Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über das Erden-Selbst, die 9 Stämme der Erdbewohner und den Erd-Baum berichten. Sie sind das Pendant zum Himmels-Selbst und Seele-Geist-Wesen und besonders wichtig bei der Meisterschaft des Egos und der irdischen Verankerung des Menschen auf der Erde, so dass die göttlichen Energien vom Himmel durch den Körper zur Erde fließen können.

Der Erdbaum Yggdrasil
und die 9 Stämme der Erdbewohner

 

Die acht/neun „Stämme“ der Erde

Es gibt acht (urspr. neun) Stämme, von denen alle Bewohner der Erde abstammen. Sie sind Äste des großen Erdbaumes (germanisch Yggrdasil), der mit der Erd-Pyramide zu vergleichen ist.  Diese Stämme bilden in sich kleine Welten bzw. kleine Miniatur-Bäume mit neuen Stämmen und Welten.

Ursprünglich besaß der Erdbaum neun Stämme, doch im Laufe der Zeit ist der 6. Stamm erloschen bzw. seine Linie ist ausgestorben (verblasster Baum). Jeder Stamm lebt in einer bestimmten Dimension, die auf der Erde ist (physisch oder feinstofflich, sichtbar oder unsichtbar).

Drei Stämme schwingen in der Unterwelt, der Dunkelheit. Vier Stämme befinden sich in der reinen Oberwelt, der Lichtwelt. Ein Stamm (Nr. 5) schwingt zwischen Ober- und Unterwelt, jedoch mit Tendenz zur Unterwelt. Ein Stamm
(Nr. 6) schwingt zwischen Baumkrone und Wurzeln, d.h. in der Mitte, jedoch ist er erloschen.

Ganz links entspringen die drei heiligen Quellen im Brunnen der Gerechtigkeit, die von den Hüterinnen des Schicksals im Inneren der Erde (drei Nornen, als drei Frauen dargestellt) bewacht werden. Sie heißen Urd (Schicksal), Verdandi (das Werdende) und Skuld (Schuld; das, was sein soll). Vgl. hierzu die göttliche Dreifaltigkeit von Gott (Brahma, Vishnu, Shiva = Schöpfen, Bewahren, Zerstören). Die drei Nornen stehen zwar in der Nähe von Hel, sind aber nicht in diese eingebunden.  Ihre Nähe zu Hel zeigt vielmehr an, dass sie die dunklen, verborgenen Tiefen des Schicksals jedes Wesens kennen.

Zweigesichtiger Adler: Gott im Herzen des Baumes/ der Erde, über allem wachend (vereintes Yin/Frigg und Yang/Odin durch zwei Tauben).

Vier Hirsche: Laub fressend. Feinstoffliche Schöpfungsvisionen werden grobstofflich und in Zeit und Raum eingebunden: 1. Hirsch (frisst Knospen, Stunden), 2. Hirsch (frisst Blüten, Tage), 3. Hirsch (frisst Zweige, Jahreszeiten), 4. Hirsch (frisst Rinde, Jahre). Hirsche sind Schöpfer und Bewahrer der Zeit.

Weiße Ziegen im Baum:  Ur-Schöpfungsenergie, aus der die Materie geformt wird und in die Menschenwelt fließt

Hahn im Baum: Symbol des Lebens, der die Geschöpfe jeden Tag zu neuem Bewusstsein und zur Erforschung ihres Selbst ruft.

Eichhörnchen am Stamm: Datenaustausch zwischen Unterwelt und Oberwelt, Spannung zwischen Polaritäten, ähnlich der Aufgabe von Doppelagenten.

Drache/Neid-Drache: Anti-Gott im Inneren der Erde in der Nähe eines Brunnens, Ausdruck des Ego-Herzens, der an den Wurzeln frisst, um den Baum zu zerstören. Die Menschen werden durch das Trinken seines Brunnenwassers vergiftet.

 

1. Stamm: Vanen-Götter

Göttliche Ur-Götter der Schöpfung

Dimension: Vannaheim (Oberwelt, Geistebene)

Der erste Stamm der Vanen-Götter unterteilt sich in 12 Unterstämme, die von jeweils einem Gott beherrscht werden. Davon sind 6 reine Vanen-Götter (von Gott geschaffen), von denen 3 zu den Asen-Göttern des 2. Stammes aufgestiegen sind (Farbe orange: Njörd, Freyr, Freya) und ein Gott in die Finsternis gefallen ist (Farbe grau: Gullveig).

Die übrigen Vanen-Götter sind 4 Asen-Vanen-Götter, d.h. Mischwesen zwischen dem 1. Stamm der Vanen-Götter und dem 2. Stamm der Asen-Götter; einer von ihnen (Kwasir) wurde getötet, so dass es nur noch 3 Asen-Vanen-Götter sind (Farbe grün: Alawin, Argawid, Artamina).
1 Asen-Gott, der zur Verbrüderung der Asen- und Vanen-Götter des ersten und zweiten Stammes geschickt wurde und aus dem Götterhimmel von den Vanen-Göttern verbannt wurde (Hoenir).
1 Asen-Muspelriesen-Gott, der zur Verbrüderung der Asen- und Vanen-Götter geschickt wurde und entmachtet und getötet wurde (Mimir). Abzüglich der verbannten, getöteten und aufgestiegenen Götter sind somit noch 5 Vanen-Götter übrig geblieben (Nerthus, Gefijon, Alawin, Argawid, Artamina in den Farben rosa und grün), wovon nur zwei wirklich reine Vanen sind, nämlich Nerthus, Gefijon (Farbe rosa).
Diese 5 Vanen-Götter herrschen über ihre noch übrig gebliebenen 5 Stämme der Vanen-Götter. Die anderen 7 Vanen-Stämme sind dagegen versiegt bzw. zu einem Asen-Stamm geworden.
Einige der Vanen-Götter haben sich am Anfang der Zeit mit Midgard-Menschen des 6. Stammes verbunden, aus denen verschiedene Halb-Götter entsprungen sind.
Von diesen wählte ein Teil ein Leben im Reich der Vanen und entsagte ihrer menschlichen Seite, andere wiederum gingen in die Menschenwelt, heirateten Menschen und wurden die Stammhalter neuer Menschengeschlechter. Der Großteil ihrer Nachkommen ist heute ausgestorben und die Linien versiegt, doch einige von ihnen leben heute noch auf der Erde als Bewahrer eines alten Geschlechtes.

 

2. Stamm: Asen-Götter

Göttliche Herrscher-Götter der Erde

Dimension: Asgard (Oberwelt, Bewusstseinsebene)

Der zweite Stamm der Asen-Götter unterteilt sich in 12 Unterstämme, die jeweils aus einem weiblichen und einem männlichen Teil bestehen. Zwei Götter ergeben zusammen ein Herrscherpaar oder eine Herrscherallianz, die einen Stamm führt. So sind die 12 Unterstämme der Asen eigentlich 24 Unterstämme.
Drei Götter (Farbe: orange; Freyr, Freya und Njörd) sind ursprüngliche Vanen-Götter, die zu den Asen-Göttern aufgestiegen sind. Sie können sowohl in Vannaheim als auch in Asgard existieren und tragen beide Götterstrukturen in sich. Fünf Götter bilden Paare und sind miteinander „verheiratet“ (Farbe rosa und orange).
15 Götter stehen für sich alleine, jedoch können sie zu 7 Paaren mit ähnlichen oder ergänzenden Eigenschaften zusammengefasst werden.
Die Vanen-Götter Freyr, Freya und Njörd wechselten beim Friedensvertrag zwischen den Asen-Göttern und Vanen-Göttern von Vannaheim nach Asgard.
Njörd trennte sich dazu von seiner Gattin Nerthus, da der Gegensatz zwischen den beiden Elementen Erde und Meer zu groß war. Als Gegenleistung wurden die Asen-Götter Hoenir und Mimir Vanen. Damit war die Verbrüderung beider Geschlechter besiegelt.
Der zu den Vanen gewechselte urspr. Asen-Gott Hoenir ist an dieser Stelle nicht aufgeführt, da er von diesen verbannt wurde und dadurch auch den Zutritt zu Asgard verloren hat.
Die Mischgötter zwischen Asen und Vanen sind ebenfalls nicht im Götterhimmel der Asen vertreten, da sie von jenen nicht angenommen und als gleichwertig anerkannt worden sind. Sie wurden stattdessen von den Vanen im Götterhimmel von Vannaheim angenommen (dortige Farbe: grün) und Herrscher eines Unterstammes.
Auch die Asen-Götter haben sich zum Teil im Laufe der Zeit mit den Midgard-Menschen verbunden und neue Stämme gebildet, die mittlerweile zum Teil wieder erloschen sind, teilweise aber auch noch existieren.
In der Regel sind die menschlichen Nachkommen der Asen-Götter seltener als die der Vanen-Götter. Die Asen-Götter ähneln in ihrer Struktur und Schwingung teilweise den Engeln der 1. und 3. Engels-Hierarchie (HGMM), wohingegen die Vanen-Götter mehr der 2. Engels-Hierarchie (AGMM) und Mitarbeitern der spirituellen Meister ähneln.

 

3. Stamm: Muspel-Riesen –

Göttliche Feuerriesen der ersten Schöpfung

Dimension: Muspelheim (Ur-Feuer am Rande der Oberwelt

Der dritte Stamm der Muspel-Riesen unterteilt sich in 12 Unterstämme, die aus dem Riesen Surt und seiner Gattin Surtra bestehen. Sie haben 10 Söhne, die so genannten Muspelriesen, die am Ende der Welt gegen die Herren der Finsternis und der Materie (Unterwelt) in die Schlacht ziehen werden.
Sie tragen sowohl weiße als auch schwarze Eigenschaften in sich und haben eine enorme Kraft, die einerseits schöpfend und bekämpfend, andererseits zerstörend und bedrohend wirken kann. Sie können von den Asen- und Vanen-Göttern nur teilweise beherrscht werden, auch wenn sie aus derselben Quelle stammen. Im unguten Fall können sie sich auch gegen diese wenden. Die Namen der Muspel-Söhne sind geheim und nur den Weisen bekannt.
Die Muspelriesen sind allen Wesen gegenüber misstrauisch eingestellt und öffnen sich nur selten Fremden. Sie leben in ihrer eigenen Welt, fernab der Ego-Dimension, wo nur das Ur-Feuer existiert. Es ähnelt der Struktur von SEINS-Gott und Ur-Feuer außerhalb des Universums und der Dimensionen.
Von den Muspelriesen stammt u.a. der Asen-Gott Mimir ab, der zu den Vanen geschickt und von diesen getötet wurde. Er war ein Mischwesen zwischen einem Asen-Gott und einem Muspel-Riesen.
Obwohl sich die Muspelriesen sehr selten mit anderen Stämmen verbunden haben, sind auch sie die Ahnherren von einigen Geschlechtern der Halb-Midgard-Menschen und Halb-Muspel-Riesen. Diese sind an dieser Stelle nicht aufgeführt. Sie sind in der heutigen Zeit auf der Erde nahezu ausgestorben.

 

4. Stamm: Licht-Elben

Göttliche Elfen und Lichtalben

Dimension: Lichtalbenheim (Oberwelt, weißes polares Licht)

Der vierte Stamm der Lichtelben liegt am höheren Rande der Welt und repräsentiert die naive, weiße Lichtschwingung vor ihrem Eintritt in die Polarität der 3. Dimension. Herrscher über diese Ebene, die Lichtalbenheim genannt wird, ist der urspr. Vanen-Gott bzw. jetzige Asen-Gott Freyr. Er steht als oberster Gott über Lichtalbenheim und stellt damit den direkten Bezug zu den Ebenen der Asen-Götter und Vanen-Götter her. Lichtalbenheim und seine Bewohner werden damit zu einem Teil der göttlichen Oberwelt der Erde und sind in deren Struktur integriert. Jedoch schwingen sie in einer unterschiedlicheren und weiter abgelegenen Schwingungsebene als die Götter. Teilweise kann ihre weiße Schwingung auch durch polare-weiße Strukturen verfälscht werden, so dass sie dann zum weißen Gegenpol der polaren Dunkelheit werden. Sie repräsentieren alles Weiße der Schöpfung.

Oberster Herrscher von Lichtalbenheim ist der Elf Dellar mit seiner Gattin Taurana. Ihnen folgen 8 weitere Elfen, die sich zu vier Herrscherpaaren miteinander verbunden haben. Sie bilden die 10 Unterstämme der Elfen. Zudem gibt es noch zwei weitere Elfen, die jedoch nicht verheiratet sind, sondern für sich alleine stehen, so dass es insgesamt 12 Unterstämme sind.
Es gibt kaum Mischwesen zwischen Elben und anderen Stämmen, mit Ausnahme von Verbindungen zwischen Elben mit Midgard-Menschen. Die Elben hatten eine besondere Verbindung zu den Midgard-Menschen und versuchten diese zu schützen und zum Licht zurückzuführen. Ihre Nachkommen sind die Halb-Elben/Halb-Midgard-Menschen, von denen zahlreiche Stämme bis in heutiger Zeit auf der Erdeexistieren.

 

5. Stamm: Zwerge und Schwarzalben

Dimension: Schwarzalbenheim (zwischen Oberwelt und Unterwelt, dunkles Licht)

Der fünfte Stamm der Zwerge und Schwarzalben besteht aus zwölf Unterstämmen, die in Schwarzalbenheim leben. Sie befinden sich zwischen Materie und Unterwelt innerhalb der Materie und repräsentieren alles Dunkle der Schöpfung. Sie werden nur noch zum Teil von den Asen- und Vanen-Göttern beherrscht.
Der andere Teil von ihnen dient bereits den Herrschern der Finsternis und dem Ego-Gott. Sie tragen zum Teil auch schwarzmagische Strukturen in sich, wohingegen die Lichtalben weißmagische Strukturen in sich beinhalten.
Oberster Herrscher und Erster der Zwerge ist Montsognir.  Von ihm und Durin, dem zweiten der Zwerge, stammen alle Zwerge ab. Bei den Zwergen dominiert das Männliche, so dass die weiblichen Zwerge in ihrem System nur eine untergeordnete Rolle spielen. Sie werden nicht einmal als Gattinnen ihrer Männer erwähnt, obwohl sie gemeinsam mit ihnen den jeweiligen Unterstamm beherrschen.
Im Laufe der Zeit sind vier Zwerge anti-göttlich geworden (Farbe grau) und zwei gestorben (Farbe braun). Einige Zwerge haben sich mit Migard-Menschen und anderen Stämmen vermischt (primär den Jötun-Riesen, sehr selten mit den Asen-Göttern wie z.B. der Zwerg Dellinger, der durch seine Transformation zum Begründer der Schwarzalben wurde; Farbe flieder). Es existieren heute noch zahlreiche Nachkommen der Halb-Midagrd-Menschen/Halb-Zwergen-Geschlechter auf der Erde.

 

 

 

6. Stamm: Midgard-Menschen

Dimension: Midgard – Menschenwelt  (in der Mitte von Oberwelt und Unterwelt, sichtbare 3D-Welt)

Der sechste Stamm der Midgard-Menschen bestand ursprünglich aus 12 Unterstämmen von verschiedenen Ur-Midgard-Menschen. Diese reinen Stämme haben sich am Anfang der Zeit mit den übrigen 8 Stämmen (Götter, Elben, Zwerge, Riesen, usw.) vermischt. Die daraus entstandenen „Halb-Götter“ waren stärker als die ursprünglichen Midgard-Menschen, die über keine dimensionsübergreifenden Fähigkeiten verfügten. Die Nachkommen der „Halb-Götter“, die auch als „Helden“ bezeichnet werden, haben überlebt, wohingegen die Linie der reinen Midgard-Menschen durch verschiedene Vorfälle und Umstände (u.a. die Kosmische Katastrophe) ausgestorben ist.  Die Nachkommen der „Helden“ bewohnen heute Midgard, d.h. die Menschenwelt, und stellen die Körper für die inkarnierten Seele-Geist-Wesen zur Verfügung.  Sie unterscheiden sich untereinander durch ihre verschiedenen Ursprungsquellen bzw. Erd-Stämme (Götter, Elben, Zwerge, Riesen, usw.), welche ihr Erden-Selbst bilden. Sie sind Ausdruck ihrer Ahnen und ihrer Stammeltern. Ihr Himmels-Selbst hat dagegen eine unterschiedliche SGW-Struktur (AGM, GEM, AGMM, HGMM, usw.).

Midgard (Menschenwelt) wurde von dem vereinten Erden-und-Himmels-Gott (in Gestalt von Odin und seiner Gattin Frigg sowie seinen Brüdern) erbaut.  Sie schufen die Welt aus dem Ur-Riesen Ymir und machten es zum Reich der Midgard-Menschen, das von ihnen bewacht und behütet wurde. Ursprünglich sollte es ein rein göttlicher Ort sein, der in der Mitte von Oberwelt und Unterwelt lag und damit die Verbindung zwischen beiden herstellte. Er wurde der Mittelpunkt und damit das wichtigste Herz der Erde. Mit der Zeit unterwanderten jedoch die dunklen Stämme und ihre Nachkommen, später auch die anderen Stämme und ihre Nachkommen, Midgard, so dass es zu einem Ausdrucksort aller vorhandenen Kräfte der 8 Ur-Stämme auf der Erde wurde. Dadurch entstand eine kriegerische Spannung in Midgard, da es keiner Rasse mehr wirklich alleine gehörte (die Midgard-Menschen wurden immer weniger und starben schließlich aus), sondern alle übrigen Stämme erhoben ihren Anspruch darauf und wollten es erobern. Ehen mit Midgard-Menschen waren dabei das Mittel zum Zweck, um in die Welt von Midgard zu gelangen. Besonders für die Asen- und Vanen-Götter sowie die Hel-Wesen war dies wichtig, da sie nur in feinstofflichen, materielosen Ebenen existierten. Dadurch entstand eine immer größer werdende Ausdehnung der verschiedenen Halb-Midgard-Rassen auf der Erde, wie es heute in der Menschenwelt der Fall ist.

