103. Weisheitsperle: Die 7 Todsünden und die 7 Tugenden

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die 7 Todsünden und die 7 Tugenden und ihre Wirkung berichten.

Der Mensch bzw. sein Ego wird vom Anti-Gott permanent in Versuchung geführt. Dabei bedient sich Luzifer sieben anti-göttlicher Strahlen, auch Todünden oder Untugenden genannt, für die das Ego des Menschen offen und empfänglich ist. Sie zusammen ergeben die Wurzel des Egoismus (Asmita), die das göttliche Seelenlicht verdunkeln und verunreinigen. Besonders hellsichtige Menschen können den Prozentsatz dieser anti-göttlichen Strahlen in der Aura des Menschen sehen und auswerten.

Im Christentum werden die 7 anti-göttlichen Strahlen auch als die 7 Todsünden bezeichnet, die den Menschen hinab zur Hölle führen. Sie lauten: Hochmut, Neid, Zorn, Habgier, Trägheit, Völlerei und Wollust.

  1. Hochmut

Hochmut ist die oberste und stärkste Sünde des Anti-Gottes, der sich am Anbeginn der Schöpfung gegen Gott AMA auflehnte. Hochmut ist die mit Blindheit geschlagene Überheblichkeit und die Selbstüberschätzung, mit dem sich der Hochmütige an sich und seinem Ego berauscht und sich über Gott stellt.

Hochmut ist der Ursprung aller anderen Todsünden. Aus Hochmut entsteht der Neid, nämlich aus der Überzeugung, dass man etwas Besseres verdient. Der Hochmut entfacht den Zorn, denn der Hochmütige ist unduldsam und ungeduldig, wenn seine Ansprüche nicht erfüllt und respektiert werden. Hochmut spricht aus den Besitztümern und materiellen Gütern, die die Habgier zusammengerafft hat. Der Hochmütige verfällt in Trägheit, weil er irgendwann glaubt, alles erreicht zu haben und sich nicht mehr anstrengen zu müssen. Der Hochmut steht hinter übermäßiger Selbstverwöhnung und Sinnesbefriedigung, die das Merkmal der Völlerei sind. Und der Hochmut erhebt auch in der Befriedigung seiner sexuellen Lust vermessene Ansprüche.

Der Hochmut der modernen Wissenschaften und der High-Tech-Gesellschaft von L’Egoland ist eng verbunden mit der gleichzeitigen Abwertung und Leugnung Gottes, ungeachtet der Tatsache, dass jeder Mensch eines Tages sterben und zu Gott zurückkehren muss – auch wenn er Seine Existenz Zeit seines Lebens geleugnet hat.

Der Hochmütige ist stolz auf sich und sein Ego und glaubt, dass er wichtiger und mächtiger als sein Schöpfer (Gott AMA) ist. Diese Selbstüberschätzung findet sich nahezu in der gesamten 3. Dimension und den Minus-Dimensionen.

Zum Hochmut zählt auch der Stolz auf vergängliche Dinge und die Eitelkeit auf das persönliche Erscheinungsbild. Jeder möchte das Beste aus seinem Ego und seinem Körper machen, ohne zu erkennen, dass es sich nicht um das wahre Selbst handelt, sondern nur um das „niedere Fahrzeug“ der Seele.

  1. Neid

Neid ist, wenn jemand einen Mangel empfindet und etwas begehrt, was ein anderer hat, oder wenn er wünscht, dass der andere es nicht hat. Neid ist immer ein gekränktes, zurückgesetztes und verletztes Ego, das in seinem Stolz verletzt wurde.

Wer Neid in seinem Herzen trägt, ist unersättlich und kann nie befriedigt werden, denn der Neid findet immer neue Objekte, auf die er sich konzentriert. Neid ist somit der heimliche Motor hinter allen Wünschen und Bestrebungen der 3D-Konsum-Struktur von L’Egoland. Letztendlich neidet der Neider dem anderen jedoch nicht die materiellen Besitztümer, sondern den inneren Zustand, d.h. das scheinbare Glück, den Ruhm und die Zufriedenheit, die jener angeblich durch die irdischen Güter erreicht hat.

