Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 

Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Erinnerung an den Tod des irdischen Körpers berichten und was es damit auf sich hat.

Wisse: Das Herz des Menschen, der in die irdische Welt der Maya verstrickt ist, ihren eitlen Ego-Belangen der Wurzeln des Übels verfallen ist und sich nach ihren vergänglichen Genüssen verzehrt, wird im Gedenken an den physischen Tod des Körpers unweigerlich achtlos sein, ja er wird ihn sogar leugnen oder ignorieren.

Die meisten Menschen denken nicht an den Tod – besonders nicht an ihren eigenen Tod -, und wenn sie doch durch irgendjemand daran erinnert werden, ist es ihnen unangenehm und zuwider. Sie wollen davon nichts hören und scheuen vor der Thematik des Todes zurück. Dabei kann niemand dem Tod entrinnen, denn alles Lebende ist untrennbar mit seinem Sterben verbunden. Der Tod holt jeden ein, der vor ihm flieht. Eine Flucht ist also sinnlos. Denn jedes Seele-Geist-Wesen muss einmal zurück in die feinstofflichen Ebenen gehen und dafür muss es die sichtbare Welt und seinen sichtbaren physischen Inkarnationskörper hinter sich lassen. Nur so kann das Seele-Geist-Wesen weiter auf seinem Entwicklungsweg durch die Inkarnationen in Zeit und Raum voranschreiten, so dass es seinem Endziel in Gott immer näher kommt.

Wisse: Es gibt vier Arten von Menschen:

1. Diese Menschen sind Verblendete und ganz in die irdische Welt der Maya verstrickt. Sie wissen nichts über das wahre Wesen der Natur, Gottes oder ihrer Seele.
2. Diese Menschen sind Anfänger auf dem spirituellen Pfad der Welterkenntnis.
3. Diese Menschen sind Fortgeschrittene und haben ihr Ego, ihren Körper und die Versuchungen der irdischen Welt auf gewisse Weise losgelassen.
4. Diese Menschen sind wahre Weise und haben sich in die göttliche Neutralität über Leben und Tod erhoben.

Wer zur ersten Gruppe der Verblendeten gehört und in die Maya verstrickt ist, denkt nicht an den Tod, und wenn er sich doch an diesen erinnert, dann tut er es mit Bedauern um sein materielles Leben, die irdische Welt und seine Besitztümer. Er lehnt den Tod mit all seinen Kräften ab und lebt, als ob es ihn nicht gäbe. Ein solcher Mensch wird durch die Erinnerung an den Tod und die Vergänglichkeit seines materiellen Körpers nur noch weiter von Gott und den feinstofflichen Ebenen fortgetrieben, da er Angst vor der Allmacht Gottes und der Endlichkeit seines eigenen, kleinen menschlichen Lebens hat. Er möchte die Illusionsblase seines 3D-Lebens nicht verlassen und klammert sich an dieser fest, auch wenn sie nicht echt ist.

Der Anfänger auf dem spirituellen Pfad, der zur zweiten Gruppe gehört, denkt viel öfters an den Tod als unbewusste und verblendete Menschen. Reue für die eigenen Missetaten, und die Angst vor dem karmischen Ausgleich dafür treiben ihn voran. Oft fürchtet er sich vor dem Tod und ist voller Sorgen und Selbstanklagen, weil er Angst hat, zu sterben, ehe seine Reue vollendet ist. Er ist aber nicht wirklich dem Tod und Gott abgeneigt wie der unbewusste, verblendete Mensch, vielmehr befürchtet er, aufgrund seiner eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten noch nicht in die höheren Dimensionen Gottes eintreten zu dürfen. So bemüht er sich intensiv um seine Transformation in dieser irdischen Welt, um bereit für den Tod zu sein, wenn dieser zu ihm kommt.

Der Fortgeschrittene, der zur dritten Gruppe gehört, hat sein Ego und die irdische Welt der Todsünden und Verblendungen erkannt und losgelassen. Er denkt immerzu an den Tod, weil dieser der versprochene Treffpunkt für die Begegnung mit Gott, dem spirituellen Meister und dem persönlichen Schutzengel ist. Es ist wie mit einem Liebenden, der niemals den Zeitpunkt für das Treffen mit seinem Geliebten vergisst und sich darauf aus ganzem Herzen freut. Für gewöhnlich wird einem solchen Menschen das Warten auf den Tod lang und er sehnt sich diesem entgegen. Manchmal wünscht er sogar, etwas nachhelfen zu dürfen, was ihm aber aufgrund des göttlichen Gebotes verwehrt ist, welches Selbstmord verbietet.

Der fortgeschrittene Mensch freut sich darauf, die irdische Welt der Todsünden und des Egos verlassen zu dürfen, die ihn oft so quälen und von denen er sich trotz der Erkenntnis nur schwer lösen kann. Er möchte nicht mehr durch sie in Versuchung geführt werden , sondern seinen irdischen Körper loslassen, um Gott, dem Herrn des Universums, nähergebracht zu werden und von dort aus seine Reise in die feinstofflichen Ebenen oder eine bessere Welt in einem neuen Inkarnationskörper anzutreten.

Höher als der Anfänger und der Fortgeschrittene zusammen ist jedoch der Mensch bzw. bewusste Weise der vierten Gruppe, der seine Angelegenheit und sein Lebensschicksal ganz Gott überlässt und der für sich selbst keine Wahl trifft, weder für seinen Tod noch für sein Leben, denn er hat das am liebsten, was seinem Herrn, d.h. Gott, das Liebste ist. Ihm ist es gleich, ob er lebt oder stirbt. Er nimmt an, was Gott für ihn vorgesehen hat. So gelangt er durch die tiefste, reinste und demütigste Liebe und Treue zu Gott in einen Bewusstseinszustand von Ergebenheit und Zufriedenheit, was das Ziel jedes wahrhaft Weisen ist.

So erkenne: Wie auch immer Du Dich dem Tod gegenüber verhältst, in der Erinnerung und Fokussierung an ihn liegt viel Erkenntnis und Wert. Selbst dem Menschen, der in der irdischen Welt verhaftet ist, nützt das Denken an den Tod, denn indem ihm dadurch das Schwelgen in den Genüssen der Welt und ihren Ego-Freuden vergällt wird, erhält er die Chance sich selbst zu wandeln und von seinen Todsünden zu befreien. Und alles, was die Genüsse und Begierden des Ego-Menschen trübt, zählt zu den Quellen seiner Befreiung und Errettung seiner Seele aus der Dunkelheit zurück zum Licht.

Fassen wir also zusammen:

Die Erinnerung und Fokussierung an den Tod hat zwangsläufig die Abwendung von den Minus-Dimensionen der Manipulation und Verführung durch den Anti-Gott und seine Wurzeln des Übels zur Folge. So kann sich das Seele-Geist-Wesen transformieren und zu Gott zurückkehren.

Die Achtlosigkeit gegenüber dem Tod verleitet dagegen zu weiterem Frönen der weltlichen Begierden des Egos und einer noch tieferen Verstrickung in den Minus-Dimensionen des Anti-Gottes.

Der Tod ist somit ein kostbares Geschenk für den spirituellen Schüler, denn durch diesen kann er von dem Übel der Minus-Dimensionen und der ständigen Abwehr des Anti-Gottes und seinen Versuchungen befreit werden. Damit ist nicht nur der Tod des physischen Körpers gemeint, sondern vielmehr der Tod des Egos und seiner Verhaftung in den niederen Dimensionen der Ego-Bergieden, der bereits zu Lebzeiten eintreten kann. So lebt dieser Mensch dann zwar weiter, aber nicht mehr als Angehöriger der irdischen, vergänglichen Welt. Er wird ganz zu einem Mitglied der vierten Gruppe, der Weisen, die sich über Leben und Tod erhoben haben und zwischen den Welten leben, um allein die Befehle Gottes, ihres Herrn und Meisters zu befolgen.

„Stirb, bevor du stirbst,“ lautet ein Ausspruch des weisen Sufis Maulana Rumi. Denn wo die Liebe zu Gott erwacht, stirbt das tyrannische Ego.

Das Ego ist vergänglich und ohne Macht in der Ewigkeit, auch wenn es sich im Leben als größter Herr oder als leidendes Opfer aufspielen mag. Gehe nur zu einem Friedhof und frage Dich: „Wo ist nun der Mächtige und wo ist der Verachtete? Wo ist der, der sich wichtig tat mit seiner Macht und seinem Stolz? Und wo ist der Mensch, der sich mit seinem Tun gebrüstet hat? Und wo ist der, der sich selbst ablehnte?“

Seine Verwandten gehen an seinem Grab vorbei, als hätten sie ihn nie gekannt. Seine Erben verteilen sein Gut und seinen Besitz und lehnen es ab, seine Schulden zu bezahlen und für diese einzustehen. Sie nehmen ihren mehr oder weniger rechtmäßigen Anteil und leben ihr eigenes Leben. Wie schnell haben sie ihren verstorbenen Verwandten vergessen und haben seinen Besitz zu ihrem eigenen gemacht!

Wie kann sich ein Mensch an der irdischen Welt und ihren 3D-Genüssen erfreuen, wenn seine Worte und Atemzüge von bemessener Zahl sind? Das Seele-Geist-Wesen wird in den Minus-Dimensionen und in der Finsternis versinken, wenn es sein ganzes Leben lang nur in irdischen Ego-Genüssen schwelgt. Der Tod zeigt sowohl dem Verblendeten als auch dem Wissenden kein Erbarmen. So sollte man sich gut darauf vorbereiten und immer die Vergänglichkeit hinter allem Irdischen erkennen.

Ein alter Weisheitsspruch dazu lautet: „Fürchte Deinen Gott, der Dich zu Lebzeiten zum Handeln befähigt und Dir eines Tages Dein Leben wieder nehmen wird. Wer beim Passieren eines Friedhofs nicht an sich selbst denkt und nicht für die dort Liegenden betet, der hat sich selbst betrogen und ebenso die Seelen der Verstorbenen.“

Wisse, wer zu Gott und in die göttlichen Dimensionen zurückkehrt, nimmt nichts Irdisches mit. Nackt, staubig und mittellos, d.h. ohne etwas Irdisches, werden die Geschöpfe Gottes vor IHM stehen. Dann werden sie Seine Stimme vernehmen. Jedes Wort, jeder Schlag und jedes Unrecht, das das Seele-Geist-Wesen in seinen Inkarnationen begangen oder empfangen hat, wird dann seinen Ausgleich finden. Nichts geht verloren und die Gerechtigkeit Gottes ist grenzenlos, denn Er ist der oberste Herr des Universums.

Ein göttliches Wesen darf nicht in das Herzzentrum Gottes eingehen, solange es von einem anti-göttlichen Wesen eines erlittenen Unrechts bezichtigt wird. Dies muss in den physischen oder feinstofflichen Ebenen in Form einer erneuten Inkarnation ausgeglichen werden. Auch darf ein anti-göttliches Wesen nicht erlöst werden, solange es gegen ein göttliches Wesen Anklage erhebt, bis die Tat ausgeglichen ist, und sei es auch nur eine winzige Ungerechtigkeit. Durch alle guten und schlechten Taten entsteht Karma und wird auch wieder ausgeglichen. Das ist das Gesetz des Universums.

