61. Weisheitsperle: Das neue göttliche Zeitalter und die Rückkehr des Oberhüters

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über das neue göttliche Zeitalter und die Rückkehr des Oberhüters der Erde berichten.

Das Buch Henoch ist eine Zusammenstellung verschiedener Weisheiten. Die zweite Bilderrede (Kapitel 45-47) ist eine Prophezeiung des Zeitalterwechsels, des neuen göttlichen Zeitalters und die Rückkehr des Oberhüters auf die Erde:

Im ersten Kapitel steht über die anti-göttlichen Wesen und ihr Schicksal am Ende des dunklen Zeitalters geschrieben:

45. Kapitel. Zweite Bilderrede 45–47
Das Messiasreich (Reich der Oberhüter)

1
Dies ist die zweite Bilderrede.
Sie handelt von denen,
die den Namen der Wohnung der Heiligen und den Herrn der Geister leugnen.
2
Sie werden nicht in den Himmel hinaufkommen,
aber auch nicht auf der Erde bleiben.
So wird das Los der Sünder sein,
die den Namen des Herrn der Geister leugnen;
darum werden sie für den Tag des Leidens und der Trübsal aufbewahrt.

Weiter heißt es über das neue göttliche Zeitalter und die Rückkehr des von Gott (=Herr der Geister) „Auserwählten“, d.h. des Oberhüters der Erde auf den Erden-Thron, sowie das Schicksal der „Auserwählten“, d.h. der göttlichen Diener, reinen göttlichen Mitarbeiter und göttlichen Wesen, die fortan frei von den anti-göttlichen Wesen und ihren Missetaten auf der Erde sein dürfen:

3
An jenem Tag wird mein Auserwählter auf dem Thron der Herrlichkeit sitzen
und unter ihren Werken eine Auswahl treffen
und ihre, der Auserwählten, Wohnungen werden zahllos sein.
Ihr Geist wird in ihnen zunehmen und wachsen,
wenn sie meine Auserwählten schauen
und die, die meinen herrlichen Namen angerufen haben.
4
Dann lasse ich meinen Auserwählten unter ihnen wohnen
und ich wandle den Himmel um
und mache ihn zu ewigem Segen und Licht.
5
Und ich verwandle die Erde
und mache sie zum Segen.
Dann lasse ich meine Auserwählten darauf wohnen;
aber die Sünder und Missetäter dürfen sie nicht betreten.
6
Denn ich habe meine Gerechten gesehen,
sie mit Heil gesättigt und sie vor mich gestellt;
aber für die Sünder steht das Gericht bei mir noch bevor,
um sie von der Oberfläche der Erde zu vernichten.

Nachfolgend wird über den „Menschensohn“berichtet, der hier nicht Jesus Christus ist, wie spätere christliche Schriftsteller irrtümlich eingefügt haben, sondern ein Engel, nämlich der Oberhüter der Erde. Das Wesen mit dem Greisenhaupt ist der Erden-Engel „Sanat Kumara“. Der Text berichtet über die höchste Autorität des Oberhüters auf dem Planeten Erde, die er von Gott erhalten hat, und wie er mit dieser die anti-göttliche Seite bezwingt:

