57. Weisheitsperle: Die 5 Kleshas – Wurzeln des Übels

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die 5 Kleshas (=Wurzeln des Übels) und ihre Wirkung auf den Menschen berichten.

Klesha“ bedeutet auf Sanskrit „Leiden“ oder „Leidenursache“. Es gibt 5 Kleshas. Diese beinhalten die drei buddhistischen Wurzeln des Übels (Gier, Hass, Verblendung), erweitern diese jedoch noch um zwei Leiden, nämlich „Asmita“ (Egoismus) und „Abinivesha“ (Angst).

Die 5 Kleshas halten das inkarnierte Seele-Geist-Wesen davon ab, spirituelle Erleuchtung, Einheit mit Gott AMA und Befreiung von der Maya zu erlangen. Sie werden auch „Dukha“ = „Leiden des Egos“ genannt, da sie durch das Ego verursacht und verstärkt werden. Wer von den 5 Kleshas frei werden möchte, muss deshalb auch das Ego in sich transformieren.

Die Kleshas beeinflussen das Wesen in seinem Handeln negativ, indem sie es an die anti-göttlichen Minus-Dimensionen und sein Super-Ego binden. Sie sind die Ursache für all das Leiden des Wesen im Laufe seiner Inkarnationen. Gleichzeitig wird das Wesen aufgrund seines Egos und der Kleshas, die sich in Form von Karma in seine Seele eingebrannt haben, immer wieder geboren, so dass es nicht frei vom Inkarnationszyklus werden und zu Gott AMA zurückkehren kann. Es befindet sich also in einem Teufelskreislauf, aus dem es sich selbst kaum mehr befreien kann.

Die Kleshas sind oberflächlich betrachtet störende Kräfte der anti-göttlichen Seite, die über diese die spirituelle Entwicklung und die Reaktivierung der Wurzeln des Göttlichen des Wesens beeinträchtigen und sogar unmöglich machen können. Die Kleshas werden von schwarzen Engeln, Dämonen, Energievampiren und anderen anti-göttlichen Fremdenergien und Wesenheiten in den Menschen angefacht und über Ego und Super-Ego im göttlichen Wesen verankert, wodurch sein göttlicher Geist vergiftet wird. Die 5 Kleshas sind im Inneren aber auch eine göttliche Lernlektion, die es zu meistern gilt. Sie machen dem Menschen bewusst, was in seinem System nicht stimmt, wo seine Seele gefangen ist und welche alten Ego-Muster und Karmas vorherrschen, die bearbeitet und erlöst werden müssen, um weiter auf seinem spirituellen Pfad voranschreiten zu können. Die 5 Kleshas sind:

1. Avidya: Verblendung, Unwissenheit, Unbewusstheit, Verwechslung, subjektive Ego-Erfahrungen, Verwurzelung in unrealistischer, falscher Ego-Wahrnehmung = Wurzel der Verblendung

2. Asmita: Egoismus, Selbstsucht, Selbstbezogenheit, Identifikation mit polaren Ego-Gefühlen, Selbstmitleid

3. Raga: übertriebene Bindung an angenehme Dinge, polare weiße Ego-Liebe, Anhaftung, Gier, Verlangen = Wurzel der Gier

4. Dvesha: Hass, übertriebene Abneigung, blindes Ablehnen, Polarisieren = Wurzel des Hasses

5. Abinivesha: Angst vor dem Tod, Anhaften am Leben, unbegründete Angst, Angst des Egos

Avidya, die verblendete, falsche Wahrnehmung, ist die Ur-Wurzel und der Hauptgrund allen Leidens und aller 5 Kleshas. Sie ist der Stamm des Ego-Baumes, aus dem Asmita, Raga, Dvesha und Abinivesha wachsen. Alle Kleshas entstammen somit dem ersten Klesha, Avidya. Die Menschen verbringen die erste Zeit ihres Lebens damit, durch Asmita eine Ego-Persönlichkeit zu entwickeln, und die zweite damit, diese Maske zu verteidigen, weil sie ja schließlich so hart für sie gearbeitet haben. Während sie sich immer stärker an diese Ego-Persönlichkeit binden, die sie geschaffen haben, fangen sie an, sie fälschlicherweise für ihre wahre Identität zu halten. Diese Verblendung beginnt dann sowohl den Körper, als auch die Seele und den Geist negativ zu formen und in den Minus-Dimensionen zu verhaften, so dass die Verbindung zu Gott und den göttlichen Dimensionen unterbrochen wird. Diese falsche Überzeugung ist Avidya.

