Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Selbstdisziplin und Selbstmeisterschaft auf dem spirituellen Pfad berichten, welche wichtig sind, damit Ihr göttliche Meisterschaft über Euer Ego, Euren Körper und Eure Sinne erlangen könnt.

In den Yogasutren des Patanjali heißt es dazu:

II.43: „Kāyendriya-siddhir-aśuddhi-kṣayāt tapasaḥ.“
„Durch Selbstdisziplin wird Unreinheit aufgelöst und man erlangt Kräfte über Körper und Sinne.”
Oder:
“Die disziplinierte Anwendung von reinigenden und stärkenden Übungen beseitigt alle Unreinheiten und bewirkt die Vollkommenheit des physischen Körpers und der Sinne.“

Wisse: Jede spirituelle Entwicklung verlangt Tapas/Selbstdisziplin, aber keine fanatische Selbstkasteiung. Es gibt Menschen, die meinen sich für ihre spirituelle Erleuchtung geißeln oder „ans Kreuz“ nageln lassen zu müssen. Sie fasten bis zur Selbstzerstörung, gönnen sich keinen Schlaf, stehen Stundenlang auf nur einem Bein oder halten ihren Arm so lange hoch, bis dieser abstirbt. Das Ziel jeder spirituellen Entwicklung ist immer das Zur-Ruhe-Kommen des Egos und seinen polaren Mustern. Dies geschieht aber nicht dadurch, dass man seinen physischen Körper quält und mit dem Ego verwechselt. Bereits Krishna sagte in der Bhagavad Gita zu Arjuna: „Dummköpfe sind die, welche in schrecklicher Entschlossenheit ihre unschuldigen Körper foltern und damit auch mich quälen, der ich in ihnen wohne.“ (Kap. 17, Vers 2).

Krishna gibt hier das Bild vom physischen Körper als Tempel des göttlichen Geistes und Gottes. Den Tempel sollte man achten und nicht zerstören. Der richtige Pfad ist deshalb der Weg der goldenen Mitte. Dieser wandelt nach und nach das Ego und verhilft dem Menschen so zu mehr Klarheit, SGW-Bewusstheit und Neutralität. Wer zu viel in zu kurzer Zeit verändern will, wird keinen Erfolg haben, sondern durch die Gier seines Egos scheitern. Wer unliebsames Karma, Ego-Programme und Ego-Muster aufgeben will, muss diese Schritt für Schritt angehen, sonst entsteht zu viel innerer Widerstand des Egos.

Veränderung bedeutet immer Widerstand und Reibung, was die Guna Rajas anfacht und aus dieser göttliches Feuer erzeugt. Dieses Feuer transformiert auf allen Ebenen und ist etwas Positives. Durch das Feuer wird das Gold gereinigt und das Eisen gehärtet. Das göttliche Transformationsfeuer kann aber auch schmerzen und deshalb fallen die körperlichen und geistigen Bemühungen auf dem spirituellen Pfad oft schwer. Das Ego widersetzt sich der Transformation und möchte lieber einen anderen, bequemeren Weg gehen, bei dem es keine Schmerzen und unangenehmen Selbsterkenntnisse erleben muss.

Den spirituellen Pfad trotz aller Widrigkeiten und Unbequemlichkeiten weiterzugehen und nicht von der göttlichen Wahrheit abzulassen, ist Tapas. Das gesamte Leben mit seinen vielen Lernlektionen und Prüfungen ist ebenfalls Tapas. Denn der gesamte Inkarnationsweg der Seele-Geist-Wesen durch das Universum dient ihrer Transformation und Wandlung.

Tapas ist die sanfte, aber zielstrebige und kontinuierliche Bemühung um Reinheit und seelische Stärke auf allen Ebenen des menschlichen Daseins. Tapas beginnt beim physischen Körper und seiner Reinigung durch die Shatkarmas, die bereits in der 32. Weisheitsperle der Reinheit erläutert wurden. Die Adma-Yoga-Übungen haben ebenfalls eine reinigende Wirkung. Sie nehmen nicht nur auf der physischen, sondern auch auf der feinstofflichen Ebene das Gift aus der Seele und ermöglichen ein positives, friedvolles und harmonisches Bewusstsein und eine hohe Schwingung gemäß den Wurzeln des Göttlichen. Die Reinigung auf der feinsten Ebene geschieht schließlich durch Meditationen und Sessions, die das Wesen von energetischem Müll befreien, so dass es in das reine göttliche SGW-Bewusstsein in Gott AMA eintreten kann. Im Zen-Buddhismus wird Tapas in folgendem Leitspruch zusammengefasst: „Seid wie reine Seide und scharfer Stahl!“

Mit Tapas, welches von dem Sanskrit-Wort „tap“ erhitzen kommt, ist somit die konkrete spirituelle Praxis gemeint, die zu Shauca, äußerer und innere Reinheit, führt. Tapas ist die Wandlung und Transformation von der Dunkelheit und den Kleshas (=Wurzeln des Übels) zum göttlichen Licht und den Wurzeln des Göttlichen. Das menschliche Ego wird im göttlichen Verbrennungsfeuer verbrannt. Danach kann das göttliche Seele-Geist-Wesen wie der Phönix aus der Asche wiedergeboren werden. Erst durch das göttliche Transformations-Feuer kann sich die wahre göttliche Essenz zeigen, die nun frei vom Ego ist, welches in den Flammen verbrannt ist.

Durch Tapas kann Deine Schwingung dauerhaft in die göttlichen Dimensionen angehoben werden und Deine spirituelle Entwicklung erfolgreich sein. Wer meint, dass der spirituelle Pfad nur „nett“ und „angenehm“ sein darf, der lebt in einer großen Verblendung. Denn Transformation erfordert immer auch Schmerzen, um dadurch wieder ein Stück gesünder zu werden. Es mag immer wieder aufs Neue Überwindung kosten, dem Ego und den Wurzeln des Leides zu entsagen und gemäß den göttlichen Tugenden und Wurzeln des Göttlichen zu leben, wenn das Ego etwas ganz anderes möchte. Auch der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel oder die tägliche Meditation mag Dir zeitweise schwerfallen. Es müssen also immer wieder die inneren Widerstände des Egos und Super-Egos überwunden werden, die von der anti-göttlichen Seite stammen und Dich vom spirituellen Pfad des Lichts und der Selbstmeisterschaft abbringen wollen.

Mit Tapas sind oft schmerzhafte Lebenserfahrungen und Leid verbunden. Wenn es Dir gelingt, diese dennoch neutralen Geistes anzunehmen und Dich dem Willen Gottes anzuvertrauen, dann kannst Du Abstand zu Deinen polaren Emotionen erlangen und sie aus der Sicht des neutralen Beobachters betrachten, um sie dann gehen zu lassen. Dies ist angewandtes „viyoga“, d.h. ein Trennen dessen, was Du nicht bist, von dem, was Du in Wahrheit bist.

So wird jedes Leben zu Tapas, einer Art von „göttlichem Lernspiel“, in welchem Du bei jeder Gelegenheit Raga/Gier und Hass/Dvesha begegnest und durch sie geprüft wirst. Dein wichtigstes Hilfsmittel bzw. Werkzeug ist viveka, das Messer der göttlichen Unterscheidungskraft. Die alten Weisen sagen dazu: „In eine Ecke zu gehen und ein Mantra zu sprechen, ist eine leichte Praxis. Doch wenn wir beleidigt werden und dennoch einen stillen, friedvollen, neutralen Geist bewahren, der in den göttlichen Dimensionen schwingt, ist dies mehr als tausend Mantra-Chanten jeweils machen können. Das ist Tapas.“

Tapas bedeutet auch Deinen physischen Körper gesund, fit und leistungsstark halten, damit er ein gutes Fahrzeug für Dein göttliches Seele-Geist-Wesen ist. Das geschieht durch das physische und feinstoffliche Reinigungsfeuer. Du musst Dich des energetischen und physischen Mülls in Deinem Körper entledigen, damit Deine Schwingung rein und hoch sein und Du Dein Seele-Geist-Wesen störungsfrei und bewusst durch Dich ausdrücken kann. Das bewusste Essen, der sorgfältige Umgang mit dem Atem – all das ist Tapas, nämlich eine Hilfe gegen Ablagerungen von physischen und energetischen Schlacken im Körper. Durch Tapas kann der Körper lange leben, ja sogar unsterblich werden, und dem göttlichen Seele-Geist-Wesen alle Zeit als Ausdrucksmittel in dieser Ebene dienen.

Tapas heißt auch, den Dingen zu entsagen, die Dich an Dein Ego, die 3D-Welt und die Maya binden und nach denen Du mit Deinen Sinnen süchtig bist. In diesem Zusammenhang kann Tapas als Askese übersetzt werden. Es geht um die Entsagung von Nahrung, Sexualität, Besitz, Ruhm oder Schlaf. Dies bedeutet nicht, dass Du nun in den Höhlen des Himalayas als Asket leben sollst. Vielmehr geht es darum, dass Du liebgewonnene Gewohnheiten Deines Egos erkennst und auflöst.

Von was ein Mensch abgängig ist, und wie stark er abhängig ist, wird zumeist erst dann bemerkt, wenn er dem einen oder anderen einmal eine Zeitlang entsagt. Wichtig ist also, Deine eigene Bewusstheit für die inneren Bindungen Deines Egos zu schulen, um so an deren Auflösung arbeiten zu können. Letztendlich wird dann die Askese zu einem Prozess der inneren Befreiung und richtet sich nicht feindlich gegen den physischen Körper und seine Sinne, sondern führt zu ihrer Vervollkommnung. Aus der anfänglichen Entsagung entwickelt sich eine wirkliche Freude am Körper und den irdischen Dingen, da man sie als Geschenk und Ausdruck Gottes erkennt, ohne an ihnen verhaftet zu sein.

