Es gibt zwei unterschiedliche Qualitäten, Kräfte und Ausdrucksformen im Universum AMA, denen jedes Wesen in der polaren Welt unterworfen ist: die weiblichen und die männlichen Qualitäten bzw. Kräfte, auch Yin und Yang oder Mond und Sonne genannt. Jedes Seele-Geist-Wesen hat somit die Möglichkeit, in seinem Inkarnationszyklus im Universum AMA diese Qualitäten, Kräfte und Ausdrucksformen ausgiebig zu experimentieren, Daten darüber zu sammeln sowie wichtige Erkenntnisse daraus zu gewinnen.

Hat das Seele-Geist-Wesen genug im Spiel „weiblich/männlich“ gespielt und experimentiert wird es zur Erkenntnis kommen, dass weder das eine noch das andere besser oder schlechter ist. Es wird weder das Weibliche noch das Männliche in sich ablehnen bzw. gering schätzen und dagegen ankämpfen, sondern es wird beides in sich vereinigen und zum neutralen „Vereinten Weiblich-Männlich-Wesen“ werden.

Im Universum AMA gibt es mehr weiblich orientierte Planeten und mehr männlich-orientierte Planeten. So ist beispielsweise die Venus ein mehr weiblich-orientierter Planet und der Mars ein mehr männlich-orientierter Planet. Seele-Geist-Wesen, die mehr die weiblichen Qualitäten und Kräfte experimentieren und ausbilden wollen, inkarnieren daher primär auf weiblich-orientierten Planeten, während die Seele-Geist-Wesen, die mehr die männlichen Qualitäten und Kräfte experimentieren und ausbilden wollen, überwiegend auf männlich-orientierten Planeten inkarnieren.

Auf weiblich-orientierten Planeten können die Wesen Qualitäten experimentieren und lernen wie Sanftmut, liebevolles Miteinander, Feingefühl, Intuition, Mütterlichkeit, Frieden, Hingabe, Harmonie usw. Auf männlich-orientierten Planeten können die Wesen Qualitäten experimentieren und lernen wie Durchsetzungsfähigkeit, Stärke, Verstand, Kämpfen, Jagen, Machtstreben und Macht ausüben, Krieg, Grobheit usw.

Das weiblich- und männlich-Spiel im Universum AMA findet nur auf Planeten statt, weshalb man diese auch „Spielplätze“ oder „Experimentierplätze“ nennt. Diese gibt es nicht im Herzzentrum Gottes. Auf seinem Inkarnationszyklus im Universum AMA inkarnieren sich die Seele-Geist-Wesen auf den Planeten, die ihrem großen Lebensplan am besten entsprechen. Je nach Inkarnationsplan und SGW-Struktur inkarnieren die Seele-Geist-Wesen in Frauenkörpern oder Männerkörpern. So inkarnieren Doppelagenten (DPA) und Tag- und Nacht-Agenten (TUN-A) in der Regel in Männerkörpern. Hüter und Gott-Erden-Menschen (GEM), wie sie auf den Aufstiegsplaneten in diesem Universum leben, inkarnieren statt dessen bevorzugt in Frauenkörpern. Das ist darauf begründet, dass DPAs und TUN-As mehr mit ihrem Verstand arbeiten und sich gut durchsetzen müssen, damit sie bei ihrem Auftrag in den Minus-Dimensionen nicht in die Hände der anti-göttlichen Seite fallen. Hüter und GEMs dagegen haben die Aufgabe den Planeten Erde zu pflegen und seine Schwingung hochzuhalten, weshalb sie mehr die weiblichen Qualitäten der Fürsorge und Harmonie benötigen.

Das weiblich- und männlich-Spiel steuert das gesamte Leben: die Geschlechterrollen, die gesellschaftliche Position, das Familienleben, die beruflichen Möglichkeiten, aber auch die gesamte Gefühlswelt, die Gedanken, Entscheidungen und Handlungen des Menschen.

Jeder inkarnierte Mensch trägt in sich weibliche und männliche Eigenschaften, egal, ob es sich um einen Frauenkörper oder einen Männerkörper handelt.

Eine Frau trägt somit nicht nur weibliche Eigenschaften in sich, sondern immer auch männliche. Es gibt Yin-Körper, die sehr viel Yin in sich tragen; es gibt aber auch Yin Körper, die ziemlich viel Yang in sich tragen. Die Frage hierbei ist lediglich, ob und wie Frauen ihre männliche Seite ausleben bzw. ausleben können. Dies hat übrigens nichts mit der geschlechtlichen Veranlagung zu tun. Nicht jede Yang-lastige Frau ist lesbisch, sondern kann genauso gut heterosexuell sein.

Ebenso verhält es sich, wenn ein Mensch einen Männerkörper hat. Jeder Mann trägt auch weibliche Eigenschaften in sich – die Frage hierbei ist, ob und wie der Mann diese auslebt bzw. ausleben kann. Es gibt sogar Männer, die ausgeprägte weibliche Eigenschaften besitzen, obwohl sie vom Geschlecht her einen Männerkörper haben und heterosexuell sind. Es kann aber auch homosexuelle Männer geben, die ausgeprägte männliche Eigenschaften haben, auch wenn ein Teil von ihnen mehr der weiblichen Seite zugeneigt ist.

