39. Weisheitsperle: Die Weisheit des Yoga

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die transformierende Kraft und Weisheit des Yoga berichten.

Yoga ist eine sehr alte göttliche Philosophie, die bereits in Atlantis, Lemuria, dem alten Ägypten und anderen Hochkulturen gelehrt und praktiziert wurde. Yoga war damals mehr eine religiöse Handlung, die das Seele-Geist-Wesen im Körper verankerte und die göttlichen Energiebahnen im Wesen im Einklang mit den göttlichen Energieströmen im Kosmos brachte, als eine gymnastische Übung. Mittels Yoga wurden das Ego und das Körperwesen an das Seele-Geist-Wesen „angeschirrt“, um für dieses als gut funktionierendes Fahrzeug wirken zu können, wodurch beide zu einer untrennbaren, harmonischen Einheit werden. Deswegen bedeutet das Sanskrit-Wort Yoga auch „anjochen, zusammenbinden, vereinigen, anschirren“.

Die Yoga-Asanas (Übungen) sind die sichtbare, bekannteste Form des Yoga. In Wirklichkeit sind die Asanas aber nur ein Teil einer komplexen Yoga-Praxis, die aus 8 Bereichen bzw. Gliedern besteht:

Erkenntnis der anti-göttlichen Wurzeln des Übels, sowie Erkenntnis der göttlichen Wurzeln und Tugenden
Körperhaltungen, um den Körper für das Seele-Geist-Wesen vorzubereiten und mit diesem zu verbinden (Asana)
Atemregelung und Aufnahme von Prana (Pranayama)
Zurückziehen der Sinne
Konzentration
Meditation
Versenkung in Gott, Auflösung der Objekt-Subjekt-Beziehung, das letzte Ziel: der Geist kommt in Gott zur Ruhe

Die acht Bereiche greifen ineinander über, stehen jedoch untereinander nicht in einer bestimmten Hierarchie. Deshalb werden sie auch als acht Blütenblätter des spirituellen Pfads des Königs bezeichnet. Diese acht Glieder sind als Methoden gedacht, um das Zur-Ruhe-Kommen des Geistes bzw. des Egos und der 3D-Gedanken zu erzielen. Sie bauen auf den Yoga-Sutren des Patanjali auf, der diese aus noch älteren Quellen aus atlantischer Zeit hat.

Durch die acht Glieder des Yoga lernt der spirituelle Schüler sich selbst zu verstehen und Erleuchtung zu erfahren. Schritt für Schritt stößt er vom Bekannten – seinem Körper – zum Unbekannten – seinem Seele-Geist-Wesen – vor. Von der äußeren Hülle des Körpers – der Haut – schreitet er vor zum „Denken“. Vom „Denken“ geht es weiter zum „geistigen Wissen“, von dort zum „göttlichen Willen“, zum „unterscheidenden Bewusstsein“ und schließlich zum „göttlichen Selbst“.

Jede Asana-Übung ist erstens eine Transformations-Übung und zweitens eine Meditation, d.h. eine Verbindung zum göttlichen Energiemeer Gottes.

Zur Körper-Transformation werden diejenigen Asanas verwendet, die gezielt physische Bereiche des Körpers wie Muskeln oder Faszien bearbeiten und dort Spannungen lösen, auf bestimmte Meridiane, Chakren, Organe oder Drüsen einwirken, das Herzkreislaufsystem anfachen/beruhigen oder das Blut reinigen, etc.

Zur Meditation werden diejenigen Asanas verwendet, die eine Verbindung zwischen Körperwesen und Seele-Geist-Wesen herstellen. Die Transformations-Asanas lösen blockierte Bereiche im physischen Körper auf, während die gleichzeitig angewandten Meditations- und Atemtechniken emotionale und mentale Ego-Muster, Blockaden und Programme transformieren. Da SGW und KW eng miteinander verbunden sind, werden Transformations-Übungen und Meditationen bzw. Atemtechniken in der Regel zusammen in einem Asana verwendet. So kann die Yoga-Übung am besten sowohl auf der Ebene des Körpers als auch auf der Ebene der Seele wirken. Im westlichen „Gymnastik-Yoga“ wird zumeist der Meditations- und Atem-Aspekt der Asanas vernachlässigt, wodurch sie zu einer rein physischen Übung werden, die „nur“ Muskelverspannung und Blockaden im Körper bearbeiten.

Die verschiedenen Asanas sind sehr alt und es gibt sie schon seit vielen tausenden von Jahren, ja sogar noch vor der Zeit von Atlantis. Asana bedeutet wörtlich „Sitz“ und bezieht sich auf die Fläche, auf die der Yogi sitzt. Sie meint auch den Lotussitz, die vollkommene Meditationshaltung, was sich auf den geistigen und spirituellen Aspekt des Yoga bezieht, der den körperlichen Bereich bei weitem überragt.