Neid ist zerstörerisch, da er das Leben des Neidischen beherrscht und in einer gefährlichen Spirale immer weiter hinab zu negativen Emotionen wie Missgunst, Herabsetzung und Schadenfreude führt, die schließlich im Hass enden.

  1. Habgier

Habgier ist mit der Wurzel der Gier (Raga) verwandt, jedoch ist sie mehr auf materielle Objekte ausgerichtet. Habgier ist die „Liebe“ zum Akt des Raffens und Sammelns,d.h.  der purem Lust am Besitzen, Anhäufen von Geld und Reichtum. Der Erwerb von Status- und Erfolgssymbolen dient dabei lediglich als Gradmesser, wie weit man auf dieser Jagd schon gekommen ist.

Die Habgier drängt den Menschen dazu, etwas besitzen zu wollen, was er letztendlich gar nicht braucht, und weit mehr haben zu wollen, als er jemals in seinem Leben genießen, verbrauchen oder nutzen kann. Es geht um den puren Ego-Luxus des Besitzes.

Die Habgier zieht den Geiz nach sich, der krampfhaft versucht das Zusammengeraffte zu behalten und zu verteidigen. In den Gedanken des Geizigen dreht sich alles um seinen Besitz und die Angst, ihn durch Diebstahl, einen Unglücksfall oder finanziellen Bankrott zu verlieren. Auf dieser Angst sind im übrigen die westliche Versicherungs-Gesellschaften aufgebaut.

Welch eine Verblendung ist dies angesichts der Tatsache, dass jeder Mensch bei seinem irdischen Tod seinen gesamten Besitz, d.h. ALLES Materielle, zurücklassen muss! Er wird nichts mitnehmen können außer seinem Seelen-Datenspeicher und den damit verbundenen Erfahrungen bzw. Karma.

  1. Zorn

Zorn ist eine mächtige, (selbst)zerstörerische Emotion, die aus Mitmenschen, d.h. Brüdern und Schwestern, eine Welt voller Feinde macht, die es zu bekämpfen gilt. Wenn der Zorn ausgelebt wird, hinterlässt er eine Welle der Verwüstung und führt zu einer überdimensionalen Wurzel des Hasses (Raga).

Die Ursache von Zorn ist Ärger, der sich in einem anstaut, und irgendwann in Form von Aggression und Wutausbrüchen an die Oberfläche dringt. Der Zornige fühlt sich angegriffen, in seiner Ehre gedemütigt, verletzt und von seinen Mitmenschen ausgeschlossen. Um die damit verbundene Angst und Trauer zu überspielen, reagiert er mit Zorn.

Der Zorn raubt einem göttliche Lebensenergie und Lebensfreude und macht den Charakter des Menschen unrein. Der Mensch wird ausgelaugt, krank und vergiftet.

Der Zorn ist die gefährlichste Waffe des Anti-Gottes, da er alles Göttliche zerstören möchte und nur schwer unter Kontrolle zu bringen ist.

  1. Trägheit

Trägheit bezieht sich sowohl auf die spirituelle Ebene (Zweifel an Gott AMA und Verweigerung des Glaubens und der Treue) als auch auf die körperliche Ebene (Antriebslosigkeit, Laschheit und Faulheit).

Der Träge weigert sich, etwas aus seinem von Gott AMA gegebenen Leben zu machen und sich anzustrengen, sich zu wandeln. Stattdessen versinkt er in der Starre und negativen Gedankenspiralen. Trägheit ist mit einer Flucht vor Gott AMA zu vergleichen: durch seine Passivität entzieht sich der Träge seiner göttlichen Aufgabe und Berufung.

Trägheit zeigt sich in existentieller Lethargie und sozialer Apathie, die schließlich in der Gleichgültigkeit mündet. Der gleichgültige Mensch lebt teilnahmslos vor sich hin und verzichtet darauf zu handeln oder zu agieren. Er ist konstant antriebslos, unfähig, Freude und Liebe zu empfinden und versinkt in tiefer Resignation und Verzweiflung, die schließlich zu Depression und Selbstmord führen kann.