In Midgard selbst können nur die Rassen leben und existieren, die auch einen Teil ursprünglichen Midgard-Menschen-Blutes in sich tragen. Dieses Blut ist somit der Zugangsschlüssel und die gleichzeitige Daseinsberechtigung für eine Existenz in Midgard. Halb-Wesen allein zwischen Göttern und Riesen oder zwischen Riesen und Zwergen können hier nicht bestehen, da ihnen der Zugang zu der Midgard-Menschenwelt aufgrund des nicht vorhandenen Midgard-Blutes in ihren Adern verwehrt ist.

 

7. Stamm: Jötun-Riesen

Ego-Materie-Riesen

Dimension: Jötunheim (Unterwelt)

Der siebte Stamm der Jötun-Riesen liegt in der Unterwelt, in einer kargen, kalten und materiellen Ebene. Hier herrschen die Kräfte des Egos und der Finsternis und viele dort lebenden Riesen sind Ego-Wesen oder anti-göttlich. Sie dienen primär dem Anti-Gott und nicht Gott, wobei es auch hier Ausnahmen gibt. Die Jötun-Riesen bestehen aus zwölf Unterstämmen.
Ihr oberster Herrscher ist der Jötun-Riese Thrymr. Er beherrscht das Riesengeschlecht der Jötun-Thursen, das durchgehend anti-göttlich ist.
Das zweite Riesengeschlecht der Jötun-Hrimthursar wird von Bergelmir und Terena beherrscht, die Nachkommen des Ur-Riesen Ymir sind. Sie können entweder Ego-Wesen (noch göttlich, aber mit starkem Ego) oder anti-göttlich sein. (Farbe braun: göttliche Riesen; Farbe grau: anti-göttliche Riesen).
Zwei Riesinnen haben ihre Schwingung angehoben und sind zu den Asen-Göttern aufgestiegen (Farbe rosa: Skadi und Gerda). Im Gegensatz zu Skadi blieb jedoch Gerda in der Riesenebene und wechselte nicht nach Asgard. Sie sind göttlich.
Angrboda ist die Gattin des anti-göttlichen Gottes Loki, der personifizierter Ausdruck des Anti-Gottes ist. Einst war er ein Gott der ersten Zeit (Asen und Muspel-Riesen-Mischling), war jedoch nicht reinrassig. Die Götter haben ihn nur durch Blutsbruderschaft zu sich aufgenommen. Zusammen mit Angrobda schöpft Loki die Mächte der Finsternis und wandelt den einst nur dunkel-polaren Ort Hel in einen rein anti-göttlichen Platz.

Die Jötun-Riesen haben sich im Laufe der Zeit stark mit den Midgard-Menschen und anderen Stämmen vermischt, so dass heute auf der Erde viele ihrer Nachkommen leben, die überwiegend im Ego gefangen sind.

 

8. Stamm: Höllen-Wesen

Anti-göttliche Wesen und Dämonen

Dimension: Hel (Unterwelt)

Der achte Stamm der Höllen-Wesen und Dämonen liegt in der Unterwelt, in der Finsternis des Anti-Gottes. Der Stamm teilt sich in zwölf Unterstämme auf, die von der Todesgöttin Hel regiert werden. Sie ist Tochter des anti-göttlichen Gottes Loki und der anti-göttlichen Jötun-Riesin Angrboda. Jeweils zwei Stämme werden von einer Gottheit regiert, die sich durch ihre Ego-Größe auf zwei Stämme aufteilen können. Sie tragen somit in sich zwei Strukturen bzw. sind zwei vereinte Dämonen bzw. Götter.

Alle Höllen-Wesen sind anti-göttlich. Sie sind die Feinde der Asen-Götter. Hel ist der polare Gegensatz zu der göttlichen Ebene der Asen und Vanen sowie der Oberwelt.
Ursprünglich als göttlich dunkler Pol angesehen, verwandelte es sich im Laufe der Zeit durch den Anti-Gott zu einem ungewollten Ort der Minus-Dimensionen und des Egos-Herzens auf der Erde. Dies wurde durch anti-göttliche Seele-Geist-Wesen, die nach der Kosmischen Katastrophe auf der Erde inkarnierten und diese in die Minus-Dimensionen stürzten, zusätzlich verstärkt.
Auch die Bewohner von Hel haben sich mit Midgard-Menschen und anderen Stämmen verbunden, jedoch weitaus seltener als bei den Jötun-Riesen.
Dennoch gibt es auch heute einige Geschlechter auf der Erde, die direkt von diesen Höllenwesen abstammen und dadurch einen Zugang zu ihren dämonischen Ebenen haben.

 

 

9. Stamm: Eis-Drachen

Ego-Drachen-Riesen

Dimension: Nifelheim (Unterwelt)

Der neunte Stamm der Eis-Drachen und Ego-Drachen-Riesen liegt in der Unterwelt, in dem Eismeer und der Finsternis des Anti-Gottes.
Der Stamm teilt sich in zwölf Unterstämme auf, die von dem Drachen Nidhöggr, dem Neiddrachen, regiert werden. Er selbst regiert den stärksten Stamm des Drachen-Ur-Neides. Aus ihm heraus fließen die elf Ego-Ströme des Neides, die sich in die Welt ergießen. Es sind die Wurzeln des Übels: Hass, Gier, Verblendung, des Egoismus (die sieben Todsünden Hochmut, Neid, Zorn, Habgier, Trägheit, Völlerei, Wollust) und Angst.
Alle elf Ströme fließen von hier aus in die Herzen der Menschen, um sie hinab in die anti-göttlichen Dimensionen zu ziehen.  Träger und Kanäle sind dabei besonders die Nachkommen der Eis-Drachenwesen in der Welt, aber auch das vorherrschende Ego-Gift auf der Welt, das die Menschen täglich durch die 3D-Schwingungen in sich aufnehmen.
Nidhöggr ist in enger Verbindung zu den Höllen-Wesen und arbeitet mit diesen zusammen. Es gibt keine göttlichen Strukturen in Nifelheim. Die dortigen Energiewesen repräsentieren vollständig den Ego-Drachen, das Ego-Gift und seine anti-göttlichen Eigenschaften.
Nidhöggr ist der einzige Bewohner von Nifelheim, da er neidisch auf alle anderen Wesen ist und seine Macht nicht teilen möchte. Die elf Stämme des Egos entspringen seinem Wesen und sind Aspekte seiner selbst. Nidhöggr hat sich am Anfang der Zeit mit einigen wenigen Midgard-Menschen und anderen Riesen-Geschlechtern verbunden, um Zugang zur Midgard-Welt zu erhalten. Die Nachfahren jener Halb-Midgard-Menschen/Halb-Eis-Drachen-Wesen leben heute noch auf der Erde.

 

Erläuterungen

Jeder Mensch hat neben seinem Seele-Geist-Wesen (Himmels-Selbst) als auch ein Erden-Selbst.

Jedes Erden-Selbst besteht zur Hälfte aus einer Ur-Midgard-Menschen-Struktur (blau) und zur anderen Hälfte aus einer Struktur der acht Stämme der Erde (rot). Es wird folglich als Asen-Mensch, Vanen-Mensch, Jötun-Riesen-Mensch, Zwergen-Mensch, etc. bezeichnet. Das Seele-Geist-Wesen wählt sich bei seiner Inkarnation die ihm passende Erden-Selbst-Struktur aus, die seiner Schwingung, seinem Karma, seinem Entwicklungsweg, Lebensplan oder göttlichen Auftrag entspricht.

Das Erbgut der Erden-Stämme vererbt sich in einer Familie bis zur dritten Generation, d.h. ein Kind bekommt die Erden-Selbst-Stammzugehörigkeits-Möglichkeiten seiner Eltern, seiner Großeltern und seiner Ur-Großeltern vererbt. Insgesamt handelt es sich damit um 14 „Erden-Selbst-Samen“, die das Kind bekommt. Welcher der Samen in dem Kind aufgeht, entscheidet die göttliche Führung und auch das Seele-Geist-Wesen, das sich inkarniert. Es wählt den für sich passendsten Samen aus und lässt ihn mittels seiner göttlichen Licht-Energien sprießen und aufgehen. Die anderen 13 Samen dagegen bleiben in der Regel unberührt und gehen nicht auf.

Die aufgegangene Pflanze wird dann zum prägenden Herrscher seiner Menschen-Struktur. Dementsprechend entwickelt und gestaltet sich dann auch die Körper-Physiognomie und die charakteristischen Merkmale des Menschen. Irrtümlich meinen die Eltern dann, dass ihr Kind z.B. der Großmutter oder dem Ur-Großvater ähnlich sieht und dessen Eigenschaften aufweist, obwohl es sich vielmehr um das selbe Erden-Selbst handelt.

Es sind nie mehr als 14 Samen in einem neugeborenen Menschen vorhanden, d.h. in jeder darauffolgenden Generation werden die Samen der letztliegenden Generation (Ur-Ur-Großeltern) gelöscht. Im Neugeborenen entscheidet sich innerhalb eines Jahres, welcher Erden-Stamm-Same aufgeht. Jeder Mensch hat ein Erden-Selbst. Es gibt keine Menschen ohne Erden-Selbst, denn ohne dieses könnten sie nicht leben. In Ausnahmefällen kann es auch sein, dass ein Wesen, obwohl es nur ein Seele-Geist-Wesen hat, mit seinem Erden-Selbst zwei oder sogar drei Strukturen angehört. Dies nennt man dann eine seltene Zwillings- oder Drillingsstruktur, die darauf zurückzuführen ist, dass durch spezielle Umstände mehrere Samen aufgegangen sind. Dies kommt aber sehr selten vor.

 

Der persönliche Erden-Baum

In der Regel vererben sich innerhalb einer Familie immer ähnliche Strukturen weiter. So gibt es Familien, in denen überwiegend Jötun-Riesen-Nachkommen und Eisdrachen vorhanden sind, und Familien, in denen mehr Zwerge-Nachkommen oder Elben-Nachkommen leben. In der Regel sind jedoch die Jötun-Riesen und Eisdrachen am meisten verbreitet, d.h. ihre Nachkommen-Schar ist auf der Erde am häufigsten, da sie sich am besten an die Erde und die vorherrschende Ego-Schwingung angepasst haben. Danach folgen die Zwerge-Nachkommen und  Elben-Nachkommen. Weniger häufig sind Vanen- und Hel-Nachkommen. Asen- und Muspel-Riesen-Nachkommen sind noch seltener zu finden.

Durch entsprechendes Geschick können die verschiedenen Stämme-Samen von Generation zu Generation weitervererbt werden, auch wenn sie nicht in jeder Generation aufgehen. Sie müssen nur in jeder dritten Generation aufgehen, d.h. in den Ur-Großeltern und ihren Ur-Enkeln. Dies genügt, um sie für drei weitere Generationen in der Ahnenreihe zu behalten.

Jeder Familienangehörige gibt nur seinen aufgegangen Samen an seine Nachkommen weiter. Die übrigen nicht aufgegangen Samen in ihm können nicht vererbt werden und sterben mit dem physischen Tod des Körpers. So ist immer der aufgegangene Same entscheidend, denn er produziert eine neue Blüte und einen neuen Samen, der dann an seine Nachkommen weitergegeben werden kann.

Dem Ego ist es jedoch im Laufe der Zeit gelungen durch das Ego-Licht die für ihn wichtigen ungekeimten Samen zum Keimen und Schein-Wachstum zu bringen (primär Samen von Unterwelt-Wesen wie Jötun-Riesen und Eis-Drachen). Dadurch kann es im Menschen zu Spannungen und Differenzen kommen. Jedoch ist dieses Wachstum nicht echt und die Pflanze  kann nicht wirklich im göttlichen Sinne wachsen und gedeihen. Sie wird mit dem Tod des Egos zusammen wieder eingehen und ist nicht über Generationen hinweg vererbfähig.

In jedem Menschen besteht ein Abbild des großen Erden-Baumes im Kleinen.
Der Herrscher dieses Baumes ist der in ihm aufgegangene Same.
Er beherrscht alle anderen 8 Welten und die darin liegenden Samen. Die Samen im Menschen geben somit Aufschluss über die persönliche Verteilung der Zugangskanäle zu den einzelnen Erden-Stämmen, ihren Herrschern und Energiefeldern in seinem Erden-Selbst.
Dieser Erden-Baum kann auch als Pyramide dargestellt werden (siehe Chakren-Pyramide bei der Chakren-Übersicht).
Ziel ist es, seinen eigenen Erden-Baum so in Ordnung zu bringen, dass der aufgegangene Erden-Same die anderen 8 Welten und ihre dazugehörigen Samen beherrscht, damit zwischen ihnen ein harmonisches Gleichgewicht entstehen kann. Dunkelheit und Licht müssen ausgeglichen und vereint werden. Die Anti-Göttlichkeit der Wurzeln muss erlöst werden.

 

Universums-Baum

Den Erden-Baum gibt es nicht nur auf der Erde und als Miniatur-Abbild im Menschen selbst, sondern auch im Universum. Der Erden-Baum ist gemäß dem hermetischen Gesetz „Wie oben, so unten“ nur das Abbild eines viel größeren, kosmischen Baumes, nämlich des Universums-Baumes, der der Himmels-Pyramide entspricht. Die 9 Welten sind vergleichbar mit den 9 SGW-Strukturen:

  1. Vanen-Götter: AGMM (2. Engels-Hierarchie) und spirituelle Meister
  2. Asen-Götter: HGMM und Engel der 1. und 3. Engels-Hierarchie
  3. Muspel-Riesen: Engel des Höchsten
  4. Elben: Weiße AGM oder weiße GEM, Halb-Hüter und Hüter, Weißmagier
  5. Zwerge: Dunkle AGM oder dunkle GEM, Halb-Hüter, Schwarzmagier
  6. Midgard-Menschen: Ursprüngliche GEM, Halb-Hüter und Hüter der Erde (ohne weiße oder schwarze Färbung)
  7. Jötun-Riesen: Ego-Wesen/AGM, Doppelagenten, anti-göttliche Wesen
  8. Hel-Wesen: Ego-Herz-Wesen, Dämonen
  9. Eis-Drachen: Mitarbeiter der anti-göttlichen Seite, Drachen-Wesen, Ego-Herz-Wesen

Das Eichhörnchen wird dabei zum Doppelagenten oder TUNA, das zwischen beiden Welten von Licht und Dunkelheit hin und her springt und beide Seiten „ausspioniert“, um Daten zu sammeln.

 

Die drei Bäume

Die drei Bäume – der Erden-Baum, der Universums-Baum und der persönliche Erden-Baum – entsprechen den drei Pyramiden des Menschen:  Erden-Pyramide = Erden-Selbst, Himmels-Pyramide = Seele-Geist-Wesen (SGW), Persönliche Chakren-Pyramide = Vereinigtes SGW- und Erden-Gesamtwesen.  Bei den göttlichen Wesen wachsen beide Bäume heraus gen Himmel bzw. Erdinnern, bei den anti-göttlichen Wesen ist er falsch herumgedreht und die Unterwelt wird zum neuen Himmel, wohin die anti-göttlichen Wesen streben, und ihr persönlicher Erden-Baum steht auf dem Kopf, was ihr verdrehtes und verblendetes Bewusstsein anzeigt. Der Himmelsbaum repräsentiert den Himmelsvater/Gottvater/Yang, der Erdenbaum die Erdenmutter/Gottmutter/Yin.

Himmels- und Erden-Baum eines göttlichen Wesens Himmels- und Erden-Baum eines anti-göttlichen Wesens
Gott-Vater im Himmel (bei den Germanen als Odin bezeichnet)
= Himmelsvater
  Himmels-Baum bzw.
Universums-Baum (SGW)
 
 

Persönlicher Erden-Baum

 
 

Erden-Baum (Erden-Selbst)

 
Gott-Mutter in der Erde (bei den Germanen als Frigg bezeichnet)
= Erdenmutter

 

Die Vereinigung der drei Bäume

Das Ziel im Menschen ist die Vereinigung von Himmels-Baum und Erd-Baum, d.h.  Seele-Geist-Wesen (SGW) und Erden-Selbst werden eins.

Dann wird aus dem Menschen ein vereintes Himmels- und Erden-Wesen, z.B. ein GEM-Elb, oder ein AGM-Jötun-Riesen. Aus diesem Bewusstsein entsteht ein dritter, neuer Baum bzw. ein neues Wesen im Menschen, das sowohl Himmels-Selbst als auch Erden-Selbst miteinander verbindet und als bewusstes Dreiheitswesen bzw. Dreiheits-Baum bezeichnet wird, wo das Ego keine Macht mehr hat. Im göttlichen Wesen steht dieser neue Baum aufrecht, im anti-göttlichen Wesen verkehrt, was sein verblendetes Bewusstsein zeigt. Ein göttliches Wesen, das sein Himmels-Selbst und Erden-Selbst in sich verankert hat, ist dagegen absolut bewusst und erkennt die göttliche Wahrheit in sich selbst und der Schöpfung.

Vereinigte drei Bäume eines göttlichen Wesens, die Baumkrone kann sich öffnen Vereinigte drei Bäume eines anti-göttlichen Wesens, die Baumkrone ist verschlossen

Hinweis: Die Namen der Erd-Götter und Erdstämme entsprechen der europäischen, germanischen und nordischen Kultur. In anderen Ländern auf der Erde werden die Erd-Götter und Erdstämme anders bezeichnet, haben aber dieselbe Energie und Bedeutung.

Wenn Du wissen möchtest, zu welchem Erdstamm Du gehörst und was für ein Erden-Selbst Du hast, dann empfehlen wir Dir unsere Erden-Selbst-Auswertung. Schreibe uns bitte für weitere Informationen eine eMail. Wir werden uns dann mit Dir in Verbindung setzen.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Wirkung der Kleidung auf Körper, Seele-Geist-Wesen und Ego berichten und weswegen eine reine Mode so wichtig für die spirituelle Entwicklung ist.

Nachfolgend wird die Rede des spirituellen Meisters Saint Germain gegeben, die dieser vor dem Kreis seiner Eingeweihten in Paris im Jahre 1922 gehalten hat. Sie wurde von Saint Germain mit aktuellen Ergänzungen versehen, sowie es der heutigen Entwicklung der Mode angebracht ist.

