104. Weisheitsperle: Das Rad der Farben

Botschaft von Hermes Trismegistos

 

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über das Rad der 12 göttlichen Farben und der 5 inneren Zentrumsfarben, sowie die Wirkung der einzelnen Farben und ihre Energiequalitäten auf die Geschöpfe im Universum Gottes berichten.

 

Rad der 12 Farben:

Es gibt 12 Farben, die sich im Uhrzeigersinn um das Herzzentrum Gottes drehen.  Sie werden auch als das Rad der 12 göttlichen Farben bezeichnet. Jede Farbe steht für eine bestimmte Dimension und Energiequalität. Immer zwei  gegenüber liegende Farben  (Komplementärfarben) bilden ein Paar, das sich zusammen ergänzt und erweitert:

 

  • Braun + Purpur (1. Dimension wird in 7. Dimension verankert, Einheit von oben und unten)
  • Grün und Rosa (2. Dimension wird in 4. Dimension verankert, Einheit von Mensch/Körper-Ich und Natur/Wir)
  • Türkis und Magenta (Gottesliebe und spirituelle Meister-Weisheit wird in 6. Dimension vereint)
  • Blau und Rot (polarer Gegensatz Yang/Seele und Yin/Geist der 3. Dimension) 
  • Indigo und Orange (Gottesbewusstsein und spirituelle Meister-Erleuchtung der 7. Dimension)
  • Violett und Gelb (Transformationskraft und Gottes-Licht der 5. Dimension

 

 

5 Zentrumsfarben:

Im Zentrum des Rades gibt es zwei große Pyramiden, die Pyramide des Seins (Weiß) und die Pyramide des Nicht-Seins (Schwarz). Beide stehen sich gegenüber und bilden die Ur-Polarität von Ur-Licht und Ur-Dunkelheit bzw. Ur-Himmel-Selbst und Ur-Erden-Selbst..

In ihnen befindet sich die vereinte und geläuterte Essenz von Sein und Nicht-Sein, nämlich die kleine Pyramide aus Silber (veredelter Geist) und die kleine Pyramide aus Gold (veredeltes Licht), die zusammen eine neue Pyramide ergeben.

Silber und Gold sind zu einem Stern des bewussten, vereinten Sein-Nichtsein geworden. Silber und Gold in ihrer vereinten Form ist somit die höchste Schwingung in Gott AMA.

Die Farbe Grau als Sackgasse von Weiß und Schwarz im Inneren des Rades ist der Nebel der Unbewusstheit der Maya und Ausdruck der anti-göttlichen Seite, der durchdrungen werden muss, um zu der vereinten Essenz von Silber- und Gold zu gelangen. Der Stern aus Silber und Gold lichtet den Nebel und gibt den bewussten Zugang zur Essenz der Schöpfung frei.

 

 

Nachfolgend werden die einzelnen Farben und ihre Energiequalitäten aufgelistet:

 

 

Braun ist:

  • Die Farbe der Materie, der Steine und des Erdinneren (nackte Erde)
  • Ausdruck der tiefsten Grobstofflichkeit im Universum
  • Die Farbe der 1. Dimension und der niederen Materie-Unterebenen
  • In seiner reinen Form Ausdruck der göttlichen Materieerfahrung, Planetenerfahrung, des Erden-Selbst/Planeten-Selbst-Bewusstseins und der Körperbewusstheit (Mittel bis Hellbraun), in seiner unreinen Form Ausdruck der anti-göttlichen Materieverhaftung, Gottferne und Trennung von der Feinstofflichkeit (Schwarzbraun)
  • Ausdruck der Demut, Bescheidenheit und Weltentsagung
  • Die Farbe der Schamanen und Erd-Priester

Braun ist Ausdruck der Antriebskraft und Grobheit der Materie. Über Braun kann man an der Materie, den Steinen, Bergen und seinem physischen Erden-Körper arbeiten und sich mit diesen verbinden.  Es kann jedoch auch ein offener Zugang zu den Ebenen des Egos und der Materieverhaftung sein, wodurch man von den göttlichen Ebenen getrennt werden und sich in seinem Körper und der materiellen Welt verlieren kann. Dunkelbraun und Schmutzbraun beinhalten getrübte göttliche Farben (Gelb, Rot), die ihre Klarheit, Lebendigkeit und Reinheit verloren haben.

In seiner positiven Seite stellt Braun die Demut, Einfachheit und Gehorsamkeit des Menschen gegenüber Gott AMA und Mutter Erde dar. Braun ist ein Ausdruck der Buße und Weltentsagung. Wer braun schwingt, ist bereit für Armut, Besitzlosigkeit und Opferbereitschaft. Die Farbe der nackten Erde und der Nacktheit des Menschen vor der Erde ist Braun. So wurde Braun die Farbe der christlichen Mönchskutten im Mittelalter. Franz von Assisi, der selbst ein sehr bescheidener und naturverbundener göttlicher Mystiker war, sah Braun als die höchste Farbe der Demut und Askese an.  So ist Braun auch die Farbe der Schamanen und Naturverbindungs- und Erdpriester.

Die anti-göttliche Seite hat diese positive Seite der Demut im Laufe der Zeit in eine negative Form des Hochmuts und der Tyrannei gewandelt, um die Menschen von der in ihnen liegenden Kraft zu trennen. Durch sie wurde Braun zu einer zwanghaften Farbe, die Mangel und Unzufriedenheit  beinhaltete und sich in niederer Sexualität, Sadismus und Aggression gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt entlud (z.B. Neo-Nazis).

Braun sollte deshalb mit Bedacht eingesetzt werden, um nicht in ihren negativen Wirkungskreis zu kommen. Als spirituelle Farbe der Tempel- und HImmelspriester fand sie in früher Zeit kaum Verwendung, da die Schwingung der Farbe zu schwer war.  Braun wurde mehr von Indianern und Erdpriestern verwendet, um das Erden-Selbst und die Erdverankerung zu stärken. Die Gegenfarbe zu Braun ist Purpur, welche die 1. Dimension der Materie mit der höchsten Dimension des Universums, d.h. der 7. Dimension, verbindet, so dass die Schwingung in der Schöpfung nicht zu tief abfallen kann.

 

 

Grün ist:

  • Die Farbe der Harmonie zwischen Mensch und Natur, zwischen Himmels- und Erden-Selbst
  • Die Farbe der Oberfläche der Erde und Naturverbindung
  • Die Farbe der Natur, der Naturgeistwesen, der 2. Dimension mit ihren Tieren, Pflanzen, Bäumen, Wiesen und Wäldern
  • In seiner reinen Form (strahlendes Grün) ausgleichend , erdend und Frieden schaffend; in seiner unreinen Form (schmutziges Giftgrün)  unfriedlich disharmonisch und zwanghaft
  • Symbol des Lebens der Erde und aller irdischen Natur (=Fülle der Natur und Materie)
  • Symbol der Tempel der Erdgötter und Naturgötter
  • Die Farbe der Heilung und Wiedergeburt mittels der Kraft der Natur

Grün verbindet mit der Natur der Erde und damit mit dem Erden-Selbst. Es entsteht eine Harmonie zwischen Himmels-Selbst und Erden-Selbst. Die Verbindung zur Erde geschieht über ihre Wälder, Pflanzen und Bäume, den so genannten Erd- und Natur-Tempeln Gottes. Dort erhält das Erden-Selbst die notwendige Lebensenergie, die es benötigt, um sich in dieser Welt ausdrücken und leben zu können. Sind die Bäume und Wälder zerstört, hat das Erden-Selbst keine Lebensgrundlage mehr und der Mensch stirbt. Die Naturzerstörung ist somit ein gefährliches Abtrennen des Menschen von seinem Erden-Selbst, das zu einem Ungleichgewicht in seinem System und schließlich zu seinem Tod führt. Denn das Himmels-Selbst kann ohne Erden-Selbst nicht existieren und umgekehrt.