Die Tatsache, dass in allen Planetenkörpern weibliche und männliche Eigenschaften vorhanden sind, bringt es mit sich, dass jeder Mensch in seinem Leben mit seinen eigenen weiblichen und männlichen Qualitäten, Kräften und Verhaltensweisen konfrontiert wird: mal ist er aktiv, mal ist er passiv, mal ist er kreativ, mal ist er in sich ruhend, mal ist er weich, mal ist er hart, mal möchte er die Welt erobern, mal möchte er sich in sein Mauseloch verkriechen, mal möchte er die Welt umarmen, mal ist er reserviert, mal ist er besonders gefühlvoll, dann wieder ist er eher kühl, mal ist er stark, mal ist er schwach. So lebt der Mensch im ewigen Spannungsfeld der weiblichen und männlichen Kräfte, die in ihm ein ständiges Hin und Her produzieren.

Nicht selten findet im Menschen ein regelrechter Kampf zwischen seinen weiblichen und männlichen Eigenschaften statt. Die Ursache hierbei ist, dass der Mensch bestimmte Eigenschaften an sich wertschätzt während er andere ablehnt. So kann ein Mensch es an sich selbst lieben, wenn er stark oder kreativ ist. Hingegen kann er es an sich selbst ablehnen, wenn er schwach ist und nichts zustande bringt. Eine Frau kann sich beispielsweise selbst ablehnen, wenn sie zu dynamisch ist und gerne ein eigenes Unternehmen aufbauen möchte. Ein Mann kann sich beispielsweise selbst ablehnen, wenn er zu anpassungsfähig ist und everybody’s darling sein möchte. Diese Selbstablehnung führt zur Selbstabwertung und zur Selbstverurteilung durch das Super-Ego.

Bei genauer Betrachtung jedoch lehnt der Mensch nicht nur eine „ungute“ Eigenschaft von sich ab, sondern er lehnt eine weibliche bzw. männliche Eigenschaft von sich ab. Er will und kann nicht akzeptieren, dass in ihm sowohl „Weibliches“ wie auch „Männliches“ ist. Dies verursacht einen Zwiespalt in seinem Inneren, der ihm sehr zu schaffen machen kann. Im schlimmsten Fall kämpft der Mensch gegen seine eigenen „schwachen“ Eigenschaften und führt einen permanenten Krieg gegen sich selbst.

Dieser Krieg gegen sich selbst kann und wird erst dann zum Ende kommen, wenn der Mensch sich selbst akzeptiert so wie er ist, d.h. die Frau muss das Männliche in sich akzeptieren und der Mann muss das Weibliche in sich akzeptieren. Der Mensch muss mit sich selbst in Frieden kommen. Der innere Frieden führt dann zur bedingungslosen Selbstliebe, die die Basis bildet für jede Form von Liebe, insbesondere auch anderen Menschen gegenüber. Denn solange ein Mensch sich selbst nicht in bedingungsloser Liebe annehmen kann, kann er auch andere Menschen nicht wirklich annehmen und lieben.

Indem der Mensch sich bewusst wird, dass er selbst, wie auch jeder andere Mensch, in sich ein polares Mann-Frau- bzw. Frau-Mann-Wesen ist, und weder die vermeintlich schwachen Seiten des anderen ablehnt noch die vermeintlich starken Seiten des anderen hochschätzt, gelangt er zu einer bedingungslosen Annahme von sich selbst und seinen Mitmenschen. Jeder ist so richtig wie er ist, denn jeder ist die Summe all seiner Inkarnationen und all dessen, was er dabei gelernt und wie er sich dabei entwickelt hat. Sein individueller Status mit dem er in die aktuelle Inkarnation gestartet ist, ermöglicht ihm in diesem Leben einen Erkenntnis- und Reifungsprozess.

Die Wesen, die in die Gruppe „Spieler“ gehören, sind dafür vorgesehen, das Spiel „weiblich“ und „männlich“ zu experimentieren und daraus Daten zu sammeln bzw. Erkenntnisse zu gewinnen. Sie spielen einerseits mit sich selbst und andererseits spielen sie es mit anderen Wesen. Die Frau spielt attraktives Weibchen, das erobert werden möchte; der Mann spielt Don Juan, der möglichst viele Frauen erobern möchte. Die Frau spielt toughe Geschäftsfrau, die sich unter Beweis stellen möchte; der Mann spielt Kriegsheld, der Bewunderung sucht. Die Frau spielt mütterliche Hausfrau, die Mann und Kinder aufopfernd versorgt; der Mann spielt Pantoffelheld, der sich von seiner Frau dirigieren lässt.

Beide spielen miteinander, um das zu bekommen, was sie vom anderen wollen: Aufmerksamkeit, Bewunderung, Liebe, Sex und die Vorherrschaft in der Beziehung und im Miteinander.
Dabei setzen sie die Mittel ein, die sie von klein auf gelernt haben und die sie sich im Laufe ihres Lebens angeeignet haben: Koketterie, Verführungskünste, Eindruck machen, sich von seiner Schokoladenseite zeigen, Schmeicheln, sich Verstellen, Machtdemonstration usw.

