LICHT ist nicht nur Helligkeit, wie wir es von unserer materiellen Welt kennen. Man kann es sich wie einen finsteren Raum vorstellen, in dem Menschen schlafen. Kaum geht draußen die Sonne auf, wird nicht nur der Raum hell, sondern die Menschen spüren den Impuls bzw. Drang aufzustehen. Vorher waren sie wie Figuren auf einer stillstehenden Musikspieluhr; durch das Licht bzw. die Sonne fangen sie an, sich zu drehen. LICHT ist also auch Energie. Es versorgt die Menschen energetisch und bringt sie in Bewegung. LICHT ist damit auch gleichbedeutend mit Leben und Lebendigkeit.

Der Ursprung der Universumsqualität LICHT liegt im Universumslenkerengel AMA, denn diese Wesenheit ist die Zentralsonne und Zentralbatterie dieses Universums, die das gesamte Universum und alles was ist mit Energie und Licht versorgt. Die Zentralsonne hat zahlreiche kleine Sonnen aus sich geschaffen, die als Sonnen Planetensysteme oder Sonnensysteme mit Energie und Licht versorgen. So ist es auch mit der Sonne in diesem Sonnensystem. Ohne Sonne gäbe es kein Leben und wäre kein Leben möglich.

Die höchste Lichtfrequenz hat die Zentralsonne in diesem Universum. Sie ist gleichbedeutend mit dem Herzzentrum dieses Universums. In dieser Licht- und Feuerwelt leben die höchsten Universumsengel Gottes. Um die Zentralsonne erstreckt sich eine Art Ring: die Plus 7. Dimension. Diese Dimension ist die höchste Lichtfrequenz, die Wesen im Universum erreichen können und erreichen müssen, wenn sie am Ende ihres Inkarnationszyklus aufsteigen wollen.

Um den ersten Lichtring gibt es weitere Lichtringe: Plus 6. Dimension, Plus 5. Dimension, Plus 4. Dimension bis zur Plus 1. Dimension. Mit jedem Lichtring entfernen sich die Welten und Wesen, die in dieser Dimension leben, mehr von der Zentralsonne dieses Universums, d.h. die Lichtfrequenz nimmt ab und wird schwächer. Dies führt auch dazu, dass die Welten und Wesen ein immer geringeres Bewusstsein von Gott und dem Göttlichen haben. Jedoch sind sie noch im Einzugsbereich Gottes und können die Stimme Gottes in Form ihres Gewissens hören. Je weiter die Dimensionen jedoch vom Herzzentrum Gottes entfernt sind, um so schwächer wird diese Stimme.

Mit der Erschaffung des Anti-Gottes entstand der Gegenpol von der LICHT, der von DUNKELHEIT bis hin zu FINSTERNIS reicht. Der Anti-Gott ist wie eine Schwarze Sonne als Gegenpol zur Lichtsonne Gottes. Jedoch hat der Anti-Gott keine eigene Batterie, denn diese hat nur der Universumsengel AMA. Der Anti-Gott lebt von der göttlichen AMA-Energie, indem er diese Energie raubt. Er ist also wie ein Vampir. Er saugt göttlichen Wesen, die von der Herzzentrum-Lichtenergie leben, die göttliche Lichtenergie ab und speist damit sein anti-göttliches Herzzentrum.

Der bekannte Spruch: „Alles in dieser Welt dreht sich um Energie“ bringt dies genau auf den Punkt. Die gesamte Welt lebt von der göttlichen Lichtenergie aus dem Herzzentrum bzw. aus der Zentralsonne dieses Universums. Alles in dieser Welt braucht diese Energie und wo sie nicht vorhanden oder zu schwach ist, wird sie dort abgezapft, wo es sich gerade anbietet. Der Energie-Vampirismus ist weit verbreitet, insbesondere in Beziehungen jeder Art: Der Ehemann zapft Energie von seiner Ehefrau und umgekehrt, die Eltern zapfen Energie von ihren Kindern und umgekehrt, die Freundin zapft Energie von ihrer Freundin, der Arbeitskollege zapft Energie von seinem Arbeitskollegen, der Firmenchef zapft Energie von seinen Mitarbeitern usw.

Anti-Göttliche Wesen, insbesondere jene, die für das Ego-Herz, also das Herzzentrum des Anti-Gottes arbeiten, betreiben dabei gezielt Energie-Vampirismus: sie suchen sich am liebsten lichtvolle Wesen, insbesondere göttliche Engel, mit denen sie dann eine Beziehung eingehen und denen sie dann ihr göttliches Licht absaugen. Da der Anti-Gott jedoch mit der hochfrequenten Lichtenergie eine Engels nichts anfangen kann – sie würde ihn verbrennen – muss er die Energie vorher in niedere Frequenzen „herabziehen“. Der Mann bringt z.B. seine Frau durch eine gezielte Provokation in einen Zustand des Ärgers und der Wut. Dadurch fällt die Frau in die Dunkelheit oder sogar hinab in die Finsternis des Anti-Gottes. Die Energie, die sie nun produziert ist z.B. nicht mehr Plus. 5. Dimensions-Lichtenergie, sondern eine Minus 5. Dimensions-Lichtenergie und kann in das Ego-Herz eingeleitet werden. Den meisten Wesen ist nicht bewusst, dass sie „Opfer“ von Energie-Vampirismus sind und den Anti-Gott und sein Reich energetisch versorgen.

