektiert werden. Hochmut spricht aus den Besitztümern und materiellen Gütern, die die Habgier zusammengerafft hat. Der Hochmütige verfällt in Trägheit, weil er irgendwann glaubt, alles erreicht zu haben und sich nicht mehr anstrengen zu müssen. Der Hochmut steht hinter übermäßiger Selbstverwöhnung und Sinnesbefriedigung, die das Merkmal der Völlerei sind. Und der Hochmut erhebt auch in der Befriedigung seiner sexuellen Lust vermessene Ansprüche.

Der Hochmut der modernen Wissenschaften und der High-Tech-Gesellschaft von L’Egoland ist eng verbunden mit der gleichzeitigen Abwertung und Leugnung Gottes, ungeachtet der Tatsache, dass jeder Mensch eines Tages sterben und zu Gott zurückkehren muss – auch wenn er Seine Existenz Zeit seines Lebens geleugnet hat.

Der Hochmütige ist stolz auf sich und sein Ego und glaubt, dass er wichtiger und mächtiger als sein Schöpfer (Gott AMA) ist. Diese Selbstüberschätzung findet sich nahezu in der gesamten 3. Dimension und den Minus-Dimensionen.

Zum Hochmut zählt auch der Stolz auf vergängliche Dinge und die Eitelkeit auf das persönliche Erscheinungsbild. Jeder möchte das Beste aus seinem Ego und seinem Körper machen, ohne zu erkennen, dass es sich nicht um das wahre Selbst handelt, sondern nur um das „niedere Fahrzeug“ der Seele.

  1. Neid

Neid ist, wenn jemand einen Mangel empfindet und etwas begehrt, was ein anderer hat, oder wenn er wünscht, dass der andere es nicht hat. Neid ist immer ein gekränktes, zurückgesetztes und verletztes Ego, das in seinem Stolz verletzt wurde.

Wer Neid in seinem Herzen trägt, ist unersättlich und kann nie befriedigt werden, denn der Neid findet immer neue Objekte, auf die er sich konzentriert. Neid ist somit der heimliche Motor hinter allen Wünschen und Bestrebungen der 3D-Konsum-Struktur von L’Egoland. Letztendlich neidet der Neider dem anderen jedoch nicht die materiellen Besitztümer, sondern den inneren Zustand, d.h. das scheinbare Glück, den Ruhm und die Zufriedenheit, die jener angeblich durch die irdischen Güter erreicht hat.

Neid ist zerstörerisch, da er das Leben des Neidischen beherrscht und in einer gefährlichen Spirale immer weiter hinab zu negativen Emotionen wie Missgunst, Herabsetzung und Schadenfreude führt, die schließlich im Hass enden.

  1. Habgier

Habgier ist mit der Wurzel der Gier (Raga) verwandt, jedoch ist sie mehr auf materielle Objekte ausgerichtet. Habgier ist die „Liebe“ zum Akt des Raffens und Sammelns,d.h.  der purem Lust am Besitzen, Anhäufen von Geld und Reichtum. Der Erwerb von Status- und Erfolgssymbolen dient dabei lediglich als Gradmesser, wie weit man auf dieser Jagd schon gekommen ist.

Die Habgier drängt den Menschen dazu, etwas besitzen zu wollen, was er letztendlich gar nicht braucht, und weit mehr haben zu wollen, als er jemals in seinem Leben genießen, verbrauchen oder nutzen kann. Es geht um den puren Ego-Luxus des Besitzes.

Die Habgier zieht den Geiz nach sich, der krampfhaft versucht das Zusammengeraffte zu behalten und zu verteidigen. In den Gedanken des Geizigen dreht sich alles um seinen Besitz und die Angst, ihn durch Diebstahl, einen Unglücksfall oder finanziellen Bankrott zu verlieren. Auf dieser Angst sind im übrigen die westliche Versicherungs-Gesellschaften aufgebaut.

Welch eine Verblendung ist dies angesichts der Tatsache, dass jeder Mensch bei seinem irdischen Tod seinen gesamten Besitz, d.h. ALLES Materielle, zurücklassen muss! Er wird nichts mitnehmen können außer seinem Seelen-Datenspeicher und den damit verbundenen Erfahrungen bzw. Karma.

  1. Zorn

Zorn ist eine mächtige, (selbst)zerstörerische Emotion, die aus Mitmenschen, d.h. Brüdern und Schwestern, eine Welt voller Feinde macht, die es zu bekämpfen gilt. Wenn der Zorn ausgelebt wird, hinterlässt er eine Welle der Verwüstung und führt zu einer überdimensionalen Wurzel des Hasses (Raga).

Die Ursache von Zorn ist Ärger, der sich in einem anstaut, und irgendwann in Form von Aggression und Wutausbrüchen an die Oberfläche dringt. Der Zornige fühlt sich angegriffen, in seiner Ehre gedemütigt, verletzt und von seinen Mitmenschen ausgeschlossen. Um die damit verbundene Angst und Trauer zu überspielen, reagiert er mit Zorn.

Der Zorn raubt einem göttliche Lebensenergie und Lebensfreude und macht den Charakter des Menschen unrein. Der Mensch wird ausgelaugt, krank und vergiftet.

Der Zorn ist die gefährlichste Waffe des Anti-Gottes, da er alles Göttliche zerstören möchte und nur schwer unter Kontrolle zu bringen ist.

  1. Trägheit

Trägheit bezieht sich sowohl auf die spirituelle Ebene (Zweifel an Gott AMA und Verweigerung des Glaubens und der Treue) als auch auf die körperliche Ebene (Antriebslosigkeit, Laschheit und Faulheit).

Der Träge weigert sich, etwas aus seinem von Gott AMA gegebenen Leben zu machen und sich anzustrengen, sich zu wandeln. Stattdessen versinkt er in der Starre und negativen Gedankenspiralen. Trägheit ist mit einer Flucht vor Gott AMA zu vergleichen: durch seine Passivität entzieht sich der Träge seiner göttlichen Aufgabe und Berufung.

Trägheit zeigt sich in existentieller Lethargie und sozialer Apathie, die schließlich in der Gleichgültigkeit mündet. Der gleichgültige Mensch lebt teilnahmslos vor sich hin und verzichtet darauf zu handeln oder zu agieren. Er ist konstant antriebslos, unfähig, Freude und Liebe zu empfinden und versinkt in tiefer Resignation und Verzweiflung, die schließlich zu Depression und Selbstmord führen kann.

Trägheit ist auch die Unfähigkeit, langfristige Ziele zu formulieren und zu verfolgen. Der Mensch vernachlässigt dadurch seine Pflichten und Verantwortlichkeiten gegenüber Gott AMA und der göttlichen Führung sowie gegenüber seiner Seele.

Der Träge erfindet mit erstaunlicher Einfallskraft immer neue Gründe, warum er sich nicht aktiv spirituell entwickeln kann. Die größte dieser Behauptungen ist, dass sein Ego und die Welt schon zu verdorben seien, so dass es keinen Sinn mehr hat, etwas daran zu verändern, da ja doch alles vergeblich ist. Dabei handelt es sich um eine typische Einflüsterung des Anti-Gottes, der das Wesen von seiner Schwingungsanhebung und Verbindung mit Gott AMA abhalten möchte. Die Trägheit ist für den Menschen auf dem spirituellen Pfad die gefährlichste aller Todsünden, da sie ihn an der Selbstdisziplin und Selbstmeisterschaft hindern möchte.

  1. Völlerei

Völlerei hat zwei Gesichter: das eine ist die Maßlosigkeit, mit der ein Mensch sich ernährt, mit dem Essen umgeht und sich bei Tisch verhält. Das andere ist ein übertriebener Ess- und Gourmetkult, der in „Gourmet-Tempeln“ aber auch zu Hause ausgelebt wird. Völlerei zieht immer niedere Energien wie Unreinheit, Geschwätzigkeit, Lärm, etc. nach sich, die zu einer Schwächung der edlen Tugenden des Menschen führen.

Völlerei ist die Sünde, die den Menschen am stärksten in seine animalische, niedere Natur zurückführt und in den niederen Dimensionen festhält. Wer sich irdischen Genüssen hingibt, lässt sich von den wesentlichen Dingen des Lebens ablenken, nämlich der Verbindung mit Gott AMA, der Meditation, der Reinheit und der Spiritualität.

Wer übermäßig isst, begeht zudem einen mutwilligen Frevel an seinem von Gott gegebenen Körper, denn jeder Mensch hat die Pflicht mit seinem „Fahrzeug“ achtsam umzugehen und es gesund zu erhalten. Nur dann kann er Gott AMA mit allen Kräften dienen.

Der Vielfraß und der Gourmet sehen Essen nicht als ein heiliges Ritual, um Speisen zu sich nehmen, sondern als gieriges und überzüchtetes, egoistisches Konsumieren. Dabei ist es letztendlich die Suche nach Zufriedenheit und Glückseligkeit (Gott), die den Menschen in die Ersatzbefriedigung des Essens (=orale Befriedigung) treibt.

  1. Wollust

Die Wollust ist eine der gefährlichsten Sünden, kann sie doch den Menschen erschüttern, moralisch zerrütten und in die Minus-Dimensionen der Gott-Ferne führen.

Für den Wollüstigen zählen statt der inneren, seelisch-geistigen Werte eines Menschen nur das Äußere (Körper und Ego). Er beurteilt die Menschen anhand ihrer Körperformen, Reize und Freizügigkeit. Gleichzeitig hat der Wollüstige selbst große Angst, nicht attraktiv und sexy genug auszusehen, so dass er einen übertriebenen Körperkult betreibt. Die Glorifizierung körperlicher Lust wird letztendlich über das unsterbliche Seele-Geist-Wesen und Gott AMA gestellt.

Die sexuelle Begierde (Wolllust) führt den Menschen hinab zum Anti-Gott und regt seine niederen Triebe an. Der Wollüstige sieht Sexualität als einzige Möglichkeit an, in der der Mensch auf der Erde Glückseligkeit und Befriedigung erlangen kann. Die Vereinigung mit Gott AMA, in der sich ein Meditierender über Stunden befinden kann und die einem dauerhafte Glückseligkeit beschert, wird vom Wolllüstigen gekonnt ignoriert. Doch letztendlich ist die Liebe zu Gott AMA die einzige Liebe, die den Tod überdauern wird, und den Menschen zu wahrhafter Erfüllung führen kann.

Gegenüber den 7 Todsünden stehen die 7 göttlichen Strahlen, die-Gott AMA kontinuierlich im Universum verbreitet, um den Gotteslichtfunken in den Wesen zu stärken und sie wieder mit IHM zu verbinden. Sie werden auch die 7 göttlichen Tugenden genannt und lauten: Demut, Großzügigkeit, Friedfertigkeit, Barmherzigkeit, Gehorsamkeit, Bescheidenheit und Enthaltsamkeit. Zusammen ergeben sie die Wurzel der Selbstlosigkeit, d.h. den göttlichen Gegenpart der Wurzel des Egoismus.

 

Gott AMA vereint alle 7 Tugenden in seinem Herzzentrum. So tragen auch all Seine Geschöpfe die Samen der 7 Tugenden im Herzen ihrer Seele (Gotteslichtfunken) und müssen sie theoretisch nur zum Aufgehen bringen, damit sie in ihnen wachsen und blühen können.

 

  1. Demut

Der Universumsgott ist in beständiger Demut vor dem Welten-Gott und seiner Schöpfung. Somit sollten auch alle Geschöpfe in Demut vor ihrem Schöpfer sein. Die demütige Annäherung an Gott als Herrn dieses Universums ist der erste Schritt, um den Versuchungen des Anti-Gottes zu widerstehen und das Ego zu meistern.

Gott ist der König des Universums. ER gibt das Königtum, wem er will, und er nimmt es, wem er will. ER ist ein gerechter und guter Herrscher, in dessen Hand alles Gute liegt. ER entscheidet über Leben und Tod. ER ehrt, wen er will, und ER erniedrigt, wen ER will.

In allen Religionen kniet man sich nieder oder wirft sich auf den Boden, um seiner Demut, Bescheidenheit und Hingabe vor Gott und Seiner Allmacht Ausdruck zur verleihen. Demut bedeutet, sich (und sein Ego) Gott zu ergeben und sich ganz unter Seine Herrschaft zu stellen. Man übergibt sein Leben Gott und stellt seine eigene, vermeintliche „Ego-Größe“ unter die wahre Größe Gottes!

  1. Großzügigkeit

Gott ist voller Großzügigkeit, Großmut und Gnade. Er ist huldreich gegenüber seinen Geschöpfen, auch wenn die meisten von ihnen IHM dafür nicht dankbar sind.

Wer großzügig ist, ist freundlich und mitfühlend. Er teilt gerne seinen materiellen wie auch seinen geistigen Besitz mit seinem Nächsten. Er ist voll Nächstenliebe.

Der Großzügige ist gütig und nachsichtig, auch gegenüber den Schwächen und Fehlern seiner Mitmenschen, denn er sieht immer das Gute in ihnen.

Der spirituelle Meister Mohammed sagte dazu:

Wahrlich, Gott hat die guten und die schlechten Taten niedergeschrieben, alsdann über sie eine Erklärung gegeben: Wer also etwas Gutes zu tun beabsichtigt und es aber nicht tut, dem schreibt Gott es bei Sich als eine volle gute Tat nieder. Wenn er es aber zu tun beabsichtigt und es tut, dem schreibt Gott es bei Sich als zehn bis zu siebenhundert Fachen, sogar bis zu noch mehr Mehrfachen guten Taten nieder. Und wer etwas Schlechtes zu tun beabsichtigt und es nicht tut, dem schreibt Gott es bei sich als eine volle gute Tat nieder. Wenn er es aber zu tun beabsichtigt und es tut, dem schreibt Gott es als eine einzige schlechte Tat nieder.“

  1. Friedfertigkeit

Gott selbst ist der vollkommene Frieden und der Verleiher allen Friedens. Wer sich IHM unterwirft, findet inneren Frieden und Zufriedenheit. Das Volk, das Seine Anordnungen befolgt, findet wirklichen Frieden. Auch der Weltfrieden ist nur auf dieser Basis möglich, wenn alle Menschen Gottes Allmacht anerkennen und sich IHM und Seinen Gesetzen unterstellen.

Wer in Frieden ist, ist frei von den emotionalen und mentalen Schwankungen und Beeinflussungen der Polarität. Er ruht in seiner inneren Mitte und ist zufrieden mit sich selbst und seiner Umwelt. Der Friedvolle kann von der Unruhe und dem Unfrieden des Egos nicht erreicht werden, da er sein inneres Seelenheil gefunden hat und in diesem verankert ist.

Frieden bedeutet auch die Hingabe an Gott, die Erkenntnis, dass er über allem wacht und alles so wie es ist, von ihm gewollt und richtig ist. Im Islam grüßen sich im übrigen alle Muslime mit dem Gruß „Der Frieden sei mit Dir.“

  1. Barmherzigkeit

Gott selbst erweist Seinen Geschöpfen immerwährende Barmherzigkeit. Wenn ein Wesen etwas Böses tut und es danach bereut und sich bessert, so ist ER barmherzig und vergibt ihm.

Der Barmherzige empfindet Erbarmen mit seinen Mitmenschen, Tieren, Pflanzen und der gesamten Schöpfung. Sein Herz ist erfüllt von göttlicher Liebe und Mitgefühl. Es ist strahlend, warm und rein.

Der Barmherzige verzeiht gnädig die Fehler oder Missetaten der Anderen, wie auch Gott den Sündern verzeiht, wenn sie sich IHM in Reue und Aufrichtigkeit zuwenden.

Barmherzigkeit ist die göttliche Liebe zu allem, was ist, im Bewusstsein, dass alles von Gott erschaffen worden ist und alles somit letztendlich EINS ist.

Der Barmherzige ist gnädig, auch mit den besiegten Feinden und Verlierern, denn er ist erbarmend, nachsichtig und vergebend.

Der spirituelleMeister Mohammed sagte dazu:

Als Gott die Schöpfung beschloss, hat Er Sich selbst in Seiner Schrift, die bei Ihm niedergelegt ist, vorgeschrieben: ‚Meine Barmherzigkeit besiegt Meinen Zorn.’“

  1. Gehorsamkeit

Der Universums-Gott ist dem Welten-Gott gegenüber gehorsam. So ist es auch selbstverständlich, dass die Menschen dem Universums-Gott und Seinen Geboten gegenüber gehorsam und treu sein müssen.

Der Gehorsame unterwirft sich ganz Gott und Seinen Gesetzen und tut nichts, was dagegen verstoßen könnte. Der eigene Wille des Egos wird zurückgestellt, um ganz den Willen Gottes ausführen zu können.

Der Gehorsame ordnet sich Gott und Seinen Geboten unter, um ein sittliches, reines Leben zu führen, das den göttlichen Tugenden entspricht. Er geht mit seinem eigenen Ego streng und unnachgiebig um, um es zu meistern und zu transformieren.

Gehorsamkeit bedeutet Treue und Liebe zu Gott. Man ist in Liebe mit Gott verbunden und möchte nichts anderes tun, als Seinem Willen zu gehorchen und danach zu handeln.

  1. Bescheidenheit

Gott ist bescheiden und mit dem, was er besitzt und geschaffen hat, zufrieden. Er giert nicht nach mehr, wie es die Eigenschaft des Anti-Gottes ist.

So sollen auch Gottes Geschöpfe bescheiden sein und mit der Rolle, die ihnen Gott gegeben hat, zufrieden sein, um das Beste daraus zu machen.

Vom spirituellen Meister Muhammad wird berichtet, dass er einst von einem Mann gefragt wurde: „Zeige mir eine Tat, durch welche mich Gott und die Menschen lieben werden.“

Muhammad erwiderte:“ Sei bescheiden auf der Welt, so wird Gott Dich lieben!

Und sei gegenüber den Menschen (dem, was sie besitzen) bescheiden, so werden Dich die Menschen lieben.“

Der Bescheidene verrichtet seine Taten mit aufrichtiger Absicht. Sein Herz ist frei vom Streben nach Anerkennung und Ruhm. Er erkennt, dass das einzig Erstrebenswerte die Liebe Gottes ist, und deshalb ist er frei vom Konkurrenz- und Neid-Denken.

Bescheidenheit beinhaltet auch Dankbarkeit gegenüber Gott, der einen ununterbrochen mit Seinen Gaben (Atem, Leben, neuer Tag) versorgt, von denen die größte der Glaube an IHN ist.

Bescheidenheit bedeutet, dass man sowohl schlechten als auch guten Dingen keine Bedeutung mehr beimisst, da man ihre Illusion erkannt hat. Dadurch wird man in Prüfungen immer standhafter und geduldiger.

Wer bescheiden ist, ist genügsam und zufrieden mit einem Leben in Einfachheit und Schlichtheit, da Gott in seinem Herzen der größte Schatz ist.

Bescheidenheit schützt vor den Versuchungen des Anti-Gottes, der einen in Mangel und Abhängigkeit ziehen möchte. Ein hoher Lebensstandard ist keine Garantie für eine gute Gottesverbindung, eine hohe Schwingung oder gar den Aufstieg zu Gott.

  1. Enthaltsamkeit

Gott selbst enthält sich durch seine hohe Schwingung automatisch von allen Dingen, die anti-göttlich, nieder und unrein sind. Er ist die höchste Reinheit.

So sollten sich Seine Geschöpfe von den niederen, unreinen, anti-göttlichen Sinnengenüssen und Trieben fernhalten, um stattdessen ein hochwertiges, tugendhaftes Leben zu führen.

Der Enthaltsame führt ein 3D-fernes Leben in höheren Dimensionen, das frei von den niederen Energien der 3. Dimension und L’Egoland ist. Er enthält sich den Versuchungen der Maya, die ihn an die Inkarnationskette und karmische Verstrickungen binden, und strebt nach einem Leben in jenseitigen Ebenen, d.h. in Gott.

Der spirituelle Meister Mohammed sagte: „Sei in der Welt wie ein Fremder oder (wie) einer, der einen Weg zurücklegt.“

Besonders hellsichtige Menschen können die Präsenz der sieben Tugenden in der Seele eines Menschen sehen und analysieren. In den meisten Wesen der 3D-Welt von L’Egoland sind die sieben Tugenden nur schwach ausgeprägt, stattdessen herrschen die 7 Todsünden vor. Dementsprechend groß ist das Ego bei den meisten Menschen.

Gott AMA selbst ist die höchste Tugendhaftigkeit. Der Anti-Gott dagegen ist die höchste Sündhaftigkeit. Je nachdem, welchen Aspekt der Mensch in sich stärkt (Ego oder Gotteslichtfunke) wendet er sich Gott oder dem Anti-Gott zu. Wer eines Tages zu Gott AMA zurückkehren möchte, muss in seiner Seele tugendhaft und rein werden.

Der Weg zur Tugendhaftigkeit und Reinheit für über die Beherrschung und Neutralisierung des Egos und seiner fünf Wurzeln des Übels. Dazu ist es erforderlich, dass das Wesen lernt, die Andockstellen für die anti-göttlichen Strahlen zu kontrollieren und bewusst zu schließen, damit die sieben Todsünden nicht mehr auf fruchtbaren Boden fallen und aufgehen können.

Danach kann mit der Stärkung des Gotteslichtfunkens über die sieben göttlichen Tugenden begonnen werden. Dies ist kein einfacher Weg, da er im Gegensatz zu der vorherrschenden Ego-Schwingung der 3D-Welt von L’Egoland steht und der Anti-Gott nichts unversucht lassen wird, um Dich davon abzuhalten. Aber mit Beharrlichkeit, Ausdauer und Selbstdisziplin wirst Du letztendlich zurück zu Gott AMA und Deinem reinen Selbst gelangen.

 

Botschaft von Hermes Trismegistos

 

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über das Rad der 12 göttlichen Farben und der 5 inneren Zentrumsfarben, sowie die Wirkung der einzelnen Farben und ihre Energiequalitäten auf die Geschöpfe im Universum Gottes berichten.