Grün ist die Farbe allen Lebens auf der Erde, ja der Lebenskraft der gesamten Schöpfung überhaupt. So galt bei den alten Ägyptern die Farbe Grün als Symbol der Fruchtbarkeit und des Nilgottes. Die Farbe der Muslime und des Islam ist Grün, denn grüne Vegetation ist in der Wüste selten und kostbar, ebenso ist Grün die Farbe der alten Kelten und Germanen, deren Tempel in den grünen Wäldern waren.  Grün ist Ausdruck der göttlichen Schöpfungskraft innerhalb der Materie, des Keimens der Pflanzen im Frühjahr, und damit des irdischsten Schöpfens und der Fülle Gottes überhaupt. Durch Grün zeigt sich Gott AMA in seiner materiellsten Form. In dieser Farbe liegt Sein Erden-Selbst, genauso wie das Erden-Selbst aller Menschen Grün in Verbindung mit Braun ist und durch das Grün der Vegetation und der Natur lebt.

Die Weisheit der Erde wird als grüne Göttin dargestellt, die auch Sophia genannt wird. Sie ist sie Weisheit der Natur, mit der sich die Menschen verbinden müssen, um Zugang zu ihrem Erden-Selbst zu erhalten und sich mit diesem zu vereinen, so dass sie daraus als vereintes Himmels- und Erden-Selbst neu geboren werden zu können. Die Heilung und Wiedergeburt des Menschen liegt somit in der Natur. Deshalb ist Grün auch die Farbe der Reinkarnation und Unsterblichkeit (siehe Osiris im alten Ägypten, Tara in Tibet, usw.). Jedes Frühjahr grünt die Natur aufs Neue und wird gleichsam wiedergeboren.

Die Gegenfarbe zu Grün ist Rosa, welche die 2. Dimension der Natur mit dem Wir-Bewusstsein der 4. Dimension verbindet, damit Mensch und Natur in Liebe und Frieden vereint werden können.

 

Türkis ist:

  • Die Farbe der Weisheit der spirituellen Meister, ihrer Strahlen und ihres Meister-Bewusstseins
  • Die Farbe von Atlantis, ihrer Hohepriester und ihres Bewusstseinskristalls
  • Die Farbe des Strahls von Hermes Trismegistos/Thot und seiner liebevollen Weisheit
  • Die Farbe der 6. Dimension sowie der Vereinigung von Licht und Weisheit
  • Ausdruck des bewussten Lebens und der Einheit mit den spirituellen Meistern
  • Die Offenbarung der Essenz der göttlichen Wahrheit hinter allem

Türkis ist die Farbe der spirituellen Meister und AGMM. Sie steht für das Bewusstsein ihrer Weisheit und ihrer Strahlen, die im Herzzentrum Gottes verankert sind. Türkis ist die Farbe der Energiezentren der spirituellen Meister und ihrer Mitarbeiter. So ist auch die Farbe des Strahls von Hermes Trismegistos/Thot und seiner liebenden Weisheit Türkis. Türkis trägt die Weisheit und Geistverbindung der Farbe Blau in sich, jedoch in einer gewandelten Form. Das Licht (Gelb) der 6. Dimension ergibt mit dem Grün der Natur (2. Dimension) eine gewandelte, erhöhte Weisheit, die sich auf den Geist des Wesens und alles-was-ist ausdehnt. So war Türkis seit jeher die Farbe von Atlantis und ihren Bewohnern. Sie stand für das Bewusstsein der Weisheit des Lichts und der Natur ihrer Bewohner. Die Symbolfarbe der atlantischen Priester und ihrer Kleidung war Türkis. Dieses Bewusstsein zog sich bis in das alte Ägypten, wo der Edelstein Türkis weiterhin als wichtigster Ausdruck der göttlichen Wahrheit und Bewusstheit angesehen wurde und vom Pharao und den Eingeweihten getragen wurde.

Türkis ist auch die Farbe des Meeres, der Beständigkeit und der Transzendenz. Türkis bietet Stabilität und Schutz. Es hat nicht mehr nötig zu kämpfen und sich zu beweisen, da es bereits erkannt hat. Im Meer aus Türkis ist das Wesen sich selbst und seiner Weisheit bewusst. Es trägt alles, was es ist und braucht, bereits in sich, und hat sich somit selbst aktiviert und gemeistert. So wird Türkis auch als Aktivierungsfarbe für die Menschen verwendet, die einst in Atlantis inkarniert waren, um sich über diese Farbe an ihr damaliges Sein und Wissen zu erinnern, und dieses Bewusstsein für das neue göttliche Zeitalter auf der Erde einzusetzen. Türkis wird neben Magenta als  Farbe für das neue göttliche Zeitalter angesehen.

Die anti-göttliche Seite dagegen fürchtet Türkis fast genauso so sehr wie Magenta und empfinden sie als kalt und bedrohlich, da die Weisheit jener Farbe ihre polare Unbewusstheit zerstört und das Wesen zur göttlichen Erkenntnis führt. Türkis zerschlägt somit die Illusion der Maya und legt die dahinter verborgene Wahrheit frei, damit die Menschen sich ihres wirklichen Seins im göttlichen Universum bewusst werden. Der anti-göttliche Geist wird als Illusion erkannt und damit seiner Macht beraubt und aufgelöst.

Die Gegenfarbe zu Türkis ist Magenta, welches die Liebe Gottes und Seiner Herzöffnung der 6. Dimension beinhaltet. Türkis und Magenta ergänzen sich und ergeben zusammen die beiden Energie-Aspekte der 6. Dimension (spirituelle Meister- und Gottes-Liebe).

 

 

Blau ist:

  • Die Farbe des göttlichen Ur-Geistes, des Alls und des Geistes aller Wesen
  • Die Farbe der göttlichen Wahrheit
  • Die Farbe der AGM und AGMM
  • Das Symbol des Himmels und des Meeres, d.h. der inneren Höhen und Tiefen der Seele
  • Der Ausdruck der göttlichen Stille, Beständigkeit und Passivität (Gegenpart zur aktiven Farbe Rot), sowie der Meditation und Geistverbindung
  • In seiner positiven Seite Ruhe, Weisheit, Vertrauen (Hellblau) und in seiner negativen Seite Furcht, Trauer, Tod (= Schwarzblau)
  • Die Kraft des Yin , des Wassers und des Pols der Kühle innerhalb der 3. Dimension

Blau ist der Geist, der in allen Menschen enthalten ist, und von der Seele (Rot) umhüllt wird. Blau ist somit das Zentrum von Rot. Beide zusammen sind notwendig und dafür verantwortlich, dass das System Mensch mit seinem Geist und seiner Seele sich entwickeln und und leben kann. Der Geist wird als Retter in der Not angesehen, wenn alle polaren Handlungen der Seele fehlgeschlagen haben. Wenn man in der 3. Dimension nicht weiter weiß, geht das Wesen durch die Meditation in seine inneren Tiefen und verbindet sich mit seinem Geist (man taucht ein in das blaue Meer und zu seinem Untergrund).

