Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die göttliche Tugend der Begierdelosigkeit (Asteya) berichten.

In den Yogasutren des Patanjali heißt es:

II.37: Asteya-pratiṣṭhāyāṁ sarvaratn-opasthānam
„Wenn ein Mensch nichts begehrt, was anderen gehört, so werden andere Menschen alles mit ihm teilen wollen, wie kostbar es auch immer sein mag.“
oder: „Ist der Geist im Nicht-Stehlen stabil verankert, wird alle Fülle/aller Reichtum da sein.“

Asteya bedeutet wörtlich „Nicht-Stehlen“. Scheinbar ist diese Tugend recht einfach, denn jeder weiß, dass Diebstahl falsch ist. Asteya bedeutet aber noch mehr, nämlich: nicht haben wollen, was andere Menschen haben, niemandem missgönnen, was er hat, kann oder ist, und was wir nicht haben, können oder sind. Denn das macht uns wirklich arm. Uns von anderen Lebewesen zu nehmen, was uns nicht gehört – körperlich, energetisch oder in der geistigen Vorstellung -, macht uns zu „Mangelwesen“. Denn wir verweigern uns unsere eigene göttliche Ganzheit und Vollkommenheit: Wir bestehlen uns selbst, so dass wir nicht in die göttliche Fülle und Liebe Gottes gelangen können.

Dies betrifft besonders die anti-göttlichen Wesen, die die göttlichen Menschen energetisch aussaugen und ihrer göttlichen Liebe und Lebensenergie berauben, da sie selbst in einem permanenten Energie- und Liebesmangelzustand leben und diesen dadurch kompensieren möchten. Das bezieht sich aber auch auf die Menschen, die Tiere und Pflanzen versklaven, ausbeuten und unterdrücken, um durch sie ihre Ego-Macht zu demonstrieren und angeblich „gesunde“ Nahrung zu erhalten, die sie am Ende aber nur vergiftet, da sie durch die darin enthaltene Gier unrein ist.

Der Gegenpol von Nicht-Stehlen/Asteya ist die Wurzel der Gier/Rag. Der Gierige ist nicht dankbar für das, was er hat, und teilt seinen Besitz nicht gerne. Er hortet mehr, als er gebrauchen kann und macht anderen Menschen nicht zugänglich, was er nicht benötigt und zu viel hat. Der Gierige lebt in der ständigen Angst/Abinivesha, dass seine Mitmenschen mehr haben oder sind als er, oder dass er verlieren könnte, was er hat. Der Gierige ist stolz, denn er hat mehr und ist mehr bzw. besser als andere. Er lebt in einem ständigen Wettbewerb innerhalb der 3D-Welt und er tut alles, um noch mehr zu bekommen oder zu werden, als der andere hat oder ist.

Ganz L’Egoland basiert auf der Wurzel der Gier/Raga und der Angst/Abinivesha. Das Ego des Menschen lebt nur danach, den anderen zu „überholen“, um als Erster im vermeintlichen Ziel von L’Egoland anzukommen. Dies ist die Grundlage des Kapitalismus des Anti-Gottes. Dabei wurde aber übersehen, dass die Angst vor Verlust von Reichtum, Macht und Status niemals zu wahrem göttlichen Glück führen kann. Die Angst ist das Problem, nicht die Lösung. Dieses verblendete Denken führt zur Zerstörung der Erde und ihrer Natur. Der Zustand der Erde in der heutigen Zeit ist der Spiegel der wahnsinnigen Ego-Verfassung der verblendeten Menschen. Wer nun erkennt, dass ein Mehr an irdischen, äußeren Dingen kein Mehr an Glück und Liebe bringt, beginnt, in sich Nicht-Stehlen/Asteya zu verankern. Er verlässt den Pfad des Egos und erfährt sein inneres Licht und seine darin liegende göttliche Fülle. Er erkennt, dass er bereits alles in seinem Herzen hat, so dass er nicht mehr von der Natur, seinen Mitmenschen oder den Tieren zu stehlen braucht, um sich reich und lebendig zu fühlen.

Solange man anderen Menschen und Tieren etwas wegnehmen möchte, ist man ein Bettler. In dem Moment, wo man nichts mehr stiehlt, und auch nicht mehr mit seinem Ego etwas haben will, bekommt man alles, was man braucht von Gott AMA. Das ist auch das Gesetz der göttlichen Entsagung. Je mehr man die eigenen Ego-Wünsche reduziert und je weniger Gier man hat und je mehr man entsagt, desto mehr kommt alles, was man braucht, zu einem. Und solange man Dinge, Gedanken, Energien und Gedanken wegnimmt, die einem nicht gehören, schafft man sich negatives Karma, so dass einem ebenfalls wieder Sachen weggenommen werden müssen – sei es auf der materiellen oder emotionalen Ebene. Dies bezieht sich auch auf die Ernährung durch tierische Produkte, die krank machen, da durch den Raub an den Tieren ein karmisches Ungleichgewicht entstanden ist, das den Dieb bzw. Menschen vergiftet. Die einzige Ernährung, die Gier- und Karmafrei ist, besteht in den Früchten der Natur, die von den Pflanzen freiwillig gegeben werden.

Wer fest in Asteya verankert ist, stiehlt nicht nur nicht, sondern teilt auch mit seinen Mitmenschen und Mitwesen. Asteya ist nämlich nicht nur passiv als Verneinung zu verstehen, sondern auch im aktiven Sinn als Teilen, Geben und Barmherzigkeit. Je mehr Du anderen Menschen gibst, desto mehr bekommst Du zurück. Das ist das göttliche Gesetz der göttlichen Fülle, das auch Lakshmi-Prinzip genannt wird. Lakshmi, die Göttin der göttlichen Fülle, hat zwei nach oben geöffnete Hände und zwei Hände nach unten. Die zwei Hände nach unten symbolisieren, dass sie gibt und gibt, ohne Ende. Und die zwei Hände nach oben symbolisieren, dass sie von Gott AMA empfängt und empfängt, ohne Ende. Je mehr Du gibst und für Deine Mitmenschen und Mitgeschöpfe tust, desto mehr bekommst Du Deine ausgegebenen Energien auch wieder karmisch zurück. Nichts geht verloren und Du hast alles, was Du zum Leben brauchst.

Asteya hat auch mit Ehrlichkeit gegenüber Dir selbst zu tun. Die meisten Menschen sind mit sich selbst nicht ehrlich – egal, ob sie spirituell sind oder nicht. Zu viele Fäden des Egos sind im menschlichen Bewusstsein verknotet und ziehen einen in unterschiedliche Richtungen, so dass es schwer ist, der göttlichen Wahrheit treu zu bleiben. Die Ehrlichkeit, Einfachheit und Zielstrebigkeit der göttlichen SGW-Natur werden durch die verschiedenen Vorstellungen, Eindrücke und Ambitionen der polaren 3D-Welt und des eigenen Egos verschleiert und unterdrückt. Ehrlichkeit hat in L’Egoland keinen Platz. Dabei ist Ehrlichkeit ein sehr wichtiger Aspekt auf dem spirituellen Pfad, weil diese ein wahrhaftiges göttliches Leben ohne Überlagerung von äußeren 3D-Energien und Ego-Wahnvorstellungen ermöglicht. Nur durch Asteya kann die wahre Natur der SGW-Persönlichkeit und die Wahrheit Gottes gesehen und bedingungslos erfahren werden.

Begierde verursacht Leid, denn sie führt zu Gefühlen wie Verlustangst, Misstrauen und Neid, und stärkt die Wurzel der Gier/Raga im Menschen. Asteya möchte Dich daran erinnern, immer wieder innezuhalten und Dich zu fragen, was Du wirklich zum Leben brauchst. Dies kann auch ganz simple Dinge wie den Kauf eines nächsten paar Schuhes betreffen, wodurch Du Dir bewusst machen sollst, dass bereits zehn Paar zu Hause auf Dich warten. Dies gilt für alle Einkäufe, denn wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, dann erkennst Du, dass zu Hause bereits alles im Überfluss vorhanden ist und es lediglich die Lust am Konsum ist, die Dich verführt. Durch diese Lust kommt es zu einer Blockade des göttliches Bewusstseins und Du bist unfrei, da Du Dich durch Deine Gier an die Materie und Maya gebunden hast.

Asteya heißt auch, dass Du in einem Bewusstsein lebst, dass Dir letztendlich nichts gehört und dass Du bei Deinem physischen Tod alles wieder zurücklassen musst. Alles ist bloß geborgen und irgendwann musst Du Dich davon wieder trennen. Jeder Mensch kommt mit nacktem Körper und nacktem Körperwesen-Datenspeicher in die Welt, und geht auch so wieder. Asteya ist also auch eine Geisteshaltung, die notwendig ist, um wahren, inneren, göttlichen Frieden zu finden. Asteya steht dabei eng mit Vairagya, dem Loslassen, in Verbindung. Denn nur die Wesen, die die Maya loslassen, können in das Herzzentrum Gottes eintreten, wo sie auf ewig in der Liebe und der Fülle Gottes schwingen werden.

Vairagya, das Loslassen, ist der Kern jedes spirituellen Pfades und führt zu göttlicher Weisheit. Als Arjuna seinen spirituellen Meister Lehrer Krishna fragte, was einen befreiten Yogi auszeichne, nannte Krishna als erstes und wichtiges Merkmal das Losgelöst-Sein: „Wer alle persönlichen Wünsche losgelassen hat und vollkommen zufrieden in der Wirklichkeit seines wahren göttlichen Selbst in Gott ruht, den nennt man einen vollkommenen Weisen.“

Dazu wollen wir Dir eine Geschichte erzählen: Ein spiritueller Eingeweihter lebte seit Jahren in einer kleinen Hütte im Wald. Er liebte die Einsamkeit, denn hier konnte er in Ruhe meditieren und seinen Weg der spirituellen Erleuchtung praktizieren. Weder Zivilisation noch Besitz sollten ihn von diesem Weg ablenken. Die Hütte war nur mit einem Schlafplatz, einer Feuerstelle und zwei Kochtöpfen ausgestattet, in denen der spirituelle Eingeweihte Wasser und Essen erhitzte.

Eines Tages kam er von seinem Meditationsplatz am Fluss zurück und stellte fest, dass einer seiner beiden Töpfe gestohlen worden war. Ohne zu zögern nahm der spirituelle Eingeweihte den zweiten Topf und machte sich auf den Weg, den Dieb zu verfolgen. Als er ihn schließlich eingeholt hatte, überreichte er ihm auch den zweiten Topf mit den Worten, dass dieser den Topf wohl nötiger brauchen würde als er selbst, weil er ja den ersten sicher nicht ohne Not gestohlen hätte. Während der Dieb beschämt mit zwei Töpfen weiterzog, kehrte der spirituelle Eingeweihte zu seiner Hütte zurück. Fortan kochte er sein Essen nicht mehr. Er trank sein Wasser aus dem Fluss und lebte von rohen Früchten und Gemüse, was seinen physischen Körper noch gesünder machte und eine bestehende Gelenksentzündung heilte, so dass er noch länger und gesünder lebte. Der Diebstahl des Topfes hatte ihm am Ende somit nur Reichtum und Gesundheit gebracht.

