Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Dir ein Ritual der Gewissenserforschung vermitteln, das wichtig ist, um Deine Seele zu transformieren und alte Ego-Missetaten zu erlösen, so dass Du durch die entstandene Reue gereinigt werden und neu gestärkt auf Deinem spirituellen Weg voranschreiten kannst.

Begebe Dich an Deinen Meditationsort und verbinde Dich mit Gott AMA. Rufe den spirituellen Meister Hermes Trismegistos/Thot und Deinen Schutzengel an und bitte um ihre Hilfe und ihre Unterstützung bei dieser Gewissens-Transformations-Betrachtung.

  1. Teil: Betrachtung

Beginne diese Transformation mit einer Betrachtung über die Vorgehensweise des Anti-Gottes. Sehe den Anti-Gott, der in den Minus-Dimensionen im Ego-Herzzentrum auf seinem Eis-Thron des Hochmuts sitzt, umgeben von zahlreichen schwarzen Engeln und Ego-Herz-Mitarbeitern, welche allen göttlichen Seele-Geist-Wesen den Krieg und Untergang geschworen haben. Damit sie ihr böses Ziel umsetzen können, sendet der Anti-Gott seine Mitarbeiter in das ganze Universum aus, und befiehlt ihnen, alle göttlichen Seele-Geist-Wesen unter seine Gewalt zu bringen, und zwar auf folgende Art und Weise:

  • Erstens durch die Begierden der Augen, d.h. durch die Begierde nach Besitz, Luxus und Reichtümern, woraus die Gier und das Verlangen entspringen, die Exzentrik im Verhalten, sich egoistisch auszuleben sowie unreine Ego-Freundschaften zu schließen, die Verstellung und Berechnung gegen göttliche Mitarbeiter, verbunden mit Widerstand, Kälte und Bitterkeit im Herzen.
  • Zweitens durch den Hochmut des Ego-Lebens und unreine Begierde nach Ehre und Ruhm, welche die Quelle von Heuchelei, Sucht nach Ehre, Schmeichelei, Verachtung des Nächsten, Diffamierung, Streitsucht und von Eigenlob ist.
  • Drittens durch die Begierden des Körpers, aus welchen Blindheit des Verstandes, Rechthaberei, Ungehorsam, Trägheit, Selbstanmaßung, Abscheu an innerlicher Zentrierung und Gottverbindung, unnütze Monologe, Vergnügungen, Hochschätzung irdischer Dinge und sinnliche Freude entstehen.

Erkenne, dass dies die Mittel sind, derer sich die anti-göttlichen Mitarbeiter im Auftrag des Anti-Gottes bedienen, um die göttlichen Seele-Geist-Wesen hinab in die Minus-Dimensionen zu ziehen, zu verdunkeln und ihren Gotteslichtfunken zum Erlöschen zu bringen.

Visualisiere nun den spirituellen Meister Hermes Trismegistos/Thot, wie er an der Spitze aller göttlichen Wesen des Lichts in den göttlichen Dimensionen steht, deren oberster Feldherr ist. Ihm gegenüber steht dagegen den Anti-Gott in seinem Ego-Herzzentrum, als der Anführer aller anti-göttlichen Wesen.

Bitte Gott AMA und den spirituellen Meister Hermes Trismegistos/Thot um die Gnade, den Kunstgriffen und Schlingen des Anti-Gottes zu entgehen, und der Stimme Gottes und Thots jederzeit zu folgen, die Dich zu Deinem göttlichen Dienst rufen.

Entzünde eine weiße Kerze auf dem Altar. Verräuchere dann ein wenig Copal und Kampfer und sprich:

„Ich bin voll Reue über mein egoistisches Verhalten der Vergangenheit, als ich so blind gewesen bin, die Partei des Anti-Gottes zu ergreifen. Ich habe mich oft von seinen Ego-Trieben leiten lassen und tat alles, was er mir zugeflüstert hat, was ich heute sehr bereue.“

  1. Teil: Reflexion
  • Reflektiere darüber, dass die Erforschung Deiner Seele, Deines Verstandes und Deines Gewissens eines der wichtigsten Mittel ist, wodurch Du zu spiritueller Erleuchtung gelangen kannst. Gehe in Dich, um zu sehen, warum Du jetzt Dein Gewissen erforscht, und ob Du wirklich bereuen möchtest, oder ob es aus einer spirituellen Begierde, daraus persönlichen Nutzen zu schöpfen oder aus bloßer Gewohnheit geschieht.
  • Beachtest Du die göttliche Ordnung hinsichtlich Deiner spirituellen Lebensweise und täglichen Reinigung?
  • Unterlässt Du manchmal die Gewissenserforschung und Meditation? Verwendest Du die dafür vorgesehene Zeit für andere Dinge? Analysiere Dich selbst und erkenne Deine Versäumnisse.
  • Bittest Du Gott sorgfältig um das Licht Seiner Erleuchtung, damit Du Deine Todsünden und Ego-Missetaten erkennst? Bist Du manchmal zu selbstgefällig, indem Du Dich für erleuchteter hältst als Du bist, so dass Du Deine Fehler nicht mehr erkennst und einsiehst?
  • Achte darauf, ob Du Deine Taten immer gründlich analysierst und den tieferen Sinn dahinter erkennst.
  • Es gibt drei Arten von Menschen, welche ihr Gewissen erforschen. Die Ersten sind die, die im Dienst für Gott halbherzig und gleichgültig sind. Die Zweiten sind die, die eifrig sind und sich mit ihren ganzen Kräften anstrengen, soweit sie können. Die Dritten sind die, welche das spirituelle Bewusstsein der Gottesverbindung schon erreicht haben.

Die Ersten sind am schnellsten mit der Gewissenserforschung fertig. Denn sie sehen zwar ihre Fehler, welche sie kurz notieren, dann aber denken sie nicht mehr darüber nach. Die Zweiten beobachten nicht nur ihre Fehler, sondern denken auch darüber nach, wie sie am besten ihre guten Vorsätze umsetzen, welchen Nutzen sie aus der SGW-Verbindung, aus der Beherrschung und der Befreiung von den irdischen Dingen ziehen können, und bemühen sich, zu erkennen, ob sie in ihrem Eifer und ihren spirituellen Vorhaben nicht nachlassen, und sobald sie in dieser Hinsicht einen Fehler entdecken, werden sie von Schmerz und Reue darüber erfüllt. Die Dritten sehen ebenfalls ihre Fehler, erkennen aber auch die Weisheit Gottes und Seines Planes dahinter, so dass sie voll Dankbarkeit und Liebe zu Gott sind, von dem sie sich geführt und beschützt wissen. Deswegen entbrennen sie in solcher Liebe zu Gott, so dass sie von Seinen Flammen der Gottesliebe ganz verzehrt werden.

  • Deine Aufgabe ist es bei dieser Betrachtung eine vollkommene Reue im Herzen zu erwecken. Tust Du das?
  • Wie sehen Deine guten Entschlüsse und Vorsätze in der Praxis aus?
  • Wärest Du nach beendeter Gewissenserforschung bereit zu sterben und vor Gottes Gericht zu stehen?
  • Jeder Mensch muss sich selbst einen Ausgleich für das Karma auflegen, um die göttliche Gerechtigkeit zu erfüllen und das Karma auszugleichen. Wie verhältst Du Dich hierin?
  • Die besondere Gewissensforschung besteht darin, dass Du versuchst eine bestimmte Todsünde oder einen Ego-Fehler auszumerzen oder eine bestimmte Tugend zu erlangen. Du solltest dabei drei Punkte beachten, nämlich: Erstens, die begangenen Fehler erkennen und aufzeichnen. Zweitens analysieren, wie weit Du in der vorgenommenen Tugend voranschreitest, und drittens, wie weit Du schon mit der Ausrottung der Todsünde bist, die Du auflösen möchtest. Tust Du dies alle Tage oder vergisst Du diese Transformationsübung?
  • Wie führst Du Deine täglichen göttlichen Meditationen, Gebete und Transformationsrituale durch? Denke nach, ob Du es nicht aus Gewohnheit tust, oder um Dein Gewissen zu beruhigen, oder Dir einen Ego-Vorteil zu verschaffen. Oder leitet Dich der ehrliche Wunsch, Dich mit Gott zu verbinden?
  • Bitte Gott AMA um Sein Licht der Erleuchtung. Erkenne die unzweifelhaften und bewussten Ego-Taten in Deinem Wesen, wie Lüge, Betrug, Neid, Ego-Liebe, Hass, Widerstand, usw. All diese sind Ausdruck der Flamme des Zorns in Deinem Herzen, die der Anti-Gott jeden Tag anfacht.

Forsche dann nach den anderen Todsünden und Wurzeln des Übels in Dir, die Du nicht ausreichend erkennst, und nur aus Schwachheit und Unbewusstheit begehst. Dies mag z.B. sein, dass Du etwas ungeduldig bist und unbedacht einige unfreundliche Ego-Worte sprichst, so dass es dann zum Streit kommt usw.  So ist es wichtig, dass Du hier wachsam bist und jede noch so kleine Todsünde erkennst.