Ständig sind dabei die weiblichen polaren Kräfte und die männlich polaren Kräfte miteinander im Kampf. Sie wollen demonstrieren und beweisen, dass sie die besseren und stärkeren sind. In einer männlich-beherrschten Welt, wie sie z.B. in einer Egoismuswelt herrscht, sind die männlichen Kräfte ganz besonders stark, was zu einem Bezwingen und Unterdrücken der weiblichen Kräfte führt. Dies wiederum führt zum Aufstand und zur Revolution der weiblichen Kräfte und sehr oft zum Kampf Mann gegen Frau. Man nennt das auch Geschlechterkampf. In Wirklichkeit ist es jedoch ein Weiblich-Männlich-Kampf, in dem sich die unterdrückten weiblichen Kräfte, die in L’Egoland bzw. dem Dunklen Zeitalter abgewertet werden, gegen die beherrschenden, überdimensionalen, männlichen Kräfte, die glorifiziert werden, auflehnen.

Aus dem, was die Menschen durch diesen Kampf erleben, können sie erkennen, was wie im männlich-weiblich Spiel bzw. der Kampf funktioniert und was es ihnen bringt. Sie können so wichtige Daten sammeln und ihrer Aufgabe, die sie im Universumsspiel haben, gerecht werden.

Bei den Wesen hingegen, die in die Gruppe „Spielleiter“ und „Spielwächter“ gehören, die also göttliche Mitarbeiter sind, ist es nicht vorgesehen, im „weiblich- und männlich-Spiel“ des Universums AMA mitzuspielen. Sie sind entweder von Natur aus vereinigte männlich-weiblich-Wesen (HGMM) oder sie haben aufgrund ihres Inkarnationswerdegangs und ihrer Ausbildung (AGMM) ihre weiblichen bzw. männlichen Anteile in sich miteinander vereinigt. Sie sind deshalb androgyn bzw. neutral oder asexuell.

In einer männlich-dominierten, patriarchalischen Welt, wirken die göttlichen Mitarbeiter in den Augen der patriarchalischen Männer oft zu weich und zu wenig männlich. Sie sind feinfühlig anstatt grob, sie sind friedfertig anstatt kämpferisch, sie geben eher nach als dass sie mit der Faust auf den Tisch schlagen. Sie tragen in sich eine tiefe Sehnsucht nach wahrer Liebe, Frieden und Harmonie und streben ihr ganzes Leben danach. Da sie es meist in der rauen Egoismus-Welt nicht finden, distanzieren sie sich oft von der Welt und ziehen sich in ihre eigene Welt zurück. Erst durch Kontakt mit gleichartigen Wesen können sie sich wieder öffnen und Liebe, Frieden und Harmonie erleben, in der Regel jedoch auf einer anderen Ebene als die, auf der die menschliche, polare Liebe, der polare Frieden und die polare Harmonie stattfindet.

Dann findet kein polares „weiblich-männlich-Spiel“ mehr statt, sondern es entwickelt sich daraus ein Fließen-lassen der jeweiligen göttlichen Qualitäten und Kräfte. Das Seele-Geist-Wesen kann damit seinen göttlichen Auftrag ausführen und den Strahl bzw. die Strahlen Gottes bzw. seines spirituellen Meisters in diese Welt lenken. Es nutzt seine in sich vereinigten weiblichen und männlichen Kräfte sowie den jeweiligen physischen Körper zur bestmöglichen Ausübung seines Auftrags. Es sieht im gegengeschlechtlichen Wesen nicht einen Sparring-Partner für sein männlich-weiblich-Spiel, sondern ein Wesen, mit dem es die göttlichen Qualitäten und Kräfte fließen lassen möchte: zum Wohle dieser Welt, zum Wohle von allem-was-ist.

Leben – ob im Großen, im Universum oder auf Planeten, oder im Kleinen, in der Menschenwelt oder im Leben des einzelnen Menschen – ist nichts anderes als Geschehen, Aktivität, Bewegung, Verlauf, Entwicklung, Veränderung, Wachstum. Es ist wie auf einer Bühne, auf der ein Stück gespielt wird: heute Pippi Langstrumpf, morgen Reise in 80 Tagen um die Welt, übermorgen ein Sommernachtstraum.

Damit Leben überhaupt möglich ist, finden ständig Spiel-Inszenierungen statt: Bühnen werden umgebaut, Stücke werden neu angesetzt, Rollen werden neu besetzt, war es gestern eine Komödie, die statt fand, ist es heute ein Drama und morgen ein Klamotte.

In diesem Universum gibt es unzählige Bühnen. Sie alle befinden sich innerhalb des Universums und unterliegen dem großen Universumsspiel, das in diesem Universum gespielt wird. Der Regisseur dieses großen Universumsspiels ist der Weltenlenker-Engel AMA, IHM zur Seite stehen SEINE höchsten Engel und SEINE höchsten spirituellen Meister.

AMA bestimmt den Kurs dieses Universums, damit die Zielsetzung erfüllt werden kann und die große Universumsbank am Ende der Universums-Spielzeit mit möglichst vielen und interessanten Daten gefüllt worden ist.

Hierzu verändert AMA in gewissen Zyklen die großen Rahmenbedingungen im gesamten Universum, in die alles-was-ist eingebunden ist. Diese Rahmenbedingungen nennt man auch Zeitalter. Seit Bestehen des Universums (nach Menschenangaben 13,8 Milliarden Jahren) hat es viele Zeitalter gegeben, von denen nur wenige den Menschen überliefert oder bekannt sind. Dennoch gibt es einige Daten über frühere Zeitalter.