Jede Asana öffnet Energiebahnen, Meridiane und Faszien und verbindet auf diese Weise den Praktizierenden mit dem göttlichen Energiemeer, so dass er neues Prana aufnehmen und altes Apana abgeben kann. Eine Asana kann auch ein Instrument zur Selbstdiagnose sein. So können bestimmte Yoga-Übungen in Dir Emotionen wie Freude, Unbehagen, Angst, Gier oder Schmerz auslösen, die auf den Zustand Deiner körperlichen Muskulatur, Faszien, etc. oder auch auf alte Ego-Programme, Karma und polare Emotionen hinweisen, die bearbeitet und erlöst werden sollten.

Wenn Du Dich auf eine Asana einlässt, wirst Du verschiedene Phasen durchlaufen. Zunächst fühlst Du Dich möglicherweise unbehaglich, weil Du durch diese eine schmerzhafte Blockade „triggerst“, die Dir bis dahin nicht bewusst war. Vielleicht fällst Du in alte Ego-Gewohnheiten des sportlichen Ehrgeizes zurück und schaust Dir die anderen Yoga-Teilnehmer an, ob diese die Übung besser als Du machen, so dass Du mit Deinem Fokus nicht bei Dir sondern im Außen bist. Oder Du möchtest mit aller Macht in die Dehnung gelangen, auch wenn sich Dein Körper dagegen sperrt, wodurch Du Dir mehr schaden als nützen und Dich sogar verletzen kannst.

Wenn Du eine Asana zum ersten Mal einnimmst, mache das sehr achtsam und bewusst, denn sie ist neu und sowohl Dein Körper als auch Deine Seele sind noch nicht daran gewöhnt. Du kannst durch die Asana „schlafende Hunde“ Deines Körpers aber auch Deines Egos wecken, die erst einmal laut „bellen“ und Dich vielleicht sogar in Angst versetzen. Sei Dir bewusst, dass sich Unbehagen nur deshalb einstellt, weil Du bewusst auf Dein Ego und Deine alten Ego-Programme triffst, die bis dahin im Untergrund schwelten und nun bearbeitet werden dürfen.

Wenn Du in der Asana bleibst und versucht in der Anspannung zu entspannen, fühlt es sich nach und nach besser an. Dein Körper nimmt die Haltung an und stellt sich darauf ein, so dass Du die Muskeln entspannen kannst, die Du jetzt nicht brauchst. Du richtest Deinen Geist auf Deine Transformation, Schwingungsanhebung und Verbindung mit Deinem Seele-Geist-Wesen und Gott AMA aus. Es entsteht eine bewusste Verbindung zwischen Deinem Körper, Deinem Körperwesen, Deinem Erden-Selbst und Deinem Seele-Geist-Wesen. Du bist Dir Deiner selbst bewusst und das fühlt sich gut und natürlich an. Die göttliche Energie in Dir kann frei fließen und neue Lebensenergie strömt in Dich ein. Dadurch werden alte Ego-Blockaden erlöst und die Wurzeln des Übels in Dir verkleinert. Das ist die Wirkung einer Asana im Yoga.

Wenn die Asana Dein Seele-Geist-Wesen (das Unbewusste) und Deinen Körper und Dein Körperwesen (das Bewusste) in Dir verbindet, entsteht ein göttlich bewusster Gesamtzustand in Dir. Du bist Dir in Deinem Körper Deines Seele-Geist-Wesens bewusst und Dein Ego hat seine Macht über Dich verloren. Dadurch bist Du fähig, göttlich und bewusst zu handeln. Die Yoga-Asana wird dadurch zu einer Kriya-Haltung.

Das Wort „Kriya“ bedeutet Handlung. Die Kriya ist die spontane Umsetzung von göttlichen Handlungen durch die Asana, welche Dein unendliches SGW mit diesem endlichen Moment in Deinem physischen Körper verbindet. Die Yoga-Übung ist dann ein schöpferischer Vorgang, nicht nur eine statische Körperübung. Jede Asana ist dabei eine eigene dynamische, formgebende göttliche Schöpfung und ein göttlicher Tanz, wodurch sie zur Kriya wird. Wenn Du die Yoga-Kriyas mit Deinem physischen Körper ausführst, verankerst Du in Dir gleichzeitig eine göttliche neutrale Haltung bezüglich polarer Emotionen und eine neutrale Einstellung zur 3D-Welt.

Jede Kriya steht dabei für sich als Ganzes, d.h. als ein vollkommenes göttliches Juwel, das ganz besonders wirkt und ein göttliches Fließen erzeugt. Eine Kriya braucht anders als das Gymnastik-Yoga nicht eine Abfolge von vielen Asanas, sondern nur eine einzige Asana oder sehr wenige Asanas, die bewusst ausgeführt werden. Jede Yoga-Kriya ist eine perfekt konzipierte göttliche Abfolge von Haltungen, Atmung und Klang, die eine Einheit miteinander bilden, um einen bestimmten Bewusstseinszustand und eine Transformation möglich zu machen.

