66. Weisheitsperle: Neutraler Widerstand gegen L'Egoland

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über den neutralen Widerstand gegen die anti-göttliche Seite, L’Egoland und seine Mammon-Struktur anhand des Beispiels der Tempelreinigung durch Jesus Christus berichten.

Wisse: Manchmal ist es wichtig, dass Du Dir als göttliches Wesen oder göttlicher Mitarbeiter von der anti-göttlichen Seite und ihren Ego-Mitarbeitern nicht alles gefallen lässt, sondern Stärke und Autorität zeigst, indem Du ein Machtwort sprichst und ihnen deutlich sagst: „So geht es nicht!“ Ansonsten tanzen Dir die anti-göttlichen Wesen auf der Nase herum und nutzen Dich aus, weil sie Dich als göttliches Wesen für gutmütig und schwach halten!

Die anti-göttlichen Wesen müssen lernen, dass sie nicht alles mit den göttlichen Wesen, der Natur und den heiligen Plätzen der Erde machen können, sondern dass es auch göttliche Gesetze und Regeln gibt, an die sie sich zu halten haben. Wenn sie gegen diese verstoßen, müssen sie mit karmischen Konsequenzen und einer Reaktion bzw. einem Widerstand der göttlichen Seite rechnen. Dieser Widerstand kann auch als „göttlicher Krieg“ bezeichnet werden, der aber nur dann von der göttlichen Seite gewählt wird, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit der Liebe und des Friedens gibt. Im Gegensatz zur anti-göttlichen Seite verabscheut nämlich die göttliche Seite Gewalt und Krieg und wendet diese nur als letzte Mittel zum Schutz der göttlichen Wesen oder zur Wiederherstellung der göttlichen Ordnung an.

Das bezieht sich nicht nur auf das jetzt vorherrschende dunkle Zeitalter, wo die anti-göttliche Seite mit ihrem überdimensionalen Ego meint, die Natur der Erde rücksichtslos ausbeuten und die Menschen belügen und versklaven zu können, sondern auch auf vergangene Zeitalter. Bereits der spirituelle Meister Jesus Christus, der ein friedliches und verständnisvolles Wesen ist, hat in der berühmten Tempelreinigung von Jerusalem der anti-göttlichen Seite seinen Widerstand gezeigt. Er konnte das sündhafte Verhalten der Menschen im Tempel Gottes nicht mehr tolerieren.

Der Tempel steht dabei nicht nur für einen göttlichen Tempel oder ein Haus Gottes, das Gott geweiht ist und wo man sich entsprechend respektvoll und tugendhaft verhalten sollte, sondern auch für den Tempel der göttlichen Seele in jedem Menschen, der frei vom Ego und den Todsünden sein sollte, damit das Bewusstsein Gottes darin einkehren kann. Wenn Du Dich dem Göttlichen zuwendest, dann erfüllt der Tempel in Dir seinen spirituellen Zweck und Du wirst zu einem Lichtwesen Gottes in dieser Welt werden. Suchst Du Gott AMA aber außerhalb Deines inneren Tempels, findest Du nur die Maya und das Ego. Dein Seelen-Tempel wird durch diese Ego-Energien der anti-göttlichen Seite verunreinigt und zu einer „Räuberhöhle“ gemacht, wo sich unreine Energiewesen wie Dämonen und Geister tummeln und kein Raum mehr für göttliche Lichtwesen ist. Wer Gott AMA sucht, muss sich also nach Innen wenden und sein Inneres rein halten. Er muss den Schleier der Verblendung von sich reißen und in die Verbindung zu Gott AMA und Seinem Licht eintreten.

Aus spiritueller Sicht entfernt der spirituelle Meister Jesus Christus durch seinen Strahl der göttlichen Liebe und der Bewusstwerdung alle Schleier des Egos vom Menschen, so dass dieser wieder Zugang zu seinem inneren Seelentempel erhält und diesen reaktivieren kann. Genauso wie Jesus Christus Erleuchtung erfahren hat, kann diese auch seinen Anhängern und allen Menschen zu Teil werden, wenn sie in ihren inneren Tempel wieder das göttliche Bewusstsein einkehren lassen. So heißt es im 1. Korinther 3,16: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“

