Kapitel 2: Die Spielregeln in diesem Universum

Für die Wesen, die am Universumsspiel AMA teilhaben und innerhalb der polaren Welten experimentieren – dies gilt nicht für Engel, die im Herzzentrum Gottes bzw. der Spirituellen Meister dieses Universums leben, wo sie außerhalb der polaren Welten sind – gelten die nachfolgenden Spielregeln, die sie bei ihrem Universumsspiel zu beachten und zu befolgen haben. Wer die Spielregeln nicht beachtet oder sogar grob verletzt, muss mit Konsequenzen rechnen oder wird gar aus dem Spielverkehr gezogen. Die Wesen, die das Universumsspiel überwachen und für Recht und Ordnung sorgen, sind die Engel und ihre Bevollmächtigten sowie die Spirituellen Meister und deren Bevollmächtigte.

Spielregel 1:
Es gibt nur einen Herrscher in diesem Universum: den Weltenlenkerengel AMA, der dieses Universum und alles was ist nach seinem Bauplan erschaffen hat und es lenkt. Diese Wesenheit ist die höchste Macht und Kraft, ist die höchste Weisheit, die höchste Liebe, das höchste Licht, das höchste Bewusstsein, das höchste Feuer. Alles in diesem Universum hat diese höchste Macht anzuerkennen, sich ihr zu unterwerfen und ihr Folge zu leisten.

Spielregel 2:
Der Weltenlenkerengel AMA hat aus sich seine höchsten Engel erschaffen, die in Seinem Namen und gemäß Seinem Plan die Evolution dieses Universums gewährleisten, es erhalten, verwalten, für Recht und Ordnung sorgen, Schwingungen und Frequenzen anpassen, reinigen und erhöhen sowie das göttliche Verbrennungsfeuer und Schöpfungsfeuer lenken. Im Gegensatz zum Weltenlenker leben die Engel innerhalb des Universums im höchstfrequenten Bereich, dem sogenannten „Herzzentrum Gottes“. Die höchsten Engel wiederum haben aus sich „Unter-Engel“ geschaffen, die auch in niederen Frequenzen wirken und arbeiten können. Alles in diesem Universum hat die Macht der höchsten Engel anzuerkennen, sich ihnen zu unterwerfen und ihnen Folge zu leisten.

Spielregel 3:
Alles in diesem Universum hat seine, vom Weltenlenkerengel AMA gegebene Bestimmung. Dies betrifft Planeten ebenso wie alle Lebewesen, beispielsweise Menschen, Tiere, Pflanzen usw. Diese göttliche Ur-Bestimmung muss von allem was ist in diesem Universum anerkannt, geachtet und erhalten werden; sie darf von nichts und niemandem verändert oder zerstört werden. Das gesamte Universum ist wie ein Uhrwerk, das seit Anbeginn minutiös funktioniert und jedes Detail ist auf das andere abgestimmt. Wer in diese Ur-Schöpfung und Ur-Bestimmung eingreift und den göttlichen Schöpfungsplan verändern oder zerstören möchte, muss mit schweren Sanktionen des Weltenlenkers bzw. der höchsten Engel rechnen.

Spielregel 4:
Alle Planeten in diesem Universum sind „Spielplätze“ für die Universumswesen (AGM), die sich mit ihrem feinstofflichen Universumskörper auf den jeweiligen Planeten inkarnieren, d.h. den dort vorherrschenden Planetenkörper annehmen, um zu spielen, zu experimentieren und sich zu entwickeln. Jeder Planet hat eine vom Universumslenker bzw. seinen höchsten Engeln eingesetzte Planetenführung, die mit der Schaffung des Planeten eingesetzt wurde und – eines Tages – mit der Auflösung des Planeten aufgelöst wird bzw. in Gott eingeht. Die Planetenführung ist feinstofflich, hat jedoch bestimmte Planetenkörperwesen durch die sie sich auf der materiellen Ebene des Planeten ausdrücken kann. Die Aufgabe der Planetenführung ist es, die Umsetzung und Einhaltung des großen göttlichen Plans auf dem Planeten zu gewährleisten und für Recht und Ordnung zu sorgen. Alle Wesen, die auf einen Planeten inkarnieren, müssen die göttliche Macht der Planetenführung anerkennen, sich ihr unterwerfen und ihr Folge leisten.

Spielregel 5:
Kein Wesen in diesem Universum darf ein anderes Wesen auf seinem Entwicklungsweg behindern, es unterdrücken, versklaven, ausbeuten, ihm Gewalt antun oder ihm sein Leben nehmen. Einzig und allein der Universumslenkerengel AMA sowie seine höchsten Engel dürfen Leben nehmen, so wie sie das Leben auch gegeben haben. Alle Wesen, die diese Spielregel missachten, müssen mit erheblichen Sanktionen rechnen; eine davon ist schweres Karma, das die Wesen an das Rad des Leides bindet und schweres Leid – in diesen und in späteren Inkarnationen – nach sich zieht.