„Meine sehr verehrten Ordens-Brüder und Ordens-Schwestern, ich grüße Sie zum heutigen Jahrestreffen unserer Gemeinschaft. Ich möchte meine heutige Rede zum Anlass zu nehmen, um über die Kleidung des Menschen zu sprechen.

In jüngster Zeit haben sich insbesondere in Bezug auf die Kleidermode besondere Spannungen zwischen Gesellschaftssitten und göttlichem Gesetz ergeben. Diese Gegensätze sind nicht auf ein Land beschränkt; sie sind international und mittlerweile überall zu sehen. Die alte wie die neue Welt kennt sie; sie finden sich in allen Gesellschaftskreisen. Bei der Kleidung, die mit dem Leben des Menschen eng verbunden ist, da sie Ausdruck und Kleid seines göttlichen Seele-Geist-Wesens darstellt, besteht besonders die Gefahr, dass durch sie das Ego gestärkt und die niederen Todsünden und Wurzeln des Übels angefacht werden. So wird die Mode zu einem Mittel der anti-göttlichen Seite, um die Menschen zu Unsittlichkeit und Untugendhaftigkeit zu verführen. Als treue Bewahrer wahrer Reinheit müssen wir als göttliche Mitarbeiter nun unsere Stimme erheben, um den Auswüchsen entgegenzutreten.

Zuerst möchte ich über den Ursprung und Zweck der Kleidung sprechen, um die Frage nach der zulässigen Art der Kleidung zu lösen.

Neben vielen anderen heiligen Büchern, deren Wissen heute überwiegend in Vergessenheit geraten ist, gibt die bekannte christliche Bibel auf ihrer ersten Seite die Geschichte der Entstehung der Kleidung an. „Sie erkannten, dass sie nackt waren.“ Dies ist ein wichtiger Ausspruch! Er bedeutet zum einen: Alle Menschen werden ohne Kleidung geboren. Kein Baby kommt in einem Kleidchen zur Welt! Die Kleidung ist also etwas erst nachträglich vom Menschen Hinzugefügtes.

Zum anderen bedeutet dieser Ausspruch in der Bibel: Der gestörte Einklang im Seelenleben des ersten Menschen, das Erwachen einer Sinnlichkeit seines Egos und seines Körpers, die nicht unter der Herrschaft seines göttlichen Seele-Geist-Wesens stand, war der hauptsächlichste Grund für das erste Menschenpaar, sich zu bedecken.

Schutz der Schamhaftigkeit ist also der erste Zweck der Kleidung. Deswegen kleidet man das Neugeborene in Stoffe, deswegen zeigt man sich nicht in der Öffentlichkeit nackt. Das Schamgefühl ist dabei nicht etwas Anerzogenes und nicht ein Kulturprodukt, auch wenn es sich im Aufstieg und Fall einer Kultur manifestiert und wandelt. Das Schamgefühl wohnt dem inkarnierten Seele-Geist-Wesen inne und sichert diesem die Vorherrschaft im Körper gegenüber den niederen Ego-Regungen der Sinnlichkeit, sowie den Todsünden der Wollust und der Gier, die dem höheren Willen nicht gehorchen wollen.

Gemäß dem Satz der alten Weisen: „Ich fühle ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetze des Geistes widerstreitet.“

Seid Euch bewusst: Völlige Harmonie zwischen Ego und Seele-Geist-Wesen kann im irdischen Körper nur schwer hergestellt werden. Das Schicksal des Menschen ist ein ewig währender Kampf in der eigenen Brust, ein Kampf zwischen Körper, Ego und Ego, zwischen Sinnlichkeit und Geist. Es kann sein, dass das Seele-Geist-Wesen in diesem Kampfe zu Hilfsmitteln greift, die ungeeignet sind, nach Schwertern langt, die, weil allzu scharf, leicht zerkratzt werden. Öfter aber noch verleitet das Ego und seine Sinnlichkeit das Seele-Geist-Wesen zu Zugeständnissen, die dieses zum Sklaven des Egos und der niederen 3D-Welt zu machen drohen.

Prüderie und Laxismus [Anmerkung: die Handlung auch dann für erlaubt halten, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass sie in moralischer Hinsicht erlaubt sein könnte, sehr gering ist] sind die zwei Klippen, zwischen denen die reine, göttliche Sitte und Tugendhaftigkeit ihre Bahn finden muss, nicht nur zur Gewissensberuhigung des einzelnen Menschen, sondern auch, um der spirituellen Entwicklung des Einzelnen und der göttlichen Gesetze willen, an die sich jedes Geschöpf halten muss.

Das Problem heutzutage ist, dass die Menschen entweder auf die Seite der Prüderie oder auf die Seite des Laxismus kippen. Ihnen fehlt eine goldene Mitte. Die Prüderie sieht in Dingen, Kleidung und Menschen Anlass zur Sünde, die es normalerweise nicht sind. Sie kommt aus einem überängstlichen, ungenügend bewussten Gewissen, das sich fürchtet dunkel und schmutzig zu werden. Sie kann aber auch aus krankhafter, zwanghafter Reinlichkeit des weißen Egos kommen. Sie ist mit Bedenklichkeit und Angst vor Verantwortung eng verbunden. Die Prüderie kann aber ihren Ursprung auch in falschem Stolz haben, in dem Gefühl: „Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie dieser Mensch da!“ So kann Prüderie selbst zu einer Todsünde werden, die ihren wahren Zweck der Reinheit, Ego-Meisterschaft und Tugendhaftigkeit verfehlt und ein Zuviel an Schamgefühl weniger verderblich findet als ein Zuwenig.

Jedes Wesen sollte bei der Sittlichkeit die goldene Mitte wählen und die Tugend des Maßes hoch halten. Der Übergang von wahrem Schamgefühl zur Prüderie ist nicht immer leicht zu erkennen, weil sich die Anschauungen über ein und dieselbe Sache mit der Zeit ändern und nicht das Urteil der Einzelpersönlichkeit in Betracht kommt, sondern genauso sehr das Urteil der Umwelt und der Mitmenschen. Die Frage, wie wirkt meine Handlungsweise auf andere, darf ich bei meinem Verhalten, soweit es die Öffentlichkeit betrifft, nicht außer Acht lassen. Nicht umsonst hat der spirituelle Meister Jesus Christus ausgerufen: „Wehe der Welt mit ihrer Verführung! Es muss zwar Verführung geben; doch wehe dem Menschen, der sie verschuldet.“ (Mt 18,7)

Aber nicht nur diese negative Seite von zu viel Sittlichkeit und übertriebener Tugendhaftigkeit ist zu beachten. Für den spirituell Strebenden und doppelt so sehr für den göttlichen Mitarbeiter gehört es, sich zu fragen: Wie nähere ich mich dem göttlichen Ideal der spirituellen Meister und Engel an, wie kann ich durch mein Beispiel diesem Ideal auch in anderen Kreisen Ausdruck und Geltung verschaffen?

Der in der Gesellschaft lebende bewusste spirituelle Mensch, und ganz besonders der göttliche Mitarbeiter, hat nicht nur nach fremden 3D-Mustern in sich zu suchen, die ihm sein Ego oder seine nächsten Umgebung aufgepfropft haben sondern er muss sich bewusst bleiben, dass vielen anderen Menschen, gerade außerhalb seines spirituellen Kreises, sein Verhalten Anlass zur Seelen-Förderung oder zum Seelen-Schaden sein kann.

Nun zurück zur Kleidung, der Bedeckung der inkarnierten Seele, die in Farbe und Form Ausdruck ihrer Seeleneigenschaften sein sollte. Ein außerplanetarisches Wesen wird eine andere Kleidung als ein Hüter der Erde wählen, ein anti-göttliches Wesen andere Kleidung als ein göttliches Wesen. Man kann also für die Kleidung des Menschen auf der Erde nicht Regeln festlegen, die für alle Menschen, für alle Zonen und für alle Zeiten gelten. Hygienische Erfordernisse wechseln, die Anschauung über das Angebrachte, das Ästhetische, über soziale und seelische Unterschiede. Eine Normal-Ideal-Kleidung gibt es nicht und kann es wohl nicht geben, auch wenn manche Bekleidungsfirmen heute den Menschen  einreden wollen, dass es die universelle Einheitsbürgerkleidung aus Hose und Hemd geben würde und diese sogar nötig wäre. Dabei wird nicht erkannt, dass die Kleidung individuell sein muss, um die verschiedenen Strukturen voneinander zu unterscheiden und jedem Menschen das Recht auf den Ausdruck seiner Persönlichkeit zu geben. Ansonsten wird der Mensch durch eine einheitliche Kleidung, die ihm als Mode verkauft wird, gleichsam kastriert und seiner Freiheit und Grundrechte beraubt.

Ich gehe hier sogar so weit zu behaupten, dass jeder bewusste Mensch sich seine Kleidung selbst schneidern oder schneidern lassen sollte, denn nur er weiß, was seiner Struktur und Schwingung angemessen ist. Maßenangefertige Kleidung, die nach den Modeschablonen großer Firmen angefertigt wurde, kann diese Bedürfnisse des Menschen nicht befriedigen, weswegen er sein ganzes Leben auf der Suche nach neuer Kleidung ist und diese immer wieder wegwerfen muss, da er doch das Gesuchte nicht gefunden hat.

Zur Unterscheidung zwischen göttlich Zulässigem und göttlich Verwerflichem in der Kleidung kann zudem die Unterscheidung zwischen dem Begriff der Nacktheit beitragen. Im Süden, vor allem in den Tropen oder auch in freizügigen westlichen Ländern wird so manche Kleidung bei den Bewohnern als sittlich einwandfrei gelten, d.h. „nuditas simplex“, weil man aufgrund der Hitze oder der westlichen Kultur allgemein wenig Kleidung trägt. Im Norden oder in muslimischen Ländern wird schon ein viel Weniger von Nacktheit unzulässig sein, weil hier der Eindruck der Enthüllung, Entblößung, „nuditas affectata“, mit sexuellem Einschlag gegeben ist. Dieser Grundsatz leistet bei der Beurteilung der Mode und ganz besonders bei der Beurteilung neuer Moden seine Dienste. Leider wird er in der Praxis vielfach zu wenig beachtet.

Hier kommen wir zu der Frage: Was ist Mode? Woher stammt sie?

Die Mode im heutigen Sinne ist die rasch wechselnde, allgemein Geltung und Ego-Ansehen begehrende Kleider-Tracht der vorherrschenden 3D-Kultur und der Menschen. Sie ist primär nach der französischen Revolution aufgekommen als eine Folge der völligen Auflösung des alten Ständestaates. Mit dem Aufhören der Stände im eigentlichen Sinne mussten auch die alten ständischen Trachten schwinden, die die Träger als Mitglied eines Standes auswiesen. Zwar hatte es auch beim Adligen, beim Priester, beim Bürger, beim Bauern ein Element des Wechsels in der Kleidung gegeben; es war aber ein allmählicher und der Notwendigkeit angepasster Wechsel.

Man kann auch sagen, dass in früheren Zeiten in dem raschen Wechsel, der zum Wesen der Mode gehört, der Versuch der höheren Schichten lag, sich abzusondern und diese die Mode wechselten, sobald sie Allgemeingut geworden war. Durch die Industrialisierung der Kleidererzeugung und durch die Verbilligung der Kleidung sind heute auch die unteren Schichten in der Lage, in viel höherem Maße als früher, sich jeder Mode in kürzester Zeit anzupassen. Die soziale Schichtung, aber auch die Unterscheidung der weltlichen und geistigen Gruppen, hat früher ihren sichtbaren Ausdruck in der ständischen Tracht gefunden; ein Ersatz für die verloren gegangene ständische Tracht oder die Tracht einer spirituellen Ordensgemeinschaft ist nunmehr die 3D-Mode und zwar immer die neueste Mode.

Der Wechsel der Mode, der sie neben ihrer allgemeinen Gültigkeit von der Tracht unterscheidet, ist nicht an und für sich zu verurteilen, wenn auch hier ein vernünftiges Maß eingehalten wird. Alle paar Monate eine neue Mode auf den Markt zu bringen, die die Menschen kaufen müssen, ist mehr als unsinnig. Dieser Wechsel dient neben der Gier der Mode-Produzenten nach neuen Einnahmen, auch der ständigen Erregung der Sinnlichkeit der Käufer. So wird die Mode zur Lebensbeschäftigung, ja sogar zum Lebensinhalt, und der Träger zum Mode-Süchtigen.

Die heutige Mode beinhaltet vielfach solche niederen Neigungen der Gier und der Kaufsucht und kennt auch keine Tabus mehr, gerade was die Wurzel der Wollust betrifft. Die meiste 3D-Mode geht von dem Bestreben aus, dem anderen Geschlecht zu gefallen und die eigenen geschlechtsbezogenen Merkmale aufreizend zur Schau zu stellen. Dabei sollte jeder spirituell bewusste Mensch ein Interesse daran haben, dass sich auch in seiner Kleidung seine edle, spirituelle und reine Persönlichkeit ausprägt, und nicht sein niederes Ego.

Die heutige Mode neigt zu einer Kleidung die durch keine berechtigte Erwägung weder durch die Gesundheit, noch die Ästhetik gefordert wird. Ganz besonders zeigt sich diese negative Entwicklung durch das Tragen von Unterwäsche ähnlicher Alltagskleidung wie knappen Hosen und Röcken, bauchfreien Tops und hautengen Oberteilen, die mehr zeigen als dass sie verdecken. Gerade Frauen werden dadurch zum Sexualobjekt der Männer, ohne dass sie sich dessen bewusst sind. Sie glauben sich modern und emanzipiert zu kleiden und spielen doch der sexuellen Gier der Männer nur in die Hände, indem sie mit ihrer Kleidung bzw. Nicht-Kleidung an jedem Ort und zu jeder Zeit deren sexuelle Phantasie anregen. Auch Männer kleiden sich mit hautengen Jeans oder freiem Oberkörper gezielt freizügig. Oft sieht diese knappe Bekleidung alles andere als schön aus, insbesondere wenn der Träger einige Pfunde zu viel auf den Rippen hat, wodurch er sich mit dem Tragen solcher Kleidung nicht nur lächerlich macht, sondern selbst erniedrigt.

Mit vollem Recht ist immer wieder von spirituellen Lehrern betont worden, dass eine solche Kleidung nicht als wahre Kleidung angesehen werden kann. Hier sollte der Grundsatz allgemein befolgt werden, dass nichts halb verhüllt gezeigt werden dürfe, was ganz entblößt anstößig oder hässlich erscheint. Die spirituellen Menschen haben die Pflicht, Kleidungen solcher Art auszuschließen. Sie sollen sich nicht den Vorschriften der 3D-Mode nach noch mehr Haut, Gier und sexueller Aufreizung fügen.

Auch die vielen dunklen, synthetischen oder schwarzen Farben der 3D-Mode mit ihren oft niederen oder anti-göttlichen Aufdrucken, Symbolen und Sprüchen sind ein Problem für die Aura des Menschen, da sie diese verunreinigen, trüben und blockieren. Weiße Kleidung oder pflanzengefärbte Kleidung ist zweifellos immer noch die reinste und beste Kleidungshülle für das Seele-Geist-Wesen. Pflanzenfarben stärken zudem das Erden-Selbst und die Naturverbindung des Menschen.

Ebenso sollte auf die Natürlichkeit und Reinheit des Stoffes Wert gelegen, damit der Körper nicht durch dessen Giftstoffe vergiftet wird. Kunststoffe blockieren nicht nur die Sauerstoffzufuhr und natürliche Atmung der Haut, sondern auch den Energiefluss der Chakren. Pflanzlicher Leinen-, Hanf- oder Baumwollkleidung, möglichst aus biologischem Anbau, ist hier der Vorzug zu geben. Bei tierischen Stoffen wie Wolle oder Seide sollte auf gewaltfreie, natürliche und chemiefreie Produktion geachtet werden, um sich kein Karma aufzuladen.

Sehr zu bedauern ist es auch, dass sich die Grenzlinien zwischen Stände-Kleidung, Festtags-Kleidung und der niederen 3D-Alltags-Mode immer mehr verwischen. Früher hatte die Gesellschaft mit ihren verschiedenen Gruppierungen mit berechtigtem, reinem Stolz danach gestrebt, auch äußerlich als solche kenntlich zu sein. Dies galt auch für festliche Veranstaltungen. Nunmehr nimmt eine frivole Tendenz überhand, die es den weiblichen und männlichen Prostituierten der Gesellschaft an Extravaganz und Laszivität gleichzutun.

Dabei hat die Kleidung auch eine soziale Aufgabe. Sie unterscheidet sich nach Ständen (im weiteren Sinne) und soll Stände, Menschen und Gruppierungen (auch geistiger und seelischer Art) unterscheiden. Jeder sollte bedenken, dass wahre Vornehmlichkeit und Tugendhaftigkeit in der Einfachheit liegt. Das Auffallen-wollen verrät einen Mangel an Würde und Demut. Die höchste Eleganz besteht in einer gewissen Selbstverständlichkeit der Kleidung, in deren so völliger Angemessenheit, dass sie mit der Persönlichkeit und der Seele vollständig zu einem Sein verschmilzt. Die Kleidung soll auch der Vermögenslage der einzelnen Familie angemessen sein und niemand sollte sich für Kleidung verschulden müssen. Die Kleidung ist für den Reichen eine andere, als die für den Minderbemittelten. Bei allen aber sollte die Bescheidenheit und die Würde im Vordergrund stehen. Niemals sollte der Erwerb oder der Konsum zur Kleidung zum Mittelpunkt des Wirtschaftens, der Freizeit und Lebens werden.

Die Kleidung unterscheidet sich zudem nach den Geschlechtern, was nicht ohne Grund der Fall ist. Röcke und Kleider verbinden die Frauen als Hüterinnen der Erdenkräfte direkt mit dem Herz der Erde. Durch Hosen werden sie von dieser weiblichen Quelle ihrer Kraft und Weisheit abgeschnitten und ihr Chakren-Fluss blockiert. Das jüdische Gesetz erachtete deshalb nicht umsonst die Vertauschung der Frauenkleider gegen Männerkleidung als ein todwürdiges Verbrechen. Den Männern fehlt diese Erdverbindung, weswegen sie diese nicht bewusst herstellen können. Dennoch haben Bodenlange Kutten oder Roben durchaus eine positive Wirkung auf den Mann, da sie dessen sexuelle Energie vermindern und seine weibliche Seite stärken.