Die höchste schwarze Licht-Energie hat der Anti-Gott in seinem Herzzentrum. In der Schwarzen Sonne des Anti-Gottes herrscht die niederste und anti-göttlichste Lichtfrequenz. Um diese Schwarze Sonne herum ist – wie im göttlichen System – ebenfalls ein Ringsystem aufgebaut mit abschwächender Tendenz: Minus 7. Dimension, Minus 6. Dimension bis hinunter zur Minus 1. Dimension. Die Welten und Wesen, die in den Minus-Dimensionen leben, haben keine Verbindung mehr zu Gott AMA, sondern sie haben eine Verbindung zum Anti-Gott. Sie dienen ihm und stärken sein Reich. Sie sind in den Wurzeln des Übels und in den Todsünden verhaftet. Der Gott, den sie anbeten und dem sie dienen, ist nicht Gott AMA, sondern der Anti-Gott. Deshalb muss man sehr vorsichtig sein, wenn Menschen von Gott sprechen und sich als gläubige Christen, Moslems, Buddhisten usw. bezeichnen.

Im Universumsspiel können die Wesen somit experimentieren, wie es sich anfühlt in den verschiedensten Lichtfrequenzbereichen zu leben. Sie fangen auf ihrem Inkarnations-zykls in Sachen LICHT bei Null an und wandern im Laufe ihres Zyklus durch die verschiedensten Dimensionen um dort ihre Erfahrungen zu machen, zu lernen und sich zu entwickeln. Ein Teil der Wesen ist besonders dem weißen Licht und ein anderer Teil besonders dem schwarzen Licht zugeneigt. Verhaltensweisen wie z.B. Mitgefühl, Verständnis, Geduld, Ehrlichkeit usw. sind mit lichtvoller Energie verbunden, d.h. Wesen, die sich so verhalten, stärken die göttliche Lichtenergie. Verhaltens weisen hingegen wie z.B. Berechnung, Unehrlichkeit, Wut, Hass usw. sind mit dunkler bzw. schwarzer Energie verbunden, d.h. Wesen, die sich so verhalten, stärken die anti-göttliche Lichtenergie.

In einer Welt des Dunklen Zeitalters, wie sie derzeit noch auf dem Planeten Erde besteht, herrschen Dunkelheit und Finsternis vor. Wo Menschen Kriege führen, wo sie für Geld und Reichtum ihre Seele verkaufen, wo sie ihre Wollust hemmungslos ausleben, wo sie ihre Mitmenschen bedenkenlos belügen und betrügen herrscht der Anti-Gott und damit die Finsternis. Zwar gibt es auch in dieser Welt göttliches Licht, jedoch ist dieses sehr schwach, weil es vom „Licht“ der Finsternis absorbiert wird, das nur deshalb ein Licht ist, weil es vom göttlichen Licht lebt. So ist das größte Problem in dieser Gesellschaft der Energie-Vampirismus und damit verbunden die chronische energetische Erschöpfung vieler Menschen, die irgendwann zum Burnout führt: die Lichtenergie-Batterie, die jeder göttliche Mensch in sich hat, ist ausgebrannt, ohne Saft und Kraft.

Hiervon ausgenommen sind die Wesen, die sich regelmäßig durch Rückzug vom weltlichen Leben, Erholung, Meditation, Yoga usw. temporär in höhere Schwingungs- und Frequenzbereiche anheben und dadurch ihre Energie-Licht-Speicher immer wieder nachfüllen.
Wenn die Menschen ihren Zyklus und damit das Universumsspiel beenden wollen, müssen sie in die Lichtfrequenz der Plus 7. Dimension aufsteigen bzw. sich hochschwingen. Für die Wesen, die im Frequenzbereich der Minus 7. Dimension verhaftet sind, ist dies ein sehr schwieriges Unterfangen. Sie werden meistens von der Schwarzen Sonne des Anti-Gottes eingesogen bzw. verbrennen im „Höllenfeuer“ des anti-göttlichen Herzzentrums.

Für göttliche Mitarbeiter, insbesondere Engel aus den Hierarchien Gottes und der Spirituellen Meister, die in die Minus-Dimensionen des Anti-Gottes gefallen sind, sieht der Weg anders aus: Sie müssen sich nicht nur aus der Rolle der „Licht-Sklaven“ für die anti-göttliche Seite befreien, sondern sich auch in ihrer Schwingung und Frequenz so anheben, dass sie in die Plus 6. oder Plus 7. Dimension aufsteigen und von dort aus in das Herzzentrum Gottes zurückkehren können.

