Kapitel 5: Universumsspielthema LIEBE

Der Ursprung der Universumsqualität LIEBE liegt im Universumslenkerengel AMA, denn diese Wesenheit ist im Sein der höchsten Liebe. Das Sein der höchsten Liebe bedeutet, dass dieses Wesen in der höchsten Liebe „brennt“, wobei es sich um kein physisches Feuer handelt, sondern vielmehr um ein hochfrequentes Kraftwerk der LIEBE und um ein hochfrequentes Bewusstseinsfeld der LIEBE. Diese Wesenheit ist eine immerwährende glühende Sonne der LIEBE.

Die höchstmögliche und höchst frequente Liebe im Universum AMA, die erreicht werden kann bzw. die existiert, ist die GÖTTLICHE LIEBE. Diese herrscht im höchsten Schwingungs- und Bewusstseinsfeld dieses Universums, der 7. Dimension, die man auch die göttliche Dimension nennt, da sie dem Herzzentrum Gottes am nächsten ist.

Wenn ein Wesen seinen Inkarnationszyklus in diesem Universum startet, ist es in Sachen LIEBE bei Null. Wenn es seinen Inkarnationszyklus beendet, muss es in Sachen LIEBE in die 7. Dimension „aufgestiegen“ sein.

Mit der Erschaffung des Anti-Gottes entstand der Gegenpol von der LIEBE, der von der Nichtliebe über die Hassliebe bis zur äußersten Polarität, dem HASS reicht. Anstatt den Weg der Liebe zu gehen, gehen die Wesen, die sich dem Anti-Gott zuneigen, den Weg des Hasses. Ein Wesen, das in der Welt des HASSES lebt, befindet sich mit seinem Bewusstsein in Minus 7. Dimension, das ist die „Hölle“, der Vorhof zum Anti-Gott.

Alle Wesen können in ihren Inkarnationen erfahren, was LIEBE ist und was Nichtliebe oder HASS ist. Jeden Tag, jeden Moment erleben sie Situationen, in denen sie das eine oder das andere experimentieren und erfahren können. Sie haben einen Filter, mit dem sie jede Situation und jedes Befinden in LIEBE oder HASS einordnen können. Sie sagen: „Das mag ich“, oder: „Das mag ich nicht“. Sie sagen: „Den/die mag ich“, oder: „Den/die mag ich nicht“, und sie sind sich zumeist nicht bewusst, dass dies schon die Grundform von LIEBE bzw. NICHTLIEBE/HASS ist. So leben sie im permanenten Spannungsfeld der Kräfte LIEBE und NICHTLIEBE/HASS. Es gibt keine Situation, keine Begegnung, keine Beziehung, die nicht ständig dieser Wertung und Katalogisierung unterworfen wäre.

Die Menschen sind glücklich, wenn sie angenommen werden, wenn man ihnen freundliche Worte entgegenbringt, wenn man ihnen Sympathie bekundet nach dem Motto: „Ich mag dich, ich finde dich nett“. Dies löst bei ihnen gute Gefühle und Freude aus, es tut ihnen gut. Und was dem Menschen gut tut, das möchte er wiederholen und wieder erleben. So sucht er die Wiederbegegnung mit Menschen oder Situationen, in denen er diese Gefühle wieder erleben kann. Daraus lernt und erkennt er, wie schön und erhebend Liebe ist, aber auch zu welchen Verwicklungen, Tragödien und Gefahren-situationen es durch Liebe kommen kann, insbesondere dann, wenn Egoismus, Triebhaftigkeit und Todsünden im Spiel sind.

Wenn Menschen abgelehnt werden, wenn man sie beschimpft oder gar abwertet nach dem Motto: „Ich mag dich nicht, du bist mir zuwider“, dann löst dies bei ihnen ungute Gefühle, Ärger oder Traurigkeit aus. Und da der Mensch dies nicht mehr wiederholen und erleben möchte, wird er alles tun, um nicht mehr in eine solche Situation zu gelangen: eine Beziehung beenden, sich anderen nicht mehr öffnen, seine Zuneigung dosieren, der Freundlichkeit von anderen nicht mehr trauen usw.