Im dunklen, männlichen Zeitalter von L’Egoland sind starre Hosen, d.h. zweiteilige Beinkleider die Regel. Sie wurden von der anti-göttlichen Seite eingeführt, um die unteren Chakren, besonders das Wurzel-Chakra und Erdtor-Chakra, zu blockieren und den Menschen von seinem Erden-Selbst zu trennen. Dies ist besonders fatal, wenn diese zu eng und einschnürend auf die unteren Chakren wirken.

Dies mag für viele Menschen unverständlich sein, ja geradezu empörend, da Hosen als Zeichen der Emanzipierung der Frau angesehen werden, wofür sie noch stolz sein sollte. Dabei sollten wir uns vor Augen bringen, dass erst die Übernahme männlicher Berufe durch die Frau in den letzten Jahrzehnten diese Vermännlichung ihrer Kleidung mit sich gebracht hat, weil sie sich unwissentlich als Mann verkleiden musste, um im Patriarchat von L’Egoland akzeptiert zu werden und erfolgreich zu sein. Darin ist nicht nur eine  Verfallserscheinung der weiblichen Magie zu erkennen, sondern auch eine verborgene Erniedrigung der Frau, der keine weibliche Kleidung wie Röcke und Kleider mehr zugestanden wird, außer in kurzem, knielangen Schnitt. Dass aber nur bodenlange Röcke und Kleider die Verbindung zu Erde herstellen, weswegen z.B. bei jedem magischen Ritual oder jeder göttlichen Zeremonie Kutten oder lange Kleider verwendet werden, wird hier bewusst übergangen. Nicht umsonst werden die Engel seit jeher in bodenlangen, reinlich weißen Gewändern abgebildet. Oder haben Sie schon einmal einen Engel in Hosen oder modischer 3D-Kleidung gesehen?

Gleichzeitig wird durch heutzutage fehlende Kopfbedeckungen wie Hüte, die zur „Behütung“ des Hauptes und der Verbindung zum Himmels-Selbst dienen, das Kronen-Chakra nicht geschützt, wodurch das Wesen leichter angegriffen werden kann. So ist es nicht verwunderlich, dass es vielen Menschen an fehlender SGW-Präsenz mangelt, da sie weder mit ihrem Himmels-Selbst noch mit ihrem Erden-Selbst richtig verbunden sind und gleichsam wie Betrunkene durch ihr Leben torkeln.

Ein weiterer Hauptzweck der menschlichen Kleidung ist der gesundheitliche. Die Kleidung soll den menschlichen Körper vor der Witterung, vor Kälte und Feuchtigkeit schützen und vor Krankheit bewahren. Viel ist schon von der Mode dagegen gesündigt worden. Ich erinnere an die Verunstaltung des weiblichen Körpers durch das Korsett. Heute werden, ob Sommer oder Winter, bauchfreie oder weit ausgeschnittene Oberteile getragen, die leicht zu Erkältungen und Entzündungen führen.

Mit Recht verfolgt die Kleidung neben dem seelischen und körperlichen auch einen ästhetischen Zweck. Die Kleidung soll ansprechend sein, die Mode soll die Gesetze des Schönen achten, auch das Kulturelement der göttlichen Schönheit. Wie oft wird durch die 3D-Mode durch kritiklose Übernahme bestimmter, unschöner Modeformen hingegen verstoßen. Die Kleidung soll edel sein und das Edle im Menschen hervorbringen. Sie soll aus ihm eine „Lady“ oder einen „Gentleman“ machen, gemäß seinem göttlichen Seelenwert. Sehr oft macht aber die heutige Ego-Mode aus den Menschen genau das Gegenteil, nämlich einen niederen Menschen, was seinen göttlichen Seelenwert schmälert.

Der heilige Franz von Sales hat in seiner Philothea [„Anleitung zum frommen Leben“] auf diesen Zweck mit Nachdruck hingewiesen und hat betont, dass Nachlässigkeit und Niedrigkeit in der Kleidung durchaus keine Tugend sei; ja er sagt ausdrücklich: „Was mich anlangt, so möchte ich, dass meine Seelenkinder, ob Mann, ob Frau, die bestangezogenen und edelsten in ihrem Kreise, aber die wenigst prunkvollen und herausgeputzten, dass sie, wie es im Buch der Sprüche heißt, mit Anmut, Anstand und Würde geziert seien.“[…]

So schau einmal in Deinen Kleiderschrank und überlege Dir, welche Kleidung wirklich Ausdruck Deiner göttlichen Seele und Deines Seelenwertes ist und zu Dir in Farbe, Form und Material passt.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die 7 Haupt-Chakren, die Neben-Chakren, die 14 Transpersonalen Chakren und die drei Chakren-Pyramiden des Menschen berichten.

 

  1. Die 7 Haupt-Chakren des KW- und SGW-Systems:

7 Haupt-ChakrenDie 7 Haupt-Chakren bilden die sogenannte persönliche Chakren-Pyramide des Menschen und sind die Basis seiner Energieversorgung und seines Lebens in dieser physischen Ebene der 3. Dimension. Die Chakren sind der „zwischenräumliche“ Verankerungspunkt bzw. die zwischenräumlichen Schnittstellen zwischen dem physischen Körper und Körperwesen sowie dem feinstoffliche Seelenkörper des Seele-Geist-Wesens (SGW). Ohne einen geregelten Chakren-Energie-Fluss würde der Mensch physisch „sterben“, da er mit seinem KW auf energetischer Ebene nicht mehr mit seinem Seele-Geist-Wesen und dem universellen Energiestrom verbunden wäre. Die Chakren stellen somit die Energieschnittstellen zwischen Himmels-Selbst und Erden-Selbst im Menschen dar.

Nachfolgend sind die 7 Haupt-Chakren des Menschen näher erläutert:

Haupt-Chakra

Sanskrit

Lage

Farbe

Mantra

Element

Bedeutung

1. Wurzel-Chakra

Wurzel-Chakra
bzw.
Basis-Chakra

Muladhara (Wurzelstütze)

Zwischen Anus und Genitalien

rot

Lam

Erde

Verbindung zum Erden-Selbst, zur Erd-Pyramide und den Erd-Chakren, zur Erde, zur Materie und der Ur-Kraft des irdischen Lebens, auch Sexualität
2. Sakral-Chakra

Sakral-Chakra

Svadhistana (Süße, Liebliche)

Handbreit unter dem Bauchnabel

orange

Vam

Wasser

Emotionen, Wurzeln des Übels, Ego-Kraft, Schöpfungskraft, Sexualität
3. Solarplexus-Chakra

Solarplexus-Chakra
bzw.
Sonnengeflecht

Manipura (Leuchtender Juwel)

Auf dem Solarplexus

gelb

Ram

Feuer

Energiezentrum des Körpers, Gedanken, Glaubensmuster, Programme, Instinkt, Bauchgefühl
4. Herz-Chakra

Herz-Chakra

Anahata (Unbeschädigte)

In der Mitte der Brust/Herz

grün

Yam

Luft

Universelle Liebe, Hingabe, Mitgefühl, Herzensfreude, Offenheit
5. Kehl-Chakra

Kehlkopf-Chakra
bzw.
Hals-Chakra

Vissudha (Reinigende)

Auf dem Kehlkopf

blau

Ham

Äther

Kommunikation, Ausdruck von Weisheit und Wahrheit
6. Stirn-Chakra

Stirn-Chakra
bzw.
Drittes Auge

Ajna
(Wahrnehmende)

Zwischen den Augen-brauen

violett

Aum

Zeit

Hellsichtigkeit, Höhere-Sichtweise, Öffnung zum Seele-Geist-Wesen, Ausdruck des Seele-Geist-Wesens
7. Kronen-Chakra

Kronen-Chakra
bzw.
Scheitel-Chakra

Sahasrara
(Tausendfache)

Über dem Scheitel

weis,
transparent, mit leichten Violett- Anteilen

Jama

Raum

Verbindung zum Himmels-Selbst, der Himmels-Pyramide und den Himmels-Chakren, zum Seele-Geist-Wesen, Gott, den spirituellen Meistern und den höheren feinstofflichen Kräften
  1. Die 8 sekundären Chakren bzw. Pyramiden-Ergänzungs-Chakren – der Mensch als Pyramide:

Persönliche ChakrenpyramideNeben den 7 Haupt-Chakren gibt es noch 8 weitere Chakren, die die Chakren-Pyramide des Menschen ausfüllen und erst vollständig machen. Es handelt sich um die sogenannten sekundären oder Pyramiden-Ergänzungs-Chakren. Zusammen mit den 7 Haupt-Chakren bilden sie die Chakren- und Energiesystem-Pyramide des Menschen (bewusster Seelen-Mensch). Der Mensch ist damit ein Abbild der göttlichen „Ur-Pyramide“ seines SGWs, Gottes und Seiner Dreifaltigkeit. Wenn der Mensch im Lotussitz meditiert, wird diese Pyramide aktiviert und kommt zum höchst möglichen Energiefluss. Deshalb wird der Lotussitz auch als die heiligste Position, nämlich die persönliche Pyramiden aktivierende Stellung bezeichnet. Die 8 sekundären Chakren verteilen sich zu je 4 Chakren auf die Ellenbogen, Hände, Knie und Fußsohlen beider Körperseiten:

Sekundäre Chakren  

 

 

 

Ellenbogen-Chakren (an jedem Arm eines, Zwilling):
halten den äußeren Rahmen der Pyramide fest und schützen den Solarplexus vor Angriffen von außen
Fußsohlen-Chakren (an jedem Fuß eines, Zwilling):
bilden die erhöhte Basis der Pyramide, Schutz des Sakral-Chakras
Hand-Chakren (an jedem Arm eines, Zwilling):
vereinen sich mit den Knie-Chakren zu der stützenden Basis der persönlichen Chakren- und Energie-Pyramide
Knie-Chakren (an jedem Fuß eines, Zwilling):
bilden die tiefere Basis der Pyramide

  1. Die kleinen Chakren bzw. Ausfüllungs-Chakren:

Neben den 7 Haupt-Chakren und den 8 sekundären Chakren gibt es noch die sogenannten Ausfüllungs-Chakren der 7 Haupt-Chakren, die auch als kleine Chakren bezeichnet werden. Sie füllen die Chakren-Pyramide des Menschen aus. Von ihnen gibt es über 100 verschiedene Chakren, die zumeist Energiebahnen, Meridianen oder Organen zugeordnet und mit diesen verbunden sind. Sie sind der feinstoffliche und energetische Blutkreislauf unseres Systems. Letztendlich besteht jeder Teil unseres Körpers aus vielen kleinen Chakren, die alle zusammen mit den 7 Haupt-Chakren und den 8 Pyramiden-Ergänzungs-Chakren verbunden sind. Gemeinsam ergeben sie die vollständig ausgefüllte und bewusste Chakren-Pyramide des Menschen. Wir Menschen sind also schlussendlich ein großes Energiewesen, das aus Chakren aufgebaut ist und besteht. Jedes Chakra steht dabei für eine ganz bestimmte Energiequalität, Emotion und Fähigkeit. Die wichtigsten kleinen Chakren sind: Milz-Chakra, Nieren-Chakra (Hara), Bauchspeicheldrüse-Chakra (Kalpa Taru), Thymus-Chakra, Hypophyse-Chakra, Oberes-Stirn-Chakra.

Kleine Chakren Oberes Stirn-Chakra (Knotenpunkt KW- und SGW-Bewusstsein im Körper)

Hypophyse-Chakra (am Hinterkopf, Vorderseite Drittes Auge, Zugang zur Intuition)

Thymus-Chakra (Bewusstseins- und Entstehungs-Punkt der Visionen)

Bauchspeicheldrüse-Chakra (Kalpa Taru) (Manifestations-Punkt der Visionen)

Milz-Chakra Eintritt feinstofflicher Emotionen in das System

Nieren-Chakra (Hara) Emotionales Selbst, Emotions-Depot

 

  1. Die Chakren-Pyramide des Menschen:

Chakren-Pyramide des MenschenDies ist eine  grobe Skizze der Chakren-Pyramide, aus welcher der Mensch besteht. Hierbei ist zwischen Vorderseite und Rückseite des Menschen zu unterscheiden. Beide Seiten haben unterschiedliche Chakren bzw. Erweiterungen des jeweiligen Haupt-Chakras. So gibt es also eine dreidimensionale Chakren-Pyramide des Menschen, die nicht nur von vorne, sondern von allen Seiten aus mit Chakren erfüllt ist und sich gen Himmel aufrichtet.

Ein Haupt-Chakra wird dabei ähnlich wie die Sonne von verschiedenen kleineren Planeten umkreist, die seine Trabanten sind (=kleine Chakren). Die 7 Haupt-Chakren sind somit die 7 Sonnen des menschlichen Körpers, die ihre eigenen Planeten (=kleine Chakren) haben, welche jedoch nur durch das Sonnenlicht ihrer Haupt-Chakren leuchten. Ohne ihr jeweiliges Haupt-Chakra können die kleinen Chakren nicht bestehen. Jedes dieser kleinen Chakren ist selbst wieder eine Sonne für noch kleinere Chakren bzw. Trabanten, die sie umkreisen. So wird das System von Sonne und umkreisenden Planeten durch alle Chakren vom größten bis zum kleinsten Chakra durchgezogen. Die 7 Haupt-Chakren selbst sind dabei wieder Planeten um die „Herzzentrums-Sonne“ des Menschen selbst, nämlich sein feinstoffliches Seelen-Herz und seinen göttlichen Geist.

7 kleine Chakren des Dritten AugesDie 7 kleineren Chakren
des 6. Chakras

(=Drittes Auge-Chakra)
bzw. seine „Chakren-Planeten“

 

  1. Die 7 transpersonalen Chakren des Himmels:

Die 7 transpersonalen Chakren des Himmels werden auch als „Himmels-Pyramide“ bezeichnet. Sie sind die Verbindung des Wesens zu den kosmischen Kräften der höheren Dimensionen und dem göttlichen Himmel, wo sich sein Seele-Geist-Wesen, Gott und die spirituellen Meister befinden, und liegen oberhalb des Kronen-Chakras

Himmels-Chakren 7. Raum-Chakra: Auflösung der universellen Raum-Struktur und Vereinigung mit dem raumfreien Bereich des Herzzentrum Gottes (Aufstieg)

6. Himmelsstern-Chakra: Verbindung mit Gott und Verankerung in Seinen drei Strahlen des Lichts, der Liebe und des Friedens (göttliche Yang-Kraft, Schöpfung)

5. Seelenvereinigungs-Chakra: Verbindung mit allen Seelengeschwistern im Universum

4. Seelenkraftzentrum-Chakra: Individueller Seelen-Datenspeicher und Inkarnationserfahrungen

3. Oberes Führungstor-Chakra: Kommunikationszentrum mit der göttlichen Führung, den Engeln und spirituellen Meistern

2. Seelenbewusstseins-Chakra: Sitz des Seelenkörper-Bewusstseins (=Seelenkörper-Herz)

1. Seelentor-Chakra: Verbindungstor zum göttlichen Seele-Geist-Wesen und den höheren Dimensionen

 

  1. Die 7 transpersonalen Chakren der Erde:

Die 7 transpersonalen Chakren der Erde werden auch als „Erden-Pyramide“ bezeichnet. Sie sind die Verbindung des Wesens zu seinem Erden-Selbst, den göttlichen kosmischen Kräften der Erde, den Erdgöttern und dem Naturgeisterreich, dem Ursprung und der Materie seines Körpers. Sie liegen unterhalb des Wurzel-Chakras bzw. der Fuß-Chakren.

Erd-Chakren
  1. Erdtor-Chakra: Verbindungstor zur Erde, dem Erden-Selbst und den Erd-Dimensionen
  2. Erdbewusstseins-Chakra: Sitz des Erden-Selbst-Bewusstseins (Erdkörper-Herz)
  3. Unteres Führungstor-Chakra: Kommunikationszentrum mit der Führung der Erde, den Erdgöttern und den Naturgeistwesen
  4. Erdenkraftzentrums-Chakra: Individueller Erd- und Ahnen-Datenspeicher sowie Erbe der Erde (Erden-Selbst-DNS)
  5. Erdwesen-Vereinigungs-Chakra: Verbindung mit allen physischen und feinstofflichen Geschöpfen der Erde
  6. Erdstern-Chakra: Verbindung mit Mutter Erde (oberster Erden-Engel) und ihren Erdstrahlen (göttliche Yin-Kraft, Bewahrung)
  7. Zeitstern-Chakra: Auflösung der universellen Zeit-Struktur und Vereinigung mit der gesamten Erdgeschichte, um daraus in Gott aufzusteigen

 

  1. Die zwei Pyramiden

Die „Himmels-Pyramide“ und die „Erden-Pyramide“ ergeben gemeinsam die obere und untere Pyramide des Menschen. Beide müssen in Harmonie gebracht werden, damit das Wesen ausgeglichen und neutral ist. Dies ist die Basis für jegliche spirituelle Entwicklung. Wird nur die „Himmels-Pyramide“ und die feinstoffliche Seele gestärkt, „driftet“ das Wesen weg und hat keine irdische Verankerung mehr. Die Verbindung zum Erden-Selbst, dem Naturgeisterreich und der Erde ist gestört. Wird dagegen nur die „Erden-Pyramide“ gestärkt, ist das Wesen zu materieverhaftet und hat eine zu schwache feinstoffliche Schwingung, um sich aus den irdischen Dimensionen nach oben hin zu erheben. So ist der Ausgleich zwischen beiden Pyramiden sehr wichtig, um spirituelle Erleuchtung zu erlangen und zu Gott AMA aufzusteigen.