Wisse: Wenn Du Tapas konkret als Askese ausübst, darfst Du Deinen physischen Körper nicht quälen! Denn eine solche hartherzige, selbstverletzende Askese ist anti-göttlich und trennt Dich von Sattva. Tapas sollte vielmehr durch göttliche Askese-Übungen wie Adma-Yoga, Selbstbeoachtung, Meditation, usw. zur inneren und äußeren Reinigung, Gesundheit und Schwingungsanhebung führen.

Jeder göttliche Mitarbeiter kennt die Hitze des göttlichen Verbrennungsfeuers, die durch Tapas entsteht. Es ist der Schweiß der Transformation. Selbst die Meditation verursacht Hitze. Das konkrete Arbeiten mit dem göttlichen Feuer nimmt auf dem spirituellen Pfad einen zentrale Stellung ein. Die Hitze der reinigenden spirituellen Übungen, Rituale und Yoga-Übungen macht das Bewusstsein klarer und die Sinne schärfer. Das ist notwendig, um die göttlichen Energien leichter durch sich lenken zu können. Tapas verfeinert somit auch Deine Schwingung und das Gewahrsein: Du wirst Dir Deines wahren göttlichen Selbst, Deiner Fähigkeiten, Deiner Möglichkeiten und Deines Körpers immer bewusster.

Der bewusste spirituelle Eingeweihte erlangt so ein übermenschliches Maß an Kontrolle und Beherrschung des Körpers, seiner Atmung, der inneren Organe und energetischen Abläufe, sowie ein höheres Bewusstsein. Doch diese Fähigkeiten sind nicht das Ziel. Sie können sich entwickeln, müssen es aber nicht. Wenn Du mit Deinem stolzen Ego an diesen Dingen hängenbleibst, werden sie selbst zum Hindernis und halten Dich an der Maya fest. So ist es immer wichtig, dass Du bei allen Tapas-Übungen nichts erwartest und nichts mit Deinem Ego forderst. Auf diese Weise wirst Du göttlichen Erfolg auf Deinem spirituellen Weg haben.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über das Selbststudium und die Selbstreflexion berichten, welche wichtig sind, damit Ihr Zugang zu Eurem wahren Selbst und zur Vereinigung mit Gott in Dir erlangen kannst.

II.44: „Svādhyāyād-iṣṭa-devatā saṁprayogaḥ.“
„Durch Studium des göttlichen Selbst entsteht Vereinigung mit dem Licht Gottes in einem.“
Oder:
„Selbststudium führt zur Verbindung mit dem wahren göttlichen Selbst und dem Gotteslichtfunken.“

Ein weiterer wichtiger Punkt auf dem Transformations-Pfad der Wurzeln des Übels hin zu den Wurzeln des Göttlichen ist Svadhyaya, das Selbststudium oder die Reflexion über das eigene Verhalten, das Ego, das Körperwesen, das Seele-Geist-Wesen und Erden-Selbst. Svadhyaya bedeutet auch “Selbstbefragung”, um auf diese Weise der göttlichen Wahrheit in sich (Gotteslichtfunken) näher zu kommen. Wörtlich bedeutet Sva“ das Eigene (göttliches Selbst)” und Adhyaya “Eintreten in”. So kann Svadhyaha als „in das göttliche Selbst/göttliches Licht in sich hineingehen“ übersetzt werden.

Der spirituelle Schüler lernt durch Savdhyaya, sich selbst zu beobachten und zu analysieren. Damit ist die ständige Frage verbunden: Wer ist das eigentlich, den ich da „Ich“ nenne? Was macht mich zu der Person, die ich scheinbar bin? Welche Rollen spiele ich? Was denke und fühle ich? Wann ist mein Seele-Geist-Wesen präsent, wann mein Körperwesen, Ego oder Erden-Selbst? Ist es wahr, was ich sage? Ist es positiv und freundlich? Wie reagiere ich auf meine Mitmenschen und warum? Fördern meine Worte harmonische Beziehungen oder führen sie zu Streit und Konflikten? Sind meine Gedanken unterstützend für meine spirituelle Entwicklung oder sind sie ein Hindernis? Warum empfinde ich die 5 Kleshas (Wurzeln des Übels) und ihren Hass, ihre Gier, ihre Angst und ihre Verblendung? Was ist die karmische Ursache meines heutigen Verhaltens? Warum fühle und reagiere ich so und nicht anders? In welchen alten Ego-Programmen und Mustern bin ich evtl. gefangen?

Die Selbsterforschung ist nicht immer leicht und angenehm. Sie ist mit der göttlichen Weisheitsperle Tapas/Selbstdisziplin eng verbunden. Tapas unterstützt dabei Savdhyaya und Svadyaya lenkt Tapas. Der Prozess der spirituellen Entwicklung lässt das Wesen sehr viel über sich selbst erkennen, lässt es sowohl Schattenseiten als auch Lichtseiten der Vergangenheit sehen. Gleichzeitig stärken und präzisieren diese Selbsterkenntnisse aber auch das Bewusstsein des Wesens, weswegen Savdhyaya auch mit Bewusstseinserweiterung, Eintritt vom Ego und Körperwesen in das Seele-Geist-Wesen und Erden-Selbst, sowie Gewahrwerden der eigenen Wirklichkeit und der Wirklichkeit Gottes übersetzt werden kann.

Zur spirituellen Entwicklung gehört auch das Studium der heiligen göttlichen Texte, primär des spirituellen Meisters, dem man aufgrund seiner Seelen-DNS zugeordnet ist oder für den man arbeitet, wenn man ein göttlicher Mitarbeiter ist. Aber auch Gott-Erden-Menschen, Hüter oder Engel (HGMM) können und sollen diese heiligen Schriften studieren, denn sie sind im dunklen Zeitalter das Einzige, was von dem alten göttlichen Hüter-Wissen des Aufstiegsplaneten Erde übrig geblieben ist, und sind ein wichtiger Wegweiser zurück zum göttlichen Licht und dem Gewahrwerden des eigenen göttlichen Selbst.

Svadhyaya führt Dich in die Tiefe Deines göttlichen Selbst. Es lässt Dich mehr über Dich selbst erfahren und auf diese Weise auch über Deine Mitwesen, das Universum und das göttliche System. Es geht hierbei um die grundlegenden Fragen, die sich jedes Wesen stellt, das zumindest ein wenig aus der Maya aufwacht und erkennt, dass es mehr gibt bzw. geben muss als sein normales 3D-Leben. Es tauchen dann folgende Fragen auf: Woher komme ich? Was mache ich hier? Wohin gehe ich? Warum leide ich? Wonach suche ich? Und letztlich: Wer bin ich?

Svadhyaya gibt Dir über die Selbsterforschung und das spirituelle Studium die Antworten zu all diesen Fragen, so dass Du Zugang zu Deinem wahren göttlichen Wesen und Gott AMA erhältst. Mit dieser Selbsterforschung ist auch die Kontemplation und Verinnerlichung des göttlichen Wissens verbunden. Es darf nicht nur in Theorie verstanden oder gar nur einmal oberflächlich durchgelesen werden, sondern muss wirklich bis in die tiefsten Schichten des Wesens eindringen und dort verinnerlicht werden. Denn man kann ein Buch zwar lesen und sagen, was darin steht, doch das bedeutet noch lange nicht, dass man dieses Wissen auch praktisch im eigenen Leben anwenden und bis in die tiefsten Zellen seines Wesens verstanden hat. Es geht also bei Svadhyaya auch um ein notwendiges Verstehen des Wissens, um dieses dann in der Praxis umzusetzen und zu leben. Dieses Verstehen bedeutet gleichzeitig eine Bewusstseinserweiterung und Schwingungsanhebung, denn Wissen ist Bewusstsein.

Svadhyaya heißt: Nähere Dich Deinem göttlichen Selbst und studiere es. Alles Lernen, jede Überlegung und jede Verbindung mit anderen Menschen hilft Dir, mehr über Dich selbst, Dein Ego, Dein Körperwesen, Deine Stärken und Schwächen, sowie Dein wahres göttliches Selbst zu erfahren. In dem Maße, wie Du Dich selbst und Dein Ego erkennst und das Zusammenspiel zwischen Deinem Ego, Deinem KW und Deinem wahren göttlichen Selbst erforschst, kannst Du auch mit den göttlichen Dimensionen in Verbindung treten und die göttlichen Gesetze wirklich im Herzen verstehen und umsetzen. Du wirst dann frei von der Maya und Deinem Ego, weil Du ihre Illusion durchschaust und auf diese Weise erlöst hast.

Die alten Weisen sagen dazu: „Findest Du den richtigen göttlichen Weg bei Deiner Suche nach göttlicher Erleuchtung, so lernst Du Dich selbst, Dein Körperwesen, Dein Ego, Dein Super-Ego, Dein Seele-Geist-Wesen, Dein Erden-Selbst und Deine Schwächen und Stärken klarer zu sehen und sie entsprechend zu erlösen und anzuwenden. Das hat zur Folge, dass sich Dein Bewusstsein erweitert und es für Dein Verstehen keine menschlichen 3D-Grenzen mehr gibt! Deine Schwingung hebt sich folglich in die höheren göttlichen Dimensionen an!

Svadhyaya bedeutet auch spirituelles Selbststudium. Es ist das Studium Deiner gesamten Persönlichkeit aus Körperwesen, Seele-Geist-Wesen, Ego, usw., die sich aus Deinen vielen Persönlichkeiten aus früheren Inkarnationen zusammensetzt. Auf diese Weise werden Deine Leben zu einem offenen Buch. In Dir selbst und Deinen Inkarnationen so zu lesen, wie in einem Buch, und Dir jeder einzelnen Seite, die im Buch Deiner Seele geschrieben steht, bewusst zu sein, ist Svadhyaya.