In der Antike unterschied der griechischen Schriftsteller Hesoid in seinem Gedicht Werke und Tage folgende Weltalter mit fünf Menschengeschlechtern:

• Goldenes Zeitalter
• Silbernes Zeitalter
• Ehernes oder Erzenes Zeitalter
• Zeitalter der Heroen
• Eisernes Zeitalter

Nach Auffassung des Hinduismus folgen sich ewig wiederholend Zyklus auf Zyklus, wobei am Ende der großen Zyklen die Welt in einem Kataklysmus der Auflösung (Pralaya) untergeht. Der kleinste Zyklus wird in vier Weltalter (Yugas) aufgeteilt:

• Satya-Yuga
• Treta-Yuga
• Dvapara-Yuga
• Kali-Yuga

Gemäß dem Hinduismus bilden die vier Yuga ein Großzeitalter, Maha-Yuga genannt, das insgesamt 4.320.000 Jahre der Menschen bzw. 12.000 Jahre in der Zeitrechnung der Götter dauert.

Auch im Christentum wird von Zeitaltern gesprochen. In seiner Enzyklopädie Origines weissagt Isidor von Sevilla (um 560–636), dass es sechs Weltalter geben werde. Jedes Zeitalter würde tausend Jahre dauern. Im siebten Weltalter, in dem wir uns befinden, würde die Welt zugrunde gehen.

Das jetzige Zeitalter, das in diesem Universum herrscht, ist das Dunkle Zeitalter (im Hinduismus und Buddhismus Kali-Yuga genannt). Es gilt im Sinne des Dharmas (= Gesetz, Recht, Sitte, ethische und religiöse Verpflichtungen) als das schwächste und schlechteste. Statt ethisch hochwertigen Eigenschaften, herrschen dunkle Elemente vor, wie sie in der Polarität „Dunkelheit“ zu finden sind: Egoismus, Ellbogenverhalten, Rücksichtslosigkeit, Berechnung, Gemeinheit, Gier, Hartherzigkeit, Gewalt, Lüge, Betrug, Gottlosigkeit usw.

Viele Menschen (und ihre SGWs), die in diesem Zeitalter leben, beklagen sich über die Schlechtigkeit in der Welt, die ihnen ein mühevolles und leidvolles Leben beschere, ohne sich darüber bewusst zu sein, dass diese Welt eine Bühne ist, auf der sie zu spielen haben – als Spieler und als Spielfiguren, ebenso aber auch als Spielleiter und Spielwächter. Die Universums-Bühne des Dunklen Zeitalters und die damit verbundenen Rahmenbedingungen sind das Werk des Universumslenker-Engels AMA. Das Wesen, das IHM hierbei zuarbeitet, ist der Anti-Gott. Auch wenn es so scheint, als ob der Anti-Gott im Dunklen Zeitalter der Herrscher ist, so muss man sich immer bewusst sein, dass in Wirklichkeit AMA der alleinige Herrscher und der Anti-Gott nur SEIN Werkzeug ist.

In jedem Zeitalter – so auch im Dunklen – geht es darum, wie sich die Spieler und Spielfiguren in den vorherrschenden Rahmenbedingungen verhalten, ob und wie sie davon gefärbt werden, wie sie mit den Lernlektionen, Prüfungen und Herausforderungen umgehen, ob und wie sie ihre Verbindung zu Gott bzw. den spirituellen Meistern halten bzw. leben können, wie es um ihre Lebensenergie bzw. ihr Lebenslicht bestellt ist, wie sie mit den Tugenden bzw. Todsünden umgehen, wie sie sich trotz allem im göttlichen Sinne entwickeln können, wann und wie sie anti-göttlich werden, usw.

Ebenso geht es in jedem Zeitalter – so auch im Dunklen – darum, wie sich die göttlichen Mitarbeiter von AMA (Engel, Hüter, spirituelle Meister, Untermeister, spirituelle Botschafter usw.), die als Spielleiter und Spielwächter tätig sind, verhalten und in den vorhandenen Rahmenbedingungen ihren Dienst ausführen. Wenn göttliche Mitarbeiter beispielsweise – wie im Dunklen Zeitalter – nicht wissen, wer oder was sie wirklich sind, welche Fähigkeiten sie besitzen oder welche Aufgaben sie haben, ist das sicherlich sehr interessant für die göttliche Führung, denn dadurch stellen sie fest, welche göttlichen Mitarbeiter ihnen auch im Dunklen Zeitalter des Vergessens vertrauen und zu ihnen stehen. Dies trennt die Spreu vom Weizen.

Alles Göttliche, ob göttliche Spieler und Spielfiguren oder göttliche Spielleiter und Spielwächter, hat es im Dunklen Zeitalter besonders schwer, da es im „Reich der Dunkelheit“ lebt, in dem ausschließlich die Dunklen Wesen regieren und vorherrschen.

Doch was scheinbar schwierig erscheint, ist nur ein großer Test. Was macht ein göttliches Wesen, um in einer solchen dunklen Welt bestehen zu können, um sich in dieser Welt behaupten zu können, um in dieser Welt Karriere machen zu können und um in dieser Welt in eine Machtposition zu kommen? Wie gehen hohe göttliche Mitarbeiter wie beispielsweise Oberhüter, Hüter, Engel usw., die eigentlich Führer und Herrscher im Reich Gottes sind, damit um, dass sie nun keine Macht haben und die Beherrschten sind?

Alle Erfahrungen und alle Daten – ganz gleich ob von Spielern oder Spielfiguren, von Spielleitern oder Spielwächtern – sind interessant und wichtig für die große Universumsdatenbank.