Danach forsche nach den unreinen Emotionen in Deinem Wesen, welche durch das Ego, die Wurzeln des Übels und die Leidenschaften in Dir entstanden sind und durch diese nur noch mehr wachsen. Sie entspringen direkt den Resonanztrieben des Egos. Du willst Dich z.B. in Demut bessern, hörst aber von anderen Menschen spöttische Worte, so dass Du darüber zornig im Inneren wirst und Bitterkeit und Unfrieden in Deinem Herzen entstehen. Sobald Du das bemerkst, kämpfst Du zwar gegen diese negative Energie an, aber sie bleibt dennoch in seinem Herzen und vergiftet Dich. In diesem Fall ist es gut, wenn Du ein Transformations- und Reue-Ritual durchführst und Deine Zweifel, Unsicherheit und Hass-Energien in Liebe, Glauben und Frieden transformierst.

  • Führe Deine tägliche Meditation, Deine Gebete oder Reue- und Transformations-Rituale aufrichtig, unverhüllt und mit aller Demut durch, ohne Dich in Entschuldigungen und Ausreden zu verstricken.
  • Erwecke nicht nur über Deine Todsünden-Taten Reue in Dir, sondern bereue auch jede in Dir vorhandene Todsünde mit ihren verschiedenen einzelnen Unterstufen.
  • Achte darauf, dass Du den heiligen Entschluss machst, Dich nicht nur in der einen oder der anderen Sache, sondern in jedem Punkt zu bessern.
  • Einige Wesen glauben, ein vollständiges Reue- und Transformationsritual bestehe darin, alles zu sagen, und sind dann ganz verzweifelt, wenn sie meinen, nur eine Kleinigkeit vergessen zu haben. Das ist ein Irrtum: Man muss zwar alles bereuen, was man bei genauer Gewissenserforschung als Todsünde des Egos erkannt hat, aber um das übrige muss man sich nicht ängstlich kümmern und es zerpflücken, weil man die Todsünde sonst unnötig energetisiert und sich darin verliert. Es kommt auf die gesamte Einstellung der Reue an.
  • Zudem solltest Du darauf achten, dass Du bei der Erforschung Deines Gewissens nicht zu lange hängen bleibst und dadurch die Zeit der Reue verkürzt, die besonders wichtig ist. Auch darfst Du nicht glauben, dass die Reue unnütz gewesen ist, weil Du meinst, dass Du sie nicht mit genügend schmerzlichen Emotionen Deines Herzens verbunden hast. Auch eine Reue kann neutral und ruhig erfolgen.

Verräuchere zum Abschluss ein wenig Palo Santo Harz, Wacholderbeeren und Königskerzenblüten und sprich folgendes Gebet:

„O Gott AMA, habe ich nicht lange Zeit in großer Blindheit vor mich hin gelebt, weil ich mir die Trennung von Dir nie wirklich zu Herzen genommen und mich oft in die Gefahr des Anti-Gottes begeben habe, um Dich wegen einer Kleinigkeit zu verlieren? O Gott, lieber möchte ich tausendmal leben und sterben, als von Dir getrennt zu werden!

O Gott AMA, ich danke Dir tausendmal, dass Du mich nicht von Dir auf ewig getrennt hast, was weitaus schlimmer ist alles Leid, das mich so oft wegen einer Todsündentat von Dir getrennt hat.“

Fasse folgenden heiligen Entschluss und sprich:

„O Gott AMA, ich will daher mein Leben ändern, und auch das Schwerste tun, was immer Du von mir verlangst, ohne mich je darüber zu beklagen, und alles annehmen, was immer Du mir schickst. Mit aller Treue will ich Deinen göttlichen Gesetzen entsprechen und sorgfältig an meiner spirituellen Erleuchtung und Vollkommenheit arbeiten. Ich begreife es, o Gott AMA, dass es höchste Zeit und notwendig für mich ist, dass ich mich wandle und Dir ganz hingebe. Ich danke Dir für Deine Gnade. Amen.“

Verneige Dich darauf vor Gott AMA und dem spirituellen Meister Hermes Trismegistos/Thot und beende dieses Transformations-Reue-Ritual.

 

 

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über Verlust und Wiedergewinn der göttlichen Seele-Geist-Wesen-Essenz berichten.

 

Als kleine Kinder haben die meisten Menschen noch Kontakt zu ihrer inneren göttlichen Seele-Geist-Wesen-Essenz. Doch bereits die ersten aufkommenden Ego-Strukturen zerstören diesen Kontakt. Die Kinder identifizieren sich nicht mehr mit ihrer göttlichen Seele-Geist-Wesen-Essenz.

Wisse, dass jeder Mensch aus zwei Teilen besteht: erstens aus der göttlichen Essenz seines Seele-Geist-Wesens und zweitens aus der Ego- bzw. Super-Ego-Persönlichkeit. Die Essenz ist im Menschen das, was sein eigenes und wahres Selbst, d.h. sein Seele-Geist-Wesen, ist. Die Ego- und Super-Ego-Persönlichkeit in ihm ist hingegen das, was nicht sein eigenes und wahres Selbst ist. Die Essenz stammt aus den Dimensionen der göttlichen Wirklichkeit, das Ego und Super-Ego aus der Maya.

Ein kleines Kind hat noch  keine solche Super-Ego-Persönlichkeit. Es ist das, was es wirklich ist, vorausgesetzt es ist göttlich, denn sonst drückt sich seine anti-göttliche Essenz aus, die sogar noch mächtiger und gefährlicher als das Ego und Super-Ego sein kann.

Das zeigt Dir, dass die Menschen in dieser Welt mit einem Zugang zu ihrer göttlichen Essenz geboren werden, diesen aber als Jugendliche und Erwachsene verlieren, was durch das 3D-Bewusstsein des dunklen Zeitalters und ihr wachsendes Ego und Super-Ego geschieht. Das heißt nicht, dass ein kleines Kind die göttliche Essenz genauso erlebt wie ein Erwachsener. Ein Kleinkind erlebt zwar göttliche Essenz, aber für einen Erwachsenen ist sie viel entwickelter, ausgedehnter, bestimmter, zentrierter und mächtiger und wirkt auf eine Weise, die beim Kleinkind nur als Seelen-Potential da ist. Die göttliche Essenz eines kleinen Kindes hat nicht die Unermesslichkeit, die Tiefe und die Fülle, mit der sie ein Erwachsener erfährt.

Für das erwachsene, gereifte Wesen hat seine göttliche Seele-Geist-Wesen-Essenz mehr Bedeutsamkeit und Gehalt. Es kann sie in ihrer ganzen Bewusstheit erfahren. Das liegt daran, dass die ausgewachsenen Inkarnationskörper mehr ausgereifter und in ihrem Körperwesen entwickelter sind. Dadurch kann ein Erwachsener eine wesentlich intensivere und umfassendere Präsenz seiner göttlichen Seele-Geist-Wesen-Essenz erreichen, als es ein unentwickeltes Kind jemals könnte. In Atlantis wurden deshalb die Kinder bereits vom Kleinkindalter an entsprechend geschult, um zu idealen Gefäßen ihrer göttlichen Essenz zu werden und kein Ego und Super-Ego zu entwickeln.

Heute gibt es im dunklen Zeitalter nur selten Menschen, die den Zugang zu ihrer göttlichen Seele-Geist-Wesen-Essenz ohne Unterbrechung auch bis ins Erwachsenenalter bewahren. Normalerweise ist ein allmählicher Verlust der göttlichen Essenz in allen inkarnierten Wesen zu beobachten. Damit verbunden ist oft auch ein Verlust von Hellsichtigkeit oder Hellfühligkeit, der bei Kindern noch vorhanden ist. Der Schleier der Maya legt sich über die heranwachsenden Menschen und sie vergessen den Zugang zu ihrem wahren göttlichen Selbst und ihren feinstofflichen, intuitiven Fähigkeiten.

Zusammenfassend bedeutet das: Jedes Wesen inkarniert sich in dieser Welt mit einem Zugang zu seiner göttlichen Essenz, aber nach einer Weile geht dieser verloren, und wenn der Mensch das Erwachsenenalter erreicht hat, ist ihm nur noch vage ein gewisser Mangel oder eine gewisse Unvollständigkeit seines Selbst bewusst. Das ist der Grund, weshalb der Prozess der Entdeckung und Reaktivierung der göttlichen Seele-Geist-Wesen-Struktur und göttlichen Essenz so wichtig ist. Dieser Vorgang wird auch als der „Kuss des Erwachens“ bezeichnet, so dass Du Dir Deiner Selbst wieder bewusst wirst, nachdem Du in der Maya vom „Engel des Vergessens“ geküsst wurdest.

Dazu wollen wir Dir ein Gleichnis erzählen:

„Ein Königssohn lebte im Palast seines Vaters in Reichtum und Fülle. Als er älter war, wurde er von seinen Eltern mit allen möglichen Dingen ausgestattet und Richtung Osten, fort aus seinem Heimatland, gesandt. Seine Eltern gaben ihn von all ihren Schätzen eine bestimmte Menge mit, die leicht zu tragen war.