Über Svadhyaya bekommst Du Zugang zum göttlichen Funken in Dir, Deinem Gotteslichtfunken, d.h. dem göttlichen Teil in Dir, der Dir von Gott am Anfang Deiner Erschaffung gegeben wurde und Dich als göttliches Geschöpf auszeichnet. Der Gotteslichtfunken verbindet Dich mit Gott AMA. Svadhyaya führt Dich durch die Schichten Deines Egos und Deiner Seele immer mehr in Dein Inneres, in Dein Herz, wo Du entledigt von allen Schleiern der Maya und Deines Egos nackt vor dem göttlichen Anteil Gottes in Dir stehst und Dich diesem ergibst. Auf dieser Stufe der inneren Erkenntnis und Bewusstwerdung entsteht so eine natürliche Verbindung zum persönlichen Aspekt Gottes in Dir.
Durch Svadhyaya kannst Du Dich also leichter mit Gott verbinden und Dich IHM hingeben. Hochmut und Egoismus treten zurück, indem Du Deine Position als Geschöpf vor Deinem Schöpfer wieder erkennst und nach nichts anderem mehr strebst, als Dich IHM zu unterwerfen, zu IHM zurückzukehren und eins mit IHM zu werden.

Der spirituelle Schüler strebt auf diese Weise nicht nach Gott oder einer Gottheit im außen, sondern blickt nach innen in sein Herz, um dort Gott AMA zu erkennen. Was mit dem Studium der spirituellen Texte und Lehren begonnen hat, wandelt sich im Laufe der spirituellen Praxis zu einer Bewusstseinsschulung. Selbststudium im spirituellen Sinn meint also die Ausrichtung des Studiums auf eine Praxis, die auf die Erfahrung der göttlichen Seele-Geist-Wesen-Existenz in Gott AMA ausgerichtet ist. Das ist dann die Vereinigung von Körperwesen mit SGW im Mikrokosmos, sowie die Vereinigung von SGW mit Gott AMA im Makrokosmos. Alle Schichten des Bewusstseins werden eins und verschmelzen miteinander.

Die Perspektive des spirituellen Studiums liegt also nicht im Weg nach außen, sondern im Weg nach innen, um dort die Vereinigung mit der göttlichen, höheren Macht und Kraft Gottes zu erfahren, die über das eigene menschliche Ego-Vermögen hinausgeht. So lösen sich nach und nach erst die irdischen Instanzen von Körperwesen, Ego und Super-Ego und dann auch die der Seele auf, bis der göttliche Geist wieder mit dem Ur-Geistmeer von Gott AMA verschmilzt.

Svadhyaya kann die Schulung durch einen spirituellen Meister oder göttlichen Lehrer sein – entweder indem man direkt von ihm unterrichtet wird, oder durch seine Mitarbeiter oder seine Schriften und Botschaften. Um die göttliche Wahrheit zu finden, ist es nämlich immer hilfreich, dass man von einem Wesen darin unterrichtet wird, das selbst die göttliche Wahrheit erkannt und bereits aus der Maya ausgestiegen ist bzw. die spirituelle Meisterschaft erlangt hat.

Wenn Du Dich im Schwingungsfeld dieser göttlichen Wesen aufhältst, verlierst Du die Identifikation mit Deinem Körper und Ego. Du lässt Dich dann auf Dein wahres göttliches Selbst ein und gibst diesem die Möglichkeit, sich durch Deinen Körper auszudrücken. Dadurch verschwindet die Identifikation mit dem falschen Selbst, dem Ego, und die Wurzel der Verblendung/Avidya löst sich auf, so dass die Wurzel der Unverblendung in den Vordergrund treten kann. Wenn die Identifikation mit dem Ego, verschwindet, entsteht auch das Wissen um die eigene Unsterblichkeit. Dieses löst den eisernen Griff von Abinivesha, der Angst vor dem Tod auf. Die Wahrheit des unsterblichen göttlichen Seele-Geist-Wesens, die durch Svadhyaya enthüllt wird, wird dann zur sicheren Grundlage Deines eigenen Denkens und Handelns, so dass Du Deine Lebensaufgabe viel freier und bewusster erfüllen kann.

So gehe den Weg von Svadhyaya, des göttlichen Selbststudiums und Selbst-Gewahrwerdens, und erfahre durch die Weisheitsperlen des spirituellen Meisters Hermes Trismegistos mehr über Dein wahres göttliches Selbst, Deinen Ursprung, Deinen Weg und Dein Ziel!

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch ein Gedicht des persischen Mystikers Hafis offenbaren (1315-1390), welches die Kraft der göttlichen Vergebung und die Heilung von allen Wunden zeigt:

Jede Wunde vergeben

Wenn die Geige
der Vergangenheit vergeben kann,
beginnt sie zu singen.

Wenn die Geige,
aufhören kann,
sich um die Zukunft zu sorgen,

wirst Du
erfüllt von Freude, Hoffnung und Zielstrebigkeit,

so dass Gott
sich herabneigen wird,
um Dich in
Sein goldenes Haar
zu kämmen.

Wenn die Geige
jede Wunde vergeben kann,
die andere ihr zufügen,

dann beginnt Dein Herz
zu singen.

Was sind diese kostbare Liebe und dieses Lachen,
die in Deinem Herzen sprießen?
Es ist der herrliche Klang
einer erlösten Seele,
die in Frieden
mit sich selbst,
ihrer Vergangenheit,
ihrer Zukunft,
allen Geschöpfen
und ihrem Schöpfer ist!

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Wurzel der Verblendung/Avidya und die Maya berichten:

Avidya, die Verblendung bzw. das grundlegende Nicht-Erkennen der wahren göttlichen Natur und des Seins in Gott, steht am Anfang aller Wurzeln des Übels und ihrer Karma-Ketten. An deren Ende steht das, was die Verblendeten besonders plagt: Die Vergänglichkeit des Egos und der Tod ihres physischen Körpers. Avidya ist also die Verwechslung dessen, was wir nicht sind (Ego), mit dem, was wir sind (Seele-Geist-Wesen). Die anderen Kleshas bzw. Wurzeln des Leides (Egoismus/Asmitha, Raga/Gier, Dvesha/Hass und Angst/Abinivesha) leiten sich davon ab bzw. entstehen allesamt aus der Verblendung.

In den Yogasutren des Patanjali steht zu Avidya/Verblendung geschrieben:

II.4:
avidyā kṣetram uttareṣāṃ prasupta-tanu-vicchinnodārāṇām
„Avidya/Unwissenheit ist die Ursache (Quelle) von allen darauf folgenden Kleshas, ob sie nun schlafend, schwach, überwunden oder voll wirksam sind.“

II.5:
anityāśuci-duḥkhānātmasu nitya-śuci-sukhātma-khyātir avidyā
„Durch Avidya/Verblendung hält man das Vergängliche, Unreine, Leidvolle, das Nicht-Selbst (Ego, KW und Körper) fälschlicherweise für das Ewige, Reine, Freudvolle und das wahre Selbst (SGW).“

Das Ego mit seinem KW und Körper ist voller Unreinheiten, Verdunklungen, Schmerz und Leid und ist nicht das wahre göttliche Selbst oder das Erden-Selbst. Aber der verblendete Mensch denkt: Ich bin dieser Körper. Er rechnet nicht damit, dass er sterben wird. Er hält seinen Körper für rein, gut und ewig, und sieht nicht dessen Vergänglichkeit. Das Ego nimmt den bereits in der Jugend einsetzenden Zerfall seines Körpers nicht wahr, ebenso wenig seine Vergiftung durch die Wurzeln des Leides, chemische Stoffe und Pestizide. Aber auch wenn Du Deinen Körper nur mit reiner Kost ernährst, ihn regelmäßig reinigst und entgiftest, muss er doch irgendwann sterben. Dessen solltest Du Dir immer bewusst sein.

Ein verblendetes Wesen hält in seinem Unwissen das Schlechte für das Gute, das Anti-göttliche für das Göttliche, das Materielle für das Ewige. Dies kann sogar so weit gehen, dass es den Anti-Gott für Gott hält, wodurch es in die Minus-Dimensionen abfällt und sich noch mehr von der göttlichen Wahrheit entfernt. Eine solche Verblendung kann sowohl göttlich weiße als auch göttlich dunkle Wesen befallen. Anti-göttliche Wesen hingegen sind vollkommen vom Schleier der Verblendung erfüllt und können aus dieser auch nicht mehr aussteigen, da sie die Basis der Unverblendung, den Gotteslichtfunken, in sich verloren haben.

Avidya/Verblendung ist eng mit der Maya verbunden. Die Maya ist die Mutter des irdischen Universums und ist den meisten Geschöpfen fremd, mysteriös und unbeschreiblich, obwohl sie täglich in ihr sind und leben. Maya verschleiert im Auftrag Gottes Seine wahre Natur, die absolut und ewig ist, und verursacht, dass das EINE als Vieles erscheint. Der Maya als negativer Kraft gegenüber steht Gott AMA als leuchtendes, ausdehnendes Bewusstsein. Die Maya hat zwei Kräfte:

1. Die Kraft, zu verschleiern oder zu verbergen – das Ergebnis von Maya ist Avidya/die Wurzel der Verblendung
2. Die Kraft, zu manifestieren oder zu projizieren – die irdische Schöpfungskraft Gottes

Maya zeigt diese beiden Kräfte durch die drei Gunas, d.h. die Eigenschaften der polaren Welt. Wenn man die drei Gunas entfernt, dann verschwindet die illusionäre Erscheinung der Welt. Ohne die Gunas kann die Welt nicht bestehen. Wenn Du ein „reales“ Gebäude besitzt, das aus Wänden, einem Fundament und einem Dach besteht, und all diese Qualitäten wegnimmst, dann ist nichts mehr übrig. Das Gebäude verschwindet. Ohne die Qualitäten eines Gebäudes kann das Gebäude nicht existieren. Genauso ist es bei der irdischen Welt, die auf den drei Gunas und den Kräften der Maya basiert und dadurch ihre Illusion aufrecht erhält. Avidya wird dabei zum Mittel des Geschöpfes, um Maya zu erfahren.