So ist es die Aufgabe des spirituellen Wesens die Kleshas und die damit verbundenen Wurzeln des Übels und die Todsünden in sich zu vermindern und die Wurzeln des Göttlichen und die Tugenden in sich zu stärken. Mangelnde Liebe, Anerkennung, Machtverlust oder Kritik an der eigenen Person führen in L’Egoland in der Regel zu Leiden, wenn das Ego durch die Mitmenschen nicht geachtet wird. Das Wesen befindet sich dann in einem Schwingungs- und Bewusstseinszustand der Kleshas, besonders von Avidya, der Verblendung.

Wisse: Die Ursache allein Leidens ist immer das Ego und das Ego-Bewusstsein. Ein vom Ego beherrschtes Wesen leidet beim Verlust eines geliebten Gegenstandes, aber auch beim Verlust eines Menschen. Die Ursache hierfür liegt im Klesha „Raga“, der Gier und Anhaftung. Das Ego-Wesen leidet aber auch wegen Streit und Unfrieden. Die Ursache hierfür liegt im Klesha „Dvesha“, dem Hass und der Abneigung. Das Ego-Wesen leidet ebenso beim Gedanken, eines Tages sterben zu müssen. Die Ursache hierfür liegt im Klesha „Abinivesha“, der Angst vor dem Tod und der Anhaftung am Leben.

Alle vier Kleshas basieren auf dem fünften Wurzelklesha, Avidya, der Wurzel allen Leidens. Avidya ist die Verblendung oder die Unbewusstheit. Aufgrund des fehlenden göttlichen Bewusstseins und Wissens bildet sie den Nährboden für alle anderen Kleshas und gibt ihnen erst Kraft und Stärke.

Auf die Wurzel der Verblendung, Avidya, ist somit ein besonderes Augenmerk zu richten, wenn man sich spirituell entwickeln und Befreiung vom Ego, den Todsünden, den Wurzeln des Übels und der Maya erlangen möchte. Avidya ist in sich eine Form der Verwechslung. Denn durch Avidya verwechselt das Wesen das Ewige, Göttliche mit dem Irdischen, Vergänglichen. Das Streben eines von Avidya beherrschten Menschen ist erfüllt von der Anhäufung von materiellen, irdischen Gütern und Ruhm, als ob er allein dadurch göttliche Ewigkeit und Erleuchtung erfahren würde. Doch stattdessen führt das Streben nach diesen materiellen, unbedeutenden Dingen der Maya zu Gebundenheit, karmischer Abhängigkeit und Anhaftung an sie. Da alles Irdische irgendwann einmal wieder vergehen wird, muss notwendigerweise die Gebundenheit an irdische Dinge innerhalb der Maya zu Trennung, Schmerz und Leid führen – sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene.

Durch Avidya verwechselt das Wesen das Reine, Göttliche und Lichtvolle mit dem Unreinen, Anti-göttlichen und Dunkeln. Die wahren Gründe seines Handeln und die Fremdsteuerung durch äußere, anti-göttliche und polare Kräfte sind ihm nicht bewusst. Das Wesen wird getrieben von der Unbewusstheit seiner Begierden, Todsünden und Wurzeln des Übels. Das Wesen merkt nicht, welches Potential an göttlichen Tugenden und Wurzeln des Göttlichen in ihm liegen würde. Dadurch verwechselt es auch die echte Glückseligkeit in Gott AMA mit oberflächlichen, kurzzeitigen Glücksgefühlen innerhalb der Maya, wie z.B. geschlechtliche Vereinigung, die aber am Ende nur zu weiterem Leiden führen. Der Mensch verspricht sich von Reichtum, Sexualität, Macht und Anerkennung Glück, Zufriedenheit und Liebe und merkt nicht, wie all diese irdischen Dinge wieder vergehen werden. Die Gebundenheit an dieses falsche Ego-Glück hindert ihn sogar daran, das wahre Glück in Gott AMA zu finden.

Der Mensch verwechselt durch Avidya sein göttliches Seele-Geist-Wesen und Erden-Selbst mit seinem Ego, Super-Ego, Körperwesen und Körper. Et meint in seinem verdrehten Ego und 3D-Bewusstsein, das et nur in der Maya und dem Ausleben der Wurzeln des Übels, die et für notwendig hält, erfolgreich zu sein und sich selbst zu finden. Das verblendete Wesen sieht nicht sein wahres göttliches Selbst und die Möglichkeit eines in sich friedvollen und harmonischen göttlichen Lebens, das neutral über den polaren Kräften ist.