Sie statteten ihren Sohn zudem mit Diamanten aus, die das Eisen brechen. Gleichzeitig nahmen sie ihm das mit Edelsteinen besetzte und goldverzierte Gewand ab, welches sie ihm aus Liebe hatten anfertigen lassen. Die Eltern machten einen Vertrag mit ihrem Sohn und prägten ihm die Details ein, damit er sie nicht vergessen würde, und sagten: „Wenn Du in das ferne Land des Ostens gehst, den Fluss hinunterziehst und von dort eine Perle mit zurückbringst, die in der Mitte des Sees liegst, umgeben von der verschlingenden Schlange, dann sollst Du wieder das mit Edelsteinen besetzte Gewand anlegen und mit Deinem Bruder Erbe in unserem Königreich werden.“

Der Königssohn ging mit zwei Führern auf einer schwierigen und schrecklichen Straße gen Osten und hatte Mühe, da er das Reisen nicht gewohnt war. Als er zur Landesgrenze kam, verließen ihn die Führer, die mit ihm gereist waren. Der Königssohn machte sich auf dem schnellsten Weg zum See und der Schlange auf. Am See blieb er vor dem Loch stehen, wo sie wohnte. Er wartete darauf, dass sie müde wurde und einschlief, damit er die Perle nehmen konnte.

Der Königssohn legte die Kleidung des fremden Volkes an, das dort wohnte, damit er nicht fremd aussah. Er fürchtete, die Menschen dachten, er wolle die Perle haben und würden deswegen die Schlange gegen ihn aufhetzen. So maskierte er sich.

Doch die Einwohner erfuhren, dass der fremde Mann nicht aus ihrem Land stammte, und mit Hinterlist täuschten sie ihn, indem sie ihm etwas Vergiftetes zum Essen gaben, wodurch er vergaß, dass er ein Königssohn war. Er wurde zum Diener ihres Königs und lebte in Knechtschaft und Elend. Er vergaß die Perle, weswegen sein Vater ihn ausgesandt hatte und er fiel durch die Schwere des Essens in einen tiefen Unbewusstseins-Schlaf.

Als ihm dieser Abfall in die Unbewusstheit zustieß, erfuhren auch seine Eltern davon und trauerten um ihren Sohn. Sie beriefen eine Staatsversammlung ein und man war sich einig, den Sohn nicht in der Fremde alleine zu lassen. Sie schrieben ihm einen Brief, in welchem sie ihm mitteilten, dass er ein Königssohn war und was sein Auftrag war, nämlich die Perle zu finden. Er sollte sich an die Perle erinnern und aus seinem Schlaf erwachen. Er sollte sich an das goldverzierte Gewand erinnern, das er in seinem Heimatland tragen sollte. Sie schrieben ihm zum Abschluss: „Dein Name steht im Buch des Lebens und mit Deinem Bruder sollst Du in unserem Königreich sein!“

Der Brief flog von selbst wie eine Taube und landete beim Königssohn. Er „sprach“ zu ihm und der Königssohn schreckte aus seinem Unbewusstseins-Schlaf hoch. Der Königssohn fühlte sich in seinem Herzen berührt von dem Brief und seine Ahnung war bestätigt, dass er ein anderer war, als er glaubte zu sein. In Zukunft erinnerte ihn der Brief daran, dass er ein Königssohn war und er sehnte sich noch mehr nach seiner Freiheit. Er erinnere sich auch an die Perle, wegen der er in das ferne Land zu dem See gesandt worden war.

Schließlich gelang es ihm mit göttlicher Magie und Vertrauen auf die Macht und Kraft seiner Eltern die schreckliche Schlange zu überwinden, indem er heilige Mantren gegen sie sprach. Dann nahm er die Perle an sich und kehrte zurück, um sie seinen Eltern zu bringen. Er zog das schmutzige Kleid aus und ließ es in dem Land zurück. Er wanderte zurück in sein Heimatland. Den Brief trug er immer bei sich und die darin enthaltene Botschaft gab ihm auf seiner Reise Mut und richtete ihn immer wieder auf. Er spürte das Licht der Liebe und der Hoffnung, das davon ausging.

Von Zeit zu Zeit leuchtete das goldene, königliche Gewand aus Seide [sein Seele-Geist-Wesen-Bewusstsein] vor seinen Augen und mit seiner Stimme und seiner Führung ermutigte es ihn, sich zu beeilen und führte ihn mit göttlicher Liebe vorwärts in das Land seiner Heimat. Schließlich kehrte er in den Palast seiner Eltern zurück und übergab ihnen die Perle. Er empfing als Ausgleich das schöne Gewand mit dem königlichen Schmuck, wodurch sein Wesen wieder ganz in Ordnung und Reinheit kam.

Als der Königssohn das Gewand angezogen hatte, wurde er zum Ort des Friedens und des Lichts in die 7. Dimension angehoben. Er beugte sein Haupt und bemerkte das Licht Gottes, das ihn segnete. An den Toren des Palastes zum Herzzentrum von Gott AMA, den es von Anbeginn gab, mischte er sich unter die göttlichen Lichtwesen. Gott erfreute sich an ihm und empfing ihn bei sich in Seinem Herzzentrum und all seine Engel priesen ihn mit süßen Stimmen.“

Diese Geschichte zeigt Dir das Verlieren und Wiedergewinnen von göttlicher Essenz und Seele-Geist-Wesen-Bewusstsein.

Wir wollen nun den Verlust dieser göttlichen Essenz näher betrachten, damit Du erfährst, welche Dinge Dir bei dem Prozess der Rückkehr und der Wiederverbindung mit Deiner göttlichen Seele-Geist-Wesen-Essenz helfen können. Wenn Du verstehst, wie die göttliche Essenz verloren geht, und diesen Prozess in allen Einzelheiten deutlich siehst, dann wirst Du erkennen, wie Du Deine Schritte gleichsam zurück in die göttlichen Dimensionen des Lichts und der Wahrheit lenken kannst.

Die göttliche Essenz geht im Laufe des Lebens in der 3D-Welt allmählich verloren und wird durch den Schleier der Maya zugedeckt und unsichtbar, wenn sich das Ego und die Super-Ego-Persönlichkeit im Wesen entwickeln. Du neigst dann dazu, Dich mehr und mehr mit dieser Super-Ego-Persönlichkeit zu identifizieren, die sich als Antwort auf das gesamte Leben entwickelt. Am Ende dieses Prozesses vergisst Du, dass Du überhaupt eine göttliche Essenz hattest. Du endest bei der Erfahrung, dass es nur diese Super-Ego-Persönlichkeit gibt und dass Du dieses Ego und Super-Egos bist, als ob es schon immer so gewesen wäre.

Es ist nun wichtig für Dich zu lernen, Deine Identifikation mit Deinem Ego und Deiner Super-Ego-Identität aufzulösen, um der göttlichen Essenz Deines Seele-Geist-Wesen zu erlauben, wieder aus den Tiefen des Sees aufzutauchen. Wisse, dass die göttliche Essenz umso mehr verloren geht, je mehr sich die Super-Ego-Persönlichkeit entwickelt und im Menschen mit ihren Wurzeln des Übels und Todsünden wächst. Das Seele-Geist-Wesen-Bewusstsein wird dadurch im Verlauf weniger Jahre immer schwächer, bis es schließlich ganz verschüttet ist.

Deine göttliche Essenz wirkt aber weiterhin in der Tiefe und aktiviert an Impulsen und Karma, was immer an Lernlektionen von der göttlichen Führung für Dich vorgesehen sind und anstehen. Sie öffnet auf diese Weise nach und nach die verschiedenen Aspekte der verborgenen Seelen-Struktur Deines Wesens, damit Du diese bearbeiten, transformieren und in Dein Bewusstsein bringen kann. So erkenne ihre Hinweise und erlöse die Illusion des Super-Egos und Egos in Dir, um auf Deinem weiteren Weg der Bewusstwerdung voranzuschreiten und immer mehr zu Deinem wahren göttlichen Selbst zu werden.

Botschaft von Hermes Trismegistos

 

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Kosmischen Zyklen im Universum und auf der Erde und ihre heiligen Festtage und Rhythmen berichten.

 

Nachfolgend werden die 4 Kosmischen Zyklen dargestellt, die sich von den Großen Zyklen im Universum bis zu den Kleinen Zyklen auf der Erde und im Menschen jedes Jahr, jeden Tag, jeden Augenblick wiederholen. Sie ziehen sich durch die gesamte Raum-Zeit-Achse von allem-was-ist, allen Dimensionen und allen Unterebenen, jedoch immer in variierter Form, angepasst an die jeweilige Schwingung und Bewusstseins-Struktur.

Das Wissen über die Kosmischen Zyklen wurde bereits im alten Atlantis und Ägypten gelehrt und war das Studium bestimmter Priester, die sich damit ihr ganzes Leben befassten. Diese Zyklen konnten beliebig durch die verschiedensten Planeten, Sterne sowie den Tierkreis ergänzt werden und ergeben damit ein umfassendes Bild, das immer wiederholt und in einem neuen Zusammenhang dargestellt werden kann. Auf den nachfolgenden Grafiken wird insbesondere die Verbindung der 4 Kosmischen Zyklen, die auch die 4 Pyramiden genannt werden, zu den einzelnen Chakren des Menschen, Mond- und Sonnenzyklen (Zeit und Raum), dem Jahreskalender der Erde und den Farben erläutert.