46. Kapitel

1
Ich sah dort den, der ein Greisenhaupt besitzt,
und sein Haupt war weiß wie Wolle,
und bei ihm war ein anderer,
dessen Antlitz das eines Menschen war,
und sein Angesicht war voll Anmut,
ähnlich dem eines heiligen Engels.
2
Ich fragte den Engel,
der mit mir ging und mir alle Geheimnisse zeigte
über jenen Menschensohn, wer er sei,
woher er stamme
und weshalb er mit dem Greisenhaupte gehe.
3
Er gab mir zur Antwort:
Dies ist der Menschensohn, der die Gerechtigkeit besitzt,
bei dem die Gerechtigkeit wohnt
und der alle Schätze der Geheimnisse offenbart;
denn der Herr der Geister hat ihn auserwählt
und sein Los übertrifft durch Rechtschaffenheit
in Ewigkeit alles vor dem Herrn der Geister.
4
Dieser Menschensohn, den du sahest,
macht die Könige und Machthaber von ihren Lagern
und die Starken von ihren Thronen aufstehen;
er löst die Zügel der Starken und zermalmt der Sünder Zähne.
5
Er verstößt die Könige von ihren Thronen
und aus ihren Reichen,
weil sie Ihn nicht erheben noch preisen
noch dankbar anerkennen,
woher ihnen das Königtum verliehen ward.
6
Er stößt das Angesicht des Starken nieder
und erfüllt sie mit Scham.
Finsternis wird ihre Wohnung und Gewürm ihre Lagerstatt sein;
sie dürfen nicht hoffen, sich von ihren Lagern zu erheben,
weil sie den Namen des Herrn der Geister nicht erheben.
7
Und das sind jene, die des Himmels Sterne richten
und ihre Hände gegen den Höchsten erheben,
die Erde niedertreten und auf ihr wohnen,
und alle Werke offenbaren Ungerechtigkeit;
ihre Macht stützt sich auf ihren Reichtum
und ihr Glaube wendet sich den Göttern zu,
die sie mit ihren Händen fertigten;
aber den Namen des Herrn der Geister verleugnen sie.
8
Sie verfolgen die Häuser Seiner Versammlungen
und die Gläubigen, die am Namen des Herrn der Geister hängen.

In diesem Kapitel wird über den Zeitalterwechsel, das Jüngste Gericht und die Kraft des Gebetes der göttlichen Wesen und göttlichen Mitarbeiter an Gott (Herrn der Geister) berichtet:

47. Kapitel

1
In jenen Tagen aber steigt das Gebet der Gerechten
und der Gerechten Blut von der Erde zum Herrn der Geister empor.
2
In diesen Tagen beten einstimmig die Heiligen,
die oben in den Himmeln wohnen,
bitten, loben, danken
und preisen den Namen des Herrn der Geister
wegen des vergossenen Blutes der Gerechten
und wegen ihres Gebetes,
dass es nicht vergeblich vor dem Herrn der Geister sei,
dass das Gericht an ihnen vollzogen werde,
dass dies aber für sie nicht ewig dauern möge.
3
In jenen Tagen sah ich,
wie sich der Betagte auf den Thron seiner Herrlichkeit setzte
und wie vor ihm die Bücher der Lebendigen aufgeschlagen wurden
und wie sein ganzes Heer, das oben in den Himmeln und rings um ihn ist,
vor ihm stand.
4
Die Herzen der Heiligen waren von Freude erfüllt,
weil die Zahl der Gerechten dargebracht,
das Gebet der Gerechten erhört
und der Gerechten Blut vor dem Herrn der Geister gerächt war.

Dieses Kapitel beschreibt das neue göttliche Zeitalter, wo der Brunnen der Gerechtigkeit und Weisheit den Menschen durch den Menschensohn (Oberhüter) erneut offenbart wird und alle Wesen wahres göttliches Wissen und Bewusstsein erhalten. Der Oberhüter wird von Gott (dem Herrn der Geister) wieder als Herrscher der Erde eingesetzt, um der Führer der göttlichen Gerechtigkeit und Hüter der Tugendhaftigkeit für alle Wesen zu sein. Die anti-göttlichen Wesen werden im göttlichen Verbrennungsfeuer aufgelöst werden und es wird Ruhe und Frieden auf der Erde einkehren:

48. Kapitel

1
In jenem Ort sah ich den Brunnen der Gerechtigkeit;
er war unerschöpflich
und rings um ihn gab es viele Brunnen der Weisheit.
Alle Durstigen tranken daraus
und wurden mit Weisheit erfüllt
und sie wohnten bei den Gerechten, Heiligen und Auserwählten.
2
Und in jener Stunde ward der Menschensohn vor dem Herrn der Geister genannt
und sein Name vor dem Betagten.
3
Bevor die Sonne und die Zeichen geschaffen
und bevor des Himmels Sterne gemacht wurden,
ward sein Name vor dem Herrn der Geister genannt.
4
Er wird ein Stab für die Gerechten sein,
dass sie sich darauf stützen und nicht fallen;
er wird das Licht der Völker und die Hoffnung der Betrübten sein.
5
Alle Erdbewohner fallen dann vor ihm nieder, beten an
und preisen, loben und lobsingen dem Herrn der Geister.
6
Zu diesem Zwecke ward er auserwählt
und vor Ihm verborgen,
bevor die Welt geschaffen wurde,
und er wird in Ewigkeit sein.
7
Und die Weisheit des Herrn der Geister
hat ihn den Heiligen und Gerechten geoffenbart;
denn er behütet das Los der Gerechten;
denn diese hassten und verachteten diese Welt der Ungerechtigkeit
und hassten auch alle ihre Werke und Wege im Namen des Herrn der Geister.
In seinem Namen ja werden sie gerettet
und von seinem Wohlgefallen hängt ihr Leben ab.
8
In jenen Tagen sind die Könige der Erde und die Mächtigen, die das Land besitzen,
wegen ihrer Hände Taten niedergeschlagenen Angesichts;
denn sie können am Tag ihrer Angst und Not ihre Seele nicht retten.
9
Ich übergebe sie dann in die Hände meiner Auserwählten;
wie Stroh im Feuer brennen sie vor dem Angesicht der Gerechten
und wie Blei im Wasser sinken sie vor den Heiligen unter
und keine Spur von ihnen wird gefunden.
10
Am Tage ihrer Not kehrt Ruhe auf Erden ein;
sie fallen vor ihnen nieder
und stehen nicht mehr auf.
Niemand ist dann da,
der sie bei den Händen nähme und aufrichtete;
denn sie verleugneten den Herrn der Geister und seinen Gesalbten.
Der Name des Herrn der Geister sei gepriesen!

Hier wird über die göttliche Weisheit und das hohe, reine Bewusstsein des Oberhüters berichtet, der von Gott (dem Herrn der Geister) auserwählt wurde:

49. Kapitel

1
Denn Weisheit ist wie Wasser ausgegossen,
und Herrlichkeit hört nicht mehr vor ihm in Ewigkeit auf.
2
Denn er ist mächtig in allen Geheimnissen der Gerechtigkeit
und Ungerechtigkeit verschwindet wie ein Schatten
und hat keinen Bestand.
Der Auserwählte steht ja vor dem Herrn der Geister
und seine Herrlichkeit währt von Ewigkeit zu Ewigkeit
und seine Macht von Geschlecht zu Geschlecht.
3
In ihm wohnt der Geist der Weisheit,
der Geist, der Einsicht gibt,
der Geist des Verstandes und der Kraft
und der Geist derer, die in Gerechtigkeit entschlafen sind.
4
Er wird die geheimen Dinge richten
und niemand kann vor ihm eine Lüge vorbringen;
denn er ist vor dem Herrn der Geister
nach dessen Wohlgefallen auserwählt.

Hier wird über den Zeitalterwechsel berichtet. Die göttlichen Wesen werden durch ihre Hinwendung an Gott und die spirituellen Meister ihre Schwingung weiter anheben und in die göttlichen Dimensionen eintreten. Die anti-göttlichen Wesen dagegen müssen Buße für ihre Ego-Missetaten tun, die ihnen nun in aller Deutlichkeit gezeigt werden. Sie gelangen zwar nicht in das Reich Gottes, aber sie werden durch Sein Erbarmen erlöst. Es wird über die Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes für die Wesen berichtet, die Buße tun. Wer dagegen uneinsichtig und ohne Reue ist, fällt auf ewig in die Verdammnis des Ego-Herzzentrums:

50. Kapitel

1
In jenen Tagen wird eine Umwandlung
für die Heiligen und Auserwählten stattfinden;
das Licht des Tages wird über ihnen weilen
und Herrlichkeit und Ehre wenden sich den Heiligen zu.
2
Am Tag der Trübsal häuft sich Unheil über den Sündern an
und Gerechte siegen im Namen des Herrn der Geister
und Er lässt es dann die andern sehen,
damit sie Buße tun und auf ihrer Hände Tun verzichten.
3
Sie erlangen zwar keine Ehre durch den Namen des Herrn der Geister,
aber sie werden doch durch seinen Namen gerettet werden.
Und der Herr der Geister erbarmt sich ihrer;
denn seine Barmherzigkeit ist groß.
4
Er ist gerecht in seinem Gericht
und vor seiner Herrlichkeit hat keine Ungerechtigkeit Bestand.
Wer aber in seinem Gericht keine Buße tut,
geht zugrunde.

5
Von nun an will ich mich ihrer nicht mehr erbarmen,
spricht der Herr der Geister.

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