Engelswesen, die keinen Zugang mehr zum göttlichen Licht, insbesondere zum höchstfrequenten Licht im Herzzentrum Gottes haben, werden mit den Jahren und mit den Leben immer lichtärmer und schwächer bis sie entweder vom Anti-Gott eingesogen werden oder sterben.

Nur die Engelswesen, die sehr stark mit dem Herzzentrum Gottes verbunden und im Besitz ihrer Engelskräfte sind, können den Strahl des göttlichen Lichts lenken und dorthin bringen, wohin sie ihr göttlicher Auftrag führt. Engel sind geborene Strahlenlenker und auch ihre inkarnierten Engelsaspekte sind prädestiniert dafür, die hochfrequente göttliche Lichtenergie durch sich in die materielle Welt zu lenken. Engelswesen müssen sehr achtsam und wachsam sein, denn der Anti-Gott hat ein besonderes Interesse daran, sie zu verlocken und zu verführen, damit sie in seine Fänge gelangen. Wie die Spinne möchte er gerne saftige Opfer, die er dann aussaugen kann. Und was gibt er dafür? Nichts. Seine Versprechungen von Reichtum, Macht, Luxus, Glück usw. erweisen sich als Lügen. Darin ist er Meister. Aber das müssen und dürfen die Wesen im Laufe ihres Inkarnationszyklus selbst erfahren und erkennen.

Jedes Spiel braucht Spieler und Spielfiguren, damit ein Spiel gespielt werden kann. So ist es auch im Universumsspiel des Weltenlenkerengels AMA.

Die Spieler steuern die Spielfiguren und bewegen sie gemäß ihrem übergeordneten, großen Inkarnationsplan und ihrer Zielsetzung, den Aufstieg in Gott AMA. Sie sind damit die Akteure, die Leben und Bewegung in das Spiel bringen. Ohne Spieler wären die Spielfiguren nicht viel mehr als ein lebloses Stück Materie.

Die Wesen, die im Universum AMA die Spieler sind, werden „Universums-Wesen“ oder „Seele-Geist-Wesen“ (SGW) genannt. Sie sind feinstofflicher Natur und bestehen aus einem Geist, einem Seelenkörper sowie einem Herzen, in dem sich der Lebensfunken = Herzlichtfunken = Gotteslichtfunken befindet. Daneben entwickelt das SGW im Laufe seines Inkarnationszyklus im Universum AMA noch andere feinstoffliche Nebenkörper, beispielsweise den Energiekörper, Mentalkörper und Emotionalkörper u.a. Bei seiner Erschaffung in diesem Universum erhält jedes Universums-Wesen bzw. SGW einen Seelennamen, der einerseits die Hauptqualität des Wesens sowie das Motto für den Inkarnationszyklus beinhaltet, z.B. Sanjantama = liebevolle Seele, die fürsorglich das Licht verbreitet.

Die Spielfiguren der Universums-Wesen bzw. SGWs sind die Planeten-Wesen bzw. Planetenkörper. Auf dem Planeten Erde sind die Spielfiguren der SGWs in der Menschenwelt die Menschen mit ihrem physischen Körper und ihrem Körperwesen (KW). Richtigerweise bringen die SGWs ihre Spielfiguren in Bewegung und steuern sie nach ihrem großen Inkarnationsplan. Dazu ist es jedoch notwendig, dass das SGW eine gute Verbindung zu seinem Körper und KW hat. Ist diese jedoch gestört oder nicht vorhanden, wird die Spielfigur vom KW bzw. dessen Ego („underdog“) und Super-Ego („topdog“) gesteuert. Auch eine Steuerung durch Geister oder Dämonen (sogenannte Fremdbesetzung) ist möglich.

In einem weltlichen Spiel steuern die Spieler ihre Spielfiguren, indem sie diese mit ihrer Hand anfassen und von einem Platz zum anderen bewegen. Sowohl Spieler als auch Spielfigur sind physischer Natur. Der Spieler muss dabei in der Nähe seiner Spielfigur sein, damit er sie mit seinem Arm und seiner Hand erreichen kann.

Im Universumsspiel sind in der Menschenwelt SGW (Spieler) und Planetenkörper (Spielfigur) unterschiedlicher Natur: das SGW ist feinstofflich und der Planetenkörper ist physischer Natur. Sie gehören damit unterschiedlichen Ebenen an, was die Verbindung zueinander schwierig macht. Beide sprechen unterschiedliche „Sprachen“ und schwingen auf unterschiedlichen Ebenen.