Der göttliche Kalender ist kein ablaufender Strichkalender, der linear wie der gregorianische Kalender verläuft, sondern ist eine immer wiederkehrende Kreisform (im Uhrzeigersinn sich bewegend), die kein Anfang und kein Ende hat. Wer in diesem göttlichen Kalender und seinen Zyklen schwingt vergeht nicht, da hier keine irdische Zeit- und Raumstruktur vorherrscht. Alles ist eins und Leben und Tod wechseln sich ab bzw. entstehen aus ihrem jeweiligen Gegenpart ständig neu.

Im neuen göttlichen Zeitalter wird die alte, künstliche, lineare, anti-göttliche Raum-und Zeiteinteilung vergehen. Das Ziel ist es nun, dass die göttlichen Wesen wieder in die neue göttliche Raum- und Zeitstruktur der göttlichen Zyklen einsteigen und auf diese Weise in eine neue Bewusstseinsebene von Leben und Sterben kommen. Wenn die Menschen wissen, in welchen Zyklen sie sich gerade befinden, können sie sich auch mit den entsprechenden Kosmischen Kräften verbinden und ihr Seele-Geist-Wesen und Erden-Selbst im Körper aktivieren. So können die Himmels-Pyramide und die Himmels-Chakren aber auch die Erd-Pyramide und die Erd-Chakren gezielt im Menschen gestärkt werden.

 


Erläuterung der 1. Grafik:
In dieser Abbildung werden die vier Pyramiden dargestellt, die die vier Kosmischen Zyklen repräsentieren, die sich in allen Schöpfungen und Geschöpfen im Universum ständig wiederholen. Sie sind gleichzeitig die 4 Mondzyklen (Neumond, zunehmender Mond, Vollmond, abnehmender Mond), aber auch die 4 Jahreszeiten (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) und die 4 Tageszeiten (Sonnenaufgang, Mittag, Sonnenuntergang, Nacht). Im Laufe der 4 Jahreszeiten (12 Monate) durchläuft der Mensch und mit ihm die gesamte Schöpfung einmal die 4 Pyramiden, ebenso innerhalb eines Mondzyklus (28 bzw. 29 Tage) und sogar innerhalb eines Tages (24 Stunden).

Die 4 Pyramiden beginnen ganz unten mit der Erd-Pyramide gehen dann über die aufsteigenden 7 Haupt-Chakren zur Himmels-Pyramide und von dort über die absteigenden 7 Haupt-Chakren wieder zur Erd-Pyramide zurück. Jeweils 7 Chakren sind dabei in einer Pyramide (7 Himmels-Chakren, 7 Erd-Chakren, 7 aufsteigende bzw. absteigende Haupt-Chakren), die gleichzeitig einer Jahreszeit, einer Mondphase oder einer Tageszeit entsprechen. Jede Pyramide beinhaltet zudem drei Tierkreiszeichen und die damit verbundenen Planeten.

Der Mensch befindet sich also in drei Zeit-Raum-Strukturen und deren unterschiedlicher Schwingung, d.h., einmal im Augenblick der Jahreszeit der Erde (große Sonne), einmal im Augenblick des Mondes und einmal in dem Augenblick des Erd-Tages (kleine Sonne). Diese drei Strukturen entsprechen auch dem Sonnenzyklus, dem Mondzyklus und dem Erdzyklus. Sie entsprechen auch den drei Strukturen des Menschen. So ist der männliche Sonnenzyklus, der am längsten dauert, Ausdruck des Geistes, der weibliche Mondzyklus ist Ausdruck der Seele, und der Erdzyklus Ausdruck des Erdenkörpers bzw. Erden-Selbst. Alle drei sind miteinander verbunden und beeinflussen einander. Wenn Du Deinen Geist stärken möchtest, verbindest Du Dich mit dem Sonnenzyklus. Willst Du Deine Seele stärken, verbindest Du Dich mit dem Mondzyklus. Möchtest Du Deinen Erdkörper bzw. Dein Erden-Selbst stärken, verbindest Du Dich mit dem Erdzyklus.

 

Erläuterung der 2. Grafik:
In der zweiten Grafik sind die Haupt-Chakren-Farben und transpersonalen Chakren-Farben (Himmels-Chakren und Erd-Chakren) abgebildet, sowie ihre jeweiligen Konträr-Chakren-Farben. Es gibt Yang- und Yin-Farben, da jedes Chakra aus zwei Teilen bzw. Polen besteht. Beide Farben sind wichtig, um sich mit beiden Teilen des Chakras zu verbinden und dieses in Harmonie zu bringen und zu vereinen. Jedoch kann man auch gezielt durch eine Farbe die weibliche oder männliche Seite stärken. So gab es z.B. in Atlantis für die Männer andere Chakren-Farben als für die Frauen und umgekehrt (nach diesen wurde dann auch gelebt und gegessen).

Die Vier Pyramiden stehen zudem auch für die vier Elemente, Naturkräfte und Nahrungsmittel, die zu dieser Zeit präsent und besonders günstig sind. Dazu gehören auch entsprechende Pflanzen, Kräuter, Früchte und Räucherstoffe für jede Pyramide bzw. jedes Chakra im Göttlichen Zyklen-Kalender.

Zu jedem Augenblick befindet sich jeder Mensch mit seinem Geist, seiner Seele und seinem Erd-Körper bzw. Erden-Selbst in einem der jeweiligen Chakren und seiner zwei Farben.

 

Erläuterung der 3. Grafik:
Die dritte Grafik zeigt die Übertragung der Göttlichen Zyklen auf den 24-Stunden-Erden-Tag. Der Einfachheit halber ist diese mit ungefähren Uhrzeiten von Sonnenaufgang, Sonnenhöchststand und Sonnenuntergang versehen worden, um eine Zuordnung zu schaffen. So kann man die aktuelle Position, mit der man sich in der Raum-Zeit-Achse befindet, leichter bestimmen. Es ist auch angegeben, welche Nahrungsform zu welcher Zeit am besten ist. Dieser Tageskreis, der sich jeden Tag wiederholt, ist die ideale Kalenderform. Es gibt keinen Anfang und kein Ende. Anders als der 3D-Kalender des dunklen Zeitalters ist es ein ständig wiederkehrender Zyklus. Wenn Du in diesem Bewusstsein lebst, bist Du eins mit der göttlichen Unendlichkeit.

 

Erläuterung der 4. Grafik:
In der vierten Grafik wird deutlich, dass der Göttliche Zyklenkalender eigentlich aus einem Stern besteht bzw. vier Linien oder zwei übereinanderliegenden gleichschenkligen Kreuzen (eines steht für die Sonne und eines für den Mond, d.h. eines für Yang und das andere für Yin). Diese sind das Ur-Symbol der göttlichen Zyklen und der Ur-Struktur von Zeit und Raum im Universum. Bei den alten Naturvölkern (Kelten, Schamanen, Indianern, Ägyptern, Atlantis) war dieses Wissen noch bekannt.

Die beiden Kreuze werden in unseren Breiten auch als Keltische Kalender bezeichnet. Er ist ein Abbild der Göttlichen Zyklen ist und der Vier Pyramiden (auch wenn sie nach anderen Göttern benannt wurden). Hier ist die Vereinigung der zwei Elemente (Yang, Blau und Yin, Rot) sehr gut sichtbar. Der Kalender ist anders als der moderne gregorianische Kalender unendlich, d.h. es gibt keinen Tod, sondern nur ein ständiges sich Wandeln und Sein.

Gleichzeitig zeigen sich im Keltischen Kalender auch die Eckpfeiler der ursprünglich göttlichen Natur- und Kosmos-Zyklenfeste. Einige werden heute noch auf der Erde gefeiert, andere sind in Vergessenheit geraten oder wurden von der anti-göttlichen Seite in das Negative gewandelt.

Werde Dir der göttlichen heiligen Festtage auf der Erde wieder bewusst und zelebriere sie im Bewusstsein, dass an jenen Tagen die Tore zu Himmel und Erde offen sind und Du Dich mit den Kosmischen Kräften verbinden und Dein gesamtes Wesen transformieren kannst. Trete dadurch ein in die neue göttliche Raum-Zeit-Struktur von Admaland, um mit Deinem gesamten Wesen von Körper, Erden-Selbst, Seele und Geist im göttlichen Fluss des Seins zu leben und frei von der starren Raum-Zeit-Struktur von L‘Egoland zu werden.

 

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Ur-Elemente, die drei Doshas und ihre gesundheitlichen und krankmachenden Einflüsse auf den Körper und die Seele berichten.