So ist es mit der Liebe innerhalb des Spannungsfeldes der polaren Kräfte LIEBE und HASS. Das eine zieht an (Liebe), das andere stößt ab (Hass). Das eine will geben (Liebe), das andere will nehmen (Hass). Das eine will teilen (Liebe), das andere will für sich behalten (Hass). Das eine will fördern (Liebe), das andere will zerstören (Hass). Das eine will versöhnen (Liebe), das andere will streiten (Hass). Das eine will ein gleichberech-tigtes Miteinander (Liebe), das andere will Macht über den anderen (Hass). Und so wechseln die Wesen ständig zwischen den Polaritäten hin und her – einmal sind sie mehr der einen Seite zugeneigt, ein anderes mal mehr der anderen Seite. Einmal sind sie Opfer, einmal sind sie Täter, und dann wieder umgekehrt. So schwanken sie ständig zwischen Liebesfreud und Liebesleid. Die heiß ersehnte und begehrte immerwährende Liebe erreichen sie dadurch nicht und so bleiben sie immer wieder enttäuscht und frustriert zurück.

Dieses Spiel der LIEBE und des HASSES läuft solange bis die Wesen genug haben von diesem ewigen Hin und Her. Sie sagen sich: „Es muss doch eine Liebe geben, die außerhalb dieses Spielfeldes existiert, eine Liebe, der man vertrauen kann, der man sich öffnen kann, der man sich hingeben kann, die man fließen lassen kann und die beständige Glückseligkeit bringt.“ Und sie fragen sich: „Wo ist diese Liebe, wo finde ich sie und wie erkenne ich diese Liebe?“ Es ist eine Ahnung in ihnen, dass es diese Liebe gibt, und so machen sie sich eines Tages auf, diese Liebe zu suchen und zu finden . Ihr Weg führt sie dabei von den niederen, begrenzten Dimensionen der Liebe in höhere, erweiterte Dimensionen.

Sie fahren vielleicht ans Meer, an einen idyllischen Platz, setzen sich auf die Klippen und schauen dem ständigen Spiel der Wellen zu, die ans Ufer rollen und sich an den Klippen berstend brechen. Sie spüren die Naturgewalten, die dabei freigesetzt werden. Nichts als nur tosende Wassermassen, keine Menschen, keine Häuser, nur Natur um sie herum. Und sie schauen über das Wasser bis hin zum Horizont, welch ein berührendes Naturerlebnis. Sie werden sich der Größe des Planeten Erde bewusst, der Kraft der Elemente, sie treten ein in einen mystischen Zustand, werden herausgehoben aus der Begrenztheit ihres Bewusstseins, treten ein in ein kosmisches Bewusstsein und plötzlich geschieht das Wunder: sie spüren einen Feuerstrahl, der in ihr Herz schießt, eine starke Energie, die sich in ihnen ausbreitet, einen Zustand der höchsten Freude und Glückseligkeit, so wie sie es noch nie erlebt haben. Der Strahl der göttlichen Liebe hat sie getroffen, ist in sie eingeschossen und breitet sich wie ein Feuer in ihrem Inneren aus. Kein Mensch hat das bewirkt, einzig und allein die Macht und Kraft eines himmlischen Wesens hat das bewerkstelligt: ein Engel Gottes hat den Pfeil der göttlichen Liebe in ihr Herz geschossen und das Feuer entzündet.

Wer einmal dieses höchste Macht und Kraft der Liebe, dieses Feuer der Liebe in sich erlebt hat, und den Unterschied zur menschlichen und niederen Liebe kennen gelernt hat, erkennt den Unterschied zwischen beiden: das Feuer der göttlichen Liebe ist vergleichbar mit einer Sonne, die menschliche, niedere Liebe ist vergleichbar mit einem entzündeten Streichholz. Der glühende Feuerball brennt und brennt, das kleine Flämmchen des Streichholzes geht immer wieder aus und muss ständig neu entzündet werden, um schon nach einem kurzem Moment wieder auszugehen.

Menschliche Liebe spielt sich auf allen Ebenen ab, primär aber im Verstand und in den Gefühlen, und ganz besonders in der Sexualität. Göttliche Liebe hingegen spielt sich primär im Herzen bzw. im Herz-Chakra, dem Zentrum des Universums-Menschen, ab. Wenn der Mensch ein aktiviertes und brennendes Herz-Chakra hat, kann er sich mit dem Herzzentrum der Erde und weiter mit dem Herzzentrum dieses Universums verbinden und in das Herzenergie-Meer (Meer der göttlichen Liebe) eintauchen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Herzenergie und Liebe, die das Wesen empfindet, in reinster und höchster Frequenz ist. Eine solche Liebe muss frei sein von Verlangen, Begierden und Trieben sowie von den Wurzeln des Übels und Todsünden. Aus diesen Niederungen hat sich die Liebe erhoben, hat ihre Schwingung und ihre Frequenz angehoben, hat ihr Bewusstsein erweitert, und ist frei von menschlichen Belangen. Diese Liebe will nichts, fordert nichts, verlangt nichts, sie will nur fließen, will nur sein, will sich einem höheren Ganzen schenken. Ein menschlicher Partner ist dazu nicht notwendig.