In der Bibel berichten alle vier Evangelisten über die Reinigung des Tempels durch Jesus Christus, der hier ganz im Gegensatz zu seiner sonst sanften Natur zornig und gewalttätig erscheint. Der Evangelist Johannes setzt die Tempelreinigung zu Beginn der Sendung Jesu, während die übrigen drei Evangelisten die Tempelreinigung kurz vor seinem Tod bzw. als Grund für seine Verhaftung einordnen. Ob es sich um zwei verschiedene Tempelreinigungen zu unterschiedlichen Zeiten handelt oder ob sich der Evangelist Johannes bei der Datierung schlichtweg vertan hat, kann heute nicht mehr mit Sicherheit gesagt werden. Letztendlich ist es auch nicht ausschlaggebend. Wichtig ist, dass in dieser Erzählung ein „anderes“ Gesicht des spirituellen Meisters Jesu gezeigt wird, nämlich das des aktiven Widerstandes gegen das vorherrschende Ego-System von L’Egoland. Nachfolgend werden die Berichte der Evangelisten Markus und Johannes zur Tempelreinigung wiedergegeben. Die Erzählungen der Evangelisten Matthäus und Lukas sind fast identisch zu dem Bericht des Markus, weswegen sie hier nicht extra ausgeführt werden:

Die Tempelreinigung: Mk 11,15-19

12 Als sie am nächsten Tag Betanien verließen, hatte er Hunger.
13 Da sah er von weitem einen Feigenbaum mit Blättern und ging hin, um nach Früchten zu suchen. Aber er fand an dem Baum nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit der Feigenernte.
14 Da sagte er zu ihm: In Ewigkeit soll niemand mehr eine Frucht von dir essen. Und seine Jünger hörten es.
15 Dann kamen sie nach Jerusalem. Jesus ging in den Tempel und begann, die Händler und Käufer aus dem Tempel hinauszutreiben; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um
16 und ließ nicht zu, dass jemand irgendetwas durch den Tempelbezirk trug.
17 Er belehrte sie und sagte: Heißt es nicht in der Schrift: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes für alle Völker sein? Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.
18 Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten hörten davon und suchten nach einer Möglichkeit, ihn umzubringen. Denn sie fürchteten ihn, weil alle Leute von seiner Lehre sehr beeindruckt waren.
19 Als es Abend wurde, verließ Jesus mit seinen Jüngern die Stadt.
20 Als sie am nächsten Morgen an dem Feigenbaum vorbeikamen, sahen sie, dass er bis zu den Wurzeln verdorrt war.
21 Da erinnerte sich Petrus und sagte zu Jesus: Rabbi, sieh doch, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.
22 Jesus sagte zu ihnen: Ihr müsst Glauben an Gott haben.
23 Amen, das sage ich euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Heb dich empor und stürz dich ins Meer!, und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen.
24 Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.
25 Und wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt.


Die Vertreibung der Händler aus dem Tempel Jh 2,13-22

13 Das Paschafest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.
14 Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen.
15 Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus und ihre Tische stieß er um.
16 Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!
17 Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich.
18 Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst?
19 Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten.
20 Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten?
21 Er aber meinte den Tempel seines Leibes.
22 Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.
23 Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, als sie die Zeichen sahen, die er tat.
24 Jesus aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle
25 und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen ist.

Der spirituelle Meister Jesus Christus kritisiert hier offen die Ausbeutung und Unterdrückung durch die vom Anti-Gott durchzogene falsche „Religion“ von L’Egoland, die keine wirkliche Religion mehr ist, sondern nur noch Kommerz. Er strebt nach einem spirituellen Leben in Gerechtigkeit und Freiheit, wo Gott im Mittelpunkt steht und nicht der Mammon.

Schon in der Bibel zeigt sich, dass der spirituelle Meister Jesus Christus nicht nur ein frommer Prediger der Liebe und des Lichts war. Er kritisierte wie kein anderer Prophet vor ihm radikal den Tempel und die Banker, sowie das Zinsnehmen im alten Israel. Hierin liegt ein ursächliches Anliegen Jesu Christi, das bis heute kaum erkannt worden ist, nämlich sein Widerstand gegen das vorherrschende Kommerz- und Unterdrückungs-System von L’Egoland, das auch vor der Religion nicht halt macht – dabei sollte gerade die Religion als Mittel der Verbindung mit Gott frei und rein von weltlichen 3D-Bestrebungen sein!

„Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Mk. 1,15) Mit diesem Satz begann der spirituelle Meister Jesus Christus seine spirituellen Unterweisungen. Sein Weg führte ihn von Galiläa in die Hauptstadt Jerusalem, das Zentrum der damaligen Ego-Welt des Kommerzes und der Macht. In seinem symbolkräftigen Angriff auf den Tempel, der sog. „Tempelreinigung“, eskalierte der Konflikt im Tempelvorhof zwischen Göttlich und Anti-göttlich. Hier werden die grundsätzlichen unterschiedlichen Schwingungsbereiche zwischen beiden Gruppen deutlich. Die göttliche Lehre, die der spirituelle Meister Jesus Christus vermittelt, steht in einem unversöhnlichen Widerspruch zu der Lehre der Ausbeutung, die der Tempel und die anti-göttliche Seite praktizieren.

An dieser Stelle sollen kurz ein paar geschichtliche Fakten zum Tempel in Jerusalem zur Erklärung genannt werden: Unter König Herodes dem Großen (regierte 37 v. Chr.bis 4 v. Chr.) wurde der Tempel in Jerusalem innerhalb von über 40 Jahren enorm ausgebaut. Das war notwendig, weil er zugleich zur Zentralbank Israels wurde. Herodes bzw. seine Nachfolger und die römische Besatzungsmacht beuteten das Volk enorm aus. Das geschah zur Zeit Jesu. Herodes hatte jährlich aus der Bevölkerung von 1 Million Menschen 1000 Talente herausgepresst (das sind 10 Millionen Denare; 1 Denar = Tageslohn eines Arbeiters Matt. 20,1-16), wobei unzählige Zölle, Weggebühren und Naturalabgaben noch nicht mit gerechnet waren und Steuerabgaben für den Tempel noch zusätzlich die Israeliten belasteten.

Der Tempel von Jerusalem blieb auch unter der römischen Herrschaft Zentrum des Kultes für die Israeliten. Zugleich aber war er politisch-wirtschaftliches Machtzentrum mit ungeheuren Einlagen aus Steuern, Zinsen, Vermietung, Verkäufen und Schuldscheinen, so dass der Tempel zur Zeit Jesu sowohl größtes Heiligtum und Opferstätte als auch Nationalbank war. Zudem residierte im Tempel die höchste innerjüdische Gerichtsbarkeit (Synhedrium-Hoher Rat). Hier liefen alle Fäden der politischen und religiösen Macht zusammen. Durch das Eintreiben der Steuern und den Verkauf von Opfergaben war der Tempelbetrieb der entscheidende Hebel, um das Volk auszubeuten.

Die Priesterkaste, die gleichzeitig die Banker waren, nutzte die Menschen im Namen der Religion aus und lebte in Luxus und Verschwendung. Den vielen reisenden Pilgern wurden Opfertiere zum Verkauf angeboten. Auch mussten alle eine Tempelsteuer bezahlen. Dazu war zunächst der Geldwechsel nötig, denn akzeptiert wurden ausschließlich tyrische oder althebräische Währungen, die nicht ohne eine Provision gewechselt wurden. Sowohl der Handel mit den Opfertieren, als auch der Geldwechsel fand unter der Regie der Priester-Oberschicht statt: Eine Vermischung von Religion und Kommerz, von politischen, wirtschaftlichen und religiösen Mächten. Nichts anderes als ein „Kaufhaus“, eine „Räuberhöhle“ urteilte Jesus. So ist es verständlich, dass die Ego-Priesterschaft in Unruhe geriet, als er ihre Schandtaten aufdeckte, indem er sie beim Namen nannte.

Zusammenfassend bedeutet das: Der Tempel von Jerusalem war nicht nur religiöses Heiligtum, verwaltet durch die Priesteraristokratie, sondern ebenso Sitz des obersten Gerichts und Sitz der Regierungsgewalt unter der Besatzungsmacht. In seinen Mauern befand sich sogar die Staatsbank und das Nationalarchiv.

Interessant ist es auch, dass der Tempel riesige Schuldscheinarchive beherbergte, die beim Aufstand gegen Rom im Jahre 66 n. Chr. als erstes von den Zeloten in Brand gesteckt wurden. Wie kam es zu diesen Schuldscheinen? Die Bevölkerung Israels litt zur Zeit Jesu so unter der Abgabe – und Steuerlast des Tempels und der Besatzungsmacht, dass viele sich total verschuldeten. Diese Schuldscheine wurden im Tempel bis zur Einlösung deponiert. Genau aber diese verschuldete Bevölkerungsschicht war die Zuhörerschaft Jesu. Und so ist es nur allzu verständlich, dass Jesus Christus das Thema Schulden äußerst oft in Gleichnissen und Erzählungen aufgreift.