Spielregel 6:
Jedes Wesen in diesem Universumsspiel hat einen freien Willen. Dieser „freie Wille“ ist nicht mit einem „Freibrief für jede Art von Verhalten“ zu verwechseln, sondern dieser freie Wille bezieht sich darauf, dass jedes Wesen, wenn es seine Beteiligung am Universumsspiel AMA beenden möchte, zu Gott und in seinen göttlichen Ursprung zurückkehren kann. Nichts und niemand kann dem Wesen diesen freien Willen verwehren. Nichts und niemand kann und darf das Wesen davon abhalten. Hiervon ausgenommen sind die Wesen, die ihre Seele dem Anti-Gott „verkauft“ haben, denn in der Seele ist dieser freie Wille verankert. Mit dem „Verkauf“ ihrer Seele an den Anti-Gott haben sie ihren freien Willen verloren.

Spielregel 7:
Im feinstofflichen Herzen, also dem Herz des unsterblichen Seele-Geist-Wesens, befindet sich der Herzlichtfunken (Gotteslichtfunken), den jedes Wesen bei seiner Erschaffung in diesem Universum erhalten hat. Über diesen Herzlichtfunken ist das Wesen mit Gott/GOTT verbunden und empfängt intuitive Impulse seiner göttlichen Führung, wie es sein Leben „richtig“, d.h. den göttlichen Gesetzen folgend, zu führen hat. Man nennt das auch „Gewissen“. Nichts und niemand darf einem anderen Wesen seinen Herzlichtfunken auslöschen. Er ist das höchste Gut Gottes und ist unantastbar. Wer es dennoch tut, muss mit schweren Sanktionen GOTTES rechnen.

Spielregel 8:
Jedes Wesen in diesem Universumsspiel empfängt über sein Herz intuitive Impulse seiner göttlichen Führung, die es auf dem „geraden Weg“ führen möchte, damit es wahrhaftig und gewissenhaft seinen Inkarnationszyklus durchlaufen und sich hin zu Gott entwickeln kann. Es ist die Aufgabe des Wesens, diesen Impulsen zu folgen und sich nicht durch egoistisches Handeln oder Karma zu verstricken. Handelt ein Wesen bewusst gegen die göttlichen Impulse und folgt es statt dessen anti-göttlichen Impulsen, wird es mit den Konsequenzen seines Verhaltens konfrontiert, die von Albträumen, Krankheiten, Armut, Unglück bis hin zu schwerem Leid reichen.

Spielregel 9:
Das Universumsspiel AMA findet in den beiden polaren Bühnen „göttlich“ und „anti-göttlich“ statt. In der einen herrschen göttliche Tugenden vor, wie z.B. Ehrlichkeit, Friedfertigkeit, Nächstenliebe, Freundlichkeit; in der anderen herrschen die anti-göttlichen Todsünden wie z.B. Lug und Betrug, Streitsucht, Egoismus, Berechnung, Hass usw. Die Bühnen wurden dazu geschaffen, damit die Wesen erleben und erkennen können, wohin sie das „Spielen“ auf den jeweiligen Bühnen bringt, was es mit ihnen macht, wo und wie sie dabei leiden. Leid ist ein wichtiger Indikator dafür, ob ein Wesen auf dem richtigen Weg ist oder nicht und was zu ändern ist, damit das Leid beendet wird. Leid darf niemals durch Selbsttötung beendet werden, denn das Leid ist Teil des Lebensplanes des Wesens. Selbsttötung zieht schwere Konsequenzen für das Wesen nach sich.

Spielregel 10:
Kein Wesen im Universumsspiel AMA darf in das Leben eines anderen Spielteilnehmers eingreifen und es nach seinem Willen verändern. Jedes Wesen hat das Leben, das es verdient und das die Folge all seiner vorangegangenen Inkarnationen ist. Karma darf nur aufgelöst werden, wenn die Einsicht des Wesens besteht, dass es sich vergangenen hat. Leid darf nur aufgelöst werden, wenn das Wesen selbst aus dem Leid befreit werden möchte und seine Vergehen erkennt und einsieht, die ihm das Leid beschert haben. Das Leben, das ein Wesen hat, der Zustand, in dem es sich befindet, ist das, was es sich selbst erschaffen hat und was es verdient. Wer andere Wesen erretten und befreien möchte, greift in den großen Lebensplan des Wesens ein und lädt sich dadurch Karma mit der göttlichen Führung auf.

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