Trägheit ist auch die Unfähigkeit, langfristige Ziele zu formulieren und zu verfolgen. Der Mensch vernachlässigt dadurch seine Pflichten und Verantwortlichkeiten gegenüber Gott AMA und der göttlichen Führung sowie gegenüber seiner Seele.

Der Träge erfindet mit erstaunlicher Einfallskraft immer neue Gründe, warum er sich nicht aktiv spirituell entwickeln kann. Die größte dieser Behauptungen ist, dass sein Ego und die Welt schon zu verdorben seien, so dass es keinen Sinn mehr hat, etwas daran zu verändern, da ja doch alles vergeblich ist. Dabei handelt es sich um eine typische Einflüsterung des Anti-Gottes, der das Wesen von seiner Schwingungsanhebung und Verbindung mit Gott AMA abhalten möchte. Die Trägheit ist für den Menschen auf dem spirituellen Pfad die gefährlichste aller Todsünden, da sie ihn an der Selbstdisziplin und Selbstmeisterschaft hindern möchte.

  1. Völlerei

Völlerei hat zwei Gesichter: das eine ist die Maßlosigkeit, mit der ein Mensch sich ernährt, mit dem Essen umgeht und sich bei Tisch verhält. Das andere ist ein übertriebener Ess- und Gourmetkult, der in „Gourmet-Tempeln“ aber auch zu Hause ausgelebt wird. Völlerei zieht immer niedere Energien wie Unreinheit, Geschwätzigkeit, Lärm, etc. nach sich, die zu einer Schwächung der edlen Tugenden des Menschen führen.

Völlerei ist die Sünde, die den Menschen am stärksten in seine animalische, niedere Natur zurückführt und in den niederen Dimensionen festhält. Wer sich irdischen Genüssen hingibt, lässt sich von den wesentlichen Dingen des Lebens ablenken, nämlich der Verbindung mit Gott AMA, der Meditation, der Reinheit und der Spiritualität.

Wer übermäßig isst, begeht zudem einen mutwilligen Frevel an seinem von Gott gegebenen Körper, denn jeder Mensch hat die Pflicht mit seinem „Fahrzeug“ achtsam umzugehen und es gesund zu erhalten. Nur dann kann er Gott AMA mit allen Kräften dienen.

Der Vielfraß und der Gourmet sehen Essen nicht als ein heiliges Ritual, um Speisen zu sich nehmen, sondern als gieriges und überzüchtetes, egoistisches Konsumieren. Dabei ist es letztendlich die Suche nach Zufriedenheit und Glückseligkeit (Gott), die den Menschen in die Ersatzbefriedigung des Essens (=orale Befriedigung) treibt.

  1. Wollust

Die Wollust ist eine der gefährlichsten Sünden, kann sie doch den Menschen erschüttern, moralisch zerrütten und in die Minus-Dimensionen der Gott-Ferne führen.

Für den Wollüstigen zählen statt der inneren, seelisch-geistigen Werte eines Menschen nur das Äußere (Körper und Ego). Er beurteilt die Menschen anhand ihrer Körperformen, Reize und Freizügigkeit. Gleichzeitig hat der Wollüstige selbst große Angst, nicht attraktiv und sexy genug auszusehen, so dass er einen übertriebenen Körperkult betreibt. Die Glorifizierung körperlicher Lust wird letztendlich über das unsterbliche Seele-Geist-Wesen und Gott AMA gestellt.

Die sexuelle Begierde (Wolllust) führt den Menschen hinab zum Anti-Gott und regt seine niederen Triebe an. Der Wollüstige sieht Sexualität als einzige Möglichkeit an, in der der Mensch auf der Erde Glückseligkeit und Befriedigung erlangen kann. Die Vereinigung mit Gott AMA, in der sich ein Meditierender über Stunden befinden kann und die einem dauerhafte Glückseligkeit beschert, wird vom Wolllüstigen gekonnt ignoriert. Doch letztendlich ist die Liebe zu Gott AMA die einzige Liebe, die den Tod überdauern wird, und den Menschen zu wahrhafter Erfüllung führen kann.

