Kapitel 1: Die Geschichte des Universums AMA

    1. Dieses Universum entstand nicht per Zufall. Seine Entstehung basiert auf dem Plan und der Absicht einer Wesenheit, die man als „Universums-Architekten- und Universumslenker-Engel“ bezeichnen kann. Diese unfassbare Wesenheit, nennen die Menschen auch „Gott“.

 

    1. Das vom „Universums-Architekten- und Universumslenker-Engel“, dessen Name in Kurzform AMA lautet, konzipierte Universum, das seinen Namen trägt, dient der Evolution und gleicht einem Spiel. Wie bei einem Spiel begann das Universum AMA zum Zeitpunkt Null, folgt einem festgelegten Spielverlauf, und endet eines Tages, wenn das Ziel erreicht ist. Wann dieser Tag sein wird, weiß kein Wesen außer AMA.

 

    1. Die Engelswesenheit AMA lenkt sein Universum nach seinem Plan. AMA ist somit der Universumslenker. IHM zur Seite stehen die von IHM aus sich geschöpften höchsten Engel dieses Universums. Sie sind SEINE Ausdrucksformen innerhalb des Universums, die in SEINEM Namen und gemäß SEINEM Auftrag für IHN tätig sind.

 

    1. Der Universumslenker-Engel AMA hat den Bauplan für dieses Universum kreiert. Seine Konzeption basierte auf der Datenbank des Mega-Universums, aus dem er stammt. Seiner Konzeption zugrunde liegt sein Auftrag, die Ausdehnung des Mega-Universums voranzutreiben. Der Bauplan von AMA wurde anschließend von seinen Engeln umgesetzt und materialisiert. Die höchsten Engel sind somit nicht nur die „Erbauer“ dieses Universums, sondern ihnen obliegt auch die Verwaltung sowie Aufrechterhaltung der göttlichen Ordnung und Schwingung in diesem Universum. Alle Engel – später kamen spirituelle Meister und weitere göttliche Mitarbeiter hinzu – bilden das sogenannte „Unternehmen GOTT“.

 

    1. Jedes Universum hat ein übergeordnetes Evolutions-Spektrum, in dem Entwicklung geschieht. Im Universum AMA sind es die Qualitäten: Liebe, Licht und Frieden – sowie ihre Gegenpole.

 

    1. Ein Spiel kann nur dann in Gang kommen, wenn mindestens zwei Spieler teilnehmen, die mit ihren gegensätzlichen Kräften das Spiel lebendig gestalten und einen Spielverlauf ermöglichen. Da der Universumslenker-Engel AMA aus sich allein heraus kein Spiel führen kann, hat er am Anfang seines Universums einen Gegenspieler geschaffen, den sogenannten „Anti-Gott“.

 

    1. Die Entstehung des „Anti-Gottes“ geschah in der Anfangsgeschichte dieses Universums in Form einer Inszenierung des Universumslenker-Engels AMA: Er verblendete einen Teil Seiner höchsten Engel und führte sie in den Hochmut, allen voran Luzifer, der sein wollte wie AMA und die Führung dieses Universums für sich beanspruchte. Es entstand ein Kampf zwischen den Universums-Engeln. Die Engel, die loyal zu AMA standen, kämpften gegen Luzifer und seine Anhänger. Die Folge dieses Kampfes: Luzifer wurde mit seinen Anhängern aus dem „Himmel“ oder „Herzzentrum Gottes“, in dem die Engel leben, in die Gottferne gestürzt.

 

    1. Der Anti-Gott war geboren und regierte fortan im Gegenpol des Himmels, in der „Hölle“. Von da an existierten die Polaritäten „Gut“ und „Böse“, „Liebe“ und „Hass“, „Hochmut“ und „Demut“, „Licht“ und „Finsternis“, „Yin“ und „Yang“ usw., die ein ewiges Spannungsfeld im Universum aufrecht erhielten. Dieses Spannungsfeld ermöglichte und ermöglicht noch heute Entwicklung und Evolution.