Die blaue Blume oder der blaue Stein ist ein altes religiöses Symbol, das die Geistverbindung des Menschen ausdrückt und ihn mit den Tiefen der höheren Ebenen des Geistes und seinem göttlichen Ursprung verbindet. Dabei wird Blau auch oft mit den jenseitigen Traumebenen assoziiert, denn Blau ist nicht mehr irdisch, sondern übergeordnet und transzendent, d.h. geistig. Blau  ist der Gegensatz zu der polaren, roten Farbe des Egos der 3. Dimension. Blau hat keine wirkliche Verhaftung mehr an die 3. Dimension und befreit vom polaren Rajas-Feuer des Egos, auch wenn es selbst noch polar ist. Rot macht in seiner gebündelten negativen Kraft zumeist Angst, wohingegen Blau beruhigt und klärt. Jedoch gibt es auch bei Blau zwei Seiten, eine Positive Beruhigende, Geistversenkende und eine Negative Verdunkelnde, Depressive. Letztere verstrickt das Wesen mit den Ebenen der Finsternis und zieht es über ein schmutziges Schwarzblau immer weiter hinab in die Bereiche des anti-göttlichen Geistes, wo kein Geistleben sondern nur noch Geist-Tod und Geisterstarrung vorherrschen.

Wer mit seinem Geist und den geistigen Ebenen des Himmels bzw. seinem Himmels-Selbst verbunden ist, wird in Blau gekleidet oder auf Bildern Blau gezeichnet. Hildegard von Bingen wurde bei ihren Meditationsvisionen mit einem blauen Gewand dargestellt.  Der blaue Mantel findet sich bei vielen Göttern, wie Maria als Himmelskönigin, Buddha als Buddha Vairocana (=Buddha der Weisheit und Leere) oder Krishna als Welten-Gott des Geistes. Im alten Ägyptern wurden die Grabkammern Blau ausgemalt, um die Verstorbenen bzw. Eingeweihten mit ihrem Geist zu verbinden und zum Ur-Geist zu führen. Die Kristalle Lapislazuli und Saphir waren dabei Ausdruck der reinen Geistverbindung.

Die Gegenfarbe zu Blau ist Rot. Beide zusammen ergeben die beiden Pole der 3. Dimension und halten ihre Spannung aufrecht.

 

Indigo ist:

  • Die Farbe des Ur-Bewusstseins-Kristalls
  • Die Farbe des göttlichen Ur-Bewusstseins in diesem Universum
  • Ausdruck der Verbindung zu Gott AMA und der bewussten Verankerung in IHM
  • Symbol der göttlichen Erkenntnis und Wahrhaftigkeit
  • Die Farbe der 7. Dimension und des Gottesbewusstseins
  • Die Farbe der erwachten, bewussten Menschen (vereinigtes Himmels- und Erden-Selbst im Herzens-Zentrum)

Indigo ist die Farbe des Ur-Bewusstseins-Kristalls und damit des Ur-Bewusstseins, welches außerhalb von Zeit und Raum schwingt. Indigo ist die höchste Farbe dieses Universums und der 7. Dimension. Indigo repräsentiert das Gottesbewusstsein und die Gotteserkenntnis. In Indigo ist die Wahrheit Gottes enthalten. Indigo war seit alters her den Priestern Gottes vorbehalten, die in die Mysterien der 7. Dimension und des Gottesbewusstseins eingeweiht waren, und die Dimensionen der Maya endgültig hinter sich gelassen haben. Indigo zeigte ihre Wahrhaftigkeit an.

Indigo ist eine Mischung aus der Geistversenkung und Wahrheit der Farbe Blau, die sich durch die Transformationskraft von Violett gewandelt und neu geboren hat. Das Indigo-Wesen ist sich Gott bewusst und hat die Essenz Gottes in diesem Universum erkannt. Es benötigt keine Farben mehr, um IHN zu sehen, sondern hat Seine Schwingung in sich selbst integriert. So geht Indigo sehr nahe Richtung Schwarz, da es das Ende des Wesens innerhalb seiner irdischen Existenz ist. Wie die Farbe Weiß die Aufgabe von allen irdischen, polaren Strukturen repräsentiert, so drückt auch Schwarz die Loslösung von allen irdischen, polaren Strukturen auf, um über die Farblosigkeit der Dunkelheit bzw. Nacht im Ur-Nichts das reine Bewusstsein zu finden.

Indigo ist somit die Farbe des bewussten Menschen, der sich seines spirituellen Seins bewusst ist in der Lage ist die Fähigkeiten seines Himmels- und Erden-Selbst durch sich auszudrücken und zu lebe. Indigo ist die absolute Einbindung in Gott AMA und die Loyalität zum göttlichen System. Das Geschöpf ist ein wissendes, bewusstes Wesen im Energiefeld Gottes geworden und hat Zugang zu Seinem Bewusstseins-Kristall erhalten.

Die Gegenfarbe zu Indigo ist Orange. Beide zusammen ergeben die beiden Aufstiegsessenzen bzw. Aufstiegsfarben der 7. Dimension.

 

 

Violett ist:

  • Die Farbe der Transformation, Wandlung, Buße und des Fastens
  • Die Farbe der spirituellen Meister und ihrer göttlichen Mitarbeiter bzw. der Wesen, die sich auf dem Weg der Erleuchtung befinden
  • Die Farbe der schöpferischen Wandlung
  • Ausdruck der Ego-Beherrschung und Meisterschaft
  • In seiner reinen Form Ausdruck des göttlichen Wandels (strahlendes Violett) und in seiner unreinen Form Ausdruck der anti-göttlichen Fremdbeeinflussung, die den göttlichen Wandel behindert und das Wesen in alten Ego-Programmen festhalten möchte (unreines Violett)
  • In seiner unreinen Form Ausdruck der Besetzung und Manipulation durch die eigenen Schattenwesen, Inkarnations-Ichs und karmischen Muster der Vergangenheit

Violett ist die Farbe der Transformation und Wandlung des Wesens. Sie wird seit alters her als die Farbe für Buße und Fasten angesehen. So ist Violett die Farbe des Herbstes, der Zeit, wenn etwas zu Ende geht und von seinen irdischen Schattenseiten befreit und gewandelt werden muss, damit es später im nächsten Frühjahr in neuem Glanz wiedergeboren werden kann. Violett gilt auch als Farbe der „Leiden Christi“ (=Transformationsschmerzen) und des Advents. Es ist immer eine Zeit der Entsagung und der Transformation, die mit seelischen und physischen Schmerzen und Leid einhergehen kann. Kein Wandel ist einfach, doch am Ende erwartet den Standhaften das erlösende, heilsame Licht der Liebe Gottes.

Violett ist auch die Farbe der Ego-Meisterung und des Ausstiegs aus dem Rad der Inkarnationen. Es ist die Auflösung des irdischen Ichs und die Wiedergeburt im göttlichen Selbst. Diese Wandlung möchte die anti-göttliche Seite verhindern. So steht Violett in seiner verdunkelten und unreinen Form auch für Manipulation, Fremdbesetzung und Fremdsteuerung durch anti-göttliche Energien, Dämonen oder Geistwesen (die man oft selbst in früheren Inkarnationen durch Karma geschaffen hat). Diese müssen erst überwunden werden, ehe das Wesen zur reinen Form des Violett, nämlich der göttlichen, bewussten Transformation und Selbst-Meisterschaft schreiten kann.

Violett bringt die Spannungen, Blockaden und alten Programme im Wesen an die Oberfläche, damit diese bearbeitet werden können. Es ist keine einfache Farbe, doch wenn sie richtig eingesetzt und angenommen wird, ist sie äußerst wirkungsvoll und förderlich für das gesamte Wesen. Violett zieht sich durch alle Inkarnationen aller Geschöpfe, denn Transformation ist immer wieder von Zeit zu Zeit notwendig, um weiter zu wachsen und sich am Ende selbst zu meistern.

