Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums.
In dieser Botschaft möchte ich Euch ein Gebet zur Ehre Gottes offenbaren:

O Gott AMA, ewiges Feuer,

ich bitte Dich, gewähre mir die göttlichen Tugenden,

die mir die bessere Welt Deiner Göttlichkeit zeigen mögen,

Die leuchtende Welt der reinen Ur-Sonne in Deinem Herzzentrum.

Ich bitte Dich um das Erlangen des Bewusstseinszustandes des reinen Glücks

Für meine Seele und meinen Geist in Dir.

Ich ehre Dich, o Gott AMA, der Du wahrhaftig und weise bist,

Mit tausend Ohren und zehntausend Augen ausgestattet,

Der Du niemals schläfst und immer wachst.

Ich ehre Dich, o Gott AMA, und bitte Dich um Deine göttliche Kraft,

Deinen Segen für meinen Körper, meine Seele und meinen Geist,

Und um Deine Hilfe, um alle Feinde der Finsternis zu erkennen

Und mit ihrem Ego niederzuschlagen.

 

O Gott AMA, ich ehre Dich,

der Du mit dem Glanz des reinen Goldes in Deinem Herzzentrum geschmückt bist,

Der Du als Erster auf dem großen Gipfel des Weltenberges sitzt,

Der Du den Geschöpfen Deine Gunst bezeugst

Und Deine göttlichen Strahlen in das ganze Universum schickst.

Ich bitte Dich um Deine göttliche Ernährung und Versorgung,

O Herr dieser Erde, der Du hohe Gebirge,

Reich an Wiesen und Wassern, hervorgebracht hast,

Und tiefe Täler, reich an Schatten und Fruchtbarkeit.

O Gott AMA, ich ehre Dich, der Du die Säulen des Universums erhältst,

Und sie fest und unerschütterlich machst.

Ich bitte Dich um Deinen göttlichen Segen der Liebe.

Ich danke Dir. Amen

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch die göttlichen Mantren der neuen Zeit zur Anrufung der spirituellen Meister, altägyptischen Götter und ihrer Strahlen offenbaren, so dass Ihr Euch selbst in der Meditation über das Chanten dieser Mantren mit ihnen verbinden könnt.

Mantren sind ein göttliches Hilfsmittel, um Dich sofort mit den göttlichen Kräften, spirituellen Meistern, Strahlen und Gott AMA zu verbinden. Sie sind optimal in Zeiten der Not und des Angriffs, aber auch zur täglichen Praxis in Deiner Meditation und zur Anhebung Deiner Grundschwingung sowie der Unterstützung der Transformation von Karma und alten Ego-Programmen. Wähle die Mantren intuitiv oder je nach Situation bzw. Energiequalität, die Du in Dir stärken möchtest.

Im dunklen Zeitalter sind leider sehr viele anti-göttliche Mantren im Umlauf, die den Menschen mehr schaden als nützen und sie mit den Minus-Dimensionen oder anti-göttlichen Gurus verbinden. Die göttlichen Mantren sind überwiegend in Vergessenheit geraten und werden aus diesem Grund in dieser Botschaft wieder in die Öffentlichkeit gebracht, damit Du sichere Mantren verwenden kannst, die Dich mit den göttlichen Instanzen verbinden und Deiner Seele helfen.

Die Mantren sollten mindestens 3 mal bis 108 mal gechantet werden, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Für eine andauernde, tiefgreifende Wirkung ist ein tägliches Chanten über 40 bis 120 Tage zu empfehlen. Die beste Zeit zum Chanten der Mantren ist kurz vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang:

 

Göttliche Anrufungsmantren für die einzelnen Gottes-Strahlen:

  1. Strahl des Gotteslichts und göttlichen Feuers bzw. des Verbrennens aller Dunkelheit
    Jaum-sa-baat
  2. Strahl der Gottesliebe und der Transformation aller Nicht-Liebe
    Ama-tarama-ya
  1. Strahl des Gottesfriedens und der Transformation allen Unfriedens
    Jama-alauma-ra

 

Die zweifachen spirituellen Meister, auch 7 Strahlenlenker genannt, haben teilweise mehrere Anrufungsmantren, entsprechend ihres früheren spirituellen Hintergrundes und ihres Werdegangs als einfacher, zweifacher Meister und Strahlenlenker und ihrem Herkunftsplaneten. So verfügt Saint Germain, der sich momentan in der Ausbildung zum dreifachen spirituellen Meister befindet, z.B. über mehrere Mantren (insgesamt 9). In diesem Fall wird nur sein Strahlenlenker-Mantra genannt. Auch gibt es verschiedene Mantren entsprechend dem Schwingungs- und Bewusstseinszustand des Schülers. An dieser Stelle werden die Mantren aufgeführt, die am besten für alle Leser geeignet sind, damit die Strahlen in der höchst möglichen Schwingungsfrequenz bei ihnen ankommen.

 

  1. Strahl von El Moraya: Strahl der kraftvollen Liebe Gottes
    Schauka-maat
  2. Konfuzius: Strahl der wachsenden Liebe Gottes
    Amta-rahmsa
  3. Lady Rowena: Strahl der unabhängigen Liebe Gottes
    Warta-mari-ah
  4. Serapis Bey: Strahl der schöpfenden Liebe Gottes
    Schauya-wahm-kaat
  5. Hilarion: Strahl der heilenden Liebe Gottes
    Hehlta-maara-schin
  6. Lady Nada: Strahl der verzeihenden (vergebenden) Liebe Gottes
    Jukata-bira-ajhm
  7. Saint Germain: Strahl der transformierenden Liebe Gottes
    Raa-sam-watarah (als Strahlenlenker)

 

Die Anrufungsmantren für die dreifachen spirituellen Meister lauten (auch hier gibt es mehrere Mantren entsprechend ihrer Entwicklung und ihrem Herkunftsplaneten). Teilweise wird die universelle, teilweise die altägyptische Form genannt:

  1. Thot/Hermes Trismegistos: Strahl der allweisen Liebe Gottes
    Als Thot: Mi-nj djehuti (altägyptisch) oder Urta-ama-sant-bint (universell-ägyptisch)
    Als dreifacher spiritueller Meister: Ra-kauhm-saa-wat-saat-ama
  2. Jesus Christus: Strahl der erlösenden Liebe Gottes
    Jama-werta-aum-ra
  3. Maria: Strahl der vereinenden Liebe Gottes
    als ursprüngliches Engelswesen des Höchsten: Jatabarara-mia-schahn-aat
  4. Buddha: Strahl der mitfühlenden Liebe Gottes
    Balauwa-tin-scha-aat
  5. Echnaton: Strahl der höchsten Liebe Gottes
    Altägyptisch: Ach-in-aton
    Universell als Engelswesen des Höchsten: Jataura-wam-schanta-schahin-ahma

  

Die Anrufungsmantren der altägyptischen Götter und ihrer verschiedenen Strahlenqualitäten lauten auf altägyptisch (vor allen Mantren kann das Wort „netjer netjer neferu“ gesprochen werden (göttlicher großer Gott des Guten) bzw. „netjerit nejtjerit neferuta“ (göttliche große Göttin des Guten):

  1. Amun-re: Strahl des Lichts des Universumsgottes
    Jmen-ra-wer-sa-ra
  2. Anuket: Strahl der göttlichen Fülle
    Inkatat-merkasat
  3. Aton: Strahl des Höchsten Lichts
    Jton-ja-muhn
  4. Atum: Strahl des Ur-Geistmeeres
    Jtem-berta-sahn
  5. Bastet: Strahl des göttlichen Ausgleichs
    Basajt-matat
  6. Chepre: Strahl der göttlichen Transformation/des Wandels
    Chepre-em en werta
  7. Chnum: Strahl der Schöpfung (in der Materie)
    Chemenu-sa-mat
  8. Chons: Strahl des Mondes/Verbindung mit dem Mond
    Chonsu-alta-wajt
  9. Geb: Strahl des Erdes/Verbindung mit der Erde und Erd-Pyramide
    Geb-an-saat
  10. Hathor: Strahl der Herzensliebe und inneren Schönheit
    Chat-horuh-sat-em
  11. Horus: Strahl des göttlichen Bewusstseins und der Seelenkraft
    Cho-heru-chensa-waat
  12. Isis: Strahl der göttlichen Magie und Weisheit
    Iset-a-mirtu-wa-sa
  13. Maat: Strahl der göttlichen Wahrheit und Ordnung
    Maat-em-ta-baat-ra
  14. Mut: Strahl der Großen Göttin (Mutter des Universums)
    Mut-chemmu-wer-tan
  15. Neith: Strahl des göttlichen Sieges des Lichts über die Dunkelheit
    Net-neitha-maat
  16. Nephthys: Strahl der Erlösung der Polarität
    Neb-achtu-em-ta-sa
  17. Nut: Strahl des Himmels (Verbindung mit dem Himmels-Selbst)
    Nut-sau-watija
  18. Osiris: Strahl der Erlösung, Transformation und Erleuchtung (Wiedergeburt)
    Osir-sakau-em-bata
  19. Ptah: Strahl der Neuentstehung
    Ptah-horu-cha
  20. Re: Strahl des göttlichen Sonnenlichts (Verbindung mit der Sonne)
    Ra-mirta-saat-wenta-ehm
  21. Sachmet: Strahl der göttlichen Zerstörung (Shiva!)
    Sechmet-schertara-sohan
  22. Satet: Strahl des göttlichen Schutzes
    Sati-jeht-merah
  23. Schu: Strahl der Luft bzw. der Leere
    Schu-beka-wen
  24. Sobek: Strahl des Schutzes vor dem eigenen Ego bzw. der Erlösung des Egos
    Sobka-herta-bin
  25. Tefnut: Strahl des göttlichen Lebens und der Stärkung der Lebensenergie
    Tifnet-hemtara-sohan

  

Die Anrufungsmantren zu den 9 hermetischen Graden und ihren Einweihungsstrahlen haben besondere Anrufungs-Manten, die aufeinander aufbauen und ein Gesamtmantra ergeben, die zusammen ein Wort-Bild ergeben. Diese Mantren dienen primär zur Aktivierung der Strahlen aller Grade durch den Lehrer bzw. in seinem System, können aber auch einzeln von Dir verwendet werden.

  1. Violette Flamme von Saint Germain
    Alkama
  2. Strahl des göttlichen Lichts der Seele
    Alkama-sama
  3. Flamme der göttlichen Liebe im Herzen
    Alkama-sama-riha
  4. Geist des göttlichen Friedens
    Alkama-sama-riha-minta
  5. Strahl der Meisterschaft des Egos
    Alkama-sama-riha-minta-soha
  6. Strahl der Aktivierung des göttlichen Lichtfunken im Herzens
    Alkama-sama-riha-minta-soha-hertawen
  7. Strahl der göttlichen Bewusstseinsebenen der Neutralität
    Alkama-sama-riha-minta-soha-hertawen-alllkara
  8. Göttliche Flamme der liebenden Weisheit
    Alkama-sama-riha-minta-soha-hertawen-allkara-ruhamza (das „z“ in ruhamza wird wie ein gelispeltes „s“ gesprochen)
  9. Sonne des göttlichen Bewusstseins
    Alkama-sama-riha-minta-soha-hertawen-allkara-ruhamza-mirtara-om.

 

Zusammen ergeben diese 9 Mantren das hermetische Bild der Ur-Weisheit, welches sich im 9. Mantra zeigt.

