21. Weisheitsperle: Prana und Pranayama

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Lebenskraft des Kosmos (=Prana) und die Praxis des Pranayama berichten, durch die Euer Körper, Eure Seele und Euer Geist gesund und harmonisch bleiben.

Der ganze Kosmos ist erfüllt von Prana (=Lebensenergie, Chi). Physikalisch zeigt sich Prana durch viele kleine negative Ionen in der Atmosphäre. Der Pranagehalt der Atmosphäre ist dabei den Jahreszeiten und geographischen Schwankungen der Natur auf dem jeweiligen Planeten resp. der Erde unterworfen. Smog, Staub und Rauch verschlingen Prana und machen die Luft lebensenergiearm oder sogar tot.

Die Sonne und ihre göttlichen Lichtstrahlen sowie bewegtes und verdunstetes Wasser dagegen laden die Luft mit Prana-Energie auf, indem sie die negativen Ionen verstärken. Das führt dazu, dass der Mensch, der sich viel in der Natur aufhält, mehr Lebensenergie aufnimmt und ausstrahlt, als der Mensch, der in der Stadt fern von der Natur lebt. Der menschliche Körper nimmt dabei die Prana-Energie in Form der elektrischen negativen Ionen aus der Atmosphäre auf, verwendet sie für die Versorgung und Aufrechterhaltung seines Organismus und gibt sie dann wieder in Form von positiven Ionen über die Haut ab. Das ist auch bei Tieren und allen anderen Lebewesen der Fall. Je mehr negative Ionen (=Prana) ein Wesen aufnimmt und je mehr alte, tote Energie es abgibt, umso lebender und gesünder ist das Lebewesen.

Die Aufladung mit negativen Ionen (=Prana) erfolgt dabei überwiegend über die Atmungsluft, aber auch über Sonnenbäder, Barfußgehen und Wasser. Positive Ionen (=Apana) werden über Schwitzen (z.B. Sauna oder Sport) abgegeben, wodurch der Körper entgiften kann und wieder mehr negative Ionen aufnehmen kann, so dass die Prana-Kraft im Körper zunimmt.

Dies erklärt, warum der Körper des Menschen nicht von der elektrischen Kraft der Natur abgeschnitten werden darf und immer in Kontakt mit dem Erdboden sein muss. Nur so kann er ein elektrischer Leiter für negative Ionen (=Prana) sein und kann verbrauchte Energie, d.h. positive Ionen (=Apana) abgeben. Alle Tiere in der Natur sind durch ihre Lebensweise einer permanenten „Elektrotherapie“ ausgesetzt, der sie sich nicht entziehen können. Ihr Fell ist statisch aufgeladen, was sich z.B. durch Funken zeigt, wenn man ein Tier streichelt. Über ihre Pfoten sind Tiere in dauerhaftem Kontakt mit dem Erdboden. Sie sind nur dann gesund, wenn sie in enger Verbindung mit dem Erdboden und der Natur sind. Eine Katze, die im fünften Stock eines Hochhauses in einer 2-Zimmer-Wohnung lebt und in ihrem ganzen Leben nie hinaus in die Natur kommt, wird auf Dauer krank werden, da sie nicht artgerecht lebt. Dasselbe gilt für Hamster oder Meerschweinchen, die ihr Leben in Käfigen verbringen, aber auch Fische, die in einem Aquarium schwimmen, abgeschnitten vom elektrischen Magnetfeld des Meeres.

So ist es ein Zeichen von ethischer Wertschätzung und wahrer Tierliebe, wenn man seinem Haustier den Zugang zur Natur und damit zur Aufrechterhaltung seiner Gesundheit ermöglicht. Ist dies nicht gegeben, da man z.B. in der Stadt lebt, sollte man auch kein Tier als „Gefangener“ in seiner Wohnung halten. Die Freiheit ist das höchste Gut und sollte jedem Tier gewährt werden, weswegen letztendlich die gesamte heutige Haustier- und Nutztierhaltung als unnatürlich und unethisch anzusehen ist.