Die Priester der Transformation trugen seit Urzeiten Violett. Sie werden damit als Führer auf dem Weg der spirituellen Meisterschaft der Menschen gekennzeichnet. So ist Violett auch die Farbe der spirituellen Meister, z.B. von Jesus Christi und Saint Germain.  Der Stein der Transformation ist  der Amethyst.

Die Gegenfarbe zu Violett ist Gelb. Beide zusammen ergeben die Lichtwerdung des Wesens in der 6. Dimension.

 

 

Purpur ist:

  • Die Farbe der Herrschaft und Königschaft Gottes
  • Die Farbe von Gottes Thron und Seiner Würde und Autorität
  • Symbol der göttlichen Könige und Hohepriester als Stellvertreter Gottes auf Erden (später von den anti-göttlichen Herrschern missbraucht)
  • Ausdruck der Unterordnung vor Gott AMA und Seinem Thron (Demut, Hingabe und Selbstaufgabe)
  • Der Oberste Schwingungsbereich der 7. Dimension

Purpur, eine Verbindung von Violett, Magenta und Rot, verkörpert die Herrschaft und Königschaft Gottes in Seinem Universum. Purpurfarben sind Sein Mantel und Sein Thron, mit dem er das Universum und alles Seiende regiert. Der oberste Schwingungsbereich der 7. Dimension, kurz vor Seinem Herzzentrum, ist Purpur. Schon seit alters her war Purpur deshalb den göttlichen, eingeweihten „Stellvertretern“ Gottes auf Erden vorbehalten, wie den Oberhütern und Hütern der Erde und später den Pharaonen und Königen, aber auch den Hohepriestern und Eingeweihten. Kein Nicht-Eingeweihter durfte Purpur tragen, da die damit verbundene Macht zu groß war und mit Bedacht eingesetzt werden musste. Purpur wurde nur in heiligen Ritualen verwendet und war Ausdruck des Ranges der Priester.

Später wurde Purpur eine Farbe der anti-göttlichen Seite, die dadurch ihre Macht über die Erde zu legitimieren versuchten. Der byzantinische Kaisermantel war aus Purpur, ebenso das Herrschergewand des römischen Gottes Jupiters und der Herrschermantel Jesu Christi in der ur-christlichen Kirche. In der katholischen Kirche findet sich dieser christliche Herrschermantel heute als liturgische Farbe für die Bischöfe (violett) und Kardinäle (Rot-Purpur), um die Verbindung zur (einst göttlichen) Macht der Erde herzustellen und ihr Amt zu legitimieren.

Purpur ist somit eine zwiespältige Farbe, da sie heute überwiegend von falschen Machthabern und ihrem Ego missbraucht wird. Ihre eigentliche Essenz der Würde, Autorität und Herrschaft Gottes hat sie jedoch weiterhin behalten. In Purpur ist gleichzeitig die Demut vor Gott AMA und das „Kniebeugen“ des Geschöpfes vor seinem Schöpfer enthalten. Wer sich dagegen bewusst die Farbe Purpur umhängt, um damit seine Ego-Macht zu stärken, agiert hochmütig gegenüber Gottes Thron und entfernt sich von diesem.

Die Gegenfarbe zu Purpur ist Braun.  Purpur verbindet die Materie der 1. Dimension untrennbar mit der Herrschaft und Macht Gottes oberhalb der 7. Dimension in Seinem Herzzentrum. Über Braun drückt sich die Macht Gottes aus, die bis zur irdischen Materie reicht. Oben und unten werden damit vereint.

 

 

Rosa ist:

  • Die Farbe der göttlichen Milde und Sanftheit
  • Das Sinnbild der Rose der Wir-Bewussten Liebe
  • Die ursprüngliche, zarte Reinheit der positiven Seite der Farbe Rot ohne ihren negativen Gegenpol
  • Die Farbe der Heilung und Aufweichung des Egos, der dunklen Strukturen der niederen Ebenen und aller karmischen Wunden
  • Unerreichbar für die Ebenen des Anti-Gottes und wird von diesen als „verweichlichte“, schwache Farbe abgelehnt und zu verschmutzen versucht (dunkles Schmutzrosa oder schrilles Pink)
  • Die Farbe der Mystik der reinen, universellen, milden Liebe
  • Die Liebe der weißen Seite und der weißen, naiven Wesen ohne dunklen Einfluss
  • Die Farbe der 4. Dimension und das Wir-Bewusstsein

Rosa ist die Farbe Rot ohne ihrer Rajas-Leidenschaft, Sinnesgier und polaren Spannungen. Rosa ist die weiße Seite von Rot und damit gleichzeitig ihre reine, zarte und lichtvolle Seite, die zwar schwächer sein mag, dafür aber edler und beständiger. Rosa ist seit alters her die Farbe der reinen Kinder und Wesen, die noch unberührt von der 3. Dimension und ihren polaren Kräften sind. Sie sind vom Gift des Egos und der polaren Welt noch nicht beeinflusst worden.  Doch kann in ihnen stattdessen ein weißes Ego „gezüchtet“ worden sein, das ebenso gefährlich wie ein polares Ego ist, da es das Wesen von der Einheit mit Gott und den göttlichen Dimensionen trennt (übermächtig starkes Rosa, das alle anderen Farben zurückweist).

Die rosafarbene Rose ist das Symbol der reinen, universellen Liebe und Mütterlichkeit. Dies drückt sich  in rosafarbenen Muttergottheiten aus, wie Freya, Mut oder Maria. Rosa ist die liebevolle, sanfte, milde Liebe des Lebens aber auch des Todes. Denn durch Rosa haben die Leidenschaften und Spannungen ein Ende. Da aber das Leben nur durch polare Spannungen bestehen kann, stirbt das Wesen mit der Zeit, wenn es nur in der einen polaren, weißen Seite (Rosa) verhaftet ist. Somit führt Rosa im unerlösten Fall auch zum Ende und zum Tod.  Es entsteht keine Weiterentwicklung, sondern Stillstand und Stagnation.

Rosa tröstet und hilft dabei die alten Leidenschaften und Schmerzen des Egos, die in der 3. Dimension präsent waren, loszulassen und zu transformieren. Rosa bringt die Ego-Energien und polaren Spannungen in Frieden, indem es das Pendel auf die weiße, gute Seite schwingt und dort das von der polaren, dunklen Welt gebeutelte Wesen heilt und liebt. Rosa ist somit die Farbe für alle Wesen, die von der Dunkelheit in Mitleidenschaft gezogen, karmisch verletzt worden sind und aus den polaren Ebenen aussteigen möchten. In Rosa können sie neue Hoffnung, Heilung und Liebe erfahren, um danach in neuer Reinheit wiedergeboren zu werden. Rosa öffnet das Herz und stärkt die göttliche Milde in den Wesen, so dass sie den Zugang zu Herzensliebe nicht verlieren und nicht in der Finsternis und Nicht-Liebe des Egos erstarren.

Die Gegenfarbe zu Rosa ist Grün. Über die Verbindung mit der Natur der 2. Dimension kommen die Wesen in Frieden und können aus den polaren Ebenen und ihren zerstörerischen Kräften aussteigen.