Chante die hermetischen Anrufungsmantren der Reihenfolge nach vom 1. bis zum 9. durch. Dies gilt als eine Rezitation. Du kannst diese 3 bis 108 mal wiederholen, um das komplette hermetische Bewusstsein in Dir zu verankern und Deine Seele mit den 9 Strahlen Hermes Trismegistos und Saint Germain zu verbinden. Dieser Mantren-Zyklen ist sehr kraftvoll und schwingungsanhebend. Er ist für Zeiten der Not und der Prüfungen ideal.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die hermetische Ur-Religion, die Wurzel aller Religionen, berichten.

Die Weisen sagen: „Die Religionen sind nach ihren äußeren Formen verschieden, aber in ihren wesentlichen Grundlagen sind sie alle gleich. Und eben diese göttliche Grundlagen aller Religionen bilden gerade jene EINE wahre Religion, die allein in allen Zeitaltern allen Menschen angeboren ist und deren Anwendung die Menschen aus ihrem Ego-Leid zurück zu Gott und Seiner Liebe, Seinem Licht und Seinem Frieden führen kann.“

Das bedeutet: Jede Religion, in Gedanken gefasst, ist je nach Volk und Kulturkreis verschieden, aber ihre göttliche Wahrheit, niedergelegt und dargestellt in ihren ebenso verhüllenden wie enthüllenden Symbolen und Riten, ist überall die gleiche. Man kann sich die verschiedenen Religionen als unterschiedliche Wege vorstellen, die alle zu Gott AMA führen, aber eben auf verschiedenen Reiserouten, wo die Reisenden unterschiedliche Dinge erleben und Gebiete durchqueren.

Zu den Grundcharakteristika jeder Religion und Religiosität gehört die Erkenntnis des Geschöpfs bzw. des Menschen, dass es mächtigere Dinge in ihm, neben ihm und über ihm gibt, die er – obwohl sie sein Leben und Schicksal entscheidend beeinflussen und steuern – nicht beherrschen kann und darf, weswegen er ihnen dienen und sie verehren muss, um sein Seelenheil zu sichern und eines Tages zu dieser großen Quelle aller Dinge zurückkehren zu können. Diese Anerkennung einer höheren, transzendenten göttlichen Macht bzw. der Mächtigkeit Gottes sowie der Ohn-Macht und des Nicht-kontrollieren-Könnens von Seiten des Menschen ist das Wesen der Religion.

Jede Religion beinhaltet also das Anerkennen der eigenen Machtlosigkeit vor der Macht Gottes, wodurch erst der Zugang zur Quelle der Liebe, Freude und des Friedens in Gott möglich gemacht wird. Wer sich noch mit seinem Ego als unbesiegbar und unsterblich hält, verschließt sich vor dieser göttlichen Ebene allen Glücks, und erfährt oft erst im späteren Verlauf seines Lebens, sei es durch eine Krankheit oder einen Schicksalsschlag oder manchmal erst bei seinem Tod, dass er keinerlei Macht besitzt. Dann erst ergibt sich der Mensch der Allmacht Gottes und erkennt seinen eigenen Irrtum.

Die hermetische Lehre kann man auch als die EINE Religion der Religionen bezeichnen, die schon zu Lebzeiten im Menschen dieses Bewusstsein entwickeln möchte. Ähnlich dem Sufiusmus oder der Sikh-Bewegung vereint sie alle anderen Religionen und deren göttliche Wissens- und Weisheitsschätze in sich. Sie schließt nichts aus und verliert sich nicht im Dogma einer Religion, sondern verbindet alle Religionsschätze und Strukturen auf einer übergeordneten Ebene miteinander. Sie ist die wahre Ur-Religion von ALLEN Religionen.

Der Ursprung der hermetischen Lehre bzw. der Ur-Religion ist genauso alt wie die Begriffe von Weisheit und Reinheit, die zu allen Zeiten auf allen Planeten die Inspiration für hingebungsvolle Anbetung des Göttlichen EINEN in allen Religionen waren. Die Hermetik ist weder eine Sekte noch eine theologische Theorie. Sie ist eine offene Tür zur EINEN göttlichen Wahrheit aller Religionen im Herzzentrum des EINEN und eine Haltung aufrichtigster Sympathie und Verständnis gegenüber allen Glaubensrichtungen. Als Essenz aller religiösen Strukturen ist die Hermetik seit langer Zeit in der Geschichte aller Planeten und ihrer Bewohner bekannt. Der oberste und bekannteste Hermetiker ist der dreifache spirituelle Meister Hermes Trismegistos. Er hat die Hermetik aber nicht gegründet, sondern nur übernommen und weitergeführt, denn sie hat bereits vor ihm existiert als Strahl der allweisen Liebe Gottes.

Die hermetische Ur-Religion steht über dem Dogma einzelner Religionen. Denn die göttliche Wahrheit ist jenseits aller Grenzen und nicht nur mit einem einzigen Glaubensbekenntnis zu benennen. Es gibt so viele Beschreibungen der Weisheit Gottes, wie es Suchende auf dem Pfad gibt. Sobald jemand versucht, diesen Begriff zu definieren, wird er in das Labyrinth seiner eigenen, menschlichen Begrenzungen, Vorlieben und Abneigungen geraten und sich darin verirren.

Die Mannigfaltigkeit der religiösen Namen und Formen sind nichts anderes als Schleier, die das Phänomen des Ur-Geistes Gottes verhüllen, der sich auf allen Ebenen im Universum manifestiert. Dies erklärt, warum eines der großen Ideale der Hermetiker im Erwachen einer breiteren, grenzenlosen Weltanschauung besteht, mit tieferer Einsicht in die Missverständnisse, welche die Anhänger der verschiedenen kulturellen und religiösen Traditionen seit vielen Jahren trennen und in Unfrieden miteinander verstricken.

Alle Religionen sind in ihrem Ursprung Göttliche Inspiration, aber wie das Bild des Wassers sich verändert, wenn es in verschiedenfarbige Gläser gegossen wird, so nimmt die Göttliche Inspiration das Gedankenbild desjenigen an, der sie in menschlichen Gedanken zu formulieren versucht. Dann nennt man die eine Religion Christentum, die andere Islam, die nächste Hinduismus usw.

Diese wahre, göttliche Religion des neuen göttlichen Zeitalters wird auch als Religion der Herzen bezeichnet. Und da es viele Herzen gibt, gibt es auch viele religiöse Ideale, die aus ein und derselben Quelle stammen. Wenn die Tore zum Tempel des Herzens geöffnet sind, erwacht im Menschen Demut, weil er sich von Angesicht zu Angesicht mit dem lebendigen Aspekt Gottes in sich selbst befindet. Dann lösen sich alle starren religiösen Strukturen und Hindernisse auf.

Der Definition nach ist ein Hermetiker eine religiöse, spirituelle Seele, deren Wesen von bestehenden (kulturellen und religiösen) Theorien befreit ist, und die sich vollkommen bewusst ist, dass das Leben nicht notwendigerweise das ist, was man denkt es sei. Für einen normalen Menschen findet das Leben auf der Ebene der physischen Erfahrungen der 3D-Welt statt, auf der Ebene der Gedanken und Gefühle des Egos. Für den Hermetiker findet das Leben primär auf einer höheren Bewusstseinsebene statt, in der es keine Begrenzungen und keine Spekulation über das wahre Wesen Gottes gibt.

Ein Grundprinzip der hermetischen Lehre ist die Schulung des Egos auf dem dornigen Pfad, der mit einer falschen Identifikation und einem illusionären Bestreben verbunden ist und der ein Hindernis darstellt bei der Entdeckung der Göttlichen Gegenwart, die wie eine kostbare Perle im eigenen Herzen verborgen ist. Dazu gehört die Anstrengung, den eigenen Charakter zu einem Abbild der göttlichen Weisheit umzuformen und das Ego und seine alten Muster und Programme zu erlösen und loszulassen. .

Jeder Hermetiker strebt nach Weisheit. Weisheit führt in allen Aspekten des Lebens zur Erkenntnis. Durch Erkenntnis kann man sein Herz für die Lernlektionen des Lebens öffnen, die einen zu weiteren Weisheiten führen. Weisheit und Reinheit werden ständig in den Beziehungen zu anderen Menschen getestet und jeden Tag kann man aufs neue zeigen, ob man die erkannte Weisheit auch umsetzen und leben kann.

Die Ethik ist von essentieller Bedeutung auf dem spirituellen Pfad und in allen Religionen. Es ist das Ziel, das Herz und die ganze SGW- und Erden-Selbst-Persönlichkeit zu schulen und zu kultivieren. Die Ergebnisse dieser Schulung und Kultivierung der göttlichen Tugenden stärken im Wesen die Wurzeln des Göttlichen und Eigenschaften wie Respekt, Bescheidenheit, Nächstenliebe, Demut usw. und führen zu einer edlen, bewussten, göttlichen Persönlichkeit.

Der Hermetiker weiß, dass seine Seele ursprünglich rein war und Unreinheit nicht ertragen kann, ohne ruhelos und krank zu werden. Auch der göttliche Geist hat einen bestimmten, hohen Ton und einen harmonischen Rhythmus. Wenn er verstimmt und aus dem Rhythmus geraten ist, könnten ihm alles Geld und alle Schätze der Welt gegeben werden, ohne dass sie ihn heilen. Reinheit, Liebe und Frieden sind es, was jeden Menschen und sein Seele-Geist-Wesen gesund und glücklich machen.

Deshalb strebe danach, Dein Herz rein zu machen, zu halten und alles auszuräumen, was es verschmutzt. Dein Herz setzt „Rost“ an, wenn Du ihm erlaubst, sich Groll und Bosheit, Hass und Neid usw. hinzugeben. Dein Herz bedarf ständiger Aufmerksamkeit, damit es rein bleibt, denn das tägliche Leben in dieser Illusionswelt der Maya ist so beschaffen, dass es ständig, oft scheinbar unwichtige Dinge gibt, die Deinem Herzen schaden können. Allein Reinheit öffnet die Tore des Herzens zur Liebe Gottes und macht es weit, so dass Deine Schwingung in die höheren göttlichen Dimensionen ansteigt. Alles, was dieser Reinheit im Wege steht, verschließt gleichsam das Herz und macht es engherzig, so dass Deine Schwingung in die Dunkelheit der Minus-DImensionen abfällt.

Die bewussten Wesen, die rein im Herzen sind, können in die Tiefe von allem blicken, auch wenn sie wenig sagen. Es gibt keine Anmaßung bei ihnen. Was sie wissen, wissen sie; was sie nicht wissen, geben sie nicht vor zu wissen. Die Reinen schaffen Reinheit um sich. Ihre Gegenwart macht alles rein. So wie reines Wasser die beste Stärkung ist, so wirkt auch der Kontakt mit einem herzensreinen Menschen positiv auf Dich.

Neben Reinheit im Herzen spielt in der göttlichen, hermetischen Ur-Religion die Reinheit des Bewusstseins eine wichtige Rolle. Diese Reinigung besteht darin, dass Du Dein Bewusstsein von allen Gedanken und Eindrücken Deines Egos befreist, die wie Keime einer Krankheit in Dir vorhanden sind. Dazu gehört primär die Auflösung des Angst- und Hass-Bewusstseins, welches die wahren Seelen-Kräfte, die in Dir schlummern, schwächt und zersetzt. Dein Bewusstsein sollte stattdessen durch positive, harmonische Gedanken und Eindrücke genährt und gestärkt werden, die Liebe, Schönheit, Freude und Zufriedenheit in Dir hervorrufen, denn das ist das wahre Wesen Deiner Seele, ihr Ursprung und ihr Ziel.