So sei Dir bewusst: Das einzige Verlangen, das ein spirituell Strebender kennen sollte, richtet sich darauf, sich geistig und seelisch immer mehr zu wandeln und zu vervollkommnen, um schließlich ganz in die höheren Dimensionen eintreten und eins mit Gott AMA werden zu können. Dieser Bewusstseinszustand ist die höchste, vollkommene und göttliche Freude.

Jeder Mensch sehnt sich heutzutage nach wahrer, dauerhafter Freude in seinem Leben. Leider setzen die meisten Menschen göttliche Freude mit materiellem Besitz gleich. Erkenne, dass wahre Freude nur in den geistigen Ebenen zu finden ist und nicht in materiellen Dingen. Dann bist Du frei von negativen Gefühlen wie Neid, Unsicherheit, Verlustangst, Sorgen, Leid, Misstrauen, Zweifel und Druck, die früher oder später immer im Zusammenhang mit Besitz und Materie auftreten. Je mehr Du Dich auf die ewige, unsterbliche göttliche Liebe in Dir selbst konzentrierst, umso besser bist Du in der Lage frei von der Wurzel der Gier in Dir zu sein.

Wisse: Menschen, die ihr Bewusstsein durch stetige Meditation und Reflexion in Klarheit bringen, werden weder Angst empfinden noch von der Gier nach äußeren Dingen und Personen getrieben.

Gier führt immer zu einem Zustand der Unfreiheit. Denn wer ständig seine Mitmenschen kritisch beäugt, ist unzufrieden, weil er sich immer mit anderen, angeblich Schöneren und Reicheren vergleicht, wodurch er neidisch wird. Stell Dir vor, Du müsstest nicht mehr neidisch auf das neue Auto Deines Nachbarn sein oder auf die exotische Reise Deiner Freunde – wie viel freier würdest Du Dich dann fühlen!

Das unstillbare Verlangen Deines Egos, so zu sein wie andere 3D-Menschen – ist eine typische 3D-Eigenschaft, die durch die anti-göttliche Seite in den Ego-Menschen kultiviert wurde und wird, die sie vom göttlichen Entwicklungs- und Transformationspfad abhält. Ein bewusster Mensch empfindet keinen Neid, genauso wie ein Baum nicht neidisch auf die Blätter eines anderen Baumes ist. Nur die Menschen machen sich durch ihre Ego-Gier förmlich zu Sklaven ihres Verlangens. So lerne, frei von Begehren und Neid Deines Egos zu werden und entscheide Dich bewusst für die göttliche Gierlosigkeit.

Ein wichtiges Hilfsmittel, um die Gier in Dir zu transformieren, ist es, die Dankbarkeit in Deinem Leben zu verstärken. Mache es Dir zur Gewohnheit morgens beim Aufwachen und abends vor dem Einschlafen Gott AMA für diesen Tag zu danken und Deine Dankbarkeit für all das Gute in Deinem Leben auszudrücken. Das kannst Du auch tagsüber tun, wann immer sich die Gelegenheit bietet.

Normalerweise richten die Menschen ihren Blick eher darauf, was sie nicht haben, und was sie mit ihrem gierigen Ego haben möchten und erbitten. Wenn es Dir jedoch gelingt, mit Deinem ganzen Wesen wahrhaft dankbar zu sein, dann bist Du frei von der Gier Deines Egos und Demut, Bescheidenheit und Zufriedenheit erfüllen Dich. Du möchtest nicht mehr haben, weil Du durch Dein Schwingen in Gottes Energiemeer bereits mehr hast, als Du Dir je wünschen könntest.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über den Weg zu Gott AMA, das Vertrauen an IHN und die Überwindung aller Hindernisse und Prüfungen auf diesem Weg berichten.

In den Yogasutren des Patanjali steht in 1,50 geschrieben:
tajjas-saṁskāro-’nya-saṁskāra pratibandhī
„Mit Deiner spirituellen Entwicklung entsteht eine neue Schwingungsfrequenz in Deinem Geiste, die den Einfluss all jener Energien, die auf dem falschem Bewusstsein und Verstehen Deines Egos beruhen, zurückdrängt bzw. ersetzt.“

Das bedeutet nicht, dass Du Deine alten Ego-Muster aus diesem und aus früheren Leben vollständig hinter Dir lässt. Sie schlummern noch immer in der Tiefe und können wieder reaktiviert werden, wenn bestimmte Situationen eintreten oder die Wurzeln des Übels in Dir angefacht werden.

Erst der vollständige Eintritt in die Freiheit von allem Irdischen und die Einheit mit Gott schafft die Meisterschaft dieser alten Ego-Energien. Dann trägt der Geist des Menschen keine Flecken irgendwelcher Art mehr in sich. Er ist klar und durchsichtig wie ein Gebirgssee.

In diesem höchsten Zustand basiert das Wissen des Menschen nicht länger auf Erinnerungen oder Schlussfolgerungen. Sein Wissen ist weise und erfüllt von außerordentlicher göttlicher Kraft und Qualität. In einem solchen Bewusstseinszustand siehst Du Dein wahres Selbst auch ohne Meditation wie durch einen glasklaren Spiegel reflektiert. Du erkennst Gott dahinter und hast die Illusion der Materie und Deines eigenen Seins durchschaut.

Die alten Weisen sagen dazu: Wenn ein Mensch einen bestimmten Aspekt der göttlichen Wahrheit vollkommen gemeistert hat, so werden ihm Wasser, Kälte, Hitze und Dornen nichts anheben können, wenn er sich durch sie hindurch bewegt. Er ist in der Lage sich dabei leicht und frei zu fühlen. Körperliche Schmerzen können ihn nicht mehr quälen. Der Mensch bemerkt weder seinen Hunger noch seine körperlichen Empfindungen, da er ganz im höchsten Bewusstsein der Freiheit von allem-was-ist versunken ist.

Um diesen Zustand zu erreichen, ist Vertrauen an Gott und den göttlichen Plan das oberste Gebot. Denn das Vertrauen gibt Dir die notwendige Kraft die Angriffe, Prüfungen und Widerstände durch die anti-göttliche Seite erfolgreich zu überwinden und weiterzugehen, ohne Dein göttliches Ziel bei Gott aus den Augen zu verlieren.

Wisse: Die Verwirklichung Deines göttlichen Ziels ist nur eine Frage der Zeit. Deine Aufgabe besteht darin, die Fähigkeit zu entwickeln, Deinen Geist ohne Ablenkung auf dieses Ziel auszurichten. Wenn Du standhaft und zielstrebig auf Deinem Weg bleibst, führt dies nach einer gewissen Zeit auch zu einem göttlichen Erfolg und Du wirst immer klarer in Deinem Verständnis Deines gesamten Lebens und aller Ereignisse werden.

Was Dir den Mut gibt, in schwierigen Situationen und Prüfungen zu handeln und zu bestehen, ist das Vertrauen an Gott. Das Vertrauen, das ich meine, ist eine Überzeugung, dass Gott es gut mit Dir meint, Dir helfen und Dich führen wird. Diese Überzeugung kommt aus der Tiefe Deines Herzens, wo sie in Deinem innersten Herzensfunken verwurzelt ist. Jenes Vertrauen gibt Dir die Kraft weiterzumachen, auch wenn Du ängstlich bist oder Dein Ziel aus den Augen verloren hast. Lasse Dich nicht durch Fehlschläge oder Prüfungen entmutigen, sondern setze Deinen Weg zu Gott kontinuierlich fort. Auf diese Weise stärkst Du nicht nur das Vertrauen an Gott und den göttlichen Plan in Dir, sondern wirst dieses Vertrauen auch immer deutlicher in Deinem ganzen Wesen spüren.

Je stärker Du das Vertrauen in Dir spürst und je intensiver Deine spirituellen und transformierenden Bemühungen sind, desto näher rückt das göttliche Ziel.

Wisse, dass sich das Vertrauen an Gott bei den Menschen unterschiedlich ausdrücken kann.

Das Vertrauen, das die Menschen empfinden, kann von geringer, mäßiger oder sehr starker Kraft sein. Auch bei einem einzigen Menschen kann die Intensität des Vertrauens wechseln, je nachdem, in welcher Bewusstseinsebene und Dimension er schwingt. So kann er mal mehr und mal weniger Vertrauen spüren. Er kann verzweifeln oder absolut sicher im Glauben sein.

Die Unterschiede im Vertrauen lassen sich primär auf die individuelle Schwingung jedes Menschen und seinen persönlichen Lebensplan zurückführen, der ihn einmal Gott näher bringt und ihn dann wieder mehr von IHM entfernt. Jedes Wesen geht zudem anders mit Prüfungen und Begegnungen um und reagiert individuell aufgrund seines persönlichen Karmas aus früheren Leben. Die einen verlieren das Vertrauen schneller, die anderen sind stabiler im Vertrauen und Glauben verankert.

Mit dem Vertrauen eng verbunden ist die Hingabe an Gott, denn diese ermöglicht es neben einer regelmäßigen Meditationspraxis, den Zustand des göttlichen Bewusstseins leichter zu erreichen. Wer Gott vertraut, der gibt sich Gott auch hin, weil er an Seine göttliche Führung und Weisheit glaubt und weiß, dass sie richtig ist.

Die Hingabe an Gott verringert die Verwirrung und Unruhe des Egos in Dir und schafft Klarheit und innere Gelassenheit. Du weißt, dass Du Dich der Kraft und Liebe Gott vollkommen anvertrauen kannst und dass alles gut wird. Denn Gott AMA ist das höchste Wesen des Universums, das niemals der Verkettung von innerer Unklarheit des Egos und daraus resultierenden Handlungen und karmischen Erfahrungen, die wiederum Chaos und Verwirrung zur Folge haben, unterworfen war und ist. Er ist allwissend und der Ursprung allen Wissens und aller Weisheit. Seine Fähigkeit zu verstehen ist grenzenlos und geht weit über jegliches menschliches Verständnis hinaus.

Gott AMA ist ewig. Er ist der erste Herr des Universums, die Quelle, die alle spirituellen Meister führt und leitet. Dies gilt für alle Zeitalter von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Verschiedene Religionen kennen unterschiedliche Worte, um Gott anzurufen und Seine Eigenschaften zu beschreiben. Wichtig ist, dass Du Gott mit Respekt und Demut begegnest, ohne Dein Ego in den Vordergrund zu stärken. Dabei können Dich die spirituellen Meister und ihre Lehren unterstützen. Letztendlich ist aber immer die Reinheit und demütige Einstellung Deines Herzens bedeutend, gleich in welcher Sprache Du Gott AMA anrufst.