 

 

Magenta ist:

  • Die Farbe der Liebe Gottes und Seines Herzzentrums der Liebe in diesem Universum
  • Die Kraft des Herzens und der Herzöffnung
  • Die Ur-Liebe des Universums, aus der alles entstanden ist
  • Die Farbe der 6. Dimension sowie der Vereinigung von Licht und Liebe
  • Ausdruck der Christus- und Nächstenliebe
  • Die Farbe der Vereinigung mit Gott AMA und Seiner Liebe
  • Die Farbe der Engel der Liebe, HGMM

Magenta ist die höchste Farbe der Liebe Gottes und Seines Herzzentrums in diesem Universum. Sie drückt die Liebe Gottes zu Seinen Geschöpfen und umgekehrt aus. Magenta ist damit eine Herzensfarbe, die das Herz des Geschöpfes mit der reinen Liebe Gottes ohne Ego-Energien und unreinen 3D-Gedanken berührt. Magenta wurde seit alters her von den Priestern und Eingeweihten für göttliche, reine, demütige Liebesrituale der Herzensöffnung und Übergabe an Gott verwendet, sowie zur Verbindung mit den spirituellen Meistern und der Heilung des Herzens. Magenta ist die reine Essenz der Liebe, die keine Sexualität und irdische Lust mehr benötigt, um zu existieren, sondern ganz von der Kraft der Gottesliebe lebt. Magenta ist auch die Farbe der spirituellen Meister und ihrer Nächstenliebe und Barmherzigkeit, die sich insbesondere im Strahl von Jesus Christus ausdrückt. Die spirituellen Meister haben die polare Liebe des Universums gewandelt und veredelt, so dass sie wieder zu ihrem reinen Ursprung in Gott AMA zurückkehren konnten.

Magenta ist neben Türkis die Farbe der 6. Dimension und steht für die Meisterschaft des Bewusstseins der Liebe und der Weisheit. Magenta vereint sich mit Türkis zum Strahl der liebenden Weisheit bzw. der weisen Liebe und erfüllt damit die Herzen der Menschen. Magenta ist eine Meisterfarbe. Sie enthält als Basis das Ur-Licht Gottes (Gelb, 5. Dimension), das sich nun  in der 6. Dimension zur stärksten Kraft des Universums erweitert: der Gottes-Liebe. Magenta ist somit nicht nur eine Energie- und Herzensöffnungsfarbe, sondern auch eine Schutzfarbe vor den Ego-Energien  der 3. Dimension und den Minus-Dimensionen Anti-Gottes.   Wer in Magenta und in der Liebe des Herzens ist, kann von der anti-göttlichen Seite nicht erreicht werden.  Magenta ist die Erlösungsfarbe der anti-göttlichen Wesen, deren Herzen durch die Liebe Gottes „geschmolzen“ und erlöst werden.

Die anti-göttliche Seite lehnt deshalb die Farbe Magenta an, da sie die darin enthaltene Liebe der Herzensöffnung als Bedrohung ansieht. Sie lehnt Magenta als dominante, arrogante und snobistische Farbe ab, die sich über die normalen „Ego-Wesen“ stellt und erst mit dunklen Farbnuancen verunreinigt werden muss, ehe sie verwendet werden kann. Für die göttlichen Wesen ist Magenta dagegen die Farbe der Dankbarkeit zu Gott AMA, der göttlichen Schöpfung der Liebe, der Herzensöffnung und des Eingehens bzw. der höchsten Einheit mit Gott AMA. Magenta wird deshalb auch als Farbe für das neue göttliche Zeitalter der bewussten, göttlichen Liebe und des Friedens auf der Erde angesehen.

Die Gegenfarbe zu Magenta ist Türkis und zeigt die zweite Seite der 6. Dimension, nämlich die Weisheit der spirituellen Meister und AGMM. Beide vereinen sich miteinander und bilden das Licht- und Liebe-Bewusstsein der 6. Dimension.

 

 

Rot ist:

  • Das Ur-Feuer und damit das polare Gegengewicht zum Wasser
  • Der Gegenpart der Farbe Blau und des Geistes
  • Das göttliche Leben in Form von Lebensenergie (=Feuer) und Blut (=irdischer Lebenssaft)
  • Die Ur-Weiblichkeit der Erde und des Kosmos (Ur-Göttinnen) und Ausdruck des Yin
  • Die Initiations- und Übergangsfarbe und Ritualkleidung von der Kindheit zum Jugendalter/Erwachsenenalter
  • Die Ur-Kraft der Schöpfung mit seiner positiven Seite (Liebe, Fruchtgabe und Opfer = Demut der Seele) und seiner negativen Seite (Wut, Zerstörung und Tod = Hochmut des Egos)
  • Die Farbe der Leidenschaften und Emotionen der Seele
  • Die Farbe der 3. Dimension und des Egos (dunkelrot, blendend und niedere Triebe ansprechend)

Seit alters her wurde Rot als Opferfarbe verwendet, da in ihr die göttliche Ur-Kraft des Lebens enthalten war. Das Wesen opferte damit symbolisch seine eigenen positiven und negativen Lebenskräfte und karmischen Energien vor dem Altar Gottes, um sie loszulassen und zum Sterben zu bringen. Es gibt sein eigenes Ego auf und tritt ein in die Demut seines göttlichen Seele-Geist-Wesens, um Gott AMA um Hilfe und Führung für seinen weiteren Weg zu bitten. Das Wesen opfert das Kostbarste, was es besitzt, nämlich sich selbst, durch die Farbe Rot, d.h. es tötet sich symbolisch selbst, um neu geboren zu werden. Dieses rituelle Opfer bezieht sich auch auf das feinstoffliche Wesen der Seele, das durch das Opfern und Loslassen seines Egos von seinen 3D-Energien, Karmas, Verunreinigen und niederen Schwingungen befreit wird. Somit ist Rot auch die Farbe der Märtyrer, der Krieger und der Wesen, die sich selbst vor dem Altar Gottes geopfert haben, um dadurch rein zu werden. Der Weg zur Reinheit führt über die Farbe Rot. Rot ist der erste Schritt auf dem spirituellen Weg der Wandlung vom Ego hin zum göttlichen Selbst.

Alle Götter, die mit Energie, Lebenskraft, Stärke und Krieg zu tun haben, sind Lenker der roten Farbe. Sie werden rot gekleidet oder mit roten Haaren und Bärten dargestellt. (z.B. die germanischen Götter Wotan, Donar; die indische Göttin Kali; die rote Tara im Buddhismus; der griechische Gott Ares/Mars; die ägyptischen Götter Seth, Month). Die Priester jener Götter hüllten sich in Rot ein, um sich einerseits vor den gefährlichen lebensfeindlichen Einflüssen von außen zu schützen, andererseits, um an den Lebenskräften Gottes teilzuhaben. Rot diente hierbei oft als Untergewand, worüber ein weißes Gewand getragen wurde. Überreste finden sich davon heute z.B. in der christlichen Kirche und den Messgewändern.

Die Gegenfarbe zu Rot ist Blau. Beide zusammen ergeben die beiden Pole der 3. Dimension und halten ihre Spannung aufrecht.

 

 

Orange ist:

  • Die Farbe des erleuchteten Lichts und der Erleuchtung des Wesens selbst
  • Die Essenz des Lichts Gottes, wenn es nach seiner Reise durch das Universum wieder in Sein Herzzentrum zurückkehrt
  • Die Farbe der Auferstehung und des Aufstiegs in Gott (Pfingstfeuer)
  • Symbol der Befreiung von der Materie
  • In seiner reinen Form das veredelte, befreite Licht Gottes (strahlendes Orange = Aufstieg in das Herzzentrum Gottes) und in seiner unreinen Form (schmutziges, dunkles oder schrilles Oranges) die Erstarrung des gefesselten Lichts innerhalb der Materie (=Abstieg in die Minus-Dimensionen).
  • Farbe der Feuerengel Gottes (HGMM)
  • Die Farbe der 7. Dimension

Orange ist die Farbe des Aufstiegs und der Loslösung von der Materie. Das Wesen entsagt seinem irdischen Selbst (Ego) und begibt sich auf dem göttlichen Lichtstrahl seines Geistes zurück zu seinem Ursprung in das Herzzentrum Gottes. Orange ist die Farbe des Innersten des Herzzentrums Gottes und des Feuers Seiner Sonne. Ganz außen ist dieses rot, dann gelb und in der dritten Schicht orange (im Innersten ist es Gold). So wird Orange auch als die Farbe der Wesen angesehen, die der irdischen Welt entsagen und sich ganz auf den Weg ihres spirituellen Aufstiegs begeben (buddhistische und hinduistische Mönche und Nonnen). Orange gilt zudem als die Farbe der Anhänger Krishnas und des Weltengottes.