 

Die Fortsetzung der drei Gunas auf der körperlichen Ebene sind die drei Doshas, nämlich Vata, Pitta und Kapha, welche auch im Ayurvda als Konstitutionstypen des Menschen bezeichnet werden. Die drei Doshas zeigen die Wirkung der drei Gunas auf der materiellen und elementaren Ebene des Menschen, wohingegen sich die Gunas mehr auf die seelische und spirituelle Ebene beziehen. Die drei Doshas sind dabei eng mit den fünf Elementen verbunden, wobei immer ein Dosha aus zwei Elementen besteht. So werden Vata-Typen von der Luft beherrscht, haben aber eine sekundäre Komponente aus Äther bzw. Raum in sich, vor allem in den Knochen und Gelenken. Der Pitta-Typ wird vom Feuer dominiert, hat aber eine sekundäre Wasser-Komponente, die sich in Körperflüssigkeiten, wie Blut und Verdauungssäften, zeigt. Der Kapha-Typ wird vom Wasser beherrscht, hat aber eine sekundäre Komponente aus Erde in Form von Haut und Schleimhäuten in sich.

Die drei Doshas werden auch als drei Arten der Prana- und Lebensenergie bzw. biologischen „Säfte“ im Menschen bezeichnet, die die Basis für Gesundheit oder Krankheiten sind.

Ein disharmonisches Dosha kann krank machen, Dinge verderben lassen oder Schmerzen verursachen. Vata bedeutet auch „Wind“, Pitta „Galle“ und Kapha „Schleim“. Wind, Galle und Schleim sind die drei Hauptformen der Gifte, die Schmerzen und Krankheiten im Menschen hervorrufen, wenn sie sich in seinen feinstofflichen Körpern und in seinem physischen Körpern ansammeln. Wind macht trocken, steif, nervös und schwach. Galle löst Infektionen, Entzündungen, Blutungen und Fieber aus. Schleim führt zu Verstopfung, Wassereinlagerungen, Übergewicht und Verschlackung.

Die drei Doshas werden zusammen auch Tridosha (=drei Doshas) genannt. Dosha bedeutet wörtlich „Mangel“, „Unreinheit“ oder „Fehler“. Dosha ist aber auch Organisation. Solange die Doshas von Qualität und Umfang her normal und ausgeglichen sind, halten sie ein harmonisches Körper- und KW-System aufrecht. Sobald sie aber ihr Gleichgewicht verlieren, schädigen, verunreinigen und beeinträchtigen sie das Körpergewebe, das Körperwesen, die Psyche und sogar die Seele und werden dann zu den giftigen „Doshas“.

Um die drei Doshas herum befinden sich die fünf ElementeÄther/Raum, Luft, Feuer, Wasser und Erde, welche sich in den fünf Sinnen manifestieren. Die Ur-Form der fünf Elemente wird auch Tanmatras genannt. „Tan“ bedeutet „fein“ und „Matra“ steht für „Elemente“. Tanmatras, die feinstofflichen Ur-Elemente, befinden sich außerhalb der Maya im Herzzentrum von Gott AMA. Durch ihre Ur-Energie entstehen die irdischen fünf Elemente im Universum. Jedes irdisches Element gehört deshalb zu einem Teil dem Tanmatras an, enthält aber auch einen Teil der Ur-Materie. Die fünf Elemente sind auch mit den fünf handelnden Organen – Mund, Hände, Füße, Sexualorgane und Ausscheidungsorgane – verbunden, die es dem inkarnierten Seele-Geist-Wesen ermöglichen, auf die Eindrücke der materiellen Welt zu reagieren. Die fünf Elemente sind:

Der Äther bzw. der Raum ist das Medium, durch das Töne übermittelt werden und gehört damit zur Funktion des Hörens und dem Sinnesorgan Ohr. Das Handlungsorgan, das damit verbunden ist, sind der Mund und die Stimmbänder, die Töne produzieren.

Die Luft ist mit dem Tastsinn verbunden und das Sinnesorgan der Berührung ist die Haut. Das handelnde Organ ist die Hand, wobei die Haut der Hand besonders empfindlich ist und die Hand für die Handlungen des Festhaltens, Gebens und Nehmens verantwortlich ist.

Das Feuer, das sich als Licht, Wärme und Farbe manifestiert, gehört zum Sehen. Das Sinnesorgan des Sehens ist das Auge. Das zum Sehsinn gehörende Handlungsorgan sind die Füße. Denn ein blinder Mann kann zwar gehen, doch sein Gehen ist richtungslos. Erst die Augen geben seinem Gehen Richtung.

Das Wasser gehört zum Geschmack. Das Sinnesorgan des Geschmacks ist die Zunge. Ohne Wasser kann die Zunge die verschiedenen Geschmäcker nicht wahrnehmen. Das zugehörige Handlungsorgan sind die Hypophyse und die Genitalien. In den alten Lehren Indiens gelten die Geschlechtsorgane als untere Zunge und die Zunge im Mund als obere Zunge. Wer seine obere Zunge und damit sein Ego unter Kontrolle hat, hat auch die untere Zunge und seine Wollust im Griff und umgekehrt.

Die Erde gehört zum Geruchssinn. Das Sinnesorgan des Geruchs ist die Nase. Die damit verbundenen Handlungsorgane sind die Ausscheidungsorgane. Die Nase steht in Verbindung mit dem Anus. Dies zeigt sich darin, dass ein Mensch mit Verstopfung oder unreinem Darm einen schlechten Atem und einen schwachen Geruchssinn hat.

Die drei Doshas – Vata, Pitta und Kapha – binden die fünf Elemente im irdischen, lebenden Körper. Sie sind die wirkenden Kräfte der DNA, die den Bauplan für den menschlichen Körper bilden. Sie sind somit die universellen Handlungskräfte der göttlichen Ur-Energie in der Materie. Der gesamte Körper ist, wie auch das gesamte Universum, ein Zusammenwirken der fünf Ur-Elemente: Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Vata, Pitta und Kapha sind hierbei Kombinationen der fünf Elemente, die sich in der gesamten Schöpfung als göttliche Grundstruktur manifestieren.

Jeder Mensch hat ein vorherrschendes Dosha, d.h. entweder ist er ein Kapha-Typ, ein Pitta-Typ oder ein Vata-Typ. Es kann zwar auch Mischtypen geben, aber ein Element ist immer dominierend. Die Doshas sind mit den drei Gunas verbunden, wobei die Gunas sich abwechseln und nicht so dauerhaft wie das Haupt-Dosha sind. Die Gunas bestimmen den Geist und den spirituellen Zustand und das Dosha die körperliche und energetische Verfassung. Nicht immer muss ein Mensch, der im Geiste Tamas ist, automatisch auch im Körper Kapha sein. Ebenso wenig muss ein Kapha-Typ nicht automatisch immer einen Tamas-Geist haben.

Jeder Dosha-Konstitutionstyp hat seine eigenen speziellen Bewegungen und Haltungen, weil das Dosha den Körper und das Körperwesen prägt. Ein Vata-Typ hat z.B. eine andere Körperstruktur als ein Pitta- oder Kapha-Typ und bewegt sich anders, weswegen er auch andere Yoga-Asana-Abfolgen braucht. Dies muss bei der Yoga-Praxis berücksichtigt werden, damit sie wirklich effektiv sein und das Seele-Geist-Wesen-Bewusstsein des Wesens gestärkt werden kann.

Die Doshas beeinflussen auch die Gefühle und können in dieser Hinsicht ebenfalls in Disharmonie und Ungleichgewicht sein. Vata, der Wind, erzeugt Angst, deren Ursache ein Gefühl mangelnder Erdung, Erden-Selbst- und SGW-Verbindung ist. Pitta, das Feuer, löst Hass und Wut aus, wenn sich im Körper zu viel Hitze und Leidenschaft des Egos ansammeln. Kapha, das Wasser bewirkt, dass man gierig an irdischen Menschen und Dingen der Maya klammert

 

Nachfolgend werden die drei Doshas näher erläutert:

  1. Kapha

Kapha ist eng mit der Guna „Tamas“ verbunden, welches die Wirkung des Dsoha auf der spirituellen Ebene zeigt. Der Begriff Kapha setzt sich aus den zwei Sanskrit-Worten „ka“ (= Wasser) und „pha“ (=gedeihen) zusammen, also „das, was durch Wasser gedeiht“. Kapha besteht aus Wasser (primär) und Erde (sekundär). Es ist in seinen Eigenschaften schwer, langsam, matt, kalt, ölig, flüssig, schleimig, dicht, glatt, weich, statisch, klebrig, trüb, hart und grobstofflich. Zu viel Schlaf ist für Kapha- und Tamas-Typen nicht zu empfehlen, denn es verstärkt das Gefühl von Schwere, Stagnation und Müdigkeit. Zwar benötigt man diese Qualität für Erdung, Zentriertheit und Stabilität, doch zu viel von dieser Energie verlangsamt die Verdauung, den Stoffwechsel und führt zu irdischer und spiritueller Trägheit. Auch eine schwere, reichhaltige, fette Ernährung mit viel Fleisch, Käse, Joghurt und Zucker fördert die Schwere von Kapha, ebenso körperliche Inaktivität, Faulenzen und Kälte.