Wenn Du eine Verbindung zu Gott entwickeln möchtest, ist es notwendig, dass Du Dich regelmäßig an IHN in demütiger Art und Weise wendest und Dir Seine Allmacht und Weisheit vergegenwärtigst. Rufe Dir Seine göttlichen Eigenschaften der Liebe, des Lichts und des Friedens Gottes ins Bewusstsein und verbinde Dich mit Seinen Strahlen. Dies kann geschehen, indem Du betest oder meditierst, um IHM näher zu kommen. Deine Gottesverbindung sollte von tiefem Respekt und Achtsamkeit getragen sein und nicht zu mechanischen, oberflächlichen oder leeren Handlungen und Worten werden.

Welche Hindernisse können sich Dir auf Deinem Weg zu Gott in den Weg stellen?

Es gibt 9 Hindernisse: körperliche und geistige Krankheit, Trägheit, Zweifel, Erschöpfung, Ablenkung, Selbstüberschätzung, fehlende Umsichtigkeit aufgrund von Hast, Erstarrung und die Unfähigkeit, das Erreichte zu bewahren. All diese genannten Situationen führen zu Unklarheit in Deinem Geist und Deiner Seele, weswegen sie als Haupt-Hindernisse auf dem spirituellen Pfad angesehen werden. Hinter ihnen stehen die Wurzeln des Übels und die Todsünden, nämlich Gier, Hass, Verblendung, Angst und Egoismus. Je empfänglicher Du für sie bist, desto schwerer fällt es Dir auf dem göttlichen Pfad zu bleiben.

Die negativen Folgen und Symptome, die Du als Folge der 9 Hindernisse spüren kannst, sind folgende:

Ein Gefühl von innerer Enge im Herzen, ein Gefühl von Trauer und Niedergeschlagenheit, eine Störung des harmonischen Gleichgewichts der Körperfunktionen und der Atmung, sowie einen unklaren Geist, der in Probleme und Prüfungen verstrickt ist und diese nicht mehr in Ruhe und Umsicht lösen kann.

Wie kannst Du nun die Probleme, die Deiner spirituellen Entwicklung im Wege stehen und Dein göttliches Bewusstsein trüben, lösen?

Ein Mittel habe ich Dir bereits genannt: es ist die Hingabe an Gott AMA. Zudem empfehle ich Dir folgende Mittel, um Dein Bewusstsein wieder aus der Dunkelheit zum Licht zu erheben und schwierige Situationen und Lernlektionen leichter zu meistern:

1. Hindernisse können dann keine Wurzeln in Dir schlagen, wenn Du einen geeigneten Weg gefunden hast, Stabilität und Ruhe in Deinem Geist zu entwickeln, auch wenn um Dich herum ein Sturm tobt. Meditation oder Yoga können ein gutes Mittel zu sein, um in Deiner inneren Mitte stabil zu bleiben. Du hältst Dich dann an Deinem göttlichen Weg fest und gehst ihn weiter, auch wenn Du von außen angegriffen wirst. Atemübungen wie Pranayama, können Dir zudem dabei helfen, Deinen Geist ruhiger werden zu lassen und Deinen Atem wieder bewusst gemäß dem Sattva-Prinzip zu regulieren.

2. Wende Dich Deiner Flamme der Gottesliebe und Deinem Gotteslichtfunken in Deinem Herzen zu, die vom Leid Deines Egos und Körpers unberührt sind. Dein Bewusstsein wird dadurch wieder offener und weiter werden und Du wirst Erleichterung und Frieden für Deinen unruhigen Ego-Geist finden. Du richtest Dein Bewusstsein wieder auf Dinge aus, die größer sind als Dein kleines Ego: nämlich auf Dein unsterbliches göttliches Selbst, d.h. Dein Seele-Geist-Wesen.

3. Die Verbindung und Schulung durch spirituelle Lehrer, die die Hürden des Anti-Gottes im Leben gemeistert haben, die Dir noch unüberwindlich erscheinen, kann eine große Hilfe sein. Besonders die Schulung durch göttliche Mitarbeiter und spirituelle Meister ist zu empfehlen. Diese Wesen können Dir wichtigen Rat und Beistand geben, so dass Du Dich wieder in der Lage fühlst, den nächsten, richtigen Schritt in Deinem Leben zu gehen.

4. Wenn Du in einen Konflikt darüber gerätst, wie Du Dich verhalten sollst, kann es hilfreich sein, Dir verschiedene Lösungswege vorzustellen und über die jeweils zu erwartenden Auswirkungen dieser Lösungsmöglichkeiten und ihre guten und schlechten Früchte nachzudenken. Halte also inne und schaffe Dir die Möglichkeit, die karmischen Folgen Deiner verschiedenen Verhaltensmöglichkeiten genau durchzudenken und in welche Dimensionen sie Dich ziehen werden. Auf diese Weise wirst Du den besten Weg aus der jeweiligen Konflikt- und Prüfungssituation herausfinden.

5. Übe Dich in Demut und erkenne, dass Du nicht immer alles weißt und alles richtig verstehst, was Du in Deinem alltäglichen Leben erlebst. Wenn Du meinst, dass Du viel oder alles weißt, dann hast Du leicht die Tendenz, mit Deinem Ego arrogant und hochmütig zu werden. Hüte Dich vor einer solchen Entwicklung und erkenne Deine Unwissenheit angesichts der unendlich großen Weisheit Gottes.

Wenn Dein Geist dadurch frei und sicher ist von den Ablenkungen der 3D-Welt und in all seinen Bewegungen nur auf Gott AMA und das göttliche Ziel in IHM ausgerichtet ist, dann wirst Du zu einem glasklaren Diamant werden, der nur noch die Vollkommenheit Gottes spiegelt und nichts anderes mehr ist. Verbleibe in diesem göttlichen Zustand, bis Du ganz im Energiemeer Gottes versunken bist. Das ist der Zustand der göttlichen Erlösung und Erleuchtung.

Wisse: Wenn Dein göttlicher Geist von allen Schleiern der Maya befreit ist, die ihn von der wirklichen Wahrnehmung abgehalten haben, ist alles verstanden, es bleibt nichts, was noch erfahren werden müsste. Gott AMA und Seine Präsenz in allem-was-ist ist so offensichtlich geworden wie das Licht der strahlendsten Sonne.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über das Losgelöstsein von den Sinnesobjekten, dem Ego und der Maya berichten, das die Basis für den Pfad der göttlichen Selbsterkenntnis und Erleuchtung ist.

In den heiligen indischen Schriften steht geschrieben: „Besiege den großen Tod in Gestalt der Vernarrtheit in Deinen irdischen Körper, Ehemann/Ehefrau, Kinder, Freunde und Verwandte! Die bewussten Wesen, welche diese Vernarrtheit ihres Egos überwunden haben, erreichen das höchste Bewusstsein Gottes!“

Sei Dir bewusst, dass auch Deine nächsten Familienangehörigen und Verwandten wie Dein Ehemann, Deine Ehefrau oder Dein Lebenspartner/in, Dein Freund/Deine Freundin, Deine Tochter, Dein Sohn, Deine Mutter, Dein Vater und Deine Geschwister Hindernisse auf Deinem spirituellen Weg sein können, besonders dann, wenn diese nicht spirituell bewusst oder interessiert oder gar im Ego und der 3D-Welt schwingend oder anti-göttlich sind. Sie halten Dich willentlich oder unwillentlich von Deiner spirituellen Entwicklung ab und wollen Dich zurück in Dein altes, menschliches Ego-Selbst ziehen.

Die polare Verstrickung eines Menschen zu seiner Familie kann sehr bindend sein, auch wenn sie scheinbar von Liebe getragen ist. Deine Familienangehörigen werden dann zu einem großen Hindernis und einer Versuchung, wenn Du sie gleichsam als Teil Deiner Person empfindest und wenn Du glaubst, für sie und ihr Seelenheil verantwortlich zu sein, ihnen helfen zu müssen oder ihrer Meinung und ihren Erwartungen entsprechen zu müssen. Auf diese Weise halten Dich Deine Familienangehörigen davon ab, das Göttliche in Dir zu finden und zu entfalten. Zudem können sie Dich von Deiner göttlichen Lebensaufgabe und Deinem göttlichen Auftrag ablenken, besonders wenn Du ein göttlicher Mitarbeiter bist, der für eine ganz bestimmte Sache auf diesem Planeten inkarniert ist und nicht für das Fortführen oder Pflegen einer irdischen Familie.

Das bedeutet nicht, dass Du Deine Familie nicht lieben und ihnen ein treuer Helfer sein sollst, der ihnen zur Seite steht. Es geht vielmehr um Verwirrung, Verblendung und Unbewusstheit, die entstehen, wenn Du Dich mit dem „Familienkörper“, Deinem Partner/Deiner Partnerin, Deinen Eltern und Deinen Kindern identifizierst. Dadurch kommt es zu einem Mangel an göttlichem Bewusstsein, da Du nur noch als Körperwesen und Mensch und nicht mehr als unsterbliches Seele-Geist-Wesen denkst und handelst. Die Wurzel der Verblendung/Avidya wächst in Dir.

Manche Menschen sind regelrecht in ihre Familie vernarrt, besonders in ihren Partner/ihre Partnerin oder ihre eigenen Kinder. Sie vergöttern die Familie und stellen sie auf ein Podest, das sogar noch über Gott steht. Sie vergessen dadurch ihren göttlichen Weg und göttlichen Auftrag für ihre Inkarnation und sind nur noch Familienmenschen, wodurch sie von den wirklich wichtigen Dingen des Seins abgehalten werden. Eine Familie ist zwar wichtig und gut, aber sie ist weder unsterblich noch nimmst Du sie mit in das nächste Leben und sie steht schon gar nicht über Gott. Vielmehr ist sie ein Kreis von Wesen, die sich durch Karma aus früheren Inkarnationen in dieser Familienkonstellation getroffen haben, um alle polaren Verbindungen gemeinsam zu erlösen. Ganz selten besteht eine Familienverbindung über das ganze Leben hinweg, weil sie mit einer göttlichen Lebensaufgabe oder Arbeitsverbindung verbunden ist.