Zwei Pyramiden Himmels-Pyramide:
·         Fasten, Saftfasten, Früchtekost
·         Spiritueller Weg, Bewusstseinsmeisterung, Seelenöffnung
·         Reinkarnations- und Karma-Arbeit
·         Telepathie, Intuition
·         Kontakt mit feinstofflichen Engeln, Lichtwesen und ihren Welten
·         Gottes Plan erkennen und mit ihm verschmelzen
·         Persönliche Beziehung zu Gott bzw. spirituellen Meistern
·         Mönchtum, Enthaltsamkeit, der Welt entsagen
·         Gebet, Meditation, Gottesdienst
·         Göttlicher Dienst, Demut, Selbstaufgabe
·         Göttlichen Kosmos in allem-was-ist erfahren
·         Lichtheiler, Lichtmedium, Lichtarbeiter, Lichtpriester 

Erden-Pyramide:
·         Vollwertkost, Vegetarismus, Veganismus, Gemüse
·         Yoga, Tai Chi, Qi Gong, Körpermeisterung
·         Indianischer/Schamanischer Weg
·         Naturschutz, Ökologie
·         Naturverbindung, Naturbewusstes Leben
·         Kontakt mit Naturgeistern, Erdgöttern und Erdenergien und ihren Welten
·         Göttliche Erden-Magie, Rituale für Erde
·         Trance, Ekstase in Einheit mit Natur
·         irdische Erdenkraft, Erden-Selbst und Präsenz leben
·         Göttlicher Dienst für die Erde, Erdvermittlungswesen
·         Bewusst auf der Erde leben, mit Natur- und Erdbewusstsein
·         Göttlicher „Erd-Krieger“, Erdmedium, Schamane, Erd-Magier

 

  1. Pyramiden-Ausgleich

Die „Himmels-Pyramide“ und die „Erden-Pyramide“ führen theoretisch beide zum Ausstieg aus der Maya, jedoch auf jeweils verschiedene, einseitige und unvollkommene Art. Die „Himmels-Pyramide“ führt zum Ausstieg aus der Raumstruktur, die „Erden-Pyramide“ zum Ausstieg aus der Zeitstruktur. Nur wenn man beide Pyramiden und ihre transpersonalen Chakren im persönlichen Eigen-System aktiviert und in die ausgeglichene Waagschale bringt, kann man sowohl aus dem Raum als auch aus der Zeit-Struktur aussteigen und damit vollständig zu seiner Quelle in Gott AMA außerhalb von Zeit und Raum, der Dimensions-Struktur und der Maya zurückkehren (=kosmischer Nullpunkt). Für den spirituellen Aufstieg ist somit die Entwicklung und Bearbeitung beider Pyramiden notwendig und wichtig.

Diese Entwicklung wird dann als die „vereinten Pyramiden“ bezeichnet: Die „Himmels-Pyramide“ senkt sich nach unten und berührt mit ihrer Spitze das Wurzel-Chakra im Sitzen bzw. die Fuß-Chakren im Stehen des Menschen. Die „Erden-Pyramide“ ihrerseits steigt nach oben auf und berührt mit ihrer Spitze das Kronen-Chakra.

Voraussetzung dafür ist, dass alle Chakren störungs- und blockadefrei sind und kein Chakren-Karma aus früheren Inkarnationen aufweisen. Ist solches vorhanden, muss es zuerst aufgeschlüsselt und erlöst werden. Hinweis: Die meisten Menschen in dieser Raum-Zeit-Ebene haben Chakren-Karmas.

Stehender Mensch

Stehender Mensch mit den zwei Pyramiden

Sitzender Mensch mit den zwei Pyramiden

Sitzender Mensch

 

  1. Die drei Pyramiden-Vereinigung

Wenn sich die „Himmels-Pyramide“ mit der „Erden-Pyramide“ vereint, dann entsteht die zweifache, vereinte Pyramide. Dies ist die Basis für die Entwicklung und Aktivierung der persönlichen „Chakren-Pyramide“ des Menschen, die dann als dritte Pyramide in die Pyramiden-Struktur eingefügt wird und sich mit diesen vereint. Der Mensch (inkarniertes KW und SGW) wird dann zum dreifaltigen Pyramiden-Selbst. Die Essenz seiner Pyramide besteht dabei aus der Aktivierung und Energetisierung seiner Chakren und seines Energiekreislaufs. Die Aufgabe jedes Einzelnen ist es seine persönliche“ Chakren-Pyramide“ mit seiner „Himmels- und Erden-Pyramide“ zu vereinen, um zum dreifaltigen Pyramiden-Selbst zu werden. Das ist die Lebensaufgabe aller Wesen und letztendlich das Ziel ihrer Inkarnation. So aktiviere auch Du Deine persönliche Chakren-Pyramide, um die Basis für Deine spirituelle Erleuchtung zu legen.

Stehender Mensch Pyramidenvereinigung

Stehender Mensch mit den dreifach vereinten Pyramiden

Sitzender Mensch mit den dreifach vereinten Pyramiden

Sitzender Mensch Pyramidenvereinigung

 

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Freiheit von der Macht des Geldes, der Habgier, des Hochmuts und des Mangels berichten.

Thomas Morus schreibt 1515 in seinem bekannten Buch „Utopia“ über die negativen Kräfte des Geldes und eine utopische, zukünftige Gesellschaft des göttlichen Zeitalters ohne Geld, deren Bewohner in göttlicher Gemeinschaft, Wir-Bewusstsein und Frieden miteinander leben:

Zweites Buch, 178-179:

„…Wer weiß nämlich nicht, dass Betrug, Diebstahl, Raub, Streit, Unruhe, Zank, Aufstand, Mord, Verrat und Giftmischerei, die jetzt durch tägliche Bestrafungen mehr geahndet als eingeschränkt werden, mit der Beseitigung des Geldes absterben müssen und dass außerdem Furcht, Unruhe, Sorgen, Anstrengungen und durchwachte Nächte in demselben Augenblick wie das Geld verschwinden werden?

Ja, die Armut selbst, deren einziges Übel doch im Geldmangel zu liegen scheint, würde augenblicklich abnehmen, wenn man das Geld überall völlig abschaffte. Wenn du dir das noch deutlicher machen willst, musst du dir einmal ein dürres und unfruchtbares Jahr vorstellen, in dem der Hunger viele Tausende von Menschen dahingerafft hat. Nun behaupte ich ganz bestimmt: hätte man am Ende dieser Hungersnot die Speicher der Reichen durchsucht, so wäre so viel Getreide zu finden gewesen, dass überhaupt niemand jene Ungunst des Wetters und jenen geringen Ertrag des Bodens hätte zu spüren brauchen, wenn man die Vorräte unter die verteilt hätte, die in der Tat Opfer der Abmagerung und Auszehrung geworden sind.

So leicht könnte man beschaffen, was man zum Leben braucht, wenn nicht jenes herrliche Geld, ganz offenbar dazu erfunden, den Zugang zum Lebensunterhalt zu erschließen, allein es wäre, das ihn uns verschließt. Das merken ohne Zweifel auch die Reichen, und sie wissen ganz genau, wieviel besser jener Zustand wäre, nichts Notwendiges zu entbehren als an vielerlei Überflüssigem Überfluss zu haben, und wieviel besser es wäre, von so zahlreichen Übeln befreit als von so großem Reichtum beschwert zu sein. Ich mag auch gar nicht daran zweifeln, dass die Sorge für das persönliche Wohl jedes einzelnen oder die Autorität Christi, unseres Heilands, der bei seiner so großen Weisheit wissen musste, was das Beste sei, und bei seiner so großen Güte nur zu dem raten konnte, was er als das Beste erkannt hatte, und was die ganze Welt ohne Mühe schon längst für die Gesetze des utopischen Staates gewonnen hätte, wenn nicht eine einzige Bestie, das Haupt und der Ursprung alles Unheils, die Hoffart [Hochmut des Egos], dagegen ankämpfte.“

Der Anti-Gott redet den Menschen in der Konsum-Gesellschaft von L’Egoland ein, dass sie Geld brauchen müssten, um ihre lebensnotwendigen Bedürfnisse zu befriedigen. Dabei wird aus den natürlichen, jederzeit erfüllbaren Bedürfnissen des Menschen ein künstlicher „Bedarf“, der die Bedürfnis-Befriedigung auf nur diejenigen Menschen beschränkt, die mit „Kaufkraft“ versehen sind, d.h. das nötige Geld haben. Wer kein Geld hat, kann in L’Egoland auch seine Bedürfnisse nicht befriedigen und muss folglich Mangel leiden und ist unglücklich, obwohl er eigentlich von Natur aus das Recht und auch die Möglichkeit hätte all seine Bedürfnisse zu befriedigen, vorausgesetzt er würde in einer Gesellschaft ohne Geld leben.

Thomas Morus schreibt über den Wert des Geldes in Utopia im Ersten Buch 98:

„Sie [Die Bewohner von Utopia] bedienen sich nämlich unter sich keines Geldes, das sie vielmehr für solche Fälle aufheben, wo es ihnen von Nutzen werden kann, wenn es auch möglich ist, dass solche niemals eintreten.

Mit dem Gold und Silber, woraus Geld hergestellt wird, hat es bei ihnen nämlich diese Bewandtnis, dass es kein Mensch höher schätzt, als ihm seinem natürlichen Werte nach zukommt […] während die Natur dem Gold und Silber keinen Gebrauch verliehen hat, dessen wir nicht leicht entarten könnten, und es nur die Torheit der Menschen ist, die der Seltenheit [von Gold und Silber] einen so hohen Wert beigelegt hat. Und als eine höchst liebevolle Mutter hat die Natur die nützlichsten Dinge uns ohne alle Schwierigkeiten zugänglich gemacht, wie Luft, Wasser und die Erde selbst, die nichtigen, eitlen, unnützen Dinge aber weit entrückt.“

Zur Zeit von Thomas Morus im 16. Jahrhundert lag Geld noch in der materiellen Form von Gold und Silber vor, so dass Thomas Morus seine Ablehnung des Geldes besonders im Umgang der Utopier mit Gold und Silber anschaulich zeigen konnte. In Utopia wurde der hohe Wert von Gold und Silber u.a. dadurch gebrochen, indem daraus niedere Produkte hergestellt wurden. Die Utopier verwendeten nämlich Gold und Silber zur Anfertigung von Nachttöpfen und zur Kennzeichnung von Sklaven bzw. ehrloser Menschen [in Utopia gab es keine direkte Sklaverei; Sklaven waren weder Kriegsgefangene noch von anderen Völkern gekaufte Sklaven, sondern vielmehr Mitbürger, die wegen eines Verbrechens und Verstoß gegen die Gesetze zu einem Sklaven wurden]. Er schreibt im Ersten Buch, 100:

„Die Utopier sehen ferner sehr wohl ein, dass, wenn sie aus Gold und Silber kostbare Schalen oder andere Gegenstände der Schmiedekunst verfertigen wollten, und diese dann bei vorkommender Gelegenheit wieder einschmelzen müssten, um den Soldaten den Sold auszuzahlen, die Leute sich nur sehr ungern von Dingen trennen würden, an denen sie erst einmal Wohlgefallen zu empfinden angefangen hätten.

Um allen diesem zu begegnen, haben sie ein Mittel erdacht, das zwar mit ihren übrigen Einrichtungen sehr wohl übereinstimmt, aber mit den unsrigen ganz und gar unvereinbar wäre, da bei uns das Gold so hoch gehalten und so sorgsam bewahrt wird, eine Maßregel, die daher nur jenen glaublich erscheint, die sich aus der Erfahrung von ihrem wirklichen Bestehen überzeugt haben.

Während sie nämlich zum Essen und Trinken nur Gefäße aus Ton und Glas benutzen, die zwar sehr hübsch aussehen, aber trotzdem billig sind, fertigen sie aus Gold und Silber nicht bloß für die Gemeinschaftshallen, sondern auch für die Privathäuser allenthalben Nachtgeschirre [Nachttöpfe] und sonstige zu ganz gewöhnlichem Gebrauch bestimmte Gefäße an. Außerdem stellen sie aus denselben Metallen Ketten und starke Fußfesseln zur Bestrafung der Sklaven her, und schließlich hängen von den Ohren derer, die durch irgendein Verbrechen ihre Ehre verloren haben, goldene Ringe herab; man steckt ihnen goldene Ringe an die Finger, hängt ihnen eine goldene Halskette um und legt einen goldenen Reif um ihren Kopf.

So sorgen die Utopier mit allen Mitteln dafür, dass Gold und Silber bei ihnen in Verruf kommt, und so erklärt es sich auch, dass in Utopien bei einer sich etwa nötig machenden Ablieferung alles Goldes und Silbers, dessen gewaltsame Wegnahme den anderen Völkern fast ebensolche Schmerzen bereitet, als wenn man ihnen die Eingeweide auseinanderrisse, niemand glauben würde, auch nur einen Heller einzubüßen.“

Auch kostbare Perlen haben in Utopia keinen Wert. Sie sind nichts anderes als Schmuck der Kinder, die mit ihrem Ego damit angeben, bis sie älter werden und erkennen, dass sie wertlos sind und sie wegwerfen:

„Außerdem sammeln die Utopier an den Küsten Perlen, in gewissen Felsen sogar Diamanten und Karfunkel. Doch suchen sie nicht danach, sondern nur, was sie zufällig finden, schleifen sie. Damit putzen sie ihre kleinen Kinder. In ihren ersten Lebensjahren prahlen diese gern mit solchem Schmuck und sind stolz darauf; sobald sie aber ein wenig älter werden und merken, dass sich nur Kinder mit derartigem Tand abgeben, legen sie diesen Schmuck ab, und zwar ohne besondere Ermahnung von Seiten ihrer Eltern, sondern einfach, weil sie sich seiner schämen, genau so wie bei uns die Kinder, wenn sie erst größer werden, von ihren Nüssen, Knöpfen und Puppen nichts mehr wissen wollen.“

Die Grundlage für diese Verachtung des Geldes in Utopia ist eine Wirtschaft, die nicht auf Mangel beruht, sondern auf Fülle und Überfluss. Obwohl die Menschen durchschnittlich nur 6 Stunden pro Tag arbeiten, reicht das aus, weil alle – selbst Besucher – mitarbeiten und auch die Tätigkeiten wegfallen, die sich nur ums Geld drehen. Thomas Morus schreibt im Ersten Buch, 82:

„Wenn die Utopier nämlich nur sechs Stunden arbeiten, könnte man vielleicht meinen, es müsse das einen Mangel an den notwendigen Gütern zur Folge haben. Aber gerade das Gegenteil ist der Fall. Diese Arbeitszeit genügt nicht nur, sondern wird nicht einmal ganz gebraucht zur Produktion eines Vorrats an allem, was zu den Bedürfnissen oder Annehmlichkeiten des Lebens gehört.“

Thomas Morus erkennt die Problematik in der Konsum-Gesellschaft L’Egoland, wo zwar alle Menschen arbeiten, aber die meisten sehr viele unnütze Arbeiten ausführen, die allein der Aufrechterhaltung und Versorgung der Geldstruktur und nicht der Versorgung der Menschen dienen. Die Arbeiten von Landwirten haben in L’Egoland z.B. wenig Wert, so dass diese in Mangel leben müssen, obwohl sie zur Versorgung durch Nahrung beitragen und ihre Produkte somit den höchsten Wert haben sollten. Ein Banker oder Finanzberater verdient hingegen wesentlich mehr, obwohl er nichts Materielles und Essbares produziert, sondern allein mit seiner Arbeit die vorherrschende Geld-Struktur am Laufen hält. Thomas Morus schreibt:

„Und nun überlege dir, wie wenige von diesen [Menschen in der Konsum-Gesellschaft] selbst mit wirklich notwendigen Arbeiten beschäftigt sind! Da nämlich bei uns das Geld der Maßstab für alles ist, müssen wir viele völlig unnütze und überflüssige Gewerbe betreiben, die bloß der Verschwendung und der Genusssucht dienen. Würde man nämlich diese ganze Masse, die jetzt im Arbeitsprozess steht, nur auf die so wenigen Gewerbe verteilen, wie ein angemessener natürlicher Bedarf erfordert, so würde ein großer Überfluss an Waren entstehen, und die Preise würden notwendigerweise zu tief sinken, als dass die Handwerker ihren Lebensunterhalt davon bestreiten könnten. Aber wenn alle die, die jetzt ihre Kräfte in nutzloser Tätigkeit verzetteln, und wenn noch dazu der ganze Schwarm derer, die jetzt in Nichtstun und Trägheit erschlaffen und von denen jeder einzelne so viel von den Produkten verbraucht, die die Arbeitskraft anderer liefert, wie zwei der Arbeiter, wenn man also alle diese zu Arbeiten, und zwar zu nützlichen, verwendete, so würde, wie leicht einzusehen ist, ungemein wenig Zeit mehr als reichlich genügen, um alles zu beschaffen, was zum Leben notwendig oder nützlich ist; du kannst auch noch hinzusetzen, zum Vergnügen, soweit es echt und natürlich ist.

