Kapitel 4: Universumsspielthema FRIEDEN

Der Ursprung der Universumsqualität FRIEDEN liegt im Universumslenkerengel AMA, denn diese Wesenheit ist im Sein des höchsten Friedens. Das Sein des höchsten Friedens bedeutet, dass dieses Wesen im höchsten Frieden „brennt“, wobei es sich um kein physisches Feuer handelt, vielmehr um ein hochfrequentes Kraftwerk des FRIEDENS und um ein hochfrequentes Bewusstseinsfeld des FRIEDENS.

Der höchstmögliche Frieden in diesem Universum, der erreicht werden kann bzw. der existiert, ist der GÖTTLICHE FRIEDEN. Dieser herrscht im höchsten Schwingungs- und Bewusstseinsfeld dieses Universums, der 7. Dimension, die man auch die göttliche Dimension nennt, da sie dem Herzzentrum Gottes am nächsten ist.

Wenn ein Wesen seinen Inkarnationszyklus in diesem Universum startet, ist es in Sachen FRIEDEN bei Null. Wenn es seinen Inkarnationszyklus beendet, muss es in Sachen FRIEDEN in die 7. Dimension „aufgestiegen“ sein.

Mit der Erschaffung des Anti-Gottes entstand der Gegenpol vom FRIEDEN, der Unfrieden mit seiner äußersten Polarität KRIEG. Anstatt den Weg des Friedens zu gehen, gehen die Wesen, die sich dem Anti-Gott zuneigen, den Weg des Kampfes. Ein Wesen, das in der Welt des Krieges lebt, befindet sich mit seinem Bewusstsein in der Minus 7. Dimension, das ist die „Hölle“, der Vorhof zum Anti-Gott.

Durch das polare Spiel können Wesen in Sachen FRIEDEN und KRIEG entweder zu Gott aufsteigen oder zum Anti-Gott absteigen.

FRIEDEN wird mit den göttlichen Tugenden „gespielt“ und experimentiert, also Friedfertigkeit, Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Geduld, Versöhnung usw. Das Wesen befindet sich im Bewusstsein der Einheit und der Freundessicht.

KRIEG wird mit den Todsünden „gespielt“ und experimentiert, also Hochmut, Neid, Hass, Zorn, Rache usw. sowie den Wurzeln des Übels, allen voran der Wurzel Gier. Das Wesen befindet sich im Bewusstsein der Rivalität und der Feindessicht.

Welche der beiden Polaritäten auf einem „Planetenspielplatz“ vorherrscht, hängt von der Vorherrschaft Gottes oder des Anti-Gottes ab und dies wiederum hängt davon ab, welches Zeitalter im Moment im Universum herrscht. FRIEDEN und KRIEG sehen in einem Goldenen Zeitalter anders aus als in einem Dunklen Zeitalter, wie es derzeit „noch“ im Universum herrscht, jedoch im auslaufenden Stadium.

In einem Goldenen Zeitalter ist FRIEDEN in allem viel leichter zu halten und zu erreichen als in einem Dunklen Zeitalter. In letzterem ist es schwer FRIEDEN zu halten und zu erreichen, dagegen ist es leicht im Zustand des Kampfes und KRIEGES zu sein.

Das Universumsspielthema FRIEDEN bedeutet, dass alles, das gesamte Bewusstsein, Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Handeln von den Polaritäten FRIEDEN und KRIEG gefärbt ist. Das bezieht sich auf den Umgang mit dem Planeten, das Zusammenleben der Lebewesen untereinander, die einzelnen Lebensbereiche wie Familie, Beruf, Nachbarschaft, Religion usw.

In jeder Situation kann FRIEDEN oder KRIEG enthalten sein oder entstehen, ist also das jeweilige Potenzial enthalten und hat das Wesen die Wahl, sich für das eine oder das andere zu entscheiden und sich entsprechend zu verhalten. Das gesamte Leben ist somit ein kontinuierliches FRIEDENS- oder KRIEGS-MANAGEMENT, in dem das Wesen üben, lernen und sich entwickeln kann – hin zur einen oder anderen Seite.

FRIEDEN hat viele Gesichter, je nachdem in welchem Bewusstsein ein Wesen ist und in welcher Schwingung es schwingt:

Es gibt den tierischen Frieden, den Rudelfrieden, in dem sich sich die Rudelmitglieder dem Rudelführer unterwerfen und sich „friedvoll“ verhalten, damit sie vom Rudelführer nicht davon gejagt werden. Es gibt den „Wir-Frieden“, in dem gemeinsame Interessen in Sachen Frieden bestehen und deshalb innerhalb der Gruppe Frieden gehalten wird; Gleichgesinnten wird friedlich begegnet, anders Gesinnten wird unfriedlich begegnet. Es gibt den berechnenden Frieden, in dem Frieden nur deshalb geschlossen oder gehalten wird, weil man berechnend auf die Vorteile schaut, die der Frieden bringt. Es gibt den egoistischen Frieden, in dem die Egos um jeden Zoll Frieden schachern, damit nur ja keiner einen Meter mehr vom geplanten Friedensland erhält. Es gibt den faulen Frieden, in dem von Anfang an durch Unehrlichkeit oder Lügen der Wurm drinnen ist und der bei nächster Gelegenheit zerbricht. usw.