Aber auch Zeitalter haben ihre Laufzeit, die irgendwann zu einem Ende kommt. Dies ist in der Regel der Fall, wenn im Zeitalterzyklus ausreichend Daten gesammelt und in die Universums-Datenbank eingespeist worden sind. Es wäre dann ineffizient, das Zeitalter weiter bestehen zu lassen, da es dann keine neuen Daten, sondern nur noch Wiederholungen gäbe. Wenn dieser Umstand eintritt, wird von höchster Stelle, also vom Universumslenker-Engel AMA, das Ende des alten Zeitalters eingeleitet, damit ein neues entstehen kann.

So ist es derzeit mit dem Dunklen Zeitalter, das sich seinem Ende neigt und seinem Kollaps entgegensteuert. In diesem Kollaps wird alles gestürzt, was der Anti-Gott aufgebaut hat, primär sein Wirtschafts- und Finanzsystem, das von seinem höchsten Mitarbeiter, dem Mammon, regiert wird. Die Finanz- und Schuldenblase wird immer größer und dabei immer instabiler, so dass sie in nicht allzu langer Zeit zerplatzen bzw. in sich zusammenfallen wird.

Zudem stürmen die Ärmsten der Armen zunehmend die Territorien der Reichen und Wohlhabenden und fordern ihr Recht ein, nämlich vom Kuchen auch etwas abzubekommen. Die Forderung zu teilen, die diesen Wesen seit vielen Jahren verweigert worden ist, wird so gewaltsam erzwungen. Dies ist erst der Anfang von dem, was den sogenannten Wohlstandsländern bevorsteht.

Weiterhin wackelt die Ausbeutung und Versklavung der Menschheit, wie sie durch Wirtschafts-Mogule aus Profitgier praktiziert wird, in zunehmendem Maße. Die Sklaven – ganz gleich ob simple Arbeiter, Angestellte oder Führungskräfte –, die seit Jahren ausgeblutet werden, leiden an Burn-out. Sie sind ausgebrannt, fertig, nicht mehr zu gebrauchen. Da helfen auch keine Vitamin- und Aufputschmittel mehr.

Ebenso wackelt das anti-göttliche Unternehmens-Imperium bedenklich: die kleinen Unternehmer werden von den großen Mega-Unternehmen geschluckt und wer sich nicht schlucken lässt, der wird gnadenlos in die Pleite getrieben. Am Ende wird es nur noch Multi-Konzerne geben, die wie gefräßige und machtgierige Tiger sind, die danach streben, ihr Imperium noch weiter zu vergrößern. Irgendwann aber geht das nicht mehr. Dann folgt der Krieg der Multi-Konzerne gegeneinander. Am Ende werden sich die Tiger gegenseitig auffressen.

Tragisch? Nein! Es ist ein Spiel! Jedes Zeitalter hat sich in seiner Endphase selbst zerstört! Es konnte zerstört werden, weil der Weltenlenker-Engel AMA den Befehl dazu erteilt hat. SEINE höchsten Engel haben daraufhin die göttliche Energiezufuhr für das Zeitalter und die darin bestehenden Dimensionen und Unterebenen abgedreht. Es wurde, wie bei einem schwerkranken Patienten, die lebenserhaltende Maschine abgeschaltet, mit der Folge, dass der Patient innerhalb relativ kurzer Zeit stirbt. Zugleich wurde bzw. wird der Strahl des göttlichen Zerstörungs- und Transformations-Feuers in das Zeitalter und die darin bestehenden Welten gelenkt, so dass alles Alte „in Brand“ gesetzt wird und verbrennt bzw. verbrennen wird.

Im Dunklen Zeitalter strebt bzw. strebte alles der Superlative im Bereich des Dunklen entgegen: reich, reicher, am reichsten; mächtig, mächtiger, am mächtigsten; egoistisch, egoistischer, am egoistischsten; gierig, gieriger, am gierigsten; cool, cooler, am coolsten; verführerisch, verführerischer, am verführerischsten; gemein, gemeiner, am gemeinsten, usw.

Irgendwann aber ist der Peak erreicht und bekanntlich geht es nach einem Peak nur noch abwärts. Dieser Abwärtstrend ist sichtbar; er ist beispielsweise darin sichtbar, dass heute in weiten Teilen der Gesellschaft nicht mehr die Macht das Erstrebenswerteste ist, sondern die Gesundheit, das Wohlbefinden und eine Lebensqualität, die Zufriedenheit und Freude vermittelt. Das goldene Kalb der Macht, das bisher so viele Menschen angebetet haben, weicht zunehmend der inneren Zufriedenheit und damit dem Frieden, der in den Bereich der göttlichen Tugenden und Wurzeln gehört.

Es zählt heute nicht mehr nur das eigene Wohl, der eigene Reichtum, der eigene Besitz, sondern immer mehr Menschen sind daran interessiert, sich altruistisch für andere Wesen und für diese Erde zu engagieren. Sie sind bereit, zu teilen, zu geben, sich für andere einzusetzen, andere anzunehmen – gleich welcher Hautfarbe, Religion und Kultur diese zugehörig sind. Der Dritte Sektor wird eine immer größere Kraft in unserer Gesellschaft des (noch) vorherrschenden Dunklen Zeitalters.

