Tugend 4: Stärke

Stärke ist gleichbedeutend mit Kraft. Dabei kann es sich um eine physische, eine psychische oder eine geistige Kraft handeln. Stärke hat auch sehr viel mit Standhaftigkeit, Stabilität, Ausdauer, Entscheidungs- und Durchsetzungsfähigkeit zu tun.

Man kann stark sein im Glauben, stark sein im Nehmen, stark sein im Vertrauen, stark sein im Herzen, stark sein in schweren Lebenssituationen, stark sein in der Verwirklichung eigener Ziele, stark sein gegenüber Angriffen und Verlockungen und diesen nicht erliegen, stark sein im Umgang mit anderen, stark sein im Angesicht von Leid usw.

Stärke ist das Gegenteil von Schwäche. Jemand kann stark sein im Vertrauen auf eine höhere Macht und Kraft, die ihn führt, oder er kann schwach sein. Wenn er stark ist, geht er seinen Weg weiter, ohne zu zaudern und zu zögern; wenn er schwach ist, kommt er auf seinem Weg nicht recht weiter, weil er immer wieder zaudert und zögert, ob er auch das Richtige tut.

Bei einem schwachen Menschen ist die Entscheidungskraft, die Spannkraft, die Durchsetzungskraft, die Konsequenz und die Sicherheit schwach ausgeprägt oder gar nicht vorhanden. Der eine ist wie ein starker Baum in der Natur, der andere wie ein Grashalm.

Wenn man von einem Menschen als „Schwächling“ spricht, so ist eindeutig, dass dieser Mensch keine oder nur eine geringe Stärke besitzt, um Lebenssituationen erfolgreich zu bewältigen. Man sagt auch, ihm fehlt Rückgrat, Durchhaltevermögen oder Stehvermögen.

Es gibt drei Arten von Stärke:

1. die Ego-Stärke: des weißen oder des schwarzen Egos.

2. die hohes Selbst-Stärke (SGW-Stärke) in Verbindung mit der göttlichen Quelle, auch göttliche Stärke genannt.

3. Die Erdenselbst-Stärke.

Das weiße Ego bezieht seine Stärke aus der polaren weißen Seite und das schwarze Ego bezieht seine Stärke aus der polaren schwarzen Seite. Dies kann sich verstärken in einer Weiß-Magie oder in einer Schwarz-Magie, bei der die Magier, die jeweilige polare Seite im Extrem übersteigert und verzerrt haben, so dass sie keinen polaren Gegenpart mehr hat. Es gibt viele Menschen in dieser Welt, die unwissentlich Weiß-Magie oder Schwarz-Magie praktizieren, wodurch sie immer polarer werden und von ihrer göttlichen SGW-Stärke abgeschnitten sind.

Bei der Ego-Stärke handelt es sich um eine Pseudo-Stärke. Sie ist eine künstlich aufgeblähte Stärke, die einem Luftballon gleicht. Sie ist nicht wirklich stabil. Sie bricht in dem Moment zusammen, wenn das Ego einen Einbruch erleidet, z.B. durch einen Misserfolg, ein Hindernis oder eine herben Verlust.

Bei der Stärke des hohen Selbst (SGW) in Verbindung mit der göttlichen Quelle (Gott und/oder die Spirituellen Meister) ist stets die göttliche Stärke im Spiel. Dies ist die wahrhafte Stärke. Wenn ein Mensch in der göttlichen Stärke ist, kann ihm nichts etwas anhaben. Dann ist er fest im Vertrauen, fest im Glauben, fest im Wissen, dass er das, was er sich vorgenommen hat (und was seinem göttlichen Auftrag entspricht) auch bewältigen kann – und zwar gemäß dem göttlichen Plan und Willen.

Wer in der göttlichen Stärke ist und aus dieser heraus agiert, geht seinen Weg fest, beharrlich und konsequent; er lässt sich nicht durch Bemerkungen oder Kritiken seiner Mitmenschen von seinem Weg abbringen. Auch hegt er keine Zweifel, ob sein Weg richtig ist, sondern er ist absolut standhaft und im Vertrauen, dass alles so richtig ist wie es ist. Die „Seitenhiebe“ seiner Mitmenschen wehrt er mit der göttlichen Stärke ab. Er ist wie ein Fels in der Brandung, den die rauen Wellen umspülen, ohne ihn auch nur einen Zentimeter bewegen zu können.