Was für den FRIEDEN gilt, gilt auch für den KRIEG. Auch der KRIEG hat viele Gesichter und reicht vom nur die Zähne fletschen bis hin zum brutalen Kriegsgemetzel:

Es gibt beispielsweise den solidarischen Krieg, in dem sich Menschen gleicher Kultur oder Religion zusammenschließen, um Menschen anderer Kultur oder Religion zu besiegen und zu töten. Es gibt den profitablen Krieg, in dem sich Wirtschaftsunternehmen zusammenschließen, um einen Krieg anzuzetteln, nur weil sie ihre Waffen an den Mann bringen wollen. Es gibt den kriminellen Krieg, in dem sich Banden gegenseitig bekriegen, um die jeweils andere Bande zu vernichten. Es gibt den Scheidungskrieg, in dem sich ehemalige Ehepartner wie in einem Rosenkrieg bekriegen, um es dem anderen heimzuzahlen. Usw.

Auf den jeweiligen Planeten in diesem Universum herrschen unterschiedliche „gesellschaftsklimatische“ Voraussetzungen in Sachen FRIEDEN und KRIEG. Vom Mars ist bekannt, dass er ein Planet des Krieges ist, d.h., die Wesen die dort inkarnieren, können Krieg in allen Facetten experimentieren und, wenn sie wollen, dieses „Fach“ sogar bis zur Meisterschaft bringen. Von der Venus ist bekannt, dass sie ein Planet der Liebe und Ästhetik ist, d.h. die Wesen die dort inkarnieren, können Fächer wie Liebe, Schönheit, Harmonie, Frieden usw. experimentieren und, wenn sie wollen, diese Fächer sogar bis zur Meisterschaft bringen.

Haben Seele-Geist-Wesen genug in Sachen FRIEDEN und KRIEG experimentiert und wollen sie aussteigen und in den göttlichen Frieden, also den Frieden der 7. Dimension (= göttliche Dimension) aufsteigen, müssen sie das „Schlachtfeld“ der polaren Kräfte verlassen, also ihr Ringen und ihren Kampf um Frieden bzw. Krieg aufgeben. All die Faktoren, die zu Konflikten, Streitigkeiten und Kämpfen geführt haben, wie z.B. „Recht haben wollen“, „Nicht-Nachgeben“, „um das vermeintlich gute Recht kämpfen“, „Sich-nichts-gefallen-lassen“, „Ausdiskutieren“ usw. müssen im persönlichen Seelendatenspeicher deaktiviert werden, damit sie fortan nicht mehr aktiv sind. Nur dadurch wird es möglich, dass das Wesen seine Schwingung, Frequenz und sein Bewusstsein in Sachen FRIEDEN in die Plus-Dimensionen anheben kann.

Das Wesen muss sein eigenes Spiel in Sachen FRIEDEN und KRIEG erkennen, das es seit vielen Inkarnationen gespielt hat, in dem es nicht nur Opfer, sondern auch ebenso Täter war. Es muss auch erkennen, inwieweit es sich Spieltaktiken und Verhaltensweisen angeeignet und kultiviert hat, um etwas zu erreichen und seine Ziele durchzusetzen. All das muss es nun ablegen bzw. deaktivieren, damit es sich in Sachen FRIEDEN aus dem polaren Schlachtfeld in einen neutralen, göttlichen Frieden emporschwingen kann. Der bisherige, alte Lebensstil muss zu Grabe getragen werden – „möge er in Frieden ruhen!“ – und ein neuer, friedensorientierter Lebensstil muss nun angenommen und praktiziert werden.

Der Aufstieg in Sachen FRIEDEN bis hinauf zum göttlichen Frieden geht über das Herz (Herz des Seele-Geist-Wesens, auch Herz-Chakra genannt). Indem der Kampf und KRIEG beendet wird, tritt eine immense Erleichterung in das Herz ein. All die Anspannung und Verkrampfung löst sich. Wo vorher tosende Wellen auf dem inneren Meer schäumten, wird die Wasseroberfläche nun glatt wie ein Spiegel. Das Wesen kann endlich tief aufatmen und durchatmen. Wohltuende Ruhe kehrt in das Herz ein und ein Zustand tiefer Ruhe breitet sich im ganzen Herzen aus. Alle Kräfte, die bisher in den Kampf der polaren Kräfte abgeflossen sind und das Wesen geschwächt haben, bleiben nun erhalten und können für neue Projekte und Ziele eingesetzt werden. Das Wesen erlebt eine völlig neue Lebensqualität und wird von den konstruktiven und produktiven Kräften des FRIEDENS nach oben geschwungen, mehr noch, es tritt wie in eine neue Welt ein. Es erkennt, dass dieses Universum AMA viele Welten hat und dass niemand in der Welt, in der er leidet, gefangen ist.

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