Im Adma-Yoga, dem Yoga des neuen göttlichen Zeitalters, wird sehr viel mit besonderen Kriyas gearbeitet. Jede Kriya ist auch die Kraft des göttlichen Seele-Geist-Wesens, das sich selbst in den Ebenen der göttlichen Erfahrung bewusst wird. Dies geschieht zum einen im Reich des Geistes durch bewusstes Denken, im Reich des Körpers durch harmonische Bewegung, Form und Gestalt, und im Reich der Handlung durch die göttliche Willenskraft, Kreativität, Demut und die Bereitschaft Gott AMA bis in alle Ewigkeit zu dienen.

Wenn Du eine Adma-Kriya-Yoga-Übung machst, ist das Ergebnis ihrer Wiederholung der Zugang zu den höheren Schichten Deines göttlichen Seele-Geist-Wesens-Bewusstseins, sowie das Erreichen eines göttlichen, stabileren und höheren Schwingungszustandes. Die Adma-Kriya-Yogas sind speziell dafür gedacht, Dein Ego und die 5 Wurzeln des Übels (Kleshas) zu verringern und Dein göttliches Seele-Geist-Wesen und die Wurzeln des Göttlichen und der Tugenden zu stärken.

Die Adma-Yoga-Kriyas fördern das göttliche Handeln in Dir. Wenn Du lernst, mittels der Kriyas göttlich zu agieren, so richtet sich Dein Handeln am großen Plan von Gott AMA und Seinem Handeln aus. Du gibst Dich mit Deinem Willen ganz dem großen Willen von Gott AMA hin. Dadurch kommst Du in einen erhöhten Bewusstseinszustand und die Ego-Blockaden, Anhaftungen, Blindheit und Verblendung, die Dich bis dahin davon abgehalten haben, göttlich zu handeln, werden aufgelöst.

Durch das Ausführen der Adma-Kriya-Yoga-Übungen entsteht in Dir ein Gefühl von göttlicher Kraft, Stärke, Vertrauen, Anmut, Harmonie und die Fähigkeit, Dinge erfolgreich zu Ende bringen zu können. Du handelst sowohl zeitlos als auch rechtzeitig. So ist auch die Adma-Yoga-Kriya keine zufällige Sammlung von beliebigen Körperpositionen oder Handlungen. Sie ist vielmehr eine gut aufeinander abgestimmte Abfolge von Haltungen, Atem und Klang, um diesen höheren Bewusstseinszustand der Ego-Freiheit und des Seele-Geist-Wesen-Vertrauens möglich zu machen.

Die Stufen der Schwingungsanhebung und der Verbindung zwischen Deinem Körper, Körperwesen, Erden-Selbst und Seele-Geist-Wesen, die durch die Yoga-Asana-Kriyas entstehen, sind folgende:

1. Mit der Asana, die zu einer Kriya führt, beginnst Du Deinen Körper in die richtige Position für seine Transformnation und SGW-Verbindung zu bringen, sowie die göttliche Lebensenergie (Prana) in Dir anzuregen und verbrauchte Lebensenergie (Apana) abzuleiten. Dabei gibt Dir die Asana durch seine Haltung die Möglichkeit, Dein Ego loszulassen und zu transformieren.

2. Dann kommt das göttliche Bewusstseinsfeuer hinzu, so dass Dein Geist negative Ego-Muster und Programme durch positive ersetzt und Du Dich neu orientieren kannst. Du gehst vom Weg der Dunkelheit und des Egos zurück zum Weg des Lichts und der Wahrheit. Dein gesamtes Wesen verpflichtet sich wieder Gott AMA und dem göttlichen Ziel in IHM. Dein Ego lässt von alten Ego-Zielen ab.

3. Sobald Du Dich Gott AMA verpflichtest, wirst Du zu einem Ausdruck der göttlichen Wahrheit. Du beginnst in Seine göttlichen Bewusstseinsebenen aufzusteigen und Deine Seele leuchtet im göttlichen Licht.

4. Am Ende kommt es dann zur Einheit mit Gott AMA und Du kommunizierst mit IHM und Deinem göttlichen Seele-Geist-Wesen. Die Yoga-Asana-Kriya wird dann zu einer Haltung der absoluten göttlichen Fülle und Liebe. Du hast keine Wünsche mehr und fragst nicht mehr nach dem, was Dein Ego möchte. Du bist frei von der Maya und bist zurück zu Deiner göttlichen Quelle in Gott AMA gekehrt.

Das ist alles, worum es im Adma-Yoga, dem wirklichen Yoga, geht. Es geht nicht um Deine körperliche Leistungs- oder Dehnfähigkeit, sondern um die Transformation Deines Körperwesens, Deines Egos und Deiner alten Seelenblockaden, um eins mit Gott AMA zu werden, so dass dadurch die Basis gelegt werden kann, eines Tages ganz in IHN aufzusteigen. So praktiziere Yoga in diesem Sinne und Dein Bestreben wird göttliche Früchte tragen.

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