 

Rad der 12 Farben:

Es gibt 12 Farben, die sich im Uhrzeigersinn um das Herzzentrum Gottes drehen.  Sie werden auch als das Rad der 12 göttlichen Farben bezeichnet. Jede Farbe steht für eine bestimmte Dimension und Energiequalität. Immer zwei  gegenüber liegende Farben  (Komplementärfarben) bilden ein Paar, das sich zusammen ergänzt und erweitert:

 

  • Braun + Purpur (1. Dimension wird in 7. Dimension verankert, Einheit von oben und unten)
  • Grün und Rosa (2. Dimension wird in 4. Dimension verankert, Einheit von Mensch/Körper-Ich und Natur/Wir)
  • Türkis und Magenta (Gottesliebe und spirituelle Meister-Weisheit wird in 6. Dimension vereint)
  • Blau und Rot (polarer Gegensatz Yang/Seele und Yin/Geist der 3. Dimension) 
  • Indigo und Orange (Gottesbewusstsein und spirituelle Meister-Erleuchtung der 7. Dimension)
  • Violett und Gelb (Transformationskraft und Gottes-Licht der 5. Dimension

 

 

5 Zentrumsfarben:

Im Zentrum des Rades gibt es zwei große Pyramiden, die Pyramide des Seins (Weiß) und die Pyramide des Nicht-Seins (Schwarz). Beide stehen sich gegenüber und bilden die Ur-Polarität von Ur-Licht und Ur-Dunkelheit bzw. Ur-Himmel-Selbst und Ur-Erden-Selbst..

In ihnen befindet sich die vereinte und geläuterte Essenz von Sein und Nicht-Sein, nämlich die kleine Pyramide aus Silber (veredelter Geist) und die kleine Pyramide aus Gold (veredeltes Licht), die zusammen eine neue Pyramide ergeben.

Silber und Gold sind zu einem Stern des bewussten, vereinten Sein-Nichtsein geworden. Silber und Gold in ihrer vereinten Form ist somit die höchste Schwingung in Gott AMA.

Die Farbe Grau als Sackgasse von Weiß und Schwarz im Inneren des Rades ist der Nebel der Unbewusstheit der Maya und Ausdruck der anti-göttlichen Seite, der durchdrungen werden muss, um zu der vereinten Essenz von Silber- und Gold zu gelangen. Der Stern aus Silber und Gold lichtet den Nebel und gibt den bewussten Zugang zur Essenz der Schöpfung frei.

 

 

Nachfolgend werden die einzelnen Farben und ihre Energiequalitäten aufgelistet:

 

 

Braun ist:

  • Die Farbe der Materie, der Steine und des Erdinneren (nackte Erde)
  • Ausdruck der tiefsten Grobstofflichkeit im Universum
  • Die Farbe der 1. Dimension und der niederen Materie-Unterebenen
  • In seiner reinen Form Ausdruck der göttlichen Materieerfahrung, Planetenerfahrung, des Erden-Selbst/Planeten-Selbst-Bewusstseins und der Körperbewusstheit (Mittel bis Hellbraun), in seiner unreinen Form Ausdruck der anti-göttlichen Materieverhaftung, Gottferne und Trennung von der Feinstofflichkeit (Schwarzbraun)
  • Ausdruck der Demut, Bescheidenheit und Weltentsagung
  • Die Farbe der Schamanen und Erd-Priester

Braun ist Ausdruck der Antriebskraft und Grobheit der Materie. Über Braun kann man an der Materie, den Steinen, Bergen und seinem physischen Erden-Körper arbeiten und sich mit diesen verbinden.  Es kann jedoch auch ein offener Zugang zu den Ebenen des Egos und der Materieverhaftung sein, wodurch man von den göttlichen Ebenen getrennt werden und sich in seinem Körper und der materiellen Welt verlieren kann. Dunkelbraun und Schmutzbraun beinhalten getrübte göttliche Farben (Gelb, Rot), die ihre Klarheit, Lebendigkeit und Reinheit verloren haben.

In seiner positiven Seite stellt Braun die Demut, Einfachheit und Gehorsamkeit des Menschen gegenüber Gott AMA und Mutter Erde dar. Braun ist ein Ausdruck der Buße und Weltentsagung. Wer braun schwingt, ist bereit für Armut, Besitzlosigkeit und Opferbereitschaft. Die Farbe der nackten Erde und der Nacktheit des Menschen vor der Erde ist Braun. So wurde Braun die Farbe der christlichen Mönchskutten im Mittelalter. Franz von Assisi, der selbst ein sehr bescheidener und naturverbundener göttlicher Mystiker war, sah Braun als die höchste Farbe der Demut und Askese an.  So ist Braun auch die Farbe der Schamanen und Naturverbindungs- und Erdpriester.

Die anti-göttliche Seite hat diese positive Seite der Demut im Laufe der Zeit in eine negative Form des Hochmuts und der Tyrannei gewandelt, um die Menschen von der in ihnen liegenden Kraft zu trennen. Durch sie wurde Braun zu einer zwanghaften Farbe, die Mangel und Unzufriedenheit  beinhaltete und sich in niederer Sexualität, Sadismus und Aggression gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt entlud (z.B. Neo-Nazis).

Braun sollte deshalb mit Bedacht eingesetzt werden, um nicht in ihren negativen Wirkungskreis zu kommen. Als spirituelle Farbe der Tempel- und HImmelspriester fand sie in früher Zeit kaum Verwendung, da die Schwingung der Farbe zu schwer war.  Braun wurde mehr von Indianern und Erdpriestern verwendet, um das Erden-Selbst und die Erdverankerung zu stärken. Die Gegenfarbe zu Braun ist Purpur, welche die 1. Dimension der Materie mit der höchsten Dimension des Universums, d.h. der 7. Dimension, verbindet, so dass die Schwingung in der Schöpfung nicht zu tief abfallen kann.

 

 

Grün ist:

  • Die Farbe der Harmonie zwischen Mensch und Natur, zwischen Himmels- und Erden-Selbst
  • Die Farbe der Oberfläche der Erde und Naturverbindung
  • Die Farbe der Natur, der Naturgeistwesen, der 2. Dimension mit ihren Tieren, Pflanzen, Bäumen, Wiesen und Wäldern
  • In seiner reinen Form (strahlendes Grün) ausgleichend , erdend und Frieden schaffend; in seiner unreinen Form (schmutziges Giftgrün)  unfriedlich disharmonisch und zwanghaft
  • Symbol des Lebens der Erde und aller irdischen Natur (=Fülle der Natur und Materie)
  • Symbol der Tempel der Erdgötter und Naturgötter
  • Die Farbe der Heilung und Wiedergeburt mittels der Kraft der Natur

Grün verbindet mit der Natur der Erde und damit mit dem Erden-Selbst. Es entsteht eine Harmonie zwischen Himmels-Selbst und Erden-Selbst. Die Verbindung zur Erde geschieht über ihre Wälder, Pflanzen und Bäume, den so genannten Erd- und Natur-Tempeln Gottes. Dort erhält das Erden-Selbst die notwendige Lebensenergie, die es benötigt, um sich in dieser Welt ausdrücken und leben zu können. Sind die Bäume und Wälder zerstört, hat das Erden-Selbst keine Lebensgrundlage mehr und der Mensch stirbt. Die Naturzerstörung ist somit ein gefährliches Abtrennen des Menschen von seinem Erden-Selbst, das zu einem Ungleichgewicht in seinem System und schließlich zu seinem Tod führt. Denn das Himmels-Selbst kann ohne Erden-Selbst nicht existieren und umgekehrt.

Grün ist die Farbe allen Lebens auf der Erde, ja der Lebenskraft der gesamten Schöpfung überhaupt. So galt bei den alten Ägyptern die Farbe Grün als Symbol der Fruchtbarkeit und des Nilgottes. Die Farbe der Muslime und des Islam ist Grün, denn grüne Vegetation ist in der Wüste selten und kostbar, ebenso ist Grün die Farbe der alten Kelten und Germanen, deren Tempel in den grünen Wäldern waren.  Grün ist Ausdruck der göttlichen Schöpfungskraft innerhalb der Materie, des Keimens der Pflanzen im Frühjahr, und damit des irdischsten Schöpfens und der Fülle Gottes überhaupt. Durch Grün zeigt sich Gott AMA in seiner materiellsten Form. In dieser Farbe liegt Sein Erden-Selbst, genauso wie das Erden-Selbst aller Menschen Grün in Verbindung mit Braun ist und durch das Grün der Vegetation und der Natur lebt.

Die Weisheit der Erde wird als grüne Göttin dargestellt, die auch Sophia genannt wird. Sie ist sie Weisheit der Natur, mit der sich die Menschen verbinden müssen, um Zugang zu ihrem Erden-Selbst zu erhalten und sich mit diesem zu vereinen, so dass sie daraus als vereintes Himmels- und Erden-Selbst neu geboren werden zu können. Die Heilung und Wiedergeburt des Menschen liegt somit in der Natur. Deshalb ist Grün auch die Farbe der Reinkarnation und Unsterblichkeit (siehe Osiris im alten Ägypten, Tara in Tibet, usw.). Jedes Frühjahr grünt die Natur aufs Neue und wird gleichsam wiedergeboren.

Die Gegenfarbe zu Grün ist Rosa, welche die 2. Dimension der Natur mit dem Wir-Bewusstsein der 4. Dimension verbindet, damit Mensch und Natur in Liebe und Frieden vereint werden können.

 

Türkis ist:

  • Die Farbe der Weisheit der spirituellen Meister, ihrer Strahlen und ihres Meister-Bewusstseins
  • Die Farbe von Atlantis, ihrer Hohepriester und ihres Bewusstseinskristalls
  • Die Farbe des Strahls von Hermes Trismegistos/Thot und seiner liebevollen Weisheit
  • Die Farbe der 6. Dimension sowie der Vereinigung von Licht und Weisheit
  • Ausdruck des bewussten Lebens und der Einheit mit den spirituellen Meistern
  • Die Offenbarung der Essenz der göttlichen Wahrheit hinter allem

Türkis ist die Farbe der spirituellen Meister und AGMM. Sie steht für das Bewusstsein ihrer Weisheit und ihrer Strahlen, die im Herzzentrum Gottes verankert sind. Türkis ist die Farbe der Energiezentren der spirituellen Meister und ihrer Mitarbeiter. So ist auch die Farbe des Strahls von Hermes Trismegistos/Thot und seiner liebenden Weisheit Türkis. Türkis trägt die Weisheit und Geistverbindung der Farbe Blau in sich, jedoch in einer gewandelten Form. Das Licht (Gelb) der 6. Dimension ergibt mit dem Grün der Natur (2. Dimension) eine gewandelte, erhöhte Weisheit, die sich auf den Geist des Wesens und alles-was-ist ausdehnt. So war Türkis seit jeher die Farbe von Atlantis und ihren Bewohnern. Sie stand für das Bewusstsein der Weisheit des Lichts und der Natur ihrer Bewohner. Die Symbolfarbe der atlantischen Priester und ihrer Kleidung war Türkis. Dieses Bewusstsein zog sich bis in das alte Ägypten, wo der Edelstein Türkis weiterhin als wichtigster Ausdruck der göttlichen Wahrheit und Bewusstheit angesehen wurde und vom Pharao und den Eingeweihten getragen wurde.

Türkis ist auch die Farbe des Meeres, der Beständigkeit und der Transzendenz. Türkis bietet Stabilität und Schutz. Es hat nicht mehr nötig zu kämpfen und sich zu beweisen, da es bereits erkannt hat. Im Meer aus Türkis ist das Wesen sich selbst und seiner Weisheit bewusst. Es trägt alles, was es ist und braucht, bereits in sich, und hat sich somit selbst aktiviert und gemeistert. So wird Türkis auch als Aktivierungsfarbe für die Menschen verwendet, die einst in Atlantis inkarniert waren, um sich über diese Farbe an ihr damaliges Sein und Wissen zu erinnern, und dieses Bewusstsein für das neue göttliche Zeitalter auf der Erde einzusetzen. Türkis wird neben Magenta als  Farbe für das neue göttliche Zeitalter angesehen.

Die anti-göttliche Seite dagegen fürchtet Türkis fast genauso so sehr wie Magenta und empfinden sie als kalt und bedrohlich, da die Weisheit jener Farbe ihre polare Unbewusstheit zerstört und das Wesen zur göttlichen Erkenntnis führt. Türkis zerschlägt somit die Illusion der Maya und legt die dahinter verborgene Wahrheit frei, damit die Menschen sich ihres wirklichen Seins im göttlichen Universum bewusst werden. Der anti-göttliche Geist wird als Illusion erkannt und damit seiner Macht beraubt und aufgelöst.

Die Gegenfarbe zu Türkis ist Magenta, welches die Liebe Gottes und Seiner Herzöffnung der 6. Dimension beinhaltet. Türkis und Magenta ergänzen sich und ergeben zusammen die beiden Energie-Aspekte der 6. Dimension (spirituelle Meister- und Gottes-Liebe).

 

 

Blau ist:

  • Die Farbe des göttlichen Ur-Geistes, des Alls und des Geistes aller Wesen
  • Die Farbe der göttlichen Wahrheit
  • Die Farbe der AGM und AGMM
  • Das Symbol des Himmels und des Meeres, d.h. der inneren Höhen und Tiefen der Seele
  • Der Ausdruck der göttlichen Stille, Beständigkeit und Passivität (Gegenpart zur aktiven Farbe Rot), sowie der Meditation und Geistverbindung
  • In seiner positiven Seite Ruhe, Weisheit, Vertrauen (Hellblau) und in seiner negativen Seite Furcht, Trauer, Tod (= Schwarzblau)
  • Die Kraft des Yin , des Wassers und des Pols der Kühle innerhalb der 3. Dimension

Blau ist der Geist, der in allen Menschen enthalten ist, und von der Seele (Rot) umhüllt wird. Blau ist somit das Zentrum von Rot. Beide zusammen sind notwendig und dafür verantwortlich, dass das System Mensch mit seinem Geist und seiner Seele sich entwickeln und und leben kann. Der Geist wird als Retter in der Not angesehen, wenn alle polaren Handlungen der Seele fehlgeschlagen haben. Wenn man in der 3. Dimension nicht weiter weiß, geht das Wesen durch die Meditation in seine inneren Tiefen und verbindet sich mit seinem Geist (man taucht ein in das blaue Meer und zu seinem Untergrund).

Die blaue Blume oder der blaue Stein ist ein altes religiöses Symbol, das die Geistverbindung des Menschen ausdrückt und ihn mit den Tiefen der höheren Ebenen des Geistes und seinem göttlichen Ursprung verbindet. Dabei wird Blau auch oft mit den jenseitigen Traumebenen assoziiert, denn Blau ist nicht mehr irdisch, sondern übergeordnet und transzendent, d.h. geistig. Blau  ist der Gegensatz zu der polaren, roten Farbe des Egos der 3. Dimension. Blau hat keine wirkliche Verhaftung mehr an die 3. Dimension und befreit vom polaren Rajas-Feuer des Egos, auch wenn es selbst noch polar ist. Rot macht in seiner gebündelten negativen Kraft zumeist Angst, wohingegen Blau beruhigt und klärt. Jedoch gibt es auch bei Blau zwei Seiten, eine Positive Beruhigende, Geistversenkende und eine Negative Verdunkelnde, Depressive. Letztere verstrickt das Wesen mit den Ebenen der Finsternis und zieht es über ein schmutziges Schwarzblau immer weiter hinab in die Bereiche des anti-göttlichen Geistes, wo kein Geistleben sondern nur noch Geist-Tod und Geisterstarrung vorherrschen.

Wer mit seinem Geist und den geistigen Ebenen des Himmels bzw. seinem Himmels-Selbst verbunden ist, wird in Blau gekleidet oder auf Bildern Blau gezeichnet. Hildegard von Bingen wurde bei ihren Meditationsvisionen mit einem blauen Gewand dargestellt.  Der blaue Mantel findet sich bei vielen Göttern, wie Maria als Himmelskönigin, Buddha als Buddha Vairocana (=Buddha der Weisheit und Leere) oder Krishna als Welten-Gott des Geistes. Im alten Ägyptern wurden die Grabkammern Blau ausgemalt, um die Verstorbenen bzw. Eingeweihten mit ihrem Geist zu verbinden und zum Ur-Geist zu führen. Die Kristalle Lapislazuli und Saphir waren dabei Ausdruck der reinen Geistverbindung.

Die Gegenfarbe zu Blau ist Rot. Beide zusammen ergeben die beiden Pole der 3. Dimension und halten ihre Spannung aufrecht.

 

Indigo ist:

  • Die Farbe des Ur-Bewusstseins-Kristalls
  • Die Farbe des göttlichen Ur-Bewusstseins in diesem Universum
  • Ausdruck der Verbindung zu Gott AMA und der bewussten Verankerung in IHM
  • Symbol der göttlichen Erkenntnis und Wahrhaftigkeit
  • Die Farbe der 7. Dimension und des Gottesbewusstseins
  • Die Farbe der erwachten, bewussten Menschen (vereinigtes Himmels- und Erden-Selbst im Herzens-Zentrum)

Indigo ist die Farbe des Ur-Bewusstseins-Kristalls und damit des Ur-Bewusstseins, welches außerhalb von Zeit und Raum schwingt. Indigo ist die höchste Farbe dieses Universums und der 7. Dimension. Indigo repräsentiert das Gottesbewusstsein und die Gotteserkenntnis. In Indigo ist die Wahrheit Gottes enthalten. Indigo war seit alters her den Priestern Gottes vorbehalten, die in die Mysterien der 7. Dimension und des Gottesbewusstseins eingeweiht waren, und die Dimensionen der Maya endgültig hinter sich gelassen haben. Indigo zeigte ihre Wahrhaftigkeit an.

Indigo ist eine Mischung aus der Geistversenkung und Wahrheit der Farbe Blau, die sich durch die Transformationskraft von Violett gewandelt und neu geboren hat. Das Indigo-Wesen ist sich Gott bewusst und hat die Essenz Gottes in diesem Universum erkannt. Es benötigt keine Farben mehr, um IHN zu sehen, sondern hat Seine Schwingung in sich selbst integriert. So geht Indigo sehr nahe Richtung Schwarz, da es das Ende des Wesens innerhalb seiner irdischen Existenz ist. Wie die Farbe Weiß die Aufgabe von allen irdischen, polaren Strukturen repräsentiert, so drückt auch Schwarz die Loslösung von allen irdischen, polaren Strukturen auf, um über die Farblosigkeit der Dunkelheit bzw. Nacht im Ur-Nichts das reine Bewusstsein zu finden.

Indigo ist somit die Farbe des bewussten Menschen, der sich seines spirituellen Seins bewusst ist in der Lage ist die Fähigkeiten seines Himmels- und Erden-Selbst durch sich auszudrücken und zu lebe. Indigo ist die absolute Einbindung in Gott AMA und die Loyalität zum göttlichen System. Das Geschöpf ist ein wissendes, bewusstes Wesen im Energiefeld Gottes geworden und hat Zugang zu Seinem Bewusstseins-Kristall erhalten.

Die Gegenfarbe zu Indigo ist Orange. Beide zusammen ergeben die beiden Aufstiegsessenzen bzw. Aufstiegsfarben der 7. Dimension.

 

 

Violett ist:

  • Die Farbe der Transformation, Wandlung, Buße und des Fastens
  • Die Farbe der spirituellen Meister und ihrer göttlichen Mitarbeiter bzw. der Wesen, die sich auf dem Weg der Erleuchtung befinden
  • Die Farbe der schöpferischen Wandlung
  • Ausdruck der Ego-Beherrschung und Meisterschaft
  • In seiner reinen Form Ausdruck des göttlichen Wandels (strahlendes Violett) und in seiner unreinen Form Ausdruck der anti-göttlichen Fremdbeeinflussung, die den göttlichen Wandel behindert und das Wesen in alten Ego-Programmen festhalten möchte (unreines Violett)
  • In seiner unreinen Form Ausdruck der Besetzung und Manipulation durch die eigenen Schattenwesen, Inkarnations-Ichs und karmischen Muster der Vergangenheit

Violett ist die Farbe der Transformation und Wandlung des Wesens. Sie wird seit alters her als die Farbe für Buße und Fasten angesehen. So ist Violett die Farbe des Herbstes, der Zeit, wenn etwas zu Ende geht und von seinen irdischen Schattenseiten befreit und gewandelt werden muss, damit es später im nächsten Frühjahr in neuem Glanz wiedergeboren werden kann. Violett gilt auch als Farbe der „Leiden Christi“ (=Transformationsschmerzen) und des Advents. Es ist immer eine Zeit der Entsagung und der Transformation, die mit seelischen und physischen Schmerzen und Leid einhergehen kann. Kein Wandel ist einfach, doch am Ende erwartet den Standhaften das erlösende, heilsame Licht der Liebe Gottes.

Violett ist auch die Farbe der Ego-Meisterung und des Ausstiegs aus dem Rad der Inkarnationen. Es ist die Auflösung des irdischen Ichs und die Wiedergeburt im göttlichen Selbst. Diese Wandlung möchte die anti-göttliche Seite verhindern. So steht Violett in seiner verdunkelten und unreinen Form auch für Manipulation, Fremdbesetzung und Fremdsteuerung durch anti-göttliche Energien, Dämonen oder Geistwesen (die man oft selbst in früheren Inkarnationen durch Karma geschaffen hat). Diese müssen erst überwunden werden, ehe das Wesen zur reinen Form des Violett, nämlich der göttlichen, bewussten Transformation und Selbst-Meisterschaft schreiten kann.

Violett bringt die Spannungen, Blockaden und alten Programme im Wesen an die Oberfläche, damit diese bearbeitet werden können. Es ist keine einfache Farbe, doch wenn sie richtig eingesetzt und angenommen wird, ist sie äußerst wirkungsvoll und förderlich für das gesamte Wesen. Violett zieht sich durch alle Inkarnationen aller Geschöpfe, denn Transformation ist immer wieder von Zeit zu Zeit notwendig, um weiter zu wachsen und sich am Ende selbst zu meistern.

Die Priester der Transformation trugen seit Urzeiten Violett. Sie werden damit als Führer auf dem Weg der spirituellen Meisterschaft der Menschen gekennzeichnet. So ist Violett auch die Farbe der spirituellen Meister, z.B. von Jesus Christi und Saint Germain.  Der Stein der Transformation ist  der Amethyst.