Die Weisen sagen dazu: „Siehe, du bist sterblich, und siehe, deine göttlichen und anti-göttlichen Brüder und Schwestern sind sterblich. Am Ende eures Inkarnatioszyklus werdet ihr vor Gott miteinander euren Ausgleich schaffen und übereinander Gericht halten. So werden die Wesen die ärgsten Todsünden-Taten, die in der Welt zwischen ihnen und ihren Brüdern und Schwestern geschehen sind, erneut erleben und an sich selbst erfahren, bis jedem sein Recht gegeben wird und alles Polare ausgeglichen ist.

Darum hütet euch davor, euren Brüdern und Schwestern ein Unrecht zu tun, sei es, dass ihr euch an ihrem Gut vergreift, ihr Ansehen verleumdet, ihnen Schmerz zufügt oder euch ihnen gegenüber schlecht verhaltet. Findet Vergebung für euer Tun. Wer aber viel Unrechtes getan hat und sich nun in Reue davon abwendet, aber weiß, dass es für ihn schwierig sein wird alles Schlechte rückgängig zu machen, der soll nur viele gute Taten tun und sich Gott in Demut zuwenden, so dass sich nach und nach die Waagschale zum Guten wendet. Denn wisse, die guten Taten bringen Dich Gott näher; die schlechten Taten dagegen entfernen Dich von IHM.“

Der Preis für den Eintritt in das Herzzentrum Gottes ist leicht und doch so schwer: Vergebung. Vergebe Dir selbst, vergebe Deinem Bruder, Deiner Schwester, vergebe dem Anti-Gott und der anti-göttlichen Seite. Dann kannst Du Dich aus der Maya erheben und in die göttlichen Dimensionen des ewigen Friedens gelangen. Schaffe Versöhnung zwischen Zerstrittenen und stärke die göttlichen Eigenschaften des Lichts und der Liebe in Dir. Das ist eine hohe göttliche Tugend.

Denke nun über Dich selbst nach: Wenn Deine Seele keine Todsünden-Missetaten bzw. Karma mehr aufweist oder wenn Dir die göttliche Gnade von Deinen Mitmenschen und Gott zuteil wird, indem Dir vergeben wird, welche Freude wirst Du dann verspüren, weil Du weißt, dass Du Karmafrei bist und Dir kein neues Leid geschehen kann. Du wirst nirgends von Vergänglichkeit bedroht und wirst ewige Glückseligkeit im Herzzentrum Gottes erfahren. Dabei wird Dein Herz vor Glück und Freude hoch auffliegen, Deine Seele wird hell erstrahlen und leuchten wie die Sonne in der Nacht. Dein Rücken wird befreit von allen Lasten der 3D-Welt und Deines Egos sein und Freude und Jugendlichkeit werden auf Deinem Gesicht funkeln. Du wirst schön durch und durch sein.

Diese göttliche Bewusstseinsstufe ist höher als alle Scheinheiligkeit, Schönfärberei und Heuchelei, die Du in der irdischen 3D-Welt erreichen kannst. Bemühe Dich, diese Stufe mit reinem Sinn und getreuer Absicht in Deinem göttlichen Handeln gegen Gott und Deine Seelengeschwister zu erlangen. Begehe keine Ego-Missetaten aus Furcht vor der anti-göttlichen Seite oder aus Verlangen nach einem hohen Platz im Leben oder der göttlichen Hierarchie, denn durch die fehlende Demut wirst Du hinab in die Minus-Dimensionen fallen. Allein der Hochmütige kann solange nicht in das Herzzentrum Gottes eintreten, bis er seinen Hochmut nicht in Demut gewandelt hat.

Wisse, Du bist von Gott und wisse, zu IHM musst Du heimkehren. Es gibt keinen anderen Weg. So folge diesem Weg in Freude und Demut.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die die spirituellen Meister, Wahrheit, Unwahrheit, Glauben, Unglauben und Gott berichten.

Seit altersher haben die spirituellen Meister wie ich, Hermes Trismegistos/Thot, Jesus Christus, Buddha, Muhammad, Konfuzius, Saint Germain das Wort Gottes gemäß Seinem göttlichen Willen verkündet und ein neues Zeitalter der göttlichen Gesetze und des Lichts auf dem Planeten geschaffen. Auch wenn dieses zumeist nur einige Jahrhunderte oder nur Jahrzehnte anhielt, sind ihre Botschaften der Weisheit und der Wahrheit doch nicht verloren gegangen, sondern wurden, wenn auch oft verzerrt, im religiösen Kontext der Religion, die sie gegründet haben, überliefert und bewahrt.

Die spirituellen Meister haben fast alle heute auf der Erde bestehenden Religionen gegründet, trotz der Schwierigkeit, durch den Glauben, die Liebe und die Demut über Menschen zu herrschen. Die spirituellen Meister müssen herrschen, auch wenn ihnen in ihrem Herzen Macht und Herrschaft nicht unbedingt zu eigen sind, denn Gott alleine ist ihr Herr und IHM dienen sie. Doch ist es ihre Pflicht in dieser Welt, in der auch die anti-göttliche Seite eine große Macht hat, die Macht Gottes zu repräsentieren und zu zeigen. Sie müssen Herrscher in Seinem Namen sein, um die Dunkelheit im Zaum zu halten und die Seele-Geist-Wesen zurück auf den rechten Pfad des Lichts zu führen.

Die anti-göttliche Seite wirft den spirituellen Meistern gerne vor, dass sie sich über Gott erheben und ihr Tun mit Seinem Siegel versehen würden, obwohl das nur Gott allein zusteht. Dabei übersieht die anti-göttliche Seite aber, dass die spirituellen Meister von Gott befugt sind so zu handeln und sich durchaus als Götter präsentieren sollen, um den Menschen Seine göttliche Wahrheit zu vermitteln. Die Menschen brauchen eine Instanz, an die sie glauben. Die spirituellen Meister müssen dafür göttliche Züge annehmen und Gott-gleich werden, damit die Menschen über sie an Gott glauben.

Dies ist besonders für die All-Geist-Gott-Menschen wichtig, die im Gegensatz zu den Gott-Erden-Menschen und Hütern der Erde keine direkte Gottesverbindung haben. Sie brauchen die spirituellen Meister als ihren Kanal zu Gott, um IHN zu verstehen und sich IHM und Seiner Wahrheit im Herzen zuzuwenden. Da der Großteil der Seele-Geist-Wesen im Universum aus dem All stammt, d.h. All-Geist-Gott-Menschen sind, ist es nur natürlich, dass die spirituellen Meister ihre Führer, Wegweiser und auch Götter auf dem Weg jener Seelen zurück zu Gott sind.

Die spirituellen Meister agieren dabei weder mit Hochmut noch mit Arroganz. Sie füllen vielmehr die Lücke aus, die entstanden ist, als die All-Geist-Gott-Menschen aus dem Ur-Geist erschaffen wurden und ihre Seelen von Gott bekommen haben, so dass sie im Universum inkarnieren und Erfahrungen sammeln konnten. Die spirituellen Meister wurden die höchsten Spielleiter im Universum, zusammen mit ihren Mitarbeitern, den späteren einfachen Spielleitern, die sie nach und nach aus den Reihen der All-Geist-Gott-Menschen herangezogen und ausgebildet haben.

Du magst nun vielleicht fragen: Warum haben die göttlichen Zeitalter auf der Erde und auch auf anderen Planeten, die die spirituellen Meister begründen, einen so schweren Stand und sind scheinbar nicht von Dauer? Warum geht ihre göttliche Lehre immer wieder unter oder wird missbraucht, wie es heute in den großen Religionen der Welt oft der Fall ist? Dies ist eine Frage, die sich viele Menschen stellen, weswegen sie den spirituellen Meistern wenig Fähigkeiten zusprechen oder ihre Religionsherzen als schwach und unnütz betrachten.

Wisse, jedes Zeitalter hat neben dem Licht auch seine Nacht. So ist es der göttlichen Wahrheit eigen ihren ewigen Streit und ihren Triumph mit der Nacht zu haben, ein Streit und ein Triumph, der zwar nicht überall gleich groß ist, aber doch stets sich bekämpft, daraus neu ersteht und schlussendlich zu einem guten Ausgang gelangt, den man den Triumph des Lichts der Wahrheit über die Finsternis nennt. Das Schwierigste für die Bestätigung des Sieges ist es dabei, dem Ego-Triumph des Sieges zu widerstehen und auch diesen nur als Illusion der Maya zu erkennen. Das betrifft die Anhänger beider Seiten gleichermaßen, die gerne die andere unterdrücken oder geringschätzen möchten.

Damit der Unglaube der Nacht abnehmen und das Licht des Tages zurückkehren und am Ende gewinnen kann, bedarf es der göttlichen Mächte und Kräfte. Diese werden auch als drei Sonnen bezeichnet. Die alten Quellen berichten darüber: Gott, Zeuge der Verfinsterung seiner Geschöpfe, nahm am Ende des dritten Weltzeitalters drei Sonnen in die Hand, und ließ sie sanft am Horizont aufsteigen: die Sonne der Geschichte, die Sonne des Wissens bzw. der Wissenschaft und die Sonne der Freiheit.

Jeder kennt die Sonne der Geschichte oder meint sie zu kennen: Große Taten, unterstützt von großen sozialen Umbrüchen, oft angeführt von den spirituellen Meistern und göttlichen Mitarbeitern, haben im Laufe der Zeit die dunklen Verstrickungen in der Welt ans Tageslicht gebracht und aufgelöst. So konnten Gott und Seine spirituellen Meister, die bis dahin von der anti-göttlichen Seite verleumdet worden waren, in den Verhältnissen der Welt ihren Platz wieder einnehmen, welchen man ihnen entehren und rauben wollte.

Die Sonne des Wissens führt zur Rückkehr von Gerechtigkeit und Treue. Vertieft sie sich in Form der Wissenschaften in die tiefsten Ebenen der Erde und des Weltalls, so findet sie schließlich die erste Seite des göttlichen Wortes wieder. Denn Gott ist der Anfang von allem Wissen. Er findet sich in allen weisen Schriften, Ruinen und Inschriften der Vergangenheit wieder, ebenso in allen Schichten der Natur.

Die Sonne der Freiheit in ihrer Anwendung leistet wunderbare Dienste, führt sie doch das Seele-Geist-Wesen im positiven Falle über die Wahrheit zurück zu Gott. Doch auch wenn das Wesen durch die Nacht verfinstert wurde, ist es nicht verloren, sondern lernt dadurch gemäß seinem göttlichen Lebensplan die Gottferne kennen, um danach das Licht Gottes umso besser wertzuschätzen und zu lieben. Durch die Freiheit wird die verdiente Achtung vor Gott, die durch das Ego der Nacht geschwächt worden war, wieder neu erstarken. Die Freiheit der Entscheidung ist also das größte Geschenk Gottes an Seine Geschöpfe, denn in welcher Form auch immer, wird sie das Wesen reifen, wandeln und zur Gotteserkenntnis führen.