Und das bestätigen in Utopien die Tatsachen selber. Denn dort sind in einer ganzen Stadt einschließlich ihrer nächsten Umgebung aus der Gesamtzahl der nach Alter und Kräften zur Arbeit tauglichen Männer und Frauen kaum fünfhundert von ihr befreit. Unter ihnen sind die Syphogranten zwar nach dem Gesetz zur Arbeit nicht verpflichtet, sie machen aber von dieser Bestimmung keinen Gebrauch, um die anderen durch ihr Beispiel um so leichter zur Arbeit anzuspornen. Dieselbe Vergünstigung genießen diejenigen, denen das Volk auf Vorschlag der Priester und auf Grund geheimer Abstimmung der Syphogranten dauernde Arbeitsbefreiung zur Durchführung ihrer Studien bewilligt. Erfüllt einer von ihnen die auf ihn gesetzte Hoffnung nicht, so stößt man ihn wieder unter die Handarbeiter zurück. Nicht selten tritt aber auch das Gegenteil ein, dass nämlich ein Handwerker jene freien Stunden so eifrig auf das Studium verwendet und durch seinen Fleiß so große Fortschritte macht, dass man ihn von der Handarbeit befreit und in die Klasse der Gebildeten aufrücken lässt. Aus deren Stande nimmt man die Gesandten, Priester, Traniboren und schließlich den Bürgermeister selber, den die Utopier in ihrer alten Sprache Barzanes und in ihrer jüngeren Ademus nennen. Da nun fast die ganze übrige Masse des Volkes weder untätig noch mit unnützen Gewerben beschäftigt ist, kann man leicht ermessen, in wie wenigen Stunden viel nützliche Arbeit geleistet wird.“

In Utopia herrscht eine göttliche Ordnung und jeder arbeitet gerne mit. Dass er oder sie indirekt dazu gezwungen wird – denn ohne Arbeit gibt es kein Essen -, mag zwar als eine drastische Maßnahme erscheinen, ist aber eine logische Konsequenz, damit die Gemeinschaft funktionieren kann:

„Ihr seht schon, in Utopien gibt es nirgends eine Möglichkeit zum Müßiggang oder einen Vorwand zur Trägheit. Keine Weinschenken, keine Bierhäuser, nirgends ein Bordell, keine Gelegenheit zur Verführung, keine Schlupfwinkel, keine Stätten der Liederlichkeit; jeder ist vielmehr den Blicken der Allgemeinheit ausgesetzt, die ihn entweder zur gewohnten Arbeit zwingt oder ihm nur ein ehrbares Vergnügen gestattet. Diese Lebensführung des Volkes hat notwendig einen Überfluss an jeglichem Lebensbedarf zur Folge, und da alle gleichmäßig daran teilhaben, ist es ganz natürlich, dass es Arme oder gar Bettler überhaupt nicht geben kann.

Im Senat von Mentiranum, wo sich, wie erwähnt, alljährlich drei Abgeordnete aus jeder Stadt einfinden, stellt man zunächst fest, wovon es in den einzelnen Bezirken einen Überschuss gibt und worin irgendwo der Ertrag zu gering gewesen ist. Dann gleicht man alsbald den Mangel der einen Bezirke durch den Überfluss der anderen aus, und zwar geschieht das unentgeltlich, ohne dass die Geber von den Empfängern eine Entschädigung erhalten. Dafür aber, dass eine Stadt irgendeiner anderen aus ihren Beständen ohne Gegenforderung liefert, erhält sie auch wieder, was sie braucht, von einer Stadt, der sie nichts gegeben hat. So bildet die ganze Insel gleichsam eine einzige Familie.“

Da es von allem genügend gibt, erhält auch jeder Bewohner von Utopia alles, was er zum Leben braucht. Thomas Morus schreibt in Zeile 89-90:

„Jede Stadt zerfällt in vier gleiche Teile. In der Mitte eines jeden befindet sich ein Markt für alle Arten von Waren. Dorthin schafft man die Arbeitserzeugnisse einer jeden Familie in bestimmte Häuser, und die einzelnen Warengattungen sind gesondert auf Speicher verteilt. Jeder Familienvater verlangt dort, was er selbst und die Seinen brauchen, und nimmt alles, was er haben will, mit, und zwar ohne Bezahlung und überhaupt ohne jede Gegenleistung. Warum sollte man ihm nämlich auch etwas verweigern? Alles ist ja im Überfluss vorhanden, und man braucht nicht zu befürchten, dass jemand die Absicht hat, mehr zu verlangen, als er braucht. Denn warum sollte man annehmen, es werde jemand über seinen Bedarf hinaus fordern, wenn er sicher ist, dass es ihm niemals an etwas fehlen wird? Werden doch bei jedem Lebewesen Habsucht und Raubgier durch die Furcht vor Mangel hervorgerufen und beim Menschen allein außerdem noch durch Stolz, da er es sich zum Ruhm anrechnet, durch ein Prahlen mit überflüssigen Dingen die anderen zu übertreffen; für diese Art Fehler ist in den Einrichtungen der Utopier überhaupt kein Platz.“

Kritische Leser mögen erwidern, dass in diesem System eine Gefahr für Missbrauch liegt, so dass es am Ende scheitern muss, wie es im Kommunismus geschehen ist. Doch Thomas Morus versichert: Kein Bewohner kommt darauf zu viel zu verlangen, da er eine reine Seele hat, die frei von der Gier des Egos ist. Zudem stellt die dauerhafte Versorgung mit allem Notwendigen sicher, dass niemand im Mangel ist und folglich auch keiner Angst vor Armut hat, was die Grundlage von Horten und Habgier ist.

Die selbe Thematik spricht Eberhardt del Antonio im Jahre 1959 in seinem utopischen Roman „Titanus“ an:

„Wenn ich mir nun zwanzig Paar Schuhe hole, niemand kontrolliert das… Ich meine, das fehlt doch den anderen. Es ist doch ungerecht, wenn ich mir mehr Schuhe hole – als Sie! Sie sind doch höher qualifiziert, Ihnen steht mehr zu…“

Sandrino lachte: „Weshalb denn? Jedem steht das zu, was er braucht. Und weil genug vorhanden ist, wird keiner mehr nehmen, als er braucht – oder glauben Sie wirklich, ich würde mich unnötig belasten? Je weniger ich habe, desto einfacher die Pflege…“

Auch Plutarch geht auf die Problematik der Habgier der Bewohner und des Geldes in seiner Biographie von Sparta an: „Er [König Lykurg] ging nun auch daran [im Zuge seiner Reformen im Staat], auch den Hausrat [aller Bewohner] aufzuteilen, um jegliche Ungleichheit [der Bewohner] vollends auszurotten. Als er aber sah, dass die Leute es übel aufnahmen, wenn man ihnen die Sachen geradezu wegnahm, beschritt er einen anderen Weg, um die Habsucht auch auf diesem Gebiet zu bekämpfen. Zuerst setzte er alles Gold- und Silbergeld außer Kurs und ordnete den Gebrauch des eisernen Geldes an. Diesem gab er bei großem Gewicht und Volumen einen so geringen Wert, dass ein Tauschwert von zehn Minen einen großen Aufbewahrungsraum im Hause und zur Beförderung einen zweispännigen Wagen erforderte. Nachdem dies durchgeführt war, verschwanden viele Arten von Verbrechen aus Lakedaimon. Denn wer wollte wohl stehlen, sich bestechen lassen, betrügen oder einen Raub verüben um einer Sache willen, die er nicht verbergen konnte, deren Besitz nicht glücklich machte, die auch zu zerkleinern ohne Nutzen war. Denn Lykurg ließ, wie es heißt, das glühende Eisen in Essig ablöschen und benahm ihm so die Verwendbarkeit für andere Zwecke, da es spröde wurde und sich nicht mehr bearbeiten ließ.“ (Plut. Lykurg 9)

Die Idee des eisernen Geldes, das so schwer war, dass es niemand heben, stehlen oder mit sich herumtragen wollte, war eine gute Idee! Man stelle sich nur vor, 100 Euro würden 100kg wiegen. Wer würde sich mit diesem Geld belasten wollen? Man würde sich jeden Kauf genau überlegen und Diebe hätten keine Chance. Mehr Geld als nötig zu Hause zu horten, wäre auch keine gute Idee, da man ansonsten ein Zimmer allein zur Aufbewahrung des Geldes freihalten müsste.

Utopia ist ein göttlicher Staat, ähnlich dem einstigen Atlantis, wo alles perfekt und vollkommen ist. Die Menschen leben im Wir-Bewusstsein der göttlichen Einheit wie eine große Familie miteinander in Frieden, Harmonie und Gerechtigkeit zusammen. Sie sind großzügig, weise, fleißig, großzügig, freundlich und gehorsam gegenüber den Gesetzen. Es gibt trotz fehlendem privaten Besitz keine Armut und keine unerfüllten Bedürfnisse. Die  Menschen sind glücklich. Es gibt keine Klassenunterschiede, wo die Menschen aufgrund ihres Geldes und Besitzes unterschiedlich wertgeschätzt werden. Der Staat von Utopia braucht kein Geld, um zu funktionieren, vielmehr funktioniert er gerade deswegen so gut weil es KEIN Geld gibt! Dadurch herrscht auch kein Ego-Bewusstsein in den Menschen vor. Sie sind frei von Habgier, Profitsucht und Selbst-Sucht dar und gehen selbstlos miteinander um.

Um all das zu erreichen, organisiert der utopische Staat jedes Details des Lebens seiner Bürger. Er modelliert bewusst ihr Ego und steuert sie auf dem Weg der göttlichen Tugenden, in dem er sie einer ständigen spirituellen Erziehung unterzieht, die nicht nur in Schulen, sondern auch in Ritualen und öffentlichen Veranstaltungen vermittelt wird. Dies mag für den Leser bevormundend erscheinen, dient aber einem guten Zweck. Denn der Mensch ist durch sein Ego fehlerhaft und unvollkommen. Sein Ego muss deshalb permanent im Zaum gehalten werden, damit sich sein göttliches Seele-Geist-Wesen ausdrücken und in den göttlichen Tugenden gestärkt werden kann.

Die Utopier lernen von Kindheit an jeden Tag ein moralisch einwandfreies tugendhaftes Verhalten, das für sie selbstverständlich ist. Sie sind sich bewusst, dass privater Reichtum und Luxus keine Vorteile sind, sondern eine Verblendung und Torheit des Egos, die an sich lächerlich ist. Die Hauptaufgabe in Utopia liegt in einem glücklichen Leben und der Entwicklung und Förderung der geistigen Eigenschaften jedes Menschen. Dafür ist Geld  hinderlich, denn es macht nur habgierig und nährt im Menschen die Angst vor zukünftigem Mangel. Zudem stärkt Geld im Menschen den Hochmut, wodurch er sich mit seinem Besitz und Geld vor anderen Menschen hervortun würde. Diese Schwäche des Egos hat in Utopia keinen Platz.

Stelle Dir vor: Um wieviel glücklicher, zufriedener und freier würden die Menschen in unserer heutigen Konsum-Gesellschaft leben, wenn es kein Geld geben würde? Jeder könnte seiner göttlichen Berufung nachgehen und müsste nicht eine Arbeit tun, die nur der Aufrechterhaltung der Geldstruktur von L’Egoland dient, nicht aber wahrer Sinnerfüllung.

Die Beseitigung des Geldes und der damit verbundenen gesellschaftlichen Übel, der Gier und der Armut, ist aber nicht einfach. Denn hinter dem Geld verbirgt sich ein noch größerer Dämon: der Hochmut und die Arroganz des Menschen, die sich tief in seine Seele hineingefressen haben. Wer also die Geldstruktur abschaffen möchte, muss auch den Hochmut in sich selbst und allen Menschen transformieren. Dies ist in Utopia geschehen, wo die Menschen ihre Todsünden in Tugenden gewandelt haben, wodurch sie  keine Gier und keinen Hochmut mehr haben. Folglich hat dort Geld auch keine Grundlage mehr im Bewusstsein der Menschen.

Erkenne also: Nicht das Geld allein ist das Übel, sondern die Gier und der Hochmut in Dir selbst nach diesem! Wenn Du diese überwindest, dann hat das Geld auch keine Macht mehr über Dich und Du kannst in einem utopischen Bewusstseins-Zustand leben, der sich mit dem Beginn des neuen göttlichen Zeitalters auch immer mehr in der Gesellschaft manifestieren wird. Es kann nicht zuerst das Geld abgeschafft werden und dann die Gier und der Hochmut der Menschen. Nein, zuerst müssen die Herzen der Menschen von Gier und Hochmut geläutert werden, wodurch das Geld seine Macht und Kraft verliert und automatisch wertlos wird. Dann erst erfährt der Mensch wirklichen Reichtum, der weit über irdischen Besitz hinausgeht, sondern die ganze Seele und den ganzen Geist erfüllt. Thomas Morus schreibt am Ende seines Buches dazu (Zweites Buch 174-176):

„Ich habe euch so wahrheitsgemäß wie möglich die Form dieses Staates [Utopia] beschrieben, den ich bestimmt nicht nur für den besten, sondern auch für den einzigen halte, der mit vollem Recht die Bezeichnung »Gemeinwesen« für sich beanspruchen darf. Wenn man nämlich anderswo von Gemeinwohl spricht, hat man überall nur sein persönliches Wohl im Auge; hier, in Utopien, dagegen, wo es kein Privateigentum gibt, kümmert man sich ernstlich nur um das Interesse der Allgemeinheit, und beide Male geschieht es mit Fug und Recht.

Denn wie wenige in anderen Ländern wissen nicht, dass sie trotz noch so großer Blüte ihres Staates Hungers sterben würden, wenn sie nicht auf einen Sondernutzen bedacht wären! Und deshalb zwingt sie die Not, eher an sich als an ihr Volk, das heißt an andere, zu denken. Dagegen hier, in Utopien, wo alles allen gehört, ist jeder ohne Zweifel fest davon überzeugt, dass niemand etwas für seinen Privatbedarf vermissen wird, wofern nur dafür gesorgt wird, dass die staatlichen Speicher gefüllt sind. Denn hier werden die Güter reichlich verteilt, und es gibt keine Armen und keine Bettler, und obgleich niemand etwas besitzt, sind doch alle reich [innerlich und äußerlich].

Könnte es nämlich einen größeren Reichtum geben, als völlig frei von jeder Sorge, heiteren Sinnes und ruhigen Herzens zu leben, nicht um seinen eigenen Lebensunterhalt ängstlich besorgt, nicht gequält von der Geldforderung der jammernden Gattin, ohne Furcht, der Sohn könne in Not geraten, ohne Angst und Bange um die Mitgift der Tochter, sondern unbesorgt um den eigenen Lebensunterhalt und um den der Seinen, der Gattin, der Söhne, der Enkel, Urenkel und Ururenkel und der ganzen Reihe von Nachkommen, so lang, wie sie ein Ehrenmann erwartet?“

So räume dem Geld keine Macht mehr über Dich ein, die Deinen Charakter und Deine Ethik bestimmt! Befreie Dich von Deiner Abhängigkeit an das Geld und lebe ein Leben in wahrer Fülle, Zufriedenheit und Freude!

Neutralität

oder die 7 heiligen Nullpunkte der Dreiheit

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Neutralität von weißem und schwarzem Ego sowie die sich daraus ergebenden 7 heiligen Nullpunkte der Dreiheit berichten.

 

Die 7 heiligen Nullpunkte der Dreiheit: Überblick

Die sieben heiligen Nullpunkte der Dreiheit bestehen aus dem „weißen Ego“ (in Verbindung mit dem weißen Flügel und Meisterschaftsfächern des Lichts sowie den Tugenden und Wurzeln des Göttlichen) und dem „schwarzen Ego“ (in Verbindung mit dem schwarzen Flügel und den Meisterschaftsfächern der Dunkelheit sowie den Untugenden und Wurzeln des Übels) , die gemeinsam das Körperwesen und den Körper des Menschen steuern. Sie werden auch als die „Zweiheit“ des Menschen bezeichnet. Die meisten Menschen werden von der Zweiheit des weißen und schwarzen Egos beherrscht und sind ihren polaren Emotionen und Energien ausgesetzt. Sie sind nicht neutral und können somit auch nicht in die heiligen Nullpunkte der Dreiheit eintreten.

Weißes Ego:
Bestehend aus den 4 geistigen Tugenden, die auf der emotionalen und mentalen Ebene wirken:

  1. Demut
  2. Großzügigkeit/Großherzigkeit
  3. Friedfertigkeit
  4. Barmherzigkeit

und den 3 materiellen Tugenden, die auf der körperlichen und triebhaften Ebene wirken:

  1. Askese/Gehorsamkeit
  2. Fasten/Bescheidenheit
  3. Keuschheit/Enthaltsamkeit

Schwarzes Ego:
Bestehend aus den 4 geistigen Untugenden (Todsünden), die auf der emotionalen und mentalen Ebene wirken:

  1. Hochmut
  2. Neid
  3. Zorn
  4. Habgier

und den 3 materiellen Untugenden, die auf der körperlichen und triebhaften Ebene wirken:

  1. Schlafen/Trägheit
  2. Essen/Völlerei
  3. Sexualität/Wollust

 

Das weiße Ego besteht aus den 7 Tugenden, von denen vier feinstofflich bzw. emotional-geistig wirken und drei materiell bzw. den Körper betreffend und triebhaft. Das schwarze Ego besteht aus den 7 Todsünden, von denen ebenfalls vier feinstofflich bzw. emotional-geistig wirken und drei materiell bzw. den Körper betreffend und die Triebe. Weißes und Schwarzes Ego steuern beide über ihre weißen und schwarzen Emotionen und Triebe das Körperwesen und die Psyche des Menschen, welche ihrerseits wiederum den Körper steuern.

Bei den meisten Menschen der 3D-Welt ergibt sich folgende Problematik: Das Seele-Geist-Wesen/Himmels-Selbst und das Erden-Selbst, die eigentlich den Körper des Menschen steuern sollten, haben aufgrund der allzu großen Dominanz des Körperwesens, welches durch das weiße und schwarze Ego überdimensional „aufgebläht“ wird, keinen Zugang zu diesem. Sie stehen außerhalb von ihm und ihr Einfluss auf den Körper bzw. den Menschen ist minimal. Stattdessen wird der Körper von dem Körperwesen, das die Summe aus weißem und schwarzem Ego ist, beherrscht, d.h. die meisten Menschen leben entweder ihr weißes oder schwarzes Ego und nicht ihr Seele-Geist-Wesen oder Erden-Selbst.

 

Die Zweiheit von Weißem und Schwarzem Ego

Zwischen weißem Ego und schwarzem Ego besteht eine Wechselbeziehung. So steuert das weiße Ego über die 4 weißen, geistigen Emotionen/Tugenden die Untugenden-Triebe des schwarzen Egos. Sind in einem Wesen also die weißen, geistigen Tugenden der Demut, der Barmherzigkeit, der Friedfertigkeit und Großzügigkeit sehr präsent, ist die Gefahr groß, dass dadurch im Menschen gleichzeitig auch die materiellen Untugenden der Völlerei, der Trägheit und der Wollust des schwarzen Egos zum Vorschein kommen. Das weiße Ego schwächt nämlich durch seine „Weichheit“ und „Weißheit“ den Körper und die Selbstdisziplin. Stattdessen wird der Mensch nachlässig und gibt seinen niederen Trieben leicht nach, weil man sie zu sehr „liebt“ und sich selbst nicht beherrschen kann.  Andersherum manipuliert das schwarze Ego durch die 3 niederen Triebe das weiße Ego, so dass der Mensch nachlässig auf seinem spirituellen Pfad wird und seinen körperlichen Begierden gegenüber zu milde und nachsichtig reagiert.