Die göttliche Stärke baut auf der Niyama Tapas auf, welche Selbstdisziplin, Selbstbeschränkung, Askese, aber auch innere Stärke bedeutet. Tapas ist also die Grundvoraussetzung, dass man in die göttliche Stärke gelangen kann. Tapas lehnt sich von seiner Energie her an den Typ des göttlichen Kriegers und Helden an. Göttliche Stärke erfordert auch eine Herzenskraft, denn ohne Liebe kann man nicht stark sein. Wer sich selbst nicht liebt, kann nicht stark sein, da er keinen Zugang zu seinen Stärken, Talenten und Fähigkeiten hat. Wer stark ist und sich selbst liebt, sieht sich nicht als Opfer, denn er kann jederzeit ändern, was ihn daran hindert ein erfülltes, göttliches Leben zu führen.

Die göttliche Stärke spielt sich nicht nur auf physischen Ebene ab, sondern auch auf der Ebene der mentalen Ebene, d.h. der Ebene der Gedanken. Durch positive Gedanken setzt man die göttliche Stärke in sich um und realisiert seine göttlichen Ziele. Durch negative Gedanken schneidet man sich von seiner göttlichen Stärke ab und blockiert seinen gesamten Weg.

Es gibt einen weisen Spruch zur Stärke, der lautet: „Lass mich nicht bitten um Schutz vor Gefahren, sondern um den MUT, ihnen die Stirn zu bieten. Lass mich nicht bitten um Stillung meines Schmerzes, sondern um die Herzenskraft, ihn zu bezwingen. Lass mich nicht ausschauen nach Verbündeten auf dem menschlichen Schlachtfeld des Lebens, sondern nach meiner eigenen göttlichen Stärke. Lass mich nicht in zitternder Furcht nach Erlösung lechzen, sondern hoffen, durch Geduld und Selbstdisziplin meine Freiheit zu gewinnen.“

Ein Wesen, das in göttlicher Stärke ist, besitzt Entscheidungsfreude und Entscheidungsfähigkeit. Es hat eine große innere Ausdauer und gibt nicht bei jeder möglichen Ablenkung oder einem Angriff der anti-göttlichen Seite leichtherzig auf. Es lenkt seine schöpferische Energie auf die göttlichen Ziele und Aufgaben. Es erkennt seine eigenen schädigenden Ego-Muster und wandelt diese in göttliche, förderliche und stärkende Strukturen. Es setzt mit Mut und Konsequenz das um, was die göttliche Führung von ihm verlangt und für sein Leben vorgesehen hat.

Im Sanskrit wird die göttliche Stärke auch Bala genannt. Sie bedeutet nicht nur Stärke, sondern auch göttliche Macht, Ausdauer und seelische und geistige Gesundheit. Sie ist die Ausrichtung auf die göttlichen Tugenden und Wurzeln des Göttlichen, durch die man deren göttliche Kraft und positiven Qualitäten im Leben erlangt. Dies ist der wichtige Schlüssel, um ein bewusstes, reines SGW zu entwickeln, das voll göttlicher Freundlichkeit und Mitgefühl ist. Gleichzeitig ist der Geist neutral und frei von den polaren Energien. Er ist stark in seiner göttlichen Quelle schwingend und die unendliche göttliche Energie steht ihm zur Verfügung.

In den Yoga-Sutren des Patanjalis, 3, 25, steht geschrieben: „Richtet man sich auf die Stärke eines Elefanten oder auf die Kräfte einer Gottheit oder eines Spirituellen Meisters aus, so erwirbt man deren Fähigkeiten und man wird göttlich stark.“ Man wird dann eins mit Shakti, der göttlichen Ur-Energie des Universums bzw. der göttlichen, weiblichen Urkraft, die auch „göttliche Stärke“ heißt.

Wie viele Menschen sind ängstlich, unsicher und schwach anstatt stark, sicher und stabil! Sie zweifeln an ihren Gedanken, an ihren Ideen, an ihren Entscheidungen und ihren Vorhaben. Sie haben Angst, dass sie etwas falsch machen und sich Ärger oder Probleme einhandeln. Diese Menschen haben weder eine Ego-Stärke noch eine Hohes-Selbst-Stärke. Sie stecken am liebsten den Kopf in den Sand und hoffen, dass ihnen ein anderer sagt, was sie tun sollen, oder ihnen womöglich sogar die Entscheidung abnimmt. Sie sind wie Grashalme im Wind, die hin und her bewegt werden und sich am liebsten auf die Seite beugen, wo sie glauben Hilfe zu finden.