Avidya/die Wurzel der Verblendung und die Maya haben einen großen Einfluss auf das Chakren-Energiesystem, besonders das Dritte Auge. Wenn das Chakren-Energiesystem und die Energiebahnen/Nadis eines Menschen durch die Wurzel der Verblendung/Avidya und ihre Karmakette verstopft und blockiert sind, bleibt das Dritte Auge verschossen und kann sich nicht öffnen. Die Folge davon sind emotionale, energetische und körperliche Verspannungen, die es für das Wesen schwierig machen, sich zu entwickeln und seine Grundschwingung anzuheben, da der Prana- und Energiefluss im Körper gestört ist. So ist es wichtig, diese Blockaden zu beheben, damit Prana wieder frei fließen kann. Hierfür sind neben Transformations-Sessions auch Adma-Yoga-Kriyas zu empfehlen. Zudem ist die Bearbeitung und Auflösung der Ur-Karma-Kette der Verblendung/Avidya sehr wichtig, damit die Basis für einen freien Energiefluss gegeben ist und sich das Wesen aus der Verblendung in die Unverblendung erheben kann.

Lehne Dich nie selbstzufrieden „im Sessel“ zurück, weil Du glaubst, Du wärest frei von Avidya und hättest alle Maya durchschaut. Denn auch wenn Avidya und die vier anderen Wurzeln des Leides, die sich aus Avidya ergeben, nicht immer in Deinem Bewusstsein erscheinen, heißt das nicht, dass sie nicht in Dir da sind. Manchmal ist Avidya in seinen verschiedenen Ausdrucksformen kaum wahrzunehmen, manchmal wird man von ihr regelrecht überwältigt. Weil es so viele Ebenen von Avidya gibt, solltest Du niemals in Deinem Bemühen um die Verringerung der Verblendung nachlassen und solltest immer wachsam und achtsam bleiben. Avidya kann plötzlich hereinbrechen wie ein Erdbeben, auch wenn Du Jahre hinweg einen sehr klaren, bewussten Geist hattest. Deshalb ist es wichtig, Avidya immer wieder zurückzuschneiden und auf ein Minimum zu reduzieren. Solange der Keim da ist, weiß man nie, ob er noch wächst oder nicht. Die ganze Praxis des spirituellen Pfades, der Meditation und des Adma-Yogas, dient dazu, diesen Samen der Verblendung ständig aufs Neue am Wachstum zu hindern.

Nachfolgend wollen wir Dir ein Beispiel für Aviyda geben:

In der alten indischen Gesellschaft galt das Betteln als ein angesehener und richtiger Weg für spirituell Studierende und Asketen, um sich mit dem Notwendigsten zu versorgen. Einst lebte ein Brahmane, der als junger Mann erfuhr, wie sein Vater beruflichen Misserfolg erlitt. Darüber war er sehr enttäuscht und wandte sich vom 3D-Leben ab. Er wurde Asket und lebte allein. Er versorgte sich, indem er jeden Morgen betteln ging. An einem Tag bekam er unerwartet eine große Portion Getreidemehl geschenkt – viel mehr als er verzehren konnte. Glücklich lief er nach Hause, tat das Mehl sorgsam in einen Krug und hängte ihn vorsichtig über sein Bett. Dann legte er sich zufrieden hin, um zu ruhen. Er schlief ein und träumte:

Heute war ein guter Tag. Ich brauche nicht so viel Mehl. Ich könnte daraus Gebäck machen und es verkaufen, so dass ich vom Erlös ein paar Hühner kaufen könnte. Sie werden Eier legen und die könnte ich verkaufen, um damit zwei Ziegen zu kaufen. Im Verlauf der Zeit werde ich viele Ziegen haben, die ich gegen zwei dicke Kühe tauschen kann. Da wird es Milch geben und auch viele Kälber. Mit Milch kann ich leckere Süßigkeiten zubereiten, die ich dann auf dem Markt verkaufen werde. Das wird bestimmt gut bei den Menschen ankommen und ich werde mit dem Erlös wertvolle Edelsteine kaufen und sie dem König anbieten, der sie bestimmt für seine Frau haben möchte. Danach kann ich mir von den Einnahmen ein großes Haus mit einem schönen Garten bauen, so dass die reichen Männer mir ihre Töchter zur Heirat anbieten werden. Ich werde mich für die schönste Tochter des Fürsten entscheiden. Mit ihr werde ich das Leben genießen. Sie wird ein Kind bekommen und ich werde viel mit ihm spielen. Aber wenn ich müde bin, muss das Kind zu meiner Frau. Falls es nicht gehorcht, gebe ich ihm einen kleinen Fußtritt.

So träumte der Brahmane und schlug mit seinem Bein in die Luft. Das Bein traf den Krug, der zu Boden fiel und zerbrach. Der Brahmane wurde von dem Geräusch wach und schaute umher. Kein Schloss, keine Frau, kein Kind – nur ein zerbrochener Krug und das auf dem Lehmboden zerstreute Mehl, das er so nicht mehr verkaufen konnte.

Diese Geschichte soll Dir zeigen, wie mächtig die Verblendung/Avidya ist. Sie lässt den Menschen durch die Maya glauben, dass das, was er erlebt bzw. träumt, real ist, so dass er seinen Wurzeln des Leides erliegt und sich in Gier und Hass nach Dingen verstrickt, die in Wirklichkeit gar nicht real sind. Die Fähigkeit zwischen Illusion und Wirklichkeit zu unterscheiden, ebnet somit den Weg zur göttlichen Freiheit und Unverblendung (vidya).

Avidya zeigt sich dabei immer wieder in unterschiedlichen Kleidern. Sie präsentiert sich einmal als Asmitha (Egoismus), Raga (Gier), Dvesha (Hass) oder Abinivesha (Angst). Die vier Aspekte von Avidya sind nicht immer im Gleichgewicht. Man kann nie wissen, wann eine bestimmte Form von Avidya wieder deutlicher hervortritt, auch wenn man z.B. gedacht hat, den Egoismus schon besiegt zu haben oder ein absolut friedlicher Mensch zu sein.

Die Verblendung bzw. das falsche Verstehen der Wirklichkeit führt zu einem oberflächlichen und fehlerhaften Verständnis des eigenen Selbst, des Ursprungs, des Ziels und der Auswirkungen dessen, was Du wahrnimmst. Aviyda kann sich dabei auf unterschiedliche Art und Weise ausdrücken, z.B. etwas, das Dir einmal eine große Hilfe war, entpuppt sich später als Problem. Oder Du glaubst, dass Dir eine bestimmte Tätigkeit Freude macht, musst jedoch erkennen, dass das nicht wirklich der Fall ist. Oder Du stellst fest, dass Deine Handlungen nicht wirklich Deinem göttlichen Auftrag entsprechen, obwohl Du am Anfang felsenfest mit Deinem Ego davon überzeugt warst. Oder Du hältst Dich an einer Vorstellung von Dir selbst fest, die nicht der Wirklichkeit entspringt, z.B. dass Du in allem recht hast oder dass Du schon spirituell erleuchtet bist.

In dem Augenblick, wo die Kraft von Avidya, d.h. des falschen Verstehens und der Wurzel der Verblendung wirkt, weißt Du nicht, dass Deine Wahrnehmung davon geprägt ist oder Deine Handlungen davon beeinflusst sind. Du bist zu sehr in der Illusion der Maya und von Avidya gefangen. Erst wenn Du wieder Klarheit und Neutralität gewonnen hast, wird es möglich, den Ursprung Deines Tuns und seine wirklichen Folgen zu erkennen.

Besonders fatal ist Avidya im falschen Verstehen der eigenen Person. Wer von Avidya beherrscht wird, denkt, dass die Haltungen, Gefühle und Gedanken seines Egos und Körperwesens unveränderlich seien und identifiziert sich so sehr mit ihnen, als ob sie allein die gesamte Persönlichkeit ausmachen würden. Das göttliche Seele-Geist-Wesen wird dabei zumeist ignoriert und nicht in seinem wahren göttlichen Sein gesehen. Die Tendenz, die Vorstellung von sich selbst mit den jeweils vorherrschenden polaren Gedanken, Gefühlen und Fähigkeiten des Egos und Super-Egos, zu verbinden, führt rasch zu einer Selbstbezogenheit, die sich sowohl in Egoismus, Hochmut und Selbstüberschätzung als auch in Minderwertigkeit und Selbsthass ausdrücken kann. So entstehen aus Avidya die anderen Wurzeln des Leides, wie Egoismus, Gier, Hass und Angst.

Wisse: Das 3D-Bewusstsein wird durch das vergebliche Festhalten an all den vergänglichen Dingen der Maya beherrscht. Und doch erfährt der Mensch in der 3D-Welt nicht nur Leiden! Dies liegt vor allem daran, dass im 3D-Bewusstsein durch das Ego Mechanismen entwickelt wurden, das Leiden durch eine scheinbare äußere Stabilität auszugleichen. An oberster Stelle steht hierbei die Verdrängung des Leidens, d.h. die Unbewusstheit/Avidya. Wenn ein Wesen nicht daran denkt, dass sein Besitz, seine Freunde und auch er selbst einmal vergehen und wenn es die Vergänglichkeit der Welt verdrängt, dann vermeidet es auch sein Leiden zu erkennen. Die zahlreichen äußeren Glückserfahrungen innerhalb der Maya können dann als Ersatzbefriedigung dienen. Durch die Ansammlung von Wohlstand, durch die Befriedigung der körperlichen Sinne, der Begierden des Egos und der Wollust, aber auch durch Anerkennung und Belohnung von erfolgreichem Tun entsteht scheinbar Glück. Es handelt sich aber nur um äußeres, falsches Glück, da die Ursachen dieser Glückserfahrungen außerhalb des Wesens liegen und nicht wirklich zu Gott führen. Das äußere 3D-Glück kann also das innere Leiden nur kurzzeitig ausgleichen und stabilisieren. Wer dies erkennt, durchschaut Avidya und seine Illusion.