Kapha hält zurück und bewahrt. Es hemmt sowohl die Bewegung von Vata als auch die Bewegung von Pitta. Außerdem dient es den beiden anderen Doshas als Brennstoff, aus dem sie Energie gewinnen, um sich zu stabilisieren. Kapha ist im positiven Sinne das irdische, stabile Fundament, aus dem alles andere wächst, im negativen Sinne das Brett vor dem Kopf, das einen an der spirituellen Entwicklung und Schwingungsanhebung behindert. Auf der körperlichen Ebene wirkt Kapha hauptsächlich durch das Blutplasma und durch die Lymphe. Es ist die grundlegende Nährlösung, welche die Hauptmasse des Körpers ausmacht und alles Gewebe versorgt. Es hält alle körperlichen Substanzen zusammen und bewahrt ihre Kraft.

Kapha-Typen sind meist kleiner als durchschnittliche Menschen, können aber auch manchmal groß sein. Sie sind immer stämmig gebaut und neigen zu Fettpolstern und Wassereinlagerungen. Ihre Durchblutung ist schlecht, ihre Haut dick und oft feucht. Ihr Appetit ist regelmäßig und ausgeprägt, ihr Stoffwechsel und ihre Ausscheidung sind träge. Sie leiden am meisten unter Feuchtigkeit und Kälte. Kapha-Menschen sind meist emotional und haben starke, starre und beständige Gefühle. Sie sind eher ruhig, gemütlich, treu, dickköpfig und zuverlässig. Da sie mit ihrem Ego sehr anhaftend sind, fällt ihnen das Loslassen schwer. Kapha-Menschen machen nicht gerne Sport und müssen dazu erst überzeugt werden. Sie machen deshalb erst dann Yoga, wenn sie für sich erkannt haben, dass sie die Asanas brauchen, um gesund zu bleiben und sich spirituell zu entwickeln.

Das negative Potential des Kapha-Typs:

Kapha-Typen sind oft übergewichtig und dick und sitzen zu viel, weil sie zu faul sind, um sich zu bewegen. Ihre Lungen sind verstopft, was ihre Atmung erschwert. Sie strengen sich nicht gerne an und können sich nur schwer ohne Anstoß von außen oder durch ihren spirituellen Lehrer ändern. Er muss sie ständig auffordern, mehr zu tun und nicht in eine Ego-Bequemlichkeit abzufallen, damit sie nicht aufgeben und sich wandeln.

Das positive Potential des Kapha-Typs:

Kapha-Typen sind in fast allem, was sie wirklich tun möchten, beharrlich und haben einen starken Willen. Wenn sie etwas angefangen haben, halten sie pflichtbewusst und voller Eifer daran fest. Beim Yoga bleiben sie ruhig und ausgeglichen. Sie lieben das irdische Leben und stehen mit beiden Beinen fest auf der Erde.

 

  1. Pitta

Pitta ist eng mit der Guna „Rajas“ verbunden, welches die Wirkung des Dosha auf der spirituellen Ebene zeigt. Der Begriff Pitta stammt vom Sanskrit Wort „tap“, was „erwärmen“ und „ernst“ oder „genügsam sein“ bedeute. Pitta stellt das Feuer-Prinzip im Körper dar, u.a. das Magenfeuer. Wirklich alles, was in den Körper kommt, muss verdaut oder „gekocht“ werden, vom Anblick eines Films und dessen Emotionen bis zu einer in den Mund gesteckten Erdbeere.

Pitta ist feurig, gebündelt und durchdringend. Es kann aber auch schneidend wirken und schaden. Darum muss es immer wieder in Frieden und Ruhe gebracht werden. Die Pitta-Energie gleicht einem Lichtstrahl, der den Augen weh tut, der aber auch erleuchten kann, wenn man ihn breiter macht und von der Ego-Fokussierung weg lenkt. Pitta als positive Kraft ist reine Lebensenergie und Vitalität, die durch gutes Blut und gute Durchblutung gebildet wird. Sie nährt das innere Feuer in Form von Mut und Willenskraft. Als negative Kraft ist Pitta jedoch auch der Abfall des Egos, der durch eine übergroße Wurzel des Hasses/Dvesha entsteht und die Leber, Galle und das Blut vergiftet.

Das negative Potential des Pitta-Typs:

Pitta-Typen sind oft überhitzt und leicht reizbar. Ihnen fehlt die Geduld, mit dem spirituellen Üben oder den Yoga-Asanas zu beginnen oder sie durchzuhalten. Andererseits übertreiben sie es manchmal bei der Selbstkasteiung, den Yoga-Asanas und Meditationsübungen und üben zu aggressiv, wodurch sie sich verletzen. Dann sind sie nach dem Üben noch reizbarer oder sogar wütend und zornig. Pitta-Typen neigen dazu, sich auf Asanas oder spirituelle Bereiche zu beschränken, die ihnen leicht fallen, und jene Dinge zu vernachlässigen, die ihre spirituelle Entwicklung weiter fördern und ihr Ego verkleinern könnten.

Das positive Potential des Pitta-Typs:

Pitta-Typen können sich von allen drei Dosha-Typen am besten konzentrieren, da ihr Geist wach und scharf ist. Zudem haben sie die größte Entschlossenheit und Zielstrebigkeit. Sobald sie mit einer disziplinierten, korrekten Übungspraxis angefangen haben, bleiben sie dabei, da sie als „Erfolgstypen“ Erfolg haben wollen. Sie sind besonders ordentlich und beständig, müssen jedoch ihre Energie in die richtigen Bahnen lenken, damit sie ihre spirituelle Entwicklung oder Yoga nicht verbissen üben, sondern dabei Freude und Liebe empfinden können.

 

  1. Vata

Vata ist eng mit der Guna „Sattva“ verbunden, welches die Wirkung der Dosha auf der spirituellen Ebene zeigt. Das Wort Vata kommt vom Sanskrit-Wort „vah“, was tragen, bewegen oder Fahrzeug bedeutet. Vata ist also das Prinzip der Beweglichkeit, das alle Aktivitäten im physischen Körper steuert, von der Menge der Gedanken, die Du in einem bestimmten Zeitraum hast bis hin zu der Effizienz, mit der sich Nahrung durch Deinen Darm bewegt. Die Vata-Energie ist für Freude, Glücksgefühle, Kreativität und Ausscheidung verantwortlich. Prana, die göttliche Lebensenergie, unterliegt Vata. Wenn Vata, d.h. Prana, den physischen Körper verlässt, hört das irdische Leben auf und das SGW geht in die feinstofflichen Ebenen. Vata ist eng mit den höheren, feinstofflichen Dimensionen verbunden. Dadurch fehlt ihm aber auch die Erdung und Stabilität.

Vata bewegt sich entweder zu heftig oder zu schwach, so wie der Wind auffrischt oder abflaut. Vata, das sich zu stark bewegt, äußert sich im Yoga in Form von hektischen, exzessiven Bewegungen, Zittern, Schütteln, Nervosität, Verwirrung/Verblendung, Darmgasen und übertriebener Ego-Aktivität. Vata, das sich zu wenig bewegt und zu sehr im Äther ist, äußert sich in Form von Lähmung, Steifheit, Krämpfen, geistiger Leere und Unpräsenz des SGW und Erden-Selbst. Vata sollte man sanft bändigen und fördern, erden und stabilisieren, damit seine polaren Kräfte neutralisiert werden können und es nicht in sich zusammenfällt. Vata braucht ständig eine Harmonisierung, um auf seinem spirituellen Weg des Lichts stabil und kontinuierlich voranschreiten können, und nicht von den polaren Kräften der Maya und der anti-göttlichen Seite aus dem Gleichgewicht gebracht und angegriffen zu werden.

Das negative Potential des Vata-Typs:

Vata-Typen leiden häufig an einer Steifheit ihres Körpers, weil ihr Gewebe trocken ist. Wegen des geringen Körpergewichts sind die Gelenke und Nerven schlecht gepolstert und die Gewebe nicht feucht genug. Dadurch fehlt es ihnen an innerer Spannkraft. Die Verletzungsgefahr ist größer, weil sich Vata-Typen abrupt bewegen und im Sport oder Yoga, aber auch im spirituellen Sektor zu Extremen neigen. Ihre emotionale Instabilität macht sie zudem angreifbar für polare Ego-Energien, Fremdenergien, anti-göttliche Kräfte, Menschenmengen oder ungewohnte Situationen, die sie völlig aus der Bahn werfen und zu psychischen Zusammenbrüchen führen können. Der Vata-Typ ist empfindsam und sensibel wie eine Blume, die leicht welkt. Anfangs ist er begeistert, aber er ist auch schnell enttäuscht und gibt leicht auf. Dies betrifft auch seine spirituelle Entwicklung oder das Erlernen einer neuen Sache. Darum braucht er besondere Zuwendung und Ermutigung

Das positive Potential des Vata-Typs:

Vata-Typen haben eine gute Imaginationskraft und Hellsichtigkeit. Sie sind feinfühlig und flexibel für Veränderungen und lieben körperliche Bewegung, wie Sport, Tanzen und Yoga. Sie sind körperlich und geistig aktiv und ausdrucksvoll und machen gerne etwas Neues. An Yoga-Übungen finden sie schnell Gefallen; sie werden für sie bald zur Gewohnheit, die sowohl ihrem Körper als auch ihrem Seele-Geist-Wesen gut tun.