All dies zeigt, dass die Strukturen und Programmierungen der Gesellschaft des Dunklen Zeitalters nicht mehr die Kraft und Stärke haben, um die Menschen (und ihres SGWs), die in dieser Gesellschaft leben, zu beherrschen und zu steuern. Vielmehr lösen sich immer mehr Wesen aus den beständig schwächer werdenden Strukturen und Programmierungen und leben ihr eigenes Leben. Scheinbar. Denn es ist nicht ihr eigenes Leben, das sie leben, sondern sie leben nach neuen Strukturen und Programmierungen, die Teil eines neuen Zeitalters sind.

Hierbei handelt es sich nicht um ein neues Zeitalter, das allein für den Planeten Erde gilt, sondern um ein neues Zeitalter, das für das gesamte Universum gilt. Es ist ein neues Zeitalter, das der Universumslenker-Engel AMA eingeleitet hat und für das SEINE höchsten göttlichen Mitarbeiter in SEINEM Universum die Strukturen aufbauen und Programmierungen festlegen. Diese werden in die jeweiligen Planeten-Programmier-Zentralen eingespeist und bilden die Lebensgrundlagen für ein neues Zeitalter.

Wenn also jetzt zunehmend den Menschen (und ihren SGWs) die Herzensliebe wichtiger ist als die Geldliebe, so liegt das an der neuen Struktur und Programmierung. Ebenso ist es, wenn den Wesen jetzt der Frieden wichtiger ist als zu streiten und zu kämpfen, oder wenn den Wesen jetzt die Wahrhaftigkeit wichtiger ist, als sich mit Lügen oder Notlügen durchzumogeln.

Genauso ist es, wenn jetzt immer mehr Menschen Vegetarier und Veganer werden und auf eine gesunde Ernährung achten, anstatt Fast Food zu essen und sich in den Tod zu fressen.

Fassen wir zusammen: Das Spiel, das mit dem Dunklen Zeitalter gespielt worden ist, kommt zum Ende. Ein neues Spiel steht für die Wesen bereit. Jetzt ist die Zeit gekommen, das eigene Spiel des Dunklen Zeitalters zu beenden und die Mechanismen und Muster des eigenen Verhaltens und Lebens zu erkennen und zu verändern.

Wer von sich sagt, er will im bisherigen, alten Spiel weiterspielen und so bleiben wie er ist, wird mit dem alten Zeitalter untergehen.

Wer hingegen dem neuen Zeitgeist folgt und bereit ist, in ein neues Spiel einzusteigen, der muss und darf intensiv an sich arbeiten, damit sein altes Spiel-Ich des Dunklen Zeitalters in Frieden sterben und ein neues Spiel-Ich erstehen darf.

Leben ist nicht gleich Leben. Man unterscheidet zwei Arten von „Leben“: das eine ist das Leben im Menschen und seinem Seele-Geist-Wesen im Sinne von Lebendigkeit. Gott hauchte dem SGW seinen göttlichen Atem ein und gab ihm den Lebensfunken mit in seinen Inkarnationszyklus in diesem Universum. Und ebenso beginnt jedes menschliche Leben mit dem Einhauchen des Lebensatems. Dadurch lebt der Mensch sein sogenanntes „Leben“. Eines Tages wird dem Menschen der Lebensatem genommen: in diesem Moment stirbt der Mensch und sein „Leben“ ist zu Ende.

Dieses sogenannte „Leben“ ist nichts anderes als eine Abfolge von Ereignissen und Erlebnissen innerhalb der Inkarnation des SGW (großer Inkarnationszyklus) sowie des Menschen (aktuelle Körperinkarnation). Der Mensch sagt beispielsweise: „In meinem Leben gab es viele schöne Momente“, oder: „Mein Leben macht mir keinen Spaß“. Dieses Leben wollen wir im folgenden „Inkarnations-Leben“ nennen.

Weder der große Inkarnationszyklus des SGW noch die einzelnen Inkarnations-Leben erfolgen nach dem Zufallsprinzip, sondern unterliegen einem übergeordneten Plan, der mit bestimmten Aufgaben verbunden ist und eine Zielsetzung hat.

Jedes SGW (und damit auch seine jeweilige Inkarnation) hat etwas Bestimmtes zu erleben, zu erkennen, zu lernen und zu absolvieren; hinzukommen häufig karmische Schulden und Verstrickungen aus vergangenen Inkarnationen, die aufgelöst und erlöst werden müssen bzw. dürfen. Daneben gibt es übergeordnete Pläne für göttliche Mitarbeiter und ihre jeweiligen physischen Ausdrucksformen, die wiederum dem großen Universumsplan bzw. Planetenplan unterliegen.

Damit sowohl der Plan durchgeführt werden und die Zielsetzung für den Inkarnationszyklus sowie die jeweiligen Inkarnations-Leben erreicht werden kann, braucht es entsprechende Ereignisse, Geschehnisse und Begebenheiten. Diese treten nicht per Zufall ein, sondern werden – zumeist von der göttlichen Führung (Spielleitung) des jeweiligen SGWs/Menschen, aber auch manchmal vom SGW/Menschen selbst, inszeniert.

