51. Weisheitsperle: Die göttlichen Mitarbeiter und die Erlösung

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die göttlichen Mitarbeiter, die spirituellen Meister und die göttliche Erlösung berichten.

Die Voraussetzung, um die Ausbildung zum göttlichen Mitarbeiters zu durchlaufen, ist eine stabile Verbindung zu Gott AMA und seinem persönlichen spirituellen Meister, ein erleuchteter göttlicher Geist, eine reine Seele und das bewusste Streben nach dem göttlichen Wohl von allem-was-ist. In einem göttlichen Ritual und Gelübde verpflichtet sich der göttliche Mitarbeiter, so lange auf seinen vollständigen Eintritt in Gott zu verzichten, bis er seinen göttlichen Auftrag ausgeführt hat und alle Geschöpfe des Universums vom Leiden befreit und in Gott aufgestiegen sind. Dasselbe Gelübde haben auch die spirituellen Meister abgelegt.

Der göttliche Mitarbeiter strebt wie die spirituellen Meister nach dem Wohlergehen aller göttlichen Wesen. Er vermittelt ihnen die göttlichen Meditationen, Gesetze und das Wissen über die Geistesgifte des Egos und die göttlichen Tugenden. Sein Geist ist von folgenden vier Bewusstseinsformen erfüllt:

der göttlichen liebevollen Güte zu allen Geschöpfen
dem Mitgefühl für alle im Inkarnationszyklus gefangene Seele-Geist-Wesen
der Mitfreude am Glück und den tugendhaften Taten seiner göttliches Mitwesen
dem großen Gleichmut, der frei ist von Anhaftung an Geliebtes und Abneigung gegen Ungewolltes

Der göttliche Mitarbeiter ist aktiv in seinem göttlichen Handeln gemäß des göttlichen Planes, wodurch er den Kräften der Dunkelheit und des Anti-Gottes sowie dem Leid des Egos effektiv entgegenwirken kann. Er hat dazu folgende göttliche Eigenschaften in sich verankert, die auch als „zehn göttliche Vollkommenheiten“ bezeichnet werden. Sie werden deswegen Vollkommenheiten genannt, da sie in vollkommener Weise nur in den Engeln und spirituellen Meistern vorkommen, welche absolute Vollkommenheit erlangt haben. In den göttlichen Mitarbeitern kommen sie in abgestufter Schwingungsfrequenz vor:

Freigebigkeit
Disziplin
Geduld
Freudige Anstrengung
Gottesverbindung
Weisheit
Wissen
Stärke
Hingabe an Gott
Göttliche Methodik

Diese zehn Vollkommenheiten sind der Mittelpunkt der göttlichen Lehre aller spirituellen Meister und die Basis vollkommener Erleuchtung. So sollten durchaus auch „normale“ Seele-Geist-Wesen nach der Verankerung und Umsetzung dieser Vollkommenheiten in ihrer Seele und ihrem Leben streben, um eines Tages die Ausbildung zum göttlichen Mitarbeiter beginnen oder zu Gott aufsteigen zu können. Die zehn Vollkommenheiten offenbaren die höchste Erkenntnis der Wahrheit Gottes und die Einsicht in die wahre Natur aller Phänomene im Universum, d.h. der Schleier der Maya kann angehoben und die Wirklichkeit und Existenz Gottes wahrgenommen werden.

Parallel zu den zehn Vollkommenheiten gibt es zehn Bewusstseinsstufen, die der göttliche Mitarbeiter auf dem Weg seiner Ausbildung zu durchlaufen hat und die mit Schulungen, Prüfungen und Ritualen verbunden sind. Sie heißen:

1. die Freudige Bewusstseinsstufe
2. die Makellose Bewusstseinsstufe
3. die Strahlende Bewusstseinsstufe
4. die Feurige Bewusstseinsstufe
5. die schwer zu Erringende Bewusstseinsstufe
6. die nach vorne Gerichtete/in die Zukunft Strebende Bewusstseinsstufe
7. die Grenzenlose Bewusstseinsstufe
8. die Unerschütterliche Bewusstseinsstufe
9. die göttlich Denkende Bewusstseinsstufe
10. die Erleuchtete Bewusstseinsstufe

Nach jeder Stufe legt der göttliche Mitarbeiter ein spezielles Gelübde ab und erlangt so von Stufe zu Stufe weitere göttlichen Fähigkeiten. So kann ein göttlicher Mitarbeiter der ersten Stufe nicht im Entferntesten ermessen, was ein göttlicher Mitarbeiter der nächst höheren Stufe an Weisheit und göttlichen Fähigkeiten erlangt hat. Der Geist eines göttlichen Mitarbeiters auf der ersten Bewusstseinsstufe ist bereits so klar, dass er in der Meditation einhundert verschiedene spirituelle Meister treffen und von ihnen göttliche Belehrungen erhalten kann. Auch kann er gleichzeitig in das Leben von einhundert Wesen eintreten, um ihnen bei ihrem Transformationsprozess und ihrer Lichtwerdung zu helfen. Auf jeder Stufe wird diese göttliche Fähigkeit vertausendfacht.