 

Jede Asana-Übung im Adma-Yoga hat eine spezifische Wirkung auf die drei Doshas und Gunas, ähnlich wie die Nahrungsmittel je nach ihrer Energie, Schwingung und Zusammensetzung die drei Doshas und Gunas günstig oder ungünstig beeinflussen. Ebenso können Asana-Übungen die Doshas und Gunas stärken oder vermindern. Mithilfe der Atmung kann dabei die Wirkung einer Asana-Übung auf die drei Doshas und Gunas modifiziert und verändert werden.

Wenn Du eine Yoga-Übung für Deine drei Gunas bzw. Doshas praktizieren möchtest, solltest Du zuerst wissen, welche Guna-Energie jetzt in Dir jetzt präsent ist und welcher Doshas-Konstitution Du angehörst. Es kann hier auch Mischtypen geben, die aus zwei Gunas bzw. Doshas bestehen. Während sich die drei Gunas im Menschen immer wieder abwechseln, bleiben die drei Doshas in der Regel ein Leben lang gleich. So hat jeder Mensch einen individuellen Dosha-Konstitutionstyp, den er kennen und dem er sich bewusst sein sollte, um entsprechend seine gesundheitlichen Schwächen zu bearbeiten und seine körperlichen Stärken zu fördern.

Zusammenfassend bedeutet das: Die feinstofflichen Energien werden in jedem Menschen durch die drei Gunas Rajas, Tamas und Sattva definiert, die körperlichen Energien und die Gesundheit durch die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha. Die Struktur der drei Gunas dienen dabei der Transformation der geistigen und mentalen Kräfte (auch Seelen-Blockaden aus früheren Leben), die Struktur der drei Doshas der Harmonisierung von Körper, Körperwesen, Erden-Selbst und Seele.

Die Bearbeitung, der Ausgleich und das In-Frieden-Bringen sowohl der drei Doshas als auch der drei Gunas in Dir sind wichtig, wenn Du Dich selbst als ganzheitliches göttliches Gesamtwesen aus Körper, Körperwesen, Seele-Geist-Wesen und Erden-Selbst erkennen und spirituelle Erleuchtung erlangen möchtest. Sie bilden die Grundlage der universellen, göttlichen Adma-Yogapraxis, die Dich in einen Zustand der Bewusstheit und dauerhaften Gesundheit führen wird.

 

 

 

 

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Kennzeichen eines wahren Gottes-Dieners berichten, der Gott AMA von ganzem Herzen liebt und in IHN all seine Hoffnung setzt.

 

Ein wahrer Diener, der seinen spirituellen Meister und Gott AMA liebt, ist sich bewusst, dass ihm in Wirklichkeit nichts gehört, denn er hat seinen gesamten Besitz seinem „Geliebten“ hingegeben. So wisse: Göttliche Liebe verlangt Opfer und das Konzept des Ansammelns von 3D-Besitz widerspricht ihrer Natur. Denn die göttliche Liebe bringt das innere Bestreben im Wesen mit sich, sowohl in spiritueller als auch in materieller Hinsicht geben zu wollen und nichts für sich selbst zurückzuhalten.

Die Verwirklichung dieses inneren Bestrebens hängt dabei entscheidend von der Aufrichtigkeit und der Tiefe der göttlichen Liebe und der Größe der Flamme der Gottesliebe im Herzen ab. Die größten Opfer sind diejenigen, die aus reiner göttlicher Liebe erbracht werden. Dies kann so weit gehen, dass Du bereit bist, die Gnadengabe Deines eigenen Lebens für Deinen spirituellen Meister und Gott AMA hinzugeben.

Der spirituelle Meister Jesus Christus sagte dazu: „Ihr werdet nicht spirituelle Erleuchtung und göttliche Einheit mit Gott erlangen, bis ihr vom dem hingebt, was ihr liebt.“ Damit ist auch die Liebe des Egos zur 3D-Welt gemeint, die der wahrhaft spirituelle Schüler aufgeben muss.

In diesem Sinne gibt sich der göttliche Diener, der seinen spirituellen Meister und Gott AMA liebt und aufrichtig und wahrhaftig zu dieser göttlichen Liebe steht, sich diesen mit all seinen Möglichkeiten und seinem gesamten Schicksal hin. In der Tat ist es nicht für jedes  Wesen leicht, dem Anspruch gerecht zu werden, wahre Freundschaft und vollkommene göttliche Liebe zu Gott AMA und seinem spirituellen Meister zu entwickeln und zu empfinden, denn der Maßstab solch wahrer Freundschaft und göttlicher Liebe ist die völlige Aufgabe des eigenen Ego-Willens zugunsten des Willens Gottes und des spirituellen Meisters.

Die höchste Stufe der Liebe zu Gott AMA zeigte z.B. der einfache spirituelle Meister Beloham, als der anti-göttliche Herrscher Tako ihn ins Feuer werfen wollte. In dem Augenblick kamen göttliche Engel, um ihn zu retten, doch Beloham sagte: „Ich habe bereits geschworen, mich Gott durch dieses Feuer in Liebe hinzugeben! Ich bin bereit, mit meinem Geliebten vereint zu werden! Denn der, der das Feuer brennen lässt, ist niemand anders als Gott. Er ist es, der jede Situation kennt, in der ich mich befinde. Ich habe euch nicht gerufen und euch um nichts gebeten, deshalb mischt euch nicht in mein Band zu Gott ein.“ Infolge dieser vollkommenen Hingabe an Gott AMA verwandelte ER das wie ein Berg hoch auflodernde Feuer für ihn in einen Rosengarten und Beloham wurde in die höchsten Dimensionen des Lichts enthoben.

Ein weiteres Beispiel für reine Gottesliebe findet sich in der Bibel, als Abraham bereit ist, seinen einzigen Sohn Isaak an Gott zu opfern, als Gott das von ihm wünscht. Obwohl Isaak seinen Sohn sehr liebte und in sein Herz geschlossen hatte, weil er sein einziger Sohn war und erst spät durch ein Wunder geboren worden war, war er bereit, ihn für Gott zu opfern. Dies war Teil seiner Prüfung und der Beweis seiner Freundschaft und Liebe zu Gott. Abraham war erst unsicher, ob er seinen Sohn opfern sollte und zweifelte an der Stimme Gottes, die er in einem Traum vernommen hatte. Doch nachdem er dreimal denselben Traum gehabt hatte, war er sich sicher.

Der Anti-Gott versuchte, Abraham durch Einflüstern von Zweifel und Bedenken seinen Gehorsam und seine Liebe zu Gott zu brechen und sich zwischen ihn und Gott zu stellen. Doch Abraham vertrieb ihn mit symbolischen Steinwürfen. Er war bereit, seine vergängliche 3D-Liebe für die Liebe des unvergänglichen, ewig bestehenden Geliebten aufzugeben. Als Gott diese Entschlossenheit sah, gab Er ihm im letzten Moment seinen Sohn Isaak zurück, so dass er nicht geopfert wurde. Abraham hatte die Prüfung bestanden und seine Liebe, seinen Gehorsam und sein Vertrauen zu Gott gezeigt.

Wisse: Die Menschen, die zu den „Freunden“ Gottes und Seiner spirituellen Meister zählen, sind zugleich auch die „Freunde“ all dessen, was Er erschaffen hat. Sie erlangen die Fähigkeit, die Dinge aus der Sichtweise ihres Herrn und ihres spirituellen Meisters zu betrachten. Der spirituelle Meister Hermes Trismegistos/Thot, der dreifache Meister der liebevollen Weisheit im Universum, betete beim Untergang von Atlantis von den Bergen aus für die verblendeten, göttlichen Ego-Wesen, damit sie wieder auf den rechten Weg geführt würden, anstatt um ihre Vernichtung zu bitten oder sie anzugreifen. Denn letzteres würde einer Auflehnung gegen den Willen Gottes entsprechen.

Erst nachdem die Menschen die Hindernisse des Egos und Super-Egos überwunden haben, sind sie in der Lage, jene göttlichen Seelen-Kräfte aufzubringen, die notwendig sind, um sich standhaft und geduldig den Prüfungen und Schwierigkeiten zu stellen, die ihnen auf dem Weg zu Gott begegnen. Denn es ist Gott AMA, der ihnen diese Prüfung in Seiner grenzenlosen Liebe sendet, und solche Erfahrungen und Situationen sind Bestandteil und wichtige Meilensteile des spirituellen Pfades.

So sei Dir bewusst: Der größte Lohn und die erhabenste Freundschaft werden einem göttlichen Diener erst dann zuteil, nachdem er unermüdlich Ausdauer, Geduld, Entschlossenheit und Standhaftigkeit in seiner Liebe und seinem Vertrauen zu Gott AMA und seinem spirituellen Meister gezeigt hat.