Mit Familienangehörigen sind auch all jene Personen gemeint, die in Deinem Beziehungsnetz eine Sonderstellung einnehmen und an denen Du mit Deinem Ego klammerst. Diesen Menschen gegenüber, aber auch im Umgang mit Deiner engeren Blutsfamilie, solltest Du Dir die nötige Freiheit bewahren, damit Du den eigentlichen Sinn und Zweck Deines Lebens, nämlich die Suche nach der absoluten Wahrheit und den Eintritt in die Wirklichkeit Gottes und Sein Licht, Seine Liebe und Seinen Frieden, erfüllen kannst. Beziehe Deine Liebe nicht nur auf Deine Familie, sondern auf alles, was göttlich ist, und ganz besonders auf Gott AMA, den Herrn und Mittelpunkt des Universums, bzw. Deinen spirituellen Meister.

Die Illusion, ein menschlicher Körper sein, sowie die Vernarrtheit in die eigene Familie, die Eltern, den Ehepartner und die Kinder, ist für den spirituellen Schüler eine große Gefahr, die zum Tod führen kann. Damit gemeint ist eine Tragödie für seine spirituelle Entwicklung, d.h. der Tod seines göttlichen, spirituellen Fortschritts. Denn wer sich nur noch auf seinen eigenen Körper und seine Familienangehörigen konzentriert, der kann sich nicht mehr spirituell entwickeln. Er ist in seiner kleinen Menschenfamilie gefangen und sieht die große göttliche Familie in Gott nicht mehr. So hat die Familie oft auch den Rückschritt eines spirituellen Wesens auf seinem Weg zur Folge und vereitelt dessen Selbstentfaltung und Ausstieg aus der Maya.

Dabei sind die physischen Körper – sowohl Dein eigener als auch der Deiner Verwandten – nur eine Anhäufung von Haut, Fleisch, Blut, Muskeln, Fett, Bindegewebe und Knochen und voll von Schlacken, Urin und Kot, was in seinem Inneren unrein und hässlich ist. All die Menschen, die ihren physischen Körper zum Idol ihres Egos erheben, ihn übertrieben pflegen und hätscheln, damit er ja äußerlich „schön“ ist, leben unter einer großen Verblendung. Sie glauben, ihr Körper wäre alles, dabei ist er nur die Hülle ihres Seele-Geist-Wesens und der Tempel Gottes in dieser Welt. Wer nur auf die äußeren Körper der Wesen schaut und sich in diese verliebt, verfängt sich zudem leicht in polarer Liebe zu anderen Menschen und stärkt dadurch die Todsünde der Wollust in sich.

Die alten Weisen sagen dazu: „Für den nach spiritueller Erleuchtung Strebenden sind die Illusion, der physische Körper zu sein, und ähnliche Irrtümer der große Tod. Nur wer diese Selbsttäuschung überwunden hat, der ist reif für den Zustand höchster göttlicher Erfüllung und Glückseligkeit in Gott AMA.“

Zu den weiteren „ähnlichen Irrtümern“ gehört der weitverbreitete Glaube, dass irdische Sinnesobjekte dem Menschen dauerhaft Freude und nachhaltiges Glück verschaffen können. Dieser Glaube ist aber nichts anderes als ein Wunschdenken des Egos, das auf diese Weise seine innere Leere und geistige Unerfülltheit mit irdischen Sinneserlebnissen ausgleichen möchte.

Die Entsagung der Sinneserlebnisse und Materie ist nur möglich, wenn Du Dich von allem loslöst. Wenn Du alles loslässt, weil Du Dich nach Befreiung und Erlösung sehnst, gibst Du automatisch auch diese inneren und äußeren polaren Bindungen auf.

Die Freiheit von Habgier, die Freiheit von Erwartungen und die Wunschlosigkeit sind dabei die drei wichtigsten Gebote, die zu Losgelöstheit führen. Wenn Du gegenüber dem Irdischen, Vergänglichen gleichgültig bist und kein Interesse an Sinnesobjekten und polaren Ego-Verbindungen hast, kennst Du weder Habgier noch Erwartungen oder Wünsche. Du bist gegenüber der Illusion der Maya desinteressiert und lustlos. Du hast Dich von Deinem physischen Körper, Deinem Ego und seinen Launen abgekehrt. Du hast Dich von jeder Identifikation und Anteilnahme mit der Maya gelöst, wodurch Du ein Losgelöster geworden bist. Du hast nur noch ein Anliegen und ein Ziel vor Augen: Erlösung von der Polarität und Eintritt in die Neutralität und das Meer des Lichts, des Friedens und der Liebe Gottes.

Begreife, dass Losgelöstheit und Erkenntnis für den Menschen wie die beiden Flügel eines Vogels sind. Der spirituelle Aufstieg zur Erlösung und Erleuchtung ist ohne die beiden Eigenschaften „Losgelöstheit“ und „Erkenntnis“ nicht möglich. Nur mit zwei Flügeln kannst Du zu Gott fliegen.

In den alten Schriften steht geschrieben: „Nur wer vollständig erlöst ist, geht in tiefe Gottes-Meditation ein. Nur dem, der in tiefe Gottes-Meditation versunken ist, wird dauerhafte Erleuchtung und bewusstes Erwachen zuteil. Nur wer zur Wahrheit erwacht ist, wird frei von Bindungen an die Maya. Nur wer so befreit ist, erfährt ewige Glückseligkeit in Gott AMA.“

Das heißt:
Vollständige Losgelöstheit führt zu tiefer Gottes-Meditation.
Tiefe Gottes-Meditation führt zu dauernder Erleuchtung und bewusstem Erwachen.
Bewusstes Erwachen führt zu Freiheit von Bindungen an die Maya.
Freiheit von Bindungen an die Maya führt zu ewiger Glückseligkeit in Gott AMA.

Hast Du einmal gelernt, zwischen dem Vergänglichen und dem Unvergänglichen klar zu unterscheiden und Dein Ego und Dein Seele-Geist-Wesen streng auseinander zu halten, bist Du fortan in einem Zustand der Losgelöstheit. Du bist gleichgültig gegenüber äußeren und inneren Projektionen Deines Egos oder der Egos Deiner Mitmenschen und bist in dauerhafter, bewusster Einheit mit Gott AMA. Das bedeutet:

Ewige Glückseligkeit in Gott AMA entsteht aus der Freiheit von Bindungen an die Maya.
Die Freiheit von Bindungen an die Maya entsteht aus dem bewussten Erwachen zur göttlichen Wahrheit.
Das bewusste Erwachen zur göttlichen Wahrheit entsteht aus tiefer Gottes-Meditation.
Tiefe Gottes-Meditation entsteht aus vollständiger Losgelöstheit.

Wenn die Losgelöstheit mit reinster Selbsterkenntnis verbunden ist, führt sie zur Herrschaft Deines Seele-Geist-Wesens in Deinem Körper und zu dauerhafter Erlösung vom Ego und der Maya. Losgelöstheit ist also das Tor zur Königin ewiger Erlösung. Dabei ist es wichtig, dass Du Dein Bewusstsein stets auf Dein ewiges göttliches Selbst, d.h. Dein unsterbliches Seele-Geist-Wesen, ausrichtest, indem Du in jeder Beziehung wunschlos bist.

Wisse, dass reinste Selbsterkenntnis das Ergebnis lang andauernder tiefer Meditation zu Gott AMA ist, und diese wiederum wächst nur auf dem Nährboden vollständiger Losgelöstheit und Wunschlosigkeit von der Maya. Hast Du einmal das Tor der Losgelöstheit durchschritten, kannst Du gar nicht anders als Dein Bewusstsein fortan nur noch auf Dein ewiges göttliches Selbst zu richten. Diesen Zustand beschreiben die Weisen als die Königin der ewigen Erlösung, die fortan in Dir herrscht.

Überwinde also die Gier nach Sinnesobjekten der Maya, als ob sie Gift wären! Gib den Stolz auf Deine irdische Herkunft, Deine Familie und Deine gesellschaftliche Stellung auf und weise alle selbstsüchtigen Ego-Tätigkeiten weit von Dir! Lass von der Vorstellung ab, dass Dein Körper und Dein Ego Dein wahres Selbst wären! Richte Dein Bewusstsein ganz auf Deinen göttlichen Geist und Deine Seele, die Ausdruck der göttlichen Wahrheit sind!

Wisse, dass die irdischen Sinnesobjekte in ihrer Wirkung noch verheerender als das Gift einer Kobra sind. Gift tötet den, der es einnimmt, wogegen die Sinnesobjekte sogar denjenigen töten, der nur mit den Augen schaut. So lasse all jene Personen und Dinge los, die zu Deinem äußeren Umfeld und Deinen fünf Sinnen gehören und die Du mit Deinen Sinnen wahrnehmen, sehen, hören, riechen, schmecken und durch Körperkontakt fühlen kannst, oder die in Deinem Inneren mit Deinem Ego als Gedankenbilder, Gefühle, Lust-Impulse und Erinnerungen erfasst werden.

Die alten Weisen sagen dazu: „Die Wesen, die nach Erlösung und Erleuchtung suchen und die an das andere Ufer des Ozeans der Maya zu Gott gelangen möchten, deren Entsagung aber nicht echt ist, diese packt der Haifisch in Gestalt von Ego-Begierden am Hals, reißt sie mit Gewalt zurück und ertränkt sie mitten im Ozean ihrer eigenen polaren Ego-Wünsche.“

So erkenne anhand dieser Botschaft Deine Ego-Schwächen und arbeite daran, um immer mehr zu einem Losgelösten und Erkennenden zu werden! Konzentriere Dein Bewusstsein und Denken ganz auf das Ziel: die absolute Wirklichkeit in Gott AMA! Erfahre die Einheit von Deinem Seele-Geist-Wesen und Gott AMA durch ungeteilte liebevolle Hingabe und Demut an IHN! Trinke unablässig den Nektar des Friedens und der Glückseligkeit in Gott AMA! Wende Dich nicht den irdischen Sinnesfreuden zu, denn sie sind hohl und leer.

Gib das kleinmütige Denken an Dein Ego auf! Es ist die Ursache von allem Leid. Brüte nicht über Enttäuschungen, Kummer und Sorgen. Denke vielmehr an Dein glückseliges Selbst, d.h. Dein Seele-Geist-Wesen! Es wird Dich zu Gott führen.

Wisse: Dein göttliches Selbst ist Gottes eigenes Licht. Sein Licht ist der Zeuge von allem, der sich ständig im Körper der Erkenntnis widerspiegelt. Konzentriere Dich auf Dein göttliches Selbst, das getrennt ist von der Maya, auf Dein ewiges Ziel. Meditiere darüber mit ungeteilter, liebevoller Hingabe, weil es Dein wahres Wesen ist! Das wird Dich Deinem Ziel der Erleuchtung und ewigen Glückseligkeit in Gott AMA immer näher bringen.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch heute das heilige Om-Mani-Padme-Hum-Ritualgebet vermitteln, um Euer Herz dem Mitgefühl und der Liebe Gottes zu öffnen, Eure Seelen zu transformieren und zu göttlicher Erleuchtung zu führen.