Durch diese drei Sonnen wird der Unglaube des Anti-Gottes und seiner Anhänger zu Beginn des neuen göttlichen Zeitalters geschwächt. Die Menschen sehen ein, dass sie mit dem Unglauben nichts gewonnen, sondern nur verloren haben. Sie erkennen die Allmacht Gottes in den physischen und feinstofflichen Dimensionen wieder an, ebenso die Befugnis, die Er Seinen spirituellen Meistern und Spielleitern im Universum gegeben hat, um in Seinem Namen zu wirken und zu lehren.

Der Anti-Gott hat die Menschen über Jahrhunderte erniedrigt und ihnen ihre göttliche Würde geraubt. In ihrer Not rufen die Menschen nun wieder Gott an, erheben ihre Hände zu IHM und fühlen, dass Würde und Trost von IHM kommen. Die Menschen haben einen Gott, nicht bloß in den jenseitigen Ebenen, sondern noch viel näher, einen Gott, welcher in Gestalt seiner spirituellen Meister auf der Erde inkarniert ist und die Entbehrungen des Lebens kennt. Die Menschen haben einen Gott, der in seiner Religion und seinen Lehren lebt, um die Menschen zu unterrichten, zu schulen, zu führen, zu schützen und zu trösten. Sie haben einen Gott, der in dem spirituellen Meister und seinen göttlichen Mitarbeitern lebt, um die karmischen Lasten und Geheimnisse ihrer Herzen anzunehmen und zu erlösen. Die Menschen haben einen Gott, der in der barmherzigen Schwester lebt, um die schmerzenden Wunden der Körper zu verbinden, wenn sie ihm den Dienst versagen, und um die Seele in der Hässlichkeit seines Ego-Körpers zu ehren. Die Menschen haben wahrlich einen Gott im Himmel und auf Erden.

Die anti-göttliche Seite hat den Menschen in den vergangenen Jahrhunderten den Gott des Himmels genommen und hat auch den Gott der Erde nicht bewahrt. Was haben die Menschen der heutigen Zeit an seine Stelle gesetzt? Welchen anderen Gott hat ihnen der Anti-Gott gegeben? Zu Gott haben die Menschen den Zweifel und zur Göttin die Ungläubigkeit genommen! Und da dies nicht genug schien, haben die Menschen noch den Mammon des Geldes und die Götzen der Technik als Götter angenommen.

Die Menschen der heutigen Zeit der Finsternis akzeptieren ihr Leid, das ihnen ihr Unglauben und ihre Gottferne geschaffen hat. Denn worüber und bei wem sollten sie sich beklagen? Es gibt in ihren Augen ja keinen Gott mehr, keine spirituellen Meister mehr, keine Religion mehr, keine Religionsgemeinschaft mehr, keine göttlichen Bücher mehr. Nur die Menschen bleiben übrig und mit ihnen ihr Ego, durch das sie durch das Leben getrieben werden. Ihr Körper ist nichts anderes als ein Heim für Würmer, welche den Leichnam am Ende verzehren werden. Mehr ist nicht zu erwarten, da es keine Seele gibt, die man reinigen und in Frieden und Erlösung bringen miss.

Die Menschen glauben in ihrer Verblendung, dass sie ihr Leben allein den Menschen und der 3D-Welt verdanken. Sie verehren den Körper der Menschheit als neuen Gott. Doch der Schrei der Menschheit ist ein Schrei der Armut und des Elends und nicht der Ruf der Weisheit und der Glückseligkeit. Er basiert auf dem Unglauben, der seinerseits auf den Strukturen der Industrie, der Technik und der menschlichen 3D-Tätigkeiten erbaut wurde. Die Menschheit kämpft gegen die schrecklichen und gleichzeitig unvorhersehbaren Resultate ihres eigenen Unglaubens und der Gottferne. Sie erkennen nicht, dass der Schlag des Leides, den sie Tag für Tag empfangen, ein tödlicher Schlag ist, weil er von der Hand des Anti-Gottes durch ihr eigenes Ego kommt.

Zusammenfassend kann man sagen: Die Seele und der Körper der Menschheit gewinnen nichts durch ihren Unglauben, und insgeheim wissen dies auch die Menschen. Wenn auch Du noch nichts für Deinen Körper und Deine Seele getan hast, dann wird es Zeit. An Stelle des Unglaubens muss wieder eine göttliche Lehre gesetzt werden. Es genügt aber nicht, einfach irgendeine Lehre zu gründen und diese als neue Religion anzunehmen. In ihr muss das Feuer der göttlichen Wahrheit und des Glaubens Gottes und der spirituellen Meister brennen, ansonsten ist sie nutzlos.

Der Unglaube beruht auf zwei falschen Prinzipien, die demaskiert werden müssen. Sie lauten:

1. Der Mensch darf nicht an den Menschen glauben, weil jeder Mensch gleich ist wie ein anderer, und weil es nichts Kostbareres gibt als die Unabhängigkeit von anderen Menschen.

2. Der Mensch soll nicht an Gott glauben, solange Gott nicht zum Menschen spricht.

Dies sind die Gesetze des Unglaubens. Sie sind in sich sehr verwirrend, denn wenn der Mensch weder an den Menschen noch an Gott glauben soll, an wen soll er dann glauben? Und das ist die Antwort des Unglaubens:

Glaube nur an dich und nur an dich selbst, d.h. an dein Ego.

Wo man aber nur an sich glaubt, gibt es keine Schüler. Wo es keinen Schüler gibt, gibt es keinen Lehrer. Wo es keinen Lehrer gibt, gibt es keine Einheit. Wo es keine Einheit gibt gibt es keine Lehre. Wo es keine Lehre gibt, gibt es keine Entwicklung. Die Menschen werden folglich keine Lehre gründen können, und würden sie es auch tausend Jahre versuchen. Dies geht nur durch Gott und Seine spirituellen Meister.

Befreist Du Dich von diesen Grundsätzen des Unglaubens, kommst Du sogleich zurück zur göttlichen Wahrheit der spirituellen Meister, die die einzigen göttlichen Lehrer im Namen Gottes im Universum sind und Seine Lehre verbreiten. Du erkennst ihre Autorität an, weil außer ihnen sich nichts anderes befindet, was auf dem Fundament der Wahrheit Gottes ruht.

Die anti-göttliche Seite versucht seit Äonen verzweifelt eine eigene Lehre zu gründen, damit sie die spirituellen Meister entthronen können. Diese Lehre müsste an Vollkommenheit die der spirituellen Meister übertreffen. Dies ist aber nicht möglich, denn der Anti-Gott trägt nicht einen Funken Weisheit in sich.

So fragte sich der Gelehrte Dr. Justus in dem Mysterienspiel „Der Schluss“, ob in der heutigen Welt Gott und die spirituellen Meister auf immer gestürzt sind oder ob sich nicht, auf dem leeren Theater der Menschheit, irgendein Mensch zeigen wird, der fähig ist, Gott und den spirituellen Meistern gleich zu kommen oder diese gar zu übertreffen.

Dr. Justus überlegt Tage und Wochen und kommt zu keinem Ergebnis. Erst als sich ihm plötzlich seine eigene Seele offenbart und erklärt, dass es unmöglich ist, dass irgendein Mensch einmal Gott oder den spirituellen Meistern gleichkommen kann, wird ihm die Wahrheit kund. Er erkennt. Absolut überzeugt erklärt er, dass kein Mensch Gott und Seine spirituellen Meister je übertreffen wird, auch nicht der Anti-Gott. Das ist das Urteil seiner philosophischen Studien.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die spirituellen Meister eine dreifache Fortdauer sind: eine Fortdauer im Leben, eine Fortdauer im Licht des Lebens, eine Fortdauer in der Herrschaft des Lebens. Sie sind auch dreifacher Fortschritt: ein Fortschritt an Größe bzw. Bewusstsein, ein Fortschritt in der Anzahl und ein Fortschritt in der Moral.

Die spirituellen Meister überwinden also Zeit und Raum. Sie schlagen den großen Feind der Nacht, den Anti-Gott, und erheben sich über ihn hinaus aus den polaren Welten und Dimensionen. Denn die spirituellen Meister, die die Meisterschaft der Welt erlangt haben, sterben nicht mehr wie die Menschen. Einst stiegen sie selbst als Geschöpfe in die Inkarnationen und das Sterben hinab, aber diese Menschheit in sich haben sie zurückgelassen und in eine reine göttliche Meisterschaft gewandelt. Sie wurden durch die Liebe und Gnade Gottes zu neuem Leben auferweckt und zu Strahlenlenkern Seiner göttlichen Weisheit. Sie leben in IHM. Die spirituellen Meister sterben nicht, genauso wie Gott niemals stirbt. Sie sind ewig jung, sie sind König in Gottes Namen.

So wird nichts fehlen in dieser Welt des Lebens, wo die Geschöpfe sich immer wieder neu inkarnieren. Überall ist die Weisheit Gottes sichtbar und die spirituellen Meister waren gestern, sind heute und werden bis in alle Ewigkeit sein.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Reinheit im Herzen und in der Nahrung berichten.

Wenn ein Mensch die Verbindung zu Gott und Seinem Herzzentrum der Liebe unterlässt, wird sein Herz krank. Es verschmutzt, verrostet, verhärtet sich, fällt in Unbewusstheit, Unwissenheit und Verblendung. Es verirrt sich in den Minus-Dimensionen des Egos, wird von der Maya verschleiert, blind und später verschließt es sich komplett vor der Liebe, wird durch den Hochmut des Egos versiegelt und stirbt schließlich. So wird die Seele anti-göttlich und das Wesen verliert seinen Gotteslichtfunken.

Solch ein krankes, unreines, unbewusstes, verschleiertes und spirituell totes Herz wird vom göttlichen Geist nicht mehr besucht, denn er kann dort nicht bestehen und findet keinen Gefallen an dem finsteren, schwarzen und schmutzigen Ort. Der göttliche Geist ist an Orten, die von allen Seiten hell, rein und sauber sind. Er kommt nicht an einen Ort und zu einem Herzen, dessen Türen durch die Todsünden des Egos verbarrikadiert sind. Er kommt zu Herzen mit offenen Toren, die ihren Gast voll Freude begrüßen.

Das Wort „Herz“ bezieht sich sowohl auf das physische, körperliche Herz, das sich unter der linken Brust der Menschen befindet und ein körperliches Organ ist, als auch auf das seelische, feinstoffliche Herz. Letzteres ist das Herz, welches die Verbindung zu Gott darstellt und im Gebet und der Meditation aktiviert wird. Dieses Herz ist die Quelle des göttlichen Glaubens, des Bewusstseins, der Wahrnehmung, der Weisheit, des Begreifens und Verstehens, des Lebens, der Liebe und des Friedens. Es kann aber auch, wenn es anti-göttlich und verdunkelt ist, eine Quelle des Unglaubens, des Hasses und des Unfriedens sein.