Gegenüber den 7 Todsünden stehen die 7 göttlichen Strahlen, die-Gott AMA kontinuierlich im Universum verbreitet, um den Gotteslichtfunken in den Wesen zu stärken und sie wieder mit IHM zu verbinden. Sie werden auch die 7 göttlichen Tugenden genannt und lauten: Demut, Großzügigkeit, Friedfertigkeit, Barmherzigkeit, Gehorsamkeit, Bescheidenheit und Enthaltsamkeit. Zusammen ergeben sie die Wurzel der Selbstlosigkeit, d.h. den göttlichen Gegenpart der Wurzel des Egoismus.

 

Gott AMA vereint alle 7 Tugenden in seinem Herzzentrum. So tragen auch all Seine Geschöpfe die Samen der 7 Tugenden im Herzen ihrer Seele (Gotteslichtfunken) und müssen sie theoretisch nur zum Aufgehen bringen, damit sie in ihnen wachsen und blühen können.

 

  1. Demut

Der Universumsgott ist in beständiger Demut vor dem Welten-Gott und seiner Schöpfung. Somit sollten auch alle Geschöpfe in Demut vor ihrem Schöpfer sein. Die demütige Annäherung an Gott als Herrn dieses Universums ist der erste Schritt, um den Versuchungen des Anti-Gottes zu widerstehen und das Ego zu meistern.

Gott ist der König des Universums. ER gibt das Königtum, wem er will, und er nimmt es, wem er will. ER ist ein gerechter und guter Herrscher, in dessen Hand alles Gute liegt. ER entscheidet über Leben und Tod. ER ehrt, wen er will, und ER erniedrigt, wen ER will.

In allen Religionen kniet man sich nieder oder wirft sich auf den Boden, um seiner Demut, Bescheidenheit und Hingabe vor Gott und Seiner Allmacht Ausdruck zur verleihen. Demut bedeutet, sich (und sein Ego) Gott zu ergeben und sich ganz unter Seine Herrschaft zu stellen. Man übergibt sein Leben Gott und stellt seine eigene, vermeintliche „Ego-Größe“ unter die wahre Größe Gottes!

  1. Großzügigkeit

Gott ist voller Großzügigkeit, Großmut und Gnade. Er ist huldreich gegenüber seinen Geschöpfen, auch wenn die meisten von ihnen IHM dafür nicht dankbar sind.

Wer großzügig ist, ist freundlich und mitfühlend. Er teilt gerne seinen materiellen wie auch seinen geistigen Besitz mit seinem Nächsten. Er ist voll Nächstenliebe.

Der Großzügige ist gütig und nachsichtig, auch gegenüber den Schwächen und Fehlern seiner Mitmenschen, denn er sieht immer das Gute in ihnen.

Der spirituelle Meister Mohammed sagte dazu:

Wahrlich, Gott hat die guten und die schlechten Taten niedergeschrieben, alsdann über sie eine Erklärung gegeben: Wer also etwas Gutes zu tun beabsichtigt und es aber nicht tut, dem schreibt Gott es bei Sich als eine volle gute Tat nieder. Wenn er es aber zu tun beabsichtigt und es tut, dem schreibt Gott es bei Sich als zehn bis zu siebenhundert Fachen, sogar bis zu noch mehr Mehrfachen guten Taten nieder. Und wer etwas Schlechtes zu tun beabsichtigt und es nicht tut, dem schreibt Gott es bei sich als eine volle gute Tat nieder. Wenn er es aber zu tun beabsichtigt und es tut, dem schreibt Gott es als eine einzige schlechte Tat nieder.“

  1. Friedfertigkeit

Gott selbst ist der vollkommene Frieden und der Verleiher allen Friedens. Wer sich IHM unterwirft, findet inneren Frieden und Zufriedenheit. Das Volk, das Seine Anordnungen befolgt, findet wirklichen Frieden. Auch der Weltfrieden ist nur auf dieser Basis möglich, wenn alle Menschen Gottes Allmacht anerkennen und sich IHM und Seinen Gesetzen unterstellen.