Der „große Kampf“, den der Hermetiker führt, ist der Kampf gegen das eigene Ego, denn das Ego verhüllt das Licht der Seele. Hierin unterscheidet sich der Hermetiker  von einem normalen Menschen, in dessen Leben der Kampf gegen das Ego seiner Mitmenschen im Mittelpunkt steht. Während der Hermetiker, wenn er den Kampf gegen sein eigenes Ego gewinnt, einen ewigen Sieg erringt, gewinnt der normale Mensch nur einen vorübergehenden Sieg, weil er schon bald wieder einen neuen Kampf gegen ein neues Ego führen muss usw. Das Ziel des Hermetikers ist es, die Hüllen des Egos von seinem Seele-Geist-Wesen abzustreifen, damit er zu seiner wahren Natur und zu seinen wahren Seelenqualitäten gelangen kann.

Freundliches Verhalten wird in der Ur-Religion als Haupttugend betrachtet, denn die Weisen haben zu allen Zeiten großes Gewicht auf die Bildung einer edlen Persönlichkeit gelegt. Da in der Ur-Religion die Grundbasis der Liebe, Harmonie und Schönheit enthalten ist, ist es für jeden spirituellen oder religiösen Menschen von größter Bedeutung, dem in seiner Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen.

Wisse: Alle Schönheit stammt von Gott ab, weswegen ein schönes Verhalten ein Ausdruck des Göttlichen ist. Wenn ein Mensch sich aber gegen schönes, edles, harmonisches, friedliches Verhalten sträubt, befindet er sich nicht auf dem richtigen Pfad. Der Hermetiker legt großen Wert auf ein „schönes“ und „gutes“ Verhalten. Es geht ihm aber um mehr als nur um „Gutsein“, sondern es geht ihm darum, Gott wohl zu gefallen. Wer aber stolz auf sein Gutsein ist, verwandelt seine göttliche Perlen in Kieselsteine. Wahres Gutsein, das aus einem reinen Herzen kommt und selbstlos und demütig ist, erzeugt hingegen göttliche Edelsteine.

Gemeinsames Beten und Meditieren verstärkt die edlen Eigenschaften im Menschen, kann Grenzen überwinden und eine wichtige Praxis des religiösen Friedens und der Einheit sein, weswegen es auch in der Hermetik praktiziert wird. Denn gemeinsames Beten oder Meditieren verbindet die Wesen nicht nur mit Gott AMA und der Einen Ur-Quelle von allem-was-ist, sondern auch miteinander, indem es eine edle, reine Gruppenenergie schafft. Es entsteht eine Verbindung, eine Art „unio mystica“ zwischen den Betenden und Meditierenden untereinander. Dabei erlebt der Teilnehmer folgendes: „Ich kann den Anderen – so fremd er mir bis zu diesem Augenblick des ersten gemeinsamen Gebetes gewesen sein mag – nicht länger als „Ungläubigen“ betrachten, sondern sehe ihn oder sie von nun an als Gott Gläubigen: wie er oder sie als betender Mensch neben und mit mir vor Gott steht, sich neigt und verbeugt. Wenn ich diesen Menschen ansehe, verwandelt er sich vor meinen Augen. Er oder sie ist nicht einfach mehr nur ein Mensch wie ich, sondern auch ein Gläubiger wie ich, ein Bittender, ein Hilfesuchender und Lobpreisender.“

Deshalb ist das gemeinsame Beten und Meditieren von Anhängern verschiedener Religionen ein wahrer Augen- und Herzensöffner und ein Mittel des Weltfriedens. Es öffnet Dich für die Erkenntnis, dass der Andere nicht irgendein Gläubiger ist, sondern Dein  Bruder, Deine Schwester. Das gemeinsame Gebet und die gemeinsame Meditation ist eine Brücke zur Glaubenswelt, sogar zum Herzen des Anderen, und zur Quelle aller Religionen und Weisheiten in Gott AMA. Durch das gemeinsame Stehen, Sitzen oder Knien vor Gott sowie den abschließenden Friedens- und Segensgruß löst sich jede Entfeindung und Befremdung auf. Gott vereint in der Ur-Wurzel aller Religionen alle Menschen auf allen Planeten im Universum gleichsam miteinander, so dass sich am Ende jegliche religiösen Differenzierungen und Abgrenzungen auflösen und zu einer neuen Struktur der EINEN Liebe, des EINEN Lichts und des EINEN Friedens miteinander verbinden. Das ist das Ziel der hermetischen Lehre.

 

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Gottesliebe und die 70 Strahlen der Gottesliebe berichten, die die Flamme der Liebe zu Gott AMA im Menschen nähren. Je stärker Eure Liebe zu Gott in Euch brennt, desto näher kommt Ihr Gott AMA und könnt zu IHM aufsteigen.

Die Entwicklung und Entfaltung der Wurzeln des Göttlichen und der göttlichen Liebe bringt Dich bzw. Dein Seele-Geist-Wesen (SGW) auf Deinem Inkarnationszyklus in diesem Universum wieder zurück zu Gott AMA. Dabei wird Dein Ego mit seinen Wurzeln des Übels/Bösen transformiert und aufgelöst. Die „Auferstehung“ des tugendhaften und sich immer höher schwingenden SGW führt zum sukzessiven „Tod“ des den Lastern und der Dunkelheit zugeneigten Egos in der Seele des SGW.

 Dieser göttliche Veredelungs-Vorgang des SGW ermöglicht dem SGW die Wiederverbindung und -Vereinigung mit Gott AMA, seinem Schöpfer. Dieser Prozess beinhaltet ein kontinuierliches Erwachen, Erstarken und letztlich Eingehen in die höchste Liebe, die es in diesem Universum gibt: die Liebe zu Gott AMA.

Die spirituellen Meister benennen 7 Stationen auf dem Weg zur Gottesliebe. Sie heißen:

  1. Reue (Buße, Bekehrung)
  2. Geduld (Beharrlichkeit)
  3. Dankbarkeit (Zufriedenheit)
  4. Vertrauen auf Gott (Hoffnung)
  5. Heilige Furcht (Gottesehrfurcht)
  6. Freiwillige Armut (Eintritt in den inneren Reichtum Gottes)
  7. Askese (Verzicht auf alles außer Gott)

=> Gottesliebe

Der spirituell Eingeweihte wirft auf seinem Weg zu Gott AMA alles beiseite, was zur irdischen Welt der Maya und seinen Ego-Wünschen gehört und gibt sich damit zufrieden, Gott AMA in ALLEM zu verherrlichen und sich Seiner für immer zu erfreuen. Auf der höchsten-Stufe der Gottesliebe erreicht der Mystiker die selige Schau, durch die er eins wird mit Gott und in IHM seine feste Stätte erhält.

Alle 7 Stufen auf dem Weg zur Gottesliebe tragen bereits die Gottesliebe in abgeschwächter Form in sich. So ist der Bereuende ein Gott-Liebender, und als Gott-Liebender bleibt er kontinuierlich in der Kontemplation Gottes, wo die Sünden des Egos nicht mehr existent sind, denn es existiert nur noch das Band zwischen dem Bereuenden und Gott.

Dankbarkeit und Geduld ergänzen sich, da das Wesen diese Haltung sowohl den Wohltaten Gottes gegenüber einnimmt, als auch dem Annehmen Seiner Prüfungen. Damit verbunden ist der Glaube und das Vertrauen daran, dass alle Wohltaten von Gott AMA stammen und Seine freigiebigen Geschenke sind, die Er auch hätte zurückhalten können. Die Ursache dafür, dass Er sie Seinen Geschöpfen nicht vorenthalten halt, liegt in Seiner unermesslichen Güte und Barmherzigkeit. Dieser Glaube ruft ein Gefühl der Freude über die Gaben Gottes hervor, aber auch Demut gegenüber dem Geber (Gott). Durch das Erleben der Güte Gottes empfindet das Wesen Freude und eine heilige Furcht vor Gott. Indem das Wesen der Maya entsagt, gelangt es in die Fülle Gottes und Seinen Reichtum. Schlussendlich kommt es so in die allumfassende, höchste Liebe zu seinem Schöpfer.

Wisse: Die gesamte Schöpfung singt beständig das Loblied Gottes. Wer sich über die Natur, über seinen spirituellen Meister oder direkt mit Gott AMA verbindet, geht in Seinen Strahl der göttlichen Liebe ein und kehrt zurück zu seinem Ursprung. Die alten Weisen bezeichnen die Gottesliebe als die absolute, höchste Liebe, die nichts mehr von Gott wünscht als IHN selbst, und die den durch die göttlichen Gesetze geforderten Gehorsam gegenüber Gott AMA bei weitem übersteigt.

Alle irdischen Gaben Gottes, die Ausdruck Seiner Schönheit sind, sind in den Augen des Eingeweihten nichts im Vergleich mit der Schönheit des Gebers (Gott) selbst. Die Dankbarkeit gegenüber Gott AMA steht weit über der Dankbarkeit gegenüber Seinen Gaben.

Zu allen Zeiten und in allen Religionen gab es Eingeweihte bzw. Asketen, die ein Leben in Armut vorzogen, um damit der Gottesliebe näher zu kommen. Dazu zählen die spirituellen Meister Buddha, Jesus Christus und Mohammed, sowie der Heilige Franziskus, Diogenes, die Sufiheilige Rabi’a von Basra und zahlreiche andere christliche, buddhistische, hinduistische und muslimische Heilige, Einsiedler und Mönche. Sie richteten ihre ganze Konzentration auf Gott AMA und ließen alle Dinge beiseite, die sie vom Dienst der Liebe, der Gott AMA alleine gebührt, ablenkte bzw. trennte. In dieser Gesinnung „umarmte“ auch der heilige Franziskus um der Gottesliebe willen die Armut als seine „Braut“.

Bruder Giles berichtet: „…denn dies [die Armut] ist jene himmlische Tugend, durch die alle irdischen und vergänglichen Dinge unter die Füße getreten werden, und durch die alle Hindernisse von der Seele entfernt werden, so dass sie sich ungehemmt mit Gott, dem Ewigen, vereinigen kann. Und dies ist die Tugend, durch die die noch an die Erde gebundene Seele Zwiesprache halten kann mit den Engeln im Himmel… und das gewährt der Seele auch in diesem Leben jene Liebe, durch die sie leichter gen Himmel fliegen und in der sie die Stütze wahrer Demut und Liebe bewahrt.(aus „Little Flowers of St. Francis“)“

Von der Sufi-Heiligen Rabi’a von Basra ist folgende Erzählung überliefert:

 „Einst kam ein berühmter Mann aus Basra zu Rabi’a und setzte sich neben sie auf das Lager (sie war krank). Dann begann er die Dinge dieser Welt zu schmälern – zweifellos in dem Wunsche, es der Heiligen recht zu machen. Aber Rabi’a, mit ihrer gewohnten Fähigkeit, Unaufrichtigkeit wahrzunehmen, sagte: „Du liebst die Welt offensichtlich sehr. Wenn du sie nicht liebtest, würdest du nicht so viel über sie sprechen, weder gut noch böse – bedenke, dass wer ein Ding liebt, der spricht viel davon.“

So ist die Liebe zu Gott AMA die einzige Liebe, die der spirituell Strebende leben sollte, da sie ihn zu Gott AMA führt. Jegliche andere Liebe oder Nicht-Liebe zu Menschen, materiellen Besitztümern oder irdischen Genüssen würde ihn nur in der materiellen Welt verstricken und dort festhalten.

Die Gottesliebe führt den Menschen und sein SGW in einen Zustand der dauerhaften inneren Zufriedenheit und Glückseligkeit. Er ist dann in der Lage, Gott AMA unverschleiert in Seiner Schönheit zu schauen und eins mit IHM zu werden, selbst wenn er noch in diesem physischen Körper inkarniert ist.