Ein konkretes Beispiel hierzu:

Es geht um einen gefallenen göttlichen Mitarbeiter aus der Engels-Hierarchie, der von der göttlichen Führung für das neue Zeitalter gebraucht wird. Der göttliche Mitarbeiter lebt in einer Beziehung mit einem anti-göttlichen Wesen und lenkt seine Energie – ohne sich dessen bewusst zu sein – in die anti-göttlichen Seite. Er ist an diese „gefesselt“. Der Plan der göttlichen Führung besteht darin, den gefallenen göttlichen Mitarbeiter aus der „Gefangenschaft“ der anti-göttlichen Seite zu befreien, damit er keine Energie mehr in die anti-göttliche Seite lenken kann. So wird folgendes inszeniert: die Lebenspartnerin lernt einen anderen Mann kennen, verliebt sich in diesen und verlässt ihren bisherigen Lebenspartner. Dadurch wird dieser frei. Zugleich lernt der gefallene göttliche Mitarbeiter eine neue Frau kennen, die selbst göttliche Mitarbeiterin ist – eine aktive, die im Gottesbewusstsein und in der Gottesschwingung ist und dem Unternehmen GOTT dient. Beide gehen eine Verbindung ein, in der die göttliche Mitarbeiterin ihren gefallenen Mitarbeiter-Kollegen schwingungs- und frequenzmäßig anhebt sowie ihn mit seiner göttlichen Quelle verbindet, so dass er sich wieder bewusst wird, wer und was er ist.

Dies ist die Sichtweise der Geschehnisse aus der übergeordneten, göttlichen Ebene.

Die Sichtweise aus der menschlichen Ebene wäre dagegen eine andere:

Eine langjährige Beziehung wird durch die Untreue einer Frau, die schon immer gerne fremdgegangen ist, zerstört. Der arme Mann wird eiskalt von ihr betrogen und abserviert! Bei einem Yoga-Kurs lernt er aber bald wieder eine neue Frau kennen und lieben. Seitdem hat sich sein Leben gravierend verändert: er isst kein Fleisch mehr und trinkt auch keinen Alkohol mehr; er hat seinen Job gekündigt und arbeitet jetzt in einem Öko-Betrieb; er ist aus der Kirche ausgetreten und ist Buddhist geworden usw. Früher war er ein erfolgreicher Vertriebsleiter und Genussmensch, heute ist er ein Öko- und Umwelt-Fuzzi, der auf dem Land wohnt und seine Gurken und Tomaten selbst anbaut.

Was wie ein Zufall ausschaut, ist jedoch letztlich alles inszeniert. Über allem steht die Inszenierung der göttlichen Führung (Spielleitung), jedoch sind auch noch andere an der Inszenierung beteiligt: die SGWs der Betroffenen (Spieler), ebenso aber auch die Menschen und Mitmenschen (Spielfiguren).

Wenn Menschen (Spielfiguren) von ihrem Leben, den Zufällen und dem Schicksal sprechen, die ihnen das Leben bescheren, das sie haben und dem sie sich hilflos ausgeliefert sehen, so geht das an der Wirklichkeit vorbei.

Genaugenommen müsste sich jeder Mensch, mit einem Geschehnis konfrontiert wird, fragen: Warum kommt jetzt genau das in mein Leben? Was wird hier von meiner göttlichen Führung inszeniert? Was ist der große Plan dahinter? Was habe ich zu erkennen, zu lernen und zu verändern?

Es sind nicht die Dinge des alltäglichen Lebens, die inszeniert werden, sondern es sind die großen Geschehnisse wie der Verlust des Arbeitsplatzes, das Zerbrechen einer Beziehung, ein Verkehrsunfall, ein Umzug in eine andere Stadt, eine Krebserkrankung, eine familiäre Auseinandersetzung, ein Lottogewinn, eine berufliche Konkurrenzsituation, ein Verlustgeschäft usw.

Anstatt darüber zu jammern oder demotiviert zu sein, sich als Opfer von Mitmenschen, einer Firma, einer Bank oder Behörde zu sehen, sollte sich der Mensch (und sein SGW) in einer solchen Situation bewusst sein, dass es sich um eine Inszenierung seiner göttlichen Führung handelt. Es handelt sich weder um eine böse Absicht des Lebens, das es nicht gut mit ihm meint, noch um eine Strafe Gottes, sondern um eine Inszenierung, die ihn auf seinem Lebensweg weiter führen möchte, die eine Veränderung in seinem Leben bewirken möchte, die ihn auf einen anderen Kurs bringen möchte.

Im Falle des göttlichen Mitarbeiters, der von seiner Frau betrogen und verlassen wurde, würde dies bedeuten, dass er darüber nicht klagt und auch nicht in seinem männlichen Stolz verletzt ist, sondern dass er sich bewusst darüber ist, dass es sich um eine Inszenierung seiner göttlichen Führung handelt. Er sollte sich fragen: Warum ist genau das jetzt in mein Leben gekommen? Welcher Plan meiner göttlichen Führung steckt dahinter? Was habe ich falsch gemacht oder was läuft falsch in meinem Leben? Und was möchte meine göttliche Führung, das ich ändere?

Wenn er so fragen würde, würde er aus der Inszenierung folgendes erkennen: seine göttliche Führung möchte, dass er sich von seiner Frau trennt, weil sie ihm nicht gut tut und ihn zudem in seiner göttlichen Entwicklung und Entfaltung hindert. Da er sich selbst nicht von seiner Frau trennen würde, weil er an ihr hängt und glaubt, ohne sie nicht leben zu können, inszeniert die göttliche Führung alles so, dass die Beziehung getrennt wird.

Weiterhin würde er erkennen, dass ihm von der göttlichen Führung eine neue Frau zugeführt wird, die ganz offensichtlich deshalb ausgewählt wurde, in sein Leben zu kommen, da sie ihm gut tun und ihm dabei helfen wird, sein Leben zu verändern, um wieder in seinen Status als göttlicher Mitarbeiter eintreten zu können.