Wer in Frieden ist, ist frei von den emotionalen und mentalen Schwankungen und Beeinflussungen der Polarität. Er ruht in seiner inneren Mitte und ist zufrieden mit sich selbst und seiner Umwelt. Der Friedvolle kann von der Unruhe und dem Unfrieden des Egos nicht erreicht werden, da er sein inneres Seelenheil gefunden hat und in diesem verankert ist.

Frieden bedeutet auch die Hingabe an Gott, die Erkenntnis, dass er über allem wacht und alles so wie es ist, von ihm gewollt und richtig ist. Im Islam grüßen sich im übrigen alle Muslime mit dem Gruß „Der Frieden sei mit Dir.“

  1. Barmherzigkeit

Gott selbst erweist Seinen Geschöpfen immerwährende Barmherzigkeit. Wenn ein Wesen etwas Böses tut und es danach bereut und sich bessert, so ist ER barmherzig und vergibt ihm.

Der Barmherzige empfindet Erbarmen mit seinen Mitmenschen, Tieren, Pflanzen und der gesamten Schöpfung. Sein Herz ist erfüllt von göttlicher Liebe und Mitgefühl. Es ist strahlend, warm und rein.

Der Barmherzige verzeiht gnädig die Fehler oder Missetaten der Anderen, wie auch Gott den Sündern verzeiht, wenn sie sich IHM in Reue und Aufrichtigkeit zuwenden.

Barmherzigkeit ist die göttliche Liebe zu allem, was ist, im Bewusstsein, dass alles von Gott erschaffen worden ist und alles somit letztendlich EINS ist.

Der Barmherzige ist gnädig, auch mit den besiegten Feinden und Verlierern, denn er ist erbarmend, nachsichtig und vergebend.

Der spirituelleMeister Mohammed sagte dazu:

Als Gott die Schöpfung beschloss, hat Er Sich selbst in Seiner Schrift, die bei Ihm niedergelegt ist, vorgeschrieben: ‚Meine Barmherzigkeit besiegt Meinen Zorn.’“

  1. Gehorsamkeit

Der Universums-Gott ist dem Welten-Gott gegenüber gehorsam. So ist es auch selbstverständlich, dass die Menschen dem Universums-Gott und Seinen Geboten gegenüber gehorsam und treu sein müssen.

Der Gehorsame unterwirft sich ganz Gott und Seinen Gesetzen und tut nichts, was dagegen verstoßen könnte. Der eigene Wille des Egos wird zurückgestellt, um ganz den Willen Gottes ausführen zu können.

Der Gehorsame ordnet sich Gott und Seinen Geboten unter, um ein sittliches, reines Leben zu führen, das den göttlichen Tugenden entspricht. Er geht mit seinem eigenen Ego streng und unnachgiebig um, um es zu meistern und zu transformieren.

Gehorsamkeit bedeutet Treue und Liebe zu Gott. Man ist in Liebe mit Gott verbunden und möchte nichts anderes tun, als Seinem Willen zu gehorchen und danach zu handeln.

  1. Bescheidenheit

Gott ist bescheiden und mit dem, was er besitzt und geschaffen hat, zufrieden. Er giert nicht nach mehr, wie es die Eigenschaft des Anti-Gottes ist.

So sollen auch Gottes Geschöpfe bescheiden sein und mit der Rolle, die ihnen Gott gegeben hat, zufrieden sein, um das Beste daraus zu machen.

Vom spirituellen Meister Muhammad wird berichtet, dass er einst von einem Mann gefragt wurde: „Zeige mir eine Tat, durch welche mich Gott und die Menschen lieben werden.“

Muhammad erwiderte:“ Sei bescheiden auf der Welt, so wird Gott Dich lieben!