Die Gegenfarbe zu Violett ist Gelb. Beide zusammen ergeben die Lichtwerdung des Wesens in der 6. Dimension.

 

 

Purpur ist:

  • Die Farbe der Herrschaft und Königschaft Gottes
  • Die Farbe von Gottes Thron und Seiner Würde und Autorität
  • Symbol der göttlichen Könige und Hohepriester als Stellvertreter Gottes auf Erden (später von den anti-göttlichen Herrschern missbraucht)
  • Ausdruck der Unterordnung vor Gott AMA und Seinem Thron (Demut, Hingabe und Selbstaufgabe)
  • Der Oberste Schwingungsbereich der 7. Dimension

Purpur, eine Verbindung von Violett, Magenta und Rot, verkörpert die Herrschaft und Königschaft Gottes in Seinem Universum. Purpurfarben sind Sein Mantel und Sein Thron, mit dem er das Universum und alles Seiende regiert. Der oberste Schwingungsbereich der 7. Dimension, kurz vor Seinem Herzzentrum, ist Purpur. Schon seit alters her war Purpur deshalb den göttlichen, eingeweihten „Stellvertretern“ Gottes auf Erden vorbehalten, wie den Oberhütern und Hütern der Erde und später den Pharaonen und Königen, aber auch den Hohepriestern und Eingeweihten. Kein Nicht-Eingeweihter durfte Purpur tragen, da die damit verbundene Macht zu groß war und mit Bedacht eingesetzt werden musste. Purpur wurde nur in heiligen Ritualen verwendet und war Ausdruck des Ranges der Priester.

Später wurde Purpur eine Farbe der anti-göttlichen Seite, die dadurch ihre Macht über die Erde zu legitimieren versuchten. Der byzantinische Kaisermantel war aus Purpur, ebenso das Herrschergewand des römischen Gottes Jupiters und der Herrschermantel Jesu Christi in der ur-christlichen Kirche. In der katholischen Kirche findet sich dieser christliche Herrschermantel heute als liturgische Farbe für die Bischöfe (violett) und Kardinäle (Rot-Purpur), um die Verbindung zur (einst göttlichen) Macht der Erde herzustellen und ihr Amt zu legitimieren.

Purpur ist somit eine zwiespältige Farbe, da sie heute überwiegend von falschen Machthabern und ihrem Ego missbraucht wird. Ihre eigentliche Essenz der Würde, Autorität und Herrschaft Gottes hat sie jedoch weiterhin behalten. In Purpur ist gleichzeitig die Demut vor Gott AMA und das „Kniebeugen“ des Geschöpfes vor seinem Schöpfer enthalten. Wer sich dagegen bewusst die Farbe Purpur umhängt, um damit seine Ego-Macht zu stärken, agiert hochmütig gegenüber Gottes Thron und entfernt sich von diesem.

Die Gegenfarbe zu Purpur ist Braun.  Purpur verbindet die Materie der 1. Dimension untrennbar mit der Herrschaft und Macht Gottes oberhalb der 7. Dimension in Seinem Herzzentrum. Über Braun drückt sich die Macht Gottes aus, die bis zur irdischen Materie reicht. Oben und unten werden damit vereint.

 

 

Rosa ist:

  • Die Farbe der göttlichen Milde und Sanftheit
  • Das Sinnbild der Rose der Wir-Bewussten Liebe
  • Die ursprüngliche, zarte Reinheit der positiven Seite der Farbe Rot ohne ihren negativen Gegenpol
  • Die Farbe der Heilung und Aufweichung des Egos, der dunklen Strukturen der niederen Ebenen und aller karmischen Wunden
  • Unerreichbar für die Ebenen des Anti-Gottes und wird von diesen als „verweichlichte“, schwache Farbe abgelehnt und zu verschmutzen versucht (dunkles Schmutzrosa oder schrilles Pink)
  • Die Farbe der Mystik der reinen, universellen, milden Liebe
  • Die Liebe der weißen Seite und der weißen, naiven Wesen ohne dunklen Einfluss
  • Die Farbe der 4. Dimension und das Wir-Bewusstsein

Rosa ist die Farbe Rot ohne ihrer Rajas-Leidenschaft, Sinnesgier und polaren Spannungen. Rosa ist die weiße Seite von Rot und damit gleichzeitig ihre reine, zarte und lichtvolle Seite, die zwar schwächer sein mag, dafür aber edler und beständiger. Rosa ist seit alters her die Farbe der reinen Kinder und Wesen, die noch unberührt von der 3. Dimension und ihren polaren Kräften sind. Sie sind vom Gift des Egos und der polaren Welt noch nicht beeinflusst worden.  Doch kann in ihnen stattdessen ein weißes Ego „gezüchtet“ worden sein, das ebenso gefährlich wie ein polares Ego ist, da es das Wesen von der Einheit mit Gott und den göttlichen Dimensionen trennt (übermächtig starkes Rosa, das alle anderen Farben zurückweist).

Die rosafarbene Rose ist das Symbol der reinen, universellen Liebe und Mütterlichkeit. Dies drückt sich  in rosafarbenen Muttergottheiten aus, wie Freya, Mut oder Maria. Rosa ist die liebevolle, sanfte, milde Liebe des Lebens aber auch des Todes. Denn durch Rosa haben die Leidenschaften und Spannungen ein Ende. Da aber das Leben nur durch polare Spannungen bestehen kann, stirbt das Wesen mit der Zeit, wenn es nur in der einen polaren, weißen Seite (Rosa) verhaftet ist. Somit führt Rosa im unerlösten Fall auch zum Ende und zum Tod.  Es entsteht keine Weiterentwicklung, sondern Stillstand und Stagnation.

Rosa tröstet und hilft dabei die alten Leidenschaften und Schmerzen des Egos, die in der 3. Dimension präsent waren, loszulassen und zu transformieren. Rosa bringt die Ego-Energien und polaren Spannungen in Frieden, indem es das Pendel auf die weiße, gute Seite schwingt und dort das von der polaren, dunklen Welt gebeutelte Wesen heilt und liebt. Rosa ist somit die Farbe für alle Wesen, die von der Dunkelheit in Mitleidenschaft gezogen, karmisch verletzt worden sind und aus den polaren Ebenen aussteigen möchten. In Rosa können sie neue Hoffnung, Heilung und Liebe erfahren, um danach in neuer Reinheit wiedergeboren zu werden. Rosa öffnet das Herz und stärkt die göttliche Milde in den Wesen, so dass sie den Zugang zu Herzensliebe nicht verlieren und nicht in der Finsternis und Nicht-Liebe des Egos erstarren.

Die Gegenfarbe zu Rosa ist Grün. Über die Verbindung mit der Natur der 2. Dimension kommen die Wesen in Frieden und können aus den polaren Ebenen und ihren zerstörerischen Kräften aussteigen.

 

 

Magenta ist:

  • Die Farbe der Liebe Gottes und Seines Herzzentrums der Liebe in diesem Universum
  • Die Kraft des Herzens und der Herzöffnung
  • Die Ur-Liebe des Universums, aus der alles entstanden ist
  • Die Farbe der 6. Dimension sowie der Vereinigung von Licht und Liebe
  • Ausdruck der Christus- und Nächstenliebe
  • Die Farbe der Vereinigung mit Gott AMA und Seiner Liebe
  • Die Farbe der Engel der Liebe, HGMM

Magenta ist die höchste Farbe der Liebe Gottes und Seines Herzzentrums in diesem Universum. Sie drückt die Liebe Gottes zu Seinen Geschöpfen und umgekehrt aus. Magenta ist damit eine Herzensfarbe, die das Herz des Geschöpfes mit der reinen Liebe Gottes ohne Ego-Energien und unreinen 3D-Gedanken berührt. Magenta wurde seit alters her von den Priestern und Eingeweihten für göttliche, reine, demütige Liebesrituale der Herzensöffnung und Übergabe an Gott verwendet, sowie zur Verbindung mit den spirituellen Meistern und der Heilung des Herzens. Magenta ist die reine Essenz der Liebe, die keine Sexualität und irdische Lust mehr benötigt, um zu existieren, sondern ganz von der Kraft der Gottesliebe lebt. Magenta ist auch die Farbe der spirituellen Meister und ihrer Nächstenliebe und Barmherzigkeit, die sich insbesondere im Strahl von Jesus Christus ausdrückt. Die spirituellen Meister haben die polare Liebe des Universums gewandelt und veredelt, so dass sie wieder zu ihrem reinen Ursprung in Gott AMA zurückkehren konnten.

Magenta ist neben Türkis die Farbe der 6. Dimension und steht für die Meisterschaft des Bewusstseins der Liebe und der Weisheit. Magenta vereint sich mit Türkis zum Strahl der liebenden Weisheit bzw. der weisen Liebe und erfüllt damit die Herzen der Menschen. Magenta ist eine Meisterfarbe. Sie enthält als Basis das Ur-Licht Gottes (Gelb, 5. Dimension), das sich nun  in der 6. Dimension zur stärksten Kraft des Universums erweitert: der Gottes-Liebe. Magenta ist somit nicht nur eine Energie- und Herzensöffnungsfarbe, sondern auch eine Schutzfarbe vor den Ego-Energien  der 3. Dimension und den Minus-Dimensionen Anti-Gottes.   Wer in Magenta und in der Liebe des Herzens ist, kann von der anti-göttlichen Seite nicht erreicht werden.  Magenta ist die Erlösungsfarbe der anti-göttlichen Wesen, deren Herzen durch die Liebe Gottes „geschmolzen“ und erlöst werden.

Die anti-göttliche Seite lehnt deshalb die Farbe Magenta an, da sie die darin enthaltene Liebe der Herzensöffnung als Bedrohung ansieht. Sie lehnt Magenta als dominante, arrogante und snobistische Farbe ab, die sich über die normalen „Ego-Wesen“ stellt und erst mit dunklen Farbnuancen verunreinigt werden muss, ehe sie verwendet werden kann. Für die göttlichen Wesen ist Magenta dagegen die Farbe der Dankbarkeit zu Gott AMA, der göttlichen Schöpfung der Liebe, der Herzensöffnung und des Eingehens bzw. der höchsten Einheit mit Gott AMA. Magenta wird deshalb auch als Farbe für das neue göttliche Zeitalter der bewussten, göttlichen Liebe und des Friedens auf der Erde angesehen.

Die Gegenfarbe zu Magenta ist Türkis und zeigt die zweite Seite der 6. Dimension, nämlich die Weisheit der spirituellen Meister und AGMM. Beide vereinen sich miteinander und bilden das Licht- und Liebe-Bewusstsein der 6. Dimension.

 

 

Rot ist:

  • Das Ur-Feuer und damit das polare Gegengewicht zum Wasser
  • Der Gegenpart der Farbe Blau und des Geistes
  • Das göttliche Leben in Form von Lebensenergie (=Feuer) und Blut (=irdischer Lebenssaft)
  • Die Ur-Weiblichkeit der Erde und des Kosmos (Ur-Göttinnen) und Ausdruck des Yin
  • Die Initiations- und Übergangsfarbe und Ritualkleidung von der Kindheit zum Jugendalter/Erwachsenenalter
  • Die Ur-Kraft der Schöpfung mit seiner positiven Seite (Liebe, Fruchtgabe und Opfer = Demut der Seele) und seiner negativen Seite (Wut, Zerstörung und Tod = Hochmut des Egos)
  • Die Farbe der Leidenschaften und Emotionen der Seele
  • Die Farbe der 3. Dimension und des Egos (dunkelrot, blendend und niedere Triebe ansprechend)

Seit alters her wurde Rot als Opferfarbe verwendet, da in ihr die göttliche Ur-Kraft des Lebens enthalten war. Das Wesen opferte damit symbolisch seine eigenen positiven und negativen Lebenskräfte und karmischen Energien vor dem Altar Gottes, um sie loszulassen und zum Sterben zu bringen. Es gibt sein eigenes Ego auf und tritt ein in die Demut seines göttlichen Seele-Geist-Wesens, um Gott AMA um Hilfe und Führung für seinen weiteren Weg zu bitten. Das Wesen opfert das Kostbarste, was es besitzt, nämlich sich selbst, durch die Farbe Rot, d.h. es tötet sich symbolisch selbst, um neu geboren zu werden. Dieses rituelle Opfer bezieht sich auch auf das feinstoffliche Wesen der Seele, das durch das Opfern und Loslassen seines Egos von seinen 3D-Energien, Karmas, Verunreinigen und niederen Schwingungen befreit wird. Somit ist Rot auch die Farbe der Märtyrer, der Krieger und der Wesen, die sich selbst vor dem Altar Gottes geopfert haben, um dadurch rein zu werden. Der Weg zur Reinheit führt über die Farbe Rot. Rot ist der erste Schritt auf dem spirituellen Weg der Wandlung vom Ego hin zum göttlichen Selbst.

Alle Götter, die mit Energie, Lebenskraft, Stärke und Krieg zu tun haben, sind Lenker der roten Farbe. Sie werden rot gekleidet oder mit roten Haaren und Bärten dargestellt. (z.B. die germanischen Götter Wotan, Donar; die indische Göttin Kali; die rote Tara im Buddhismus; der griechische Gott Ares/Mars; die ägyptischen Götter Seth, Month). Die Priester jener Götter hüllten sich in Rot ein, um sich einerseits vor den gefährlichen lebensfeindlichen Einflüssen von außen zu schützen, andererseits, um an den Lebenskräften Gottes teilzuhaben. Rot diente hierbei oft als Untergewand, worüber ein weißes Gewand getragen wurde. Überreste finden sich davon heute z.B. in der christlichen Kirche und den Messgewändern.

Die Gegenfarbe zu Rot ist Blau. Beide zusammen ergeben die beiden Pole der 3. Dimension und halten ihre Spannung aufrecht.

 

 

Orange ist:

  • Die Farbe des erleuchteten Lichts und der Erleuchtung des Wesens selbst
  • Die Essenz des Lichts Gottes, wenn es nach seiner Reise durch das Universum wieder in Sein Herzzentrum zurückkehrt
  • Die Farbe der Auferstehung und des Aufstiegs in Gott (Pfingstfeuer)
  • Symbol der Befreiung von der Materie
  • In seiner reinen Form das veredelte, befreite Licht Gottes (strahlendes Orange = Aufstieg in das Herzzentrum Gottes) und in seiner unreinen Form (schmutziges, dunkles oder schrilles Oranges) die Erstarrung des gefesselten Lichts innerhalb der Materie (=Abstieg in die Minus-Dimensionen).
  • Farbe der Feuerengel Gottes (HGMM)
  • Die Farbe der 7. Dimension

Orange ist die Farbe des Aufstiegs und der Loslösung von der Materie. Das Wesen entsagt seinem irdischen Selbst (Ego) und begibt sich auf dem göttlichen Lichtstrahl seines Geistes zurück zu seinem Ursprung in das Herzzentrum Gottes. Orange ist die Farbe des Innersten des Herzzentrums Gottes und des Feuers Seiner Sonne. Ganz außen ist dieses rot, dann gelb und in der dritten Schicht orange (im Innersten ist es Gold). So wird Orange auch als die Farbe der Wesen angesehen, die der irdischen Welt entsagen und sich ganz auf den Weg ihres spirituellen Aufstiegs begeben (buddhistische und hinduistische Mönche und Nonnen). Orange gilt zudem als die Farbe der Anhänger Krishnas und des Weltengottes.

In Orange zeigt sich die Veredelung und Reifwerdung des Seelenlichts der Geschöpfe, die nun den ganzen Erfahrungsspeicher in sich tragen, den sie im Laufe ihrer Inkarnationen im Universum gesammelt haben. Die gewanderte Seele ist weise geworden. So steht Orange auch für das Licht der weisen Seelen und ihre Rückkehr bzw. ihren Aufstieg in Gott. Orange repräsentiert die Weisheit des Aufstiegs, was sich u.a. auch im Pfingstfeuer im Christentum ausdrückt. Der spirituelle Meister Jesus Christus wird hier selbst zu jenem erleuchteten Feuer und Ausdruck der bewussten, aufgestiegenen Eigenschaften aller Seele-Geist-Wesen in die 7. Dimension. Orange ist zudem die Farbe aller Wesen der 7. Dimension, so auch der Engel Gottes (HGMM), die als Herrscher des Lichts Meister über all Seine göttlichen Lichtqualitäten und Farben sind.

Die Gegenfarbe zu Orange ist Indigo. Beide zusammen ergeben die zwei Bewusstseinsstrahlen der 7. Dimension, die das Wesen zum Aufstieg und zur Erleuchtung führen.

 

 

Gelb ist:

  • Die göttliche Sonne
  • Die Farbe der Sonnenengel, Galaxie-Engel und des Universums-Engel in ihrer physischen und feinstofflichen Gestalt im Zentrum von allem-was-ist
  • Das Ur-Licht Gottes und Seiner Engel
  • In seiner reinen, strahlenden Gelb-Form das höchste Licht des Universums und Ausdruck allen Lebens und aller göttlichen Geschöpfe (Lebensgelb)
  • In seiner unreinen, verdunkelten Gelb-Form Symbol der Falschheit und des Neides des Anti-Gottes auf das Licht Gottes: schmutziges oder grelles Todesgelb (Farbe der anti-göttlichen Wesen, die von Gott ausgestoßen worden sind)
  • Die Ur-Farbe der Schöpfung und des männlichen Schöpfer-Aspekts
  • Die Farbe der 5. Dimension

Gelb ist die Farbe des göttlichen Lichts und der Lebensenergie, die das ganze Universum erhält und ernährt. Bei den alten Germanen war Gelb die Farbe der Göttin Freya, des Frühlings und des wiederkommenden Wesens, was sich auch in zahlreichen gelben Blumen auf der Wiese zeigt (Johanniskraut, Narzissen, Tulpen, Schlüsselblumen, Löwenzahn, Engelwurz, usw.). Die Frühlingsgötter aller Kulturen wurden Gelb dargestellt, da sie Ausdruck des neu kommenden Lichtes und Lebens des Ostens waren. Ostern ist mit seinen bunt gefärbten Eiern (wovon viele gelb) sind und den gelben Küken ein Symbol des wiederkehrenden Lichts Gottes. Gelb ist gleichzeitig Schutz vor der schwarzen Dunkelheit des Anti-Gottes. Wo Gottes Licht ist, kann einen die Dunkelheit des anti-göttlichen Egos nicht erreichen.

Das Licht ist der Transformator, der Prozesse in Gang setzt. So werden die Früchte durch das Licht der Sonne reif und die Blätter der Bäume werden im Herbst welk und fallen ab. So bringt auch das Licht Gottes in seiner gelben Farbe die Geschöpfe zur Reifwerdung und Vollendung ihres Wesens. Nach dem Eintritt in das Wir-Bewusstsein der 4. Dimension folgt der Aufstieg in das Licht-Bewusstsein der 5. Dimension, wo das Wesen durch das Licht Gottes von allen Flecken der Dunkelheit gereinigt wird und seine inneren Seelenfrüchte bzw. Seelen-Perlen zur Reife und Vollendung führt.

Gelb ist gleichzeitig auch Ausdruck der sonnengleichen Würde und der zentralen Mitte. So trugen die chinesischen Kaiser gelb.  Auch die ägyptischen Pharaonen trugen Gelb, um ihre Abstammung vom Sonnengott Ra zu symbolisieren. Gelb ist zudem die Farbe der männlichen Herrschaft Gottes und seiner Vaterschaft als Schöpfer über alle Geschöpfe in Seinem Universum.

Die Gegenfarbe zu Gelb ist Violett, die Farbe der Transformation. Beide zusammen ergeben die zwei Energiestrahlen der 5. Dimension, die das Wesen zur Lichtwerdung und Reinheit führen.

 

Schwarz ist:

  • Die Farbe des Ur-Nichts
  • Die Farbe der Nacht, des Todes und des Nicht-Seins
  • Ausdruck der Schattenwesen, des Egos und der Finsternis
  • In seiner reinen Ur-Form Ausdruck des polaren, mütterlichen Gegenpols zur weißen Seite (Nichtsein = Ur-Nichts), in seiner unreinen Form jedoch Ausdruck des Anti-Gottes und des Erlöschen des göttlichen Gotteslichtfunkens in den Wesen (=anti-göttlich werden)
  • Die Farbe des Hintergründigen, Mystischen und Geheimnisvollen, Ausstieg aus der Maya (Rückkehr zur Ur-Mutter)

Schwarz ist die Farbe des Ur-Nichts und des Nicht-Seins. In seiner göttlichen Ur-Form wird es auch als Ausdruck der Nicht-Existenz angesehen, d.h. der Askese, Entsagung und der Mystik. So tragen Mönche und Nonnen oft schwarz, jedoch oft in Verbindung mit Weiß, um den Zugang zum göttlichen Gegenpart des Seins, dem Ur-Licht, nicht zu verlieren. Schwarz ohne weiß zu tragen oder zu verwenden, kann dagegen gefährlich sein, da es dann zu einem Kräfteungleichgewicht im Energiesystem kommen kann. Zusammen mit Weiß kann Schwarz eine mächtige Ur-Farbe des Schutzes vor Welteinflüssen und polaren Schwingungen sein. Schwarz gilt als starke Abwehr-Farbe gegen emotionale, zerstörerische Energien und Schwankungen dieser Welt. So wird sie als Schutz vor den Versuchungen des Egos und der Todsünden angesehen, z.B. im Islam.

Schwarz ist eine Farbe, die zeitlos und raumlos ist. Deshalb wird sie von all den Wesen getragen, die aus dem Zeit- und Raumgefüge aussteigen und sich vor deren Beeinflussungen schützen möchten. Dies gilt sowohl für göttliche als auch für anti-göttliche Wesen, denn beide streben nach Bewusstheit, Befreiung und Ausstieg.

Schwarz ohne Weiß kann jedoch auf Dauer zu einem Erstarren der Chakren und der göttlichen Lebensenergie führen. Das Wesen wird gehemmt und blockiert. Ungute Muster werden verdrängt anstatt bearbeitet und erlöst zu werden. Zu viel Schwarz führt zu Entbehrung, Defizit und Depression und verbindet mit den negativen Ebenen des Anti-Gottes. Es steht dann für anti-göttliche Finsternis, Nicht-Liebe, Bosheit, Mangel und Unbewusstheit sowie Trauer, Freudlosigkeit und Verachtung des Lebens. Schwarz ist deshalb auch die Farbe der Schwarzmagier und Todessehnsüchtigen.