Hinzu kommt, dass der physische Planetenkörperwesen seinen Spielsteuermann, d.h. sein SGW, nicht mit seinen physischen Augen sehen kann. Zwar erhält er Impulse oder intuitive Eingebungen von seinem SGW, die ihn dazu anregen, sich so und nicht anders zu verhalten oder dieses und jenes zu tun. Hält der physische Planetenkörper mit seinem Ego diese Eingebungen jedoch für Phantasie und glaubt er zudem nicht an die Existenz seines SGW, wird er diesen Eingebungen nicht folgen. Er ist damit ohne Führung und Orientierung, weshalb es ihm schwerfällt, Entscheidungen zu treffen, da er unsicher ist und sich fürchtet, das Falsche zu tun. Aus diesem Grunde holt sich der Planetenkörper A gerne Rat bei anderen Planetenkörpern: „Was meinst du, sollte ich in der Situation jetzt tun?“ Wie aber kann ein anderer Planetenkörper ihm wirklich sagen, was jetzt zu tun ist? Dieser andere Planetenkörper hat keine Ahnung über den großen Inkarnationsspielplan des Planetenkörpers A. Dieses Wissen hat nur das SGW des Planetenkörpers A, denn das ist sein Führer und Steuermann im Universumsspiel.

Ungesteuerte, führungslose Planetenspielfiguren erleben viele Verwicklungen und Gefahren. Oft werden sie Opfer machtsüchtiger, verführerischer, manipulativer anderer Planetenspielfiguren oder Ego-Wesen, die sie beherrschen, in die Irre führen, versklaven, energetisch aussaugen oder sogar töten wollen. Ungesteuerte, führungslose Planetenfiguren sind wie Schafe, die sich in die Wüste verirrt haben und dort vom nächstbesten Löwen angefallen werden. Ego-Löwen in Menschengestalt sind nicht viel anders als wirkliche Löwen, nur dass sie ihre Opfer nicht immer gleich töten, sondern sie als Energie-Melkkühe betrachten, die sie wie Vampire aussaugen. Wenn die Melkkühe irgendwann keine Energie mehr haben und geben, werden sie abserviert.

Dies zeigt auf, wie wichtig es für die Planetenspielfiguren ist, mit ihrem Universums-Wesen bzw. SGW verbunden zu sein, um so unter der Führung und Steuerung ihres Spielführers zu sein. Hierbei gibt es zwei Pole:

Auf der einen Seite gibt es gute, faire und ehrliche Spieler, die mit ihren Spielfiguren ein gutes, faires und ehrliches Spiel spielen. Auf der anderen Seite gibt es gemeine, unfaire und unehrliche Spieler, die mit ihren Spielfiguren ein gemeines, unfaires und unehrliches Spiel spielen. Wie der Spieler – so die Spielfigur, d.h. hat der Spieler einen ehrlichen Charakter, spielt die Spielfigur ein ehrliches Spiel. Hat der Spieler hingegen einen betrügerischen Charakter, wird die Spielfigur ein betrügerisches Spiel spielen. Die Spielfigur und ihr Verhalten im Spiel ist nur das Produkt des Charakters und Verhaltens des Spielführers. Dies könnte die Meinung aufkommen, manche Spielfiguren seien „Opfer“ ihrer Spielführer, weshalb sie doch besser aus der destruktiven Vorherrschaft ihrer Spielführer ausbrechen und ein eigenständiges Leben führen sollten.

Im Universumsspiel AMA ist es jedoch nicht vorgesehen, dass Spielfiguren ein eigenes Leben führen und eigene Entscheidungen treffen. Das wäre so, als würden Autos ein eigenes Leben führen und selbst fahren können. Autos sind weder Menschen noch sind sie eigenständige Lebewesen. Selbst programmierte Autos, die so manche Fähigkeiten aufgrund ihres Bord-PC haben, bleiben immer Autos.

Nur die Universumswesen bzw. die SGWs haben den Gesamtüberblick über ihren Inkarnationszyklus, ihre früheren Leben und ihren großen Lebensplan. Das haben ihre Planeten-Spielfiguren nicht. Diese kennen nur ihren kleinen Ein-Leben-Plan, das bei uns auf dem Planeten Erde derzeit bei einer Lebensdauer von ca. 80 Jahren liegt. Wenn ein SGW, das als „weißes Blatt Papier“ im Universum seinen Inkarnationszyklus startet, den Plan hat, sich von weiß in dunkel zu färben und sich danach von dunkel in neutral zu wandeln, durchläuft es dabei einen bestimmten Plan. Jedes einzelne Leben ist eine Etappe auf diesem Weg. Oft begreift der Planetenkörper (Spielfigur) nicht, warum sein Leben so und nicht anders läuft, wo er doch viel lieber ein anderes, vielleicht schöneres Leben führen würde. Im Sinne des SGW hingegen verläuft alles nach Plan, denn das SGW sieht den übergeordneten Inkarnationsplan und steuert ihn. Dazu gehören auch allerlei Inszenierungen, um das angesteuerte Ziel des Inkarnationsplans zu erreichen.