Der Mensch kann auch durch seine Kleidung an einem natürlichen Elektrizitätsaustausch über die Haut mit der Luft behindert werden. Besonders unnatürliche, künstliche Kleidung aus Plastik und Kunstfasern beeinträchtigt diesen natürlichen Elektrizitätsaustausch oder unterbindet ihn gar vollständig. Natürliche Kleidung aus Baumwolle, Leinen und besonders Wolle, welche automatisch eine gute Leitkraft hat (siehe das Funkensprühen, wenn man einen Wollpullover an oder auszieht), ist hier eindeutig vorzuziehen. Ideal ist es, barfuß zu gehen und sich gerade im Sommer auf weniger Kleidung zu beschränken, so dass die Haut in Kontakt mit der Erde, der Sonne und der Luft ist. Gerade Schuhe isolieren den Menschen vom Elektromagnetfeld der Erde und reduzieren dadurch den Prana-Energieaustausch zwischen Mensch und Erde. Wer barfuß geht und wenig Kleidung trägt, die zudem aus natürlichen Materialien besteht, ist hier besonders im Vorteil.

Bereits Pfarrer Kneipp empfahl, frühmorgens in der Natur barfuß im Tau des Grases zu gehen. Tau ermöglicht eine noch bessere Kontaktaufnahme mit dem Elektromagnetfeld der Erde. Barfuß in der Wohnung zu gehen, wo man keinen direkten Kontakt zur Erde hat, hat eine viel geringere positive Wirkung. Das liegt daran, dass die Wohnung hermetisch vom Energiefeld der Erde abgeschnitten ist, es sei denn, man würde im Erdgeschoss eines alten Gebäudes barfuß gehen, das keine Fußbodenisolation aus Kunststoff besitzt. Doch auch dann wäre der Gang durch den Tau der Wiese vorzuziehen, da die direkte Verbindung mit dem Erdboden immer kraftvoller ist als die indirekte über Fußböden aus Holz, Stein oder Fliesen.

Auch die Farbe der Kleidung ist entscheidend. So hemmen künstliche Farben die Aufnahme von Lebensenergie. Fast jedes Kleidungsstück, auch wenn es aus Bio-Baumwolle ist, ist mit chemischen Farben gefärbt, die die natürlichen Farben der Sonne nicht reflektieren können. Sie wirken gleichsam als Abwehrmechanismus, so dass Prana nicht in das Energiefeld des Körpers gelangen kann, und schwächen dadurch die Lebenskraft des Menschen. Natürliche Farben oder Pflanzenfarben, welche die natürlichen Farbpigmente der Natur enthalten, sind hier eindeutig im Vorteil, da sie die Prana-Energie stärken und den Menschen mit dem Regenbogen-Magnetfeld der Natur verbinden. Dies zeigt sich daran, dass Bienen und Hummeln von diesen natürlich gefärbten Kleidungsstücken magisch angezogen werden, da sie die Farben der Natur darin erkennen und sie für Blumen halten. Künstliche Farben dagegen sind für sie ohne Leben und Interesse, so dass sie sie meiden, auch wenn das leuchtend künstliche gelb oder rot noch so schön sein mag.

Durch folgende Körperbereiche kannst Du Prana aufnehmen:
1. Die Nase
2. Die Lunge
3. Die Zunge
4. Die Haut

Gerade die Zunge ist oft ein unterschätztes Organ zur Absorption von Prana, denn „der Mensch ist, was er isst“. In jedem Nahrungsmittel ist mehr oder weniger konzentrierte Sonnen-Energie bzw. Prana-Energie. Ein wichtiger Energieanteil des Körpers wird aus den Nahrungsmitteln bezogen. Für den 3D-Menschen, der keine Yoga- und Pranayama-Übungen macht und sich von der Natur und den Naturgeistern abgeschnitten hat, ist die Nahrung sogar oft die einzige Energiequelle und der einzige Brennstoff, der seinen Körper am Leben erhält.

Dabei sind nicht nur Magen und Darm für die Aufnahme von Prana verantwortlich, sondern mehr noch die Geschmacksnerven über die Zunge. Solange ein Nahrungsmittel einen Geschmack hat, enthält es noch Prana. Die Yogis kauen deshalb ihre Nahrung so lange, bis sie geschmacklos ist. Erst dann, nach der Aufnahme des feinen Pranas, wird die Nahrung geschluckt und der Körper kann auch die grobstofflichen Nahrungsbestandteile in sich aufnehmen.

