Gleichzeitig müssen die Wurzeln des Göttlichen gestärkt werden, damit sie nach und nach die 5 Kleshas/Wurzeln des Leides und ihre Ableger ersetzen können. Wie es einen Baum der 5 Kleshas gibt, gibt es auch einen Baum des Göttlichen. Durch diesen ist das SGW mit Gott verbunden und wird von der göttlichen Führung über seine Seele und seinen Geist gesteuert. Sein Haupt-Stamm ist die Wurzel der Unverblendung, auch Weisheit genannt. Aus ihr entstehen die 4 Äste der Selbstlosigkeit/Einheit mit Gott, die Gierlosigkeit, die Hasslosigkeit/Liebe und die Angstlosigkeit/Vertrauen. Diese unterteilen sich wiederum in 20 Kinder bzw. Ableger:

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Anders als aus den Wurzeln des Leides und ihren Ablegern entsteht aus den Wurzeln des Göttlichen und ihren Ablegern kein Karma, auch kein positives Karma. Positives Karma findet sich ebenfalls in den Karma-Ketten-Reihen der Wurzeln des Leides, denn es ist polarer Natur und dem weißen Ego zuzuordnen. Es ist nicht neutral. Aus den Wurzeln des Göttlichen und ihren Ablegern bilden sich vielmehr göttliche Früchte, die das Wesen mit Gott und den göttlichen Dimensionen verbinden und bereichern. Sie führen zur Erleuchtung, Freiheit und ewigen Einheit mit IHM.