Die Schuldscheine sind letztendlich nichts anderes als Kredite! Die Menschen heute sind ebenso verschuldet wie die Menschen zur Zeit Jesus. Durch diese Schulden sind sie an die anti-göttliche Seite gebunden und deren Sklaven. Sie wünschen sich nichts sehnlicher als davon frei zu werden, doch das ist alles andere als leicht, denn wer einmal in die Schuldenfalle geraten ist, kann aus dieser nur schwer aussteigen. Geld bindet und macht unfrei. Das ist auch einer der Gründe, warum Jesus Christus ein Leben in Armut gepredigt hat, damit die Menschen ihre Seele nicht durch Schulden bzw. Kredite an die anti-göttliche Seite verkaufen und sich karmisch über Eide mit dieser verstricken!

Deshalb war Jesus Christus so kritisch gegen den gesamten anti-göttlichen Opfer- und Ablasshandel im Tempel. Denn das göttliche Gesetz besagt: Leiht, ohne dafür etwas zu verlangen, und nehmt keinen Zins!

Das anti-göttliche 3D-Kreditwesen läuft diesem göttlichen Grundsatz zu wider und wurde im Laufe der Jahrhunderte zu einem großen Geschäft für die anti-göttliche Seite, die an göttliche, naive Wesen Geld verleiht und sie nicht nur durch die Zinsen unter Druck setzt, sondern auch von sich abhängig macht. Die anti-göttliche Seite verstrickt die Wesen, die Geld benötigen, um zu leben, oder sich begehrte Dinge zu kaufen, in der Schuldenfalle. Ein Kredit folgt schnell dem nächsten. Der Anti-Gott gibt vor, keine Schuld an der Verschuldung des Menschen zu tragen, denn es wäre allein sein Ego, das sich in seiner Unersättlichkeit freiwillig in die Schuldenfalle begeben habe. Es ist zwar richtig, dass das Ego des Menschen eine große Rolle bei seiner Verschuldung spielt (Gier nach Dingen, Besitz, Haus, Auto, Reisen, Computer, die es ohne geliehenes Geld nicht erlangen oder erwerben könnte), doch ist es der Anti-Gott in erster Instanz gewesen, der das Wesen durch Werbung und Statussymbole verführt hat und ihm weisgemacht hat, durch das geliehene Geld jetzt schon glücklich werden zu können, ohne warten zu müssen, gemäß dem Grundsatz: „Heute Vergnügen, morgen zahlen.“

Dieses anti-göttliche, perfide System hat heute fast die gesamte Menschheit unter ihrer Kontrolle und hat sie zum Sklaven des Mammon gemacht! Der spirituelle Meister Jesus Christus wusste also, wovon er sprach, wenn er zornig gegen den Tempel und seinen Kommerz vorging. Denn bereits zu seiner Zeit war das System von Geld und Kredit dazu da, um die Menschen unfrei zu machen und von Gott zu trennen.

Deshalb kommt es im Tempel zum Konflikt. Jesus Christus wendet sich aktiv gegen das Ausbeutungssystem des Tempels. Er hindert Opfertierverkäufer und Geldwechsler an ihrem Geschäft. Er hindert Handwerker daran, Arbeitsgeräte durch den Tempel zu tragen oder den Tempel als Wegabkürzung für Geschäfte zu benutzen. Er beklagt, dass der Tempel, der ein Heiligtum Gottes sein soll, zu einer „Räuberhöhle“ des Anti-Gottes geworden war, wo keine göttlichen Werte und Tugenden mehr vorherrschten. Der Tempel ist in den Augen Jesu zum Ort des Geschäftes der korrupten herrschenden, anti-göttlichen Menschen geworden, die das Volk ausbeuten. So steht der Tempel für eine Institution, die sich der scheinbaren Religion bedient, um das Volk nach „Vorschrift“ und „göttlichem“ Gesetz zu unterdrücken und auszubeuten. Hier gerät der eigentliche Sinn von einem Tempel als Haus Gottes, zur Anbetung und zum Gebet zur Perversion. Wie kann dort unter all den anti-göttlichen Mammon-Energien noch das göttliche, hochfrequente Schwingungsfeld Gottes und Seiner Liebe, Seines Lichts und Seines Friedens vorherrschen?