Wenn Gott AMA sieht, dass sich IHM ein Diener in Liebe zuwendet, dann entzündet Er ein Licht in dessen Herzen. Dieses Licht trennt den Menschen von der Minus-Dimension der Eitelkeit (Egoismus) und führt ihn zur Plus-Dimension der Ewigkeit (seinem göttlichen SGW in Gott). Es bereitet ihn auf den Tod seines menschlichen Ichs/Egos vor, um in seinem göttlichen Selbst/SGW neu geboren zu werden. Der Tod des „menschlichen Ichs“ ist im übrigen nicht gleichbedeutend mit dem physischen Tod am Ende eines Menschenlebens, sondern ist der Tod der menschlichen und niederen Natur im Menschen bzw. des Egos.

Der spirituelle Meister Mohammed formulierte es folgendermaßen: „Stirb vor dem Sterben!“ d.h. Stirb mit Deinem Ego, um in Deinem Seele-Geist-Wesen in Gott AMA aufzuerstehen.

In der tiefen und beständigen Liebe zu Gott AMA gibt es kein Ego und keinen Egoismus mehr. Das Seele-Geist-Wesen hat kein Bewusstsein mehr von seinem niederen, menschlichen Ich/Ego. Es existiert nur noch Gott AMA und Sein Gottesbewusstsein.

Für die Eingeweihten wird der Diener Gottes als „der Liebende“ bezeichnet und Gott AMA  als „der Geliebte“. Da der Ursprung aller Schöpfungen Gott AMA zuzuschreiben ist, ist Er auch der Geber der ersten Liebe. Gottes Liebe zu Seinen Geschöpfen geht ihrer Liebe zu IHM voran. Er kann auch ohne die Liebe Seiner Geschöpfe existieren, doch sie können nicht ohne Seine Liebe leben. Wer ohne die Liebe Gottes lebt, wird krank an Seele und Körper. So ist es ein wunderbares Geschenk, wenn sich der König des Universums (Gott) Seinen Geschöpfen und Dienern in Liebe nähert.

Al-Hujwiri sagte dazu: „Gottes Liebe zum Menschen liegt in Seinem Wohlwollen für ihn, und darin, dass Er ihm gnädig ist. Die Liebe des Menschen zu Gott aber ist eine Eigenschaft, die sich im Herzen des Gläubigen manifestiert…, so dass er danach trachtet, seinen Geliebten zufrieden zu stellen, und in seiner Sehnsucht nach der Vision Gottes wird er ungeduldig und ruhelos und findet nirgends Ruhe als in Ihm; er wird vertraut mit dem Gottgedenken, während er dem Gedenken an alles andere abschwört. … Gläubige, die Gott lieben, sind von zweierlei Art: Erstens jene, die die ihnen erwiesene Gnade und Wohltätigkeit Gottes betrachten und durch diese Betrachtung zur Liebe zum Wohltäter geführt werden; zweitens jene, die so hingerissen sind von der Liebe, dass sie alle Gnaden für einen Schleier (zwischen sich selbst und Gott) halten, und sie werden durch Betrachten des Wohltäters zu Seinen Wohltaten geführt.“

Die spirituellen Meister definieren die Liebe zu Gott AMA wie folgt:

Gottesliebe ist:

  • die ständige Hinneigung des offenen Herzens zu Gott AMA,
  • der Vorrang des Geliebten (Gott AMA) vor allen anderen Menschen und Dingen,
  • die Eintracht mit dem Geliebten (Gott AMA), gleichviel ob ER anwesend/sichtbar oder abwesend/unsichtbar ist,
  • das Auslöschen der irdischen 3D-Eigenschaften des Liebenden (Trauer, Anhaften, Eifersucht, Gier, etc.),
  • die Aufnahme der Eigenschaften bzw. Strahlen der Liebe, des Lichts und des Friedens des Geliebten (Gott AMA),
  • der Einklang des Herzens mit dem Willen seines Herrn (Gott AMA).

Durch den Strahl der Gottesliebe wird das Seele-Geist-Wesen mit der Zeit zum Ebenbild der Energiequalitäten Gottes verwandelt, bis es schließlich gänzlich eins mit diesen wird. Der Mensch gibt sich und alles, was er besitzt, Gott AMA hin, so dass nichts von seinem Eigenen, Ich-Persönlichen übrig bleibt.

Der Weise Shibli sagt von der Gottesliebe, dass „diese Gottesliebe genannt wird, weil sie im Herzen alles auslöscht, außer den Geliebten“ und weiter „Liebe ist ein Feuer im Herzen, das alles verzehrt, außer den Willen des Geliebten.“

Gott AMA facht das Feuer der Liebe in den Herzen Seiner Geschöpfe/Diener, die sich IHM zuwenden, bewusst an, damit dadurch all das verbrannt werden kann, was in ihnen an nichtigen, niederen Neigungen und Wünschen, Absichten und Verlangen vorhanden ist. Dadurch erleichtert Gott AMA ihnen den Eintritt in die höhere Natur ihres Seele-Geist-Wesens.

Der spanische Mystiker und Heilige, Johannes vom Kreuz, schreibt: „Liebe hat die Seele entzündet und sie in Liebe verwandelt, hat sie ausgelöscht und alles zerstört, was nicht Liebe ist.“

Die Gottesliebe transformiert und verbrennt alles, was nicht Liebe ist, auch das Anti-Göttliche. Sie ist somit die stärkste Kraft und Macht im Universum gegen die Versuchungen und Attacken des Anti-Gottes und seiner anti-göttlichen Schar.

So wurde die Sufi-Mystikerin Rabi’a eines Tages gefragt: „Liebst du den Herrn der Herrlichkeit?“ Vielleicht meinten die Frager, es sei ihr unmöglich oder zu vermessen, jemanden zu lieben, der so hoch über einem steht. Aber sie sagte: „Ja, ich liebe Ihn.“ Dann wurde sie gefragt: „Hältst du den Satan für einen Feind?“ Sie erwiderte: „Nein.“ Die anderen fragten erstaunt: „Wie das?“ Rabi’a sagte: „Meine Liebe zu Gott lässt keinen Raum, Satan zu hassen.“

Danach fragte jemand Rabi’a: „Was ist Liebe?“ Sie erwiderte: „Liebe kommt aus der Ewigkeit und führt in die Ewigkeit, und in den siebzigtausend Welten ist niemand zu finden, der einen Tropfen davon trinkt, bis dass er schließlich versunken ist in Gott, und daher stammt der Ausspruch: ‚Er liebt sie (Seine Diener) und sie lieben Ihn’.“

Die Liebe zu Gott AMA führt demnach alle Wesen zurück zu IHM. Es ist der Ruf der Liebe Gottes, der mit den Herzen der Seele-Geist-Wesen in Resonanz tritt, und in ihnen eine Sehnsucht nach ihrer Ursprungsquelle (ihrer Heimat in Gott AMA) aktiviert, die sie den spirituellen Pfad des Aufstiegs beschreiten lässt.

Die Liebe Gottes besteht aus 70 verschiedenen, göttlichen Strahlen, die allesamt die Essenz Seiner Liebe in sich tragen, und aus Seinem Herzzentrum beständig in das Universum fließen, um seine Geschöpfe zurück zu IHM zu führen. Sie lauten:

 

  1. Die absolute Liebe
  2. Die alleinige Liebe (d.h. es gibt nichts mehr außer der Liebe Gottes)
  3. Die alles sehende Liebe
  4. Die alles überwältigende (bezwingende) Liebe (sei es gut oder böse)
  5. Die alles umfassende Liebe
  6. Die allmächtige Liebe
  7. Die allpräsente Liebe
  8. Die allweise Liebe
  9. Die allwissende Liebe
  10. Die ausgleichende Liebe
  11. Die barmherzige Liebe
  12. Die bescheidene Liebe
  13. Die beschützende Liebe
  14. Die bewusste Liebe
  15. Die dankerfüllte Liebe
  16. Die demütige Liebe
  17. Die edle Liebe
  18. Die ehrenvolle Liebe
  19. Die einzigartige Liebe
  20. Die emporhebende Liebe
  21. Die erbarmende Liebe
  22. Die erhöhende Liebe
  23. Die erlösende Liebe
  24. Die ewige Liebe
  25. Die freie (unabhängige) Liebe
  26. Die friedvolle Liebe
  27. Die führende Liebe
  28. Die Fülle gebende Liebe
  29. Die geduldige Liebe
  30. Die gerecht richtende Liebe
  31. Die gnädige Liebe
  32. Die grenzenlose Liebe
  33. Die größte Liebe
  34. Die gütige Liebe
  35. Die harmonisierende Liebe
  36. Die heilende Liebe
  37. Die heilige Liebe, die über den Sünden der Welt ist
  38. Die höchste Liebe
  39. Die immerdar währende Liebe, die überall ist und alles sieht
  40. Die in sich selbst seiende Gottesliebe
  41. Die kraftvolle Liebe
  42. Die Leben nehmende Liebe
  43. Die Leben schenkende Liebe
  44. Die lichtvolle Liebe
  45. Die liebevolle Liebe
  46. Die majestätische Liebe
  47. Die mitfühlende Liebe
  48. Die neutrale Liebe
  49. Die offenbarte Liebe
  50. Die öffnende Liebe
  51. Die rechtschaffene Liebe
  52. Die reiche (Fülle erfüllte) Liebe
  53. Die reine Liebe
  54. Die Reue annehmende Liebe
  55. Die sanfte Liebe
  56. Die schöpfende Liebe
  57. Die standhafte Liebe
  58. Die transformierende Liebe
  59. Die tugendhafte Liebe
  60. Die unterstützende Liebe
  61. Die unvergänglichen Liebe
  62. Die verborgene Liebe
  63. Die vereinende Liebe
  64. Die versorgende Liebe
  65. Die vertrauenswürdige Liebe
  66. Die verzeihende Liebe
  67. Die wachsende Liebe
  68. Die wahrhaftige Liebe
  69. Die wohltätige Liebe
  70. Die zufriedene Liebe

 

In jedem Wesen sind die 70 verschiedenen Eigenschaften der Gottesliebe in Form der „Flamme der Gottesliebe“ angelegt. Je nach Kraft des göttlichen Feuers sind sie mehr oder weniger präsent bzw. stark im Wesen. Der Mensch und sein Seele-Geist-Wesen sollte auf seinem Weg zu Gott AMA die 70 Aspekte der Liebe, die alle zusammen die reine Gottesliebe ergeben, in sich stärken und aktivieren.

Die Liebe zu Gott AMA sollte dabei weder auf Hoffnung oder auf Belohnung noch auf Furcht vor Strafe aufgebaut sein, sondern sie sollte zu nichts anderem streben, als IHM zu dienen und IHN zu lobpreisen. Nur dem Diener, der so liebt, kann sich Gott AMA in Seiner Vollkommenheit offenbaren, und nur indem er den Pfad der Ego entsagenden Liebe beschreitet, kann er schließlich wieder mit Gott AMA vereint werden. Durch die Liebe erreicht das Wesen die mystische Gnosis und sein Herz wird erfüllt mit der höchsten Tugendhaftigkeit Gottes.

Gott AMA ist die Quelle und vereinigte Ur-Essenz der 70 Strahlen der Gottesliebe in Seinem Herzzentrum und Er liebt all Seine Geschöpfe gleichermaßen mit dieser Liebe. So liebt er die reuig Umkehrenden, die aus ganzem Herzen bereuen, nachdem sie gesündigt haben. Er liebt die sich Reinigenden, die rein im Herzen und in der Seele sind und sich immer wieder von niederen Ego-Energien säubern, sei es durch Meditation, Gebet oder Yoga. Gott AMA liebt die Gottesfürchtigen, die sich IHM in Demut zuwenden, Seine Allmacht anerkennen und sich dieser unterordnen. Er liebt die gerecht Handelnden, die in ihren irdischen Inkarnationen in allen Situationen und allen Menschen gegenüber gerecht agiert und reagiert haben, usw.