Wenn die spirituellen Meister über das Herz sprechen, meinen sie nicht das physische Herz, sondern das spirituelle, seelische Herz, unter dessen Herrschaft das gesamte Wesen steht. Das Herz ist die Verbindung zu seinem Seelenzentrum und zu Gott.

So wie das körperliche Herz ständig seiner Aufgabe des Pumpens nachgeht und den physischen Körper dadurch am Leben erhält, so vollführt das spirituelle Herz des Menschen auch ständig seine Verbindung zum Kraftfeld Gottes und Seiner Liebe. So wie ständiges Blut eine Lebensnotwendigkeit für das Herzkreislauf-System darstellt, so sind die Gottesverbindung, das Gebet, die Meditation und die göttlichen Handlungen die Grundlage für die Gesundheit des spirituellen Herzens. So wie für den physischen Körper reine Nahrung die Energiequelle ist, so sind die göttliche Liebe und die Gottesverbindung die Nahrung für die Seele und das spirituelle Herz.

Jedes Organ im menschlichen Körper wurde für eine bestimmte Aufgabe erschaffen. Wenn es seine Aufgabe nicht erfüllen kann, ist es krank. Das Herz wurde für den göttlichen Glauben, die göttliche Liebe, die Gotteserkenntnis, die Verbindung zu Gott, die Demut und Hingabe zu Gott und die göttlichen Taten erschaffen. Wenn das spirituelle Herz diese Aufgaben nicht erfüllen kann, wird es krank und stirbt mit seiner Seele schließlich daran, sofern es sein Leben nicht verändert und durch die Liebe Gottes heilt.

Wisse: Wer sein Herz vor der Liebe zu Gott verschlossen und versiegelt hat, wird eines Tages mit seiner Seele sterben und anti-göttlich werden, da nun alle Adern, die ihm Leben gegeben haben, abgekappt sind. Die Seele lebt nämlich allein durch die Liebesverbindung zu Gott.

Damit das Herz nicht stirbt und die Seele nicht anti-göttlich wird, muss sie mit Gebeten, Meditation und dem Studium der göttlichen Lehren und Schriften am Leben erhalten werden. Ein lebendiges Herz ist ein Herz, das mit dem Licht Gottes und der Liebe zu IHM erleuchtet wird. Da es erleuchtet ist, sieht, hört und versteht es die göttliche Weisheit des Seins.

Das tote Herz jedoch sieht, hört und versteht nichts. Wer in seinem Herzen tot ist, ist wie ein Tier, das man anschreit und das außer Lauten und Zurufen nichts versteht. Es ist taub, stumm und blind, weswegen es die göttliche Wahrheit nicht begreift.

Die alten Schriften sagen dazu: „Der Hauptunterschied zwischen den göttlichen und den anti-göttlichen Wesen ist das Gebet und die Meditation zu Gott bzw. ihre Verbindung zu IHM. Wer diese unterlässt, wendet sich immer mehr dem Anti-Gott und dem Unglauben zu und fällt in die Minus-Dimensionen ab.“

Die Wichtigkeit der reinen Nahrung

Die Abtötung des göttlichen Herzens erfolgt neben dem Unterlassen der Gottesverbindung auch über den Magen und über die Nahrung. Der Magen ist der Ort, wo sich jegliche Nahrung, die Du dem Körper zuführst, sammelt. Wenn dort ein Happen reine Sattva-Nahrung gelangt, dann kommen alle Organe in eine hohe Schwingung und positive Emotionen bilden sich in Deinem Denken und Fühlen. Wenn jedoch unreine Nahrung wie tierische Produkte, Kapha- oder Pitta-Nahrung hineingelangt, so wird Deine Verbindung zu den göttlichen Dimensionen und zu Gott getrübt. Dein Denken wird unklar und unreine Ego-Gedanken haben Einlass in Dein Wesen. Es entsteht eine Barriere zwischen Dir und Gott.

Die Religionen bezeichnen reine Nahrung oft als „halal“ oder „koscher“, wobei damit aber nicht wirklich göttlich reine Nahrung gemeint ist, sondern nur das Ausschließen bestimmter Nahrungsmittel oder Verarbeitungsformen. Wirklich göttliche reine Nahrung geht noch viel weiter und bedeutet eine reine, sattva-betonte Ernährung auf der Basis von Obst und Gemüse, frei von tierischen Produkten.

Die göttlichen Weisen sagen: „Die Speise ist das, was beim Gebäude das Fundament ist. Wenn das Fundament stabil ist, dann ist das Gebäude stabil. Genauso wie das Gebäude einstürzt, wenn das Fundament verfallen ist, stürzt und verfällt das göttliche Bewusstsein des Menschen, sobald die Speise unrein und verboten ist.“ Zu unreinen und verbotenen Speisen zählen alle tierischen Produkte, besonders Fleisch, Ei- und Milchprodukte, aber auch zu starke Gewürze wie Knoblauch und Pfeffer, genmanipulierte Nahrung, künstlich hergestellte Nahrung wie Fast-Food, zu viele niedere Fette, usw.

Speisen können aber nicht nur physisch Deinen Körper unrein machen, sondern auch geistig und feinstofflich. Dazu wollen wir Dir ein Gleichnis geben: „Der spirituelle Weise Radi hat einen Traubensaft, den ihm sein Diener gebracht hat, getrunken. Er schmeckte merkwürdig, obwohl er noch gut war. Radi wandte sich seinem Diener zu und fragte: „Woher hast du den Saft geholt?“ Er sagte: „Ich habe schwarzer Magie betrieben und als Lohn dafür habe ich diesen Krug Traubensaft erhalten.“ Radi entließ seinen Diener, denn schwarze Magie ist unrein und dient dem Ego und der anti-göttlichen Seite. Sie ist nicht im Sinne Gottes. Daraufhin hat der Weise Radi, um den Saft aus seinem Magen zu bekommen, seinen Finger in den Hals gesteckt und sagte daraufhin: „O mein Gott! Ich suche Zuflucht bei dir vor dem Anteil an unreinen Energien, der in meinem Magen geblieben ist und der sich mit meinem Blut und meiner Lebensenergie vermischt hat.“

Unreine Nahrung, die durch schwarze Magie vergiftet wurde, verdunkelt das physische und feinstoffliche Herz des Menschen und legt einen Schleier auf ihn. Reine, gesegnete Nahrung, die Gott geweiht ist, ist jedoch Licht auf Licht. Unreine Nahrung ist Schmutz auf Schmutz und trennt den Weg von der Verbindung zu Gott und göttlichen Handlungen und verhindert, dass man seine Schwingung anheben kann. Wenn ein Mensch ständig Unreines isst, stirbt sein göttliches Herz und er fällt immer mehr in die Minus-Dimensionen des Anti-Gottes ab.

Die heiligen Schriften sagen dazu: „O ihr Menschen! Gott, der Erhabene, ist rein und Er akzeptiert nichts außer dem Reinen. Was Gott den All-Geist-Gott-Menschen und göttlichen Mitarbeitern befohlen hat, ist das Gleiche wie das, was er Seinen Gott-Erden-Menschen und Hütern befohlen hat. So esst von den reinen Dingen der Erde, die euch die Natur schenkt ohne zu Morden, und tut Gutes gegenüber den Tieren und Pflanzen. Gott sieht alles und weiß alles, was Seine Geschöpfe tun. So esst von den reinen und guten Dingen, die Er Euch erlaubt hat, und seid Gott dankbar, wenn ihr dadurch IHM allein dient und Euer Herz rein haltet! Die Speise des anti-göttlichen Wesens dagegen ist Unreinheit, seine Getränke Unreinheit, seine Kleidung und seine Nahrung sind Unreinheit. Wie sollen seine Gebete ihn da zu Gott führen oder gar von Gott erfüllt werden?“

In der heutigen Zeit ist es leider so, dass die meisten Menschen nicht mehr beachten, ob das, was sie essen und zu sich nehmen, aus einer reinen oder unreinen Quelle stammt, ob es erlaubte oder unerlaubte Nahrung ist. Dabei ist die reine Speise für die Anhebung der Schwingung und die Verbindung zu Gott eine wichtige Bedingung. Sich von göttlichen reinen Dingen zu ernähren ohne andere Geschöpfe dafür zu töten oder auszubeuten, ist eines der wichtigsten göttlichen Gesetze im Universum und bildet das Fundament aller reinen, guten Handlungen. Wenn ein Mensch alle göttlichen Handlungen zur rechten Zeit verrichtet hat, er sich jedoch nicht von reiner Nahrung ernährt und auch nicht rein im Herzen, im Denken und im Körper ist, dann werden seine guten Taten nicht angenommen.

Damit die Taten eines Menschen aus dem Bewusstsein der göttlichen Reinheit kommen, müssen all seine Handlungen, Taten und auch sein Denken aufrichtig und korrekt rein ausgeführt werden. Er darf nicht lügen, nicht betrügen und nicht andere Menschen, Tiere oder Pflanzen ausbeuten, denn dies entspricht nicht dem Verhalten der göttlichen Reinheit.

So nehme nicht einen einzigen Happen Unreines zu Dir und esse nichts, was unrein ist. Ernähre Dich nur von reiner göttlicher Nahrung der Erde und Deinen eigenen guten Taten.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch ein Ritualgebet der Reue offenbaren, das der Hinwendung zu Gott, den spirituellen Meistern und der Reinwaschung Eurer Seele von negativen Taten dient. Entzünde dazu eine Kerze, ein Räucherstäbchen und falte Deine Hände vor Deinem Herzen zusammen.

1. Anrufung und Hinwendung
„O Gott AMA, Herr dieses Universums,
bis zu meinem spirituellen Aufstieg
nehme ich Zuflucht zu Dir und meinem spirituellen Meister Thot,
zu seiner göttlichen Lehre
und zur Gemeinschaft der göttlichen Mitarbeiter des Lichts.
Möge ich durch meine guten Taten der Tugenden
Und der Wurzeln des Göttlichen
Zum Nutzen von allem-was-ist göttliche Erleuchtung erlangen.

O mein spiritueller Meister Thot,
Dein Mitgefühl gibt allen göttlichen Geschöpfen in gleicher Weise.
Allein das Hören Deines Namens befreit vom Leid
Der Minus-Dimensionen und des Egos.
Alle Krankheiten der Wurzeln des Übels vermagst Du zu heilen.
Strahlender spiritueller Meister des eisblauen Sternenlichts,
ich verneige mich vor Dir und Deiner Weisheit!

Ich werfe mich vor Dir und Deinen Perlen der dreifachen Weisheit nieder.
Ich bekenne alle meine unreinen Ego-Handlungen.
Ich erfreue mich an meinen tugendhaften Handlungen.
Ich halte meinen Gotteslichtfunken ganz fest,
auf dass er in Dir verankert bleibt.