Und sei gegenüber den Menschen (dem, was sie besitzen) bescheiden, so werden Dich die Menschen lieben.“

Der Bescheidene verrichtet seine Taten mit aufrichtiger Absicht. Sein Herz ist frei vom Streben nach Anerkennung und Ruhm. Er erkennt, dass das einzig Erstrebenswerte die Liebe Gottes ist, und deshalb ist er frei vom Konkurrenz- und Neid-Denken.

Bescheidenheit beinhaltet auch Dankbarkeit gegenüber Gott, der einen ununterbrochen mit Seinen Gaben (Atem, Leben, neuer Tag) versorgt, von denen die größte der Glaube an IHN ist.

Bescheidenheit bedeutet, dass man sowohl schlechten als auch guten Dingen keine Bedeutung mehr beimisst, da man ihre Illusion erkannt hat. Dadurch wird man in Prüfungen immer standhafter und geduldiger.

Wer bescheiden ist, ist genügsam und zufrieden mit einem Leben in Einfachheit und Schlichtheit, da Gott in seinem Herzen der größte Schatz ist.

Bescheidenheit schützt vor den Versuchungen des Anti-Gottes, der einen in Mangel und Abhängigkeit ziehen möchte. Ein hoher Lebensstandard ist keine Garantie für eine gute Gottesverbindung, eine hohe Schwingung oder gar den Aufstieg zu Gott.

  1. Enthaltsamkeit

Gott selbst enthält sich durch seine hohe Schwingung automatisch von allen Dingen, die anti-göttlich, nieder und unrein sind. Er ist die höchste Reinheit.

So sollten sich Seine Geschöpfe von den niederen, unreinen, anti-göttlichen Sinnengenüssen und Trieben fernhalten, um stattdessen ein hochwertiges, tugendhaftes Leben zu führen.

Der Enthaltsame führt ein 3D-fernes Leben in höheren Dimensionen, das frei von den niederen Energien der 3. Dimension und L’Egoland ist. Er enthält sich den Versuchungen der Maya, die ihn an die Inkarnationskette und karmische Verstrickungen binden, und strebt nach einem Leben in jenseitigen Ebenen, d.h. in Gott.

Der spirituelle Meister Mohammed sagte: „Sei in der Welt wie ein Fremder oder (wie) einer, der einen Weg zurücklegt.“

Besonders hellsichtige Menschen können die Präsenz der sieben Tugenden in der Seele eines Menschen sehen und analysieren. In den meisten Wesen der 3D-Welt von L’Egoland sind die sieben Tugenden nur schwach ausgeprägt, stattdessen herrschen die 7 Todsünden vor. Dementsprechend groß ist das Ego bei den meisten Menschen.

Gott AMA selbst ist die höchste Tugendhaftigkeit. Der Anti-Gott dagegen ist die höchste Sündhaftigkeit. Je nachdem, welchen Aspekt der Mensch in sich stärkt (Ego oder Gotteslichtfunke) wendet er sich Gott oder dem Anti-Gott zu. Wer eines Tages zu Gott AMA zurückkehren möchte, muss in seiner Seele tugendhaft und rein werden.

Der Weg zur Tugendhaftigkeit und Reinheit für über die Beherrschung und Neutralisierung des Egos und seiner fünf Wurzeln des Übels. Dazu ist es erforderlich, dass das Wesen lernt, die Andockstellen für die anti-göttlichen Strahlen zu kontrollieren und bewusst zu schließen, damit die sieben Todsünden nicht mehr auf fruchtbaren Boden fallen und aufgehen können.

Danach kann mit der Stärkung des Gotteslichtfunkens über die sieben göttlichen Tugenden begonnen werden. Dies ist kein einfacher Weg, da er im Gegensatz zu der vorherrschenden Ego-Schwingung der 3D-Welt von L’Egoland steht und der Anti-Gott nichts unversucht lassen wird, um Dich davon abzuhalten. Aber mit Beharrlichkeit, Ausdauer und Selbstdisziplin wirst Du letztendlich zurück zu Gott AMA und Deinem reinen Selbst gelangen.

 

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