Avidya kann Dich dazu führen, dass Du die „verbotene Frucht“ des Anti-Gottes isst, obwohl Du kein wirkliches Bedürfnis danach hast. Wenn Du aber hinterher ein ungutes Gefühl im Magen wahrnimmst, sagt das etwa über Deine Avidya und ihre Stärke in Dir aus. Du hast Dich aufgrund Deiner Verblendung vom Anti-Gott verführen lassen und hast die negative Kraft der „verbotenen Frucht“ ausgeblendet und ignoriert.

Sei Dir bewusst: Avidya kann Dir im positiven Sinne als Mittel und Antrieb dienen, wahre göttliche Erkenntnis und Befreiung von der Maya zu erlangen. Nicht die Welt und Deine Mitmenschen sind Schuld, dass Du leidest, sondern das Leiden wird von Dir selbst und Deinen eigenen Ego-Verhaltensmustern aus diesem und aus früheren Leben gesteuert und geschaffen. Diese beeinflussen Dein Bewusstsein und die Ausrichtung und Schärfe Deiner Wahrnehmung. Was sind diese Verhaltensmuster Deines Egos und wie beeinflussen sie Deine Wahrnehmung? Dazu wollen wir Dir einige Beispiele geben, die zeigen, dass die göttliche Wirklichkeit und Deine persönliche Wahrnehmung von dieser nicht immer miteinander übereinstimmen:

Du verwechselst eine Schlange mit einem Seil und wirst gebissen. Jemand lobt Dein Kleid und Du fühlst Dich geschmeichelt und von dieser Person anerkannt, obwohl sie Dich nicht wirklich liebt, sondern neidisch auf Dich ist. Du leidest unter Rückenschmerzen, setzt Dich auf einen Gesundheitsstuhl und meinst, Dein Leiden sei behoben. Du meidest alle bitteren Speisen, weil sie Dich an Medizin und Krankheit erinnern. Du erlebst eine für Dich ungewohnte Situation, Dir wird schlecht und Du bekommst Angst.

Die Verwechslung wird nicht durch die Schlange, das Kleid, den Stuhl, das Bittere oder die fremde Situation verursacht. Sie hat ihre Wurzel vielmehr in Dir selbst. Eile, Ungeduld und Erwartung lassen Dich ein Seil sehen, weil Du es dringend brauchst. Du bist so sehr ausgerichtet auf Dein Äußeres, dass Du ein Lob Deines Kleides als ein Lob Deines Wesens deutest. Weil Dir ein bequemer Stuhl hilft, vorübergehend körperliche Schmerzen zu vergessen, glaubst Du, dass er die Ursache Deiner Schmerzen geheilt hat. Weil die Zeit der Krankheit schmerzlich war, meidest Du alles Bittere, was Dich an sie erinnert, auch wenn es gut für Dich wäre. Weil für Dich ein Gegenstand oder eine Situation unbekannt ist, verbindest Du ihn/sie mit Gefahr und Unwohlsein. Diese fünf Situationen zeigen Avidya in ihren verschiedenen Formen, nämlich Selbstsucht, Gier, Abneigung und Angst.

Avidya ist somit wie ein Schleier, der über der Erkenntnis der göttlichen Wahrheit liegt. Sie führt Dich zu blinden Handlungen, die sofort danach oder zu einem späteren Zeitpunkt bereut werden. Wenn Du das gleiche irrtümliche Handeln mehrmals wiederholt, machst Du daraus eine Gewohnheit, ein Ego-Programm oder ein Karma, wodurch sich Avidya zu einer Triebkraft in Dir verselbstständig hat, die Dich über Dein Super-Ego dauerhaft steuert und von Gott und den göttlichen Dimensionen trennt.

Durch Avidya und ihre Verhaltensmuster in Dir, die Du Dir selbst im Laufe Deiner Inkarnationen durch Dein polares Ego-Verhalten aufgeladen hast, fällt es Dir schwer, die Welt und die göttlich Schöpfung unbeeinflusst und neutral wahrzunehmen und zu handeln. So verlierst Du Deine göttliche Erkenntnisfähigkeit und Unverblendung in einem Nebel von unbewusster Unaufmerksamkeit Deines Egos. Dadurch bist Du Dir Deiner Avidya nicht einmal bewusst und kannst Dich auch nicht von ihr befreien.