Mit meiner Seele, meinem Geist und meinem Körper verneige ich mich vor Dir,
o mein spiritueller Meister Thot.
Ich bringe Dir Opfergaben meines Herzens dar,
sowohl physisch Sichtbare als auch geistig Erschaffene.
Ich bereue all meine Ego-Verfehlungen.
Ich bitte darum aus dem Rad der Inkarnationen und des Leides auszusteigen
Und auf ewig in den höheren göttlichen Bewusstseinsebenen zu verweilen.
Die ganze Ansammlung meiner guten Tate widme ich der großen Erleuchtung
meiner Seele und von allem-was-ist.

Mögen alle Geschöpfe glücklich
und mit den Ursachen des Glücks, der Liebe und des Friedens Gottes,
versehen sein.
Mögen alle Geschöpfe frei sein von Leiden
Und den Ursachen des Leidens, dem Hass und der Gier des Anti-Gottes.
Mögen alle Geschöpfe niemals getrennt sein von Gott,
der ewiger Frieden und ewige Freude ist.
Mögen alle Geschöpfe in Neutralität und Gleichmut verweilen,
frei von Anhaftung an Menschen oder Materie der Maya.
Ich danke Dir.

2. Spirituelle-Meister-Verehrung
O mein spiritueller Meister Thot,
Deine Liebe und Dein Mitgefühl gilt allem-was-ist.
Allein die Verbindung mit Deinem Strahl der Weisheit befreit von allem Leid und Kummer.
Alle Krankheiten des Egos und der drei Gifte des Anti-Gottes
Vermagst Du zu heilen.
Strahlender spiritueller Meister des Lapislazuli-Lichtes der Weisheit,
ich verneige mich neunmal vor Dir!
(verneige Dich neunmal vor Deinem spirituellen Meister)

In meinem Herzen befindet sich die Ur-Silbe der Weisheit OM.
Sie ist von Engeln des Lichts umbringt.
Von ihnen entströmen Lichtstrahlen.
Sie bringen Gott und den spirituellen Meistern Opfergaben dar.
Weitere Engel und ihre Lichtstrahlen reinigen meine Seele
Von allen Befleckungen und Verdunklungen.
Der Segen der spirituellen Meister und Gottes gelangt in Form
Von Lichtengeln in die Ur-Silbe OM
Und in die göttliche Flamme in meinem Herzen.

O Ihr spirituellen Meister des Lichts,
o Jesus Christus,
o Buddha,
o Saint Germain,
o Kuthumi,
o Maria,
o Ihr aufgestiegenen Meister und Strahlenlenker,
ich verneige mich vor Euch.
Ihr besitzt die unermessliche Wunderkraft Eurer göttlichen Strahlen des Lichts,
die Ihr von Gott AMA erhalten habt.
Ihr besitzt göttliche Energie, Weitsicht und Ruhm.
Ihr handelt gemäß der Aufträge von Gott AMA
Und beschützt die Schatzkammer der göttlichen Ur-Liebe und Weisheit
In allem-was-ist.
Vor Euch und Euren Energiezentren des Lichts verneige ich mich.

Für das Nichtfinden der göttlichen Wahrheit
Und für den Mangel an Wissen,
für das Fehlen von Fähigkeit,
für alle Fehler, die ich im Laufe meiner Inkarnationen begangen habe,
bitte ich Euch um Verzeihung.

Möge ich durch die Kraft meiner guten Taten
Aus diesem und aus früheren Leben
In dieser Welt die göttliche Erleuchtung erlangen,
zum Wohle von allem-was-ist in die höheren Dimensionen eintreten
und Leid in Freude und Liebe wandeln.
Ich folge dem Beispiel der spirituellen Meister
Und widme wie sie alle meine Verdienste dem Gesamtwohl von allem,
was göttlich ist.

Mögen alle Geschöpfe,
meine Seelenbrüder und Seelengeschwister,
dauerhaftes Glück in Gott AMA erleben.
Mögen alle leidvollen Minus-Dimensions-Ebenen für immer geleert sein.
Wo auch immer die spirituellen Meister verweilen,
mögen ihre göttlichen Strahlen die Erde erreichen.
Möge alles Glück der spirituellen Meister heute da sein.
Möge es alle göttlichen Geschöpfe führen, leiten und beschützen.

3. Bekenntnis und Reue
O Gott AMA, Herr dieses Universums,
o Thot, mein spiritueller Meister,
ich opfere Euch meinen Körper, meinen Reichtum,
meine Seele, die Wurzeln des Göttlichen,
und alles, was ich an Opferungen vollbringen kann,
sowohl materieller als auch geistiger Art,
die 7 Körper meiner Seele,
die göttlichen Seelenperlen,
allen Reichtum meiner Inkarnationen,
alles, woran meine Seele festhält.
Bitte nehmt diese mit Mitgefühl zu meinem Seelenheil und zum Nutzen von allem-was-ist an.

Alle Geschöpfe,
angefangen bei den ersten Menschen,
haben seit langer Zeit bis jetzt unheilsame Handlungen des Egos ausgeführt,
die auf den Wurzeln der Gier, des Hasses, der Angst, des Egoismus und der
Verblendung basieren.
All diese Handlungen der Wurzeln des Übels in meiner Seele und meinem Körper
Bekenne ich jetzt demütigen Herzens.

Lügen, Verleumden, grobe Rede und Geschwätz –
Diese vier unheilsamen Handlungen des Egos der Sprache bekenne ich jetzt.
Begierde, Böswilligkeit und das Festhalten an der Unwahrheit
Und falschen Ansichten –
Die drei unheilsamen Handlungen des Egos des Verstandes bekenne ich jetzt.
Töten der Verwandten, des eigenen Lehrers oder eines Mitgeschöpfs,
und auch der Vorsatz,
den Körper eines anderen Wesens zu verletzen –
all die Ansammlungen negativer Energien durch die fünf Wurzeln des Übels
und ihre unheilsamen Handlungen
bekenne ich jetzt in Demut und Reue.
Verführen einer Frau oder eines Mannes,
Zerstören göttlicher Kultobjekte
Und Entweihung göttlicher Tempel und Kultstätten –
All diese unermesslich unheilsamen Handlungen bekenne ich jetzt.

Das Ablegen von falschem Zeugnis vor Gott AMA,
den spirituellen Meister oder den göttlichen Lehren –
all die Ansammlung von negativen Tendenzen durch unheilsame Handlungen Gott AMA
und der göttlichen Lehre der spirituellen Meister gegenüber
bekenne ich jetzt.
Das Verleumden Gottes, eines spirituellen Meisters oder seiner göttlichen Mitarbeiter
Sowie das Verleumden eines Engels ist eine unreine Handlung,
die schwerwiegender ist,
als das Töten eines Geschöpfes in den 7 Dimensionen –
alle Ansammlungen solcher sinnlosen, großen Ego-Fehler bekenne und bereue ich.

Meine Ablehnung der göttlichen Wahrheit
Und die Hinwendung zu den Wurzeln des Übels
Bereue ich.
Ich habe der Wahrheit,
dass aus Leid und den Ego-Taten negatives Karma entsteht,
sowie ein Abfall in die Minus-Dimensionen des Anti-Gottes,
keinen Glauben geschenkt.
Ich habe stattdessen im Laufe meiner Inkarnationen immer weitere negative Taten getan
Und negatives Karma angesammelt,
durch die ich an die Maya gebunden wurde und nicht von ihr befreit werden kann –
all dies bekenne ich jetzt.

Das Brechen der göttlichen Gelübde, die unreinen Ego-Handlungen
Das Verlieren der göttlichen Tugenden des Lichts,
die Gelübde, ich zu nehmen versäumt habe
und die unheilsamen Handlungen,
denen ich zugestimmt habe,
mein sexuelles Fehlverhalten,
das Genießen von unreiner Nahrung
und dergleichen mehr,
all die anderen Fehler, die nicht klar beschrieben werden können,
und alles, was ich nicht als Fehler erkennen kann –
all dies bekenne ich jetzt vor Dir.

O Gott AMA,
O mein spiritueller Meister Thot,
ich nehme meine Zuflucht bei Dir und bitte um Deine Vergebung.
Ich erhielt Einweihungen, ohne zu wissen,
wie man die Gelübde hält
und habe sie deswegen zwangsläufig gebrochen –
all dies bekenne ich jetzt.
Weil Bekenntnisse ohne Reue unvollständig sind,
bekenne ich jetzt demütigen Herzens all meine Ego-Verfehlungen in ihrem ganzen Ausmaß.
Als hätte ich Gift zu mir genommen,
bekenne ich sie mit Scham, Furcht und großer Reue.
Weil Bekenntnisse ohne das Erneuern des göttlichen Eides wirkungslos sind,
verspreche ich Euch hiermit,
o Gott AMA, o Thot mein spiritueller Meister Thot,
fortan vom Töten von Menschen, Tieren, Seelen, guten Handlungen abzulassen,
keine unheilsamen Ego-Handlungen zu tun und mich diesen zu verweigern,
auch wenn es mein eigenes Leben kostet.
Ich will mich immerzu an den guten Taten erfreuen.
Ich bitte Euch:
Reinigt mich durch den Segen der göttlichen Strahlen des Lichts
Und transformiert meine Seele in Eure göttlichen Dimensionen der Weisheit.
Ich danke Euch. Amen.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Wahrheit der Existenz der spirituellen Meister und ihrer göttlichen Wunder und Lehren berichten.

Im dunklen Zeitalter zweifeln die meisten Menschen die Existenz der spirituellen Meister, wie z.B. Jesus Christus oder Buddha an. Verstandesbewusste Menschen versuchen die historische Gewissheit der Religionsgründers nachzuweisen. Aber was will es heißen, wenn man die historische Gewissheit Jesu Christi oder Buddha bewiesen hat? Es bedeutet nur, dass man bewiesen hat, dass zu einer bestimmten Zeit ein Mensch lebte, welcher sich Jesus Christus oder Buddha nannte. Hat man nur das bewiesen, so hat man gar nichts bewiesen, denn ein Name ist nichts.

Die historische Gewissheit einer Person zu beweisen, heißt die Wirklichkeit eines inkarnierten Seele-Geist-Wesens und seiner Eigenschaften zu beweisen, welche sie ausmachen. Wenn man z.B. Cäsar nennt, nennt man nicht irgendeinen beliebigen Mann, sondern man nennt einen Römer, welcher vor Kaiser Augustus, Gallien erobert und beherrscht hat, welcher Mitglied des Triumvirat war, römischer Diktator wurde und schließlich von Brutus ermordet wurde.

Ebenso bezeichnet man, wenn man über den spirituellen Meister Jesus Christus spricht, einen Menschen, welches zur Zeit des Tiberius in Judäa eine religiöse Lehre predigte, welcher sein Wort durch Taten unterstützte, welcher Schüler um sich sammelte, und welcher nach einer Verurteilung, auf welcher der Tod folgte, der ganzen Welt als lebender Ausdruck Gottes dargestellt wurde, und auf dessen Lehre sich die ganze christliche Kirche gründete, die wir heute auf der Welt haben. Die historische Gewissheit Jesus Christi bewiesen zu haben, heißt die Realität jenes inkarnierten Seele-Geist-Wesens und seiner Taten bewiesen zu haben, welche ich soeben in Umrissen gezeigt habe.