Die Todesgötter werden traditionell in Schwarz dargestellt, z.B. Anubis in Ägypten, Hekate als Magiegöttin, Pluto mit Cerberus in Griechenland, Kali und Durga in ihrem Todesaspekt in Indien.  Schwarz ist immer Ausdruck des Übergangs in die jenseitigen Nichtseienden Ebenen, die zwar nicht das wirkliche Ende sind, aber eine zeitlose und raumfreie Ebene darstellen, in welcher vollständige Versenkung im symbolischen „Mutterleib“ der Ur-Schöpfung, Schutz und Nicht-Existenz vorherrschen und sich die vorherige polare Ich-Existenz auflöst.

Schwarz steht außerhalb der Schöpfung und ist Teil der der inneren Pyramide des Universums. Die Gegenfarbe von Schwarz ist Weiß.

 

 

 Weiß ist:

  • Die Farbe des Ur-Seins
  • Die Farbe des Tages, der Ewigkeit und der Auferstehung
  • Ausdruck Gottes, des reinen Lichts und Seiner Lichtwesen
  • In seiner reinen Ur-Form Ausdruck des polaren Gegenpols zur dunklen Seite, in seiner unreinen Form jedoch Ausdruck der Verhaftung in der polaren weißen Seite des Egos und Ablehnung der Dunkelheit (Erstarrung in göttlich „naiv“)
  • Die Farbe der Priester und Gottes-Geweihten, der heiligen Zeremonien und Übergangsriten
  • Die höchste Farbe der Reinheit, Keuschheit und Vollkommenheit

Weiß ist die Farbe des Ur-Seins und des Ur-Lichts. Es ist die Helligkeit und die Reinheit Gottes. Seit alters her wird weiß als die reinste aller Farben angesehen, die bei entsprechenden göttlichen Ritualen verwendet wurde. Die „weißen Götter“ wie Baldur, weiße Tara, Apollon, Osiris galten als die höchsten aller Götter. Weiß ist das Ablegen aller Unreinheit der 3. Dimension und des Menschen-Ichs, um wieder rein zu werden. Die alte Existenz wird gelöscht und eine neue, noch unbestimmbare beginnt. Man tritt in einen neuen Daseinszustand über. So tragen die Priester bei wichtigen göttlichen Zeremonien, wie z.B. der Priesterweihe oder Ablegung von Ordensgelübden, immer die Farbe Weiß.  Aber auch die Braut bei der Hochzeit trägt weiß, um damit ihre Reinheit zu bekunden.

Die Farbe Weiß bedeutet auch, dass man allen anderen polaren Farben der Schöpfung entsagt und zu seinem Ursprung, nämlich Gott, zurückkehrt. Die Ich-Identifikation wird abgelegt und aufgegeben und man geht ganz im weißen Licht Gottes auf. Weiß ist somit auch die Farbe der Freiheit vom niederen Ich und der Einheit mit dem höheren Selbst. Es ist Symbol der Erleuchtung, Verklärung und Vollkommenheit. In ihrer unguten, anti-göttlichen Form kann Weiß aber auch für die Kälte, das Eis und die Lähmung des Anti-Gottes und seiner Anhänger stehen, die im Licht des Egos erstarrt sind ohne sich weiterzuentwickeln und zu reinigen. Sie sind dann erstarrte schein-weiße Flecken auf einem rein-weißen Gewand.

Die Reinheit und Vollkommenheit des Weiß drückt sich auch in Blumen und Steinen aus. Die weiße Rose, die weiße Lilie und der weiße Lotos sind Lichtsymbole, die die Reinheit ihres Trägers und die Auferstehung symbolisieren (z.B. Lotosblüte für das Nirvana im Buddhismus, Auferstehungssymbol im Hinduismus und Ägypten, Reinheit Marias). Der Bergkristall ist das Symbol der Reinheit des Geistes, der seine Unsterblichkeit im Diamanten und dessen absoluter Reinheit und Härte findet.  Weiße Tiere galten seit jeher als heilige Symbol der Götter, wie der weiße Delphin für Apollon, das Einhorn für die Elfen und später für Jesus Christus, der weiße Stier für Jupiter, das weiße Pferd für die keltische Göttin Epona, die weiße Kuh für Krishna und Vishnu. Weiß ist die Farbe aller lichtvollen Wesen, Götter, Engel und spirituellen Meister.

Weiß ist die stärkste Abwehrfarbe gegen die Dunkelheit, weswegen sie auch für magische Schutzrituale verwendet wird. Sie schützt sowohl die Lebenden als auch die Toten, so dass Weiß auch eine Trauer- und Todesfarbe ist, z.B. in Indien und China.

Weiß steht außerhalb des Rades der 12 Farben und ist Teil der inneren Farb-Pyramide. Ihre Gegenfarbe ist Schwarz.

 

 

Grau ist:

  • Die Farbe der unerlösten Mitte
  • Ausdruck der Unbewusstheit und Verblendung
  • Symbol des Nebels der 3. Dimension und der Schleier der Maya
  • Die Spannung zwischen Weiß (Sein) und Schwarz (Nicht-Sein)
  • Die unerlöste Essenz von Sein und Nichtsein => Minus-Dimensionen, Anti-Gott und sein Gefolge
  • Manipulationsausdruck des Anti-Gottes

Grau ist Ausdruck der Nebel der 3. Dimension, der die Wesen in der Maya und Unbewusstheit festhält. Grau schirmt vom wahren Wissen und der Essenz der Wahrheit des Universums ab, wodurch die Wesen in der Begrenzung gefesselt sind. Grau ist eine Spannungsfarbe zwischen Weiß und Schwarz, zeigt jedoch nicht deren göttliche, vereinte Essenz, sondern deren unversöhnliche, Spannungsgeladene Energie, die nicht bereit ist sich zu vereinigen, sondern sich selbst im Krieg zerstört hat. Dadurch kann keine Erleuchtung und Meisterschaft entstehen, denn zuerst müssen alle Spannungen und Konflikte beseitigt werden, ehe Einheit und Frieden entstehen können. Grau ist somit eine „Sackgasse“.

Grau verschleiert und hält in den Nebeln der Maya fest. Es ist energiearm und unbewusst. Das Licht Gottes und Seiner Sonne kann durch die Nebelschleier nicht mehr zur Erde durchdringen und es herrscht eine graue Energie des Leidens und der Tristesse vor. Grau sind die unbewussten Menschen der 3. Dimension, die Gott und Sein Licht nicht mehr sehen können und es vergessen haben. So galt Grau seit alters her als die Kleidungsfarbe des unwissenden Volkes, der Arbeiter, Sklaven und Gefangenen. Die bewussten Menschen, insbesondere die Priester und Eingeweihten, trugen kein Grau, denn sie waren wissend. Heute wird Grau als Mode- und Manipulationsfarbe der anti-göttlichen Seiet eingesetzt. Grau gekleidete Menschen haben oft eine graue Aura und sind in dem Leid und den Spannungen der 3. Dimension gefangen. Sie sind vollständig unter dem Blendwerk des Anti-Gottes und seiner Dämonen schwingend und nicht mehr sie selbst. Das göttliche Sein und die Hoffnung auf Freiheit und Bewusstheit wird abgelehnt oder nicht mehr erkannt.

Grau ist in Wirklichkeit keine Farbe, sondern  es ist die Vermischung von Weiß und Schwarz, die kein neues Leben hervorbringt, sondern Erstarrung und Unfreiheit bietet. Grau ist die Farbe der Minus-Dimensionen, der dunklen Astralebenen, ihrer Geister und der anti-göttlichen Seite. Die dortigen Wesen haben sich selbst die göttlichen Farben genommen, um in der Dunkelheit und Grauheit des Anti-Gottes zu schwingen. Der Anti-Gott lehnt nämlich selbst alle Farben ab. Da er selbst nicht schöpfen kann, mischt er aus den vorhandenen Farben negative Töne, die Ausdruck seiner Minus-Schwingungen und Ego-Gedanken sind. So ist Grau die Farbe der Ablehnung Gottes und der Manipulation bzw. Versklavung durch das Ego der Minus-Dimensionen und den Anti-Gott.

Grau hat keinen Gegenpol, da es selbst ein missglückter Versuch der Einheit von Weiß und Schwarz ist.

 

 

 

Silber ist:

  • Die veredelte Farbe des Nicht-Seins, das sich mit der veredelten Essenz des Seins (Gold) zu einer neuen Einheit verbindet
  • Der geläuterte, höchste Geist des Universums
  • Die Farbe des Höchsten und der Engel des Höchsten
  • Das Licht des Mondes und der Ur-Weiblichkeit

Silber ist der veredelte Geist und das veredelte Geist-Bewusstsein des Nicht-Seins. Es ist das Endziel des Geistes und des Nicht-Seins. Silber kann von Gold nicht mehr getrennt werden, da es mit diesem Eins ist. Beide zusammen ergeben das Endziel und die Krone der göttlichen Schöpfung.

Silber ist der Glanz des Weiß. Wenn Weiß zu Licht wird, d.h. erleuchtet wird, funkelt es silbern. Silber ist somit das veredelte Weiß. Silbern ist der Lichtglanz des EINEN in der Schöpfung und ähnelt in seiner Schwingung dem mystischen Weiß des Mondes. Silber gilt seit alters her als Symbol der höchsten , verborgenen, mystischen Reinheit. In der Magie und Alchemie wird Silber zusammen mit Gold als die höchste Dualität des Universums gesehen, die zusammen eins sind. In der ägyptischen Mythologie waren z.B. die Gebeine der Götter, die unzerstörbar und damit ewig waren, aus Silber. Silber galt als Farbe der Ewigkeit. In Griechenland wurde Silber als Farbe der Tempel und ihrer Beständigkeit angesehen. Im Christentum wird Maria als Ausdruck der höchsten Reinheit u.a. in Silber dargestellt.

Die Engel des Höchsten tragen Silber und drücken den höchsten Veredelungszustand des Universums und der Schöpfung durch sich aus. Silber ist somit die Farbe der höchsten Kraft von allem-was-ist und kann mit allen anderen Farben kombiniert werden, um ihre innenliegende Essenz zu veredeln und zu erhöhen, so dass aus ihnen höchstes Silber-Gelb, höchstes Silber-Rot, höchstes Silber-Blau, usw. entsteht.

Silber ist Ausdruck der höchsten Weiblichkeit im Universum und ihrer Weisheit. Deshalb wird der Mond oft mit der Farbe Silber verbunden, denn er steht auf der Erde für das Weibliche und das Nicht-Sein des Geistes. Silber ist das Endziel der Weiblichkeit, der Frauen und gleichzeitig ihr höchster Schutz. Silber ist aber auch die Läuterung des Geistes aller Wesen, um zu ihrem wahren Ursprung zurückzukehren und eins mit der Essenz des höchsten Ur-Geistes zu werden.

Silber ist keine Farbe des Rades der 12 Farben, sondern steht im innersten Zentrum des Kreises. Es ist zusammen mit seinem Gegenpart Gold das Endziel von ALLEM-WAS-IST.

 

Gold ist:

  • Die veredelte Farbe des Seins, das sich mit der veredelten Essenz des Nicht-Seins (Silber) zu einer neuen Einheit verbindet
  • Die geläuterte, höchste Seele des Universums
  • Die Farbe von Gott AMA und Seiner goldenen Feuersonne
  • Das Licht des Sonne und der Ur-Männlichkeit

Gold ist die veredelte Seele und das veredelte Seelen-Bewusstsein des Seins. Es ist das Endziel der Seele und des Seins. Die höchste Energie und Essenz Gottes ist Gold. Gold und Silber sind untrennbar miteinander verbunden. Zusammen ergeben sie die Essenz und Krone der Schöpfung.

Gold ist das Wertvollste und Einzigartigste, das es für die Menschen gibt. Alles, was besonders kostbar ist, wird in Gold dargestellt oder mit Gold verkleidet. So waren die Tempel früher mit kostbaren Goldkunstwerken versehen, um den hohen Wert Gottes auszudrücken. Gleichzeitig wurde das Gold Gott und den Göttern als Opfer übergeben, damit es die Menschen nicht für sich behielten und dadurch dem Ego-Gott in sich huldigten und ihm Nahrung gaben. Denn Gott ist in Form von Gold eine gigantische Kraft aus höchster Fülle und Übermaß, die bei falscher Verwendung die Menschen hypnotisieren und in einen Goldrausch des Größenwahns stürzen kann, der sie von den göttlichen Ebenen trennt.

Gold ist Ausdruck des Lichts der göttlichen Sonne. Es ist die warme Farbe des Gelb, die zu einer reinen, erleuchteten, glänzenden Essenz wird, die nichts Grelles, Polares mehr hat, sondern nur noch wärmend und allumfassend ist.  Die höchsten Schätze der Menschheit sind immer aus Gold. Gold selbst kann sich mit den vorhandenen Farben verbinden und diese zu neuer goldener, veredelter Schwingung führen, wie gold-grün, gold-rot, gold-blau, usw.

Gold galt seit jeher als Symbol der Götter. In der germanischen Mythologie ist der Saal der Asen-Götter mit Gold getäfelt. Der Hammer Thors ist nach einer dänischen Volkssage golden und Sif, die Gemahlin Thors, hat goldenes Haar.  Gold war die Farbe und das Metall des Sonnengottes Amun-Re und im alten Ägypten heilig. Die Tempel wurden mit dem göttlichen Licht in Form des Edelmetalls großzügig geschmückt und verkleidet. Auch der Pharao selbst umgab sich mit Gold, um seine göttliche Abstammung zu zeigen. Bei der Priesterschaft wurde Gold jedoch aufgrund der Bescheidenheit und  Versuchung selten eingesetzt, auch wenn es den Altar zierte und die Ritualgegenstände aus Gold waren.

In allen Religionen, bei allen Herrschern und Völkern galt Gold als spiritueller Ausdruck des höchsten Lichtes Gottes. Doch nur die reinen Wesen waren fähig dieses Licht zu erkennen und in sich aufzunehmen, um sich selbst zur Veredelung zu führen. Die unreinen Ego-Wesen missbrauchten das Gold und wurden von der Gier ihres Egos in Prunk, Verschwendung und Kriege getrieben. Die magische Schutzkraft des Goldes, die erkennt, ob ein Wesen eine reine Gesinnung hatte oder nicht, hatte sie abgewiesen und ließ sie sich selbst zerstören. So sind nur die Reinen in der Lage das goldene Ur-Licht Gottes in sich aufzunehmen und sich selbst und ihre Seelen zu veredeln und in die Ur-Sonne des Seins aufzusteigen.

 

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 

 

Darauf sah ich, wie aus dem Geheimnis des auf dem Throne Sitzenden ein großer Stern in lichtem Glanz und strahlender Schönheit hervorging. Ihm folgten zahlreiche sprühende Funken, die alle mit ihm zum Süden zogen. Doch schauten sie den auf dem Throne Sitzenden mit einem Blicke an, als kannten sie Ihn nicht. Plötzlich kehrten sie sich von Ihm ab und steuerten dem Norden zu, hinweg aus seinem Anblick. Im gleichen Augenblick erloschen sie und wurden schwarz wie schwarze Kohle. Und sofort fuhr ein Wirbelwind von ihnen aus, der sie vom Süden verjagte, zum Norden hin, hinter den, der auf dem Throne saß. Sie stürzten in den Abgrund und nicht einen von ihnen sah ich wieder.

Doch schaute ich, wie bei ihrem Erlöschen sofort der lichte Glanz, der ihnen entzogen war, zu dem zurückkehrte, der auf dem Throne saß.“

Mit diesen Worten beginnt die Heilige Hildegard von Bingen (1098 – 1179) die erste Schau des dritten Buches aus ihrem Werk „Scivias – Wisse die Wege“, in welcher sie den Fall Luzifers und seiner Engels-Schar aus dem göttlichen Himmelreich sowie den Verlust ihrer Göttlichkeit darstellt (aus dem Buch „Scivias – Wisse die Wege“ von Hildegard von Bingen (nach dem lateinischen Originaltext des illuminierten Rupertsberger Kodex ins Deutsche übertragen), Otto Müller Verlag Salzburg 1954):

Der spirituelle Meister Jesus Christus spricht zu Hildegard:

„Der große Stern ist Luzifer, der Lichttragende Engel, jetzt Satan, der Teufel. Nach dem Willen des allmächtigen Vaters trat er bei seiner Erschaffung im Schmucke blitzender Herrlichkeit und im Gewande lichter Schönheit ins Dasein, und mit ihm sprühten alle Funken auf, die seine Heerschar bilden. Damals schimmerten sie wie Blitzesleuchten. Jetzt sind sie erloschen in dunkler Finsternis. Luzifer neigte sich zum Bösen. Er schaute nicht auf Mich, der Ich allein vollkommen bin. Im Vertrauen auf sich selbst glaubte er, beginnen zu dürfen, was er wolle, und vollbringen zu können, was er beginne. So gab er die Ehre nicht dem, der auf dem Throne sitzt, dem er sie als seinem Schöpfer schuldete, sondern sich selbst. Das war seine Hinwendung zum Bösen. […]

Das Auge Luzifers und seiner Engel wich von der geraden Richtung ab, und sie verachteten in ihrem Stolze den, der im Himmel herrscht. Gleich nach ihrer Erschaffung kosteten sie die Gottlosigkeit, die sich dem Verderben zukehrt. Sie schauten auf Gott nicht mit dem Blicke erkennender Liebe, sondern mit dem Verlangen, sich über Ihn, den sie nicht kennen wollten, emporzuschwingen. Da loderten die Flammen der Selbstüberhebung in ihnen auf. Sie wandten sich von Ihm und seinem Erkennen ab. Lieber steuerten sie ihrem eigenen Untergange zu, als dass sie das Verlangen in sich aufkommen ließen, Gott in seiner Herrlichkeit zu schauen.

Sofort erloschen sie und wurden schwarz wie Kohle [schwarze Engel]. Da Luzifer mit seinem Anhang stolz verschmähte, Gott zu erkennen, erstarb in ihm der blitzende Lichtglanz, mit der ihn die Macht Gottes bekleidet hatte. Er selbst zerstörte in sich die innere Schönheit, deren Erkenntnis ihm zum Guten hätte dienen sollen, und streckte sich gierig nach der Bosheit aus, die ihn in ihren Schlund zog. So erlosch er für die ewige Herrlichkeit und stürzte in immerwährendes Verderben. Auch die übrigen [Engel] wurden schwarz wie erloschene Kohlen. Mit ihrem Anführer wurden sie der Herrlichkeit ihres Glanzes entkleidet. Sie erloschen in finsterer Verderbnis, jegliches Lichtes der Seligkeit beraubt, wie es die Kohle des leuchtenden Feuerfunkens entbehrt.

Und alsbald fuhr ein Wirbelwind von ihnen aus, er sie in den Abgrund stürzte. Die Windsbraut der Gottlosigkeit wirbelte die Engel der Bosheit hoch, da sie sich über Gott erhoben und Ihn durch ihren Stolz zu Fall bringen wollten. Sie verwehte sie in die Bitterkeit schwarzen Verderbens. Sie riss sie vom Süden, d.h. vom Guten, weg und trieb sie nach rückwärts, in [immerwährende] Vergessenheit. Für Gott, der alles beherrscht, sind sie nicht mehr. Nach Norden sind die verweht, auf dass sie dort schmachvoll zugrunde gingen, wo sie sich stolz erheben wollten. Ihr Hochmut stürzte sie in den Abgrund des ewigen Todes. Untergegangen sind sie, und im Lichte werden sie nicht mehr erschaut, wie ich durch meinen Knecht Ezechiel zu jenem Walde gegen Mittag sprach, der reiche Frucht der Gerechtigkeit hätte bringen sollen und sie nicht getragen hat: „Siehe, Ich werde in dir ein Feuer entzünden und in dir alle grünen und alle dürren Bäume verbrennen lassen. Die Flamme des Brandes soll nicht erlöschen, und alle Angesichter sollen durch sie versengt werden von Mittag bis nach Mitternacht. Und alles Fleisch soll sehen, dass Ich, der Herr, es entzündet habe, und dass es nicht erlöschen wird!“ (Ez 20, 47-48)

Das will besagen: Du Tor! In deinem Stolze hast du dich wider Mich erhoben, der Ich weder Anfang noch Ende habe. Mein Eifer wird in dir das Feuer meines Zornes entzünden. Verbrennen soll davon in dir all das Grüne, dein Lebenssaft, aus dem du in falscher Triebkraft dein Werk ansetztest, weil du in deiner Torenweisheit das zu sein trachtetest, was dir dein Stolz eingab. Verbrennen sollen davon in dir all deine Dürre und die Unfruchtbarkeit der Sünde – in dir und allen, die mit dir stürzen. Denn den Frevel wider das Gute flüsterst du den Menschen ein. […] Aber diese Verführung wird dir keine Rettung bringen. Sie wird in dir zum ewigen Feuer entbrennen. Kein Lohn des Heils bleibt dir, noch denen, die deinem Beispiel folgen. Nicht soll die rächende Flamme des Brandes mit ihren Strafpeinen erlöschen, sondern den niedergeschmetterten Stolz verbrennen. […]

Auserwählte und Verdammte werden die Hölle erkennen, die Auserwählten, weil sie ihr entronnen sind, die Verdammten, weil sie in ihrer Strafpein weiter dauern werden. Und sie alle werden wissen, dass Ich, der Herr, der Allmächtige, sie entzündet habe, zum Entgelt deiner Missetaten, o Teufel. Und sie wird nicht erlöschen, dir zur Qual und deinem Anhang.