Im Universumsspiel AMA sind die Rollen ganz klar verteilt: das SGW ist der Spieler bzw. Spielführer – der Planetenkörper ist die Spielfigur des SGWs. Die Planetenkörper sind austauschbar. Das SGW bleibt den ganzen Inkarnationszyklus über bestehen.

Die Universums-Wesen bzw. SGWs haben jedoch keine Narrenfreiheit im Universumsspiel. Sie müssen sich an die Spielvorgaben und Spielregeln halten und diese befolgen. Die Spielleiter und Spielwächter des Universumsspiels, die göttlichen Mitarbeiter, achten darauf, dass die Spieler den korrekten Spielverlauf einhalten und die Regeln nicht verletzen. Spieler, die unsauber spielen, andere Mitspieler betrügen oder für ihre Zwecke manipulieren, müssen mit Sanktionen rechnen oder werden sogar aus dem Verkehr gezogen.

Durch das Universumsspiel können die Spieler lernen und sich entwickeln. Und sie können dadurch viele wertvolle Daten sammeln, die sie – im positiven Fall – am Ende ihres Inkarnationszyklus mit ihrer „Heimkehr“ in Gott in die riesige Datenbank dieses Universums AMA einbringen. In Form ihrer Daten leben sie somit weiter. Spätere Generationen oder nachfolgende Universen können dann in der AMA-Datenbank auf ihre Frage, wie löst man einen Konflikt AB, eine ganze Reihe von Konfliktlösungmodellen abrufen und so Vorlagen für ihre eigene Konfliktlösung AB erhalten.

Damit ein Spiel ordnungsgemäß und sauber gespielt wird, braucht es einen Spielleiter, der über dem ganzen steht und die Fäden in der Hand hält. Daneben braucht es auch Spielwächter, die das Spiel beobachten und der göttlichen Führung Meldung erteilen, wenn ein Spiel aus den Fugen gerät oder Spieler unsauber spielen.

Die obersten Spielleiter im Universum AMA sind die höchsten Universumsengel (Seraphim und Cherubim) und ihre Teilaspekte („Kinder“), die sie überall im Universum von sich ausgeschickt bzw. am Laufen haben. Die höchsten Universumsengel verlassen ihren Platz im Herzzentrum Gottes niemals, denn sie sind die Schwingungs- und Frequenz-Garanten für dieses Universum und ihre Schwingung und Frequenz darf niemals abfallen. Ihre Teilaspekte sollten ebenfalls stets in der höchsten, göttlichen Schwingung und Frequenz sein, damit sie beständig mit ihrem Hauptengel verbunden sind und von ihm geführt werden können. Außerdem ist diese höchste, göttliche Schwingung und Frequenz notwendig, damit die Teilaspekte nach ihrem Auftrag wieder in den Hauptengel zurückkehren und sich mit ihm vereinigen können.

Die höchsten Universumsengel sind direkt mit den Aufstiegsplaneten dieses Universums verbunden und haben dort Aspekte von sich platziert, um die höchste, göttliche Schwingung zu gewährleisten sowie einen direkten Aufstiegskanal in das Herzzentrum Gottes für die aufstiegswilligen und -bereiten Wesen zur Verfügung zu stellen. Die Aspekte der höchsten Universumsengel auf den Aufstiegsplaneten (unser Aufstiegsplanet heißt „Erde“) sind die Oberhüter und ihre Unteraspekte, die Hüter. Die Oberhüter verfügen einerseits über die göttliche Schwingung und Frequenz und garantieren damit die hohe, göttliche Schwingung und Frequenz auf dem Planeten Erde; andererseits verfügen sie über die Nullpunkt- bzw. Neutralitäts-Planetenschwingung und Frequenz in allen Dimensionen und Unterebenen des Planeten Erde; ferner sind sie Schlüsselhalter der göttlichen Ur-Strukturen und Ur-Programmierungen sowie des Aufstiegskanals auf dem Planeten Erde.

Im Laufe der Universumsgeschichte sind weitere oberste Spielleiter hinzugekommen: die aufgestiegenen, dreifachen (teilweise auch zweifachen), spirituellen Meister (z.B. Hermes Trismegistos/Thot, Christus, Buddha, Saint Germain, Maria usw.). Dies wurde notwendig, als das Universum expandierte und die Zahl der Planetenspielplätze und Spieler immer größer wurde. Zudem verfügen die spirituellen Meister über eine besondere Verbindung zu den Spielern in diesem Universum, da sie selbst einmal „Spieler“ im Universum waren und über praktische Spielerfahrung verfügen. Dies ist bei den Universumsengeln und ihren Teilaspekten nicht der Fall, da sie niemals im Universum gespielt haben, sondern immer nur ihren göttlichen Auftrag ausgeführt haben. Die spirituellen Meister können somit die Spieler besser verstehen und ihnen zudem besser helfen bei ihrem Spielverlauf und ihrem späteren Aufstieg. Sie sind außerdem für die Spieler besser und leichter fassbar als die Engel, die für die Spieler sehr oft abstrakt und fern sind.