Ein eindeutiger Beweis für die Existenz eines spirituellen Meisters wie Jesus Christus ist sein Buch, seine Lehre, seine Überlieferung. Bei Buddha waren es seine Lehrschriften, bei Muhammad der Koran, bei Jesus Christus die Evangelien. Auch wenn sie nicht immer vom spirituellen Meister selbst aufgezeichnet wurden, haben sie doch ihm nahestehende Wesen, Schüler oder Zeitgenossen verfasst. Das ist eine große Authentizität.

Vielleicht habt Ihr Euch, meine Seelengeschwister, während Ihr diese Zeilen lest, gefragt, was ich denn eigentlich will, und ob es notwendig ist, sich so viel Mühe für eine Sache zu geben, welche nicht bestritten werden kann. Täuscht Euch nicht in dieser Sache. Die anti-göttliche Seite leugnet gerne die historische Wirklichkeit der spirituellen Meister wie Jesus Christus und es gibt in der heutigen Zeit selbst göttliche Menschen, welche nicht, bis auf einen gewissen Grad, dasselbe tun, und sich mit dem Geist der spirituellen Meister gleich stellen.

Daher kommt es, dass die meisten Menschen in de 3D-Welt heutzutage immer wieder artig und falsch wiederholen, dass es z.B: außer der Bibel kein Zeugnis des spirituellen Meisters Jesus Christus in der Gegenwart gibt. So wird Jesus Christus zu nichts anderem als einer Filmfigur, die man nach Belieben mit Frauen verkuppeln, als leidenden Menschen oder als Sektenführer und Scharlatan darstellen kann. Sein Leben wird zu einer Fabel, das durch menschliche Leichtgläubigkeit verändert und manipuliert werden kann.

Es gibt kein anti-göttliches Wesen, welches nicht die historische Gewissheit der spirituellen Meister wie Buddha und Jesus Christus beunruhigt oder sogar belästigt, und der nicht den geringsten Zweifel in dieser Sache sofort aufnimmt und zu einem großen Unglauben aufbläht. Sie wollen das Leben von Jesus Christus, Buddha, Muhammad, etc. nicht nur vernichten, sondern es auch entstellen.

Doch wisse: Man nimmt den anti-göttlichen Wesen ihre Grundlage des Unglaubens, wenn man ihnen die spirituellen Meister und ihre Existenz beweist. Denn dann müssen sie sich der Allmacht Gottes stellen!

Wir wollen nun an dieser Stelle das Konstrukt des Zweifels und des Unglaubens der anti-göttlichen Seite Schritt für Schritt entlarven und zum Einsturz bringen. Die anti-göttliche Seite sagt, das Leben der spirituellen Meister ist nur eine Fabel, es sei ein Mythos. Doch was ist ein Mythos? Ist das Leben von Jesus Christus, Buddha, Krishna oder Konfuzius ein Mythos?

Sicher ist: Die spirituellen Meister wie Jesus Christus, Buddha, Krishna oder Konfuzius haben gelebt, ihre Geschichte ist authentisch, die Öffentlichkeit beleuchtet den Ursprung der Weltreligionen und ihre göttlichen Lehre in allem, was sie tut, mit dem hellsten Licht. Angesichts dessen findet man sich vor einem ganz einfachen Dilemma: entweder sind die spirituellen Meister und ihre Schüler aufrichtig, oder sie waren Betrüger. Behaupten, dass sie aufrichtig waren, heißt die Göttlichkeit ihres Tuns zugeben, denn das ist die Wirklichkeit des Lebens des spirituellen Meisters auf der einen Seite und die Aufrichtigkeit seines Lebens für Gott auf der anderen Seite. So kommt man angesichts dieser Tatsache zu dem Schluss, dass die spirituellen Meister ein Ausdruck Gottes, ja ein direkter Bote von IHM sind. Sie sind selbst höchster Teil Gottes.

Wenn man dagegen behauptet, dass die spirituellen Meister und ihre Schüler Betrüger waren, so setzt man sich in eine für sein eigenes Seelenheil schwierige Lage. Warum? Weil die spirituellen Meister und göttlichen Mitarbeiter all die Aufrichtigkeit des Menschen und seiner Seele in höchstem Grade ausmachen; weil Gott in der Gestalt der spirituellen Meister in das Leben seiner Geschöpfe einen Schimmer und ein Licht von göttlicher Wahrheit und Aufrichtigkeit gesetzt hat, welcher nicht annehmen lässt, dass die ganze wunderbare Geschichte des spirituellen Meisters nur eine Masse von Betrügereien beinhaltet.

Übrigens sind die spirituellen Meister immer aufrichtig, ebenso ihre göttlichen Mitarbeiter, und Boten. Man kann auch die Masse der Menschen, welche an die spirituellen Meister glauben, nicht der Lüge beschuldigen, denn sie erkennen diese Wahrheit und Aufrichtigkeit der spirituellen Meister und folgen ihr. Auch wenn die Religionen, die die spirituellen Meister gegründet haben, heutzutage nicht immer aufrichtig und wahr sind, sondern sich im Laufe der Jahrhunderte auch Unwahrheit darin angesammelt hat, basieren sie doch auf einem wahren Kern, nämlich dem Strahl ihres Gründers und spirituellen Meisters. Keine der Religionen auf der Welt ist also nur Unglaube, sondern sie beinhaltet auch immer göttlichen Glauben, wie tief er auch verborgen liegen mag.

Wer sich mit den spirituellen Meistern verbindet, spürt ihre Macht. Es offenbart sich einem ihre göttliche Wirklichkeit. Der Mensch, der existiert, fühlt, denkt und lebt mit seinem spirituellen Meister, dem er sich hingegeben hat und durch den er sich mit Gott verbindet. Durch seinen spirituellen Meister erhebt er sich aus der 3. Dimension und aus seinem Ego zurück zu Gott. Er wird durch den Strahl des spirituellen Meisters gereinigt und erhält von ihm, was er von keinem anderen Menschen dieser Welt erhält: göttliches Bewusstsein. Denn der spirituelle Meister ist mehr als der normale Mensch, mehr als die Welt und ihre Maya, mehr als die normalen Seele-Geist-Wesen: er ist ein direkter Teil Gottes.

Diejenigen Menschen sind aufrichtig, die die Göttlichkeit der spirituellen Meister erkennen. Diese Aufrichtigkeit beweisen sie durch das Stärken der göttlichen Tugenden in sich und das Verkleinern der Wurzeln des Übels. Sie legen durch ihr göttliches Tun Zeugnis ihres Glaubens an Gott und die spirituellen Meister und ihre Wahrheit ab. Niemand wagt sie der Heuchelei anzuklagen, denn sie wissen um ihr aufrichtiges, reines Tun. Sie haben das Licht Gottes und ihres spirituellen Meisters erkannt und sehen, fühlen und glauben.

Ein wahrhaftig göttliches Wesen, das sich Gott und seinem spirituellen Meister hingegeben hat, kann nicht von der anti-göttlichen Seite angegriffen und verunglimpft werden. Denn zu welchem Zweck soll ein solches göttliches, reines Wesen heucheln? Welches Vergnügen hat es, aus Heuchelei demütig oder keusch zu sein? Welche besondere Belohnung erwartet es aus seinem Opfer der Ego-Aufgabe?

Die anti-göttliche Seite dagegen ist nicht aufrichtig. Eine schmutzige Ursache kann keine reine Wirkung hervorbringen. So können auch die Schein-Religionen der Logik und des Atheismus, die die anti-göttliche Seite versucht zu gründen und auszudehnen, nur tot sein und keine göttliche Wirkung verursachen. Sie bringen weder den Menschen noch der Welt etwas.

Zumeist liegt in den spirituellen Meistern und ihren Mitarbeitern eine größere Aufrichtigkeit als in ihren Religionsgemeinschaften, wie dem Christentum, dem Buddhismus, dem Islam, dem Judentum, dem Hinduismus, usw. Das liegt daran, dass der Unglaube des Anti-Gottes im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende jene Religionsstrukturen unterwandert hat. Es geht seitdem um Machtspiele, Hochmut und Eitelkeit der religiösen Führer. Der Irrtum machte auch vor der Wahrheit nicht halt. Doch ist es am Ende besser, für einige Zeit auf dem Pfad des Irrtums zu gehen, um danach, mit den besten Aussichten und voller Mut auf den Weg der Wahrheit zu gehen. Denn letztendlich zeigt einem der Irrtum die Wahrheit nur noch klarer.

Das bedeutet, dass auch die anti-göttlichen Verfälschungen und Unwahrheiten in den Religionen der spirituellen Meister am Ende nur dazu beigetragen haben die göttliche Wahrheit der göttlichen Lehre noch stärker zum Vorschein zu bringen. Anstatt sie zu schmälern wurden sie lichtvoller. Es ist wie eine schwarze Wand in einem Zimmer, welche die weiße Wand noch mehr leuchten lässt und den Gegensatz zwischen den beiden Farben erst recht deutlich macht, so dass man sich leichter dem Licht zuwenden kann.

Die mystischen Zeichen sind eng mit den spirituellen Meistern verbunden. Dazu zählt auch das Wunder. Das Wunder ist der eigentliche Charakter der göttlichen Wahrheit Gottes. Überall, wo sich ein göttliches Wunder zeigt, verschwindet die menschliche Geschichte der Logik. Denn da das Wunder an sich unmöglich ist, so kann offenbar auch keine Erzählung, welche darüber berichtet, aus der historischen Menschenwelt des Verstandes geschaffen worden sein. Die anti-göttliche Seite behauptet deshalb gerne, dass die göttlichen Schriften eine Reihe von Wundern sind, dass das Wunder nicht möglich ist, das also auch die Geschichte und historische Wirklichkeit des spirituellen Meisters nicht möglich sein kann und folglich niemals existiert hat. Sein Wesen ist nur ein Mythos.

Die anti-göttliche Seite gibt die Möglichkeit der herrschenden Macht Gottes in dieser Welt nicht zu. Sie glaubt nur an sich selbst und ihr Ego. Die göttlichen Wesen und göttlichen Mitarbeiter aber geben die herrschende Macht Gottes in dieser Welt zu. Beide Seiten sind Geschöpfe Gottes und stammen aus Seinem Bewusstsein, doch beide befinden sich in einem unterschiedlichen Bewusstseinszustand von Verblendung und Wahrheit. Während die atheistischen, anti-göttlichen Menschen das Wunder leugnen, bitten die göttlichen Wesen Gott täglich um ein solches Wunder, überzeugt, dass Gott ihnen, selbst noch heute, Seine Macht und Seine Güte offenbaren wird.