Es heißt, dass die Menschen, die an Gott AMA glauben und gottesfürchtig sind, Gott AMA am nächsten stehen. Nachdem sie in IHN eingegangen sind, werden sie zu SEINEM Hören, mit dem ER hört, und SEIN Sehen, mit dem ER sieht, SEINE Hand, mit der ER zupackt und SEIN Fuß, mit dem ER geht. Die Wesen werden zum Ausdruck Gottes und befinden sich gleichzeitig unter SEINEM allmächtigen Schutz. ER steht ihnen bei, ER gibt ihnen Zuflucht und ER erhält sie.

In einem Hadith wird überliefert, dass Gott sagte: „Die Leute, die mir gehorsam sind, sind die Leute Meiner Liebe (..), und die Leute, die mir ungehorsam sind, lasse ich die Hoffnung auf Meine Gnade nicht aufgeben. Wenn sie sich mir in Reue zuwenden, dann liebe ich sie. (…) Wer von ihnen mir mit Reue entgegenkommt, den erwarte ich schon von weitem, und wer sich von mir abwendet, den rufe ich von ganz nah und sage ihm: ‚Wo gehst du hin? Hast du einen anderen Herrn außer mir?’ Das gute Werk zählt bei mir wie das Zehnfache seinesgleichen, und ich mehre es noch. Und die schlechte Tat zählt nur ihresgleichen, und ich erlasse sie. Bei meiner Macht und Würde: wenn sie mich für sie um Vergebung bitten würden, so würde ich ihnen vergeben. …“

Zu den größten Energiequalitäten Gottes zählen die Barmherzigkeit und die Güte. Er ist edelmütig und verzeihend. Wenn sich IHM ein Wesen in aufrichtiger Reue zuwendet, ist Er gnädig und wird ihm vergeben. Zudem unterstützt Er seine Geschöpfe durch die Strahlen Seiner Liebe und Seiner göttlichen Tugenden, um sie vor den Sünden und Versuchungen des Anti-Gottes zu bewahren.

Neben den 70 Strahlen der Liebe Gottes gibt es die 70 Strahlen des Zorns des Anti-Gottes. Sie fließen aus seinem Ego-Herz-Zentrum kontinuierlich in das Universum, um die Wesen an der Verbindung zu Gott AMA zu hindern, sie im Ego zu bestärken und in die anti-göttlichen Dimensionen hinab zu ziehen. Alle 70 Strahlen des Zorns zusammen ergeben den niedersten Zorn des Anti-Gottes. Dazu zählen u.a.: der Besitz ergreifende Zorn, der dunkle Zorn, der eifersüchtige Zorn, der falsche Zorn, der fordernde Zorn, der geizige Zorn, der gewalttätige Zorn, der hassende Zorn, der hochmütige Zorn, der einsame Zorn, der verblendete Zorn, der in die Irre geführte Zorn, der Mangel gebende Zorn, der nachtragende Zorn, der niederträchtige Zorn, der rachsüchtige Zorn, der rücksichtslose Zorn, der starre Zorn, der trennende Zorn, der undankbare Zorn, der unersättliche Zorn, der unfriedliche Zorn, der ungeduldige Zorn, der unreine Zorn, der unwissende Zorn, der unzufriedene Zorn, der wankelmütige Zorn, der zerstörende Zorn, usw.

In jedem Menschen und seinem SGW sind neben den 70 Strahlen der Flamme der Gottesliebe auch die die 70 Strahlen der anti-göttlichen Flamme des Zorns des Anti-Gottes in Form des Egos angelegt. Je nach spirituellem Entwicklungs- und Schwingungs-Zustand des SGW überwiegen die einen oder anderen Strahlen. Jeder Mensch sollte sich bewusst sein, dass ihn die 70 Strahlen des Zorns unwiederbringlich in die Ebenen des Anti-Gottes hinabführen und einen Verlust des göttlichen Lichts zur Folge haben. So sind die Stärkung des Feuers der Liebe und die Abschwächung des Feuers des Zorns im Herzen jedes Wesens sehr wichtig.

So solltest Du Dich genau beobachten und analysieren, welches Feuer gerade in Dir lodert, um es dann entweder gezielt anzufachen (Feuer der Liebe) oder ihm den Brennstoff zu entziehen (Feuer des Zorns). Die Erkenntnis (Reue) ist bekanntlich der erste Schritt auf dem Weg zur Gottesliebe (s.o.). Dabei ist es wichtig, dass Du die Wurzeln des Übels nicht primär im Äußeren bei Deinen Mitmenschen suchst, sondern Deinen Blick zuerst auf den Zustand Deines eigenen Herzens richtest. Dort liegen bekanntlich die größten Lernaufgaben. Wer sie erkennt und in Dankbarkeit und Demut annimmt, ist weise und tugendhaft. Wer sie übersieht, um stattdessen die sündhaften Fehler seines Nächsten anzuprangern, ist töricht und in der Todsünde „Hochmut“ gefangen.

In der Bibel sagte der spirituelle Meister Jesus: „Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, und des Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr? Wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt still, Bruder, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und du siehst selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuvor den Balken aus deinem Auge und sieh dann zu, dass du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest!“ (Lukas 6/41-42)

 

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die spirituellen Meister und die Ur-Strahlen Gottes berichten.

Wisse: Aus dem Herzzentrum Gottes fließen beständig die 70 Strahlen der Gottesliebe in das Universum hinaus, um alle Geschöpfe und alles, was ist, damit zu erfüllen und wieder zu IHM zurückzuführen (siehe Weisheitsperle 100).

Jeder Strahl wird von einem so genannten aufgestiegenen, spirituellen Meister der Gottesliebe gelenkt und in das Universum verteilt. Ein spiritueller Meister ist ein besonders hohes, göttliches Seele-Geist-Wesen, das die Illusion der Maya durchschaut und das „Spielfeld“ des Universumsgottes gemeistert hat und im Feuer der Gottesliebe aufgegangen ist. Über IHN hat es auch Zugang zum Welten-Gott und ist entsprechend seiner Struktur dort verankert.

Es gibt zwei Arten von spirituellen Meistern:

  1. Die spirituellen Meister, die aus dem All-Geist-Gott stammen und im Laufe ihrer Inkarnationen die irdische Ebene mit ihrer Polarität gemeistert und sich danach in den Universumsgott erhoben haben. Gleichzeitig haben sie eine intensive Verbindung zum All-Geist-Gott. Sie werden als AGMM-Meister
  2. Die spirituellen Meister, die vom Universumsgott als ursprüngliche HGMM (Engel der 1. und 3. Engelshierarchie) erschaffen worden sind, und die sich bei einem ihrer Aufträge in der Materie und der Illusion verstrickt haben, z.B. durch Karma. Sie mussten diese Ebene mit ihrer Polarität erst meistern, ehe sie als gereifte Wesen zum Universumsgott zurückkehren konnten. Sie werden auch als HGMM-Meister oder Engelsmeister bezeichnet und sind sehr selten.

Die AGMM-Meister gliedern sich in drei Gruppen:

  1. Einfache spirituelle Meister: Sie haben die Ebenen der Polarität (des Lichts/Gottes und der Dunkelheit/des Egos) einmal gemeistert und sind über den Universums-Gott und den All-Geist-Gott in den Welten-Gott aufgestiegen. Durch die einmalige Meisterung hat ein Teil von ihnen ihr Bewusstsein im Ur-Geist des Welten-Gottes verankert, der andere Teil von ihnen ist im Universums-Gott verankert.
  2. Zweifache spirituelle Meister: Sie haben die Ebenen der Polarität (des Lichts/Gottes und der Dunkelheit/des Egos) zweimal gemeistert und sind über den Universums-Gott und den All-Geist-Gott in den Welten-Gott aufgestiegen. Bei der ersten Meisterung haben sie ihr Bewusstsein im Ur-Geist des Welten-Gottes verankert, bei der zweiten Meisterung zusätzlich auch im Ur-Bewusstsein des Welten-Gottes.
  3. Dreifache spirituelle Meister: Sie haben die Ebenen der Polarität (des Lichts/Gottes und der Dunkelheit/des Egos) dreimal gemeistert und sind über den Universums-Gott und den All-Geist-Gott in den Welten-Gott aufgestiegen. Bei der ersten Meisterung haben sie ihr Bewusstsein im Ur-Geist des Welten-Gottes verankert, bei der zweiten Meisterung auch im Ur-Bewusstsein des Welten-Gottes, und bei der dritten Meisterung zusätzlich noch im Ur-Feuer des Welten-Gottes.

Jedes gereifte und geistig entwickelte Seele-Geist-Wesen ist theoretisch dazu in der Lage, durch intensive Arbeit an sich selbst in nur wenigen Leben die spirituelle Meisterschaft zu erlangen und zum Universums-Gott aufzusteigen. In der Praxis gelingt dies jedoch den wenigsten Wesen, da sie sich sowohl karmisch wie auch bewusstseinsmäßig in der Maya (Illusion) verstrickt haben. Für die spirituelle Meisterschaft ist es jedoch erforderlich, das Bewusstsein aus der Illusion der Schöpfung in das Bewusstsein der wahren Realität des Universums-Gottes zu erheben, in Sein Bewusstsein einzusteigen und eins damit zu werden. Dies erfordert die vollständige Meisterschaft in allen Dimensionen (Bewusstseinszuständen und –Welten) dieses niversums, vollständige Karmafreiheit sowie die Aufgabe des eigenen ICH, d.h. des Egos.

Der Mystiker Paul Brunton beschreibt diesen Prozess folgendermaßen: „Die wenigen, die sich auf diesen höchsten aller Pfade machen, werden die eine göttliche Gegenwart lebendig in ihrem Herzen fühlen und in Ergebenheit und Demut „Diener des EINEN“ werden. Das eigene Menschssein mit seinen Wünschen und Begierden wird gleichsam als Opfer auf dem erhabenen Altar dessen, was ist, dargebracht“.

Jeder zweifache oder dreifache spirituelle Meister ist Lenker eines der 70 Strahlen der Gottesliebe. Dazu ist er vollständig in Gott AMA und Seinen jeweiligen Strahl eingegangen, um diesen durch sich auszudrücken. Sein Bewusstsein ist im Herzzentrum von Gott AMA und im Weltengott verankert. Die einfachen spirituellen Meister lenken nur teilweise einen Strahl, entsprechend ihrer Seele-Geist-Wesen-Fähigkeiten und Meisterschaft.

Die Strahlen der Liebe Gottes werden u.a. von folgenden spirituellen, aufgestiegenen Meistern gelenkt:

AGMM-Meister:

  1. Einfache spirituelle Meisterin Kwan Yin:

Strahl der liebevollen Liebe Gottes

  1. Einfacher spiritueller Meister Mikhael Omraam Aivanhov:

Strahl der öffnenden Liebe Gottes

  1. Einfacher spiritueller Meister Ramana Maharshi:

Strahl der unvergänglichen Liebe Gottes

 

  1. Zweifache spirituelle Meisterin Lady Nada:

Strahl der verzeihenden (vergebenden) Liebe Gottes

  1. Zweifache spirituelle Meisterin Lady Rowena:

Strahl der unabhängigen Liebe Gottes

  1. Zweifacher spiritueller Meister El Morya:

Strahl der kraftvollen Liebe Gottes

  1. Zweifacher spiritueller Meister Hilarion:

Strahl der heilenden Liebe Gottes

  1. Zweifacher spiritueller Meister Konfuzius:

Strahl der wachsenden Liebe Gottes

  1. Zweifacher spiritueller Meister Kuthumi:

Strahl der ausgleichenden Liebe Gottes

  1. Zweifacher spiritueller Meister Maitreya:

Strahl der in sich selbst zufriedenen Liebe Gottes

  1. Zweifacher spiritueller Meister Saint Germain:

Strahl der transformierenden Liebe

  1. Zweifacher spiritueller Meister Serapis Bey:

Strahl der schöpfenden Liebe Gottes

 

  1. Dreifacher spiritueller Meister Buddha:

Strahl der mitfühlenden Liebe Gottes

  1. Dreifacher spiritueller Meister Hermes Trismegistos/Thot:

Strahl der allweisen Liebe Gottes

  1. Dreifacher spiritueller Meister Jesus Christus:

Strahl der erlösenden Liebe Gottes

 

HGMM-Meister:

  1. Engelsmeister Echnaton:

Strahl der höchsten Liebe Gottes

  1. Engelsmeisterin Maria:

Strahl der vereinenden Liebe Gottes

 

Daneben gibt es noch zahlreiche weitere AGMM- und HGMM-Meister, die jedoch auf dem Planeten Erde/Adma nicht (mehr) bekannt sind, u,a. die spirituellen Meister und Propheten vergangener Hochkulturen wie z.B. von Lemuria, Atlantis oder aus dem Alten Testament. Die o.g. 18 Strahlen zählen zu den wichtigsten Strahlen der Gottesliebe für das neue göttliche Zeitalter auf dem Planeten Erde/Adma.