Da die aufgestiegenen, dreifachen/zweifachen, spirituellen Meister in ihren Energie-Herzzentren im Universum „sitzen“ und ebenfalls an der Schwingungs- und Frequenz-Erhaltung sowie -Anhebung im Universum arbeiten, können sie – wie die Engel – ihre Energie-Herzzentren nicht verlassen. Sie haben sich deshalb einen Mitarbeiterstab geschaffen, der für sie im Universum tätig ist. Die höchsten Mitarbeiter der aufgestiegenen Meister gehören dem 2. Engelschor an, zu dem die Herrschaftswesen, Fürstentümer und Gewaltenwesen (AGMM) zählen. Daneben haben die aufgestiegenen Meister vielfältige Mitarbeiter, einfache, höhere, spirituelle Botschafter, spirituelle Berater, Untermeister usw.

Der Mitarbeiterstab eines aufgestiegenen, dreifachen/zweifachen, spirituellen Meisters besteht aus ehemaligen Spielern, die ihren Inkarnations-Spiel-Zyklus im Universum vollendet oder vorzeitig beendet haben, um in die Dienste eines aufgestiegenen Meisters einzutreten. Zumeist handelt es sich um besonders qualifizierte und fähige Spieler, die im Spielen nicht mehr ihre Erfüllung sahen. Wenn sie ein ehemaliger Spieler bei einem aufgestiegenen Meister um eine Mitarbeit und Ausbildung bewirbt, durchläuft er erst einmal einen Ausbildungszyklus, der mit dem einfachen Mitarbeiter beginnt. Die Ausbildungen laufen primär im Energie-Herzzentrum ihres aufgestiegenen Meisters, beinhalten jedoch auch Praktika im Universum, primär auf Aufstiegsplaneten, aber auch im Herzzentrum Gottes.
Um in die Engels-Hierarchie eines aufgestiegenen Meisters zu gelangen, muss der Mitarbeiter weitere intensive und längere Zeit dauernde Ausbildungen im Energie-Herzzentrum seines aufgestiegenen Meisters absolvieren, denn er muss fähig sein, für seinen Meister dessen Strahl oder Strahlen zu lenken und auch dessen direktes Ausdruckswesen zu sein.

So wie es göttliche Mitarbeiter im Universum AMA gibt, gibt es auch anti-göttliche Mitarbeiter, die für den Anti-Gott, Luzifer, arbeiten. Sie bestehen einerseits aus gefallenen, göttlichen Engeln, und andererseits aus ehemaligen Spielern, die sich auf die Seite des Anti-Gottes geschlagen haben. Auch sie durchlaufen einen Ausbildungszyklus, der mit der Ausbildung zum einfachen, anti-göttlichen Mitarbeiter beginnt und können in der Hierarchie zu Schwarzen Engeln aufsteigen.

Die anti-göttlichen Mitarbeiter sind jedoch keine Spielleiter und Spielwächter im göttlichen Sinne, sondern sie sind das Gegenteil. Sie sind die Gegenspieler der Spielleiter und Spielwächter und beeinträchtigen deren Aufgaben und Arbeiten. Ihr Ziel ist es, die von der göttlichen Führung eingesetzten Spielleiter und Spielwächter auszuschalten oder Schach matt zu setzen, um das Spiel in ihre Hände zu bekommen und es nach ihrer Faҫon zu spielen, um davon zu profitieren.

Ihre bevorzugte Methode ist es, die Schwingung der göttlichen Mitarbeiter sowie ihre Frequenz abzusenken, damit die Verbindung zwischen Spielfigur, Teilaspekt und ihrer Quelle gestört bzw. unterbrochen wird. Eine solche Absenkung geschieht häufig durch Stärkung des Egos und Verführung in die Todsünden. Dann wird der göttliche Mitarbeiter in Situationen gebracht, wo er sich Karma auflädt und nicht mehr „zurück“ kann zu seinem Hauptaspekt bzw. seiner Quelle, sondern in die Karma-Inkarnationskette eingebunden wird. Durch diese verliert er sein göttliches Bewusstsein über seine wahre Identität und seine Fähigkeiten. Wie der Löwe, der in eine Schafherde geboren wird und dem beigebracht wird, dass er ein Schaf ist, glaubt der göttliche Mitarbeiter mit der Zeit, dass der nicht mehr ist als ein Schaf (= Mensch).

Im Universum AMA steht sich das große Unternehmen GOTT, in dem alle Engel und göttlichen Mitarbeiter zusammengefasst sind, sowie das große Unternehmen Anti-Gott, in dem alle schwarzen Engel und anti-göttlichen Mitarbeiter zusammengefasst sind, gegenüber.