In Orange zeigt sich die Veredelung und Reifwerdung des Seelenlichts der Geschöpfe, die nun den ganzen Erfahrungsspeicher in sich tragen, den sie im Laufe ihrer Inkarnationen im Universum gesammelt haben. Die gewanderte Seele ist weise geworden. So steht Orange auch für das Licht der weisen Seelen und ihre Rückkehr bzw. ihren Aufstieg in Gott. Orange repräsentiert die Weisheit des Aufstiegs, was sich u.a. auch im Pfingstfeuer im Christentum ausdrückt. Der spirituelle Meister Jesus Christus wird hier selbst zu jenem erleuchteten Feuer und Ausdruck der bewussten, aufgestiegenen Eigenschaften aller Seele-Geist-Wesen in die 7. Dimension. Orange ist zudem die Farbe aller Wesen der 7. Dimension, so auch der Engel Gottes (HGMM), die als Herrscher des Lichts Meister über all Seine göttlichen Lichtqualitäten und Farben sind.

Die Gegenfarbe zu Orange ist Indigo. Beide zusammen ergeben die zwei Bewusstseinsstrahlen der 7. Dimension, die das Wesen zum Aufstieg und zur Erleuchtung führen.

 

 

Gelb ist:

  • Die göttliche Sonne
  • Die Farbe der Sonnenengel, Galaxie-Engel und des Universums-Engel in ihrer physischen und feinstofflichen Gestalt im Zentrum von allem-was-ist
  • Das Ur-Licht Gottes und Seiner Engel
  • In seiner reinen, strahlenden Gelb-Form das höchste Licht des Universums und Ausdruck allen Lebens und aller göttlichen Geschöpfe (Lebensgelb)
  • In seiner unreinen, verdunkelten Gelb-Form Symbol der Falschheit und des Neides des Anti-Gottes auf das Licht Gottes: schmutziges oder grelles Todesgelb (Farbe der anti-göttlichen Wesen, die von Gott ausgestoßen worden sind)
  • Die Ur-Farbe der Schöpfung und des männlichen Schöpfer-Aspekts
  • Die Farbe der 5. Dimension

Gelb ist die Farbe des göttlichen Lichts und der Lebensenergie, die das ganze Universum erhält und ernährt. Bei den alten Germanen war Gelb die Farbe der Göttin Freya, des Frühlings und des wiederkommenden Wesens, was sich auch in zahlreichen gelben Blumen auf der Wiese zeigt (Johanniskraut, Narzissen, Tulpen, Schlüsselblumen, Löwenzahn, Engelwurz, usw.). Die Frühlingsgötter aller Kulturen wurden Gelb dargestellt, da sie Ausdruck des neu kommenden Lichtes und Lebens des Ostens waren. Ostern ist mit seinen bunt gefärbten Eiern (wovon viele gelb) sind und den gelben Küken ein Symbol des wiederkehrenden Lichts Gottes. Gelb ist gleichzeitig Schutz vor der schwarzen Dunkelheit des Anti-Gottes. Wo Gottes Licht ist, kann einen die Dunkelheit des anti-göttlichen Egos nicht erreichen.

Das Licht ist der Transformator, der Prozesse in Gang setzt. So werden die Früchte durch das Licht der Sonne reif und die Blätter der Bäume werden im Herbst welk und fallen ab. So bringt auch das Licht Gottes in seiner gelben Farbe die Geschöpfe zur Reifwerdung und Vollendung ihres Wesens. Nach dem Eintritt in das Wir-Bewusstsein der 4. Dimension folgt der Aufstieg in das Licht-Bewusstsein der 5. Dimension, wo das Wesen durch das Licht Gottes von allen Flecken der Dunkelheit gereinigt wird und seine inneren Seelenfrüchte bzw. Seelen-Perlen zur Reife und Vollendung führt.

Gelb ist gleichzeitig auch Ausdruck der sonnengleichen Würde und der zentralen Mitte. So trugen die chinesischen Kaiser gelb.  Auch die ägyptischen Pharaonen trugen Gelb, um ihre Abstammung vom Sonnengott Ra zu symbolisieren. Gelb ist zudem die Farbe der männlichen Herrschaft Gottes und seiner Vaterschaft als Schöpfer über alle Geschöpfe in Seinem Universum.

Die Gegenfarbe zu Gelb ist Violett, die Farbe der Transformation. Beide zusammen ergeben die zwei Energiestrahlen der 5. Dimension, die das Wesen zur Lichtwerdung und Reinheit führen.

 

Schwarz ist:

  • Die Farbe des Ur-Nichts
  • Die Farbe der Nacht, des Todes und des Nicht-Seins
  • Ausdruck der Schattenwesen, des Egos und der Finsternis
  • In seiner reinen Ur-Form Ausdruck des polaren, mütterlichen Gegenpols zur weißen Seite (Nichtsein = Ur-Nichts), in seiner unreinen Form jedoch Ausdruck des Anti-Gottes und des Erlöschen des göttlichen Gotteslichtfunkens in den Wesen (=anti-göttlich werden)
  • Die Farbe des Hintergründigen, Mystischen und Geheimnisvollen, Ausstieg aus der Maya (Rückkehr zur Ur-Mutter)

Schwarz ist die Farbe des Ur-Nichts und des Nicht-Seins. In seiner göttlichen Ur-Form wird es auch als Ausdruck der Nicht-Existenz angesehen, d.h. der Askese, Entsagung und der Mystik. So tragen Mönche und Nonnen oft schwarz, jedoch oft in Verbindung mit Weiß, um den Zugang zum göttlichen Gegenpart des Seins, dem Ur-Licht, nicht zu verlieren. Schwarz ohne weiß zu tragen oder zu verwenden, kann dagegen gefährlich sein, da es dann zu einem Kräfteungleichgewicht im Energiesystem kommen kann. Zusammen mit Weiß kann Schwarz eine mächtige Ur-Farbe des Schutzes vor Welteinflüssen und polaren Schwingungen sein. Schwarz gilt als starke Abwehr-Farbe gegen emotionale, zerstörerische Energien und Schwankungen dieser Welt. So wird sie als Schutz vor den Versuchungen des Egos und der Todsünden angesehen, z.B. im Islam.

Schwarz ist eine Farbe, die zeitlos und raumlos ist. Deshalb wird sie von all den Wesen getragen, die aus dem Zeit- und Raumgefüge aussteigen und sich vor deren Beeinflussungen schützen möchten. Dies gilt sowohl für göttliche als auch für anti-göttliche Wesen, denn beide streben nach Bewusstheit, Befreiung und Ausstieg.

Schwarz ohne Weiß kann jedoch auf Dauer zu einem Erstarren der Chakren und der göttlichen Lebensenergie führen. Das Wesen wird gehemmt und blockiert. Ungute Muster werden verdrängt anstatt bearbeitet und erlöst zu werden. Zu viel Schwarz führt zu Entbehrung, Defizit und Depression und verbindet mit den negativen Ebenen des Anti-Gottes. Es steht dann für anti-göttliche Finsternis, Nicht-Liebe, Bosheit, Mangel und Unbewusstheit sowie Trauer, Freudlosigkeit und Verachtung des Lebens. Schwarz ist deshalb auch die Farbe der Schwarzmagier und Todessehnsüchtigen.