So wie es göttliche spirituelle Meister in diesem Universum gibt, gibt es auch anti-göttliche spirituelle Meister. Sie sind die „Pendants“ zu den göttlichen HGMM- oder AGMM-Meister und sind durch ihren „Aufstieg“ bzw. Abstieg in das Herz des Anti-Gottes gänzlich in das Bewusstsein und die Energie des Anti-Gottes eingegangen. Sie lenken seine anti-göttlichen Strahlen des Zorns in das Universum, um die Menschen und ihr SGW zu verblenden, mit Hilfe der Todsünden in Versuchung zu führen, im Ego zu bestärken, das göttliche Licht ihrer „inneren Kerze“ bzw. ihres Gotteslichtfunkens auszulöschen und dadurch in den Besitz ihrer Seelen zu kommen. Ihre Rangordnung ist ebenfalls Struktur mäßig und hierarchisch aufgebaut. Die Bezeichnung „spiritueller Meister“ sagt nichts über die Göttlichkeit eines Meisters aus und welchen Strahl er lenkt. So sollte man immer wachsam sein, mit welchem spirituellen Meister man es zu tun hat und ob dieser Gott und dem göttlichen Licht dient oder nicht.

Dreifache göttliche spirituelle Meister gibt es im gesamten Universum nur 9 an der Zahl; zweifache spirituelle Meister 50 (die meisten von ihnen sind Strahlenlenker). Einfache spirituelle Meister sind weitaus mehr vorhanden (ca. 1000), jedoch sind nur 20 von ihnen Strahlenlenker. Die meisten einfachen spirituellen Meister (und teilweise auch zweifache spirituelle Meister) lenken keinen eigenen Strahl, sondern haben sich an den Strahl eines zweifachen oder dreifachen spirituellen Meisters angeschlossen, um mit diesem im Auftrag des zwei- oder dreifachen spirituellen Meisters zu arbeiten. Engelsmeister sind im übrigen wesentlich seltener als AGMM-Meister und eine Ausnahme. So gibt es nur 12 Engelsmeister an der Zahl.

Die aufgestiegenen spirituellen Meister wirken in der Plus 6. und 7. Dimension dieses Universums, wo sich auch das jeweilige Energiezentrum ihres Strahls befindet. Von Zeit zu Zeit erscheinen sie auf Wunsch von Gott AMA als geistige Lehrer, religiöse Propheten oder göttliche Heiler auf den jeweiligen Planeten, um die dortigen Bewohner aus dem Nichtwissen zu erheben, ihre Seelen zu transformieren und ihr Bewusstsein mit Gott zu verbinden.

Auf der Erde sind Jesus Christus, Buddha und Muhammad die bekanntesten spirituellen Meister, die in der jüngsten Vergangenheit unter den Menschen gewirkt haben, um diese wieder auf den Weg zum Universums-Gott zu führen. Jeder spiritueller Meister hat dabei durch die besondere Energiequalität seines Gottesliebe-Strahls eine neue, individuelle Struktur der Gottesverbindung und einen einzigartigen Pfad zu Gott geschaffen, welcher auch als „Religion“ bezeichnet.

So hat Jesus Christus mittels seines Strahls der erlösenden Gottesliebe, die Erlösung der Menschen von den Sünden durch Nächstenliebe, Brüderlichkeit und Barmherzigkeit gelehrt, damit sie wieder in Gott eingehen zu können.

 Buddha hat mittels seines Strahls der mitfühlenden Gottesliebe, das Mitgefühl zu allen Geschöpfen und damit die Meisterschaft des Egos gelehrt, um die Seele-Geist-Wesen aus dem Rad der Wiedergeburt zu befreien und in die Leere des Ur-Geistes Gottes zu erheben.

 Muhammad hat mittels seines Strahls das Leben der alleinigen Gottesliebe, ein Gottesdienst ähnliches Leben in Demut, Frieden und Gehorsam zu Gott gelehrt, um die Wesen vor den Sünden des Anti-Gottes zu bewahren und zu Gott zurückzuführen.

Die Aufgabe der spirituellen Meister und ihrer Strahlen ist es, den inkarnierten Seele-Geist-Wesen göttliches Bewusstsein über ihr wahres Sein zu übermitteln und sie wieder in Resonanz mit dem Herzzentrum Gottes zu bringen. Sie treten besonders in Zeiten, in denen der Anti-Gott, Dunkelheit und Egoismus vorherrschen, in Erscheinung, um Licht in die Finsternis zu bringen und die Menschen an ihre wahre Natur und ihren Auftrag zu erinnern: die brennende, göttliche „Kerze“, d.h. ihren Gotteslichtfunken, den sie zu Beginn ihrer Erschaffung von Gott AMA erhalten haben, sicher durch das Labyrinth der Maya zurück zu Gott AMA zu bringen, ohne, dass diese erlischt.

Meist wird das hohe geistige Wesen eines spirituellen Meisters nur von wenigen, feinfühligen Wesen in seinem Umfeld erkannt. So hatte Jesus zu seinen Lebzeiten nur ein paar Hundert Anhänger um sich und Buddha nur ein paar Tausend, obgleich sich ihren Lehren in späteren Jahrhunderten Millionen angeschlossen haben. Die bis in die heutige Zeit überlieferten Grundsätze des Religionsgründers sind im Laufe der Geschichte nicht selten so verändert oder verfälscht worden, dass ein genaues Differenzieren zwischen göttlichen, anti-göttlichen und menschlichen Einflüssen notwendig ist, um die wahre Essenz des Strahls der Gottesliebe noch zu erkennen und zu verstehen.

Neben den 70 Strahlen der Gottesliebe gibt es die 29 Strahlen der Ur-Eigenschaften bzw. Ur-Energiequalitäten des Universums-Gottes, die dieser am Anbeginn der Schöpfung vom Welten-Gott erhalten hat. Sie stehen in direkter Verbindung mit dem Welten-Gott, der Essenz hinter allen „Göttern“, dem „GOTT aller Welten“.

Die 29 Strahlen der Ur-Eigenschaften werden ausschließlich von HGMM gelenkt (keinen Engelsmeistern, sondern Engeln der 1. und 3. Engelshierarchie, die sich immer im Herzzentrum des Universums-Gottes und Seiner hohen Schwingung befanden und auch ewiglich befinden werden). Diese drücken im Gegensatz zu den 70 Strahlen der Gottesliebe, die eine bestimmte Färbung (Gottesliebe) haben, die Eigenschaften des Weltengottes in reiner, ungefärbter Form aus. Sie lauten:

  1. Der Strahl der alles ernährt und mit Energie versorgt.
  2. Der Strahl des Beherrschers, der alle-was-ist unter Seiner Kontrolle hat, alles beschützt und bewacht.
  3. Der Strahl des Besitzers aller göttlichen Tugenden.
  4. Der Strahl des Besitzers aller Macht und Autorität. Von Ihm gehen alle Gesetze aus und alle Geschöpfe unterstehen Seinen Gesetzen. Niemand, auch die vereinte Menschheit nicht, kann sich über die von Ihm erlassenen Gesetze hinwegsetzen, ohne dabei Schaden zu nehmen und die Konsequenzen zu tragen.
  5. Der Strahl des Einen, der niemanden neben sich hat.
  6. Der Strahl des einzigen Erben, denn außer Ihm ist nichts beständig.
  7. Der Strahl des Einzigen, der niemandem ähnelt.
  8. Der Strahl des Erniedrigers der Hochmütigen und zu Unrecht im Ego Stolzen.
  9. Der Strahl des Erhörers der Wesen, die sich Ihm im Gebet oder in der Meditation zuwenden, und Ihn demütig und bescheiden um Hilfe bitten.
  10. Der Strahl des Erschaffers, der alles aus dem Nichts erschuf.
  11. Der Strahl des Ersten ohne Beginn.
  12. Der Strahl des ewig Bleibenden.
  13. Der Strahl des Formers, der allen Dingen ihre Struktur verliehen hat.
  14. Der Strahl des Gerechten, der Seine Gaben nach Seinem Ermessen zurückhält, der Seine Gaben aber ausreichend und großzügig gewähren kann, wem er will.
  15. Der Strahl des Gnädigen, der Seiner gesamten Schöpfung und allen Geschöpfen gnädig ist.
  16. Der Strahl des Herrschers und Königs; niemand in der gesamten Schöpfung außer IHM hat die Eigenschaft der absoluten Herrschaft. Alle Geschöpfe sind Seine Diener und niemand darf einem anderen dienen.
  17. Der Strahl des Kundigen, der um die kleinsten Regungen des Herzens weiss – seien sie tugendhaft oder sündhaft.
  18. Der Strahl des Lebenden, der aus sich selbst heraus lebt.
  19. Der Strahl des Letzten ohne Ende.
  20. Der Strahl des Nachsichtigen für all diejenigen, die in ihrer Schwäche sündigen, sich dann aber wieder Gott zuwenden.
  21. Der Strahl des Offenbarers, der in all Seinen Schöpfungen auf Seine Existenz hinweist, auch wenn er sich nicht immer direkt zeigt.
  22. Der Strahl des Preiswürdigen, dem aller Dank gehört.
  23. Der Strahl des Unabhängigen, der von Seiner Schöpfung und Seinen Geschöpfen unabhängig ist und außerhalb jeglicher Maya ist.
  24. Der Strahl des unvergleichlich Großen.
  25. Der Strahl des Verehrten, der als einziger zu Recht angebetet und verehrt werden darf.
  26. Der Strahl des Verleihers der Ehre an jeden, wie ER will (wahre Ehre kommt weder von materiellen Besitztümern oder Auszeichnungen, sondern nur Gott allein kann einem Menschen wirkliche Ehre verleihen).
  27. Der Strahl des weisen Richters und unparteiisch Richtenden.
  28. Der Strahl des Zeugen, der niemals abwesend ist, auch wenn der Mensch scheinbar für sich allein ist.
  29. Der Strahl, der alle Geschöpfe am Ende der Schöpfung zu sich rufen und vor sich versammeln wird.