Die Wirkung von Avidya ist nur manchmal wie ein Schlangenbiss, das heißt, der Irrtum kann sofort bemerkt und behoben werden. Oft ist aber Aviyda so subtil und unterschwellig vergiftend, dass das Wesen sie gar nicht mehr bemerkt und später nicht einmal mehr sein Leid auf Avidya zurückverfolgen kann. Es glaubt stattdessen, dass es in der Wahrheit leben und richtig handeln würde. Diese Unklarheit und Verblendung bewirkt, dass das Wesen stetig an den Folgen seiner alten Avidya-Handlungen zu leiden hat, ohne sich dessen bewusst zu sein. Diese alten Ayvida-Energien, die sich in der Seele festgesetzt haben, hindern es daran, frei und unbeeinflusst zu handeln, und so geht es bei nächster Gelegenheit wieder unbewusst und verblendet vor, was erneutes Avidya-Karma nach sich zieht. Der Irrtum des Egos wird folglich ständig wiederholt und das Wesen ist in einem Teufelskreislauf des Egos gefangen. Der Zustand von Avidya ist ein wie nicht enden wollender Nebeltag, wo man gerade einmal die Hand vor den Augen sieht und der Blick auf die göttliche Sonne und in die Ferne blockiert ist.

Trotz dieser scheinbaren Ohnmacht und Unfähigkeit hat jedes Wesen in sich eine göttliche Stimme der Erinnerung, nämlich die Wurzel der göttlichen Unverblendung, die ihm von Gott eingepflanzt worden ist und die die göttlichen Mitarbeiter verstärken. Sie äußert sich z.B. als Erinnerung, dass das, was man tut, nicht stimmen kann, und etwas falsch im eigenen Leben und Tun ist. Die Wurzel der Unverblendung bewegt Dich, Deine Ego-Fehler einzugestehen und eröffnet Dir die Möglichkeit, Dein falsches Ego-Handeln zu korrigieren. Wenn Du Deinem Ego und seiner Verblendung widerstehst und bewusst und achtsam handelst, gelingt Dir nach und nach die Befreiung von Avidya und Du stärkst das göttliche Bewusstsein in Dir.

Denn achtsames Handeln führt zum richtigen, göttlichen Handeln. Dieser Prozess kann nur durch ständige Selbstbeobachtung, Selbsttransformation und langes, bewusstes Üben erreicht werden, denn die Spuren vergangener Unachtsamkeit des Egos täuschen dem Menschen gerne Achtsamkeit vor, wo keine vorhanden ist. Der geschulte achtsame Umgang mit dem Körper, dem Atem, der Seele, dem Geist, dem eigenen Verhalten und Handeln sind somit das Übungsfeld des spirituellen Wesens auf seinem Weg zu Gott AMA. So lernst Du den Zusammenhang zu sehen zwischen Deinem eigenen jetzigen Befinden und den Handlungen Deiner Vergangenheit, die dazu geführt haben. Dabei können Dir die Kriya-Übungen des Adma-Yoga eine große Hilfe sein.

Adma-Yoga wurde vom spirituellen Meister Hermes Trismegistos/Thot offenbart. Es ist ein göttliches Programm, um Deinen Körper, Deine Seele und Deinen Geist von den 5 Kleshas zu reinigen und deren Chaos und Disharmonie, das sie in Deinem System verursacht haben, zu transformieren sowie die Wolken der Verblendung, die die klare Wahrnehmung beeinträchtigen, zu verringern. So kann neuer Raum in Dir geschaffen werden für Dein göttliches Selbst und Du kannst zu einem göttlichen Lichtwesen der Liebe und des Friedens des neuen göttlichen Zeitalters werden.

Adma-Yoga ist die Einheit von Körper, KW, Seele, Geist und Erden-Selbst mit Deinem spirituellen Meister und Gott AMA, Deiner Quelle. Es bedeutet, dass Du Dich an Deine innewohnenden göttlichen Fähigkeiten, Deinen göttlichen Wert und Deine Wurzeln des Göttlichen erinnerst und diese in Dir wieder zu neuem Bewusstsein und zur Präsenz bringst, frei von den 5 Kleshas und Avidya.

Gefällt Dir dieser Text? Teile ihn & folge uns!
Facebook
Facebook
YouTube
YouTube