 

    1. Die Universumsbühne war damit geschaffen und bereit für das große Experimentierspiel. Und so wurden als nächstes die verschiedensten Lebewesen geschöpft, die dieses Universum bevölkerten und dem Spiel Leben und Lebendigkeit verliehen. Jedes Wesen bekam einen freien Willen und konnte in diesem Universum seinen ganz individuellen Spielplan durchlaufen, um innerhalb der Polaritäten seine Erfahrungen zu machen und sich zu entwickeln.

 

    1. Alle Wesen dieses Universums entstanden in der sogenannten „göttlichen Geburtskammer“ und erhielten einen feinstofflichen Universumskörper, bestehend aus einem Geist und einem Seelenkörper. Ausgestattet war dieses Seele-Geist-Wesen (SGW) mit den notwendigen Daten über dieses Universum sowie seine Herkunft, dazu bekam es bestimmte „Seelen-Charakter-Eigenschaften“ mit, die ihm eine gewisse Individualität gaben, ihm aber auch bestimmte Fähigkeiten verliehen. Zudem bekam es einen „Namen“, der zugleich das Leit-Motto für seinen Inkarnationszyklus in diesem Universum war.

 

    1. Alle Wesen waren unbefleckt und unschuldig wie ein leeres Blatt Papier beim Verlassen der „Geburtskammer“ und beim Eintritt in den Inkarnations-zyklus in diesem Universum. So begannen sie ihr Inkarnationsspiel in diesem Universum unter dem Einfluss der göttlichen und anti-göttlichen Kräfte. Es gab viele unterschiedliche „Planeten-Bühnen“, auf denen die Wesen spielen und experimentieren konnten und so wanderten sie im Laufe ihrer Inkarnationen von Bühne zu Bühne. Dabei schlüpften sie in die Kostüme bzw. Körper, die auf den jeweiligen Planeten die „Fahrzeuge“ waren, mit denen sie leben und sich ausdrücken konnten.

 

    1. Anfangs war das gesamte Universum und alle darin befindlichen Planeten göttlich und in den Plus-Dimensionen schwingend, d.h. die Wesen waren, wo immer sie sich inkarnierten, Gott nahe, konnten seine Gegenwart spüren und mit IHM über die Intuition kommunizieren. Sie lebten bzw. „spielten“ im sogenannten Paradies und waren im Bewusstsein der göttlichen Gesetze und Regeln.

 

    1. Mit der Schaffung des Anti-Gottes begann auch die Schaffung seines Territoriums, indem er die göttlichen Spielplätze mit seiner „Schlange der Verführung“ und den von ihm geschaffenen Todsünden sowie Wurzeln des Übels infiltrierte.

 

    1. Der Anti-Gott strebte danach, möglichst viele göttlichen Territorien bzw. Planeten zu erobern und die darin befindlichen Experimentierteilnehmer auf seine Seite zu ziehen, um sein anti-göttliches Reich zu bilden. Sein Ziel war es, dass die Seele-Geist-Wesen ihm ihr wichtigstes Gut gaben, ihre göttliche Seele, in der nicht nur ihr Geburtsgut lag, ihr Herzlichtfunken, auch Gotteslichtfunken genannt, sondern auch ihr Seelen-Datenspeicher, in dem die Inkarnations-Essenz all ihrer Leben aufbewahrt war. Im Laufe der Evolution des Universums AMA baute so der Anti-Gott, Luzifer, sein anti-göttliches Reich auf und strebte danach, es auszudehnen.

 

    1. In den Bühnen, die überwiegend in der Hand des Anti-Gottes lagen, herrschte ein anti-göttliches Klima, in dem die Todsünden vorherrschten und in denen die fünf Wurzeln des Leides, auch die fünf Kleshas genannt, in die Seele-Geistwesen und ihre jeweiligen Planetenkörper eingepflanzt und genährt wurden: Verblendung, Egoismus, Gier, Hass und Angst. Die Hauptmedien, mit denen der Anti-Gott und seine anti-göttlichen Mitarbeiter arbeiteten, waren Verführung, Lust und Sucht. Damit legte er den Wesen die Schlinge um den Hals und zog sie immer näher zu sich. Die Wesen erkannten in ihrer Verblendung nicht, dass sie jederzeit dem Leid entfliehen konnten, indem sie mit ihrem freien Willen die Bühne des Anti-Gottes verließen und in eine andere, göttliche Bühne wechselten.