Von der ersten bis zur sechsten Stufe ist der göttliche Mitarbeiter noch an irdische Naturgesetze gebunden und in seinem göttlichen Wirken eingeschränkt. Ab der siebten Stufe ist er zu einem transzendenten Wesen geworden und in seinem Wirken nicht mehr durch Raum oder Zeit begrenzt. Außerdem ist er in der Lage negatives Karma anderer Wesen aufzulösen, Fremdbesetzungen zu entfernen und ihnen zu schnellerer spirituelle Erleuchtung zu verhelfen.

Ab der achten Bewusstseinsstufe kann der göttliche Mitarbeiter jede nur erdenkliche Form annehmen, um das Seele-Geist-Wesen des Menschen zu Transformation und Lichtwerdung zu führen. Er weiß genau, was von größtem Nutzen für das Wesen ist. Er ist ab der achten Stufe nicht mehr an die Polarität der Maya gebunden und hat auch die Geschlechtsidentität in sich selbst aufgelöst, d.h. er ist weder Mann noch Frau. Er kann in unterschiedlichsten Formen mit unterschiedlichsten Masken erscheinen, z.B. als König, Bettler, Tier oder Pflanze. Diese sind aber nur Masken und er identifiziert sich nicht damit. Sie dienen ausschließlich dazu, das die göttlichen Lehren Gottes und der spirituellen Meister an die Wesen weiterzugeben und sie zu schulen. Der göttliche Mitarbeiter nimmt genau die Form an, die das Wesen entsprechend seiner Schwingung und Bewusstseinsfrequenz braucht, um Erlösung zu finden.

Im Buddhismus wird dies näher im Lotus-Sutra beschrieben:

„Wenn die Lebewesen der Länder durch den Leib eines Buddha [spirituellen Meisters]
Rettung erlangen können,
so erscheint der Bodhisattva Avalokiteshvrara [göttliche Mitarbeiter]
mit einem Buddha-Leib [Körper eines spirituellen Meisters]
und predigt für sie das göttliche Gesetz…
Wenn sie mit dem Leib eines Knaben oder Mädchen gerettet werden können,
so erscheint er mit dem Leib eines Knaben oder eines Mädchens
und predigt für sie das göttliche Gesetz.
Wenn sie mit dem Leib einer Gottheit, Schlangengeistes,
eines Menschen oder anderer Lebewesen [Tiere, Pflanzen, etc.[ gerettet werden können,
so erscheint er jeweils als solcher und predigt für sie das göttliche Gesetz….“

Für die normalen Seele-Geist-Wesen, die nicht die Ausbildung zum göttlichen Mitarbeiter durchlaufen wollen, weil sie nicht die Fähigkeiten dafür verfügen oder es ihnen zu mühsam ist oder es in ihrer aktuellen Lebenssituation nicht machbar erscheint, gibt es andere Möglichkeiten, um spirituelle Befreiung und Erleuchtung zu erlangen. Sie werden dann zwar keine göttlichen Mitarbeiter, haben aber die Möglichkeit aus dem Inkarnationszyklus auszusteigen und in Gott einzutreten. Das ist der Weg, den die meisten Seele-Geist-Wesen einschlagen.

Nur ca. 5% der Seele-Geist-Wesen, die reif und bereit sind aus dem Inkarnationszyklus auszusteigen, durchlaufen die Ausbildung zum göttlichen Mitarbeiter und nur 0,5% von diesen beenden ihre Ausbildung erfolgreich; die anderen brechen ihre Ausbildung aus verschiedenen Gründen (zu schwer, Selbstüberschätzung, Rückwirkung von Karma, Aufstiegssehnsucht) ab und steigen danach direkt zu Gott auf. Von den 0,5% lassen sich nur 0,01% zu höheren göttlichen Mitarbeitern (direkte AGMM) ausbilden, die übrigen bleiben einfache Mitarbeiter der spirituellen Meister (indirekte AGMM). Du siehst also, dass der Prozentsatz höherer göttlicher Mitarbeiter bzw. göttlicher Mitarbeiter gering ist. Es braucht nicht viele göttliche Mitarbeiter im Universum, dafür aber die Besten der Besten.