Gehen wir weiter: Die normalen Menschen begreifen Gott nicht ohne Seine Herrschaft, welche sich durch die Allmacht der Handlungen und Wunder der spirituellen Meister offenbart. Das Leugnen der Möglichkeit der Wunder und der Taten ihrer spirituellen Meister lässt die Menschen also Gott selbst leugnen. Gott ist, nach der Annahme dieser Menschen, in seinem ganzen Wesen wunderbar, und hört die Geschichte der Wunder auf, so hört auch Gott auf. Ohne Wunder gibt es keinen Gott. Was folgt daraus?

Aus der Sicht der Menschen sind historische Denkmäler authentisch und sie reihen sich in einer sichtbaren und konstanten Ordnung aneinander. Sie knüpfen sich an die ganze Reihe der menschlichen Geschichte, sind unangreifbar und in gewisser Hinsicht heilig. Keiner darf die menschlichen Bauten und Erfindungen der Vergangenheit anrühren. Aber findet sich der Finger Gottes dabei – dieser Finger, der das ganze Universum erschaffen hat – , so genügt es, dass diese Geschichte des Menschen verschwindet und zu Maya zerfällt. Denn das Wunder Gottes erhebt sich über alle Menschliche, über Zeit und Raum, über alle Gesetze von Physik, Mathematik und Geschichte.

Ist die anti-göttliche Seite darin glücklich, dass sie Widersprüche der göttlichen Schriften ausfindig macht und Nachlässigkeiten der spirituellen Meister und ihrer Religionen enthüllt? Nein. Sie zerstört durch ihre Kritik an der göttlichen Wahrheit ihr eigenes Fundament. Sie glaubt, dass sie die Wahrheit im Licht der Logik des Egos gefunden hat, und erkannt hat, dass alles nur ein Aberglaube, ein Traum und ein Mythos ist. Doch das ist nichts anderes als Hochmut, der den göttlichen Glauben ersetzt und am Ende zur Selbstzerstörung führt, denn ein Leben ohne Glauben und Wunder ist ein totes Leben ohne Sinn und Ziel.

Wenn die göttliche Führung es gewollt hätte, so hätten die spirituellen Meister viele Geschichtsschreiber gehabt, die den Faden ihres Lebens, von Anfang bis zum Ende, mit einer chronologischen Klarheit dargelegt hätten, welches alles an seine richtige Stelle und das Ganze unter den Schutz der leichten Analyse gestellt hätte. Aber Gott wollte es nicht so. Er wünschte, dass das Bild des spirituellen Meisters und seines Lebens im Laufe der Inkarnationen nicht mehr klar war, weil es nicht wichtig war. Vielmehr sollte seine Lehre bestehen und sich ausdehnen. Denn es zählt nicht die Person des spirituellen Meisters, sondern die göttliche Wahrheit seines Strahls, die er vermittelt.

Welcher Mensch vergisst nicht die Wissenschaft des Egos zu Füßen der spirituellen Meister Jesus Christus oder Buddha? Niemals vermag die anti-göttliche Seite die göttliche Lehre der spirituellen Meister durch ihre Zweifel und Anklagen wirklich zu entwaffnen. Die göttlichen Schriften wurden nicht zum Vergnügen einzelner Menschen erfunden. Denn die göttliche Wahrheit erfindet man nicht, sondern man bestätigt sie nur.

So kommen gerade jetzt, am Ende des dunklen Zeitalters, wieder viele Menschen zu den spirituellen Meistern und ihren Lehren zurück, nachdem sie diese einst in ihrem Ego-Hochmut verlassen hatten. Das Licht der Gnade und die Klarheit ihres Geistes führt sie zurück zu ihrer Quelle. Die Lehre der spirituellen Meistern trotzt aller Ego-Zweifeln. Seid diesem doppelten Geschenkten, das Euch über die spirituellen Meister zu Gott führt, treu. Urteilt nicht über die spirituellen Meister und erkennt die eitlen Anstrengungen der anti-göttlichen Seite als Illusion, welche am Ende nur die Macht der spirituellen Meister vergrößern und bestätigen wird.

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die göttlichen Gesetze und die Einheit der göttlichen Wahrheit berichten.

Die Menschen haben seit jeher Schwierigkeiten damit in Angelegenheiten, wo ein klares Gesetz oder Argument fehlt, die göttliche Wahrheit zu erkennen. Es scheint manchmal so, als ob Gott in manchem Fall kein besonderes Vorgehen und Verfahren angeordnet hat, nachdem gehandelt werden muss, sondern dass Er vielmehr die Aufgabe gegeben hat, herauszufinden, welcher Weg rechtens und gut ist. Auf dieser Basis soll dann getan werden, was die Menschen für erlaubt halten, und nicht das getan werden, was die Menschen für verboten halten.

Das Problem entsteht, wenn zwei Menschen eine unterschiedliche Meinung haben. Wenn der eine eine Ansicht hat und der andere eine andere, dann repräsentiert jeder einen anderen Pol. Jeder ist von der Wahrheit seiner Sichtweise überzeugt. Das ist besonders fatal bei Gelehrten oder spirituellen Führern, die unterschiedliche religiöse Ansichten vertreten. Wenn z.B. einer von ihnen sagt, dass Weizen verboten ist und unrein ist, aber ein anderer sagt, dass er erlaubt ist und die Schwingung anhebt, dann ist das ein Widerspruch. Jeder sieht sein Gutachten als den letztendlichen richtigen Befehl an, dem die Menschen Folge zu leisten zu haben. Was für den einen verboten ist, ist für den anderen erlaubt.

Besonders im heutigen Zeitalter der 3D-Welt verlieren sich die Menschen in theoretischen Analysen und Beweisfindungen zu bestimmten Themen. Sie glauben, dass es keine feste Meinung über Erlaubnis einer Sache gibt, wenn diese nicht genau in den heiligen Schriften genannt sind, weswegen sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. Wenn also in keiner heiligen Schrift die Benutzung von Handys im Gottesdienst verboten wird, sind sie folglich entweder erlaubt oder verboten. Hierbei wird aber übersehen, dass es zur Zeit der Offenbarung der Schriften noch keine Handys gab.

Was immer nun der Pfarrer, Prediger oder spirituelle Führer für Gottes Befehl hält, ist richtig. Beide haben Einblick in die heiligen Schriften und ihre Weisheit und können zu unterschiedlichen Schlüssen kommen. Das ist aber von Mensch zu Mensch verschieden. So verbietet der eine Pfarrer Handys im Gottesdienst und sieht sie als Teufelswerkzeug an, der andere dagegen kümmert sich nicht darum und lässt seinen Gottesdienst sogar Live auf jedes Handy übertragen, da er dadurch seine Gemeinde leichter erreichen kann. Beide Prediger fühlen sich im Recht und sehen ihre Meinung als die einzig Richtige an.

Dabei wird jedoch übersehen, dass Gott nicht jedem Menschen, Prediger oder spirituellen Führer das Recht und die Gabe zur Auslegung und Gebung göttlicher Gesetze gegeben hat oder es nur eine Meinung zu einer Sache geben muss. Natürlich ist es gut, wenn Prediger und spirituelle Führer nach bester Forschung und Überprüfung der bestehenden Schriften und Gesetze derjenigen Meinung folgen, zu der sie nach reiflicher Überlegung kommen und die sie für die Beste und Sinnvollste halten. Ihre Meinung ist die offensichtliche Regel und ein Ersatz für die fehlende. Der spirituelle Führer oder Prediger hat sein Bestes gegeben, um in den tiefen Ozean der göttlichen Wahrheit einzutauchen und dessen Grund zu erkunden, aber bedauerlicherweise konnte er anstelle von Perlen nur Muscheln bekommen. Er sagt nicht, dass seine Meinung als Perle betrachtet werden soll oder gar als solche Verkauft werden soll. Wenn er es doch tut, dann erhebt er sich über die Allmacht Gottes.

Letztendlich ist es zwar richtig, dass in jeder unterschiedlichen Meinung ein Funken Wahrheit liegt, obgleich sie nicht DIE Wahrheit sind. Denn alle Muscheln stammen aus dem Ozean der Wahrheit, auch wenn sie keine Perlen sind. Sowohl diese als auch jene Sichtweise haben also ihre Berechtigung, auch wenn sie nicht wahr sein müssen. Wenn dagegen alle Meinungen von vorne herein als falsch eingestuft werden, dann wird auch der Ozean der göttlichen Wahrheit als grundsätzlich falsch betrachtet. Alles als richtig zu betrachten, ist aber ebenso falsch.

Die anti-göttliche Seite benutzt diese Gradwanderung, um ihre Fehler und Missetaten als richtig und vom göttlichen Gesetz erwünscht erscheinen zu lassen. Ihre Anhänger irren in der Dunkelheit ihrer Ego-Verblendungen umher, verschließen ihre Augen vor dem Licht Gottes und weichen vom göttlichen Weg ab. Sie opfern ihren göttlichen Glauben den Ansichten und Meinungen des Egos und Anti-Gottes, fällen neue Urteile, erlassen Gesetze aufgrund ihrer eigenen Ego-Vorstellung und produzieren widersprüchliche, irrige Ergebnisse, so dass keiner mehr weiß, was wahr oder falsch ist. Auf der Basis ihrer scheinbar göttlichen Korrektheit betrachten sie alle einander widersprechenden und gegensätzlichen Gesetze als von Gott erlassen an, als ob jedes ihrer Gesetze die göttliche Wahrheit und Ordnung repräsentieren würde, so dass kein von ihnen erdachtes Gesetz falsch sein kann und sie durch nichts ihre Seele beschmutzen könnten. Dies ist jedoch nicht richtig.

Die spirituellen Meister widerlegen die Meinung dieser Ego-Wesen wie folgt: „Wenn Gott EINER ist, die heiligen Schriften der spirituellen Meister EINE Weisheit sind und wenn die spirituellen Meister EINS in Gott sind, dann kann die wirkliche göttliche Wahrheit, die befolgt wird, ebenfalls nur EINE sein. Und wenn die göttliche Wahrheit EINE ist, wie kann es da widersprüchliche Gesetze geben über irgend eine Sache? Es kann nur dann Meinungsverschiedenheiten geben, wenn demjenigen, der das Gesetz erlassen hat, es entfallen ist, ihn die Verblendung des Egos beherrscht, oder er sich bewusst in den Labyrinthen des Anti-Gottes verirrt hat. Gott und die spirituellen Meister stehen über solchen Dingen der Verirrung. Widersprüchlichkeiten sind vielmehr das Ergebnis der Gedanken und Meinungen der Menschen, die sich der Verdrehung der göttlichen Tugenden und Gesetze der Weisheit durch ihre eigenen Ego-Vorstellungen und Ego-Taten gewidmet haben.“

Gott hat es Seinen Geschöpfen verboten, Widersprüchlichkeiten und Irrungen zu schaffen. Es ist keinem Geschöpf erlaubt, Lügen gegen Gott zu erfinden. Das heißt, dass alles, was nicht im Einklang mit den göttlichen Gesetzen steht, eine unzulässige Hinzufügung durch das Ego ist. Unzulässiges Hinzufügen zu den Schriften der göttlichen Weisheit sind verboten und untersagt. Das sagten bereits die spirituellen Meister der ersten Zeit. Für Erfinder oder Verdreher göttlicher Weisheit und Schriften wird es in den feinstorfflichen Ebenen weder Erfolg noch Wohlstand oder Gutes geben, denn in den heiligen Schriften heißt es: „Und sagt nicht aufgrund der Falschheit eures Egos: Das ist erlaubt, und das ist nicht erlaubt.“ Denn das ist eine Lüge und eine Erdichtung gegenüber Gott. Diejenigen Wesen, die eine Lüge gegen Gott erdichten, laden sich negatives Karma mit IHM auf.“

Wenn Gott die göttliche Wahrheit unvollständig gelassen hätte, dann wäre jede Meinung – egal welcher Form – erlaubt. Da Er die göttliche Wahrheit aber vollständig erschaffen und Seinen Geschöpfen durch die spirituellen Meister Seine Weisheit offenbart hat, dann kann sie auch nicht verändert werden. Sie ist unumstößlich und darf nicht durch die persönliche Meinung der Menschen und Egos zu dessen Gunsten manipuliert werden.