Begebe Dich zu Deinem Altar – wenn Du einen hast – oder zu Deinem Meditationsplatz und schaffe eine heilige Atmosphäre der Ruhe und des Friedens. Entzünde eine Kerze und falte Deine Hände vor Deinem Herzen zusammen. Spreche dann folgende Worte:

1. Vorgebet: Eingestehen aller Fehler

O Gott AMA,
hiermit gestehe ich all meine Fehler ein.
Was ich heute und in der Vergangenheit nicht getan habe und was nicht vollständig war,
wozu auch immer ich nicht fähig war,
was immer ich an Fehlern durch mein Ego getan habe,
für all das bitte ich um Nachsicht.
Bitte habe Nachsicht mit mir!

Ich bitte Dich, gewähre mir vollkommene Gesundheit,
Langlebigkeit, göttliche Lebenskraft
und höchstes Bewusstsein!
O Gott AMA, der Du das Wohl aller Wesen bewirkst,
kehre in mein Herz ein
und erfülle es mit Deiner göttlichen Liebe und Deinem Bewusstsein.

Visualisiere nun, wie der Gotteslichtfunken in Deinem Herzen mit dem Herzzentrum von Gott AMA und Seinem Feuer verschmilzt. Sehe, wie sich Dein Ego-Selbst schrittweise im gleißenden Feuer auflöst. Auch Deine Individualität verschwindet am Ende wie ein Regenbogen in der Bewusstheit der reinen Natur der göttlichen Wirklichkeit Gottes. Versetze Dich in inneres Gleichgewicht und innere Harmonie. Nehme das Bewusstsein der höchsten Natur der Wirklichkeit Gottes in Dich auf, der frei von Entstehen und Vergehen, sondern Höchstes Sein ist.

2. Hauptgebet

Verneige Dich vor Gott AMA und sprich nun folgende Worte:

„O Gott AMA, o großer Mitfühlender Herr des Universums,
denke an mich und all Deine Geschöpfe.
Blicke mit Deinem höchsten Mitgefühl auf mich herab.
Mögen durch die Wurzeln des Göttlichen,
die von mir und allen Wesen im Laufe ihrer Inkarnationen gesammelt wurden und werden,
durch alles, was an Göttlichem vorhanden ist
und durch die Taten der Wurzeln des Göttlichen,
die jetzt geschaffen werden,
alle Geschöpfe und ich selbst den kostbaren Zustand
des vollkommenen, göttlichen, reinen Erwachtseins
und höchsten Bewusstseins erlangen.
Möge ich, solange ich dies nicht erlangt habe,
in allen Inkarnationen einen reinen und mit göttlicher Fülle versehenen
tugendhaften Inkarnationskörper erhalten.
Habe ich diesen Körper erlangt,
möge ich guten göttlichen Lehrern begegnen,
die mir die höchsten göttlichen Gesetze
und Deine göttliche Weisheit vermitteln.
Bin ich ihnen begegnet,
möge ich mich in der Meisterschaft des Egos und Geistes üben,
indem ich mich in die Weisheit des höchsten Wissens immer tiefer versenke.
Habe ich mich darin geübt,
möge ich mich darüber hinaus auf die Gottes-Meditation konzentrieren,
die zur göttlichen Erleuchtung führt,
ohne an irdischen Dingen der Maya festzuhalten.

O Gott AMA, mögen in all meinen Inkarnationen
Krankheiten und Leiden,
die durch das Ego an meinem Körper und meiner Seele verursacht worden sind,
zur Ruhe kommen und sich in Gesundheit und Leidlosigkeit wandeln.
Möge ich auch im Tod frei sein vom Festhalten am Irdischen
und möge das gesamte Elend des menschlichen Sterbens
Ruhe und Frieden finden.
Möge ich auch im astralen Zwischenzustand
in der Verbindung mit Deinem höchsten Wissen sein.
Möge ich in meinen Inkarnationen Freunden begegnen,
mit denen ich jenseits von polarer Liebe und Trennung verbunden bin.
Möge ich einen Weg einschlagen,
der frei ist vom Zyklus der Wiedergeburten
und frei von den Fehlern des Egos.
Möge mich dieser Weg direkt zu Dir, o Gott AMA,
und Deinem Herzzentrum der Liebe und Weisheit führen.
Möge ich in Dir das ewige Leben und Sein finden,
das jenseits ist von Geburt und Tod.

O Gott AMA, möge ich in den hervorragenden, reinen
Zustand der göttlichen Erleuchtung in Dich eintreten,
der frei ist von Mangel
und der unerschöpflich an göttlicher Fülle ist.
Möge ich die Vereinigung mit Deiner göttlichen Ur-Sonne verwirklichen,
die alles Seiende in sich aufnimmt und erleuchtet.
Möge ich meinen göttlichen Geist verwirklichen,
der einem strahlenden Stern im Weltall gleicht.
Möge ich die Flamme der Gottesliebe in meinem Herzen verwirklichen,
die in ihrem ununterbrochenen Mitgefühl und ihrer Liebe
Deiner Sonne gleicht.
Möge ich durch Deine Kraft, o Gott AMA,
das Wohlergehen von allem-was-göttlich ist
in allen 7 Dimensionen und ihren Unterebenen im Universum bewirken.
O Gott AMA, möge ich göttliche Verwirklichung,
Bewusstwerdung und Erleuchtung in Dir erlangen!
Ich danke Dir für Deine Führung.

Räuchere nun Weihrauch und entzünde sieben Kerzen. Sprich folgende Worte:

O Gott AMA, der Du Deine göttlichen Geschöpfe und Diener
mit Deinem Ur-Geist der reinen Liebe und des Mitgefühls schützt.
Möge das Gute von Dir, o Herrscher dieses Universums,
allgegenwärtig sein!
Du bist die Mutter der Wirklichkeit des höchsten Wissens,
Du bist der Vater der Wirklichkeit des absoluten Wissens,
Du bist das Wesen der Gleichheit der Wirklichkeit aller Phänomene,
manifestiert aus dem Ur-Meer des Ur-Geistes:
Möge alles Gute und Göttliche von Dir, o Großer Gott-Vater-Gott-Mutter,
und Deiner Engel allgegenwärtig in mir und allem-was-ist sein!
Om mani padme hum!
Om mani padme hum!
Om mani padma hum!

O Gott AMA, aus Dir stammen die spirituellen Meister,
die Deine Weisheit im Universum verbreiten!
Mögen ihre Strahlen allgegenwärtig in mir und allem-was-ist sein!
Om mani padme hum!
Om mani padme hum!
Om mani padma hum!

O Ihr spirituellen Meister des Lichts der Vergangenheit,
die Ihr im Herzzentrum von Gott AMA und Seinem Bewusstsein
Euer Energiezentrum habt,
O Ihr spirituellen Meister des Lichts der Gegenwart,
die Ihr zum Wohle von allem-was-ist wirkt,
O Ihr spirituellen Meister des Lichts der Zukunft,
die Ihr das Wohl von allem-was-ist im Sinn habt,
möge das Gute und Göttliche von Euch,
Ihr tausend spirituellen Meister aller drei Zeiten,
allgegenwärtig in mir und allem-was-ist sein!
Om mani padme hum!
Om mani padme hum!
Om mani padma hum!

O spiritueller Meister Buddha, Strahlenlenker des göttlichen Mitgefühls,
der Du die Ego-Energien der Wesen aller 7 Dimensionen
transformierst und den Abgrund der Wurzeln des Übels verschließt,
den Weg zum göttlichen Licht zeigst
und den Wesen zur Verwirklichung der Wurzeln des Göttlichen verhilfst:
möge das Gute von Dir und das Mitgefühl Deines göttlichen Strahles
allgegenwärtig in mir und allem-was-ist sein!
Om mani padme hum!
Om mani padme hum!
Om mani padma hum!

O Oberhüter der Erde,
die Ihr auf alle Erdenbewohner blickt,
große Mitfühlende,
deren göttliche Liebe ununterbrochen ist,
Mächtige der Erde,
Schützer aller göttlichen Wesen,
möge das Gute von Euch, o Oberhüter der Erde,
allgegenwärtig sein!
Möget Ihr Millionen Jahre leben und Millionen Schüler haben,
möge sich Eure Fülle vermehren
und sich das Licht des göttlichen Friedens auf der Erde verbreiten!
Möge das Gute Eures göttlichen Segens
und der Oberhüter-Struktur der neuen göttlichen Zeit der Erde
allgegenwärtig in mir und allem-was-ist sein!
Om mani padme hum!
Om mani padme hum!
Om mani padma hum!

O Gott AMA, möge Deine Welt,
Dein Gefäß, von göttlicher Fülle erfüllt sein!
Mögen alle Geschöpfe, die gemäß den Wurzeln des Göttlichen leben,
als Lohn von Dir Glück und Zufriedenheit erhalten.
Mögen sie allesamt den Weg der großen Erleuchtung betreten,
ihre Seele-Geist-Wesen aktivieren
und ungehindert in Dein Herzzentrum aufsteigen.
Mögen Deine göttlichen Strahlen durch Deine spirituellen Meister
und Oberhüter der Erde allzeit präsent auf den Planeten im Universum sein.

O Gott Gott AMA, möge ich in meinem Leben
den vollkommenen göttlichen Dienst für Dich ernsthaft und
reinen Herzens praktizieren.
Möge ich, solange ich nicht in Dich aufgestiegen bin,
aus dem Kampf mit dem Anti-Gott und den Wurzeln de Übels,
und allen Hindernissen auf dem spirituellen Pfad,
siegreich hervorgehen,
und mögen die Wurzeln des Göttlichen sich immer weiter in mir ausbreiten
und mich zu tiefgreifenden göttlichen Erfahrungen und Erkenntnissen in Dir führen!

O Gott AMA, bitte lass mich siegreich über die Aktivitäten meines Egos sein.
Lass mich dem höchsten Kern der Lehren der spirituellen Meister
und ihrer Weisheit folgen.
Mögen die Strahlen Deiner Weisheit alle Richtungen
und alle Geschöpfe im Universum durchdringen,
und möge, durch ihr dauerhaftes und vollkommenes Blühen in Deinem Licht,
dieses Blühen Gutes und Göttliches in ihnen und
allem-was-ist zum Vorschein bringen!
Ich danken Dir. Amen.