Die Todesgötter werden traditionell in Schwarz dargestellt, z.B. Anubis in Ägypten, Hekate als Magiegöttin, Pluto mit Cerberus in Griechenland, Kali und Durga in ihrem Todesaspekt in Indien.  Schwarz ist immer Ausdruck des Übergangs in die jenseitigen Nichtseienden Ebenen, die zwar nicht das wirkliche Ende sind, aber eine zeitlose und raumfreie Ebene darstellen, in welcher vollständige Versenkung im symbolischen „Mutterleib“ der Ur-Schöpfung, Schutz und Nicht-Existenz vorherrschen und sich die vorherige polare Ich-Existenz auflöst.

Schwarz steht außerhalb der Schöpfung und ist Teil der der inneren Pyramide des Universums. Die Gegenfarbe von Schwarz ist Weiß.

 

 

 Weiß ist:

  • Die Farbe des Ur-Seins
  • Die Farbe des Tages, der Ewigkeit und der Auferstehung
  • Ausdruck Gottes, des reinen Lichts und Seiner Lichtwesen
  • In seiner reinen Ur-Form Ausdruck des polaren Gegenpols zur dunklen Seite, in seiner unreinen Form jedoch Ausdruck der Verhaftung in der polaren weißen Seite des Egos und Ablehnung der Dunkelheit (Erstarrung in göttlich „naiv“)
  • Die Farbe der Priester und Gottes-Geweihten, der heiligen Zeremonien und Übergangsriten
  • Die höchste Farbe der Reinheit, Keuschheit und Vollkommenheit

Weiß ist die Farbe des Ur-Seins und des Ur-Lichts. Es ist die Helligkeit und die Reinheit Gottes. Seit alters her wird weiß als die reinste aller Farben angesehen, die bei entsprechenden göttlichen Ritualen verwendet wurde. Die „weißen Götter“ wie Baldur, weiße Tara, Apollon, Osiris galten als die höchsten aller Götter. Weiß ist das Ablegen aller Unreinheit der 3. Dimension und des Menschen-Ichs, um wieder rein zu werden. Die alte Existenz wird gelöscht und eine neue, noch unbestimmbare beginnt. Man tritt in einen neuen Daseinszustand über. So tragen die Priester bei wichtigen göttlichen Zeremonien, wie z.B. der Priesterweihe oder Ablegung von Ordensgelübden, immer die Farbe Weiß.  Aber auch die Braut bei der Hochzeit trägt weiß, um damit ihre Reinheit zu bekunden.

Die Farbe Weiß bedeutet auch, dass man allen anderen polaren Farben der Schöpfung entsagt und zu seinem Ursprung, nämlich Gott, zurückkehrt. Die Ich-Identifikation wird abgelegt und aufgegeben und man geht ganz im weißen Licht Gottes auf. Weiß ist somit auch die Farbe der Freiheit vom niederen Ich und der Einheit mit dem höheren Selbst. Es ist Symbol der Erleuchtung, Verklärung und Vollkommenheit. In ihrer unguten, anti-göttlichen Form kann Weiß aber auch für die Kälte, das Eis und die Lähmung des Anti-Gottes und seiner Anhänger stehen, die im Licht des Egos erstarrt sind ohne sich weiterzuentwickeln und zu reinigen. Sie sind dann erstarrte schein-weiße Flecken auf einem rein-weißen Gewand.

Die Reinheit und Vollkommenheit des Weiß drückt sich auch in Blumen und Steinen aus. Die weiße Rose, die weiße Lilie und der weiße Lotos sind Lichtsymbole, die die Reinheit ihres Trägers und die Auferstehung symbolisieren (z.B. Lotosblüte für das Nirvana im Buddhismus, Auferstehungssymbol im Hinduismus und Ägypten, Reinheit Marias). Der Bergkristall ist das Symbol der Reinheit des Geistes, der seine Unsterblichkeit im Diamanten und dessen absoluter Reinheit und Härte findet.  Weiße Tiere galten seit jeher als heilige Symbol der Götter, wie der weiße Delphin für Apollon, das Einhorn für die Elfen und später für Jesus Christus, der weiße Stier für Jupiter, das weiße Pferd für die keltische Göttin Epona, die weiße Kuh für Krishna und Vishnu. Weiß ist die Farbe aller lichtvollen Wesen, Götter, Engel und spirituellen Meister.

Weiß ist die stärkste Abwehrfarbe gegen die Dunkelheit, weswegen sie auch für magische Schutzrituale verwendet wird. Sie schützt sowohl die Lebenden als auch die Toten, so dass Weiß auch eine Trauer- und Todesfarbe ist, z.B. in Indien und China.

Weiß steht außerhalb des Rades der 12 Farben und ist Teil der inneren Farb-Pyramide. Ihre Gegenfarbe ist Schwarz.

 

 

Grau ist:

  • Die Farbe der unerlösten Mitte
  • Ausdruck der Unbewusstheit und Verblendung
  • Symbol des Nebels der 3. Dimension und der Schleier der Maya
  • Die Spannung zwischen Weiß (Sein) und Schwarz (Nicht-Sein)
  • Die unerlöste Essenz von Sein und Nichtsein => Minus-Dimensionen, Anti-Gott und sein Gefolge
  • Manipulationsausdruck des Anti-Gottes

Grau ist Ausdruck der Nebel der 3. Dimension, der die Wesen in der Maya und Unbewusstheit festhält. Grau schirmt vom wahren Wissen und der Essenz der Wahrheit des Universums ab, wodurch die Wesen in der Begrenzung gefesselt sind. Grau ist eine Spannungsfarbe zwischen Weiß und Schwarz, zeigt jedoch nicht deren göttliche, vereinte Essenz, sondern deren unversöhnliche, Spannungsgeladene Energie, die nicht bereit ist sich zu vereinigen, sondern sich selbst im Krieg zerstört hat. Dadurch kann keine Erleuchtung und Meisterschaft entstehen, denn zuerst müssen alle Spannungen und Konflikte beseitigt werden, ehe Einheit und Frieden entstehen können. Grau ist somit eine „Sackgasse“.

Grau verschleiert und hält in den Nebeln der Maya fest. Es ist energiearm und unbewusst. Das Licht Gottes und Seiner Sonne kann durch die Nebelschleier nicht mehr zur Erde durchdringen und es herrscht eine graue Energie des Leidens und der Tristesse vor. Grau sind die unbewussten Menschen der 3. Dimension, die Gott und Sein Licht nicht mehr sehen können und es vergessen haben. So galt Grau seit alters her als die Kleidungsfarbe des unwissenden Volkes, der Arbeiter, Sklaven und Gefangenen. Die bewussten Menschen, insbesondere die Priester und Eingeweihten, trugen kein Grau, denn sie waren wissend. Heute wird Grau als Mode- und Manipulationsfarbe der anti-göttlichen Seiet eingesetzt. Grau gekleidete Menschen haben oft eine graue Aura und sind in dem Leid und den Spannungen der 3. Dimension gefangen. Sie sind vollständig unter dem Blendwerk des Anti-Gottes und seiner Dämonen schwingend und nicht mehr sie selbst. Das göttliche Sein und die Hoffnung auf Freiheit und Bewusstheit wird abgelehnt oder nicht mehr erkannt.