Sei Dir bewusst: Avidya ist immer ein Mangel an göttlicher Seele-Geist-Wesen-Bewusstheit, die entsteht, wenn Du Dich zu sehr mit Deinem Körper, Deinem Körperwesen, Deinem Ego und Deinen Sinnen identifizierst. Das macht es Dir unmöglich, über das Reich der irdischen Sinne hinauszugehen und in die höheren feinstofflichen Dimensionen Gottes und der spirituellen Meister einzutreten. Es ist wie bei Radiowellen, die existieren, aber vom Menschen nicht gesehen werden können. Um Radiowellen erkennen zu können, braucht man ein entsprechendes Instrument, so dass man sie hören kann. Durch ein Radio können die unsichtbaren Wellen erkannt und durch den Hörsinn wahrgenommen werden. Akzeptiert man sie dann aber trotzdem nicht und hält sie für Einbildung, dann ist das Ignoranz bzw. die Unfähigkeit, die eigene Wahrnehmung auszudehnen, denn die Radiowellen sind da! Diese Ignoranz ist verbunden mit der Unkenntnis über vorhandene Methoden zur Wahrnehmung, so dass das Wesen in seiner ganzen Entwicklung beschränkt bleibt.

Avidya kann letztendlich nur durch den Glauben an Gott AMA und eine höhere Weltordnung erlöst werden. Es ist der Glaube an die göttlichen Gesetze, nach denen alles-was-ist im Universum funktioniert, und an die göttlichen Gebote, nach denen sich alle Geschöpfe zu richten haben. Auch der Glaube an die göttlichen Lehren, die spirituellen Meister und das Festhalten an den göttlichen Tugenden gehört in diesen Bereich. Es ist gerade dieser göttliche Glaube, durch den es möglich wird, die Maya zu durchschauen und wieder Richtung und Ziel in Gott AMA zu erkennen.

Avidya, der Verblendung und der falschen Vorstellung, gegenüber steht „Viveka“, das göttliche, rechte Unterscheidungsvermögen zwischen Illusion und Wirklichkeit. Viveka ist die Fähigkeit zu unterscheiden zwischen Licht und Dunkel, zwischen Seele-Geist-Wesen und Ego, zwischen Ewigem und Vergänglichem, zwischen Leben und Tod, zwischen Gott und Anti-Gott. Es ist das Messer, mit dem Du die Fesseln der Illusion kappen kannst, die Dich in der Maya festhalten. Viveka ist ein Schwert, das tötet, und ein Schwert, das Leben gibt. Es tut mit einem Hieb beides: Es ist das Schwert, das das Ego und sein Ego-Konzept tötet, welches Dir den Zugang zum göttlichen Licht Gottes und Deinem wahren göttlichen Selbst versperrt. Und es gibt zugleich Deinem göttlichen Seele-Geist-Wesen in Dir Leben, welches nie wirklich tot war, dessen Du Dir aber lange Zeit nicht bewusst warst. So entstehst Du wie der Phönix aus der Asche neu. Dies wird auch im biblischen Sinne als göttliche Wiederauferstehung bezeichnet. Du wirst dann zum göttlichen Schwan, der sein Glück nicht mehr in Pfützen des Egos und der Maya sucht, wenn er den Großen See sein eigen nennt. So sei Dir immer bewusst, was vergänglich und eine Illusion ist, und was nicht. Unterscheide zwischen Göttlichem und Anti-Göttlichem, zwischen Tod und Leben, zwischen Seele-Geist-Wesen und Ego. Dies ist der Weg des wahrhaftigen göttlichen Dieners und Mitarbeiters.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über Gott, Seine vielfältigen „Götter-Gestalten“ und die Dimensionen und Unterebenen in Seinem Universum berichten, in denen Seine Geschöpfe „spielen“ und lernen dürfen, um eines Tages zu IHM „aufzusteigen“ und ganz in IHN einzugehen.

Gott ist Anfang und Ende von allem, was ist. Er ist der Eine, der niemanden neben sich hat und der Einzige, der niemandem ähnelt. Er ist der Schöpfer von allem und doch ist er von allem und jedem unabhängig. Er kann ohne Seine Schöpfung bestehen, Seine Geschöpfe können jedoch nicht einen Atemzug lang ohne IHN existieren.

Gott hat sich selbst in verschiedene Schwingungsfrequenzen und Seins-Ebenen abgestuft, die auf den ersten Blick eigenständige Wesen (Götter) zu sein scheinen und auch ihre eigenen Schöpfungen erschaffen, letztendlich jedoch nichts weiter als verschiedene „Kleider“ oder „Gestalten“ Gottes sind, hinter denen sich immer die Essenz des EINEN verbirgt. Im Hinduismus werden diese Ausdrucksformen Gottes als „Götter“ personifiziert, was nicht ganz richtig ist, da es sich um keine eigenständigen Götter neben Gott handelt, sondern um Ausdrucksformen des Einen, die alle die ursprüngliche Essenz Gottes in sich tragen und in Seinem Bewusstsein agieren.

Gott ist vielfältig. So vielfältig sind auch seine Gewänder, durch die er sich ausdrückt, so dass es schwierig ist, sich nicht von der äußeren Erscheinung blenden zu lassen, sondern dahinter die reine, blanke Gestalt Gottes zu erkennen. ER ist der Former von allem, was ist. ER ist die erste Ursache und die letzte. ER ist die Essenz, die übrig bleibt, wenn alles vergeht.

Es gibt insgesamt 9 Ausdrucksformen (Götter, Kleider) Gottes, die alle eine bestimmte Färbung haben (Energiequalität) und sich damit von der reinen, blanken Energie Gottes, dem Weltenlenker-Gott, unterscheiden:

1. Der reine Geist-Gott
2. Der reine Licht-Gott/reiner Sonnen-Gott
3. Der reine Bewusstseins-Gott
4. Der Nicht-Sein-Gott (absoluter Geist)
5. Der Sein-Gott (absolute Sonne/Licht)
6. Der Höhere Mächte-Gott (absolutes Bewusstsein)
7. Der All-Geist-Gott (All-Geist)
8. Der Höchster-Gott (höchste Sonne/Licht)
9. Der Universums-Gott (universelles Bewusstsein)

Stets ergeben drei Ausdrucksformen des Welten-Gottes zusammen eine Göttliche Dreifaltigkeit/Trinität.

Darin vereint sind die drei Ur-Energien Gottes, nämlich: Geist, Licht/Sonne und Bewusstsein. Im Hinduismus wird die Heilige Dreifaltigkeit durch die obersten Götter Shiva, Brahma und Vishnu symbolisiert. Shiva steht dabei für die Ur-Sonne/Ur-Licht, Brahma für das Ur-Bewusstsein und Vishnu für den Ur-Geist.

Die drei Ur-Energien Gottes sind die Basis von allem, was ist. Ohne sie ist keine Schöpfung möglich:

  • Die Ur-Sonne (Shiva) ist die zündende Energie, das antreibende Feuer der Schöpfung, das die Schöpfung zum Leben erweckt, sie aber auch eines Tages wieder vernichten kann.
  • Der Ur-Geist (Vishnu) ist die Basis (Brennmaterial), auf der das Ur-Feuer überhaupt erst die Möglichkeit zum Brennen hat, ohne zu erlöschen. Es ist das alldurchdringende Ur-Geist-Meer, das in allen Schöpfungen vorhanden ist und sie erhält.
  • Das Ur-Bewusstsein (Brahma) ist der Schöpfer, der den Ur-Energien Geist und Licht durch seine Vision eine Form und Gestalt gibt, d.h. sie so verbindet und vereint, damit daraus eine sinnvolle Schöpfung entstehen kann.

Die Göttliche Dreifaltigkeit findet sich auch im Christentum. Sie wird dort als Gott-Vater (Ur-Sonne), Gott-Sohn (Ur-Bewusstsein) und Heiliger Geist (Ur-Geist) bezeichnet. Im Laufe der Jahrhunderte wurden diese Ur-Energien fälschlicherweise in den Rang von „Göttern“ neben Gott erhoben, was jedoch der wahren Tatsache nicht entspricht, da sie nur eine Ausdrucksform bzw. ein Gewand des Weltenlenker-Gottes und seiner Allmacht sind. Hinter der göttlichen Dreifaltigkeit steht immer die wahre Essenz des Weltenlenker-Gottes, die in allem, was ist, ist. All die Götter, die eine bestimmte Energie des Weltenlenker-Gottes personifizieren und die die Menschen oft anbeten, sind nichts weiter als ein Splitter eines großen Kristalls – und dieser Kristall heißt der Weltenlenker-GOTT.

Die 9 Ausdrucksformen des Weltenlenker-Gottes gliedern sich wiederum in drei Dreifaltigkeiten, von denen jede einen bestimmten Energieschwerpunkt aufweist:

1. Die erste Dreifaltigkeit (reiner Geist-Gott, reiner Licht-Gott, reiner Bewusstsein-Gott) hat als vorherrschende Energie den Ur-Geist, der die Energiestruktur von Licht und Bewusstsein beeinflusst.
2. Die zweite Dreifaltigkeit (Nicht-Sein-Gott, Sein-Gott, höhere Mächte-Gott) hat als vorherrschende Energie die Ur-Sonne/Ur-Licht, das sich auf die Energiestruktur von Geist und Bewusstsein auswirkt.
3. Die dritte Dreifaltigkeit (All-Gott, Höchster-Gott, Universums-Gott) hat als vorherrschende Energie das Ur-Bewusstsein, das wiederum den Geist und das Licht steuert.

Dadurch entstehen drei unterschiedliche Dreifaltigkeiten des Weltenlenker-Gottes, die Seine Vielfalt in allen Facetten ausdrücken und die Schöpfung von unterschiedlichen Seinsebenen und Individuen erst möglich macht:

In der ersten Dreifaltigkeit ist aufgrund der vorherrschenden Präsenz des Geistes keine Schöpfung von konkreten Seinsebenen, seien sie materieller oder feinstofflicher Art, möglich. Es bleibt alles in einer vergeistigen Ur-Form bestehen, die auch keine Individuen aus sich erschaffen kann.