Ebenso ist es mit den 4 schwarzen Emotionen/Untugenden, welche die drei weißen materiellen Tugenden des weißen Egos beeinflussen können. Sind in einem Wesen die Untugenden des Hochmuts, des Zorns, des Neides und der Habgier sehr präsent, ist die Gefahr groß, dass dadurch im Körper die Tugenden des Fastens, der Askese und der Keuschheit mit solcher Verbissenheit praktiziert werden, dass der physische Körper übermäßig gehasst und gequält wird, anstatt ihn im spirituellen Sinne anzunehmen und zu veredeln. Es kommt z.B. zu Selbstbestrafung, Bußübungen, genitaler Selbstverstümmelung, um keusch zu bleiben, Essens- oder Schlafentzug als Strafe. Das schwarze Ego begegnet seinem Körper mit einem solchen Hass, dass dieser nicht im göttlichen Sinne fließen, sich entwickeln und als Ausdruck Gottes geliebt werden kann. Es kommt dann zu einer Blockade der spirituellen Kraft im physischen Körper.

Ebenso kann im umgekehrten Fall ein exzessives Fasten, Askese oder Keuschheit zur Verstärkung der vier emotionalen Untugenden des schwarzen Egos im Wesen führen, d.h. das Wesen wird zornig, aggressiv, gereizt und disharmonisch, obwohl es durch Fasten doch geistig erhaben, freundlich und rein sollte. Wenn jedoch Fasten unter der Schirmherrschaft des schwarzen Egos durchgeführt wird, kann es keine positive Grundstimmung schaffen.

Die 4 weißen Emotionen/Tugenden des weißen Egos können aber auch die 3 weißen körperlichen Triebe des Menschen verstärken und beeinflussen. So kann eine exzessive Auslebung der weißen Tugenden des weißen Egos zu einem gesundheitsschädlichen Dauer-Fasten bzw. Hungern, Askese bzw. Schlafentzug (nächtelang wach sein, um zu „beten“), unterdrückter und abgelehnter Sexualität führen. Das weiße Ego lehnt dann alles, was schwarz und „unrein“ ist, ab und lebt in seiner heilen, weißen „Scheinwelt-Blase“. Das Wesen erscheint zwar göttlich und im spirituellen Sinne „rein“, ist aber in Wirklichkeit verblendet von der weißen, polaren Seite seines Egos und sein Seele-Geist-Wesen und Erden-Selbst haben kaum Zugang zum Körper. Es agiert somit sein spirituelles polares Scheinwesen, nämlich das weiße Ego.

Umgekehrt können auch die 4 schwarzen Emotionen/Untugenden des schwarzen Egos die 3 schwarzen körperlichen Triebe des Menschen verstärken und beeinflussen. So kann eine exzessive Auslebung der schwarzen Untugenden des schwarzen Egos zu einem überdimensionalen Lust-Essen bzw. Völlerei, Binge-Eating, Fresssucht, dauerhaftem Schlafen bzw. Faulheit und Trägheit, exzessiver Sexualität, Sex-Sucht bzw. Wollust führen. Das schwarze Ego hasst dann alles, was weiß und rein ist, und lehnt dieses mit aller Härte ab. Der Mensch zeigt keine Selbstbeherrschung und gibt sich ganz den Todsünden hin. Ein solches Wesen erscheint oft anti-göttlich und unrein, muss aber nicht immer anti-göttlich sein. Zumeist handelt es sich nur um verdunkelte göttliche Wesen der Ego-Wesen, von denen es in der heutigen 3D-Welt sehr viele gibt.

Die Emotionen und Triebe des weißen und schwarzen Egos beeinflussen sich somit gegenseitig und führen zu einem entweder mehr weiß-lastigen, mehr schwarz-lastigen oder einem gemischten weiß-schwarzen Ego. Deine Aufgabe als spirituelles Wesen ist es, Dich aus dieser polaren Zweiheit von weißem und schwarzem Ego zu befreien und in die Neutralität des Dreiheitswesens einzutreten.

 

Die 7 heiligen Nullpunkte der Dreiheit

Weißes und schwarzes Ego werden erlöst, indem beiden die polare weiße Energie der Tugenden und die polare schwarze Energie der Todsünden entzogen wird, so dass sie das Körperwesen, die Psyche und den Körper damit nicht mehr erfüllen können. Stattdessen wird nun das vereinte Wesen von Seele-Geist-Wesen und Eden-Selbst im Körper des Menschen gestärkt. Zusammen mit dem neutralisierten Körper, der an sich schon von Natur aus polarfrei ist und nur durch das Körperwesen und Ego polar wurde, wird der Mensch dann zum göttlich, neutralen Dreiheitswesen, in dem kein weißes oder schwarzes Ego mehr existiert und daher keine Macht mehr über den Körper haben. Der Mensch kommt nun in den idealen göttlichen Körper-SGW- und Erden-Selbst-Zustand, wie er gemäß seiner göttlichen Natur auch sein sollte.

Vereintes SGW + Erden-Selbst

= neutrales Dreiheitswesen:

Bestehend aus den 4 geistigen Nullpunkten,
die auf der emotionalen und mentalen Ebene wirken:

1.Neutrale Liebe: 0 Liebe
2.Neutraler Frieden: 0 Frieden
3.Neutrale Demut: 0 Demut
4.Neutrale Fülle: 0 Fülle

und den 3 materiellen Nullpunkten,
die auf der körperlichen Ebene wirken:

  1. Neutrales Essen: 0 Essen
  2. Neutrales Schlafen: 0 Schlafen
  3. Neutrale Keuschheit: 0 Keuschheit

 

Das neutrale Dreiheitswesen, das auch als DREIHEIT bezeichnet wird, besteht aus den 7 heiligen Nullpunkten der Neutralität. Sie beinhalten die Struktur der Meisterschaftsfächer der Neutralität in sich, aber auch der 0-Tugenden-0-Todsünden, welche als die heiligsten, neutralen Nullpunkte jedes Wesens bezeichnet werden. Diese gilt es fortan gezielt zu stärken und im Körper zum Ausdruck zu bringen und zu stärken, so dass man zu absoluter Neutralität und Polaritätsfreiheit gelangen kann.

Der Körper wird dadurch neutralisiert und veredelt, so dass er zum absoluten, transparenten Fahrzeug des Seele-Geist-Wesens und Erden-Selbst werden kann, ohne Verfärbungen durch das polare weiße oder schwarze Ego, welches das Wesen an die Maya, das Ego-Bewusstsein der 3. Dimension und die Polarität bindet. Dadurch wird der Körper zu einem heiligen Gefäß der göttlichen Kräfte und der Seelen-Eigenschaften auf der Erde.

 

Die 7 heiligen Nullpunkte der Dreiheit: Erläuterungen

Die 4 geistigen Nullpunkte der Dreiheit wirken auf geistiger und emotionalfreier-neutraler Ebene und lauten:

  • Neutrale Liebe: Diese Liebe ist von weißer und schwarzer Liebe befreit und wird auch als 0-Liebe-0-Nicht-Liebe bezeichnet. Andere Begriffe dafür sind Annahme, Wertfreiheit, Emotionalitätsfreiheit, neutrales Mitgefühl.
  • Neutraler Frieden: Dieser Frieden ist von weißem und schwarzem Frieden befreit und wird auch als 0-Frieden-0-Unfrieden bezeichnet. Andere Begriffe dafür sind Seinlassen, Toleranz, Achtung, Gewaltlosigkeit.
  • Neutrale Demut: Diese Demut ist von weißer und schwarzer Demut bzw. Hochmut befreit und wird auch als 0-Demut-0-Hochmut bezeichnet. Andere Begriffe dafür sind Gleichmut, Vertrauen, Ausgeglichenheit, SGW-Bewusstheit und SGW-Wertempfinden.
  • Neutrale Fülle: Diese Fülle ist von weißer und schwarzer Fülle bzw. Mangel befreit und wird auch als 0—Fülle-0-Mangel bezeichnet. Andere Begriffe dafür sind Unendlichkeit, Freiheit, Wissen, Weisheit.

Die 4 materiellen Nullpunkte der Dreiheit wirken auf materieller und körperlich-neutraler Ebene und lauten:

  • Neutrales Essen: Dieses Essen ist von weißem und schwarzem Hungern bzw. Völlerei befreit und wird auch als 0-Essen-0-Hungern bezeichnet. Andere Begriffe dafür sind lustfreies, triebloses, natürliches, bewusstes, dankbares Essen im Naturzyklus, wenn der Körper Hunger hat. Fasten nur gemäß der Naturzyklen für kurze Zeit.
  • Neutrales Schlafen: Dieses Schlafen ist von weißem und schwarzem Nicht-Schlafen bzw. Trägheit befreit und wird auch als 0-Wachsein-0-Schlafen bezeichnet. Andere Begriffe dafür sind lustfreies, triebloses, natürliches, bewusstes Schlafen und Wachen im Naturzyklus, d.h. tagsüber wach sein, nachts schlafen.
  • Neutrale Keuschheit: Diese Keuschheit ist von weißer und schwarzer Keuschheit bzw. Wollust befreit und wird auch als 0-Keuschheit-0-Sexualität bezeichnet. Andere Begriffe dafür sind lustfreie, trieblose, natürliche, bewusste Keuschheit oder Sexualität (primär zur Fortpflanzung) im Naturzyklus.

Voraussetzung für den Eintritt in die 7 heiligen Nullpunkte der Dreiheit ist die Auflösung der Triebe und der Lust des weißen und schwarzen Egos im Menschen. Das Ego muss sowohl in seinen polaren Emotionen, Sinnen als auch körperlichen Trieben erlöst werden. Die Tugenden und Untugenden müssen in einen neutralen Ausgleich gebracht werden und sich dadurch in einen neutralen Zustand erlösen.

Die 4 neutralen Nullpunkte des Geistes (=Himmels-Nullpunkte) wirken dabei auf die Neutralität der Emotionen und der Seele und des Geistes im Rhythmus des Kosmos und der kosmischen Gesetze, die 3 neutralen Nullpunkte der Materie (=Erd-Nullpunkte) wirken dabei auf die Neutralität des Körpers im Rhythmus der Natur und des Planeten Erde. Erstere beziehen sich somit mehr auf das SGW, letztere mehr auf das Erden-Selbst, wobei sich beide zu einem Dreiheits-Wesen vereinen und somit ineinander übergehen. Das Leben und Schwingen nach den kosmischen, natürlichen Gesetzen des Himmels und der Erde ist dabei besonders wichtig.

 

Die 7 heiligen Nullpunkte der Dreiheit: Transformation

Die Transformation hin zu den 7 heiligen Nullpunkten der Dreiheit geschieht über drei Stufen, in denen die jeweiligen Tugenden und Untugenden des weißen und schwarzen Egos nach und nach erlöst und aufgehoben werden, so dass die göttliche Neutralität einkehren kann:

  • Annehmen: Akzeptanz, Anerkennung und Annahme der jeweiligen Emotion oder des Triebes mit der neutralen Weisheit des göttlichen Geistes.
  • Loslassen: Nicht mehr festhalten, sondern die Freiheit schenken, gehen lassen und loslassen der jeweiligen Emotion oder des Triebes mit der neutralen Weisheit des göttlichen Geistes.
  • Zulassen: Tolerieren, respektieren, in Gleichmut, Gelassenheit und Seelenruhe der jeweiligen Emotion oder des Triebes gegenüber sein und seine neutrale Essenz mit der neutralen Weisheit des eigenen Geistes zulassen, ohne davon gefärbt zu werden.

Annehmen, Loslassen und Zulassen sind der Weg zur menschlichen Selbstbefreiung und spirituellen Selbstwerdung. Sie sind eng mit den drei Gelübden des Gehorsams, der Armut und der Enthaltsamkeit verbunden, welche auch als die heiligen Gelübde der spirituellen Eingeweihten bezeichnet werden.

Annehmen = Gehorsamkeit (in allen 7 heiligen Nullpunkten)Loslassen = Armut (in allen 7 heiligen Nullpunkten)Zulassen = Enthaltsamkeit bzw. Einheit mit Gott (in allen 7 heiligen Nullpunkten)

Beispiel geistige Nullpunkte: Die neutrale Liebe ist Annehmen der Liebe zu sich selbst und seinem Körper (Gehorsamkeit gegenüber dem göttlichen Selbst in sich), Loslassen einer übertriebenen Ego-Liebe oder Selbstablehnung/Selbsthass (Armut an Ego-Liebe/Hass), Zulassen der Liebe zu Gott, die über allem steht (Enthaltsamkeit von polarer Ego-Liebe/Hass führt zu Einheit mit der Liebe Gottes).

Beispiel materielle Nullpunkte: Das neutrale Essen ist Annehmen und Loslassen des polaren Essverhaltens, um es zu einem reinen, natürlichen Essen ohne Lust im Rhythmus der Erde zu wandeln und dann loszulassen, d.h. keine weitere Energie und Aufmerksamkeit mehr dorthin zu lenken, weil das Essen letztendlich nicht das wichtigste auf dem spirituellen Pfad ist. Es dient nur der Versorgung des Körpers und ist weder zu vergöttern noch zu verachten. Nahrung an sich ist neutral. Das neutrale Essen ist somit Gehorsam vor den Bedürfnissen des Körpers und der göttlichen Ordnung der Natur in sich, Loslassen bzw. Armut in Bezug auf die Gier nach bestimmten Speisen und Ess-Sucht (Völlerei) oder polare Selbstkasteiung durch Fasten oder Askese, um durch die Enthaltsamkeit ein Zulassen der Liebe zu Gott und seinem eigenen Körper als Fahrzeug des SGW zu erreichen.

Der Gehorsam bedeutet das Annehmen Deines Gesamtwesens mit Deinen Stärken und Schwächen, das Annehmen Deiner eigenen Existenz als Teil des göttlichen Kosmos und das Annehmen des Willens Gottes, wie er erkannt werden kann, z.B. im Hören auf die göttliche Stimme im Deinem Inneren, im Hören auf die Bedürfnisse Deines Körpers, auf Deine Träume, auf Deine Visionen, auf Deine Eingebungen und Impulse, im Hören auf die Menschen, die Dir geschickt werden, im Hören auf die göttlichen Mitarbeiter und spirituellen Lehrer, die das Hören auf Deine eigenen, falschen Ego-Gefühle durchkreuzen können, und im Hören auf Gott AMA und die spirituellen Meister. Oft hört man nämlich irrtümlich auf fremde Stimmen des weißen und schwarzen Egos in sich und um sich und lässt sich von ihnen beherrschen. Das Hören auf Gott und den göttlichen Geist in Dir befreit von der Herrschaft der Ego-Stimmen.

Der spirituelle Gehorsam zeichnet sich gerade dadurch aus, dass man jederzeit damit rechnet, dass Gott einen durch Menschen, Situationen und besonders durch spirituelle Lehrer ansprechen kann. Dabei darf man nie das Wort des Mitmenschen oder spirituellen Lehrers mit dem Wort Gottes verwechseln. Man muss nur genau hinhören, was Gott einem durch den Mitmenschen oder spirituellen Lehrer sagen möchte. Der Gehorsam dem spirituellen Lehrer gegenüber ist nur eine konkrete Form des Gehorsams des spirituellen Schülers für seinen spirituellen Pfad und eine Einübung in den Gehorsam Gott gegenüber.

Die Armut besteht im Loslassen, zum einen im Loslassen des materiellen Besitzes und zum anderen des ungezügelten Besitzstrebens (Gier). Es geht nicht darum, ob man arm genug lebt oder was man für die Armen tut, sondern ob man bereit ist, sein Leben mit ihnen zu teilen und der Verblendungskraft des Mammons zu entsagen. Das Loslassen von Besitz macht gemeinschaftsfähig für die spirituelle Gemeinschaft und Familie in Gott.

Armut meint aber nicht nur das Loslassen von materiellem Besitz, sondern auch von geistigem Besitz. Geistliche Armut bedeutet, dass Du nicht gierig nach immer neuen geistigen Methoden und Büchern suchst, sondern in Deiner spirituellen Entwicklung und Meditation immer einfacher und bescheidener wirst. Letztlich meint Armut ein Loslassen Deines irdischen Selbst und Deiner eigenen Ego-Wünsche und Ziele. Armut heißt ein Freiwerden von Dir selbst, ein Vergessen von Deinem niederen Selbst, um ganz auf Gott AMA ausgerichtet zu sein, um vor ihm niederzufallen und vor IHM zu meditieren und zu beten.

Im Wechsel von Annehmen und Loslassen formt der Mensch das Material, das ihm vorgegeben ist, aus dem er sein einmaliges und unverwechselbares Bild Gottes gestalten soll. Die Schöpfung bzw. Gestalt, die daraus geformt werden soll, entsteht nicht primär durch verkrampfte Anstrengung, sondern vielmehr durch das Zulassen. Sie muss in einem selbst zugelassen werden. Sie ist ein Geschenk, für das der spirituelle Schüler sich empfangsbereit machen muss. Um dieses Zulassen der von Gott dem Menschen eingegebenen göttlichen Schöpfung geht es in der Enthaltsamkeit, auch Keuschheit oder Ehelosigkeit genannt.

Die Keuschheit, d.h. das Nicht-Binden an einen Menschen, ein Objekt oder eine irdische Verhaltensweise, führt das spirituelle Wesen zur Vollendung. Sie hat als letztes Ziel das absolute Offensein für Gott, das Leben aus der Meditation mit IHM, die aus der ständigen Verbundenheit mit Gott AMA erfüllt wird. Alle menschliche, polare Liebe oder Verhaftung wird in göttliche, reine Liebe gewandelt, die ganz auf IHN gerichtet ist. Es gibt nichts Polares, Menschliches mehr. Das ist wahre göttliche Neutralität. Sie ist kein Zwang, sondern einfach ein Zulassen des Stroms der Liebe, des Lichts und des Friedens Gottes in sich.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Weisheit der Geduld sowie den Glauben und das Vertrauen an Gott AMA berichten.