Dabei solltest Du Dir aber bewusst sein, dass die Nahrung zwar Deinen physischen Körper erhalten kann, aber Deinen feinstofflichen Körper keinesfalls allein mit Prana und Lichtenergie versorgen kann. Dazu sind andere Methoden notwendig. Die wichtigste dabei ist die Atmung bzw. die Aufnahme von negativen Ionen über die Nase und die Lunge. Im alten Indien hat sich daraus eine besondere Atempraxis entwickelt, das Pranayama, die von den Eingeweihten und Yogis seit Jahrtausenden an die reifen Schüler weitergegeben wird. An Der Atmung eines Menschen erkennst Du seinen körperlichen, seelischen und geistigen Zustand. Ein wütender Mensch atmet anders als ein friedvoller. Ein ängstlicher Mensch atmet anders als ein glücklicher, usw.

Die meisten 3D-Menschen atmen die Luft bloß ein, ohne diesen Vorgang wahrzunehmen. Sie atmen nicht mehr bewusst und haben so auch verlernt, bewusst Prana-Energie in sich aufzunehmen. Sie atmen flach und passiv, wodurch ihr Körper permanent mit Sauerstoff unterversorgt ist. Der Aufenthalt in abgeschlossenen Räumen, deren Luft verbraucht oder gar durch chemische Stoffe vergiftet ist, verstärkt diesen Zustand. Dabei ist die Luft mehr als ein unentbehrliches Element zum überleben, sondern sie vermittelt auch Meldungen und Nachrichten über die äußere Umgebung. Dein Geruchssinn kann Dir viel über die Natur, den emotionalen Zustand Deiner Mitmenschen und Dein Umfeld verraten, mit denen Du verbunden ist. Die aktive Aufnahme von frischer Luft über die Atmung, sowie das bewusste Ausatmen von verbrauchter Luft macht den Menschen auf Dauer gesünder, harmonischer und ausgeglichener.

Dabei sind folgende Punkte besonders zu beachten: der Rhythmus, die Dauer, die Länge und der Schwerpunkt der Atmung. Je langsamer, ruhiger und tiefer der Atem wird, desto bewusster kann man in sein Seele-Geist-Wesen und die höheren Dimensionen eintreten. Das ist die Basis für eine erfolgreiche Meditation und Gottesverbindung. Wer dagegen im Ego und den Wurzeln des Übels ist, der atmet kurz, oberflächlich und hastig, wodurch er zu viel Lebensenergie (Prana) verliert und die verbrauchte Energie (Apana), die sich in seinem Körper und seinem Geist angesammlt hat, nicht abfließen kann.

Zusammenfassend bedeutet das: Prana, die in den Körper, die Aura und das Energiesystem des Menschen hineinströmende göttliche Lebensenergie (=negative Ionen) des Kosmos, sowie Apana, die aus dem Körper und dem System herausfließende verbrauchte Lebensenergie (=positive Ionen), sind die nährende und ausscheidenden Aspekte der göttlichen Lebensenergie und bilden ihre positive und negative Seite. Wenn Prana und Apana im Menschen in ausreichendem Maße in Harmonie vorhanden und in Neutralität und Ausgleich fließen kann, dann ist der Mensch gesund, ein Teil des Kosmos und den Kräften der Natur und kann in die höheren göttlichen Dimensionen der Wirklichkeit Gottes eintreten.

Wenn der Prana/Apana-Fluss im Menschen ausgeglichen ist, erwacht die Kundalini-Schlange und das Wesen kann in sein göttliches Dreiheitswesen aus Seele-Geist-Wesen, Körperwesen und Erden-Selbst eintreten. Die Vereinigung der beiden Pyramiden (Himmels- und Erd-Pyramide) kann stattfinden. Dies zeigt sich an einer erhöhten Konzentration und Klarheit des Geistes, die die Basis für ein erweitertes Bewusstsein sind.