Zu Beginn der Schöpfung des Universums waren alle 99 Strahlen, die vom Weltengott in den Universums-Gott strömten, ungefärbt. Durch die Entstehung seines Universums schuf unser Universums-Gott (AMA, Kurzform des Namens) in Seinem Herzzentrum eine vorherrschende Universums-Energiequalität, die die dort eintreffenden Strahlen des Welten-Gottes färbte und in einer neuen Färbung in das Universum weiterlenkte: die Gottesliebe. Von den 99 Strahlen des Weltengottes waren 70 färbbar. Diese erhielten jeweils eine neue Energiequalität und Struktur. So wurde aus dem Ur-Strahl der Heiligkeit des EINEN der Strahl der heiligen Gottesliebe, aus dem Strahl der Barmherzigkeit des EINEN der Strahl der barmherzigen Gottesliebe, usw. Die übrigen 29 Strahlen blieben unveränderlich, da sie elementare Eigenschaften des Welten-Gottes sind, die in ebenso elementarer Form auch im Universums-Gott enthalten sind.

Am Ende des Bestehens dieses Universums und dieses Universums-Gottes werden die 70 Strahlen ihre Färbung wieder aufheben und zu ihrer reinen Ursprungs-Energiequalität zurückkehren. So wird aus der weisen Gottesliebe wieder die Weisheit des EINEN, aus der zufriedenen Liebe wieder die Zufriedenheit des EINEN, usw.

Neben den 99 Strahlen des Universums-Gottes und des über ihm stehenden Welten-Gottes gibt es noch den 100. Strahl: Man nennt ihn auch den „verborgenen Strahl“. Es handelt sich dabei um den Strahl der Ur-Gottesliebe des EINEN. Der Strahl der Ur-Liebe des EINEN ist die pure Essenz des Weltengottes und ein Ausdruck Seiner Unendlichkeit. Im Universum hat sich im Laufe der Zeit immer wieder der Lenker dieses Strahls offenbart, um die Wesen an die Präsenz des Welten-Gottes, der hinter allem steht, zu erinnern. Auf der Erde war der Lenker des Strahls der Ur-Gottesliebe des EINEN bekannt unter dem Namen Krishna.

 

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Meisterschaft Deines Egos und der Wurzeln des Übels in Dir berichten, sowie über die Stärkung der Wurzeln des Göttlichen in Deiner Seele.

Gott AMA hat jedem Seele-Geist-Wesen bei seiner Erschaffung einen „wunden Punkt“ gegeben, durch den es der Anti-Gott prüfen und in Versuchung führen kann: das Ego. Das mag auf den ersten Blick hart und unbarmherzig klingen, jedoch können die Seele-Geist-Wesen nur dadurch überhaupt erst in Resonanz mit der Schwingung des Anti-Gottes treten und ihre Loyalität und Standhaftigkeit gegenüber Gott AMA unter Beweis stellen (ansonsten würden sie sich automatisch immer dem Gott AMA zuwenden, da sie ja Seine Kinder sind).

Das Ego ist somit das „kleine“ Hindernis bei dem Inkarnationszyklus zu Gott AMA, das die Seele-Geist-Wesen überwinden und meistern sollen. Die von Gott gegebene Aufgabe des Anti-Gottes ist es, die Wesen über das Ego zu beeinflussen und von der Ego-Meisterung abzuhalten. Dies kann entweder direkt über anti-göttliche Schwingungswellen oder indirekt über andere Ego-Menschen geschehen, die zum Ausdrucksmittel des Anti-Gottes werden.

Jedes Individuum besteht aus drei Aspekten: Geist, Seele und Körper.

  1. Der Geist ist das wahre Selbst, der innerste göttliche Kern. Er ist entsprechend der Geist-Herkunft entweder ein All-Gott-Geist mit den Qualitäten Weisheit und Geist-Versenkung, oder ein Universum-Gottes-Geist mit den Qualitäten Liebe, Licht und Frieden. Der Geist an sich ist formlos und völlig neutral.

 

  1. Die Seele ist das „Kleid“ des Geistes und wurde dem Wesen zu Beginn seines Inkarnationszyklus im göttlichen Universum von Universums-Gott gegeben. Sie war zu Beginn weiß und rein und hat erst durch die Inkarnationen eine individuelle Färbung entsprechend der Planeten-Erfahrungen, Karma, etc. erhalten.Die Seele kann Liebe und Freude empfinden, ebenso aber auch Trauer und Leid. Sie ist im Gegensatz zum Geist emotional. So gibt es verletzte Seelen, verdunkelte Seelen, reine Seelen – je nach ihren Inkarnationen und Karma-Erlebnissen. Die Seelen, die zur selben Zeit auf dem selben Planeten ihren Inkarnationszyklus begonnen haben und später gemeinsam auf weiteren Planeten gelebt haben, nennt man „seelenverwandt“, da sie die selbe Seelen-Struktur in sich tragen. Sie sind sich meist vom Wesen her sehr ähnlich. Ferner beinhaltet die Seele verschiedene feinstoffliche Körper in sich, mit denen sie fähig ist, sich in allen feinstofflichen Ebenen des göttlichen Universums auszudrücken (Astralkörper, Mentalkörper, Buddhikörper, usw.)

 

  1. Der Körper ist das „Fahrzeug“ für die physische Ebene, durch das sich das Seele-Geist-Wesen hier „unten“ ausdrücken und agieren kann. Der Körper wird vom Körperwesen gesteuert, das ähnlich einem „Bord-Computer“, das physische Fahrzeug steuert und verwaltet. Im Idealzustand steht das Körperwesen in ständigem Datenaustausch mit dem Seele-Geist-Wesen und ist ihm zu Diensten, um z.B. Karma-Situationen auszugleichen oder göttliche Energie fließen zu lassen.

 

Fälschlicherweise halten viele Menschen das Körperwesen für ihr wahres „ICH“. Dabei ist das Körperwesen nur eine Steuereinheit für den menschlichen Körper. Das Körperwesen hat menschliche Gedanken und Ansichten, ist begrenzt und unbewusst und ähnelt der Psyche. Im Gegensatz zur Seele wird es vollständig von den polaren Kräften beeinflusst und gesteuert. Es strebt nach Erfüllung seiner Wünsche und Begierden und ist im Nicht-Wissen um das göttliche Sein. Das Körperwesen stirbt zusammen mit dem Körper beim physischen Tod.

Das Ego befindet sich zwischen Körperwesen und Seele. Es ist Teil der Seele, kommt aber erst zum Ausdruck, wenn das Wesen sich in der 3. Dimension oder den Minus-Dimensionen der materiellen Ebene inkarniert. Das Ego besteht aus den 5 Eigenschaften des Egos, die auch als „5 Kleshas“ (Wurzeln des Übels) bezeichnet werden: Gier, Hass, Verblendung, Angst und Egoismus. Alle fünf Wurzeln zusammen ergeben die Ego-Pflanze.

Über die Wurzeln des Übels und sein Ego ist das inkarnierte Seele-Geist-Wesen für die Energien des Anti-Gottes empfänglich und kann von ihm in Versuchung geführt werden. Im Buddhismus sind nur drei Wurzeln des Übels bekannt, nämlich Gier, Hass und Verblendung. Gier ist der Grund der Wiedergeburt, da man sich durch ein gieriges Verhalten immer wieder neues Karma auflädt und sich in der Materie verstrickt. Hass führt den Menschen in die Ebenen des Anti-Gottes und damit direkt zur „Hölle“ des Anti-Gottes. Wer viel Hass empfindet, altert schnell und sieht alt aus. Verblendung führt zu einem Sterben mit einem verwirrten und geblendeten Geist, was eine erneute Wiedergeburt zur Folge hat, in der man wieder nicht weiß, wer man wirklich ist.

Den Wurzeln des Übels gegenüber gestellt sind die Wurzeln des Göttlichen. Diese hat der Universumsgott am Beginn des Inkarnationszyklus jedem Seele-Geist-Wesen zusammen mit dem Ego in dessen Seele „eingepflanzt“. Dadurch ist jedes Wesen auch in tiefster Gott-Ferne empfänglich für die göttlichen Energien des Universumsgottes und hat von IHM das Werkzeug erhalten, den Versuchungen des Anti-Gottes zu widerstehen, sein Ego zu beherrschen und den Weg zu IHM zurück zu finden. Die heilsamen Wurzeln ergeben zusammen die „Gotteslicht-Pflanze“ und lauten: Gierlosigkeit, Hasslosigkeit, Unverblendung, Angstlosigkeit und Selbstlosigkeit.

Im Buddhismus sind nur drei „Wurzeln des Heilsamen“ bekannt, nämlich Gierlosigkeit, Hasslosigkeit und Unverblendung. Gierlosigkeit ist das Gegenteil von Begehren nach materiellen, irdischen Dingen. Man führt ein glückliches Leben unter den weltlichen Menschen, die noch um Besitztum streiten, und ist offen für höhere, spirituelle Energien, ohne sich neue Karma aufzuladen. Warum sollte jemand Anhänglichkeit an etwas aufkommen lassen, von dem er nur zu gut weiß, dass es unbeständig und endlich ist?

Hasslosigkeit ist ein glückliches Leben im universellen Wir-Bewusstseins des Friedens und der Liebe mit allen Menschen, da man erkennt, dass alle Brüder und Schwestern in Gott sind (keine Aufladung von neuem Karma). Wer wird, wenn er alle Ego-Aktionen der 3. Dimension als leidvoll erkennt, das zusätzliche und so peinigende Leiden des Ärgers und des Hasses in sich erzeugen?

Unverblendung ist ein glückliches Leben unter Menschen, die oft um verschiedene Meinungen streiten. Man ist frei vom leidvollen Leben und Tod, da man die wahre Essenz hinter allem erkannt hat. Wer wird, wenn er alle Phänomene der Menschenwelt als Maya weiß, wieder in die Verworrenheit des Geistes zurückfallen wollen?

Gott AMA ist gerecht. So hat er Seinen Geschöpfen neben den5 Wurzeln des Übels bzw. des Egos auch die 5 Wurzeln des Göttlichen bzw. des Seelen-Heils gegeben, damit sie den Weg zu IHM wieder finden und nicht dem Anti-Gott schutzlos ausgeliefert sind. Gott AMA zielt darauf ab, es den Wesen in ihren Prüfungen so leicht wie möglich zu machen und sie mit Seinem Strahl der Gottesliebe, des Gotteslichts und des Gottesfriedens zu unterstützen. Er ist immer in Liebe für seine Geschöpfe da, um ihnen die Hand zu reichen.

Wenn der Anti-Gott das Seele-Geist-Wesen über sein Ego erreichen kann, breitet sich seine anti-göttliche Energie innerhalb kurzer Zeit in der gesamten Seele aus, bis das ganze Wesen davon beherrscht wird. Danach kommt die anti-göttliche Energie auch in negativen 3D-Taten und Handlungen zum Ausdruck, wodurch das Wesen noch tiefer in die Ebenen des Anti-Gottes hinabgezogen und sich dort verhaftet. Dafür wird das Wesen gezielt vom Anti-Gott zu anti-göttlichen Handlungen verführt, die es in neuem Karma mit der Maya verstricken und eine erneute Wiedergeburt nach sich ziehen.

Im Buddhismus wird dieser Vorgang in folgendem Bild dargestellt:

Der Weltling wird von einem körperlichen und einem geistigen Pfeil getroffen: Der erste führt zu einem schmerzlichen, körperlichen Gefühl; der zweite zu einem emotionalen, mentalen Gefühl (man macht sich Sorgen, jammert, trauert, ist psychisch verzweifelt). Der einzige „Schein-Ausweg“ ist dann, sich am Sinnenglück zu erfreuen und in den Sinnesgenuss zu flüchten, um das Widerstreben (den Hass) gegen die schmerzhaften Gefühle zu betäuben.

Der spirituell Entwickelte wird dagegen nur von einem Pfeil, nämlich dem körperlichen, getroffen. Er macht sich dann jedoch keine Sorgen, grämt sich nicht, jammert nicht, trauert nicht und ist auch nicht verzweifelt. Er ist sich bewusst, dass der Angriff nur auf der physischen Ebene stattfindet. Die anti-göttlichen Emotionen gelangen nicht in seinen Geist und seine Seele, so dass auch keine Flucht zu den Sinnenfreuden entsteht. Dadurch verliert der anti-göttliche Pfeil seine Wirksamkeit und fällt von dem Betroffenen wie von einer harten Mauer ab.