In jedem Menschen ist sowohl Stärke wie auch Schwäche vorhanden – je nach Typ mehr Stärke und weniger Schwäche oder mehr Schwäche und weniger Stärke. So fühlen sich auch alle Menschen hin und her gerissen zwischen stark sein und schwach sein. Mal herrscht das eine vor, mal das andere.

Die polare Stärke hat nichts mit der göttlichen Stärke zu tun. Die göttliche Stärke steht über der polaren Stärke und Schwäche, d.h. der Mensch hat sich über beide erhoben und ist in die göttliche = neutrale Stärke eingetreten. Wer in der neutralen, göttlichen Stärke ist, muss weder sich selbst noch anderen beweisen, wie stark er ist. Er muss auch nicht seine Schwäche verstecken bzw. überspielen, indem er Stärke vortäuscht. Er ist wahrhaftig stark.

Es verhält sich wie bei einem Fels in der Brandung. Ist ein Mensch zu einem Fels in der Brandung geworden, können ihm selbst die stärksten und höchsten Wellen nichts anhaben. Ist der Mensch hingegen ein Stein, so ist er ein Spielball der Wellen, die ihn hin und her werfen.

Wer in der göttlichen Stärke ist, fühlt sich nicht nur stark und sicher, sondern ist frei von Furcht vor den hohen Wellen der wilden Brandung. Wer in der göttlichen Stärke ist, fühlt in sich eine tiefe Liebe zu Gott, zu seinem spirituellen Meister, zu seinem Auftrag, zu seinem Leben, zu allem-was-ist. Diese Liebe ist verbunden mit einer beständigen Freude, der Freude am Dienen, der Freude am Tun, der Freude am Sein. Zu Liebe und Freude gesellt sich Vertrauen. Vertrauen darin, dass die Impulse oder Visionen, die man erhält, auch von der göttlichen Führung stammen und damit dem göttlichen Plan und Willen entsprechen. So bilden Liebe, Freude und Vertrauen eine innere Kraft, eine Stärke, die sich verwirklichen und materialisieren möchte.

Wer so mit der göttlichen Stärke lebt und wirkt, fühlt sich geführt, fühlt sich auf dem richtigen Weg, fühlt eine feurige Dynamik im Herzen, fühlt sich als Werkzeug der göttlichen Mächte und Kräfte, die sich durch ihn ausdrücken möchten. Er ist nicht mehr der schwache Mensch, der zögert und zaudert, sondern er ist ein Diener Gottes bzw. der Spirituellen Meister. Sie geben ihm die göttliche Stärke, damit er seinen göttlichen Dienst ausführen kann.

Ein Mensch, der nur die menschliche, polare bzw. Ego-Stärke kennt, hat keine Ahnung davon, wie stark die göttliche Stärke ist: Sie ist wie ein brodelnder Vulkan, wie ein gigantischer Tsunami, wie ein Mega-Turbo. Wenn die göttliche Stärke in einen Menschen einfährt, hat er das Gefühl, von glühender, brodelnder Lava erfüllt zu werden. Sein Lebensmotor wird von einem Mega-Turbo angeturnt und erzeugt ihn ihm eine übermenschliche Kraft, Dynamik und Geschwindigkeit. Es kann eine so große Stärke in ihm entstehen, dass er glaubt, die Erde aus den Angeln heben zu können.

Wenn ein Mensch in der göttlichen Stärke lebt, wirkt er auf seine Mitmenschen manchmal unmenschlich, hart und gefühllos. Dies ist jedoch nicht richtig, denn es handelt sich dabei nicht um eine Ego-Unmenschlichkeit, Ego-Härte und Ego-Gefühllosigkeit, wie sie mit der Ego-Stärke einhergehen. Im Herzen eines Menschen, der in der göttlichen Stärke lebt, ist keine Bosheit, Gemeinheit oder Berechnung, sondern eine gute, friedfertige und gerechte Gesinnung.