In den Augen jener Diener, die diese Stufe erreicht haben, sind Freude und Trauer ein und dasselbe, weil sie nur zwei polare Seiten einer göttlichen Kraft sind. Die Herzen dieser Menschen hängen nicht länger an der irdischen 3D-Welt der Maya und deshalb empfinden sie keinen Unterschied mehr zwischen Schmerz und Genuss. Sie leben in der Gewissheit, dass alles, was geschieht, sei es gut oder schlecht, eine Folge göttlicher Vorhersehung und Vorherbestimmung ist und sind damit ohne jede Einschränkung einverstanden und zufrieden.

So trete auch Du in das Bewusstsein ein, damit Dir das, was immer von Gott AMA und Deinem spirituellen Meister kommt, eine Freude ist. Sei es eine blühende Rose oder ein stechender Dorn, Du freust Dich an beidem. Die Güte Gottes ist Dir genauso recht wie Sein Zorn! Sein Ehrenkleid ist Dir genauso willkommen wie Sein Leichentuch!

Ein solches Denken Wirklichkeit werden zu lassen, bedarf großen Mutes und ausdauernder Bemühungen. Es ist kein leichtes Unterfangen! Deshalb solltest Du solche Aussagen auch nicht verfrüht oder achtlos in angeberischer Ego-Weise oder bloßer Nachahmung sprechen, denn solche Worte kommen nur aus dem reinen Mund eines erleuchteten Wesens, das die Stufe der göttlichen Zufriedenheit bereits erreicht hat. Andernfalls kann es sein, dass, wenn Dich Gott angesichts des Wahrheitsgehalts Deiner Aussage prüft, Du an dieser Prüfung scheiterst.

Wisse also: Das Glück Deines Herzens beruht darauf, mit dem einverstanden und zufrieden zu sein, was Dir Gott AMA und die göttliche Führung schickt. Alles andere kann keinen wirklichen Nutzen bringen und ist vergänglich.

Der spirituelle Meister Saint Germain sagte dazu: „Solange Du mit dem, was Gott Dir gegeben hat, nicht zufrieden bist, wirst Du feststellen, dass jedes Mal, wenn Du Trost oder Rettung suchst, in tragischer Weise Unheil auf Dich wartet. Es werden Unglücke geschehen und Dich Katastrophen treffen, weil Dein Ego sie in seiner Unzufriedenheit angezogen hat.

Wisse, dass es in dieser Welt keinen Winkel gibt, der frei von göttlichen Prüfungen und Fallstricken ist. Nur wenn Du Gott AMA in Deinem Herzen findest, indem Du bei IHM Zuflucht suchst und in Seiner Gegenwart und Seinem Bewusstseinsmeer schwingst und lebst, kannst Du allzeit Trost und Rettung finden. Schau Dir jene an, die an den scheinbar sichersten Orten der Planeten leben und als die Mächtigsten der 3D-Welt gelten! Auch sie fallen am Ende dem Tod zum Opfer, weil sie nichts gelernt haben.

Darum suche Zuflucht bei Gott AMA, statt zu versuchen, Seinen Prüfungen und Fallstricken zu entfliehen! Denn wenn Er will, kann Er ein tödliches Gift für Dich zum Heilmittel machen und wenn Er will, kann Er Wasser für Dich in ein tödliches Gift verwandeln!“

Bitte Gott AMA darum, dass Du, Sein Diener/Seine Dienerin, den größtmöglichen Nutzen und die wahre Freude aus allen Prüfungen und Lernlektionen ziehst, damit Dich weder Furcht noch Trauer überkommen.

Verfalle niemals in die Hoffnungslosigkeit, denn dazu gibt es keinen Grund. Das Licht Gottes ist immer da! Hüte Dich vor den Bewusstseinszuständen des Egos und Super-Egos sowie den niederen Verhaltensweisen der Todsünden und Wurzeln des Übels, die Dich von den göttlichen Dimensionen trennen und Dich in das Leid der Minus-Dimensionen hinabziehen. Die Vergebung und Hilfe Gottes ist Dir immer gewiss, wenn Du nur in Deinem Herzen aufrichtige Reue und wahre Gottesliebe empfindest.

Die alten Weisen sagen dazu: „Einen wahrhaftigen, edlen Diener Gottes erkennt man in Zeiten der Prüfung und edles Metall erkennt man im Feuer!“ In der Tat sind alle Geschöpfe sowohl der gnadenreichen Güte als auch der alles bezwingenden Macht Gottes unterworfen. Im Hinblick auf beide Energiestrukturen und ihre Manifestationen besteht die Gefahr, den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Angesichts der Manifestation der alles bezwingenden Macht Gottes bedarf es geduldiger Anstrengung in den göttlichen Tugenden und der Standhaftigkeit, die Dein Einverstanden-Sein mit dem großen Willen Gottes und der göttlichen Führung zum Ausdruck bringt und so zum Anlass Seines Wohlgefallens wird. Rebellion und Ego-Widerstand führen Dich dagegen in den Untergang und den Abfall in das Ego-Herz und die Minus-Dimensionen.

Für die Gnadengaben Gottes zu danken, im Wissen, dass sie alle von Gott AMA stammen, führt zum Fließen in göttlicher Fülle und Gnade und zu göttlichen Segnungen in Deinem Leben. Wenn Du Dir aber diese Gnadengaben und ihren Erfolg aufgrund der Arroganz, Stolz und Eitelkeit Deines Egos allein Dir selbst zuschreibst, fällst Du in die Wurzeln des Übels und die Minus-Dimensionen ab.

Die wahren Diener Gottes, die durch intensives Training ihre Wahrnehmung und ihr Verständnis gemäß der göttlichen Offenbarung und Weisheit ausgerichtet haben, bringen sowohl die Schwierigkeiten, in denen sich die alles bezwingende Macht Gottes manifestiert, als auch die Erfahrung gnadenreicher Güte Gottes stets Gewinn und Fülle und niemals Schaden und Mangel. So kann der Diener jederzeit zu Gott AMA sagen: „Deine Prüfungen sind genauso süß wie Deine Gnadengaben!“

Sei Dir bewusst: Wahren Nutzen und Weisheit sowohl aus Schwierigkeiten und Prüfungen als auch aus Gnadengaben und Fülle zu ziehen, beruht nicht auf ihren Ursachen, sondern hängt allein von Deinem Streben danach ab, das Wohlgefallen von Gott AMA zu erlangen! Die  Wesen, die dieses edle Ziel erreichen, treten in jene Stufe der Zufriedenheit und Erleuchtung ein, die hohen göttlichen Mitarbeitern, erleuchteten Wesen und spirituellen Meistern gleich kommt!

Im Mathnawi des ehrwürdigen Sufi-Meisters Maulana Rumi heißt es dazu: „Der Wind der Heimsuchungen, mit denen wir geprüft werden, ist stark und die Kerze unseres Lebens ist kurz davor auszugehen. Darum müssen wir uns beeilen und schnell an der Kerze unseres Lebens eine andere Kerze entzünden. Wenn dann der Wind eine dieser Kerzen ausbläst, können wir unseren Weg mit der anderen fortsetzen.

Begib dich deshalb nicht in die Gefilde der Hoffnungslosigkeit, denn es gibt die Tore der Hoffnung! Halte dich nicht in den Gebieten der Finsternis auf, denn es gibt Sonnen, die hell strahlen! Das Herz zieht dich hin zur Nachbarschaft der Herzensmenschen und derer, die Gotteserkenntnis besitzen, der Körper mit seinem Ego hingegen will dich in ein Gefängnis aus Wasser und Erde stecken. Benutze deinen Verstand und gib deinem Herzen Nahrung durch Zusammensein mit einem Herzensfreund.“

Das Ego strebt danach, den Menschen in niedere Gefilde der Angst und Hoffnungslosigkeit hinabzuziehen. Deshalb müssen alle Menschen – so, wie ein Reiter ein wildes Pferd zähmt – lernen, ihr Ego zu zügeln und es mit Hilfe von göttlichem Wissen und Gottesdienst durch das Zusammensein mit Gottesbewussten Menschen auf den rechten Weg zu Gott führen. Wissen ist dabei unentbehrlich, doch allein reicht es nicht aus. Diejenigen, die Wissen besitzen, sollten ihr Wissen in Weisheit verwandeln und Reife in ihren Zuständen und ihrem Verhalten entwickeln. Erst dann bewegen sich die Funktionen von Herz und Verstand in harmonischen Gleichgewicht. Trockenes Wissen ohne praktische Anwendung verführt den Menschen hingegen zu Arroganz und Selbstsucht und stürzt ihn ins Verderben.

Rumi lehrt, niemals in Hoffnungslosigkeit zu verfallen und die göttliche Realität hinter allem zu sehen. Dabei solltest Du Dich ganz besonders vor jenen Zuständen und Verhaltensweisen hüten, die Dich den Boden unter den Füßen verlieren und Dich ins Elend und Leid Deines Egos hinabsinken lassen. Es gibt keinen Grund zur Hoffnungslosigkeit, denn es besteht immer Hoffnung! Gott AMA hat all Seinen Dienern versprochen, ihnen bis zu ihrem letzten Atemzug das Tor Seine Vergebung offenzuhalten – und die einzige Voraussetzung für Seine Vergebung ist aufrichtige Reue.