Jesus Christus weiß, dass er sich mit seinem angreifenden Verhalten keine Freunde macht und Zielscheibe der anti-göttlichen Seite werden wird, doch er kann nicht anders handeln. Sein göttlicher Auftrag und sein Bewusstsein der göttlichen Gerechtigkeit stehen über allem. Sicherlich hat dabei auch Empörung über die Dreistigkeit und den Frevel der anti-göttlichen Seite, die selbst vor dem Haus Gottes nicht halt machte, sowie die untragbaren Zustände im Tempel mitgemischt. Ihm ist bewusst, dass er durch sein Verhalten aus der göttlichen Neutralität in die Polarität hinabsteigt, doch er sieht keinen anderen Weg, um die Falschheit der anti-göttlichen Seite aufzudecken und anzuprangern. Jesus Christus kann in die Herzen der Menschen blicken und sehen, wie es um ihre Seelen bestellt ist. Er kann göttliche Wesen von anti-göttlichen Wesen unterscheiden.

Es geht Jesus nicht darum, mit Gewalt und Kampf etwas an dem bestehenden System zu verändern. Seine Tat ist vielmehr eine symbolische Handlung gegen die Anmaßung der anti-göttlichen Seite, die glaubt, aus eigener Ego-Macht handeln zu können und dadurch die Allmacht Gottes in Frage zu stellen. Damit beweist Jesus Zivilcourage. Nach langer Zeit des passiven Widerstandes geht er nun in einen aktiven Widerstand gegen die anti-göttliche Seite über. Der Konflikt wird weiter eskalieren, das weiß Jesus. Die anti-göttliche Seite wird solche Provokationen nicht einfach hinnehmen. Aber Jesus Christus hat den göttlichen Auftrag, im Zentrum der anti-göttlichen Macht deren Machtlosigkeit zu entlarven und die Allmacht Gottes zu demonstrieren. Er zeigt damit der anti-göttlichen Seite und ihrer politischen, religiösen und ökonomischen Macht ihre Grenzen.

Es ist für Jesus klar, dass es für eine Ego-Religion des Tempels als Ausbeutungsinstrument keine Zukunft geben kann, weil diese todbringend ist. Dies interpretiert der Evangelist Markus mit der Gleichniserzählung vom Feigenbaum, die den Text von der Tempelreinigung unmittelbar einrahmt. Wird in den Versen Mk. 11,12-14 mitgeteilt, dass Jesus mit seinen Jüngern an einem Feigenbaum vorbeikommt, der keine Feigen trägt und Jesus somit seinen Hunger mit diesen Früchten nicht stillen kann, so wird nach der Aktion der Tempelreinigung sofort berichtet, dass Jesus und seine Jünger den Feigenbaum, als sie vom Tempel kommen, verdorrt wieder sehen (Mk. 11,20-25). Zuvor hatte Jesus den Baum wegen seiner Fruchtlosigkeit als ewig unfruchtbar verdammt. Mit dem Feigenbaum ist die anti-göttliche Seite gemeint, die im Mangel und der Gottferne in den Minus-DImensionen lebt. Sie hat keine göttliche Fülle der Liebe und des Lichts mehr in sich, auch wenn sie materiell noch so sehr im Reichtum des Geld leben mag. Doch in ihrem Inneren ist sie schon unfruchtbar und wird an ihrem eigenen Geiz und ihrer unersättlichen Gier zugrunde gehen. Denn das anti-göttliche System des Kommerzes kann nur Mangel und Unfruchtbarkeit hervorbringen, aber niemals Fülle und Leben!

Der verdorrte Feigenbaum besagt also: So wie Gott den unfruchtbaren Feigenbaum hat austrocknen lassen, so wird er auch den als „Räuberhöhle“ verdammten Tempel der anti-göttlichen Seite (und ihre Banken und ihr Finanzwesen!) austrocknen und verderben lassen, weil sie unfruchtbar und ohne göttliches Leben sind. Für die heutige Zeit bedeutet das: der Finanzkapitalismus mit seiner Fetischware Geld wird nicht lebensfähig sein, selbst wenn die anti-göttlichen „Hohepriester“ der Geldreligion des Mammon dies tausendmal behaupten, weil er todbringend ist. Der Glaube an das Geld macht, dass viele Menschen durch ihren verirrten Glauben zugrunde gehen müssen, wenn der Finanzkapitalismus verdorrt und todbringend am Boden liegt. Aber es besteht eine Hoffnung, aus dieser Sackgasse herauszukommen: Das ist der Weg des Freiwerdens vom Anti-Gott und seiner Fessel des Geldes und der Kredite. Dieser Weg führt zu einem gerechten, göttlichen Leben.