So würde ein Mensch bzw. sein SGW (Spieler und Spielfigur), die sich bewusst sind, dass sie einem übergeordneten Plan einer Spielleitung unterliegen, den Sachverhalt sehen.

Er würde dann nicht jammern und sich beklagen, sich dem Alkohol ergeben und in Selbstmitleid versinken, sondern er würde das Ganze als Spiel-Inszenierung sehen. Dadurch gibt es keine Opferrolle („Ach, ich armes Opfer!“), sondern ein neutrales Eingebundensein in einen großen Plan, ein Mit-Management in diesem Plan und eine vertrauensvolle Hingabe in diesen Plan, der nur zum Besten des Wesens erfolgt.

Wenn das Wesen so eingestellt ist, kann es durch nichts mehr erschüttert werden. Es wird weder Angst noch Hilflosigkeit noch Sorgen empfinden. Es begreift vielmehr, dass alles zu seinem Besten geschieht – auch wenn es manchmal nicht so aussieht, wie beispielsweise bei einer lebensbedrohenden Krankheit oder dem Verlust der Existenz.

Kein Wesen braucht Angst vor dem Inkarnationsleben zu haben, sondern darf im Vertrauen darin leben, dass nichts und niemand – auch nicht die göttliche Führung – möchte, dass es ihm schlecht geht oder es leidet. Das Leid entsteht nur dadurch, dass der Mensch und sein SGW auf einem Kurs sind, der nicht im Sinne seines Lebensplans und der göttlichen Führung ist. Nur durch Kummer und Leid sind die meisten Wesen bereit, ihr Leben und ihren Kurs zu ändern.

Sich ständig bewusst zu sein, dass alles, was im Leben geschieht, Spiel-Inszenierungen sind, die dazu dienen etwas zu erkennen und zu verändern, gibt dem Dasein einen ganz anderen Sinn. Alles hat seine Berechtigung: das Gute wie das Schlechte. Alles ist nur ein großes Spiel, in das wir eingebunden sind und in dem wir spielen oder mitspielen.

Wir sollten uns stets bewusst sein, dass wir uns in einem großen Universumsspiel befinden, in dem wir Spieler, Spielfiguren, Spielleiter oder Spielwächter sind. In diesem großen Spiel haben wir alle unseren eigenen Spielplan und Spielverlauf, in dem wir unser ganz eigenes Spiel spielen. Wir können in dieses, in unser Spiel, nur bedingt eingreifen und es nur bedingt steuern, denn es unterliegt einem übergeordneten Plan und einer höheren Führung. Wir können nur eins: uns immer wieder überraschen lassen, was in unser Leben kommt. Und wir können uns nur dem vertrauensvoll hingeben, was kommen wird und kommt – begleitet von dem Bewusstsein, dass alles zu unserem Besten geschieht und ebenso zum Besten der Wesen, die uns nahe stehen.

Wenn uns vergangenes Karma beispielsweise in dieser Inkarnation mit einem Menschen (und seinem SGW) zusammenführt, so können wir dies nicht verhindern, denn es entspricht dem großen Lebensplan, der es vorsieht, dass wir genau jetzt dieses Karma zu bearbeiten haben, um frei davon zu werden. Dies geschieht zu unserem Wohle wie auch zum Wohle des Wesens, das mit uns karmisch verstrickt ist. Wenn wir uns dessen bewusst sind, wird aus der Beziehung mit einem Menschen (und seinem SGW), mit dem wir karmisch verstrickt sind, nicht ein langes und ständiges aneinander reiben, sich verletzen, gegeneinander kämpfen und leiden, sondern können wir rasch und zügig die karmische Verstrickung bearbeiten, auflösen und davon frei werden, um auf unserem Lebens-Inkarnations-Weg weiterzugehen.

Dass es so kommen konnte, war das Werk bzw. die Inszenierung unserer göttlichen Führung, die es einrichtete, dass wir in dieser Lebens-Inkarnation dem Wesen begegnet sind, mit dem wir Karma hatten und mit diesem Wesen in einer Beziehung das Karma erlösen durften. Aus dieser Perspektive können wir unserer göttlichen Führung dankbar sein, die über uns und unsere Lebens-Inkarnation wacht. Wir können uns vertrauensvoll unserer göttlichen Führung hingeben und uns von ihr führen lassen.

In diesem Moment begreifen wir, dass wir nicht die Bürde unseres Inkarnations-Lebens alleine tragen müssen, sondern dass die vermeintliche Bürde gar keine ist, weil ohnehin die entscheidenden Dinge in unserem Leben von höherer Stelle überwacht, geführt und gesteuert werden. Der Mensch (Spielfigur) kennt sein Inkarnations-Lebens-Spiel nicht und er weiß oft nicht, warum dieses und jenes so kommt. Das SGW (Spieler) weiß schon mehr, aber auch es weiß nicht alles. Nur die göttliche Führung (Spielleitung) kennt den großen Spielplan unseres Inkarnationszyklus. Und es kennt den großen Spielplan des Universums, in den unser Inkarnationszyklus-Spielplan eingebunden ist. Aus dieser übergeordneten Sichtweise und Weisheit heraus, gibt sie die Vorgaben und Impulse für unser Inkarnations-Leben.

Folgen wir also dem Weg der Weisheit und lassen wir uns davon führen!