 

    1. Seit Anbeginn des Universums AMA befindet sich alles im Spannungsfeld zwischen göttlich und anti-göttlich, zwischen „Gut“ und „Böse“, zwischen „Licht“ und „Finsternis“: die großen Welten (Makro-Kosmos), aber auch die kleinen Welten der Wesen (Mikro-Kosmos), ja sogar in den Wesen selbst, in ihrem unsterblichen Seelenkörper (Seelen-Mikro-Kosmos) ebenso wie in ihrem jeweiligen sterblichen Planetenkörper (Körper-Mikro-Kosmos) besteht dieses Spannungsfeld.

 

    1. Jedes Wesen hat seinen ganz eigenen Status in diesem Universumsspiel, hat seine ganz eigenen Erfahrungen gemacht, hat sich entweder mehr dem Göttlichen oder Anti-Göttlichen zugeneigt, lebt irgendwo zwischen Himmel oder Hölle oder womöglich sogar ganz in der Hölle, ist – mehr oder weniger -Ausdruck der Wurzeln des Übels und des Leides sowie der Todsünden.

 

    1. Irgendwann, nach vielen Inkarnationen in diesem Universum, wenn der Leidensdruck enorm groß ist, wenn die Kräfte des Wesens erschöpft sind, nutzt es das, was ihm Gott bei seiner Geburt mitgegeben hat: seinen freien Willen. Es sagt „Stopp“ und beschließt, aus dem Spiel auszusteigen. Es wirft sich seinem Schöpfer, Gott, zu Füßen und bittet um Hilfe, um Errettung, um Erlösung aus dem Leid, aus der Hölle. Es hat nur noch einen Wunsch: in Frieden kommen, heim kehren in seinen himmlischen Ursprung. Das Wesen wird Erhörung finden. Jedoch muss es sich vorher vom Anti-Göttlichen reinigen, denn mit all dem anti-göttlichen „Schmutz“ kann es nicht zurück ins Paradies und weiter in den Himmel eingehen. Die grauen und schwarzen Flecken in seinem Seelenkörper müssen entfernt werden, der Seelenkörper muss wieder rein und weiß werden, frei von den Wurzeln des Übels, frei von den Todsünden, frei vom Anti-Gott.

 

    1. Und so muss jedes Wesen, das aufsteigen möchte ins Paradies oder weiter in den Himmel, den mühsamen Weg gehen, all das, was sich über viele Inkarnationen in sich bzw. in seinen Seelenkörper eingebrannt hat, wieder zu entfernen. Es muss seine vielen „Rollenkostüme“, die es sich im Laufe seiner Inkarnationen angezogen hat, ablegen bis es „nackt“ ist, d.h. das wahrhaftige, göttliche Wesen zum Vorschein kommt. Das Wesen muss aus der niederen Frequenz des anti-göttlichen Hasses (Flamme des Hasses), der Finsternis und des Krieges in die hohe Frequenz der göttlichen Liebe, des Lichts und des Friedens aufsteigen, muss in sich die Herzlicht-Flamme (Flamme der Gottesliebe) stärken.

 

    1. Ziel aller Wesen ist es, den im Herzen (hier ist nicht das physische Herz gemeint, sondern das Herz des Seelenkörpers) glimmenden Herzlichtfunken (Gotteslichtfunken) so stark zum Brennen zu bringen, dass eines Tages das ganze Wesen nur noch dieses Feuer ist. Wenn die Frequenz des Feuers die Frequenz Gottes bzw. des Herzzentrums Gottes in diesem Universum erreicht hat, wird sich das Seele-Geist-Wesen mit Gott vereinigen und in Gott eingehen, was seinem „Tod“ (seiner individuellen Seele bzw. seines Egos) in diesem Universum entspricht. All seine Daten, die es im Laufe seiner Inkarnationsspiels in diesem Universum gesammelt hat, gehen dann in die Universums-Datenbank AMA ein.