Stark verdunkelte Seele-Geist-Wesen können auf passive Art göttliche Erlösung erreichen, indem sie den Erlösungsbeistand besonderer höherer göttlicher Mitarbeiter des Lichts (in der Regel Untermeister) erbitten, die vor Gott AMA und ihrem spirituellen Meister das Gelübde geleistet haben, allen Seele-Geist-Wesen – ob lichtvoll oder dunkel – bei ihrem spirituellen Aufstieg durch ihre göttlichen Fähigkeiten und besondere Lichtstrahlen der Erlösung zu helfen. Dies geschieht folgendermaßen:

Durch die vollständige Hingabe an einen solchen göttlichen Mitarbeiter/Untermeister gibt das Wesen sein Ego und dessen Wünsche auf. Hierbei stehen Vertrauen, Glaube und Hingabe im Vordergrund, gemäß dem Bhakti-Pfad der göttlichen Liebe. Aufgrund des besonderen Versprechens dieser Untermeister, alle Wesen vom Leiden zu befreien, und ihrer übernatürlichen göttlichen Fähigkeiten und Strahlen, die sie zur Erlösung der Wesen einsetzen, übertragen sie ihre guten Eigenschaften und ihr positives Karma auf normale Seele-Geist-Wesen, die nicht den Weg der Askese, Selbstwandlung und Meditation gehen können. Auf diese Weise werden sie erlöst und können zurück in das göttliche Ur-Meer gehen.

Im Buddhismus werden diese besonderen göttlichen Mitarbeiter bzw. Untermeister des Erlösungsbeistandes Bodhisattvas genannt. Es gibt verschiedene Bodhisattvas, die unterschiedliche göttliche Energiestrahlen der Weisheit lenken. Einer der bekanntesten Bodhisattvas bzw. Untermeister ist Manjushri, der den Strahl der transzendenten Weisheit zu den Menschen bringt. Durch ihn und seine Weisheit entrinnt das Seele-Geist-Wesen schneller dem Leiden der 3D-Welt und erfährt göttliche Erleuchtung.

Ein weiterer bedeutender Bodhisattva/Untermeister ist Maitreya, der den Strahl des „göttlich Liebenden“ lenkt. Er ist ein hoher göttlicher Mitarbeiter, der erst wieder auf der Erde erscheinen wird, wenn das dunkle Zeitalter vollständig zu seinem Ende gekommen ist und alle anti-göttlichen Wesen von der Erde verschwunden sind.

Ebenso bekannt ist der Bodhisattva/Untermeister Avalokiteshvara, der den Strahl des göttlichen Mitgefühls, der Gnade und des Erbarmens lenkt und ein Untermeister des spirituellen Meisters Buddha ist. Er vereint in sich alle göttliche Qualitäten, um die Wesen schneller zur Erlösung aus dem Leiden ihres Egos und der 3D-Welt zu führen. Er hilft auf dem Weg der Erlösung, beseitigt negatives Karma, indem er dem Wesen eigenes positives Karma gibt, und erhebt sie aus den Minus-Dimensionen zurück in die göttlichen Dimensionen.

Avalokiteshvara wird besonders in Tibet verehrt. Um sein allumfassendes Mitgefühl und seinen grenzenlosen Einsatz zum Wohle aller Wesen deutlich zu machen, wird er mit eintausend Armen, mehreren Köpfen und eintausend Augen dargestellt. Die Legende erzählt, dass ihn das Leiden der Welt derart getroffen hat, dass er in eintausend Stücke zersprungen ist. Der spirituelle Meister Buddha, der Lenker des grenzenlosen göttlichen Lichts und des friedvollen Mitgefühls, hat ihn wieder zusammengesetzt. Er hat ihn mit vielen weiteren Armen und Köpfen versehen, so dass Avalokiteshvara dem Leid der Welt seitdem besonders effektiv begegnen konnte.

Eine weiterere wichtige Bodhisattva/Untermeisterin ist Tara, die auch „die Befreierin“ genannt wird. Sie erscheint in 21 Erscheinungsformen und ist eine Untermeisterin des spirituellen Meisters Buddhas. Sie lenkt den Strahl des weiblichen, mütterlichen, göttlichen Mitgefühls. Sie unterstützt die Wesen in ihren Bemühungen, ihr Herz wieder der göttlichen Liebe zu öffnen, weshalb sie auch oft voller Vertrauen „Mutter Tara“ genannt wird.

So verbinde auch Du Dich mit diesen Bodhisattvas/göttlichen Untermeistern, um Unterstützung und Hilfe auf Deinem Weg der göttlichen Erlösung zu erhalten. Wenn Du göttlicher Mitarbeiter bist oder werden möchtest, dann verbinde Dich mit Deinem spirituellen Meister bzw. Gott und erhalte von ihnen weitere Anweisungen.

Wenn Du nicht weißt, ob Du ein göttlicher Mitarbeiter bist, dann empfehlen wir Dir unsere „Seelen-DNS-Auswertung“, um mehr über Dein wahres Selbst zu erfahren.

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