So stürzte das Verderben teuflischen Stolzes Satan und seine Engel in die äußerste Finsternis ewiger Pein ohne jeden Trost des Lichtes. Kein Ort ist für sie im ewigen Lichte, und du, gebrechlicher Mensch, siehst von ihnen nichts mehr…

Dass bei dem Erlöschen der Sterne sofort der lichte Glanz zu Gott zurückkehrte, besagt: Das klare, strahlende Licht, das der Teufel durch Stolz und Anmaßung in sich auslöschte, als in ihn und seiner Anhänge der Todeskeim fiel – Luzifer leuchtete nämlich in reinerem Licht als die übrigen Engel -, kehrte zu Gott, dem Vater zurück. Er barg es in seinem Geheimnis, denn diese strahlende Herrlichkeit sollte nicht in die Leere gehen. Für ein anderes geschaffenes Licht wollte Gott sie hinterlegen. Das Lichtkleid derer, die auf Gottes Wink körperlos, ohne die Hülle des Fleisches ins Dasein getreten waren, des Teufels und seines Anhangs, bewahrte Gott dem Lehm, den Er zum Menschen bilden wollte. Doch hüllte Er das Licht in die niedere Erdennatur, damit nicht auch der Mensch sich zu einem zweiten Gott aufwerfe. Hatte doch der Lichtgeschaffene, von Strahlenglanz Umkleidete, der nicht mit gebrechlicher, elender Fleischeshülle bedeckt war, nicht bestehen können ob seiner Selbstüberhebung. Denn es gibt nur Einen Gott ohne Anfang und ohne Ende in Ewigkeit. Verbrechen über alle Verbrechen ist es, wenn einer sich Gott gleichmachen will.“

Mit diesen Worten endet die erste Schau des dritten Buches der Heiligen Hildegard von Bingen, in welcher sie den Fall Luzifers und seiner Schar beschreibt.

Im Buch „Heilwissen – Causae et Curae“ schreibt Hildegard von Bingen weiter über den Anti-Gott bzw. Luzifer:

Luzifer wurde mit solcher Macht aus dem Himmel gestürzt, dass er sich nicht mehr aus der Hölle (*) entfernen kann. Könnte er das, würde er alle Elemente durch seine Macht verändern, so dass er sogar das Firmament rückwärts laufen ließe, dass er die Sonne, den Mond und die Sterne verdunkelte, dass er den Lauf der Wasser aufhielte und in der Schöpfung viel Unheil anrichtete. Ihm hängt die ganze Schar der Dämonen an, von denen einige größere, etliche geringere Macht haben. Es gibt aber auch einige, die mit den Menschen öfters verkehren, die heiligen Stätten weniger meiden und auch vor dem Kreuz des Herrn und dem Gottesdienst weniger zurückschrecken. Sie alle arbeiten mit Luzifer gegen die Welt.

Im Vergleich mit Luzifers Gewalt hat der Teufel (**) beinahe so große Stärke, Macht und Bosheit, wie es auch gleichsam seine Begierde und sein Wille ist. Weil Luzifer sich nicht bewegen kann, wird er als der Python der Dämonen in die Welt gesandt. Er hat die Macht durch Täuschung zu betrügen und viele andere schlimme Eigenschaften. So hat er Adam im Paradies verführt und zum Herrn der Erde erklärt. Er wird den Hauch Luzifers durch dessen Macht zum Antichrist bringen, damit ihn dieser aufnehme. Seine Macht wird bis zu diesem Ort aufsteigen, von dem der Teufel herabgestürzt wurde und in die Tiefe fiel. Dort ist der Zorn Gottes zum Feuer geworden in der schwarzen Masse der Stürme mit so erbitterter Gewalt, dass er oft in den Elementen herausbrennt, sie zerreißt und mit seiner Stimme Schrecken verbreitet, dass der Teufel aus Angst vor ihm seine Kräfte nicht offen, sondern nur wie ein Dieb zu zeigen wagt. Daher ist er auch ein Lügner. Dieser Zorn wird auch am jüngsten Tag die Elemente verbrennen und zerstören. Das ist Gottes Strafgericht für Luzifer und seine Schar.

Als Gott dem heiligen Evangelisten Johannes verbot, die Stimmen aufzuschreiben, die aus dem Donner sprachen, geschah dies deshalb, weil sie damals alle Schrecken und Ängste offenbarten, die die Menschen vorher und nachher ausgestanden haben und noch ausstehen werden. Denn wüsste sie der Mensch im Voraus, könnte er sie wegen der Schwäche des Fleisches und wegen der zu großen Schrecken nicht ertragen. Denn der Mensch erträgt sie leichter, wenn sie im Lauf der Zeit und in zeitlichen Abständen eintreffen, als wenn er sie auf einmal im Voraus wüsste. Und es ist auch deshalb so geschehen, weil der Donner so furchtbar, so gewaltig und schrecklich ist und weil der Mensch, wüsste er, was es für eine Bewandtnis mit dem Donner hat, ihn fürchten würde, so dass er den wahren Gott aus Furcht vor dem Donner, da er seine Stimme hört, hintansetzen würde.“

(* Hölle = Ego-Herzzentrum des Anti-Gottes nach der Minus 7. Dimension im Nichts. Luzifer kann die Hölle nicht verlassen, da ihn Gott sonst verbrennen bzw. auflösen würde. Er ist somit bewegungsunfähig und auf das Nichts bzw. Ego-Herzzentrum beschränkt. Er schickt aber seine Dämonen aus, die für ihn im Universum agieren. Diese Dämonen sind anti-göttlich und bestehen aus purer Ego-Energie. Luzifer ist das höchste aller anti-göttlichen Egowesen und besteht ebenfalls aus dieser Ego-Energie. Würde er das Ego-Herzzentrum verlassen, wäre er für die göttlichen Engel greifbar und würde sofort im höchsten Feuer Gottes aufgelöst werden. Nur im Nichts bzw. im Ego-Herzzentrum ist er „sicher“. Dies entspricht dem göttlichen Plan und Willen, dass Gott AMA einen Gegenpol in der Schöpfung braucht, der sich scheinbar außerhalb von IHM befindet, aber in Wahrheit im tiefsten Winkel der Schöpfung ist und jederzeit von IHM aufgelöst werden kann, indem Er ihm die Grundlage des Nichts entzieht).

(** Aus dem einstigen Engel-Luzifer wurde später in abgewandelter Form der Teufel, d.h. der schwarze Versucher. Beide sind letztendlich eins.)

Alle Seele-Geist-Wesen/Individuen sind am Beginn ihres Inkarnationszyklus im Universum göttlicher, reiner und lichtvoller Natur, wie ein unbeschriebenes Blatt Papier. Im Laufe ihrer Inkarnationen und der damit verbundenen Erfahrungen, die sie durchlaufen, kann es sein, dass sie mit den Versuchungen des Anti-Gottes/Luzifers konfrontiert werden, ihre Seelen immer dunkler werden und sie schließlich auf die anti-göttliche Seite übertreten. Ihr Herz, das einst göttlich liebevoll, rein und lebendig war, wird dann unrein, hart und tot.

Dieser Vorgang wird auch als Erblindung des Herzens bezeichnet. Der Mensch ist dabei nicht mit seinen physischen Augen erblindet, sondern mit seinem Herzen und dem göttlichen Gotteslicht-Funken, der in seiner Brust ist). Das Herz steuert das gesamte System des Wesens. Ist es z.B. verdorben, so ist auch der ganze Körper verdorben. Ist es heil, so ist auch der ganze Körper heil.

Der Wechsel eines Individuums auf die anti-göttliche Seite, kann auch mit einem seelischen Tod verglichen werden. Er hat die Prüfung Gottes nicht bestanden, ist der Versuchung des Anti-Gottes/Luzifers erlegen und hat sein göttliches Licht, das ihm sein SGW-Leben erst ermöglicht hat, verloren.

Bildlich kann man es sich mit folgender Metapher vorstellen:

Gott AMA gab jeden SGW (Seele-Geist-Wesen) zu Beginn seines Inkarnationszyklus eine brennende Kerze, die ein Teil Seiner göttlichen Flamme war, die auf ewig in Seinem Herzen brennt. Die Aufgabe für das SGW war es, diese brennende Kerze durch ein Labyrinth (Schöpfung Gottes und die Maya des Universums) unbeschadet zum Ausgang (zurück zu Gott AMA) zu bringen und das Licht auch in der Gott-Ferne am Leuchten zu halten, ohne dass die Kerze erlischt.

Eine scheinbar einfache Aufgabe, doch Gott AMA stellte einige Hürden in den Weg. So schuf er den Anti-Gott/Luzifer, um die Seele-Geist-Wesen bei ihrer Aufgabe zu prüfen und das Licht der Kerze zum Erlöschen zu bringen. Dabei konnte der Anti-Gott alle nur denkbaren Mittel der Versuchung und Verführung einsetzen, um die SGW hinsichtlich ihrer Standhaftigkeit zu prüfen. Damit der Anti-Gott die SGW überhaupt erreichen konnte, „pflanzte“ Gott AMA über Luzifer allen SGW ein Ego ein (Aspekt ihrer Individualität), durch die sie für die Ego-Energien des Anti-Gottes empfänglich wurden. Dies war eine zusätzliche Hürde von Gott AMA, um seine SGWs zu prüfen.

So vergaßen einige SGW angesichts der vielen materiellen Ego-Versuchungen und Ablenkungen ihre Kerze und die damit verbundene Aufgabe, bis das Licht kein Wachs (Gottesenergie) mehr hatte und ausging. Das SGW wechselte demnach auf die anti-göttliche Seite und hatte die Prüfung nicht bestanden. Sein Kennzeichen war fortan die fehlende Kerze, die darauf aufmerksam machte, dass das SGW das Gotteslicht in der Gottferne nicht bewahren konnte und durch die Prüfung gefallen war. Seine Aufgabe bestand nun darin, die SGW, die noch eine brennende Kerze hatten, an ihrem Weg zu hindern und auch ihr Licht zum Erlöschen zu bringen. Eine weitere Prüfungshürde von Gott AMAefür die göttlichen SGW.

Andere SGW dagegen blieben auch bei den größten Versuchungen des Anti-Gottes standhaft, verbanden sich auch in tiefster Dunkelheit immer wieder mit Gott AMA und seiner Energie, um neuen Brennstoff für ihre Kerze zu erhalten. Dadurch konnten sie eines Tages den Weg aus dem Labyrinth herausfinden und die brennende Kerze sicher in das Ziel (zurück zu Gott AMA) bringen. Sie hatten die von Gott AMA erhaltene Aufgabe erfolgreich gemeistert und sich als wahrhafte, standhafte Diener Gottes ausgezeichnet. Eine Belohnung Gottes für ihre bestandene Prüfung war ihnen gewiss.

Jedes SGW (Seele-Geist-Wesen) wird also von Gott AMA geprüft, ob es auch wirklich ein reifes, zuverlässiges, gewissenhaftes, standhaftes und loyales SGW ist, das IHM zu 100% ergeben ist und auf das ER auch in größter Dunkelheit zählen kann. Gott AMA trennt damit die Spreu vom Weizen. Jeder Leser kann sich an dieser Stelle nun selbst Gedanken über den Zustand seiner „Kerze“ machen, ob sie vielleicht schon erloschen ist oder kurz vor dem Erlischen ist, ob sie dringend Wachs (göttliche Energie) benötigt oder ob sie bei Wind und Wetter kraftvoll und strahlend hinaus in die Welt leuchtet.

Anti-göttliche SGW werden vor ihrer zugehörigen, ursprünglichen SGW-Gruppe mit einem AG (=Anti-Göttlich) gekennzeichnet, z.B. AG-AGM oder AG-GEM.  In der Regel sind AGM (All-Geist-Menschen) anfälliger für die Versuchungen des Anti-Gottes als z.B. AGMM (All-Geist-Menschen-Mitarbeiter) oder GEM (Gott-Erden-Menschen), da sie keine direkte Verbindung zum Universum-Gott haben und die Geist-Struktur des Anti-Gottes dem All-Geist-Gott auf den ersten Blick in bestimmten Punkten ähnelt. Auf den zweiten Blick herrscht zwischen Anti-Gott und All-Geist-Gott jedoch ein großer Unterschied vor: das Fehlen von göttlicher Liebe auf der einen (stattdessen herrscht Hass vor) und das Vorherrschen von göttlicher Liebe auf der anderen Seite!

Göttliche Mitarbeiter werden in der Regel nur sehr selten anti-göttlich, da sie eine sehr starke Verbindung zum Gott AMA bzw. den spirituellen Meistern haben, der sie großteils vor den Versuchungen des Anti-Gottes abschirmt und bewahrt. Zusammenfassend muss man sagen, dass insbesondere die SGW mit einer schwachen Verbindung zu Gott AMA anfällig und offen für den Anti-Gott sind.

Hohe Mitarbeiter/Engel des Anti-Gottes/Luzifer werden als „Schwarze Engel“ oder „Ego-Herz-Wesen“ bezeichnet. Dieser Begriff steht ohne den dazugehörigen ursprünglichen SGW-Typus, da dieser aufgrund des vollständigen Eintritts in die anti-göttliche Struktur kaum bzw. gar nicht mehr feststellbar ist. „Schwarze Engel“ sind entweder einfache anti-göttliche Wesen, die sich ähnlich einem AGM zu einem höheren anti-göttlichen Mitarbeiter „hochgearbeitet“ haben und dadurch in die AG-Engels-Struktur eingetreten sind, oder ursprüngliche, göttliche HGMM, die sich dem Anti-Gott zuwandten und in seine anti-göttliche Hierarchie wechselten. Ein solcher Engels-Wechsel von der göttlichen zur anti-göttlichen Seite ist sehr selten, aber bei bestimmten Rahmenbedingungen möglich.

Der Anti-Gott/Luzifer hat wie der Gott AMA ein eigenes Herzzentrum, das sogenannte „Ego-Herzzentrum“, das sich am tiefsten Punkt der göttlichen Schöpfung im Universum befindet, d.h. in maximaler Entfernung zum Herzzentrum des Universum-Gottes. Das „Ego-Herzzentrum“ ist ein Abbild des göttlichen Herzzentrums, unterscheidet sich jedoch durch die hochgradige anti-göttliche Ego-Schwingung in Verbindung mit den AG-Qualitäten Nicht-Liebe/Hass, Dunkelheit/Finsternis und Unfrieden/Krieg, die von dort aus permanent in das Universum ausströmen.

Um das „Ego-Herzzentrum“ herum befindet sich ringförmig die drei AG-Engels-Hierarchien sowie die Minus-Dimensionen (-7. bis -1. Dimension), die schließlich bei der sogenannten Null-Schnittstelle die göttlichen Dimensionen in Form der +1. Dimension berühren.

Letztendlich ist alles, was ist – auch das „Ego-Herz“ und der Anti-Gott – in die Schöpfung des Universums-Gottes und sein göttliches Energiefeld eingebunden. Nichts kann außerhalb dieses Energiefeldes bestehen. Der Universums-Gott als Ausdruck des Welten-Gottes hat somit die übergeordnete Macht und die alleinige Entscheidungskraft. So kann auch der Anti-Gott nicht ohne IHN existieren und muss sich am Ende der Schöpfung, wenn sein Auftrag erfüllt ist, wieder Gott AMA bzw. dem Welten-Gott unterordnen.

Dadurch wird er schlussendlich erlöst und transformiert.

 

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über das „Garkochen“ Eurer Seelen im Feuer der Gottesliebe auf dem Weg zurück zu Gott AMA berichten.

Die schwierigste Aufgabe in dieser 3D-Welt ist die spirituelle Erziehung und Unterweisung des Menschen mit seinem Seele-Geist-Wesen, Körper und Ego. Denn das menschliche Ego stellt bei dem „Erziehungsprozess“ des Menschen ein fast unüberwindliches Hindernis dar. Deshalb hat Gott AMA die spirituellen Meister als beste Erzieher Seiner Geschöpfe gesandt. Das wichtigste Ziel des spirituellen Pfades besteht darin, das eigene Ego zu wandeln und das Herz vor seinen Übergriffen und Todsünden-Taten zu schützen.

Die Wandlung des Egos bedeutet, dass seine scharfen Kanten und Grobheiten nach und nach abgeschliffen werden und es durch diese Transformation zu einer gewandelten, annehmbaren Struktur wird. Dies ist aber erst durch das Durchlaufen zahlreicher Entwicklungsstufen und Transformationsarbeiten möglich. Die Befreiung aus dem Zustand der Unreife und Verblendung des Egos ist keine leichte Aufgabe, besonders, wenn man in der 3. Dimension des dunklen Zeitalters von L’Egoland lebt. Die Befreiung des göttlichen Seele-Geist-Wesens aus den Tiefen seines Egos ist nur durch geduldiges Bemühen auf dem spirituellen Pfad und Ertragen der damit verbundenen Prüfungen möglich. Dies kann mit dem Kochen von Kichererbsen auf dem Feuer verglichen werden, die am Anfang hart sind und am Ende weich werden.

Die wichtigsten und fähigsten Erzieher im Leben sind die Eltern und Lehrer. Wenn sie ihre Kinder oder Schüler voller Ernsthaftigkeit und göttlicher Willensstärke erziehen, so wie man rohe, harte Kichererbsen kocht, führt dies bei den Kindern zu einer vollkommenen und guten Reife. Diese Anstrengung kann auch mit dem Weichmachen von hartem Eisen im glühenden Feuer und seiner anschließenden Formung verglichen werden. Die alten Weisen erzählen dazu folgendes Gleichnis:

„Schau auf die rohe Kichererbse im Topf! Wie sie vom kochenden Wasser verbrüht in die Höhe springt und auf verschiedene Weisen versucht zu entkommen. Durch ihren Zustand teilt sie der Köchin, die sie kocht und aus ihr eine Mahlzeit zubereiten will, mit: „Warum setzt Du mich den Flammen aus? Wenn Du mich schon gekauft hast, warum lässt Du mich dann diese Zustände durchmachen, verbrühst mich und behandelst mich so schlecht?“

Doch die Köchin schlägt mit dem Kochlöffel auf die Kichererbse ein und spricht:

„Nein! Du sollst gründlich kochen und ganz gar werden. Versuche nicht, dem Feuer zu entkommen! Ich koche Dich nicht, weil ich Dich verachte, weil ich Dich nicht will oder weil ich Dich nicht liebe. Ich koche Dich, damit Du einen Geschmack bekommst, Dich in Nahrung verwandelst, gegessen werden kannst und Dich in segensspendende Lebenskraft verwandelst, und keineswegs, um Dich Qualen auszusetzen oder Dich schlecht zu behandeln.“

Diese Worte sollen Dir zeigen, dass man dem Menschen und seinem Ego, das  „erzogen“ werden muss, nicht zum falschen Zeitpunkt Mitleid und Barmherzigkeit entgegenbringen soll. Lehrer oder Eltern, die es nicht übers Herz bringen, ihre Schüler oder Kinder zu erziehen, zerstören damit sowohl deren weiteres irdisches wie auch seelisches Leben und ihren Charakter. Würde die Köchin dem Wimmern der Kichererbse Gehör schenken, dann würde diese anschließend dem Menschen die Zähne zerstören, da sie zu hart und ungenießbar zum Kauen ist. Genauso würden Kinder, die keine gute Erziehung erhalten, am Ende ihre Familien und die Gesellschaft ins Unglück stürzen. Das betrifft auch Lehrer und ihre Schüler. Um dieses Sache verständlich zu machen, fährt die Köchin fort und spricht zur Kichererbse:

„O Kichererbse! Du hast im Gemüsegarten Wasser getrunken, bist grün geworden und wurdest reif. Dass Du jenes Wasser getrunken hast, hat dazu geführt, dass Du nun in diesen Topf, der über dem Feuer erhitzt wird, geworfen worden bist. Denn jenes Wasser war für dieses Feuer bestimmt. Dieses Feuer der Liebe dient dazu, Deinen rohen Zustand der Ego-Selbstherrlichkeit zu beseitigen und zu verbrennen.

Erkenne, Kichererbse: Gottes Liebe überwiegt all Seine anderen Stärken und Qualitäten. Deshalb ist es ein Ausdruck von Gottes Barmherzigkeit, wenn Er ein Wesen, um es zu prüfen, Bedrängnissen und Prüfungen aussetzt. Denn in Seiner alles bezwingenden Stärke liegt unsichtbar Seine Gunst verborgen, welche ein Ausdruck Seiner Liebe ist.

Die Liebe Gottes und die persönliche Erleuchtung können nicht errungen werden, ohne das Ego zu peinigen und ohne einen siegreichen Kampf mit ihm auszutragen. Wenn Dich somit entsprechend der göttlichen Bestimmung, Prüfungen und Kummer treffen, erkenne, dass darin eine verborgene Gunst Gottes liegt und sei deswegen nicht traurig. Infolge dieser Leiden wirst Du die Liebe zur 3D-Welt und allen damit verbundenen Ego-Vergnügungen sowie Deine niederen Ego-Wünsche auf dem Weg des Lichts zu Gott opfern.

Nachdem Dir diese Prüfungen widerfahren sind, wirst Du Gottes Gunst erkennen, und indem Du in den Fluss der Liebe und Barmherzigkeit eintauchst, wirst Du von allen energetischen und geistigen Unreinheiten gereinigt werden und göttliche Erleuchtung und Gnade erlangen. Denn mit der Schwierigkeit kommt die Erleichterung. Also heiße auch Du die Schwierigkeiten willkommen, auf dass Dir die darauf folgende Erleichterung zuteil wird!“

So erkenne das göttliche Geschenk der Leiden, Betrübnisse, Nöte und sehe die damit verbundene Prüfung, die Dich auf Deinem Weg des Lichts und der spirituellen Entwicklung immer weiter zu Gott AMA führt. Dazu wollen wir in der Geschichte der Kichererbse fortfahren. Die weise Köchin sprach weiter:

„O Kichererbse! Sei Deinem Gast – der Not – freudig zu Diensten, so dass er voll des Danks wieder heimkehrt und in der Gegenwart Gottes Deine Großzügigkeit und Güte rühmt. Runzle nicht missbilligend die Stirn angesichts der Qualen, die von Gott, Deinem Geliebten, zu Dir kommen, sondern empfange sie mit Freuden und sprich zu ihnen: „Seid willkommen!“. Denn nichts kann köstlicher sein als Schmerz und Pein, nichts bringt mehr Segen. Der mit ihnen verbundene göttliche Lohn ist nämlich wahrhaft grenzenlos.“

Gott AMA verlangt somit von der Kichererbse bzw. seinem Geschöpf, das durch Reife und Prüfung nach göttlicher Erleuchtung strebt, vollkommene Ergebenheit. In diesem Sinne ruft die Frau der Kichererbse zu:

„O Kichererbse! Ich bin Gottes vertrauter göttlicher Mitarbeiter, und Du stehst unter meiner Macht. Lege Dein Haupt unter mein Messer, denn ich will Dich Gott opfern, Sei nicht aufgeregt und habe auch keine Angst, sondern vertraue dem unwiderstehlichen Bezwinger und Herrn Deiner Seele, Gott AMA. Ergebe Dich vollkommen Seiner Allmacht. Dieses Messer führt Dich zu Deinem wahren göttlichen Ziel. Ich mag dich enthaupten, doch dieses Haupt ist nicht Dein wahres Haupt! Das wahre Haupt ist fern jeder Abtrennung und fern allen Sterbens. Das Haupt hingegen, das hier abgetrennt wird, ist das Haupt Deines Egos und seiner niederen Ego-Begierden.