Die Botschaft von Jesus Christus beinhaltet deshalb auch, dass alle Menschen satt werden sollen und niemand Hunger leiden muss. Dies macht er an der Szene der Brotvermehrung deutlich. 5 Brote und 2 Fische werden auf 5000 Menschen aufgeteilt. Sie alle werden satt. Das bedeutet: Im göttlichen Zeitalter werden alle Menschen satt und es gibt keinen Hunger und keine Not.

Wisse: Jeder Mensch und jedes Tier hat ein Recht auf Leben und braucht deshalb den uneingeschränkten Zugang zu den Gütern, die zum Leben nötig sind. Dieser Zugang darf nicht abhängig sein von seiner Kaufkraft. Deshalb korrigiert Jesus den Vorschlag der Jünger, die Leute auf den Markt zu schicken, damit sie sich etwas kaufen können (Mk. 6,36). Denn dann können ja nur diejenigen satt werden, die über Kaufkraft, d.h. anti-göttliches Geld, verfügen bzw. dem anti-göttlichen System dienen. Jesus Christus aber folgt der göttlichen Weisheit Gottes, die beim Propheten Jesaja so treffend formuliert ist: „Auch wer kein Geld hat, soll kommen“ (Jes. 55,1ff.). In der Logik des Reiches Gottes hat nämlich jedes Geschöpf – unabhängig von seiner Kaufkraft – das Recht auf Leben und Zugang zu dem, was zum Leben nötig ist. Wer im Bewussteinsfeld Gottes schwingt und der Struktur des Anti-Gottes entsagt, wird von Armut und Ausbeutung befreit sind. Das ist einer der wichtigsten Grundsätze des neuen göttlichen Zeitalters, wo es keine Armut und keine Ausbeutung mehr geben wird, da der anti-göttlichen Seite mit ihrem Mammon ihre Macht genommen wurde.

Somit steht die göttliche Lehre, die Jesus lebt und vermittelt, im Gegensatz zu der Religion des anti-göttlichen Tempels, weil der Tempel zu einer ausbeuterischen „Räuberhöhle“ der anti-göttlichen Dämonen geworden ist. Deshalb führt Jesus die „Tempelreinigung“ durch, um die Schandtaten des Tempels aufzudecken und die göttlichen Wesen zu befreien.

Jesus Christus erkennt die Machenschaften des anti-göttlichen Systems. Die Erzählung von der Brotvermehrung enthält eine harte Kritik an den Führern bzw. Priestern des Volkes (anti-göttliche Seite), die das Volk verführen, aber nicht auf den Weg des göttlichen Lebens führen. Es ist also zugleich eine Kritik an den politisch Verantwortlichen. Die Menschen sind „wie Schafe, die keinen Hirten haben“ (Mk. 6,34). Das Bild des Hirten wird für die Verantwortlichen angewandt, deren Aufgabe es wäre, dafür zu sorgen, dass das Volk in Gerechtigkeit und Frieden leben kann. Die Politik des dunklen Zeitalters hat jedoch in ihrer Hirtenaufgabe versagt und führt die Wesen zum Anti-Gott statt zu Gott.

So wird deutlich, was das neue göttliche Zeitalter wirklich bedeutet: Jeder Mensch hat das Recht auf Anerkennung seines göttlichen Wertes und eine gleichberechtigte Teilnahme am Zusammenleben der Menschen. Kein Mensch wird ausgeschlossen und kein Mensch ist besser oder reicher als der andere.

Im Gegensatz dazu aber wird der Tempel bzw. die Bank momentan von den anti-göttlichen Hohepriestern kontrolliert und als Machtinstrument zur Unterdrückung und Abhängigkeit der Menschen genutzt. So missbrauchen die Priester als Führer des Volkes ihre wahre „Hirtenfunktion“. Indem die Menschen sich im neuen göttlichen Zeitalter als göttliche Menschenfamilie solidarisch verbunden erfahren, schenken sie sich gegenseitig Liebe, Ansehen und Anerkennung, die keine Unterdrückung und Ausbeutung mehr nötig hat. Das ist die neue Politik des Zusammenlebens im göttlichen Zeitalter des Lichts, der Liebe und des Friedens auf der Erde!