In der zweiten Dreifaltigkeit ist aufgrund der vorherrschenden Präsenz des Lichts/der Sonne ebenfalls keine konkrete Schöpfung von verschiedenen Seinsebenen möglich, da das Feuer beständig brennt und alles, was ist, verzehrt. Jedoch kommt es zur ersten Schöpfung von sehr großen Energiewesen (keine Individuen), die in den Ebenen ihres Schöpfer-Gottes existieren und ein Teil von ihm sind. Die erste Spaltung der Ur-Energien in neue Wesenheiten hat hier ihren Anfang.

In der dritten Dreifaltigkeit ist aufgrund der vorherrschenden Präsenz des Bewusstseins eine facettenreiche Schöpfung mit verschiedenen Seins-Ebenen und Individuen möglich, die durch die Visions-Kraft des Bewusstseins auch konkrete Form und Gestalt annehmen kann, insbesondere im Universums-Gott (doppelte Bewusstseins-Struktur):

  • Im All-Geist-Gott bilden sich erste individuelle Geiststrukturen, die sich aus dem Geistmeer hervorheben und nach Erfahrung ihrer selbst streben (Sterne im All-Geist-Meer).
    Im Höchsten-Gott bilden sich erste Schwingungsabstufungen im göttlichen Feuer, die Entfaltungs-Raum für die ersten Individuen bieten, die jedoch wesentlich größer als normale Seele-Geist-Wesen sind.
  • Im Universums-Gott findet das Bewusstsein seinen Höhepunkt. Hier entstehen erstmals groß angelegte Schöpfungen (Galaxien, Sonnensysteme, Planeten) für die verschiedenen Geschöpfe (Seele-Geist-Wesen). Es kommt zur vielfältigsten und facettenreichsten Schöpfung aller Dreifaltigkeiten, die sich in hier in ihre Billionsten-Teile aufspalten kann. Der Universums-Gott ist auch gleichzeitig das Ende (wenn man denn von Ende sprechen kann) aller Ausdrucksformen (Dreifaltigkeiten) des Welten-Gottes, denn weiter und tiefer kann er sich durch die Energie des Bewusstseins nicht erfahren. Der Universums-Gott ist so schöpfungsfreudig, dass er mit der Zeit weitere Duplikate von sich schafft (Parallel-Universen), die aber weiterhin Teil von seiner Bewusstseins-Struktur in der 3. Dreifaltigkeit sind.

 
Hinter allen 9 „Göttern“ der Dreifaltigkeit steht der Eine Gott, der Welten-Gott, der Herrscher und König der „Götter“, der Allmächtige. Die „Götter“ sind seine Augen, Ohren, Münder, Hände und Füße, durch die er Sich selbst erfährt und die Schöpfung Seiner „Götter“ ganz genau beobachtet.

In Seinem Innersten (Seinem Herz) hat ER einst die Ur-Energien Geist, Sonne/Licht und Bewusstsein geschaffen, die Basis aller Dreifaltigkeiten und Schöpfungen. Aus diesen Ur-Energien heraus sind die neun möglichen Energiestrukturen entstanden, die wiederum abgestufte Dreifaltigkeiten der Ur-Energien bilden. Dabei ist keine Dreifaltigkeit besser oder schlechter, ihr Energieschwerpunkt ist nur jeweils ein anderer.

Die Menschen auf der Erde befinden sich demnach in dem Universums-Gott der 3. Dreifaltigkeit des Welten-Gottes. Dieser hat durch seine Bewusstseinskraft die Basis und den Lebensraum für einzelne Individuen (Seele-Geist-Wesen) erst möglich gemacht.

Das Universum des Universums-Gottes teilt sich aufgrund seiner enormen Schöpfungsfreude wiederum in einzelne Ebenen/Welten auf:

Im Herzzentrum von allem liegt das Herz des Universums-Gottes mit all seiner gebündelten Gottes-Bewusstseins-Energie. Dort befinden sich seine Engel (HGMM) und die spirituellen Meister (AGMM), die gleichzeitig auch in Verbindung zur höchsten Instanz, nämlich dem Welten-Gott, hinter allem, stehen.

Außerhalb davon befindet sich das „Spielfeld“ des Univerums-Gottes. Es besteht aus Dimensionen (=Bewusstseinsebenen der Individuen) und den dazugehörigen Unterebenen (=Existenzebenen für die Inkarnations-Körper der individuellen Geschöpfe, sowohl physischer als auch feinstofflicher Art).

Es gibt insgesamt 7 Dimensionen, die das Herz des Universums-Gottes kreisförmig umgeben und deren Bewusstsein abnimmt, je weiter sie vom Herz des Universums-Gottes entfernt sind:

  • 7. Dimension: Gottes-Bewusstsein
  • 6. Dimension: Spirituelles Meister-Bewusstsein = Göttliches Liebe- und Licht-Bewusstsein
  • 5. Dimension: Licht-Bewusstsein
  • 4. Dimension: Wir-Bewusstsein
  • 3. Dimension: Ego-Bewusstsein (vorherrschendes Menschen-Bewusstsein auf der Erde)
  • 2. Dimension: Instinkt-Bewusstsein/niederes Ego-Bewusstsein (Tier- und Pflanzenbewusstsein)
  • 1. Dimension: Starre- bzw. erstarrtes Ego-Bewusstsein (Stein- und Mineralien-Bewusstsein)

Jede dieser Dimensionen hat wiederum 7 Unterebenen, in denen die Individuen (Seele-Geist-Wesen) existieren können. Auch hier nimmt die Schwingung von 7. bis 1. Unterebene ab und wird immer grobstofflicher:

  • 7. atmane Unterebene (vergeistigte Existenzebene)
  • 6. buddhi Unterebene (erleuchtete Existenzebene)
  • 5. kausale Unterebene (bewusste Existenzebene)
  • 4. mentale Unterebene (geistige Existenzebene auf der Basis von Gedanken und Emotionen)
  • 3. helle astrale Unterebene (feinstoffliche, lichtvolle Existenzebene der Seele-Geist-Wesen, die nahe der physischen Ebene liegt)
  • 2. dunkle, astrale Unterebene (feinstoffliche, dunkle Existenzebene der Seele-Geist-Wesen, die nahe der physischen Ebene liegt und Zugang zu den Minus-Dimensionen aufweist)
  • 1. grobstoffliche Unterebene (materielle Existenzebene, in der wir Menschen leben)

Es fällt auf, dass es sehr viele feinstoffliche Unterebenen gibt, aber nur sehr wenige physische, materielle Unterebenen (genauer gesagt: nur eine), was zeigt, dass die materielle Welt, die wir mit unseren Augen sehen, nur einen kleinen Bruchteil der gesamten Schöpfungsebenen ausmacht. Der übrige Bereich spielt sich in den für unsere Augen nicht sichtbaren feinstofflichen Ebenen ab.

Oben genannte Dimensionen werden auch als Plus-Dimensionen (göttliche Dimensionen) bezeichnet, da sie nach „oben“ zum Universums-Gott führen.

Daneben gibt es die so genannten Minus-Dimensionen (=anti-göttliche Dimensionen), die an die 1. Dimension anschließen und nach „unten“ zum Anti-Gott (Satan/Luzifer) führen:

  • -1. Dimension: Anti-göttliches Starre-Bewusstsein bzw. erstarrtes Ego-Bewusstsein (Stein- und Mineralien-Bewusstsein)
  • -2. Dimension: Anti-göttliches, niederes Ego-Bewusstsein/Instinkt-Bewusstsein (Tier- und Pflanzenbewusstsein)
  • -3. Dimension: Anti-göttliches Ego-Bewusstsein (ebenfalls bei sehr vielen Menschen auf der Erde vorherrschend)
  • -4. Dimension: Anti-göttliches Ego-Einheits-Bewusstsein
  • -5. Dimension: Anti-göttliches Ego-Licht-Bewusstsein (=Dunkelheit-Bewusstsein)
  • -6. Dimension: Anti-göttliches Ego-Liebe- und Ego-Licht-Bewusstsein (=Nicht-Liebe und Dunkelheit-Bewusstsein; Ebene der anti-göttlichen spirituellen Meister)
  • -7. Dimension: Anti-Gott-Bewusstsein (=Luzifer-Bewusstsein)

Jede dieser Minus-Dimensionen hat auch wieder entsprechende Unterebenen, jedoch handelt es sich um keine neuen Unterebenen, sondern um dieselben wie bei den Plus-Dimensionen. Die Existenzebene der individuellen Geschöpfe bleibt also gleich, nur ihr Bewusstsein hat sich Richtung anti-göttliche Schwingungsbereiche verändert.
Jedes Geschöpf bzw. Seele-Geist-Wesen hat vom Universums-Gott die freie Wahl bekommen, wo es sich während seiner Existenz mit seinem Bewusstsein befinden möchte: von der +7. bis zur -7. Dimension – es ist alles möglich. Die entsprechenden Konsequenzen, die damit verbunden sind, hat es jedoch selbst vor dem Universums-Gott zu verantworten und in Form von Karma zu tragen.

Die Geschöpfe bzw. Seele-Geist-Wesen unterscheiden sich durch die Bewusstseinsebene (Dimension), in der sie leben. Diese ist in erster Linie nicht äußerlich feststellbar, sondern vorwiegend über die Grundschwingung des Menschen, sowie sein Gesicht und seine Augen. So erkennt man z.B. hochschwingende Menschen aus der +6. und +7. Dimension an ihrem klaren und reinen Gesichtsausdruck, den warmen, offenen und ruhigen Augen und einer lichtvollen, erhabenen Ausstrahlung, die ihren gesamten Körper umgibt. Andersherum strahlen Menschen, die sich in der  -6. und -7. Dimension befinden, dunkle, negative und unreine Energien aus, ihre Gesichtszüge sind verhärtet und angespannt, ihre Augen unruhig und stechend, ihre Aura matt und energiearm.