Ohne den göttlichen Prana-Energiefluss vermag der menschliche Körper gar nichts. Erst das Prana ist für die Aufrechterhaltung aller körperlichen Funktionen verantwortlich. In Form der 5 Vayus (Prana, Apana, Udana, Samana, Vyana), fließt sie durch alle Chakren, Organe und Energiezentren, steuert und versorgt diese und reinigt sie von alter, verbrauchter Lebensenergie, so dass der Körper gesund und energetisch ist.

Ein gesunder Prana-Vayjus-Haushalt erzeugt einen hochschwingenden, glückseligen und friedlichen Zustand, in dem es leichter fällt, die Maya zu durchschauen und die göttliche Wahrheit zu erkennen. Alle Atemtechniken, Haltungen und Meditationen des göttlichen Adma-Yoga beschleunigen diesen Transformationsprozess. Nach dem Erlangen der grundlegenden Asana-Übungen ist es deshalb empfehlenswert, Prana und Apana durch bewusste Atemübungen im Gleichgewicht zu halten, so dass die Lichtfrequenz des Wesens zunehmen kann.

Dies wird durch den Einsatz der Körperschleusen, der 3 Bandhas, erreicht, welche die Lebensenergie (Prana) im Körper stärken. Die Bandhas (=Schleusen) werden dabei auf die Körperbereiche im physischen und energetischen Körper angewandt: sie kontrollieren Prana (von oben hineinströmende Lebensenergie) und Apana (nach unten ausfließende Lebensenergie). In der Pranayama-Praxis bedeutet dies, dass der Blutkreislauf, das Nervensystem und die endokrinen Drüsen, sowie die Körperausgänge durch Muskelkontraktion bewusst gelenkt und beeinflusst werden. Der Einsatz der Bandhas zielt also darauf ab, die Prana-Energie im Körper zum Aufsteigen zu bringen und zu meistern. Dies wird auch als das Erwecken und der Aufstieg der Kundalini-Schlange im Menschen bezeichnet.
Es gibt drei Bandhas:
Nackenschleuse: Jalandhara Bandha
Zwerchfellschleuse, auch Bauchdeckenschleuse genannt: Uddiyana Bandha
Wurzelschleuse, auch Beckenbodenschleuse genannt: Mula Bandha

Werden alle drei Schleusen gleichzeitig in korrekter Haltung und mit der richtigen Konzentration gezogen, nennt man das: „Die Große Schleuse“: Maha Bandha

Die „Große Schleuse“ besteht aus der gleichzeitigen Anwendung aller 3 Schleusen/Bandhas bei ausgehaltenem Atem und wird überwiegend nach vorangegangenen Pranayama-Übungen und Adma-Yoga-Übungen ausgeführt. Sie wird in verschiedenen Haltungen angespannt und mit unterschiedlichen Mudras/Finger- und Handstellungen kombiniert. Maha Bandha gehört zur zentralen Basis des göttlichen Adma-Yogas. Jeder spirituelle Schüler bzw. jede Schülerin sollte die Große Schleuse beherrschen lernen.

Wenn alle Schleusen gezogen sind, befinden sich sowohl der physische Körper als auch der feinstoffliche Energiekörper in einem vollkommenen Transformations-, Heilungs- und Energetisierungszustand. Die Schwingung kann von der Dunkelheit hin zum Licht angehoben und alte Ego-Strukturen und die Wurzeln des Leides transformiert werden. Das göttliche SGW-Bewusstsein kehrt zurück in den Körper und das Wesen wird eins mit den Tugenden und dem Strahlen der Liebe, des Lichts und des Friedens Gottes. Gleichzeitig wird der gesamte Körper durch die aufsteigende, aktivierte Prana-Energie mit seinen Drüsen, Nerven und Chakren verjüngt. Der neue Lichtkörper des neuen göttlichen Zeitalters kann gestärkt und ausgedehnt und der alte Eha-Gautami-Körper des dunklen Zeitalters zurückgeschnitten und aufgelöst werden, was elementar wichtig für den Eintritt des Menschen in die höheren Dimensionen des neuen göttlichen Zeitalters des Lichts ist.

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