Die göttlichen Schriften der spirituellen Meister sind die Basis und Quelle der Religionen auf dem Planeten Erde sowie der Ursprung der religiösen Tugenden, Gesetzmäßigkeiten und der Wurzen des Göttlichen. Sie wurden zwar im Laufe der Jahrtausende durch die Anhänger und Nachfahren der Religionen durchaus verfälscht, doch die in ihnen bestehende Wahrheit ist rein und beständig. Auch wenn man unterschiedliche Ansichten über sie haben kann, bleibt sie doch in ihrem Kern eine Wahrheit, die niemand verändern kann und darf. Sie besteht aus 700 göttlichen Gesetzen, von denen wir Dir die wichtigsten nachfolgend auflisten:

1. Folgt der Leitung Gottes, Eures Herrn, und Ihr werdet erfolgreich in Seinem Licht auf Seinem Pfad sein.

2. Schickt nicht unnötig Energie und Aufmerksamkeit zu den anti-göttlichen Wesen, denn Gott hat ihre Herzen und ihr Gehör versiegelt, über ihren Augen liegt der Schleier der Verblendung und sie glauben nicht, gleich, ob Ihr sie warnt oder nicht. Sie werden am Ende des Universums die Strafe des göttlichen Verbrennungsfeuers erhalten.

3. Betrügt nicht Gott und die spirituellen Meister, denn bei all dem betrügt Ihr nur Euch selbst, ohne Euch dessen bewusst zu sein.

4. Stiftet kein Unheil auf welchem Planet auch immer Ihr inkarniert seid.

5. Tut Gutes bei all Euren Werken.

6. Glaubt an Gott wie die spirituellen Meister und Engel an Gott glauben.

7. Glaubt nicht den verblendeten Ego-Wesen und anti-göttlichen Wesen der Finsternis, denn sie trennen Euch von Gott und führen Euch in den Irrtum der Verblendung.

8. Verspottet nicht Gott, die spirituellen Meister und Diener des Lichts.

9. Verbindet Euch nicht mit Dämonen und anti-göttlichen Schattenwesen, um die göttlichen Wesen des Lichts zu verraten, denn dann werdet Ihr selbst mit erstgenannten am Ende des Universums verbrannt werden.

10. Tauscht nicht die göttliche Rechtleitung Gottes und der spirituellen Meister gegen die Irreleitung des Anti-Gottes und des Egos ein, denn dieser Handel bringt Euch weder Gewinn, noch werdet Ihr rechtgeleitet werden.

11. Fürchtet Euch nicht vor den anti-göttlichen Wesen, denn Gott hat sie in Seiner Gewalt.

12. Verehrt und lobpreist Gott über allem, denn er steht über allem und ist der Herr über alles-was-ist im Universum. Er ist aller Dinge mächtig.

13. O Ihr Geschöpfe, dient Gott, Eurem Herrn, der Euch und diejenigen vor Euch erschaffen hat, damit Ihr Euch nach Euren für IHN gesammelten Erfahrungen im Universum zu reinen, göttliche Wesen wandeln und wieder zu IHM aufsteigen möget.

14. Setzt Gott nichts gleich, denn Er steht über allem.

15. Fürchtet das göttliche Verbrennungsfeuer, dessen Brennstoff das Ego und die Herzenskälte der Nicht-Liebe sind, und das für die anti-göttlichen Ego-Wesen von Gott vorbereitet wurde.

16. Verkündet die göttlichen Botschaften des Lichts an alle, die an Gott glauben und Gutes tun, auf dass ihnen das göttliche Bewusstsein zuteilwerde und sie wieder in Gottes Liebe eintreten.

17. Schämt Euch nicht wegen Gott und Eures göttlichen Glaubens.

18. Glaubt im Bewusstsein an Gott, indem Ihr wisst, dass es die Wahrheit von Eurem Schöpfer ist.

19. Leugnet nicht Gott, der Euch erschaffen hat, Euch sterben hat lassen und Euch wiedergeboren hat lassen. Er ist es, der das ganze Universum für Euch als göttlichen Spielplatz des Sammelns von Erfahrungen und als göttliche Schule erschaffen hat.

20. Preist Gottes Lob so oft Ihr könnt und rühmt Seine Herrlichkeit.

21. Preist Gott als obersten Herrn alles Wissens, denn Ihr habt kein Wissen außer dem, was Er Euch gelehrt hat. Wahrlich, Gott ist der Allwissende, der Allweise.

22. Folgt den göttlichen Gesetzen und der Rechtleitung Gottes sowie der spirituellen Meister und göttlichen Mitarbeiter, die Seiner Rechtleitung folgen, und dann Ihr braucht keine Angst zu haben noch traurig zu sein.

23. Verrichtet die göttlichen Rituale und Gebete. Wahrlich, diese halten Euch von allen unreinen Ego-Dingen ab, denn sie stärken das göttliche Licht-Bewusstsein in Euch.

24. Erklärt die göttlichen Zeichen und Botschaften Gottes und der spirituellen Meister nicht für Lüge, denn das macht Euch zu Bewohnern der Minus-Dimensionen, in denen Ihr auf ewig verweilen werdet.

25. Gedenkt der Gnade Gottes, die Er Euch erwiesen hat und erfüllt Euer göttliches Versprechen Gott gegenüber, so erfüllt Er Sein Versprechen Euch gegenüber.

26. Fürchtet Gott allein.

27. Glaubt an das, was Euch Gott als göttliche Botschaften durch Seine spirituellen Meister, Engel und Diener geschickt hat und was bei Euch ist, und seid nicht die ersten, die es verleugnen.

28. Tauscht die göttlichen Wurzeln des Göttlichen und die Tugenden nicht gegen einen geringeren Preis des Egos, und seid IHM allein gegenüber ehrfürchtig.

29. Mischt nicht Wahrheit mit Unrecht durcheinander.

30. Verschweigt nicht die Wahrheit, wenn Ihr sie kennt.

31. Gebt göttliche Spenden der Barmherzigkeit an die Armen und Notleiden, um Eure Herzen zu wandeln und mit Seiner Liebe zu erfüllen.

32. Verneigt Euch vor Gott mit den göttlichen Sich-Verneigenden.

33. Vergesst nicht Euer göttliches Seele-Geist-Wesen, Euren Ursprung, Euer Ziel und Euer Bewusstsein in Gott.

34. Seid aufrichtig in all Eurem Denken und Tun.

35. Lest die göttlichen Bücher, Botschaften und Gesetze Gottes und der spirituellen Meister, um Euer Bewusstsein zu erweitern und eins mit IHM zu werden.

36. Stärkt die göttliche Geduld in den Meditationen, Ritualen und Gebeten in Euch. Dies ist wahrlich schwer, außer für Demüige, welche ahnen, dass sie darin Gott begegnen und mit IHM eins werden.

37. Gedenkt immer der Gnade Gottes, mit der Er Euch begnadete und denkt daran, dass Er Euch erschaffen hat.

38. Fürchtet den Tag des göttlichen Ausgleichs, an dem Eurem Ego nicht geholfen wird und kein Wesen für ein anderes Wesen bürgen kann. So seid schon in Euren Inkarnationen rechtschaffen und rein in Eurem Handeln und Tun.

39. Esst von den guten und reinen Dingen des Lichts jedes Planeten, die Gott Euch gegeben hat. Rührt nicht die Speise der unreinen Ego-Wesen der Finsternis an.

40. Bittet Gott um Vergebung für Eure Ego-Missetaten und Todsünden und werft Euch vor IHM nieder und sagt „Vergebung“, auf dass Euch Gott Eure Missetaten vergibt, so es Sein Wille ist.

41. Seid rechtschaffen in Eurem ganzen Wesen, denn Gott gibt den Rechtschaffenen mehr als den Unrechtschaffenen.

42. Vertauscht nicht das Wort Gottes mit einem Wort, das nicht von IHM gesagt worden ist, denn das macht Euch zu Anhängern des Egos, der anti-göttlichen Wesen und der Lüge und wird eine göttliche Strafe nach sich ziehen.

43. Tötet nicht die göttlichen Mitarbeiter und Diener des Lichts, lehnt Euch nicht gegen sie auf und übertretet nicht die göttlichen Gesetze Gottes, die sie repräsentieren und ausdrücken.

44. Vertraut und glaubt an Gott und die spirituellen Meister, denn wahrlich, diejenigen, die vertrauen und glauben, welchem spirituellen Meister und Strahl Gottes sie auch immer angehören, und Gutes und Göttliches tun, haben ihren Lohn bei Gott und werden am Ende ihres Gesamt-Inkarnationszyklus in Gottes Herzzentrum eingehen.

45. Haltet fest an dem, was Euch Gott über Seine spirituellen Meister, Engel und göttlichen Mitarbeiter gebracht hat, und gedenkt dessen, was darin an göttlicher Weisheits- und Bewusstseins-Energie enthalten ist, auf dass Ihr rein und göttlich bewusst werdet.

46. Wendet Euch nicht von Gott ab, sonst werdet Ihr unter den Verlierenden sein, und von Seiner Liebe, Gnade, Barmherzigkeit und Seinem Schutz abgeschnitten sein.

47. Bittet Gott darum, dass Er Euch davor bewahren möge, einer der Verblendeten Ego-Wesen der Finsternis zu sein, und dankt IHM täglich dafür, dass Er Euch in Seiner göttlichen Unverblendung des Lichts davor bewahrt hat.

48. Betet niemanden außer Gott, den Herrn und Schöpfer des Universums an.

49. Seid gegenüber Euren Seelenverwandten, den göttlichen Mitarbeitern, Seelengeschwistern und göttlichen Wesen, wohltätig und sprecht freundlich zu allen Geschöpfen.

50. Vergießt nicht das Blut von anderen Geschöpfen, schätzt und respektiert ihr Leben und lebt in Frieden miteinander.

Befolgt die göttlichen Gesetze und lebt im Frieden und Einklang mit allem-was-ist.