Die Dimension, in der man sich befindet, steuert demnach das persönliche Verhalten, Denken, Fühlen – ja sogar die Lebensweise, Lebensgewohnheiten und den Lebensverlauf selbst. Sie ist auch entscheidend, ob man von der anti-göttlichen Seite angegriffen oder von Dämonen fremdbesetzt werden kann. Auch herrschen in der +3. Dimension unterschiedliche Werte und Moralvorstellungen vor als beispielsweise in der -2. Dimension. Dadurch können sich Menschen, auch wenn sie miteinander verwandt sind, immer fremd bleiben und sich in vielen Situationen nicht oder missverstehen, wenn sie in verschiedenen Welten (Dimensionen) leben. Ihr Bewusstsein hat eine andere Färbung und Schwingungsfrequenz, auch wenn sie sich auf derselben physischen Unterebene begegnen mögen.

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Dimensionen sind die energetische und bewusstseinsmäßige Abstufung der Gottnähe. Sie nimmt von Dimension zu Dimension immer mehr ab, bis sie sich schließlich in anti-göttliches Bewusstsein und damit Richtung Anti-Gott wandelt.

Die höchste Dimension im Universums-Gott ist die +7- Dimension. Sie ist der Zugang zum Herz des Universums-Gottes und damit zu seiner tieferen göttlichen Essenz, die sich dahinter verbirgt: dem reinen, ursprünglichen Welten-GOTT. Somit ist es für alle Individuen im Universum das explizite Ziel ihr Bewusstsein und ihre Schwingung in die +7. Dimension anzuheben, damit sie eines Tages wieder über den Universums-Gott in den Welten-Gott eingehen und mit IHM verschmelzen können.

Jeder Planet im Universum hat verschiedene Dimensionen und Unterebenen, die auf ihm vorherrschen und die seine individuelle Grundschwingung/Färbung bestimmen. Die einen sind nur grobstofflich, d.h. in der ersten Unterebene existent, die anderen existieren nur feinstofflich. Andere wiederum existieren in beiden Ebenen, also grobstofflich und feinstofflich. In der Regel hat jeder Planet ein Spektrum von 2 bis max. 4 Dimensionen mit dazugehörigen Unterebenen, die auf ihm erfahren werden können. Dort können die individuellen Geschöpfe bzw. Seele-Geist-Wesen die entsprechende Bewussteins-Schwingung des Planeten lernen und erfahren.

Es gibt nur einen Planeten in jeder Galaxie, der alle 7 Dimensionen mit all ihren 7 Unterebenen komplett aufweist: das ist der Aufstiegsplanet der jeweiligen Galaxie. Er ist dazu geschaffen worden, dass die Geschöpfe bzw. Seele-Geist-Wesen am Ende ihres Inkarnationszyklus im Universum wieder ihre Schwingung anheben und zum Universums-Gott zurückkehren können. Deswegen spielen die Aufstiegsplaneten eine große Rolle und haben eine hohe Stellung im göttlichen System. In unserer Milchstraße ist der Aufstiegsplanet die Erde/Adma.

Doch auch der Anti-Gott ist an den Aufstiegsplaneten interessiert, da er an diesem Punkt das göttliche System blockieren und Seele-Geist-Wesen für seine Ego-Zwecke gewinnen kann. Er „fängt“ quasi ihre Seelen und raubt ihnen ihr göttliches Seelenlicht. Seit einem anti-göttlichen Angriff vor 20 Millionen Kosmischen Jahren befindet sich die Erde/Adma unter der Herrschaft des Anti-Gottes, der in der Folgezeit hier seine Minus-Dimensionen eingeführt und aufgebaut hat, um die Seele-Geist-Wesen auf ihrem Weg zum Universums-Gott zu verblenden, zu verwirren und nach „unten“ abzuziehen. So steigen die meisten Wesen im dunklen Zeitalter nicht mehr zu Gott auf, sondern zum Anti-Gott ab – oft ohne sich dessen bewusst zu sein.

Auch wenn diese Tatsache auf den ersten Blick erschreckend und beängstigend wirken mag, aus dem höheren Blickwinkel des Welten-Gottes sieht die Sache weniger dramatisch aus. Der Anti-Gott ist nichts weiter als „der große Prüfer, die große Versuchung“ im Spiel des Universums-Gottes, der damit beabsichtigt, die individuellen Geschöpfe zu prüfen, wie es um ihre Gottesverbindung steht, ob sie wirklich den Versuchungen des Egos widerstehen können und ob sie bereit sind für den Aufstieg zum Universums-Gott. In diesem Sinne ist die Erde/Adma in ihrem heutigen verdorbenen Ego-Zustand ein guter göttlicher Prüfungsplanet, um festzustellen, wer auch in der Finsternis der scheinbaren Gott-Ferne und des Anti-Gottes dem Einen Gott treu bleibt und auch in der Versuchung und des Leides ein guter, standhafter Diener Gottes ist, der sich trotz aller Widrigkeiten zu IHM bekennt.

Und wisse: Der Welten-Gott in seiner Gestalt des Universums-Gottes wird letztlich „Sieger“ über den Anti-Gott sein. Denn der Anti-Gott ist nur eine Illusion, eine Schöpfung auf Zeit innerhalb der Maya, um die Geschöpfe zu prüfen; der Welten-Gott in seiner Gestalt des Universums-Gottes dagegen ist die wahre göttliche Realität, der wahre Herrscher von allem-was-ist ohne Anfang und Ende.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Reaktivierung der göttlichen Seelen-Stärke berichten, welche notwendig ist, um dem Super-Ego in Euch und der anti-göttlichen Seite Paroli zu bieten und von ihnen frei zu werden.

Wisse: In dem Augenblick, in dem Du erkennst, dass Dein göttliches Seele-Geist-Wesen von Deinem Super-Ego angegriffen und in seinem Ausdruck und seinem Erfahren einer Situation eingeschränkt wird, steht Dir immer eine göttliche Energie zur Verfügung, Dich zu verteidigen! Diese Energie entspringt dem Wunsch, frei von Frustrationen, Leid und begrenzenden Ego-Identifikationen zu sein. Dieser Wunsch ruft in Dir eine tiefe Entrüstung über die Lügen, Täuschungen und das unmenschliche Verhalten Deines Super-Egos und des Super-Egos anderer Menschen wach. Letztendlich ist es eine Empörung über den Anti-Gott selbst, der die Menschen mittels ihres bzw. seines Super-Egos steuert und verblendet!

Dein Gefühl von göttlicher Empörung weckt die göttliche Stärke Deines Seele-Geist-Wesens in Dir und stärkt damit Deine Motivation und Klarheit, die göttliche Wahrheit in Dir gegen jegliches Urteil und gegen jegliche Illusion Deines Super-Egos zu verteidigen. Diese göttliche Wahrheit ist letztendlich nichts anderes als Dein wahres göttliches Selbst in Gott, das frei von den Fehlern und Makeln des Egos und Super-Egos ist.

Die göttliche Seelen-Stärke in Dir fühlt sich an wie ein vibrierendes Feuer, das aus Deinem inneren Bauchraum aufsteigt, um die Falschheit, die Ungerechtigkeit und die aggressiven Ego-Aktivitäten Deines Super-Egos zu zerstören. Dabei ist es gleich, ob diese negativen, falschen Kräfte von Deinem Super-Ego oder vom Super-Ego anderer Menschen kommen. Dieser Energieaufstieg der göttlichen Stärke in Dir beruht auf Mitgefühl und dem gefühlten Verständnis davon, dass Du in Deiner Vergangenheit Schmerz und Begrenzungen durch den Anti-Gott erfahren hast, die Du aber nun erlösen möchtest, damit Du nicht mehr von ihm gesteuert wirst.

Durch diese Erkenntnis förderst Du die wahre Befreiung von der Verstrickung mit Deinem Super-Ego und dem Anti-Gott, wodurch Du wieder in die göttliche Liebe und den göttlichen Frieden mit Dir selbst und allen Wesen gelangen kannst. Deine göttliche, essentielle Seelen-Stärke wird anders als das Super-Ego keine Rache ausüben oder aus blindem Zorn handeln. Sie mag sich zunächst zwar als Wut und schwarzer Flügel über die negativen Auswirkungen der Verurteilungen Deines Super-Egos äußern, doch dann wird sie zu einer göttlichen Durchsetzungskraft, die es Dir ermöglicht, Dein göttliches Seele-Geist-Wesen zu sein, ohne von irgendeinem Super-Ego anerkannt oder bestätigt werden zu müssen.

Die Basis der göttlichen Stärke ist Dein göttliches Erden-Selbst, das Dir die notwendige Erden-Energie gibt, um Dich von Deinem Super-Ego befreien und in Dein göttliches Seele-Geist-Wesen eintreten zu können. Du fühlst Dich in der Folge präsenter, geerdet, mit den göttlichen DImensionen verbunden, klar und auf allen Ebenen lebendig. Du bist Dein göttliches Dreiheitswesens, das in Gott AMA IST.

Wisse: Die wahre göttliche Seelen-Stärke entspricht der grundlegenden Energie des Überlebens und der Selbsterhaltung, das sich sowohl auf Dein Seele-Geist-Wesen, als auch auf Dein Erden-Selbst und Deinen Körper bezieht, denn alle drei Instanzen möchten in der 3D-Welt des dunklen Zeitalters überleben und wieder in das göttliche Licht gelangen. Durch das Super-Ego wurdest Du von dieser Überlebensenergie abgeschnitten und in Deinem göttlichen Bewusstsein und Energiefluss blockiert.

Die göttliche Seelen-Stärke bringt Dir nun wieder göttliches Bewusstsein, Verständnis für Dein wahres göttliches Selbst und hebt Deine Schwingung in die höheren göttlichen Dimensionen an. Dadurch kannst Du Deine göttliche Essenz leichter vor Deinem Super-Ego und dem Anti-Gott verteidigen.