Dieses göttliche Gebet ist das geheime Om-Mani-Padme-Hum-Gebet der göttlichen Transformation, Herzerfüllung und Erleuchtung. Du gehst dadurch eine Verbindung mit dem kraftvollen, reinen Bewusstseinsstrahl Gottes, der spirituellen Meister und Oberhüter der Erde ein, und erlangst Befreiung vom Ego und den Wurzeln des Übels in Dir. Das göttliche Licht der Liebe und des Friedens breitet sich in Dir und durch Dich zu allem-was-ist aus, so dass Deine Schwingung in die höheren göttlichen Dimensionen angehoben wird.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch heute über den Frieden mit Eurem physischen Körper und Mutter Erde erzählen, welche die Grundlagen zu göttlicher Erleuchtung, dauerhafter Gesundheit und Glückseligkeit sind.

Wisse, der göttliche Frieden besteht aus sieben Strahlen, die auch als sieben Zweige des göttlichen Lebensbaumes bezeichnet werden. Sie zeigen dem Menschen, wie er Frieden und Harmonie in den sieben Bereichen seiner Seele und seines Lebens schaffen kann. Nachfolgend wollen wir Dir mehr über die ersten zwei Strahlen berichten:

1. Frieden mit dem Körper

Der physische Körper ist das Handlungsinstrument Deiner Seele in der irdischen Ebene. In Deinem physischen Körper zeigen sich alles Karma und alle Entwicklungen aus Deinen vergangenen hunderten und tausenden Inkarnationen. Sie haben Gestalt gefunden in Deinem heutigen Körper-Ich. Du bist durch Deinen Körper somit die Summe Deiner früheren Inkarnations-Ichs und Erfahrungen.

Dein physischer Körper hat drei Aufgaben:

a) ein irdisches Fahrzeug/Hilfsmittel für die individuelle Entwicklung Deines Seele-Geist-Wesens
b) ein irdischer Teil Deines Erden-Selbst/Planeten-Selbst und Ausdruck der Natur des Planeten, auf dem Du lebst (in diesem Fall: die Erde)
c) ein Ausdruck des göttlichen Kosmos und seiner Kräfte, von denen er Teil ist.

Dein irdischer Körper ist ein göttliches Werk, erschaffen von Mutter Erde im Namen Gottes, um Deinem Seele-Geist-Wesen als Fahrzeug auf diesem Planeten zu dienen. Dein Körper ist dabei eingebunden in den großen Planetenkörper von Mutter Erde und den noch größeren Kosmoskörper von Gott im Universum. Dein physischer Körper wartet förmlich darauf, das Du seine irdischen und kosmischen Energien und Eigenschaften bewusst einsetzt, anstatt sie mit Deinem Ego zu ignorieren oder für anti-göttliche und Ego-Zwecke zu verwenden.

Sei Dir bewusst: Kein irdischer Körper ist von seiner Umwelt isoliert und es gibt nicht einen einzigen Körper im Universum, der für sich alleine steht. Vielmehr sind alle Körper eines Planeten miteinander verbunden und bilden eine vereinte Menschen-Familie bzw. Körper-Familie eines Planeten, die sich gegenseitig positiv oder negativ beeinflussen kann. Die Verbindung erfolgt dabei über das physische Herz aller Menschen, deren Herzschläge und Herzfrequenzen miteinander wie ein Stromkreis verbunden sind und über die sie sich energetische und telepathische Botschaften zukommen lassen können.

Die Gesundheit und Lebenskraft jedes einzelnen Körpers ist darum von höchster Bedeutung sowohl für Dich selbst als auch für alle anderen Menschen auf dem Planeten. Nur wenn alle Wesen gesund sind, kann auch ein Klima der Gesundheit, des Friedens und der Harmonie auf der Erde herrschen. Ansonsten steckt ein Mensch den anderen Menschen durch sein krankes Schwingungsfeld an und der Virus des Egos, des Leides und der Krankheit verbreitet sich unter allen Bewohnern der Erde. Je mehr Menschen erwachen und gesund werden – sowohl geistig als auch körperlich -, umso mehr profitiert das gesamte Energiefeld aller Menschen auf der Erde davon und wird gesunder, reiner und lichtvoller. Das ist der Eintritt in das neue göttliche Zeitalter, den alle Wesen auf diese Weise selbst mit beeinflussen und unterstützen können.

Erkenne Deinen physischen Körper als einen integralen Teil des gesamten Universums und der unendlichen göttlichen Lebensenergie Gottes, Seines Friedens, Seiner Liebe, Seines Lichtes und Seiner Fülle an. Wenn Du dieses göttliche Bewusstsein ganz in Deinem physischen Körper verankerst, kannst Du nicht mehr krank und alt werden, sondern bist in einem Zustand dauerhafter göttlicher Lebensenergie und Gesundheit.

Dafür ist es notwendig, dass Du die göttlichen Gesetzmäßigkeiten des physischen Körpers und die Wirkung der Elemente der Natur auf ihn verstehst. Erfahre, welche Nahrungsmittel Dein Körper braucht, um dauerhaft heil, rein und gesund zu bleiben. Ernähre Dich durch die Ur-Kräfte der Erde, der Sonne, der Luft, des Wassers und des Raumes. Dazu zählen z.B. eine reine vegane Ernährung mit Obst und Gemüse, tägliche Sonnenbäder, tägliche Wasserreinigung des Darmes durch Einläufe, tägliche heilige Körperübungen wie Yoga und Pranayama, belebende erdverbindende Beschäftigung im Garten und und der Natur, Arbeit für das Wohl des Planeten Erde, usw.

Die Essener haben dieses heilige Wissen über den Frieden des Körpers schon vor 2000 Jahren praktiziert. Sie haben ihre Mitglieder gelehrt, wie Krankheit durch Missachtung der Gesetze der Natur entsteht und wie diese Krankheiten zu heilen sind. Sie lehrten das Wissen über den göttlichen Pflanzengeist, den Wert und die heilenden Kräfte der verschiedenen Pflanzen, Kräuter und Früchte, sowie die Heilung mit Hilfe von Pranayama, Yoga, Einläufe und basischem Fasten. Es gibt eine richtige Ernährung bzw. Diät, die alles heilt. Auf diese Weise bleibt Dein Körper gesund und heil, ohne das Leid von Krankheiten, Schmerzen, Gebrechen und Alter zu erfahren.

Erkenne, wie wichtig die Mäßigung in allen Dingen ist. Das körperliche und emotionale Fasten ist dabei sehr wichtig, um Deinen Körper von alten Schlacken Deines Egos aus diesem und aus früheren Leben zu befreien, seine Selbstheilungskräfte anzuregen und Deinen göttlichen Willen zu stärken, um klar und zielstrebig auf Deinem spirituellen Pfad weiterzugehen. Es gibt hierfür verschiedene Übungen, die wir Dir in den späteren Perlen ausführlicher erläutern werden.

Wisse, dass diese heiligen Körperübungen Deinem physischen Körper dauerhaften inneren und äußeren Frieden geben werden. Messe bei allem aber Deinem Körper keine übertriebene Bedeutung zu, denn das wäre wieder ein Materialismus und eine Gier Deines Egos, das seinen Körper über seine unsterbliche Seele stellen möchte.

Sehe Deinen irdischen Körper vielmehr als Werkzeug und Hilfsmittel an, um Handlungen der göttlichen Liebe, des Friedens, des Lichts und der Weisheit auf der Erde zu tun, Deinen göttlichen Auftrag auszuführen oder Deinen spirituellen Aufstieg voranzubringen. Behandle Deinen Körper gut, sei sorgfältig mit ihm und erhalte ihn in guter Gesundheit, wie er Dir einst von Gott bei Deiner Geburt gegeben worden ist, damit er sowohl Dir als auch der gesamten Menschheit auf diesem Wege nützlich und dienend sein kann. Sei Dir immer bewusst: Gott gab Dir einen gesunden Körper, keinen kranken Körper. Wenn Dein Körper krank ist, hast Du ihn selbst durch Dein falsches Ego-Denken und Handeln krank gemacht, niemand anders. So kannst Du ihn durch das richtige göttliche Denken und Handeln auch wieder gesund machen.

Dies ist der erste göttliche Friede nämlich der Friede mit Deinem Körper.

2. Frieden mit Mutter Erde

Der zweite Frieden bezieht sich auf die Harmonie mit den Gesetzen des Planeten Erde, dem Reich von Mutter Erde. Die Einheit von Mensch und Natur ist eines der wichtigsten göttlichen Gebote des Lebens, denn der Mensch ist ein Bestandteil der Natur. Du bist mit Deinem physischen Körper aus den Elementen der Natur geboren worden und wirst wieder zu ihnen werden, wenn Du stirbst.

Du wirst folglich von den Gesetzen und Kräften der Natur bestimmt. Deine Gesundheit, Lebenskraft und das Wohlbefinden Deines Körpers, Deines Erden-Selbst und Deiner Seele hängen vom Grad Deines Friedens mit den Kräften von Mutter Erde ab. Das gilt für jeden Menschen. Er kann nur soweit in Frieden sein, wie er die Gesetze der Erde befolgt und in Harmonie mit dem Schwingungszentrum von Mutter Erde im Kern des Planeten schwingt. Du kannst mit Deinem Körper auf keinen anderen Planeten auswandern, denn Dein Körper ist ein Erdenkörper und gehört auf den Planeten Erde. Nur an die dortigen Umgebung und Naturgesetzmäßigkeiten ist er optimal angepasst. Auf einem anderen Planeten würde Dein Körper in Disharmonie mit der Planeten-Natur schwingen und bald krank werden und sterben.

Sei Dir bewusst: Eine Kultur kann nur dann zu göttlicher, großer Blüte gelangen, wenn sie die göttlichen Gesetze der Einheit von Mensch und Natur befolgt. Ansonsten ist sie dem Untergang geweiht. Es kann nur dort Fülle, Lebenskraft und Wohlstand vorherrschen, wo die Liebe zur Natur in den Herzen der Menschen blüht. Wenn sich aber eine Zivilisation von der Verbindung und Einheit mit Mutter Erde getrennt hat, so hat sie sich von ihrem Lebenssaft abgeschnitten und wird sich unweigerlich selbst durch ihren Ego-Stolz zerstören.

Die Einheit von Mensch und Natur wird in der heutigen Zeit von L’Egoland sehr schwerwiegend verletzt. Die moderne Lebensweise steht im kompletten Widerspruch zur göttlichen Ur-Natur. Die städtischen Betonwände und versiegelten Böden und Straßen sind symbolischer Ausdruck für die Trennung des Menschen von seiner Mutter. Seine aggressive Lebensweise des Raubbaus und der Ausbeutung verletten jeden Tag aufs Neue das heilige Band zwischen Mensch und Mutter Erde, was karmische Folgen für die gesamte Menschheit nach sich zieht. Das technische und materialistische 3D-Leben hat eine Kluft zwischen Mensch und Natur geschaffen, die seit der Kosmischen Katastrophe nicht breiter und tiefer gewesen ist.