Wo göttliche Stärke am Werke ist, wird das, was mit ihr verbunden ist, zu einer großen, allumfassenden Kraft. Aus einer simplen Liebe wird eine starke Liebe, die fest zu einer Sache oder einem Menschen steht. Aus einer einfachen Idee wird ein starkes Projekt, das andere überzeugt und motiviert. Aus einem kleinen Vorhaben wird eine große Sache, die gleich einer Tsunami-Welle alles mitreißt.

Göttliche Stärke verleiht die Kraft, bei einer Sache zu bleiben, zu jemandem zu stehen, etwas durchzuziehen – auch gegen den Widerstand von Mitmenschen oder der Gesellschaft; sie verleiht die Kraft, eine Entscheidung zu treffen und diese nicht über den Haufen zu werfen, auch wenn Zweifel aufkommen oder gesät werden; sie verleiht die Kraft, sich gegen den Mainstream zu stellen und einen anderen Weg zu gehen, auch wenn damit Unannehmlichkeiten verbunden sind.

Stärke und Mut sind Geschwister. Wer in der göttlichen Stärke lebt, wird auch immer Mut haben. Beides sind große Kräfte, die ihre Quelle in den himmlischen Sphären haben und nicht in den Dimensionen der Ego-Welten.

Wer im Bewusstsein der göttlichen Stärke lebt, weiß, dass alles in den Händen der höchsten Macht und Kraft dieses Universums liegt, die manche auch „Gott“ nennen. Er weiß es nicht nur, sondern er vertraut auch darauf. Und er dient dieser höchsten Macht und Kraft, mehr noch, er unterwirft sich dieser höchsten Macht und Kraft und wird ein Gefäß oder ein Werkzeug dieser höchsten Macht und Kraft. Dadurch öffnet er sich der göttlichen, neutralen Stärke, die in ihn einfließt und durch ihn in diese Welt fließt.

Solange ein Mensch polar ist, solange er im polaren Bewusstsein von „Gut“ und „Böse“ lebt, im polaren Zustand von „Liebe“ und „Nichtliebe/Hass“, von „Fülle“ und „Mangel“, von „Gesundheit“ und „Krankheit“, kann er nicht in der göttlichen, neutralen Stärke sein. Statt dessen lebt er im polaren Bewusstsein von „Stärke“ und „Schwäche“ und wird er immer zwischen beiden Polaritäten hin und her schwanken. Im einen Moment wird er sich stark fühlen, im nächsten Moment schwach. So lebt er im ständigen Wechselbad zwischen Stärke und Schwäche. Es ist so, als trete er einmal aufs Gaspedal, um im nächsten Moment auf die Bremse zu treten. So kommt der Mensch nicht wirklich voran, sondern bremst er sich immer wieder aus.

Erst wenn er sich über beide Polaritäten erhebt und in die Dimension der göttlichen, neutralen Stärke eintritt, wird er das Wunder erleben, in einen immerwährenden Zustand von Stärke einzutreten, der jenseits aller Schwäche liegt. In dieser Dimension herrscht immer Kraft, Dynamik und Fluss, denn nichts anderes ist dieses Universum als ewige Energie, Dynamik, Fluss, Bewegung, Schwingung.

Stärke kann man sich nicht „anziehen“ wie ein Kostüm. Das wäre der Fall, wenn ein Mensch in der Ego-Stärke lebt. Wahre Stärke kann nur dann in einem Menschen sein, wenn er das entsprechende Bewusstsein hat. Unser Bewusstsein entscheidet, in welcher Dimension wir leben. Wer in der 3. Dimension bzw. in der Minus-3. Dimension lebt, also im Ego-Bewusstsein bzw. Egoismus-Bewusstsein ist, kann nur mit der Ego-Stärke operieren. Nur wer fähig ist, in höheren Dimensionen, primär in der 6. und 7. Dimension, zu leben, kann in die göttliche, neutrale Stärke eintreten und mit dieser agieren. Da in diesen Dimensionen das Ego und damit das Ego-Bewusstsein nicht aktiv bzw. vorhanden sind, sieht man die Welt und das Leben aus einer übergeordneten, zeit- und raumlosen, allumfassenden, neutralen Sicht. Zudem ist man mit „Gott“ und den Spirituellen Meistern und ihren Kräften sowie ihrer Weisheit verbunden, für die man in der Welt lebt und agiert, in der man inkarniert ist.