Jesus Christus hat mit seiner göttlichen Lehre und seinem Akt der Tempelreinigung den Weg in das neue göttliche Zeitalter und die Befreiung von der anti-göttlichen Seite und ihrem Mammon geebnet, den auch Du gehen solltest! Sichtbar wird dies in der neuen Gemeinschaft des Teilens, wie es Jesus symbolhaft vor seinem Tod im Teilen von Brot und Wein mit seinen Jüngern praktiziert hat. In der Praxis des geteilten Brotes werden alle Menschen satt und froh, in der die Spaltung der Gesellschaft in „oben“ und „unten“ überwunden ist und ein gutes Zusammenleben in Liebe, Gleichheit und Frieden möglich wird.

In Bezug auf die heutige Zeit bedeutet das: Wenn die destruktive Struktur des anti-göttlichen Finanzkapitalismus nicht beendet wird, die momentan alle Bereiche der Erde und des Lebens der Kapitalakkumulation (die Reichen werden immer Reicher und die Armen immer Ärmer) und dem Mammon unterwirft, dann wird das göttliche Leben unmöglich gemacht und für die Zukunft zerstört. Für den Zeitalterwechsel wird deshalb eine Lebensweise notwendig sein müssen, die die Bedürfnisse aller Geschöpfe (Menschen, Tiere und Pflanzen) und ihre natürlichen Lebensgrundlagen zum Zentrum des gesamten Lebens und Wirtschaftens macht. Um diesen neuen Weg des göttlichen Wir-Bewusstseins einschlagen zu können, ist jeder einzelne gefordert dabei mitzuwirken. So lasse auch Du Dich nicht mehr vom anti-göttlichen Mammon beherrschen und sage „Nein“ zu seinen Ego-Spielchen der Gier, des Geizes und der Schuldenfalle! Wende Dich der Fülle Gottes zu und lebe mit Deiner Umwelt und Deinen Mitmenschen in einem Zustand des Teilens, der Liebe und der Gleichheit, wo Geld keine Rolle mehr spielt. Halte gleichzeitig auch Deinen inneren Seelentempel rein, transformiere altes Karma und Ego-Energien, um ihn zu einem würdigen Ort des göttlichen Bewusstseins zu machen, zu dem die anti-göttlichen Energien und Wesenheiten keinen Zugang mehr haben.

Sei Dir aber bewusst: Die „Tempelaustreibung“ ist keine Legitimierung zur Gewalt oder gar für einen „heiligen Krieg“! Der spirituelle Meister Jesus Christus möchte Dir dadurch vielmehr Mut machen, Konflikte mit der anti-göttlichen Seite nicht zu scheuen und nicht ängstlich oder hoffnungslos zurückzuschrecken vor ihrer vermeintlichen Übermacht. Dieser Mut basiert nicht allein auf dem Vertrauen an Deine eigenen Stärken, sondern vielmehr auf dem Glauben an die Allmacht Gottes und ein neues göttliches Zeitalter des Lichts, der Liebe und des Friedens auf der Erde, wo alle Menschen und Tiere in Harmonie miteinander leben werden. So wirke auch Du bei der Umsetzung dieses neuen göttlichen Zeitalters mit, in Deinem Inneren und im Äußeren! Hebe Dein Bewusstsein in höhere Dimensionen an und verbreite dieses göttliche Bewusstsein zu allem-was-ist, um zu einer strahlenden Sonne des göttlichen Lichts zu werden, die alles Dunkle erleuchtet!

Um diesen Prozess zu unterstützen, bieten wir fortan an, dass Du Spenden und Ausgleichsbeträge auch in symbolischer Form von Früchten an uns spenden kannst. Du kannst diese auf unser Konto bei der Fruchtlawine überweisen: Gib bei Deiner Überweisung einfach an „Konto-Aufladung Admacum e.V.“. Du unterstützt dadurch den Anbau von natürlichen Permakultur-Früchten in Sri Lanka und den Aufbau einer neuen göttlichen Fruchtwährung, die eines Tages nicht mehr von Geld abhängig sein wird. Vielen Dank.

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