Der Hass, den der Anti-Gott, Luzifer, seit seinem Sturz aus dem „Himmel“ empfindet, richtet sich gegen alles Göttliche, insbesondere gegen alle göttlichen Mitarbeiter, primär aus den Engelshierarchien. Die göttliche Liebe ist der größte Schutzwall der Engel und der göttlichen Mitarbeiter. Deshalb arbeitet der Anti-Gott mit seinem Team ganz besonders daran, die Engel und göttlichen Mitarbeiter in den Ärger, die Vorstufe des Hasses, ziehen. Leider erkennen viele Engel und göttlichen Mitarbeiter oft nicht, wie gefährlich es ist, wenn sie plötzlich Ärger empfinden, das kann Ärger über einen Stau auf der Autobahn sein, Ärger über einen Nachbarn, der des nachts laute Musik macht oder Ärger über einen Vorwurf, der ungerechtfertigt ist. Im Ärger ist schon die höllische Energie des Hasses enthalten, die wie ein Gift den Frieden im Herzen zerstört.

Besonders gefährliche Gegenspieler der Engel und göttlichen Mitarbeiter sind ehemalige göttliche Engel, die sich dem Heer der Schwarzen Engel angeschlossen haben. Auch wenn sie durch ihren Fall ihre göttlichen Fähigkeiten und Befugnisse verloren haben, so sind diese nicht gänzlich aus ihrem Datenspeicher gelöscht, sondern nur deaktiviert. Sie benehmen sich daher im Universumsspiel so als seinen sie noch Spielführer oder Spielwächter. Die oft ahnungslosen Spieler fallen dann auf ihr Verhalten herein und lassen sich von ihnen in die Irre führen oder verführen.

Die Erde ist weder ein Wissens- noch ein Studier-Planet, weder ein Business- noch ein Kriegs-Planet, weder ein Technologie- noch ein Vergnügungsplanet. Die ursprüngliche Erde war ein ganz anderer Planet als dies heute der Fall ist. Die Erde wurde das, was sie heute ist, erst im Dunklen Zeitalter, das derzeit noch herrscht, jedoch im ausklingenden Modus.

Da die Erde, insbesondere in der materiellen Ebene, stark in die Hände der anti-göttlichen Seite gefallen ist und der Aufstieg so erschwert ist, ballen sich hier derzeit über sieben Milliarden Menschen/SGWs, die nicht oder nur sehr erschwert aufsteigen können. In früheren Zeitaltern der Erde ging der Aufstieg zügig durch und die Wesen brauchten oft nicht mehr als ein Leben, um aufzusteigen. Nun aber müssen die Menschen/SGWs oft zig-tausende bis hin zu Millionen von Jahren hier auf der Erde inkarnieren, ohne den Aufstieg zu schaffen. In dieser Zeit führen sie das fort, was sie von ihren Planeten kennen: die einen haben sich der Technik verschrieben, die anderen dem Krieg, wieder andere der Industrialisierung usw.

Die Erde ist heute ein Aufstiegsplanet der unzählige Planeten-Lebensformen aufweist: von Mode über Gourmet, von Geld über Sex, von Sport über Spiele, von Viehzucht über Reisen, von Tanzen über Fernsehen usw. All das ist nicht die wahre Bestimmung und Form des Aufstiegsplaneten Erde.

Die Erde ist primär ein Schwingungs-Planet. Sie ist dazu geschaffen, Wesen nach oben in höhere Dimensions-, Schwingungs- und Frequenzbereiche zu schwingen. Auf der Erde sind sämtliche Dimensions-, Schwingungs- und Frequenzbereiche, die es im Universum gibt, vorhanden. Damit ist die Erde einzigartig, denn auf allen anderen Planeten gibt es nur einzelne Dimensions-, Schwingungs- und Frequenzbereiche, die das Wesen immer begrenzen.

Da es auf der Erde sämtliche Dimensions-, Schwingungs- und Frequenz-bereiche gibt, ist sie ein sogenannter „Null-Planet“, auch „Neutralisierungs-Planet“ genannt. Jedes Wesen, das auf den Planeten inkarniert, kann, aus welchem Dimensions-, Schwingungs- und Frequenzbereichs-Planeten es kommt, neutralisiert bzw. auf Null gebracht werden. Aus diesem Zustand heraus kann es dann in den „göttlichen Schwingungsaufzug“ gesetzt werden, der es an das Ziel seines Universumsspiels, die Heimkehr, bringt.

Wenn ein seit vielen Jahrmillionen in diesem Universum inkarniertes Seele-Geist-Wesen (Universumswesen) seinen Inkarnationszyklus vollenden möchte (Wunsch nach Heimkehr in seine himmlische Heimat), muss es seine Schwingung, seine Frequenz und sein Bewusstsein anheben. Dies ist deshalb notwendig, weil der Bereich seiner sogenannten „himmlischen Heimat“ im höchsten Schwingungs-, Frequenz- und Bewusstseinsbereich dieses Universums liegt. Erst wenn das Wesen sich so hoch geschwungen hat, dass es in diesen Bereich eingeht, wird es ein „Stecker“, der sich in die Universums-Steckdose einstecken kann, über die es dann in das Kraftwerk dieses Universums hineingezogen werden kann, um darin ganz einzugehen. Dieses Universums-Kraftwerk ist das Herzzentrum unseres Universums, weil dort die höchste göttliche Herzfrequenz und Schwingung herrscht. Manche nennen dieses Herzzentrum auch „Gott“.