Gottes Wille ist es nämlich nicht, dass Du enthauptet wirst, sondern dass Du Dich IHM ergibst und durch das Auslöschen Deiner niederen, egoistischen Wünsche zu einem Ausdruck göttlicher Schönheit, Tugendhaftigkeit und Liebe wirst. So sei deshalb bemüht, Dich IHM von ganzem Herzen zu ergeben.

Deshalb, o Kichererbse, unterziehe Dich diesen Bedrängnissen, koche und werde reif, streife Dein selbstsüchtiges Ego-Bewusstsein ab und entledige Dich alles Vergänglichen, auf dass Du Glückseligkeit in Gott AMA erlangst!

Im Gemüsegarten, wo Dein Same gekeimt ist, hast Du eine Weile frisch und frei gelebt und Dich ganz in Grün gekleidet. Doch nun bist Du nach den göttlichen Prüfungen des Leids eine der seltenen Rosen im Garten des Herzens, im Garten der Welt, geworden und reif für die Einheit mit Gott AMA.“

Nach diesen Worten erinnert die begabte und erfahrene Köchin die Kichererbse an ihren göttlichen Wert und ihre Würde und zeigt ihr, wie sie diese stärken kann:

„O Kichererbse! Vom Wasser und Erdboden des Gartens getrennt, wurdest Du zu einem Bissen, wurdest vermengt mit göttlicher Lebensenergie aus dem Lebensfeuer des Einen. Du wurdest zu Nahrung und hast Deinen Weg in die Körper der Menschen gefunden. So hast Du Dich in Stärke und vergeistigte Energie gewandelt. Du bist als Pflanze in diese Welt gekommen und hast nun die geistige Kraft des Menschen genährt, dem Du Dich mit dieser Kraft in den Dienst stellst!

Einst wurdest Du von den Eigenschaften Gottes getrennt und in Seinem Universum inkarniert. Spute dich aufs Neue und kehre zurück zu Seinen Eigenschaften göttlicher Schönheit und Tugendhaftigkeit. O Kichererbse! Das Leben wurde Dir durch den Segen der göttlichen Wolken, der Sonne und des Regens zuteil. Nun bist Du, infolge der gegen Dein Ego bestandenen Kämpfe, gesegnet, so dass Du mit Deiner gewandelten Seele zurück in die höheren Dimensionen des Lichts aufsteigen darfst.

Durch das Kochen wurdest Du zu einem Bissen der Rechtschaffenen und Tugendhaften, hast Dich in einen Teil ihrer göttlichen Lebenskraft verwandelt, wurdest zu ihrer Stärke und Tat, zum Wort und zum Gedanken, wodurch Du in die Einheit des Lichts Gottes zurückgekehrt bist.“

Die weise Köchin gleicht gewissermaßen einer spirituellen Lehrerin, die ihren Schüler auf dem Pfad zu Gott AMA begleitet. Dabei weist sie besonders darauf hin, wie wichtig es ist, diesen Weg zur Reife bereitwillig und gerne zu gehen und sich auf diesem nicht durch den Zwang des Egos, sondern nur von der göttlichen Liebe angetrieben zu bewegen. So gehe auch Du in die höheren Dimensionen Gottes freudig hinüber und sei nicht wie jene Räuber, die sich in tausenden Qualen windend unter Bekundungen ihrer Reue zum Galgen gestoßen werden.

Die Kichererbse beugt sich letztendlich vor diesen tiefen, bedeutungsvollen und wichtigen Weisheiten und Erkenntnissen der Köchin/spirituellen Lehrerin. Von ihrer Rohheit befreit, beschreitet sie voller Aufrichtigkeit den Weg zur göttlichen Reife in Gott AMA. Schließlich teilt sie jener weisen Köchin von ganzem Herzen und voller Dankbarkeit folgendes mit:

„O tugendreiche Dame! Wenn die Sache so ist, will ich mich freudig kochen lassen, und Du hilfst mir dabei. Bei diesem Gekochtwerden gleichst Du einem Führer, der mich in die himmlischen Dimensionen Gottes aufsteigen lässt. Schlage nur fest mit Deinem Löffel auf mich ein, damit ich mich zum Besseren und Lichtvolleren wandle! Wie angenehm ist doch Dein Schlag. Ich habe mich Dir vollkommen ergeben.“

Das bedeutet letztendlich: „O mein spiritueller Meister bzw. Gott AMA, welch vortreffliche Erziehung lässt Du mir, Deinem unvollkommenen Diener/Dienerin, zu Teil werden!“

Die Kichererbse spricht weiter. „Ich übergebe mich dem Gekochtwerden, damit ich durch den inneren Kampf gegen mein Ego einen Weg zur göttlichen Wahrheit finde. Denn ansonsten ist der Mensch im Meer der irdischen Maya wie ein lüsterner, wild gewordener Elefant, der gerade aus einem Traum aufgewacht ist und tobt und wütet.“

Daraufhin beschreibt die weise Köchin die göttliche Wirklichkeit, die sie auch selbst durchlaufen hat: „Auch ich war einst, genau wie Du, ein Teil der Erde, eins ihrer zahllosen Bruchstücke. Dann nahm ich den Kampf mit dem Ego auf, das wie ein loderndes Feuer der Finsternis brennt. Als ich dann den Genuss, der mit dem Überwinden der selbstsüchtigen Wünsche des Egos verbunden ist, schmeckte, wurde ich zu einem besseren, friedvollen Menschen. Eine Weile schäumte ich auf der Erdoberfläche über und wurde gekocht, immer wieder, bis ich schließlich zum erleuchteten Wesen und Meister wurde. So koche auch Du, übersteige die Dimension Deines Menschen-Ichs und werde zum göttlich bewusst Lichtwesen in Gott AMA!“

Dies ist auch Dein weiterer Weg und Dein Ziel.

 

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Seelen-DNS und die verschiedenen SGW-Typen- und Gruppen (=Seele-Geist-Wesen-Gruppen) im Universum sowie ihre Merkmale und Eigenschaften berichten.

Alle Seele-Geist-Wesen (kurz: SGW) im Universums-Gott sind „Schauspieler“ auf der großen Bühne des Welten-Gottes. Sie spielen eine Rolle für IHN, um IHN mit ihren individuellen Erfahrungen zu bereichern und zu erfüllen. Je nach ihren Fähigkeiten, ihrem Entwicklungsstand und ihrer Motivation spielen sie die Rolle mit mehr oder weniger großer Leichtigkeit, Engagement und Gewissenhaftigkeit.

Auf dem Planeten Erde/Adma haben die „Schauspieler“ eine menschliche Gestalt angenommen, die den Schwankungen des Lebens – Geburt, Kindheit, Jugend, Erwachsensein, Alter, Tod – unterworfen ist. Hinter diesem „Kleid“ des „Schauspielers“ verbirgt sich dagegen ein ganz anderes Wesen: ein göttliches, unsterbliches, höheres Selbst, das auf den ersten Blick mit dem grobstofflichen Menschen, den es auf der Bühne des Lebens spielt, oft nur wenig gemeinsam hat. Näher betrachtet stellt man jedoch fest, dass sich „Mensch“ und „SGW“ sehr stark ähneln, ja sogar eine untrennbare Einheit darstellen, denn erst durch das SGW wird der „Maske“ (dem Menschen) Leben und Individualität eingehaucht. Ohne SGW wäre der Mensch nichts weiter als ein hohles Stück Materie ohne Lebendigkeit und Individualität.

 

Es gibt im Universum verschiedene SGW-Typen und Gruppierungen, entsprechend ihrer Geist-Struktur, ihrer Seelen-Abstammung und -Fähigkeiten sowie ihrer Grundschwingung. Jedes SGW, das im Universum des Universums-Gottes existiert, gehört einer der nachfolgenden Gruppen an:

 

  1. All-Geistgott-Universums-Menschen (Abkürzung: AGM): Diese Individuen stammen mit ihrem Geist vom All-Geist-Gott, der ihre Ursprungsquelle ist. Vom Universums-Gott haben sie eine Seele erhalten, mit der sie in seinem Universum existieren und Erfahrungen sammeln können. Die Gruppe der AGM bildet die Mehrzahl der Seele-Geist-Wesen im göttlichen Universum. Sie haben eine starke Verbindung zum All-Geist-Gott, aber eine eher schwach ausgeprägte Verbindung zum Universums-Gott. Ihre Seele wird nach ihrem Inkarnationszyklus wieder in den Universums-Gott eingehen, um seine Schöpfung zu bereichen; ihr Geist wird zurück in den All-Geist-Gott kehren, um sein Geistmeer zu bereichern. Beide Aspekte werden letztendlich in der höchsten Instanz des Welten-Gottes wieder vereint.

 

  1. Planeten-Außendienst-Mitarbeiter (Abkürzung: PAM; auch als „Bodenposten“ bezeichnet): Diese Individuen sind in der Regel ursprüngliche AGM, die sich auf dem ersten Planeten (Heimatplaneten), auf dem sie sich im Universum inkarniert haben, oder auf einem anderen Planeten, zu dem sie eine starke Verbindung aufgebaut haben (Wahl-Heimatplanet), zum Mitarbeiter der Planetenführung ausbilden lassen. Jeder Planet im Universum hat eine göttliche Planetenführung, die sich aus der „Geistigen Planetenführung“, dem „Hohen Planetenrat“, „dem Sonnenengel“,„Innendienstmitarbeitern“ sowie „Außendienstmitarbeitern“ zusammensetzt. Die „Planeten-Außendienst-Mitarbeiter“ sind in der Regel die einzigen Wesen, die für ihre Arbeit ihren Dienstplaneten verlassen und auf andere Planeten wechseln, um dort im Außendienst tätig zu sein. Ihre Aufgabe besteht darin, neue Daten, Konzepte und Ideen für die geistige Führung ihres Dienstplaneten zu sammeln, die die planeteninternen Schwachstellen und Probleme beheben, die Entwicklung des Planeten fördern und seine Bewohner unterstützen sollen.So sind PAM vorwiegend auf hochschwingenden Planeten, wie z.B. dem Aufstiegsplaneten Erde/Adma zu finden, wo sie besonders gute Daten über die Gottesschwingung und Gotteserfahrung in allen 7 Dimension sammeln können. Gleichzeitig können sie den Umgang der göttlichen Seite mit dem Anti-Gott und den Ego-Energien beobachten und daraus eigene Schlüsse und Erfahrungen ziehen, die wiederum auf ihrem Dienstplaneten angewandt werden. Die PAM sind Meister des Sammelns und Sendens von Daten und Informationen. Dies geschieht vorwiegend über die „physischen“ Augen. Für eine Ausbildung zum PAM ist eine Planetenmeisterschaft auf dem entsprechenden Planeten erforderlich. Die PAM untergliedern sich in folgende Untergruppen:

Einfacher PAM (Bodenposten):

Er hat den ersten Grad der Ausbildung zum PAM erfolgreich durchlaufen und abgeschlossen und agiert nun vollständig als PAM für die geistige Führung seines Dienstplaneten. Dabei ist er in ein Team mit ca. 20 weiteren PAM eingeteilt, das einem höheren PAM unterstellt ist, der die Leitung und Führung innehat. Er führt in erster Linie die Aufträge des höheren PAM aus, dem er unterstellt ist. Seine persönliche Entwicklung hat der PAM zum Wohle seines Dienstplaneten vorerst zurückgestellt. Stattdessen setzt er sich mit seiner ganzen Kraft für die Verbesserung der Lebens- und Schwingungsbedingungen auf seinem Dienstplaneten ein. Später, nach Beendigung seiner PAM-Tätigkeit, kann er sich dann wieder auf seine eigene spirituelle Entwicklung und Heimkehr zum Universums-Gott konzentrieren.

Höherer PAM (höherer Bodenposten):

Er hat den ersten und zweiten Grad der Ausbildung zum PAM erfolgreich durchlaufen und ist Führer einer Gruppe von ca. 20 einfachen PAM. Er arbeitet direkt mit der geistigen Führung seines Dienstplaneten zusammen und leitet deren Aufträge und Befehle an sein PAM-Team weiter. Er hat Verantwortung für seine Team und ihre Aktionen zu tragen und befindet sich in leitender Position.

Führungs-PAM (Bodenposten-Oberposten):

Er hat den ersten und zweiten Grad der Ausbildung zum PAM erfolgreich durchlaufen und danach bei der geistigen Führung seines Dienstplaneten eine spezielle Schulung zum Führungs-PAM absolviert. Er arbeitet eng mit der geistigen Führung, dem Sonnenengel und dem spirituellen Meister seines Dienstplaneten zusammen und übernimmt besondere Aufträge. Er ist Führer von allen einfachen und höheren PAM. In der Regel gibt es für jeden Planeten drei, maximal fünf Führungs-PAM. Sie greifen nur in Ausnahmefällen in die individuelle, außendienstliche Arbeit der einfachen und höheren PAM ein. Stattdessen agieren sie vorwiegend von „oben“. Ihr Schwerpunkt liegt in der Führung und Verwaltung des gesamten PAM-Team.

Halb-PAM (Halb-Bodenposten):

Ein AGM, der sich für die Ausbildung zum einfachen PAM interessiert, diese aber noch nicht vollständig durchlaufen hat. Er befindet sich in einer sogenannten Test-Phase, wo er die Tätigkeit als PAM ausprobieren und erfahren kann. Nach einer bestimmten Zeit muss er sich dann entscheiden, ob er die PAM-Ausbildung wirklich weiterführen möchte oder ob er sie abbrechen möchte, um etwas anderes zu machen. Halb-PAMs führen in der Regel nur kleine Aufträge ihres Dienstplaneten durch, da sie nicht vollständig einsatzfähig sind. Sie haben noch mehr Freiraum, um ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln und sich selbst weiterzuentwickeln. Zudem sind sie ihrem Dienstplaneten nicht vollständig verpflichtet.

  1. Gottes-Universums-Menschen (Abkürzung: GUM): Diese Wesen stammen mit ihrem Geist direkt vom Universums-Gott und haben von ihm auch ihre Seele erhalten, mit der sie in seinem Universum agieren und Erfahrungen sammeln. Sie kommen im Universum zu 99% auf Aufstiegsplaneten vor, um die Gottesenergie durch alle 7 Dimensionen hinab auf den Planeten zu lenken und die AGM bei ihrem Aufstieg zum Universums-Gott zu unterstützen.Da der Universums-Gott aus sich heraus zwar sehr viele Schöpfungen (Planeten, Sonnen, Galaxien, Dimensionen, Unterebenen) schaffen kann, aber ohne die Mithilfe vom All-Geist-Gott keine große Zahl an Individuen schöpfen kann, gibt es nur relativ wenige GUM im Universum. Sie haben im Vergleich mit den AGM eine unterschiedliche Seelen-Struktur: So sind sie zwar mit mehr Bewusstsein und Schöpfungsenergie ausgestattet, jedoch fehlt es ihnen an reiner, beständiger Geist-Essenz. Die GUM haben im Gegensatz zu den AGM eine direkte Verbindung zum Universums-Gott und werden nach ihrem Inkarnationszyklus vollständig in ihn zurückkehren. Eine Verbindung zum All-Geist-Gott ist kaum vorhanden und auch nicht notwendig.

 

  1. Gott-Erden-Menschen (Abkürzung: GEM): Diese Gruppe zählt zu den GUM und ist für den Aufstiegsplaneten Erde/Adma prädestiniert. 95% der auf der Erde vorkommenden GUM gehören in diese Gruppe. Ihre Aufgabe ist es, die göttliche Energie und Schwingung auf den Planeten Erde, in seine Natur und Materie zu lenken, und den AGM den Universums-Gott näher zu bringen, damit diese sich mit IHM verbinden und eines Tages wieder zu IHM zurückkehren können. Es gibt einfache GEM und höhere GEM. Letztere weisen eine stärkere Anbindung an die Gottesenergie auf als die einfachen GEM. Dadurch haben sie eine höhere Grundschwingung und eine intensivere Gottesanbindung, durch die sie ihren Auftrag effizienter ausführen können.

 

  1. Herzzentrum-Gottes-Mitarbeiter-Menschen (Abkürzung: HGMM): Die HGMM sind eine besondere Gruppe von Seele-Geist-Wesen, die zur Gruppe der 1. und 3. Engels-Hierarchie (siehe Text „Engel“) gehören. Sie sind vom Universums-Gott erschaffen worden, um ihn bei der Schöpfung und Verwaltung seines Universums und seiner Schöpfung zu unterstützen. Sie haben wie die GUM und die GEM ihre Seele von Gott; ihr Geist stammt jedoch aus der reinen Essenz des Welten-Gottes, der sich im Herz des Universum-Gottes befindet. Diese Essenz ist der Zugang zum ewigen, allmächtigen Weltengott, der über allem steht. Dadurch sind die HGMM, wie auch der Universums-Gott selbst, mit der Instanz des Weltengottes außerhalb der „Götter“ und ihrer Schöpfungen verbunden. Das ist notwendig für ihre Aufgaben als Engel innerhalb des göttlichen Universums.Die HGMM haben eine direkte Verbindung zum Universums-Gott und zum Welten-Gott. Eine Verbindung zum All-Geist-Gott ist in der Regel nicht vorhanden und auch nicht notwendig. Die SGW von HGMM sind grundsätzlich wesentlich größer als die SGW von AGM, GUM und GEM, da sie von einer höheren Instanz aus agieren. Ein Eintritt in den Inkarnationszyklus ist für sie in der Regel nicht vorgesehen, da sie nicht für das „Spielen und Lernen“ im Universum, sondern für die Verwaltung der „Spiel- und Lernplätze“ geschaffen worden sind. Ihre Individualität ist deshalb im Gegensatz zu den AGM, GUM und GEM eingeschränkter, da sie zu 100% als Diener Gottes zu agieren haben.

 

  1. Erden-Herzzentrum-Gottes-Mitarbeiter-Menschen (Abkürzung: EHGMM, auch als „Hüter der Erde“ bezeichnet): Die EHGMM wurden vom Universums-Gott ursprünglich für die Verwaltung des Aufstiegs-Planeten Erde/Adma geschaffen und eingesetzt. Es gibt 7 Oberhüter, denen eine Gruppe von ca. 2.000 Hütern unterstellt ist. Die Gruppe der Hüter unterscheidet sich in „einfache Hüter“, „höhere Hüter“ und „Unteroberhüter“. Die Oberhüter sind die göttlich legitimierten Stellvertreter und Sprachrohre Gottes auf Erden. Die Schwingung der Oberhüter, Unteroberhüter, Hüter ist eine schrittweise abgeschwächte HGMM-Schwingung, die an die grobstoffliche Schwingung der Erde angepasst ist. Sie standen als göttliche Wächter immer über der Erde und waren von Zeit, Raum und dem Rad der Inkarnationen befreit.Vor 20 Millionen Kosmischen Jahren wurden die Oberhüter und ihr Hüterteam durch einen Angriff von Anti-Gott/Satan ihrer göttlichen Macht beraubt und in den Inkarnationszyklus hinab gestoßen. Seitdem leben sie als unbewusste „Menschen“ entfernt von Gott in der 3. Dimension (=Ego-Bewusstsein) und haben ihre wahre Stärke und Aufgabe vergessen, so dass sie ihren göttlichen Auftrag als Hüter kaum oder gar nicht mehr ausführen können. Stattdessen hat der Anti-Gott/Luzifer die Herrschaft über die Erde übernommen. Dabei werden die Hüter von der anti-göttlichen Seite besonders an ihrer Entfaltung behindert und immer wieder nach „unten“ in die Dunkelheit gezogen, damit sie den Weg zu Gott nicht mehr finden. Die Hüter spielen jedoch für das neue göttliche Zeitalter auf der Erde/Adma eine wichtige Rolle, da nur sie den göttlichen Schlüssel-Code zur Erdstruktur und dem Erdgitternetz besitzen. Deswegen ist die Reaktivierung einiger ausgewählter Hüter für das Schlüsseljahr 2012 wichtig und im göttlichen Plan vorgesehen.

 

  1. Halb-Hüter: Halb-Hüter sind besonders qualifizierte höhere GEM, die bei den Hütern der Erde (EHGMM) eine besondere Ausbildung und Schwingungsanhebung zum Halb-Hüter durchlaufen haben. Dadurch sind sie fähig, die Gottesenergie in einer hochfrequenteren Form als normale GEM auf die Erde zu lenken und den Hütern gezielt zuzuarbeiten. Zur Zeit der Oberhüter und Hüter auf der Erde wurden zahlreiche höhere GEM zu Halb-Hütern umgeschult, da die Hüter mit der Betreuung und Schulung der AGM, die auf die Erde kamen, um aufzusteigen, überfordert waren. Die Halb-Hüter konnten die Hüter bei ihrer Arbeit entlasten und unterstützen. Bei dem Angriff der anti-göttlichen Seite vor 20 Millionen Kosmischen Jahren wurden zahlreiche Halb-Hüter in Mitleidenschaft gezogen und seelisch verletzt, da sie ihre Ausbildung noch nicht beendet hatten und instabil waren. Dadurch fielen sie sehr tief in die Inkarnationskette und die Polaritäten hinab.

