Einleitung

Dieses Universum entstand nicht per Zufall. Seine Entstehung basiert auf dem Plan und der Absicht einer Wesenheit, die man als „Universums-Architekten und Universumslenker-Engel“ bezeichnen kann. Diese unfassbare Wesenheit trägt den Namen AMA (in Kurzform) oder auch kurz „Gott“.

AMA kreierte dieses Universum, das der Evolution dient und einem Spiel gleicht. Wie bei einem Spiel begann das Universum AMA zum Zeitpunkt Null, folgt einem festgelegten Spielverlauf und endet eines Tages, wenn das Ziel erreicht ist.

Ein Spiel kann nur dann in Gang kommen, wenn mindestens zwei Spieler teilnehmen, die mit ihren gegensätzlichen Kräften das Spiel lebendig gestalten. Da AMA aus sich allein heraus kein Spiel führen kann, hat er am Anfang seines Universums einen Gegenspieler geschaffen, den sogenannten „Anti-Gott“, der im Gegenpol des „Himmels“, in der „Hölle „ regiert.

Nachdem die Planeten als Bühnen oder Spielplätze geschaffen wurde, wurden Wesen (Seele-Geist-Wesen) geschöpft, die auf den Bühnen bzw. Spielplätzen spielen und experimentieren sollten. Die Wesen waren anfangs alle unbefleckt wie ein weißes Blatt Papier. Und so begannen sie ihr Inkarnationsspiel im Spannungsfeld zwischen Licht und Dunkel, Gut und Böse, Göttlich und Anti-Göttlich.

Dieses polare Spannungsfeld besteht im gesamten Universum (Makro-Kosmos) wie auch in den kleineren Welten (Mikro-Kosmos), ja sogar in den Wesen selbst, in ihrem unsterblichen Seelenkörper (Seelen-Mikro-Kosmos) ebenso wie in ihrem jeweiligen sterblichen Planetenkörper (Körper-Mikro-Kosmos).

Jedes Wesen hat seinen ganz eigenen Status in diesem Universumsspiel, hat seine ganz eigenen Erfahrungen gemacht, hat sich mehr dem Göttlichen oder Anti-Göttlichen zugeneigt, ist mehr oder weniger Ausdruck der Wurzeln des Übels und des Leides sowie der Todsünden.

Irgendwann, nach vielen Inkarnationen in diesem Universum, wenn der Leidensdruck enorm groß ist, wenn die Kräfte des Wesens erschöpft sind, nutzt es das, was ihm Gott bei seiner Geburt mitgegeben hat: seinen freien Willen. Es sagt „Stopp“ und beschließt, aus dem Spiel auszusteigen bzw. es zu beenden. Es hat nur noch einen Wunsch: in Frieden kommen, heimkehren in seinen himmlischen Ursprung.

Bevor dies jedoch geschehen kann, muss es sich einerseits einem umfassenden Reinigungs und Transformationsprozess unterziehen und andererseits seine vielen „Rollenkostüme“, die es sich im Laufe seiner Inkarnationen „angezogen“ hat, ablegen. Es muss wieder rein werden, wahrhaftig und neutral werden.

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