Grau ist in Wirklichkeit keine Farbe, sondern  es ist die Vermischung von Weiß und Schwarz, die kein neues Leben hervorbringt, sondern Erstarrung und Unfreiheit bietet. Grau ist die Farbe der Minus-Dimensionen, der dunklen Astralebenen, ihrer Geister und der anti-göttlichen Seite. Die dortigen Wesen haben sich selbst die göttlichen Farben genommen, um in der Dunkelheit und Grauheit des Anti-Gottes zu schwingen. Der Anti-Gott lehnt nämlich selbst alle Farben ab. Da er selbst nicht schöpfen kann, mischt er aus den vorhandenen Farben negative Töne, die Ausdruck seiner Minus-Schwingungen und Ego-Gedanken sind. So ist Grau die Farbe der Ablehnung Gottes und der Manipulation bzw. Versklavung durch das Ego der Minus-Dimensionen und den Anti-Gott.

Grau hat keinen Gegenpol, da es selbst ein missglückter Versuch der Einheit von Weiß und Schwarz ist.

 

 

 

Silber ist:

  • Die veredelte Farbe des Nicht-Seins, das sich mit der veredelten Essenz des Seins (Gold) zu einer neuen Einheit verbindet
  • Der geläuterte, höchste Geist des Universums
  • Die Farbe des Höchsten und der Engel des Höchsten
  • Das Licht des Mondes und der Ur-Weiblichkeit

Silber ist der veredelte Geist und das veredelte Geist-Bewusstsein des Nicht-Seins. Es ist das Endziel des Geistes und des Nicht-Seins. Silber kann von Gold nicht mehr getrennt werden, da es mit diesem Eins ist. Beide zusammen ergeben das Endziel und die Krone der göttlichen Schöpfung.

Silber ist der Glanz des Weiß. Wenn Weiß zu Licht wird, d.h. erleuchtet wird, funkelt es silbern. Silber ist somit das veredelte Weiß. Silbern ist der Lichtglanz des EINEN in der Schöpfung und ähnelt in seiner Schwingung dem mystischen Weiß des Mondes. Silber gilt seit alters her als Symbol der höchsten , verborgenen, mystischen Reinheit. In der Magie und Alchemie wird Silber zusammen mit Gold als die höchste Dualität des Universums gesehen, die zusammen eins sind. In der ägyptischen Mythologie waren z.B. die Gebeine der Götter, die unzerstörbar und damit ewig waren, aus Silber. Silber galt als Farbe der Ewigkeit. In Griechenland wurde Silber als Farbe der Tempel und ihrer Beständigkeit angesehen. Im Christentum wird Maria als Ausdruck der höchsten Reinheit u.a. in Silber dargestellt.

Die Engel des Höchsten tragen Silber und drücken den höchsten Veredelungszustand des Universums und der Schöpfung durch sich aus. Silber ist somit die Farbe der höchsten Kraft von allem-was-ist und kann mit allen anderen Farben kombiniert werden, um ihre innenliegende Essenz zu veredeln und zu erhöhen, so dass aus ihnen höchstes Silber-Gelb, höchstes Silber-Rot, höchstes Silber-Blau, usw. entsteht.

Silber ist Ausdruck der höchsten Weiblichkeit im Universum und ihrer Weisheit. Deshalb wird der Mond oft mit der Farbe Silber verbunden, denn er steht auf der Erde für das Weibliche und das Nicht-Sein des Geistes. Silber ist das Endziel der Weiblichkeit, der Frauen und gleichzeitig ihr höchster Schutz. Silber ist aber auch die Läuterung des Geistes aller Wesen, um zu ihrem wahren Ursprung zurückzukehren und eins mit der Essenz des höchsten Ur-Geistes zu werden.

Silber ist keine Farbe des Rades der 12 Farben, sondern steht im innersten Zentrum des Kreises. Es ist zusammen mit seinem Gegenpart Gold das Endziel von ALLEM-WAS-IST.

 

Gold ist:

  • Die veredelte Farbe des Seins, das sich mit der veredelten Essenz des Nicht-Seins (Silber) zu einer neuen Einheit verbindet
  • Die geläuterte, höchste Seele des Universums
  • Die Farbe von Gott AMA und Seiner goldenen Feuersonne
  • Das Licht des Sonne und der Ur-Männlichkeit

Gold ist die veredelte Seele und das veredelte Seelen-Bewusstsein des Seins. Es ist das Endziel der Seele und des Seins. Die höchste Energie und Essenz Gottes ist Gold. Gold und Silber sind untrennbar miteinander verbunden. Zusammen ergeben sie die Essenz und Krone der Schöpfung.

Gold ist das Wertvollste und Einzigartigste, das es für die Menschen gibt. Alles, was besonders kostbar ist, wird in Gold dargestellt oder mit Gold verkleidet. So waren die Tempel früher mit kostbaren Goldkunstwerken versehen, um den hohen Wert Gottes auszudrücken. Gleichzeitig wurde das Gold Gott und den Göttern als Opfer übergeben, damit es die Menschen nicht für sich behielten und dadurch dem Ego-Gott in sich huldigten und ihm Nahrung gaben. Denn Gott ist in Form von Gold eine gigantische Kraft aus höchster Fülle und Übermaß, die bei falscher Verwendung die Menschen hypnotisieren und in einen Goldrausch des Größenwahns stürzen kann, der sie von den göttlichen Ebenen trennt.

Gold ist Ausdruck des Lichts der göttlichen Sonne. Es ist die warme Farbe des Gelb, die zu einer reinen, erleuchteten, glänzenden Essenz wird, die nichts Grelles, Polares mehr hat, sondern nur noch wärmend und allumfassend ist.  Die höchsten Schätze der Menschheit sind immer aus Gold. Gold selbst kann sich mit den vorhandenen Farben verbinden und diese zu neuer goldener, veredelter Schwingung führen, wie gold-grün, gold-rot, gold-blau, usw.

Gold galt seit jeher als Symbol der Götter. In der germanischen Mythologie ist der Saal der Asen-Götter mit Gold getäfelt. Der Hammer Thors ist nach einer dänischen Volkssage golden und Sif, die Gemahlin Thors, hat goldenes Haar.  Gold war die Farbe und das Metall des Sonnengottes Amun-Re und im alten Ägypten heilig. Die Tempel wurden mit dem göttlichen Licht in Form des Edelmetalls großzügig geschmückt und verkleidet. Auch der Pharao selbst umgab sich mit Gold, um seine göttliche Abstammung zu zeigen. Bei der Priesterschaft wurde Gold jedoch aufgrund der Bescheidenheit und  Versuchung selten eingesetzt, auch wenn es den Altar zierte und die Ritualgegenstände aus Gold waren.

In allen Religionen, bei allen Herrschern und Völkern galt Gold als spiritueller Ausdruck des höchsten Lichtes Gottes. Doch nur die reinen Wesen waren fähig dieses Licht zu erkennen und in sich aufzunehmen, um sich selbst zur Veredelung zu führen. Die unreinen Ego-Wesen missbrauchten das Gold und wurden von der Gier ihres Egos in Prunk, Verschwendung und Kriege getrieben. Die magische Schutzkraft des Goldes, die erkennt, ob ein Wesen eine reine Gesinnung hatte oder nicht, hatte sie abgewiesen und ließ sie sich selbst zerstören. So sind nur die Reinen in der Lage das goldene Ur-Licht Gottes in sich aufzunehmen und sich selbst und ihre Seelen zu veredeln und in die Ur-Sonne des Seins aufzusteigen.

 

Gefällt Dir dieser Text? Teile ihn & folge uns!
Facebook
Facebook
YouTube
YouTube