 

    1. Hiervon ausgenommen sind die Wesen, deren Seele-Geistwesen bzw. SGW-Teilaspekte der Engels-Hierarchie (HGMM) des Weltenlenker-Engels AMA angehören, selbst wenn sie temporär einen Planetenkörper angenommen haben. Ihre einzige Aufgabe und Bestimmung ist es, für das große Unternehmen GOTT zu arbeiten bzw. tätig zu sein. Bei ihrem Auftrag kann es passieren, dass sie sich verschmutzen und in niedere Dimensionen fallen, was zur Folge hat, dass sie von ihrer göttlichen Quelle abgeschnitten und ihrer göttlichen Kräfte und Fähigkeiten beraubt sind. Dann ist es notwendig, dass sie sich reinigen und wieder hoch schwingen, d.h. ihre Frequenz anheben, um wieder in die göttliche Dimension aufzusteigen. Sie erleben dann beim Eingehen in Gott nicht ihren „Tod“ wie die normalen Wesen, sondern ihre Wiedergeburt als göttliche Mitarbeiter.

 

    1. Ähnlich verhält es sich bei Wesen, deren Seele-Geistwesen Mitarbeiter (AGMM) eines aufgestiegenen, dreifachen bzw. zweifachen, spirituellen Meisters (z.B. Hermes Trismegistos/Thot, Christus, Saint Germain usw.) sind. Diese Wesen haben zwar einst, vor langer Zeit, ihren Aufstieg gemacht und ihren „Tod“ erlebt, jedoch haben sie sich dabei entschlossen, in den Dienst des großen Unternehmens GOTT einzutreten. Sie wurden somit in ihrem spirituellen Meister, dem sie sich verpflichtet haben, neu geboren und durchliefen eine entsprechende Ausbildung im Energie-Herz-Zentrum ihres spirituellen Meisters, wo sie ein Teil von ihm wurden. Wie bei den Engeln Gottes können auch diese Wesen bei ihrem göttlichen Auftrag fallen und von ihrem spirituellen Meister und ihren göttlichen Fähigkeiten getrennt werden. Dann müssen auch sie sich wieder nach oben schwingen und in ihren spirituellen Meister zurückkehren, um als göttliche Mitarbeiter wiedergeboren zu werden.

 

    1. Jedes Wesen, das sich in einem Universumsspiel befindet, muss sich bewusst sein bzw. bewusst werden, dass es zwar Teil des Universumsspiels ist, aber jederzeit aus diesem Spiel aussteigen kann, denn es hat eine Art „Notleine“ von Gott mitbekommen: seinen freien Willen! Diesen kann ihm niemand nehmen, auch nicht der Anti-Gott. Wenn sich das Wesen mit seinem freien Willen an Gott wendet und um Befreiung und Erlösung aus dem Spiel bittet, wird es erhört werden, jedoch nur dann, wenn es sich Gott unterwirft und einen Selbstreinigungsprozess und Selbsttransformationsprozess durchführt.

 

  1. Das Universumsspiel ist dann zu Ende, wenn der Weltenlenker-Engel AMA beschließt seine Energie (sein Licht) nicht mehr in sein Universum zu lenken. Wenn AMA keine Energie mehr in sein Universum lenkt, werden auch seine vielen „kleinen Batterien“ in diesem Universum, die Sonnenengel, nicht mehr mit Energie gespeist und verlieren ihre Kraft. Wenn die Kräfte der Sonnen in diesem Universum zu Ende sind, wird die Spieluhr in diesem Universum stehen bleiben. Das Kartenhaus dieses Universums wird in sich zusammenfallen und sich auflösen. Übrig bleiben nur „Erinnerungen“ in Form von Daten, die im „PC“ des Weltenlenker-Engels AMA gespeichert werden und von IHM in die Datenbank des Mega-Universums eingespielt werden.

Und was geschieht mit den Wesen, die am großen Ende des Universumsspiels noch nicht fertig sind? Die einen, die schon auf dem Weg zu Gott sind, werden hochgezogen; die anderen hingegen, die sich im Einzugsbereich des Anti-Gottes befinden, zerfallen zu Staub und Asche. Die einen leben noch im göttlichen Sinne – die anderen hingegen sind im göttlichen Sinne schon längst tot.

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