Dabei ist die Einheit mit der Natur das Fundament für jedes Bestehen, Leben und Wachsen der Wesen auf dem Planeten Erde. Ohne dieses Fundament wird sich die Zivilisation selbst vernichten, weil sie nicht mehr im Schwingungsfeld der göttlichen Ordnung ist. Stattdessen bewegt sie sich wie ein entarteter, wild gewordener Kreisel immer mehr vom Zentrum weg, ehe sie in den Tiefen ihres eigenen Chaos versinken und explodieren wird.

Der Mensch sollte sich nicht mit technischen Erfindungen und abstrakten Ego-Zielen beschäftigen, sondern mit seiner wahren inneren Natur und der äußeren Natur, die ihn umgibt. In atlantischer Zeit bestand die Hauptaufgabe aller Bewohner des Landes darin, die riesigen Obstbäume zu pflegen und deren Früchte zu ernten. An den Bäumen wuchs die Nahrung des Menschen mit einer unbeschreiblichen göttlichen Fülle. Die grundlegende Beschäftigung der Atlantis-Bewohner mit ihren Obsthainen bzw. Wäldern und die Arbeit mit den Bäumen und deren Pflanzengeistern war der Mittelpunkt ihres Lebens und glich einem täglichen Gottesdienst der Liebe zwischen Mensch und Natur. Die Menschen bauten die Bäume nicht nur an und pflegten sie, sondern sie verehrten die Pflanzengeister durch Rituale, entwickelten neue Fruchtsorten durch natürliche Auslese und wirkten mit der Natur zusammen. Sie erweiterten die Haine und Wälder, wo es nötig war, und ehrten das Leben jedes Baumes, anstatt die Bäume aus Profitgier, wie heute, zu fällen.

Die Atlantis-Bewohner lebten direkt in diesen Fruchthainen bzw. Wäldern und ihre Gebäude waren direkt in der Natur gelegen, sowie nach oben hin offen, um die Verbindung zu den Kräften der Natur, der Sonne, der Luft und den Bäumen zu repräsentieren. Es gab keine räumliche Trennung von Mensch und Natur.

Auch wenn die Atlantisbewohner über keine große technische Entwicklung verfügten, hatten sie doch eine größere Harmonie und Einheit mit der Natur als jeder technische Mensch von heute. In den heiligen Wissenschaften der Priester lebte das Wissen über die Verbindung des Menschen zu Mutter Erde und wurde in den Tempelschulen den Wesen gelehrt. Die Haine und Wälder galten dabei als Körper und Ausdruck von Mutter Erde selbst, die jeder Mensch zu achten, zu verehren und zu pflegen hatte.

Für das neue göttliche Zeitalter ist die Rückkehr zu einer harmonischen Lebensweise wichtig, die in Frieden und Einheit mit der Natur lebt. Das bedeutet z.B. den Kauf von biologisch angebauten Nahrungsmitteln, ein natürliches Gärtnern gemäß den Naturgesetzen, die Erhaltung des Humusbodens durch Kompostierung, die Achtung und Liebe zu allen Pflanzen und ihren Geistwesen, das Zusammenarbeiten mit dem Pflanzenreich, anstatt der Kampf gegen die Natur und „Unkräuter“ im eigenen Garten. Kümmere Dich aktiv um Deine Verbindung mit der irdischen Natur des Planeten Erde und diene der göttlichen Natur von Mutter Erde, wodurch Du gesund in Deinem Körper und in Deine Seele werden wirst. Esse am besten nur reine Nahrung, die aus Deinem eigenen Garten kommt oder biologisch mit Liebe und Frieden zur Natur angebaut wurde.

Pflanze Bäume, um die göttlichen Fruchthaine und Wälder, die es einst so zahlreich auf der Erde gab, wieder zu vermehren und einen neuen Garten Eden zu kreieren. Sehe die Baumpflanzung als göttliches Ritual, das mit Liebe und Achtung erfolgen sollte. Schaffe einen guten Boden, auf dem der Baum in Fülle wachsen kann. Wisse, dass die vollkommene Lebensgrundlage jedes Menschen die eines Gärtners ist, der durch seine Arbeit mit der Erde, der Luft, der Sonne und dem Regen in dauernder Berührung mit den Naturkräften ist und so die göttlichen Gesetze studieren kann. Das Studium dieses größten Buches, das „Buch der Natur“, ist ein wichtiger Schritt, um Frieden und Harmonie mit dem Reich von Mutter Erde zu schaffen.

Lebe in vollkommener Harmonie mit der göttlichen Schöpfung und Mutter Erde. Erkenne, dass Du ein Teil von ihr bist. Nur wenn Du wieder eins wirst und zu ihr zurückkehrst, kannst Du wahrhaftige göttliche Erleuchtung finden. Die Natur mit ihren Bäumen und Wäldern ist Dein Freund und Deine Mutter, die für all Deine irdischen Bedürfnisse sorgt, wenn Du sie nur lässt.

Die Natur darf niemals bekämpft oder erobert werden, wie das der moderne Mensch meint, der selbst in seinem eigenen Garten einen Kampf gegen „Unkräuter“, „Ungeziefer“, etc. führt. Der Wald und die darin eingebetteten Tempel und Häuser der Atlantisbewohner zeigten ein Leben in Harmonie und Zusammenwirken mit der Natur. Die Betonbauten und Mauern der heutigen Städte dagegen weisen auf die Zerstörung von Pflanzenleben, Erde und Einheit mit der Natur hin. Der heutige Ego-Mensch erkennt nicht das Karma, das auf ihn zurückfällt, indem er Mutter Erde ausgebeutet und sich von ihr abgetrennt hat. Er lebt in Krankheit, Leid und Unglück und sieht nicht die wahre Ursache. Er weigert sich, das große Buch der Natur zu lesen, das alle Gesetze des Lebens und der dauerhaften Gesundheit offenbart und dem Menschen den Weg zu Gott und wahrer Glückseligkeit weist.

Deshalb lerne wieder in Harmonie und Frieden mit der Natur zu leben, um in Deinem ganzen Wesen gesund und glücklich zu sein. Verbinde Dich mit Mutter Natur und schaffe eine Lebensgrundlage, auf der Du mit ihr zusammenarbeitest und ihr dienst, um ihren Segen und ihre Fülle dankbar zu erfahren. Dies wird Dich zu einem wahrhaft glücklichen Erden-Menschen machen!

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Flamme der Gottesliebe und die reine Gottesfurcht berichten.

Die göttliche Liebe bzw. die Liebe zu Gott ist das Ziel der Suche aller Menschen. Es ist die Vereinigung in der Verbindung mit Gott. Der Liebende sieht Gott AMA unverschleiert, in all Seiner Schönheit, und ist in dauerhafter Einheit mit IHM, dem Geliebten.

Die göttliche Liebe ist eng mit dem Glauben und Vertrauen an Gott AMA verbunden. Der Wille des Einzelwesens verschmilzt dabei mit dem göttlichen Willen Gottes und überlässt alles, was er braucht, der Fürsorge Gottes. Denn Gott AMA lässt Seine Diener nie im Stich und gibt ihnen alles, was sie zum Leben benötigen.

Die Liebe zu Gott sollte immer uneigennützig sein, auch auf spiritueller Ebene. Viele spirituelle Menschen lieben Gott nur deswegen, weil sie entweder Furcht vor ewiger Strafe und Verdammnis ihrer Seele haben oder in der Hoffnung ihres Egos auf Belohnung, Ruhm und Lohn für ihre guten Taten. Der reine Liebende strebt aber nur danach, dass Gott mit ihm zufrieden ist. Er erwartet nichts von Gott AMA, denn allein das wäre bereits ein Ausdruck der Unzufriedenheit des Egos und ein Gottesfrevel.

So sage auch Du am Ende Deines Lebens wie die weise Sufi-Meisterin Rabi’a von Basra: „Ich habe Gott nicht aus Angst vor der Hölle gedient denn ich wäre ein elender Heuchler, wenn ich es aus Angst täte; noch aus Liebe zum Paradies, denn ich wäre ein schlechter Diener, wenn ich dienen würde für das, was bestimmt ist, jedoch habe ich IHM nur um Seiner Liebe willen gedient und aus Sehnsucht nach IHM.“

Es gibt zwei Arten der Liebe: die eine Art, die ihre eigenen Ego-Zwecke verfolgt, und jene Liebe, die nur nach dem Geliebten, d.h. Gott, und Seiner Herrlichkeit strebt. Letztere Liebe ist neutral und in sich zufrieden. Du erlangst sie, wenn Deine Freude im Leid dieselbe ist wie Deine Freude im Glück, und Du Gott liebst und dankst für alles, was er Dir schickt.

Wer den Willen Gottes nicht bedingungslos annimmt, ist kein wirklicher Gott-Liebender. Ein solches Wesen liebt Gott nur scheinbar, aber in seinem Inneren lehnt er sich gegen IHN auf. Wenn die Liebe des Wesens dagegen aufrichtig ist, dann gehorcht es Gott AMA, denn der Liebende gehorcht immer dem, den er liebt.

Du magst nun fragen, was wahre göttliche Liebe wirklich ist? Ich sage Dir: Die göttliche Liebe kommt aus der Ewigkeit Gottes und führt in die Ewigkeit Gottes, und in den sieben Dimensionen und ihren Unterebenen des Universums gibt es niemanden, der nicht ganz in Gott AMA versinkt, wenn er nur einen Tropfen davon getrunken hat.

Die göttliche Liebe ist eng verbunden mit Gottesfurcht. Denn wer zu Gott AMA durch Liebe ohne Gottesfurcht geht, der geht irgendwann durch das Vergnügen und die Bequemlichkeit seines Egos zugrunde. Wer Gott AMA aber ausschließlich durch Furcht verehrt, ist getrennt von IHM durch das Bewusstsein der Unterdrückung und des Widerstandes des rebellierenden Egos. Wer Gott AMA aber liebt und IHM nahe ist, weiß um Seine göttliche Allmacht und Seine Quelle der Ur-Liebe. Ein solches Wesen ist weit weg vom Irrtum und kennt die wahre Bedeutung vom Leben und vom Tod, so dass er die wahre Gottesfurcht in Verbindung mit göttlicher Liebe leben kann.

Die heilige Gottesfurcht hält die Seele-Geist-Wesen zur Ordnung an, regiert sie und macht, dass sie die Gnade im Herzzentrum Gottes erreichen. Die Tugend eines Menschen kann nur durch die Gottesfurcht wachsen und bestehen. Und wer noch kein Bewusstsein der Tugenden erreicht hat, bei dem wird die heilige Furcht vor Gott bewirken, dass er sie erreicht. Jedoch wird die heilige Gabe der Gottesfurcht nicht leichtfertig jedem Menschen gegeben, sondern nur den Demütigen, die in ihrem Herzen bereits in der Liebe zu Gott AMA erwacht sind. Damit man von der Gottesfurcht nicht überwältigt wird und in die Irre der polaren Angst und falschen Unterwerfung geführt wird, sollte jeder Mensch vor seiner eigenen Bosheit größere Angst haben als vor jedem anderen Feinde. Denn wer keine Gottesfurcht in sich trägt, läuft ständig Gefahr zugrunde zu gehen und ganz und gar in den Minus-Dimensionen des Anti-Gottes verloren zu sein.