Über diesen Zustand der Liebe gehen diejenigen Wesen hinaus, die den Engels-hierarchien Gottes oder der Spirituellen Meister angehören und die im Auftrag ihrer Quelle in diesem Universum aktiv sind. Engelswesen – ob inkarniert oder nur kurzzeitig materialisiert – sind geballte, komprimierte göttliche Liebe, göttlicher Frieden und göttliches Licht in höchster Frequenz und höchster Schwingung. Sie lenken die Strahlen Gottes bzw. ihres Spirituellen Meisters, sind somit Strahlenlenker, und bringen die Strahlen gemäß ihrem Auftrag in bestimmte Welten, zu bestimmten Orten oder auch zu Menschen.

Je nachdem, wo Engelswesen ihren Auftrag im Universum ausführen, können sie auch „fallen“, insbesondere dann, wenn sie in sehr gottfernen Bereichen aktiv sind, wo der Anti-Gott sein Reich hat und die Todsünden sehr stark sind. Der Prozess des Fallens bedeutet, dass die Schwingung und Frequenz der Engelswesen absinkt – hierbei reicht es, wenn sie von der Plus 7. Dimension (göttliches Bewusstsein) in die Plus 3. Dimension (Ego-Bewusstsein) abfallen, denn von dort ist der Weg hinunter in die Minus-Dimension nicht mehr weit. Im Dunklen Zeitalter, das im Ausklingen ist, aber immer noch besteht, sind sehr viele Engelswesen „gefallen“.

Solche „gefallenen“ Engelswesen haben alles verloren: ihre reine Schwingung, ihre brennende Herz- und Liebe-Frequenz-Energie, ihr Bewusstsein über ihren Auftrag, ja auch über all ihre Engelsfähigkeiten. Sie spüren jedoch ständig, dass sie anders sind als andere Wesen, und separieren sich oft von anderen Menschen und der Welt, zu der sie sich nicht richtig zugehörig fühlen. Aus Angst vom Anti-Gott gefangen und energetisch ausgesaugt zu werden (Engels-Energie/Licht ist eine Delikatesse für den Anti-Gott), verschließen sie zumeist ihr Herz-Chakra gänzlich. Dieser Schutzmechanismus führt jedoch zu einer Blockade, in der sie sich noch weiter von der göttlichen Energie abschneiden, die über das Herz herein möchte.

Bei Engelswesen muss das Herz-Chakra offen sein und die göttliche, brennende Herzliebe muss herausfließen. Da sie jedoch durch ihren „Fall“ in der Regel anti-göttliche Eigenschaften, wie z.B. Hochmut, Gier, Egoismus usw. angenommen haben, sind diese der Hinderungsgrund, warum sie blockiert und isoliert sind.

Erst wenn diese „gefallenen“ Engelswesen sich wieder demütig vor ihrer Quelle, dem Universumslenker-Engel niederwerfen und sich aus den Niederungen des Anti-Gottes in die Höhen des Herzzentrums zurückbeamen, können sie wieder eins werden mit der höchsten göttlichen Schwingung und Frequenz. Dann ist der Weg für sie wieder offen ins Herzzentrum dieses Universums, wo die Wohnstatt der Universumsengel ist.

Wenn sich ein „gefallener“ Engel wieder nach „oben“ beamt, ist dies ein Anblick sondersgleichen: der gefallene Engel wird durch die göttlichen Mächte und Kräfte gereinigt, wobei der energetische „Schmutz“, der sein Engelskleid beschwert und ihn niedergedrückt hat, abfällt. Dadurch lösen sich auch die Fesseln, durch die der Engel in niederen Dimensionen angekettet war. Die verklebten, riesigen „Engelsflügel“ beginnen sich wieder zu entfalten bis sie ihre ganze stattliche Größe erreicht haben. Der Engel beginnt nun wieder im Licht Gottes zu leuchten und zu strahlen, wobei seine Frequenz immer höher wird und sein Licht immer gleißender wird. Sein Herz-Chakra öffnet sich und stellt die Verbindung zum Herz-Zentrum dieses Universums her. Wie Feuerbälle schießt es in sein Herz-Chakra ein und es beginnt darin das Feuer der höchsten Liebe zu lodern. Langsam erhebt er sich erhebt sich in die Lüfte, um wieder in seine himmlische Heimat zurückzufliegen.

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