Geduld oder geduldiges Ausharren ist eine göttliche Tugend, die sehr wichtig für ein Leben in Frieden und Harmonie sowie jegliche spirituelle Entwicklung ist. Sie besteht zur einen Hälfte aus einem wahrhaftigen, göttlichen Glauben, zur anderen Hälfte aus Dankbarkeit. Geduld, Glauben und Dankbarkeit sind eng miteinander verbunden. Wer keine Geduld hat, hat auch keinen Glauben. Und wer keinen Glauben hat, ist auch nicht Gott gegenüber dankbar. So heißt es in den alten Schriften der Weisen:

„O die ihr glaubt, sucht Hilfe in der Standhaftigkeit [Geduld] und im Gebet! Gott AMA ist mit den Standhaften [Geduldigen].“

Geduld ist auch eine Bedingung, um eines Tages das Herzzentrum Gottes betreten zu können. So heißt es weiter in den alten Schriften: „Gott AMA wird ihnen [den Seelen] an diesem Tag vergelten, dass sie standhaft warten. Sie werden so zu den Erfolgreichen auf dem göttlichen Weg des Aufstiegs zählen.“

Gott AMA hat Seinen Geschöpfen in Seinen Gesetzen befohlen geduldig zu sein. Es steht geschrieben: „…und diejenigen Wesen, die standhaft bleiben in Not, Leiden und in Kriegszeiten, das sind diejenigen Seelen, die wahrhaftig sind, und das sind die Gottesfürchtigen.“

Gott AMA liebt die Standhaften bzw. Geduldigen, die IHM vertrauen. Er ist mit den Menschen, die geduldig sind, und beschützt und unterstützt sie auf ihrem weiteren Weg. So gibt es keine bessere Gabe als die göttliche Geduld. Nachfolgend wollen wir Dir mehr über die Geduld und ihre Eigenschaften berichten:

Die Geduld ist eng verbunden mit der Beherrschung des Egos und den Wurzeln der Gier/Raga und der Angst/Abinivesha. Die Geduld hält Dich davon ab, die Hoffnung aufzugeben und in Panik zu geraten. Sie hält Dich aber auch davon ab, zu gierig nach etwas zu streben, was für Dich gar nicht vorgesehen ist. Wenn Du geduldig bist, klagst Du nicht oder schlägst Deine Hände vor Dein Gesicht, wenn etwas nicht so läuft, wie Du es möchtest. Selbst in Zeiten der Trauer und der Not bleibst Du zuversichtlich und verlierst Deinen Glauben an Gott und Seine Allmacht nicht.

In den alten Schriften heißt es: „Der Mensch, der geduldig ist, ist der, der sich selbst trainiert, mit allen Schwierigkeiten umzugehen. Wahre Geduld bedeutet, dass Du Dich Gott AMA näherst und die Prüfungen, die Er Dir auf Deinem Lebensweg schickt, ruhig akzeptierst, ohne dass Du Dein Herz beschwerst, Dich ängstigt oder niedergeschlagen bist. Du hältst trotz allen Widrigkeiten an den göttlichen Geboten und Weisungen fest und vertraust darauf, dass alles seinen höheren Sinn hat und richtig so ist, wie es jetzt ist.“

Gleichzeitig bedeutet Geduld auch, dass Du Dir der Schwäche und Unvollkommenheit Deines eigenen Egos bewusstwirst. In einer Situation der Not und der Prüfung kann Dir niemand helfen, außer Gott AMA! Es ist somit ein Zeichen von Geduld, wenn Du Dich in Seinen Willen ergibst und um Seine Hilfe bittest. Du gestehst dadurch ein, dass Du selbst weißt, dass Du das Problem nicht lösen kannst, und dass nur Gott AMA Dir die Lösung schicken kann.

Wisse, dass jeder Mensch in schwierigen Zeiten der Prüfungen geduldig sein muss – freiwillig oder unfreiwillig. Der bewusste Mensch praktiziert freiwillig Geduld, da er den Vorteil der Geduld erkennt und weiß, dass er für seine Geduld belohnt wird und die Ungeduld eine Todsünde ist, die ihn nur von Gott AMA trennt. Ihm ist bewusst, dass ihm Panik und Ungeduld nicht helfen werden, verpasste Gelegenheiten wiederzuerlangen und dass sie auch nicht Dinge ändern werden, die er nicht mag. Was immer von der göttlichen Führung bestimmt wurde und wie der göttliche Lebensplan eines Menschen ist, kann nicht verhindert oder beeinflusst werden. So verursacht die Todsünde der Ungeduld und Panik nur Schaden und einen Widerstand gegen den Fluss der eigenen Entwicklung und des Lebens.

Ein weiser Mann sagte einmal: „Wenn ein weiser Mensch in Not gerät, tut er dies, was ein törichter Mensch erst nach einem Monat macht: er flüchtet in Geduld.“

Der unbewusste Ego-Mensch dagegen übt sich nur dann in Geduld, wenn er erkennt, dass er keine andere Wahl hat. Nachdem er mit seinem Ego viel Zeit und Energie verschwendet hat und in Panik geraten ist, erkennt er, dass ihm seine Ungeduld nicht helfen wird, sondern sein Leben vielmehr zur Hölle macht. So wird er von Gott AMA zur Geduld gezwungen, jedoch ist diese unfreiwillige Geduld wesentlich weniger heilsam als die freiwillige Geduld.

Der bewusste Mensch praktiziert Geduld, indem er Gott AMA gehorcht, währen der unbewusste Ego-Mensch Geduld praktiziert, indem er dem Anti-Gott gehorcht. So haben unbewusste Ego-Menschen zwar Geduld, ihren eigenen Wünschen und Begierden sowie dem Ego-Weg zu folgen und dafür ihr Vermögen auszugeben. Sie haben aber keine Geduld, wenn es darum geht, nur ein paar Münzen für ihre spirituelle Entwicklung und ihr Seelenheil auszugeben. Diese Menschen erdulden viele Schwierigkeiten, um ihren eigenen Ego-Wünschen und Begierden nachzugehen, doch können sie nicht die geringsten Schwierigkeiten oder Hindernisse erdulden, wenn es darum geht, auf dem spirituellen Pfad voranzuschreiten, ihre Seele zu transformieren und Gott AMA zu dienen. So geben sie vorschnell den spirituellen Pfad auf und wenden sich leichteren 3D-Zielen zu.

Die unbewussten Ego-Menschen erdulden in der 3D-Welt sogar Ablehnung und Verleumdung, damit sie weiterhin ihre Ego-Taten ausführen können, doch sie können keine Geduld aufbringen, ihr Ego zu meistern und ihr unehrenhaftes Verhalten aufzugeben. Sie vermeiden es, dem göttlichen Licht zu folgen und dieses zu verbreiten aus der Angst, was die anderen Menschen über sie sagen könnten oder dass L’Egoland sie verstoßen und bestrafen würde. So verschenken sie ihre göttliche Seelen-Ehre zugunsten der Unwahrhaftigkeit des Anti-Gottes und tragen ihre eigene Seelenverdunklung mit Geduld, um noch mehr den Wünschen und Begierden ihres Egos folgen zu können.

Die unbewussten Ego-Menschen sind trotz ihrer scheinbaren Geduld nicht bereit, sich Gott AMA hinzugeben. Wenn es aber darum geht, dass sie sich dem Anti-Gott und ihren eigenen Ego-Wünschen und Begierden hingeben, zeigen sie eine bemerkenswerte Geduld. Diesen Menschen ist nicht bewusst, dass sie eines Tages die karmischen Früchte für ihre schlechten Taten ernten werden und mit einer solch verdunkelten, unreinen Seele nicht in die höheren Dimensionen des Lichts aufsteigen können.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Geduld in Dir zu stärken. Dies geschieht zum einen durch Wissen, zum anderen durch Taten. Nachfolgend wollen wir Dir diese näher erläutern:

  • Wissen:

Wissen ist notwendig, um das Gute zu erkennen, wenn Du den Befehlen Gottes folgst und geduldig bist. Wenn Du den Nutzen der Geduld erkannt hast und den Wunsch nach spiritueller Erfüllung und Einheit mit Gott AMA hinzufügst, dann wird es Dir leicht, die Geduld in Dir zu stärken und zu leben. Die Bitterkeit der Geduld wird dann süß und der Schmerz der Geduld wird zur Freude.

  • Taten:

Geduld ist ein ständiger Kampf zwischen Deinem Ego und seinen Ego-Motiven und Begierden, sowie Deinem Seele-Geist-Wesen und den göttlichen Tugenden des Lichts. Wenn Du möchtest, dass Dein Seele-Geist-Wesen Dein Ego und die Begierden der Wurzeln des Übels besiegt, dann musst Du Ersteres stärken und Letzteres schwächen, wie Du eine gute Gesundheit förderst und das Risiko einer Krankheit verminderst.

Dabei hast Du folgende Hilfsmittel bzw. göttliche Stärken zur Verfügung:

1. Das Bewusstsein der Größe und Herrlichkeit von Gott AMA. Du brauchst Dich nur an Gott AMA erinnern und Seine Größe verspüren, gegen die das Ego und der Anti-Gott keine Chance haben. Wenn Du über die Größe von Gott AMA nachdenkst, der zudem alles sieht und hört, was Du tust, dann kannst Du Dich stets nur wohlfühlen, wenn Du Geduld übst.

2. Wenn Du behauptest, Gott AMA zu lieben, dann solltest Du IHM aufgrund dieser Liebe nicht ungehorsam sein. Du solltest gegenüber demjenigen, den Du behauptest zu lieben, treu und gehorsam sein. Die Wesen, die sich aufgrund ihrer Liebe zu Gott AMA von schlechten Taten fernhalten, zeigen, dass sie Gott AMA wirklich lieben und sich an Seine göttlichen Gebote halten.

3. Denke an die Gnade von Gott AMA, die Er Dir gewährt hat, indem Er Dich geschaffen und Dir dieses Leben geschenkt hat, wo Du nach jeder Nacht am Morgen gleichsam zu neuem Leben erwachst. Ein bewusster und tugendhafter Mensch würde niemals gegen denjenigen handeln, der ihn so großzügig und freundlich behandelt hat. Wenn Du über die Gnade und die Gunst Gottes nachdenkst, wirst Du erkennen, dass Du nicht anders auf Seine Großzügigkeit reagieren kannst, als Dich dankbar Seinem Willen zu ergeben und gemäß Seinen göttlichen Geboten zu handeln.

4. Denke an die karmischen Konsequenzen, wenn Du Ego-Missetaten begehst. Niemand kann sich dem Gesetz des Karmas entziehen. Du wirst früher oder später ernten müssen, was Du an schlechten Taten gesät hast.

5. Sei Dir immer bewusst, was Du in dieser Welt zu verlieren hast, wenn Du Dich dem Anti-Gott und den Wurzeln des Übels hingibst und Ego-Missetaten begehst. Denke über den möglichen Verlust Deines Gotteslichtfunkens nach, der so viel wert ist und dessen Verlust niemals ersetzt werden kann! Wie kannst Du für einige kurze Momente der Ego-Befriedigung das unsterbliche Licht und die Reinheit Deiner Seele aufs Spiel setzen wollen, mit möglichen Konsequenzen für die Ewigkeit?

6. Strebe danach, den Anti-Gott in Dir zu besiegen und siegreich über ihn und sein Ego zu sein, so dass Du nicht mehr von seinen Ego-Begierden überwältigst werden kann. Dadurch erhältst Du als Belohnung den Segen von Gott AMA, der Dir viel Freude bereiten wird. Sei Dir immer bewusst, dass Gott AMA die Wesen belohnen wird, die ihre Ego-Wünsche und Begierden kontrollieren und sich von dem fernhalten, was anti-göttlich und unrein ist.

7. Sei Dir bewusst, dass der Tod Dich zu jeder Zeit treffen kann, plötzlich und ohne Vorwarnung. Dein Aufenthalt auf dieser Erde in diesem Leben ist kurz. Niemand möchte das Gefühl haben, dass alles, was er in diesem Leben erreicht hat, nur die schlimmen Taten sind, die Kummer und Leid nach sich gezogen haben. Mache etwas Gutes aus Deinem Leben, das Dir Gott AMA geschenkt hat, anstatt ungute Taten zu vollbringen!

8. Höre auf, über schlechte Dinge nachzudenken und Dich darin zu verlieren. Selbst wenn Dir negative Gedanken nur kurz in den Sinn kommen, solltest Du sie aus Deinem Bewusstsein vertreiben und mit positiven Gedanken ersetzen, da sie sonst zu falschen Ego-Wünschen und Zielen werden könnten, denen Du irrtümlich folgst.

9. Stärke die spirituellen, reinen Motive in Deinem Bewusstsein, indem Du Deine Ego-Wünsche und Programme entlarvst und auflöst. Wenn Du erst einmal die Freude gekostet hast, die darin liegt, Dein Ego und seine Ego-Muster zu besiegen, dann werden Deine göttliche Willenskraft und Zielstrebigkeit immer stärker anwachsen und Dein spiritueller Pfad wird von Tag zu Tag leichter werden.

10. Lenke Deine Gedanken auf die Zeichen von Gott AMA, die Dir Deinen weiteren Weg weisen werden und zu denen Er Dich ermutigt. Sei voll Vertrauen auf Seine göttliche Führung. Wenn solche positiven, hoffnungsvollen Gedanken ständig in Deinem Herzen und Bewusstsein sind, dann kannst Du den Einflüsterungen des Anti-Gottes leichter ausweichen und sie als Illusion erkennen. Es gibt keinen größeren Verlierer als den Menschen, der anstatt über Gott und Seine Gutheit nachzudenken, über den Anti-Gott und seine Schlechtigkeit nachdenkt. Sehe Gott in allem in der Welt und nicht den Anti-Gott! Bedenke immer, dass Du das in Deinem Leben nährst, worauf Du Deinen Fokus und Deine Energie lenkst.

 

Sei Dir immer bewusst, dass Gott AMA Dich erschaffen hat, damit Du ein ewiges Leben ohne Tod lebst, ein Leben mit Liebe und Leichtigkeit, ein Leben mit Sicherheit und ohne Furcht, ein Leben voller Reichtum und ohne Armut, ein Leben der Freude ohne Schmerz, ein vollkommenes Leben ohne Fehler.

Gott AMA prüft Dich in dieser Welt mit einem Leben, das – wenn Du Deinem Ego folgst – irgendwann mit dem physischen und seelischen Tod enden wird: einem Leben mit Stolz, das von Erniedrigung und Demütigung begleitet wird, einem Leben, das mit Furcht erfüllt ist, wo schon kurzzeitige Erleichterung wieder mit neuer Sorge und Schmerz vermischt ist. So viele Menschen streben fälschlicherweise nach einem leichten Leben mit Macht, Besitz und Zufriedenheit in dieser 3D-Welt, doch die meisten von ihnen schaffen es niemals und diejenigen, die es doch schaffen, genießen es gar nicht oder nur für eine kurze Zeit, bevor es dahinschwindet. Die spirituellen Meister riefen die Menschen seit jeher zu einem ewigen Leben voller Fülle, Freude, Frieden und Liebe auf und wer ihrem Ruf folgt, wird in dieser Welt das beste Leben haben, besser als das Leben von Königen und Mächtigen, denn ein Leben in Gott ist wahrer Reichtum.

Es reicht nicht aus, dass Du diese Tatsachen, die wir Dir erläutert haben, erkennst. Du musst alles geben, um Dein göttliches Ziel in Gott und die Vollkommenheit Deines göttlichen Seele-Geist-Wesens zu erlangen. Die beste Methode, um dies zu erlangen, ist, dass Du die Ego-Muster und karmischen Programme, die Dein Leben seit vielen Inkarnationen kontrollieren, aufspürst und erlöst, denn sie sind die größten Hindernisse, die Dich auf Deinem spirituellen Weg zu Gott abhalten. Vermeide die Versuchungen des Anti-Gottes und halte Dich von seinen Orten des Übels in der 3D-Welt fern. Lasse Dich nicht von Deiner Verbindung zu Gott AMA und Deiner spirituellen Entwicklung ablenken.

Übe Geduld
  • sowohl in Zeiten der Not und der Prüfung als auch in Zeiten der Erleichterung,
  • in Deiner spirituellen Entwicklung und der Verbindung mit Gott AMA,
  • indem Du Dich davon fernhältst, schlechte Ego-Taten zu begehen,
  • in der Not und in Situationen, die Du als Mensch nicht kontrollieren kannst,
  • in Situationen, in die Du Dich selbst gebracht hast, aber deren Konsequenzen außer Kontrolle geraten sind.

Anstatt hoffnungslos und unzufrieden zu reagieren, Panik zu bekommen oder Dich bei Gott und anderen Menschen über Dein Leid zu beklagen, reagiere geduldig! Sei Dir immer bewusst: Geduld ist ein Zeichen von seelischer Stärke und Standhaftigkeit im Glauben an Gott AMA, dass – wenn Du Dich Seinem Willen ergibst und IHN um Hilfe bittest – Er Dir schon helfen wird, da Er es gut mit Dir meint. Du akzeptierst dann die Situation und bist mit ihr zufrieden. Jede Situation trägt in sich etwas Gutes, das Du lernen sollst und für Dein Seelenheil verwenden kannst. Wenn Du diesem Guten folgst, kannst Du sogar im Leid glücklich und zufrieden sein. Reagiere auf jede Situation mit Dankbarkeit. Erkenne die Not als eine Gnade und danke Gott AMA, dass Er sie Dich durchlaufen lässt, damit Du dadurch IHM ein Stück näherkommen kannst. Nichts ist umsonst, alles hat seinen höheren, göttlichen Sinn! Der Geduldige weiß dies und regt sich nicht über die Maya und ihre Ereignisse auf, denn Er vertraut auf den höheren göttlichen Plan.