Für den Eingeweihten ist die Gottesfurcht auch eine Gabe Gottes, die Er Seinen Dienern verordnet hat, damit sie ihr Ego klein halten und sich vor IHM beugen. Aus jener heiligen Furcht, die heilsam für das Seele-Geist-Wesen ist, entstehen Demut, Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit, welche die Basis bilden für den spirituellen Aufstieg des Wesens. Die Gottesfurcht ist also ein wichtiger Bestandteil der göttlichen Erleuchtung und Weisheit.

Bei dieser höchsten Art der Furcht geht es nicht um körperliche Züchtigung, nicht einmal um Karma und Todsünden, sondern um Gott selbst. Es ist die Ehr-Furcht des Geschöpfes vor der Allmacht Gottes, die größer ist als alles andere im Universum. Gleichzeitig ist es die Furcht, von der Einheit mit Gott AMA getrennt zu werden, weswegen man alles dafür tut, um in Seinem Bewusstseinsfeld schwingend zu sein und zu bleiben.

Die Gottesfurcht hindert das Wesen daran, sich in Verzweiflung von Gott AMA abzuwenden und in die Minus-Dimensionen abzufallen. Zusammen mit der Hoffnung kommt das Vertrauen an Gott AMA und Seine Gnade, wodurch die Dunkelheit der Verzweiflung des Wesens erhellt und mit dem göttlichen Licht des Bewusstseins erfüllt wird. Liebe, Hoffnung und Gottesfurcht sind also eng miteinander verbunden. Gottesliebe ist nicht vollkommen ohne Gottesfurcht, noch Gottesfurcht ohne Hoffnung, noch Hoffnung ohne Gottesfurcht.

Für die alten Weisen war die Hölle bzw. das Egoherz-Zentrum des Anti-Gottes nicht so sehr eine Stätte der Bestrafung für ihre schlechten Taten, sondern vielmehr ein Mittel zur Trennung von Gott AMA und Seinem Meer der Liebe. Das Herzzentrum Gottes bedeutet für sie nicht eine Stätte geistiger Freuden, sondern einzig und allein die „Schau“ des Geliebten, nämlich Gott AMAs, und der Zustand der ewigen Vereinigung mit IHM.

Wisse: Keine Seele, die Gott AMA nicht in der irdischen Welt erkannt hat, wird IHN in der astralen Ebene oder in seiner nächsten Inkarnationen erkennen. Wer die Strahlen des Lichts, der Liebe, des Friedens und der Freude Gottes nicht in der irdischen Welt entdeckt, wird die Strahlen Gottes nicht in der jenseitigen Welt finden, denn niemand wird ernten, wenn er nicht gesät hat. So strebe nach Gott AMA bereits in diesem Leben und in dieser irdischen Welt!

Ein Seele-Geist-Wesen wird nur in die Dimension und in den Bewusstseinszustand erhoben, in dem es gestorben ist. Und jeder stirbt nur in dem Zustand, in dem er gelebt hat. Die einzige Erkenntnis, die der Verstorbene mitnimmt, ist die, mit der er seine Seele durch gute Taten gefüllt hat, bis diese guten Taten in das Entfernen des Schleiers der Maya umgewandelt werden, so dass er Gott AMA erkennen kann. Die Freude des Wesens über diese Erkenntnis wird dann größer als alle irdische Liebe und Freude sein, da das Wesen endlich die Wirklichkeit allen Seins in sich fühlt und erlebt.

Die göttlichen Freuden des Herzzentrums Gottes sind theoretisch für jedes Seele-Geist-Wesen im Universum vorhanden, wenn es nur zu Gott AMA und in Sein Bewusstsein der Liebe aufsteigen würde. In der Praxis ist es aber so, dass jedes Wesen immer nur das erhält, worauf es seinen Fokus richtet und was es sich wünscht. Wer sich allein danach sehnt, Gott selbst zu begegnen, der wird IHM näher kommen. Wer sich dagegen nach irdischen Dingen der Maya oder gar dem Anti-Gott und seinen Todsünden sehnt, wird in deren Schwingungsfeld eintreten und sich von Gott AMA entfernen.

Nur wer Gott aufrichtig und reinen Herzens liebt, kann in Gott AMA und Sein Herzzentrum eintreten. Wer seine Liebe jemand anderem – dem Anti-Gott, anderen Menschen oder materiellen Objekten – gibt, der kann nicht zu Gott gelangen. Die Freude, die Du empfindest, entspricht also immer Deinem Bewusstseinszustand und Deiner Liebe zu Gott. Sie kann schwach oder stark sein, je nachdem, wie sehr Du die Maya erkannt hast und Dein Herz in Liebe Gott AMA zugewandt hast.

Die alten Weisen umschreiben diesen Weg folgendermaßen: Baue Dir mit den Ziegelsteinen der Liebe ein Haus im Herzzentrum Gottes. Denn dies wird ein ewiges Haus für Deine Seele sein. Anders als Deine Häuser, die Du während Deiner Inkarnationen in der irdischen Welt besitzt, wird dieses Haus ewig währen und Dir große Freude bringen.

Die Liebe zu Gott AMA ist eng mit Vertrautheit verbunden. Es ist die Freude des Herzens im Geliebten, so dass man kein Bewusstsein mehr von sich selbst hat. Das Wesen geht ganz im Gefühl der Ehrfurcht und der Nähe zu Gott AMA und Seiner Erhabenheit auf. Während die meisten Menschen Gott AMA mit ihrem Ego fürchten, da sie wissen, dass sie schlimme Taten in ihren Leben getan haben und dafür ihren karmischen Ausgleich erhalten werden, liebt der reine Diener Gott AMA mit seiner ganzen Seele. Er fühlt angesichts der Schönheit Gottes Vertrautheit und höchste Glückseligkeit.

Ein Diener Gottes, der Seine Güte sieht, kann nicht anders als IHN lieben, und indem er IHN liebt, wird er mit IHM vertraut werden. Furcht vor Gott AMA hingegen bedeutet Entfremdung und Unglücklich-sein, wohingegen Vertrautheit Einssein und wahres Glück beinhalten. Die Macht der Furcht zeigt sich zumeist bei den weniger entwickelten Seele-Geist-Wesen, die noch im Ego und den Minus-Dimensionen schwingen. Die Furcht vor Gott soll dazu dienen, dass sie ihr Ego beherrschen und vernichten lernen. Die Macht Gottes in ihren Herzen führt dazu, dass sie ihr Herz wieder Gott unterwerfen und Seine Wahrheit und Allmacht erkennen. Auf diese Weise führt die Gottesfurcht zur Gottesliebe, wodurch die Individualität der einzelnen Seele-Geist-Wesen aufgelöst wird, und sie mit ewigem Sein im Herzzentrum der Liebe Gottes belohnt werden.

Für die weisen Mystiker ist der Diener der Liebende und Gott der Geliebte. Da der Ursprung allen Geschehens Gott zugeschrieben werden muss, ist Gott AMA auch der Geber aller Liebe. Seine Liebe zu Seinen Geschöpfen geht ihrer Liebe zu IHM voran. Wohingegen die Liebe zu Gott bei den meistens Menschen nur eine Pflicht ist, wird sie bei den wahrhaft bewussten Wesen zu einem Akt der Gnade, auf den der Diener selbst keinen Anspruch mehr hat. In den alten Schriften steht dazu geschrieben:

„Die Liebe von Gott AMA zu Seinem Geschöpf liegt in Seinem Wohlwollen für es, und darin, dass Er ihm gnädig ist. Die Liebe des Geschöpfes zu Gott AMA aber ist eine Eigenschaft, die sich im Herzen des glaubenden Dieners manifestiert, so dass er danach strebt, seinen Geliebten in allem zufriedenzustellen. In seiner Sehnsucht nach der Einheit mit Gott findet er nirgendwo Ruhe und Frieden als in IHM. Er wird vertraut mit dem Schwingungsfeld der Gottesverbindung, während er all dem abschwört, was ihn von Gott AMA trennen könnte.“

Wahre göttliche Liebe führt Dich zur Erkenntnis der göttlichen Mysterien. So lebe im Bewusstsein der Liebe Gottes und schaue nur auf IHN. Er ist Dir näher als alles andere; Er ist Dir näher als Deine Halsschlagader. Ist Dir Seine unverschleierte Schau durch Seine Gnade geschenkt worden, dann kannst Du IHN auch mit den Augen der Gewissheit anschauen. Auf diese Weise erreichst Du über die Stufen der Gottesliebe das höchste Ziel der göttlichen Erleuchtung in Gott AMA. Wenn Du alle Schleier Deines Egos und des Anti-Gottes beiseite geworfen hast, die Dich daran hinderten, Gott AMA zu schauen, dann schließlich, schaust Du unverschleiert Seine göttliche Schönheit und Sein Meer der Gottesliebe.

Gott AMA gibt all Seinen Dienern den heftigen Wunsch in ihr Herz ein, Seine Existenz zu schauen, denn Wissen wird Schau, und Schau Offenbarung, und Offenbarung Kontemplation, und Kontemplation Eins-Sein mit und in Gott AMA. Die Worte des Egos werden durch die Stille und den Frieden des Geistes zum Schweigen gebracht. Das Ego stirbt und das Seele-Geist-Wesen kommt zu ewigem Leben in Gott AMA. Alle polaren Streitfragen des Egos werden geklärt und irdische Erklärungen treten in den Hintergrund. Der Transformationsprozess des unbewussten Ego-Menschen in einen bewussten Gottes-Menschen wird dadurch vollkommen abgeschlossen. Die Maya vergeht und es bleibt Gott AMA, der immer war, ist und sein wird.

So versenke Dich über die göttliche Liebe in der Tiefe Deines göttlichen Geistes, der in Gott AMA sein Ruhezentrum hat. Verschmelze mit dem Sein Gottes und erlebe Dich selbst als ein Geschöpf mit Gott, seinem Schöpfer.

Wenn Dein Ego in den Flammen der Gottesliebe verbrannt ist, fühlst Du nichts als Einheit mit IHM, denn die Flamme der Gottesliebe verzehrt alles, was nicht in Gott ist. So brenne in dieser Liebe ohne Ende und werde in all Deinen Inkarnationen bis in alle Ewigkeit darin verbrannt, denn hierin liegt die Glückseligkeit aller Geschöpfe.