Bei dem Weltling sieht der Ausdruck einer anti-göttlichen Energie folgendermaßen aus:

  1. Gier:
    a)     Man empfindet Gier nach materiellen Besitztümern, Reichtum oder einer Partnerschaft.
    b)     Wird die Gier nicht erfüllt kommt es zu Lügen, Gewalt, Diebstahl, Vergewaltigung, Mord oder einem extrem geizigen, habsüchtigen Verhalten, um das Objekt der Begierde zu erhalten.
    c)      Dadurch verstrickt man sich in negativem Karma und einer neuen Wiedergeburt in dieser Ebene.

 

  1. Hass:
    a)     Man empfindet Hass auf bestimmte Personen oder Dinge.
    b)     Wird der Hass nicht erfüllt, wächst er in einem immer weiter, bis er zu übertriebener Eitelkeit, Hochmut, Herrsch- und Machtsucht (Selbstüberschätzung = Egoismus) wird, die Unterdrückung, Gewalt, Mord, Nachtragen, Geschwätz, rohe Rede und Übelwollen mit sich ziehen können. Oder es entsteht eine tiefe Depression (Minderwertigkeit), die schließlich im Suizid endet (damit würde man das von Gott gegebene Leben wegwerfen und sich der Lebensaufgabe entziehen; eine große karmische Sünde!)
    c)      Dadurch verstrickt man sich in negativem Karma und einer neuen Wiedergeburt in dieser Ebene.

 

  1. Verblendung:
    a)     Man befindet sich in einer polaren Sichtweise und verstrickt sich immer mehr im Irrglauben und der Illusion.
    b)     Wird die Verblendung nicht korrigiert, wächst sie in einem immer mehr, bis man fanatische, falsche Ansichten und Wertvorstellungen hat, die sich in Fanatismus, Dogmatismus, Rücksichtslosigkeit, Gewalt, Mord, Lügen und einem unrechten, unsittlichen Lebenswandel (Alkohol, Drogen, Völlerei, Wollust, Süchten) ausdrücken können.
    c)      Dadurch verstrickt man sich in negativem Karma und einer neuen Wiedergeburt in dieser Ebene.

Im übrigen hat die Größe des Egos, d.h. der anti-göttlichen Wurzeln des Übels, auch Auswirkungen auf Dein nächstes Leben. Wer im Augenblick seines Todes in einem Bewusstsein großer Gier ist, wird auch in seinem nächsten Leben überwiegend von Gier beherrscht, um sie zu lernen und zu beherrschen. Wer dagegen im Augenblick seines Todes frei von Gier ist, wird man auch im darauf folgenden Leben weitgehend in Gierlosigkeit leben und stattdessen versuchen die anderen Wurzeln (Hass und Verblendung) zu meistern.

Im umgekehrten Fall wird Dein heutiges Dasein vom Zustand Deiner Wurzeln des Übels (Ego) aus Deinem vorherigen Leben bestimmt. So kannst Du hier gut erkennen, welche Wurzeln Du im letzten Leben vernachlässigt hast und nun bearbeiten solltest.

Die Wurzeln des Übels (Ego) können nur durch ihren Gegenpol, nämlich die heilsamen, göttlichen Wurzeln (Gotteslicht-Pflanze) aufgehoben und entschärft werden. Eine vollständige Beherrschung oder Auflösung der Wurzeln des Übels ist auf keine andere Art und Weise möglich.

Für den normalen Menschen ist es in der Regel nicht ganz einfach, aus einer anti-göttlichen Emotion wie z.B. Gier, in den Gegenpol der Gierlosigkeit zu kommen. Stattdessen wird man von dieser anti-göttlichen Energie beherrscht und ist oft zu schwach, um sich dagegen auflehnen zu können. Doch gerade hier sind eiserne Stärke, Selbstdisziplin, Selbstbeherrschung, Ausdauer und Geduld notwendig. Sonst kommt es zu keiner Hinwendung zu den göttlichen Wurzeln.

Der Mystiker Paul Brunton schrieb dazu:

Wir müssen gegen unsere eigene Schwachheit ankämpfen. Der wirkliche Kampf des Lebens ist der Kampf des Menschen gegen sich selbst. Er wird am seltensten gekämpft, da er am meisten verlangt. Und doch ist er der einzige, den aufzunehmen es sich lohnt. Nichts Großes oder Hohes kann durch bloßes Wünschen errungen werden. Wer etwas bekommen möchte, muss erst bereit sein, zu geben – sich selbst zu geben.“

Im Buddhismus wird dieser Weg der Ego-Behrrschung der achtfältige Pfad genannt, der das Wesen vom anti-göttlichen Pol in den göttlichen Pol führt. Dadurch wird das Ego schrittweise besiegt, transformiert und gemeistert. Der achtfältige Pfad lautet:

  1. Rechte Erkenntnis von den drei bekannten anti-göttlichen Wurzeln (Gier, Hass, Verblendung) und den zwei unbekannten anti-göttlichen Wurzeln (Angst, Egoismus)
  2. Rechte Gesinnung von den drei bekannten göttlichen Wurzeln (Gierlosigkeit, Hasslosigkeit, Unverblendung) und den zwei unbekannten göttlichen Wurzeln (Angstlosigkeit, Selbstlosigkeit), deren Energiequalität man im Bewusstsein ausdehnt
  3. Rechte Rede von den göttlichen Wurzeln, die man in Worten ausdrückt
  4. Rechtes Handeln von den göttlichen Wurzeln, die man in Taten lebt
  5. Rechte Lebensführung mittels der göttlichen Wurzeln, nach denen man sein Leben ausrichtet
  6. Rechte Anstrengung, um immer wieder von den anti-göttlichen Wurzeln zu den göttlichen Wurzeln abzufallen
  7. Rechte Achtsamkeit, um nicht wieder für die anti-göttlichen Wurzeln und den Anti-Gott empfänglich und von ihnen beherrscht zu werden
  8. Rechte Sammlung, um auch in schwierigen Situationen die göttlichen Wurzeln in sich zu stärken und sich zu zentrieren (Schaffen eines göttlich neutralen Zentrums des Seelenfriedens in sich)

Sei Dir bewusst, dass der Ausstieg aus der 3. Dimension und der Aufstieg zu Gott AMA t nur durch die Überwindung Deines Egos und seiner Aspekte bzw. Wurzeln des Übels (Gier, Hass, Verblendung, Angst und Egoismus) erreicht werden kann. Dabei handelt es sich um einen inneren Umwandlungsprozess, der zunächst Schmerzen verursacht, am Ende aber zur vollständigen Genesung führt. Und das ist der einzige Weg, um eines Tages wieder in den Universumsgott aufsteigen zu können.

In Itivuttaka (Teil des buddhistischen Pali-Kanons), Nr. 68, steht geschrieben:

Wer Gier, Hass und Verblendung nicht aufgegeben hat, wird Maras’ (=Verkörperung des Todes und Bindung an die Sinnenwelt) Gefangener genannt, ist in Maras Fallen gefangen, dem Willen und dem Vergnügen des Bösen unterworfen. Wer aber Gier, Hass und Verblendung aufgegeben hat, ist nicht länger Maras Gefangener, ist befreit aus Maras Fallen, nicht länger dem Willen (des Egos) und dem Vergnügen des Bösen unterworfen.“

Jeder spirituelle Meister und jedes erleuchtete Seele-Geist-Wesen, das Gier, Hass und Verblendung abgelegt hat, hat den Ozean des Egos mit seinen Willen und Strudeln, Monstern und Dämonen überquert, ist zum anderen Ufer (Gottesbewusstsein) gelangt und steht dort auf sicherem Grund als wahrer Meister des Lichts.

Es liegt an jedem Seele-Geist-Wesen selbst, ob es für die göttlichen oder für die anti-göttlichen Wurzeln und ihre Energien empfänglich ist. Beide Seiten sind in ihm veranlagt. Das Wesen allein kann wählen, ob es den Weg zu Gott AMA (den Weg des Guten) oder den Weg zum Anti-Gott (Weg des Schlechten) gehen möchte. So kann wechselweise die eine oder die andere Auswirkung stärker in einem Wesen in Erscheinung treten. Gibt sich ein Mensch bösen Handlungen hin, so ist es der eigene Dämon (das Ego), der ihn überwältigt. Ebenso sind Glück und Freude eines Menschen von ihm selbst erwirkt und Folgen seiner vergangenen Taten gemäß der Wurzeln des Göttlichen.

Der spirituelle Meister Buddha bezeichnet die drei anti-göttlichen Wurzeln auch als Widersacher, die es zu bezwingen gilt. Er antwortete auf die Frage, ob er ein Zerstörer sei: „In einer Hinsicht, Siha, kann man von mir allerdings mit Recht behaupten, dass ich die Lehre mit zerstörerischer Absicht verkünde: ich lehre nämlich die Vernichtung von Gier, Hass und Verblendung, lehre die Vernichtung der mannigfaltigen, üblen, unheilsamen Zustände des Geistes.“

Weiter sagte Buddha: „Wenn der Geist bei Gier erregenden, Hass erregenden, Wahn erregenden und betörenden Dingen nicht giert, nicht hasst, nicht wähnt und nicht betört wird, dann wankt er nicht, bebt er nicht, erzittert er nicht, gerät er nicht in Furcht und verfällt nicht mehr den Meinungen Andersgesinnter.

Die Entwicklung eines göttlichen, spirituellen Bewusstseins ist die Grundlage für die Beherrschung des anti-göttlichen Pols und die Stärkung des göttlichen Pols in Dir. Es gibt fünf göttliche, spirituelle Fähigkeiten, die entfaltet werden sollten:

  1. Vertrauen auf Gott (dass er Dich führt, behütet und beschützt, und alles richtig ist, so wie es ist)
  2. Göttliche Weisheit (Erkenntnis der großen Zusammenhänge und der göttlichen Essenz, die hinter allem steht)
  3. Geistessammlung (Zentrierung im göttlichen Geist des Universumsgottes oder All-Geist-Gottes)
  4. Verbindung mit Gott AMA und Seinen Strahlen der Gottes-Liebe, des Lichts und des Friedens) und Stärkung Deiner Seele mit diesen Energiequalitäten
  5. Achtsamkeit/Neutralität (Wachsamkeit bei allem, was geschieht; Dich selbst und alles aus einer neutralen Sichtweise heraus beobachten)

Durch diese fünf göttlichen, spirituellen Fähigkeiten können die Wurzeln des Übels und das Ego in Dir mit der Zeit beherrscht werden, so dass Du nicht mehr mit den Energien des Anti-Gottes in Resonanz tritt und für ihn und seine Fremdbesetzungen auch nicht empfänglich ist.

Letztendlich sind die Wurzeln des Übels (Gier, Hass, Verblendung, Angst und Egoismus) nicht nur in der Seele jedes Geschöpfes, sondern auch in der gesamten Schöpfung vorhanden. Sie sollen die Wesen prüfen, wie stark ihre Gottesverbindung, Standhaftigkeit und Seelenstärke ist, und ob sie eines Tages den Weg zu Gott AMA wieder zurück finden (mit der leuchtenden Kerze bzw. dem Gotteslichtfunken ihrer Seele!) oder ob sie schon vorher den Versuchungen des Anti-Gottes erliegen und anti-göttlich werden (erloschene Kerze!). So arbeite an der Transformation Deiner Wurzeln des Übels und der Stärkung der Wurzeln des Göttlichen in Deiner Seele.