 

  1. All-Geist-Gott-Meister-Mitarbeiter-Menschen (Abkürzung: AGMM): Die AGMM sind ursprüngliche AGM, die nach Ende ihres Inkarnationszyklus im göttlichen Universum eine Ausbildung zum Mitarbeiter der spirituellen Meister im Herzzentrum des Universums-Gottes oder in einem Energiezentrum der spirituellen Meister durchlaufen haben. Dadurch haben sie ihre Schwingung angehoben.Sie gliedern sich in zwei Gruppen:

a) direkte AGMM

Direkte AGMM sind Engel der 2. Engels-Hirarchie, die sich in Herrschaftswesen, Fürstentümer oder Gewalten gliedert. Sie sind durch den Strahl ihres spirituellen Meisters vollständig in die Schwingungsfrequenz des Universums-Gottes und des dahinter stehenden Welten-Gottes eingetreten. Sie haben damit dei besondere  Fähigkeit, sich sowohl mit dem All-Geist-Gott als auch mit dem Universums-Gott zu verbinden und die dahinter liegende Struktur des Welten-Gottes erkennen zu können. Sie arbeiten direkt mit den spirituellen Meistern zusammen und haben auch den Freiraum selbständig zu agieren. Teilweise ist ihnen eine Gruppe von indirekten AGMM unterstellt, die sie führen und die ihnen zuarbeiten.

b) indirekte AGMM:

Indirekte AGMM sind einfache Mitarbeiter der direkten AGMM oder der spirituellen Meister. Sie sind nur teilweise aus dem Inkarnationszyklus ausgestiegen und müssen sich dadurch noch spirituell entwickeln und ihre Grundschwingung anheben. Indirekte AGMM befinden sich entweder in der Ausbildung zum direkten AGMM oder streben nur eine einfache Tätigkeit im Energiezentrum der spirituellen Meister an. Es gibt einfache und höhere indirekte AGMM, entsprechend ihrem Entwicklungsstand und ihrer Schwingung. Sie sind den direkten AGMM und spirituellen Meistern unterstellt und führen für diese Aufträge aus. Indirekte AGMM arbeiten kaum selbstständig. Es gibt wesentlich mehr indirekte als direkte AGMM im Universum Gottes.Die indirekten und direkten AGMM agieren vorwiegend im „Außendienst“ im göttlichen Universum. Im Gegensatz zu den HGMM, die das Herzzentrum des Universums-Gottes während ihres Daseins nur bedingt verlassen, begeben sich die AGMM für ihre Arbeit durchaus auf einzelne Planeten, um dort in inkarnierter Gestalt „in the fields“ zu wirken. So findet man wesentlich mehr inkarnierter AGMM als HGMM.

  1. Tag-und-Nacht-All-Geist-Gott-Universums-Menschen (Abkürzung: TUN-AGM, kurz „TUN“ oder „TUNA“): Diese Gruppe besteht überwiegend aus ursprünglichen AGM (in seltenen Fällen frühere GUM oder GEM), die sich in dem TUN-Energiezentrum zwischen 5., 6. und 7. Dimension zum Spezial-Mitarbeiter der göttlichen Führung ausbilden ließen. Sie haben eine besondere Schulung in den Fächern des Lichts/Göttlich, der Dunkelheit/Anti-Göttlich sowie der Neutralität erhalten, die sie befähigt, beide Seiten der Polarität zu erfahren und sich dort aufzuhalten, ohne auf die eine oder andere Seite zu fallen. Dadurch können sie sowohl über die göttliche als auch über die anti-göttliche Seite genaueste Daten sammeln und diese an den Universums-Gott und die spirituellen Meister weiterleiten, um sie über den Zustand der Polaritäten im Universum zu informieren.Die TUN haben eine hohe Neutralitäts-Schwingung, die sie weitgehend über die Polarität erhebt und so vor den meisten polaren Angriffen schützt. Trotzdem kann es immer wieder vorkommen, dass sie in die Polarität fallen und dann angreifbar und manipulierbar für die anti-göttliche Seite werden, die Zugang zu ihrem Seelen-Datenspeicher erhalten möchte. So ist ein guter Schutzmantel und ein ständiges Überprüfen des eigenen Systems für die TUN lebenswichtig. Nach Abschluss ihrer TUN-Tätigkeit, die meist nicht länger als 50 000 Kosmische Jahre dauert, kehren sie direkt in den Universums-Gott zurück.

 

  1. Doppel-Agierende-All-Geist-Gott-Universums-Menschen (Abkürzung: DPA-AGM, kurz: „DPA“). Ähnlich den TUN sind auch die DPA überwiegend ursprüngliche AGM (in sehr seltenen Fällen frühere GUM oder GEM). Sie haben auf einer Zwischenebene der 3. und 4. Dimension eine Sonderausbildung der Polaritäts-Struktur (DPA-Struktur) durchlaufen, die sie befähigt, sich sowohl in den lichtvollen/göttlichen Ebenen als auch in den dunklen/anti-göttlichen Ebenen aufzuhalten und dort entweder für die göttliche oder für die anti-göttliche Seite zu agieren.DPA haben beide Seiten (die göttliche wie auch die anti-göttliche) in sich, durch die sie theoretisch Zugang zu allen Schöpfungsebenen und Dimensionen im Universum erhalten können (von +7. Dimension bis -7. Dimension). In diesen Ebenen sammeln sie Daten über den Zustand der Strukturen und ihre Aktivitäten, die sie jedoch nicht ausschließlich an das göttliche System und den Universums-Gott weiterleiten, sondern, je nach persönlichem Vorteil, entweder an die göttliche oder an die anti-göttliche Seite „verkaufen“. DPA agieren überwiegend für ihr persönliches Ego-Wohl. Sie erhoffen sich durch die Tatsache, dass sie sich weder vollständig für die eine polare (göttliche) noch für die andere polare (anti-göttliche) Seite bekennen, größere Entwicklungs- und Aufstiegs-Chancen im Universum. Dabei können sie auch gezielt die Färbung einer Polarität in sich stärken und dann entweder mehr zur göttlichen oder zur anti-göttlichen Seite tendieren. Dementsprechend wird ihr Ego dann kleiner oder größer. Es gibt mehr DPA als TUN im göttlichen Universum, was primär an dem damit verbundenen Ego-Möglichkeiten und Vorteilen liegt.DPA schaffen sich aufgrund ihrer verdeckten Tätigkeit auf beiden polaren Seiten viele „Feinde“, so dass sie gefährlich leben und ihre SGW-Lebensdauer begrenzt ist. Manche DPA wechseln nach oder schon während ihrer DPA-Tätigkeit vollständig auf die anti-göttliche Seite und werden damit anti-göttlich. Andere DPA wechseln dagegen vollständig auf die göttliche Seite und nehmen eine TUN entsprechende Struktur an. Auf Dauer kann kein Wesen beiden Polaritäten dienen, so dass sich ein DPA am Ende immer entscheiden muss, welcher Seite er nun vollständig angehören und dienen möchte: der Seite Gottes oder der Seite des Anti-Gottes.

 

  1. Parallel-Universums-Menschen (Abkürzung: PU): Durch die Schöpfungsfreudigkeit des Universum-Gottes gibt es insgesamt 21 Parallel-Universum, die unserem Universum an Vielfalt, Form und Kreativität an nichts nachstehen. In großen Teilen sind sie identisch, insbesondere was den Aufbau und das Herzzentrum Gottes und der Dimensionen betrifft. Sie unterscheiden sich überwiegend durch die unterschiedlichen, vorherrschenden Energiequalitäten. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass die Seele-Geist-Wesen dieser Parallel-Universen in unser Universum wechseln. Sie werden dann als PU-AGM, PU-AGMM, PU-GUM oder PU-HGMM bezeichnet.

 

  1. Herzzentrum-Höchster-Gottes-Mitarbeiter-Menschen (Abkürzung: HHGMM): Die HHGMM stammen vom Höchsten-Gott und zählen dort zu seinen Engeln (Mitarbeiter). Sie sind um ein vielfaches größer als HGMM aus dem Universum des Universum-Gottes. In Ausnahmefällen oder zu besonderen Anlässen kann es vorkommen, dass die HHGMM in das Universum des Universum-Gottes wechseln, um dort mit der höchsten Sonnen-Energie/Licht-Energie neuen Schöpfungen anzufachen oder alte Schöpfungen zu zerstören. Die HHGMM haben sowohl ihren Geist vom Höchsten-Gott und für die Dauer ihres Aufenthaltes im Universum eine Seele vom Universums-Gott. Zusätzlich haben sie durch das Herz des Höchsten-Gottes eine Verbindung zum reinen Welten-Gott.Individuen (Engel, Geschöpfe, Wesen) der zweiten Dreifaltigkeit kommen in der Regel nicht in die „Götter“ der dritten Dreifaltigkeit, so dass hier kein Austausch besteht. Da die erste Dreifaltigkeit keine Individuen aufweist, findet auch hier kein Dreifaltigkeits-übergreifender Kontakt statt.

Zusammen ergeben Geist und Seele eines Menschen eine ganz individuelle Struktur, die geprägt ist von der unterschiedlichen Quelle und den verschiedenen Inkarnationen im göttlichen Universum. Diese Struktur nennt man auch Seelen-DNS, die die Einzigartigkeit jedes Menschen ausmacht. Im Gegensatz zur physischen DNS wird die seelische DNS nicht vererbt, sondern von dem Seele-Geist-Wesen mit in seine Inkarnationen gebracht:

 

Die Verschiedenheit der Seelen-DNS beinhaltet:

  1. Quelle (All/Universums-Gott)
  2. Heimatplanet (Erde oder fremder Planet im Universum)
  3. Inkarnationen im göttlichen Universum (wie viele, wo)
  4. Planetenmeisterschaft, Halb-Planetenmeisterschaft, Planetenwissen (ergeben die Fähigkeiten und Stärken des Wesens)
  5. Bewusstseinszustände in den einzelnen Leben (welche Dimensionen?)
  6. Seelische Angriffe, Verletzungen durch andere Wesen (=Narben in der Seele)
  7. Erfahrungen in den Minus-Dimensionen, der Dunkelheit und im Ego, Karma (=Flecken in der Seele)
  8. Ausbildung zum göttlichen Mitarbeiter oder direkter Mitarbeiter Gottes (Sonderwissen und Sonderfähigkeiten)
  9. Meisterschaftsfächer des Lichts und der Dunkelheit (ergeben zusammen mit den Seelenperlen, Wurzeln des Göttlichen/des Übels und den Tugenden/Todsünden die Fähigkeiten und Stärken des Wesens)
  10. Göttlich/anti-göttliche (=Lichtvolle oder schwarze Seele)

 

Die Seelen-DNS drückt sich sowohl in der Aura durch Farben und Schwingungsfrequenzen aus, als auch im Körper und seiner besonderen Physiognomie:

  1. An der Kopfform
  2. Den Augen
  3. Den Ohren
  4. Der Nase
  5. Dem Mund
  6. Dem Charakter
  7. Den Stärken und Schwächen (auch Talenten) eines jeden Wesens

So hat ein Gott-Erden-Mensch, der direkt von Gott stammt, und sein ganzes Dasein nur auf der Erde verbracht, dabei zahlreiche Verletzungen mit seiner Seele erlebt hat und immer im Licht geblieben ist, eine völlig unterschiedliche Seelen-DNS als ein All-Gott-Mensch, der aus dem All stammt, seine erste Inkarnation z.B. auf der Venus (=Planet der göttlichen Liebe) hatte und danach das Sternensystem des Orion und des Sirius besucht hatte, ehe er auf die Erde kam und sich dort zum göttlichen Mitarbeiter der spirituellen Meister ausbilden ließ.

So wundern sich manchmal die Eltern, dass ihnen ihre Kinder nicht ähnlich sehen bzw. so sind wie. Wie könnten sie auch, wenn z.B. die Mutter ein GEM, der Vater „anders“, und die Tochter ein Herrschaftswesen und der Sohn ein Doppelagent ist. Zwar erkennt man immer noch eine Grundstruktur der Eltern, aber Verhaltensweisen und Gesichtsformen sind völlig unterschiedlich.

In jedem Menschen, den Du tagtäglich siehst, drückt sich eine ganz bestimmte Seelen-DNS aus. Nicht Hautfarbe, Rasse, Sprache und Religion unterscheiden die einzelnen Wesen, sondern die DNS ihrer Seele. Wenn Du in der Lage bist, die Seelen-DNS zu lesen, kannst Du in Deinem Gegenüber wie in einem offenen Buch erkennen, woher er stammt, auf welchen Planeten er inkarniert war und welche Stärken und Schwächen der Seele damit verbunden sind. Damit weißt Du schon im Voraus, wie Du mit den einzelnen Menschen umzugehen hast, mit welchen Wesen Du Kontakte aufbauen oder welchen Wesen Du besser aus dem Weg gehen sollst.

Im Übrigen besitzen auch Steine, Pflanzen und Tiere ein Seele-Geist-Wesen in Form einer Gruppenseele und damit eine eigene Seelen-DNS. Jedoch drückt sich diese nicht in dem physischen Körper aus, da das Körperwesen im Gegensatz zu dem des Menschen keinen so großen Funktionsrahmen aufweist. Am Charakter und den Verhaltensweisen des Tieres oder der Pflanze kann man aber sehr schnell erkennen, ob das Seele-Geist-Wesen göttlich oder anti-göttlich ist und von welchem Planeten es stammt. Die übrige Seelen-DNS ist dann am einfachsten in der Aura des jeweiligen Wesens zu lesen.

 

Wenn Du nach dem Lesen dieses Textes wissen möchtest, zu welcher SGW-Gruppe Dein Seele-Geist-Wesen gehört, dann empfehlen wir Dir unsere Seelen-DNS-Auswertung.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser krönenden Abschluss-Perle der 108 Perlen der Weisheit möchte ich das Wort an Admania, Oberhüterin des Planeten Erde, übergeben Sie wird Euch über den Ausstieg aus L’Egoland und den Eintritt in Admanland berichten:

„Diese Welt, in der die Masse der Menschen lebt, heißt „L’Egoland“, weil in diesem Land das Ego, das Ego-Bewusstsein (3. Dimension) und der Egoismus herrschen. Das L steht für „Luzifer“ und seine Beherrschung der Menschen über ihr Ego. L’Egoland hat verschiedene Abstufungen, die von Plus-3-D bis Minus-3-D reichen. Je weiter es in die Minus-Dimensionen geht (Minus-7-D ist die höchste/niederste Minus-Dimension), umso intensiver, radikaler, machtvoller und egozentrischer werden das Ego-Bewusstsein, die Ego-Energie und der Egoismus. Die höchste Stufe ist „L’L’Egoland Minus 7“ oder auch „Luziland“. In „Luziland“ herrscht das höchste und stärkste Ego-Bewusstsein und regieren die höchsten und stärksten Egoisten/Ego-Zentriker dieser Welt.

In L’Egoland stehen die Bedürfnisse, die Kultivierung, die Befriedigung und das Ausleben des Egos im Mittelpunkt. In L’Egoland haben die Wurzeln des Übels und die Todsünden (Hochmut, Neid, Zorn, Habgier, Völlerei, Trägheit, Wollust & Co.) Hochkonjunktur. In L’Egoland wird geschwindelt, gelogen und betrogen, was das Zeug hält und die meisten haben nicht einmal ein schlechtes Gewissen dabei. Je größer das Ego, desto gewissenloser und skrupelloser sind die Lügereien und Betrügereien. In L’Egoland ist das Gewissen, die mahnende Stimme Gottes sehr schwach oder gänzlich verstummt. Gebote und Verbote werden nach Herzenslust gebrochen, weil sich das Ego von niemandem etwas vorschreiben lässt. In L’Egoland herrschen Rücksichtslosigkeit und das Gesetz des Stärkeren. Es ist kein liebevolles, angenehmes und humanes Land dieses L’Egoland!

Dafür kannst du aber viel erreichen in L’Egoland, viel Prestige, Macht, Geld, Besitz sowie Titel und Auszeichnungen jeder Art. Und du kannst viel Spaß haben in L’Egoland, es gibt viel „fun“ und Lustgewinn auf allen Ebenen – Partys, Feste, Events, Oktoberfest, Kirmes, Karneval etc. Und du kannst dein Ego so richtig brillieren lassen, bei Wettbewerben aller Art, wo du als Klügster, Schönster, Schnellster, Bester gewinnen kannst, bei Paraden, wo du wie ein Pfau mit stolz geschwellter Brust und offenem Rad herumstolzieren und dich von anderen bewundern lassen kannst. L’Egoland bietet dir im Prinzip alles, was dein Ego begehrt, doch der Preis, den du dafür zahlen musst, ist hoch:

Du musst deine Wurzeln des Göttlichen, die Tugenden und hochwertigen göttlichen Prinzipien aufgeben und ablegen; du musst dir stattdessen die Wurzeln des Übels, die Todsünden und niederen, anti-göttlichen Prinzipien aneignen und sie leben. Nur dann wirst du von L’Egoland und den Ego-Menschen akzeptiert. Mit einem tugendhaften Menschen können die Egos nichts anfangen – er ist ihnen nicht nur suspekt, sondern sie lehnen ihn ab und lassen ihn nicht in ihrem Spiel mitspielen. Wenn du L’Egoland deine Seele verkaufst, wenn du statt Gott Geld, Macht und Sex anbetest, wirst es du es weit in L’Egoland bringen.

Wenn du aber nicht bereit bist, deine Wurzeln des Göttlichen, Tugenden und hohen Prinzipien gegen die Wurzeln des Übels, Todsünden und Spielregeln von L’Egoland einzutauschen, wenn du dein Ego nicht kultivierst, sondern ein schwaches oder gar abgelegtes Ego hast, dann wird dich L’Egoland „ausspucken“, dann bist du ein „Außenseiter“, der ein Leben am Rande der Gesellschaft führt und keine Chancen auf Karriere, Reichtum, Ansehen usw. hat. L’Egoland und die Egoisten kennen kein Pardon mit Menschen, die sich ihnen und ihrem System nicht unterordnen. In L’Egoland herrscht keine Freiheit und Gerechtigkeit, sondern das Gesetz des Stärkeren. Wer am meisten Menschen versklavt hat und als „Sklaven“ hält – sei dies in Fabriken, Unternehmen usw. – genießt großes Ansehen in L’Egoland.

In L’Egoland zählt Leistung, Leistung und noch mal Leistung. Je mehr du leistest, d.h. je mehr du deine Kräfte in L’Egoland lenkst, desto willkommener bist du L’Egoland und seinen Machthabern. L’Egoland ist ganz begierig auf deine Lebenskräfte und –Säfte. Damit die Menschen nur ja nicht ihre Kräfte und Säfte woanders hinlenken, werden sie gezielt unter Leistungsdruck gesetzt bis sie am Ende, ausgezehrt und ausgepresst wie eine Zitrone, völlig erschöpft sind oder gar zusammenbrechen. Dann lässt L’Egoland sie fallen und schiebt sie ab, z.B. in Heime, Psychiatrien oder in die Armut.

Es gibt zahlreiche Menschen, die durch das Leben in L’Egoland krank werden und dauerhaft krank sind, die nicht mehr können und den Wahnsinn nicht  mehr mitmachen wollen und können. In ihnen entsteht der Wunsch aus L’Egoland auszusteigen und irgendwo in Ruhe und Frieden leben zu können.

Wie steigt man aus L’Egoland aus? Es gibt zwei Methoden:

Die eine ist kurzfristig und nennt sich „Meditation“. Wer z.B. täglich für eine Stunde meditiert, kann sich aus L’Egoland ausklinken und zur Ruhe und Besinnung kommen. Aber der Zustand hält meist nur kurze Zeit an, dann schleicht sich L’Egoland wieder heran und zieht einen in den Bann des Ego-Bewusstseins. Es bedarf einer kontinuierlichen Meditations-Praxis, um sich ein effizientes Instrument zu schaffen, mit dem man jederzeit und nach Bedarf „aussteigen“ kann. Die Schaffung eines solchen effizienten Instruments dauert seine Zeit. Dieser Weg ist vielen zu mühsam und auch im Stress ihres Lebens oft nicht umsetzbar.

Die andere Variante ist „Auswandern“, d.h. Verlassen von L’Egoland und Wegziehen in ein Land, das mehr Freiheit, Menschlichkeit, Lebensqualität und bessere Chancen für alle bietet. Und so wandern jedes Jahr immer mehr Menschen aus L’Egoland aus, z.B. von Deutschland nach Amerika oder von Österreich auf die Kanarischen Inseln oder von der Schweiz nach Australien.

Sie träumen von einem freieren Leben, in dem sie sich besser verwirklichen können, von der Freiheit von Leistungsdruck und Stress, von mehr Menschlichkeit, Toleranz und Frieden, von weniger Konsumzwang und Egoismus, von einer neuen, besseren Zukunft und Existenz.

Sie vergessen dabei eins: L’Egoland ist überall auf der Welt – es ist nicht nur in Deutschland, Österreich oder der Schweiz! L’Egoland hat nur unterschiedliche Gesichter. Es gibt das englische L’Egoland, das japanische L’Egoland, das amerikanische L’Egoland, das chinesische L’Egoland, das südamerikanische L’Egoland usw. L’Egoland ist ein weltweites Phänomen und es gibt nur vereinzelte Refugien, in denen kein L’Egoland herrscht, z.B. in den hohen Bergen der Anden oder des Himalaja oder in der australischen Wildnis, wo keine oder nur sehr wenige Menschen leben. Aber wer möchte dort schon leben? Dorthin wollen die wenigsten Auswanderer, weil man dort nicht leben kann, weil es keine Arbeit gibt, keine Firmen, keine Menschen, keine Touristen etc., mit denen man Geschäfte machen kann, keine Schulen für die Kinder, keine Geschäfte, wo man Lebensmittel kaufen kann usw. Die meisten Auswanderer ziehen in Gebiete, wo es ähnliche Lebensbedingungen gibt, wie zu Hause, d.h. Städte, Schulen, Geschäfte, Firmen, Krankenhäuser usw. Aber dort ist überall L’Egoland! Zwar nicht überall gleich stark ausgeprägt, aber dennoch L’Egoland!