Neben der polaren Ego-Stärke gibt es noch die anti-göttliche Stärke, die besonders von den anti-göttlichen Mitarbeitern und schwarzen Engeln, zur Perfektion aufgebläht wurde. Sie basiert nicht auf den Wurzeln des Göttlichen, sondern auf den Wurzeln des Leides und produziert Hass, Schmerz und Unfrieden. Wer in den Minus-Dimensionen schwingt, hat automatisch Zugang zu dieser anti-göttlichen Stärke und kann sie in seiner Verblendung leicht für die göttliche Stärke halten. Dies ist jedoch ein Irrtum, denn die göttliche Stärke basiert auf der Liebe und kommt aus dem Herzen. Sie ist weich und warm und doch voll göttlichem Feuer, wohingegen die anti-göttliche Stärke gnadenlos, kalt, unbarmherzig und narzistisch ist.

Göttliche, neutrale Stärke ist ein Attribut eines in der 6. oder 7. Dimension lebenden bzw. verankerten SGW-Menschen, der eine gute und starke Verbindung zu seiner göttlichen Quelle und Führung hat. An dem Wechselspiel zwischen Stärke und Schwäche erkennt man, in welcher Dimension ein SGW-Mensch lebt bzw. verankert ist. Wer immer wieder Schwäche empfindet und zeigt, ist noch nicht in die 6. und 7. Dimension eingetreten. Jedoch kann es sein, dass er sich schon temporär dort aufhält und dann auch temporäre Zustände von göttlicher, neutraler Stärke hat. Diese sind allerdings nicht beständig, so dass der Mensch immer wieder zurück in die Schwäche fällt.

Göttliche Stärke bedeutet auch, in der Balance zu sein. Man ist in der inneren Mitte und schwankt weder zur einen polaren noch zur anderen polaren Seite.

Neben der göttlichen, neutralen Stärke gibt es noch die Stärke eines bewussten Erdenselbst-Menschen. Ein bewusster Erdenselbst-Mensch ist mit Mutter Erde, den Erdgöttern, den Naturgeistern und seiner Erd-Ahnenstruktur verbunden, und damit mit der Gottheit, aus der seine Erd-Ahnenstruktur stammt. Durch einen solch bewussten Erdenselbst-Menschen kann sich die Gottheit der Erd-Ahnenstruktur ausdrücken und mit ihren Kräften wirken. Sie verleiht ihrem Nachfahren besondere Kräfte. Mit diesen Kräften kann der Erdenselbst-Mensch seine Aufgaben, die er für die Gottheit und seine Ahnenstruktur ausführt, wesentlich gezielter und kraftvoller ausführen.

Die Stärke des Erdenselbst-Menschen ist eine Unterstruktur der göttlichen, neutralen Stärke. Sie ist nicht polar, sondern ebenso neutral wie die göttliche Stärke. Auch hat sie mit der Ego-Stärke nichts zu tun. Die Ego-Stärke ist Teil der Ego-Welt. In der Ego-Welt gibt es keine andere Stärke als die Ego-Stärke. Somit ist weder die göttliche Stärke noch die Erdenselbst-Stärke in der Ego-Welt vorherrschend bzw. vorhanden. In dieser Ego-Welt ist ausschließlich die Ego-Stärke vorherrschend bzw. vorhanden.

Die göttliche Stärke und die Erdenselbst-Stärke stehen weit über der Ego-Stärke. Die Stärke des Egos, mag sie noch so aufgebläht sein und imposant wirken, ist gegenüber der göttlichen Stärke und der Erdenselbst-Stärke ein Zwerg.

Wenn ein Mensch/SGW im Bewusstsein und im Zustand der göttlichen Stärke bzw. der Erdenselbst-Stärke lebt und agiert, wird er jedes Ego-Wesen, das nichts anderes kann als mit seiner Ego-Stärke zu agieren, in die Knie zwingen. Denn von allen Stärken ist die Ego-Stärke die schwächste Stärke, während hingegen die göttliche, neutrale Stärke die höchste Stärke ist. Wo sie wirkt, bezwingt sie alles.

Gefällt Dir dieser Text? Teile ihn & folge uns!
Facebook
Facebook
Google+
Google+
http://hermes-trismegistos.com/tugend-4-staerke/
YouTube
YouTube