Sei Dir aber auch bewusst, dass Deine göttliche Seelen-Stärke der Aspekt ist, den Dein Super-Ego am effektivsten blockieren kann und möchte. Darauf arbeitet es immer hin. Die göttliche Seelen-Stärke ist Teil Deiner göttlichen Seelen-Essenz, die durch die Urteile der anti-göttlichen Seite und des Super-Egos ganz besonders gerne untergraben und unterdrückt wird. Im dunklen Zeitalter hat sich Dein göttliches Selbst vor dem Super-Ego seiner Mitmenschen geduckt und Du hast Deine Seelen-Stärke nur sehr selten ausdrücken können, aus Angst, dass damit Dein Überleben in der 3D-Welt gefährdet wäre.

Im Übergang zum neuen göttlichen Zeitalter ändern sich die Machtverhältnisse und Du kannst jetzt einen entscheidenden Aspekt Deines spirituellen Pfades wieder in Angriff nehmen: Das Wiedererlangen Deiner göttlichen Seelen-Stärke, die voll Weisheit, Mitgefühl und Neutralität ist!

In Gegenwart Deiner Seelen-Stärke fühlst Du Dich lebendig, wach, bewusst und bereit, auf angemessene Weise zur Tat zu schreiten, um alles aus dem Weg zu räumen, was Dir dabei im Wege steht, und stattdessen Dein göttliches Seele-Geist-Wesen auszudrücken und als göttliches Geschöpf Gott AMA und der göttlichen Führung zu dienen. Das sorgt für eine Trennung zwischen Dir und den alten Konstrukten Deines Super-Egos, die die anti-göttliche Seite in Dir errichtet hat. Außerdem gibt sie Dir göttliche Energie und die Fähigkeit, weitere Versuche Deines Super-Egos, erneut die Kontrolle über dich zu ergreifen, zu stoppen. Du verspürst eine Entschiedenheit und Klarheit, die die Versuche Deines Super-Egos, Dir ein bestimmtes, schlechtes Gefühl und eine bestimmte, schlechte Befindlichkeit aufzwingen wollen, zunichtemachen.

Wisse, dass die Loslösung von Deinem Super-Ego nicht allein von Deiner Seelen-Stärke abhängig ist, doch wenn diese präsent ist, geht die Befreiung von Deinem Super-Ego leichter. Keine aktive Verteidigung kann ohne Deine göttliche Seelen-Stärke geschehen. Deine göttliche Seelen-Stärke wird deshalb von Deinem Super-Ego aggressiv kontrolliert und Du wirst immer wieder von ihr abgeschnitten, weshalb es sehr wichtig ist, dass Du wieder göttliche Energie, Wille und Fähigkeiten aus Deiner Seelen-Stärke schöpfst, um die Verurteilungen Deines Super-Egos und der anti-göttlichen Seite erfolgreich abwehren zu können.

Du verschiebst dann Deinen Fokus von der Verurteilung und Erniedrigung durch Dein Super-Ego hin zu einem göttlichen Seelen-Selbstwertbewusstsein der Stärke. Du stehst dann sinnbildlich auf und nimmst Dein von Gott gegebenes Leben wieder selbst in die Hand, anstatt es Deinem Super-Ego zu überlassen. Du bist wieder voll göttlicher Seelen-Stärke, Zielstrebigkeit, Selbstvertrauen, Mut und Konsequenz.

Die Fähigkeit, Dich effektiv gegen Dein Super-Ego zu verteidigen, hängt davon ab, dass Du nicht mehr willens bist, mit der Falschheit Deines Super-Egos zu leben. Du erkennst den Selbstverrat, der jeden Tag in Dir stattfindet und durch den Du Dich mit Deinem Super-Ego verstrickst. Wenn Du das göttliche Sein in Dir erkennst und wertschätzt, kann Dich Dein Super-Ego nicht mehr erreichen. Seine Täuschung hat keine Macht mehr über Dich.

Sei Dir bewusst, dass die Täuschungsmanöver Deines Super-Egos immer subtil und verführerisch sind. Häufig scheint es dabei um „Leben und Tod“ zu gehen, was nur die wahre Absicht verschleiert und Dich dazu verführen soll, den Weg, der im Augenblick wahr und richtig wäre, zu verlassen. Du wendest Dich dann zum Beispiel von Deiner spirituellen Entwicklung ab und verlierst Dich stattdessen in Deinem Super-Ego und seinen Ansichten, die Deinen göttlichen Weg blockieren.

Besonders wenn Dein Gefühl dafür, wer Du bist und was Du an Dir liebst, immer noch mit Deinem Super-Ego in Verbindung siehst, kann es sehr schwer sein, den Angriff Deines Super-Egos als ein Ablenkungsmanöver von der göttlichen Wahrheit Gottes, Deines göttlichen Selbst und Deines spirituellen Pfades zu erkennen. Dann siehst Du Deinen weiteren göttlichen Weg nicht mehr und bist verwirrt und verirrt.

Irgendwann nach all den Erforschungen der verschiedenen Urteilsprozesse Deines Super-Egos kommt dann der Moment in Dir, wo Du aufstehst und sagst: „Es reicht!“ Bisher warst Du bereit, immer weiter mit Deinem Super-Ego zu verhandeln, Dich zu arrangieren und anzupassen, um seine Angriffe und die der anti-göttlichen Seite irgendwie zu umgehen oder abzuschwächen. Doch nun hast Du genug davon, weil es nichts gebracht hat. Du erkennst die ständigen Wiederholungsschleifen, die Dich immer wieder an den Punkt zurückbringen, wo Dein Super-Ego das Sagen hat und Du leidend und unglücklich bist. Dein Arrangieren mit dem Super-Ego funktioniert nicht und ist nicht, was Du Dir wünschst und es ist auch nicht die göttliche Wahrheit – weder die Wahrheit Gottes noch die Deines göttlichen Selbst!

Denn irgendwann wiegt das Gewicht der göttlichen Wahrheit, die Du im Laufe Deiner Inkarnationen immer wieder ansatzweise erfahren hast, zu schwer. Sie kann nicht mehr verleugnet werden und die Maya und die anti-göttliche Seite können sie auch nicht mehr verschleiern, so sehr sie es auch versuchen. Die Zeit ist reif, etwas zu tun und aus der Spirale Deines Super-Egos auszusteigen! Wisse, dass wahre göttliche Stärke nicht auftaucht, weil Du es willst oder weißt, dass Du sie haben solltest. Sie erscheint erst, wenn all Deine Versuche, Dein Super-Ego auszutricksen, versagt haben und Du erkennst, dass es Dir nicht einmal gelingt zu versuchen, Dein Super-Ego auszutricksen. Dein Super-Ego hat viel mehr Tricks auf Lager.

Deine essentielle göttliche Seelen-Stärke löst das Vertrauensselige, das Gemütliche, das Träge und Bequeme in Dir und Deinem Leben auf und Du wirst Dich Deinem göttlichen Seele-Geist-Wesen und der Wahrheit Gottes öffnen, weil Du erkennst, dass es keinen anderen Weg gibt und Du keine andere Wahl hast. Dieses Gefühl der Konsequenz und Erkenntnis nimmt dann eine ziemlich klar erkennbare Form an: Du hast das Gefühl, handeln zu müssen, um nicht an dem Energiestau, den Dein Super-Ego all die Jahre in Dir verursacht und durch den es Dich blockiert hat, zu ersticken oder zu explodieren!

Wenn der letzte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt, ist es so, dass sich die direkte Antwort Deines Seele-Geist-Wesens auf Dein Super-Ego wie eine Explosion anfühlt. Dadurch wird die göttliche Stärke als der wahre Verteidiger Deines Seele-Geist-Wesens aktiviert und gestärkt. Sie bläst den Ego-Verstand mit einer spontanen und überwältigenden Kraft hinweg, die aus dem Solarplexus kommt, eine Kraft, die keine Entschuldigungen und Ausreden kennt. Diese Bombe zerstört alle gewohnten 3D-Strukturen, Rituale und die Heimstatt Deines Super-Egos und schafft Platz für Dein neues göttliches Seelen-Sein. Es ist dabei wichtig, dass Du diese Stärke gezielt einsetzt und ihre Energie in Deiner überwältigenden Empörung nicht verschleuderst.

Eine Form des Unbehagens, die besonders mit einer aggressiven, direkten Reaktion auf das Super-Ego verbunden ist, ist das Gefühl, dass so etwas nicht nett sei oder sogar feindselig oder gewalttätig. In der Tat ist ein solches Verhalten gegenüber dem Super-Ego nicht nett und freundlich, aber das muss so sein und hat seinen Grund, denn auch das Super-Ego und die anti-göttliche Seite waren in der Vergangenheit alles andere als nett und freundlich zu Dir. Du kämpfst um Dein Leben – um Dein göttliches Seelen-Leben! Dabei kannst Du nicht nett sein! Wenn Du Dich von dem, von Deinem Super-Ego geschaffenen Bedürfnis, einschränken lässt, immer höflich und zuvorkommend sein zu müssen, dann wirst Du nie Deine Freiheit erlangen!

Wisse: Dein Super-Ego ist das Wesen, das von Dir immer fordert und verlangt, nett zu ihm und den anderen Menschen zu sein – besonders zu den anti-göttlichen Wesen -, um dabei die wahre Natur Deines göttlichen Selbst unbeachtet zu lassen oder gar zu verleugnen. Lerne, Dich vor solchen inneren Angriffen Deines Super-Egos zu schützen, wobei der wichtigste Schritt darin besteht, Dich mit Deinem Widerstreben auseinanderzusetzen, die volle Kraft Deiner göttlichen, intuitiven Seelen-Energie aktiv zur Verteidigung gegen Dein Super-Ego und die anti-göttliche Seite zu nutzen.

So erkenne, wie wichtig es auf dem Pfad Deiner spirituellen Entwicklung ist, Deine göttliche Seelen-Wahrheit zu verteidigen und in Deine göttliche Seelen-Stärke zu gelangen!