Viele Auswanderer erkennen schon nach kurzer Zeit, manche erst nach einigen Jahren, dass sich die ganze Auswanderei genau genommen nicht rentiert hat, abgesehen davon, dass man vielleicht bessere klimatische Bedingungen, mehr Sonnenschein oder eine farbenreichere Pflanzenlandschaft gefunden hat. Aber ansonsten gab es wiederum die alten Muster von L’Egoland – zwar in einem anderen „Kleid“, aber dennoch in der Basis dieselben Muster, auch dort wird geschwindelt, gelogen und betrogen, was das Zeug hält, werden Menschen versklavt, unterdrückt, ausgebeutet, fehlt es an Menschlichkeit, Herzlichkeit, gibt es Prestigesucht, Machtsucht, Geldsucht usw.

Laut Forschungen gibt es ebenso viele Auswanderer wie Rückkehrer. Letztere sind oft ernüchtert und enttäuscht darüber, dass sich ihr Traum von einem freieren und besseren Leben nicht realisiert hat. Neben den gewohnten Erscheinungen eines L’Egoland-Lebens haben sie im fremden Land noch erfahren dürfen was es heißt, Einwanderer zu sein, bei vielen Einheimischen gar nicht erwünscht zu sein und von diesen ausgeschlossen zu werden, was sich erschwerend auf ihre Integration ausgewirkt hat. So haben die meisten Auswanderer in Kolonien oder Ghettos gelebt – der deutschen Kolonie auf Teneriffa, der deutschen Kolonie in Mexiko usw. Sie waren und blieben Fremde in der neuen Heimat!

Wohin aber kann man dann auswandern, um frei zu werden von L’Egoland und seinen destruktiven Lebensstrukturen?

Du kannst nach „Admaland“ auswandern!

Wo ist „Admaland“ wirst du fragen, weil du vermutlich noch nicht von Admaland gehört hast.

Admaland findest du nicht auf einem Atlas, weil es kein physisches Land ist. Es ist ein „Land“ des Adma-Bewusstseins, der Adma-Schwingung und der Adma-Energie. Admaland ist wie ein Filter, durch den du alles siehst und wahrnimmst, der deinem ganzen Denken, Fühlen und Handeln zugrunde liegt.

Auch L’Egoland ist ein übrigens Filter, ein Bewusstseinsfilter, durch den du alles siehst und wahrnimmst – im innen, also bei dir selbst, wie im außen, also bei deinen Mitmenschen und im gesamten Leben.

Beispiel: reich – arm. Wenn du im Ego-Bewusstsein bist, werden dir bei diesem Thema sofort die sozialen Unterschiede zwischen Reich und Arm in dieser Welt bewusst werden, aber auch die Ungerechtigkeiten und das soziale Ungleichgewicht. Je nachdem, auf welcher Seite (Polarität) du stehst, wirst du dich, wenn du zur Polarität „arm“ zählst, über die Ungerechtigkeiten aufregen und ärgern, weil die Reichen immer reicher werden und sich durch unlautere Methoden und moderne Sklaventreiberei auf Kosten anderer immer mehr bereichern usw. Dein Ego kann sich ganz schön in die Sache hineinsteigern und richtig wütend darüber werden. Dann kann es passieren, dass du allen Reichen mit Hass begegnest. Es kann dich zu Zerstörungswut, Anarchie usw. treiben. Dein Ego-Bewusstsein kann dein ganzes Leben und Sein auf diese Weise negativ beeinflussen und steuern und alles, was du erlebst, siehst du nur durch diesen Filter.

Wenn in diesem Moment jemand sagen würde: „Hey, das ist nur dein Filter, der dich so alles sehen lässt. Leg deinen Filter ab und setz dir einen anderen Filter auf, dann siehst du die Welt und alles mit anderen Augen“, würdest du antworten: „Das stimmt nicht. Das ist doch kein Filter, der mich die Dinge so sehen lässt, wie ich sie sehe, sondern das ist die Wahrheit. So und nicht anders ist das Leben.“

Du irrst: Wenn du ein anderes Bewusstsein hättest, also einen anderen Filter, dann würdest du die gleiche Sache völlig unterschiedlich sehen. Wärest du z.B. im Admaland-Bewusstsein (6.D. und 7.D.) würdest du die Sache „reich – arm“ mit unterschiedlichen „Augen“ sehen:

Du würdest beides als Ausdruck der Polaritäten auf einer Skala sehen. Du würdest erkennen, dass beides seine Berechtigung hat. Beides dient als Lernfeld für die Menschen und ihr hohes Selbst. Dadurch kann der Mensch und sein SGW erfahren und lernen: wie lebt es sich in der einen Polarität und wie in der anderen? Welche Vor- und Nachteile hat jeder Zustand? So gelangst du zu der Erkenntnis, dass beide Zustände gewisse Vor- und Nachteile haben und dass letztlich weder der eine Zustand, also reich, die ersehnte Glückseligkeit bringt, noch der andere Zustand, also arm, mit unglücklich sein verbunden ist, sondern gewisse Freiheiten beinhaltet, die der andere Zustand, reich, nicht hat. Wenn du das erkannt hast, kannst du frei werden von dem Spiel der Polarität „arm – reich“. Da du nach wahrhafter Glückseligkeit und Freiheit strebst, diese aber weder in dem einen noch in dem anderen Zustand findest, erkennst du, dass dieser Ideal-Zustand woanders zu finden ist.

L’Egoland ist das „Land“, in dem im dunklen Zeitalter der „Ego-Gott“ bzw. Anti-Gott herrscht, also die zentrale Macht- und Schaltstelle, von der alles Ego-Bewusstsein, alle Ego-Schwingung und alle Ego-Energien ausgehen.

Admaland ist das „Land“, in dem Gott AMA herrscht, also die zentrale Macht- und Schaltstelle, von der alles göttliche Bewusstsein, alle göttliche Schwingung und alle göttlichen Energien ausgehen. Admaland ist das Bewusstseinsfeld des neuen göttlichen Zeitalters des Lichts auf der Erde.

In L’Egoland sind die 5 Wurzeln des Übels, die 7 Haupt-Todsünden sowie die zusätzlichen Ego-Prinzipien vorherrschend und werden gelebt.

In Admaland sind die 5 Wurzeln des Göttlichen, die 7 Haupt-Tugenden (Demut, Großzügigkeit, Friedfertigkeit, Barmherzigkeit, Gehorsam, Bescheidenheit, Enthaltsamkeit) sowie die zusätzlichen göttlichen Prinzipien (z.B. Toleranz, Loyalität, Höflichkeit etc.) vorherrschend und werden gelebt.

In Admaland herrschen Liebe und Frieden (als Sammelbegriff für alle liebevollen Eigenschaften, z.B. Respekt, Toleranz, Nächstenliebe, Verständnis, Güte, Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft u.a.) und jedes Wesen, das Admaland-Bürger ist, lebt diese Eigenschaften. In Admaland herrscht die göttliche Ordnung und jedes Wesen lebt seine Würde, respektiert jedes Lebewesen, achtet die Natur als Ausdruck der Schöpfung Gottes. In Admaland herrscht Gerechtigkeit und jedes Wesen hat dieselben Rechte wie jeder Bürger in Bezug auf Selbstentfaltung, Chancengleichheit usw., egal welcher Hautfarbe, Nationalität oder welchem Stand es angehört.

In L’Egoland herrscht die Lüge, denn der Vater aller Lügen ist der Anti-Gott/Luzifer (Ego-Gott) und das Lügen in allen möglichen Varianten gehört zur Lieblingsbeschäftigung aller L’Egoland-Bürger.

In Admaland herrscht die Wahrhaftigkeit von Gott AMA vor und jeder Admaland-Bürger führt ein wahrhaftes Leben und sein ganzes Tun unterliegt dem Prinzip der Wahrheit.

Wer sich auf den Weg macht, Admaland kennen zu lernen und sich dorthin zu entwickeln, muss sein Bewusstsein verändern, erweitern und anheben, denn das alte Bewusstsein (Ego- und Dunkelheits-Bewusstsein) muss weichen und ein neues Bewusstsein (universelles, göttliches Wir- und Licht-Bewusstsein) muss entstehen und sich im Menschen, in seinem ganzen Denken, Fühlen, in seinem ganzen Sein, ausbreiten.

Weiterhin muss der Admaland-Strebende die „Ego-Pflanze“ in sich aushungern bis sie immer kleiner und schwächer wird und am Ende abstirbt. Stattdessen ersteht sein universelles, göttliches Selbst und anstelle der Ego-Pflanze regiert in ihm die „Gottes-Pflanze“ (Gotteslichtfunken), seine ursprüngliche und eigentliche göttliche Natur.

Parallel zu diesem Prozess hebt der Admaland-Strebende seine Schwingung und seine Energie-Frequenz an, die Schwingung wird höher, lichtvoller, harmonischer, Gott AMA naher. Das Licht in seinen Augen wird heller, strahlender, intensiver, milder, wärmer, ruhiger und tiefer zu gleich. Auch die ganze Ausstrahlung wird lichtvoller, harmonischer, feiner, würdevoller und intensiver zugleich.

In dem Maß, in dem sich der Mensch von L’Egoland abwendet und sich Admaland zuwendet, verliert er sein Interesse und seine Verhaftung an L’Egoland. Das, was ihn früher interessiert, fasziniert und wozu er Lust hatte, verliert zunehmend seine Bedeutung. Stattdessen interessiert er sich mehr für die Entwicklung und das Leben der Wurzeln des Göttlichen, der Tugenden, für das Studium über höhere Welten, für die Entwicklung seiner geistigen Fähigkeiten usw. und er lenkt sein ganzes Bewusstsein, seine ganze Aufmerksamkeit dort hinein. Damit stärkt er Admaland und trägt dazu bei, dass Admaland und Admaland-Bewusstsein in diese Welt (L’Egoland) einfließen kann. Damit vollzieht er göttliche Arbeit. Je mehr Menschen es ihm gleich tun, desto stärker kann Admaland in L’Egoland werden und so eine wichtige Transformation stattfinden.

Du kannst dir vorstellen, dass das den anti-göttlichen Machthabern von L’Egoland nicht gefällt und dass sie alles tun, um das zu verhindern. Sie stärken einerseits das globale Ego-Bewusstsein und behindern andererseits die „Admaland-Strebenden“ und „Admaland-Bürger“. Ihre bevorzugten Methoden bestehen darin, diesen Abtrünnigen Existenz-Probleme zu bescheren, so dass sie Angst bekommen, sich Sorgen machen, wodurch sie negative Energien produzieren, die ihre Schwingung herabsenken, was dazu führt, dass sie wieder das Energiefeld von L’Egoland nähren. Es gibt aber auch noch weitere Methoden, z.B. Schicken von destruktiven Energie- und Bewusstseins-Wellen, die die niederen Triebe anfachen und den Abtrünnigen zu unguten Handlungen treiben, die ihn dann in niedere Schwingung stürzen. L’Egoland kann die Menschen aber auch mit ganz irdischen Dingen manipulieren, z.B. durch die Gier nach Geld, Erfolg, Ansehen, Familie oder materiellem Besitz. Oder L’Egoland lenkt die Menschen über immer neuen technischen Spielereien, Smartphones, soziale Netzwerke, Apps, etc. ab und macht sie süchtig danach, so dass sie keine Zeit für das Erkennen der Illusion von L’Egoland und den Eintritt in Admaland haben.

Das Auswandern von L’Egoland nach Admaland ist nicht einfach! Dazu braucht es viel Kraft, Mut und Beharrlichkeit. Am besten wandert man zusammen mit Gleichgesinnten aus. Gemeinsam ist man stärker und kann man sich gegenseitig unterstützen. Wer allein auswandert, hat es am schwersten. Viele, die von L’Egoland nach Admaland auszuwandern versuchten, haben es nicht geschafft oder sind nach einigen Jahren wieder reumütig nach L’Egoland zurückgekehrt.

Wer Admaland-Bürger werden möchte, muss beim Wechsel von L’Egoland nach Admaland einen „Friedhof“ durchqueren. In diesem muss alles Alte sterben, was mit seinem bisherigen Ego-Leben und –Sein zu tun hatte. Sein altes Ich muss dort begraben werden. Wenn das alte Ego-Ich gestorben und begraben ist, bleibt sein wahres Selbst übrig. Er ist dann wie „nackt“. Und mit diesem reinen, unverfälschten Selbst kann er dann nach Admaland gehen. Viele Menschen, die diesen Prozess durchlaufen haben, sprechen deshalb vom Sterben, weil sie diesen Prozess wie einen Sterbeprozess erlebt haben. Sie fühlten sich danach wie neu geboren. Sie sind nicht mehr dieselben Menschen/Wesen wie vorher.

Sei dir bewusst: Das neue göttliche Zeitalter von Admaland wird eine Zeit der Freiheit sein, der Freiheit vom Ego, von beiden Egos, von allen Egos.

 Im jetzigen Zeitalter, dem Dunklen Zeitalter, gab es das Ego auf allen Ebenen: es gab (und gibt es noch immer) das weiße Ego, das schwarze Ego, das Menschen-Ego, das Ahnen-Ego, das Verstandes-Ego, das Gefühls-Ego, das Todsünden-Ego, das Tugend-Ego, das spirituelle Ego, das okkulte Ego usw. Das Ego zieht sich durch alle Bereiche des Lebens und Seins des Menschen wie ein roter Faden.

 Jeder Mensch ist, solange er in L’Egoland lebt, Ausdruck des Egos, Ausdruck all seiner Egos. Er ist personifiziertes Ego. Das Ego ist in seinem Denken, in jedem Gedanken (mentale Ebene), in jedem Gefühl (emotionale Ebene), in jeder Wahrnehmung, in seinem Bewusstsein, in all seinen Verhaltensmustern, in seinen Wünschen, in seinen Vorstellungen (Imaginationsebene). Das Ego ist somit in sehr starkem Maße auf der feinstofflichen Ebene aktiv. Dieser folgt dann die Materialisierung in der grobstofflichen Welt durch das Verhalten, die Gesten, die Worte, Entscheidungen und Taten des Menschen.

 Niemand kann mit dem Ego in ein neues Zeitalter eintreten. Somit muss das Ego in seiner Gesamtheit, d.h. der Gesamtheit aller Egos, sterben, damit ein neues Bewusstsein in den Menschen einziehen kann und damit ein neues Denken, ein neues Fühlen, ein neues Wahrnehmen usw.

 Wenn du auf Deinem ganzheitlichen Weg in das neue göttliche Zeitalter manchmal das Gefühl hast du stirbst, so stirbt nicht dein ganzes Ego auf einmal, sondern es sterben nach und nach die verschiedenen Ego-Aspekte in dir. Und jedes Mal, wenn wieder eines der Ego-Aspekte gestorben ist, fühlst du dich leerer. Das Geld bedeutet dir nichts mehr, wenn das Geld-Ego gestorben ist; der Garten bedeutet dir nichts mehr, wenn das Garten-Ego gestorben ist; das Auto bedeutet dir nichts mehr, wenn das Auto-Ego gestorben ist; die Religiosität bedeutet dir nichts mehr, wenn das religiöse Ego gestorben ist; das Verreisen bedeutet dir nichts mehr, wenn das Reise-Ego gestorben ist usw.

 Am Ende aller Tode aller Ego-Aspekte fühlst Du Dich gänzlich leer. Du hast das Gefühl gestorben zu sein. Nichts mehr aus dieser jetzigen Welt hat irgendeine Bedeutung, Du hast scheinbar alles verloren. Du bist nur noch ein leeres Gefäß.

 Und erst, wenn das Gefäß ganz leer geworden ist, ist der wahre Zeitpunkt gekommen, dass du in lebendigem Zustand (und doch gestorben) in das neues göttliche Zeitalter von Admaland eintreten kann.

 Das Ego in Form seiner vielen Ego-Aspekte will natürlich nicht sterben. Deshalb wehrt es sich gegen diesen Sterbeprozess. Dazu verwendet es gerne Trugbilder, mit denen es den Menschen in die Irre führt: Trugbilder der Liebe, Trugbilder der Spiritualität, Trugbilder der Minderwertigkeit, Trugbilder der Traurigkeit usw. Diese Trugbilder wollen den Menschen, der sein Ego abtöten möchte, von seinem Weg abbringen, nach dem Motto; „Das hat doch alles keinen Sinn! Das führt doch alles zu nichts! Früher war es besser, früher war es leichter! Kehr um! Hör auf!“ usw.

 Das Ego möchte den spirituell Strebenden Menschen sogar zum Selbstmord bringen. Es möchte, dass der Mensch so demotiviert ist und alle Hoffnung auf seine Erlösung und seinen Eintritt in das neue göttliche Zeitalter aufgibst, so dass er sich am Ende selbst umbringt – nicht nur seinen irdischen Körper, sondern auch sein erwachendes göttliches Selbst.

 Wisse: Dein Weg in das neue göttliche Zeitalter von Admaland ist keine einfache Sache, sondern eine sehr komplexe und auch oft schwierige. Du musst lernen, das innere Spiel zu durchschauen, das in dir selbst jeden Augenblick abläuft. Du darfst Dich keinesfalls von deinem Weg abbringen lassen. Du musst die Trugbilder deines Egos erkennen und ihnen die Maske vom Gesicht reißen!

Als Admaland-Bürger bist du dann in einem höheren, göttlichen Bewusstsein und weißt, dass die wahre Fülle und das wahre Glück sowie die wahre Freiheit in Gott AMA sind – dem Zustand, der der Höchste von allen ist und über allem steht. Es ist, also ob man auf dem Gipfel eines Berges steht und ins Tal hinunterschaut. Dort unten im Tal ist L’Egoland. Von oben betrachtet man es mit einer Distanz, wohl wissend, dass es dieses Land gibt, man aber selbst nicht mehr darin ist. Dennoch kann man gelegentlich mal hinunterfahren nach L’Egoland, wenn es notwendig und wichtig ist, z.B. für einen göttlichen Auftrag, aber danach geht es wieder nach oben, in die eigentliche Heimat.

Wenn man Admaland-Bürger ist, ist man für die Bürger von L’Egoland wie gestorben. Für sie lebt nur derjenige, der, wie sie, sein Ego auslebt. Wer Admaland-Bürger ist, wird von L’Egoland „ausgespuckt“, man wird weder unter Druck gesetzt noch unterstützt noch hofiert. L’Egoland hat kein Interesse mehr an einem, verwehrt einem aber auch den Zutritt und das Agieren in L’Egoland, man wird quasi von L’Egoland kalt gestellt.

Dafür dient man Admaland und wird von Admaland unterstützt und gefördert. Diese Form der Unterstützung ist etwas unterschiedlich zu der von L’Egoland. Wenn man von Gott AMA und dem göttlichen System unterstützt wird, hat das sehr viel mit Vertrauen zu tun. Man muss das „ich will“ und „ich muss“ sehr stark zurückstellen und eher auf der empfangenden als auf der Macher-Seite sein. Man erhält Impulse von oben, d.h. von der göttlichen Führung, von Gott AMA, und diese gilt es auf der physischen Ebene umzusetzen. Die Arbeit, die man hat, ist nicht unbedingt weniger, aber sie ist unterschiedlich – es fehlt der Druck, die Unterdrückung, die Verkrampfung, das Gepeitschtwerden, die enorme Kraftaufwendung, um Widerstände zu brechen. Die göttliche Arbeit ist ein Fließen mit allem, ist daher viel leichter, freudvoller, entspannter. 

Dafür, dass man Admaland, d.h. Gott AMA und dem göttlichen System dient, wird man von diesem System erhalten. Man wird in der Regel keinen großen materiellen Reichtum erleben, dafür aber einen ganzheitlichen Reichtum in Form von Freude, Fülle, Zufriedenheit, Glückseligkeit.

Auch Admaland kann Menschen „ausspucken“, genauso wie L’Egoland. Admaland „spuckt“ die Menschen aus, wenn sie sich L’Egoland wieder zuwenden, wenn sie ihre innere Egopflanze wieder zum Wachsen bringen, indem sie z.B. wieder lügen oder ihren niederen Trieben nachgeben.

Auch Admaland verweigert Bürgern von L’Egoland den Zutritt zu Admaland oder gewährt ihnen keine Unterstützung, wie dies auch umgekehrt der Fall ist. Bei allem aber verwendet Admaland nicht dieselben unschönen Methoden wie L’Egoland. Da in Admaland die Tugenden herrschen, verhält sich Admaland fair gegenüber den Bürgern von L’Egoland.

Für Admaland-Bürger gilt folgendes: Pflege Kontakte mit deinesgleichen, also mit deinen Admaland-Schwestern und –Brüdern. Unterstütze deine Admaland-Schwestern und –Brüder! Wenn du eine Verbindung (Freundschaft, Beziehung etc.) eingehst, so gehe sie mit nach Möglichkeit mit einem Admaland-Bruder oder einer –Schwester ein. Du verstößt gegen die Admaland-Prinzipien, wenn du dich mit einem Bürger von L’Egoland einlässt bzw. eine Beziehung eingehst. Was nicht heißt, dass du nicht Geschäfte mit L’Egoland-Bürgern machen sollst oder darfst. Es ist ein Unterschied zwischen einer privaten Beziehung und einem Kontakt, der nur auf geschäftlicher Basis besteht und zur Existenzsicherung dient. Langfristig aber wäre es gut, wenn auch das Geschäftsleben mehr und mehr unter Admaland-Bürgern stattfinden würde.

Willst du wahrhaft auswandern in das Land deiner Träume, dann solltest du nach Admaland „auswandern“. Mein Team und ich stehen dir gerne als „Auswanderungshelfer“ zur Seite. Auswanderungshelfer kann übrigens nur ein Bürger von Admaland sein. Wer noch Bürger von L’Egoland ist, kann dir nicht dabei helfen, nach Admaland zu gelangen. Auch viele spirituelle Lehrer und Coachs sind Bürger von L’Egoland und können dir bei deiner Entwicklung hin zu Admaland nicht wirklich helfen oder dich unterstützen.

 

Sei herzlich gegrüßt im Namen des Höchsten Göttlichen Prinzips in diesem Universum.

Admania