Wesen, die glauben, dass sie durch großen materiellen Reichtum oder durch Aneignung von immer mehr Wissen und Daten ihre Schwingung, ihr Bewusstsein oder ihre Frequenz anheben, irren. All diese vermeintlich bedeutsamen Faktoren, die in der heutigen Gesellschaft so glorifiziert werden, bringen weder die Schwingung, die Frequenz noch das Bewusstsein eines Menschen nach oben, sondern führen zum Gegenteil, nämlich zu einer Verlangsamung bis hin zur Erstarrung in der Schwingung, zum Abkühlen bis hin zur Vereisung in der Frequenz und zu einer Trübung bis hin zu einem Verlust des Bewusstseins.

Die Ursache dafür liegt im Egoismus-Gehabe der heutigen Welt, im Ausleben den Wurzeln des Übels (Gier, Hass, Verblendung, Angst und Egoismus) und weiterhin im Ausleben der Todsünden (Hochmut, Gier, Hass, Neid, Wollust, Völlerei, Trägheit). Die Schwingung, Frequenz und das Bewusstsein in dieser Welt ist sehr niedrig schwingend, niederfrequent und begrenzt auf das Ego-Bewusstsein. Niedrig schwingende, niederfrequente und bewusstseinstrübende Ernährung und Lebensweise tragen dazu bei, die Schwingung, Frequenz und das Bewusstsein in dieser Welt weiter absinken zu lassen bzw. im niedrigen Bereich zu halten.

Ein Wesen, das in dieser Welt seine Schwingung, Frequenz und sein Bewusstsein anheben möchte, hat es nicht leicht. Aber gerade diese Tatsache macht die Sache des Aufstiegs für die Beobachter des Universumsspiels besonders interessant. Hätten wir eine hoch schwingendere und hoch frequentere Welt, wäre der Aufstieg für die Wesen deutlich leichter. So aber ist er wesentlich schwieriger und erfordert sehr viel Geschick, Kraft und Disziplin von den Wesen, ihre Schwingung, Frequenz und ihr Bewusstsein anzuheben.

In einem praktischen Beispiel in Sachen „Liebe“ soll der Weg der Schwingungs-, Frequenz- und Bewusstseinsanhebung beschrieben werden:

Ein lediger Mann ist in der menschlichen und egoistischen Liebe. Er hat jeden Samstag Lust auf eine Frau, auf Intimität, auf Befriedigung seiner sexuellen Bedürfnisse. Er geht jeweils in eine Bar, sucht sich eine Frau heraus, die ihn optisch anspricht, und macht sie an. Dieser Mann ist in der niedrig schwingenden, egistischen, berechnenden und wollüstigen Liebe. Je nach der Schwere seiner Triebhaftigkeit befindet er sich in der Minus 3. bis Minus 7. Dimension.

Will dieser Mann seine Schwingung, Frequenz und sein Bewusstsein anheben, muss er seine Sicht von „Liebe“ gänzlich ändern. Er muss erkennen, dass das, was er für „Liebe“ hält, nichts anderes ist als die Befriedigung seiner Triebe und die Stärkung seines Egos, das eine Strichliste darüber führt, wie viele Frauen er in seinem Leben schon im Bett gehabt hat.

Dieser Mann muss von der begiervollen „Liebe“ in die begierlose Liebe kommen, er muss Lügen und Betrügen, Berechnung und Ausnutzen aus seinem Liebes-Repertoire nehmen, muss Respekt statt Respektlosigkeit in sein Frauenbild bringen, muss dahin gelangen, dass Liebe etwas ist, das man sich nicht kaufen kann oder sich mit Gewalt nehmen kann usw. Seine sexuelle Sicht der Liebe muss sich in eine geschlechtslose Liebe wandeln. Er muss lieben lernen ohne Verlangen zu haben, muss erkennen, dass „lieben“ auch ohne Sexualität möglich ist. Er muss die Liebe in seinem Herzen entdecken und dorthin anheben. Er muss dahin gelangen, dass er wieder etwas in seinem Herzen verspürt, nämlich Wärme, Geborgenheit, Freude und herzliche Liebe zu anderen Wesen.

Die Schwingungs-, Frequenz- und Bewusstseinsanhebung geschieht über das Herz, über das Wiederbewusstwerden der Herzensliebe, die nichts will, nichts verlangt, nichts fordert, die ehrlich, liebevoll, respektvoll zum anderen ist und einfach nur eines will: die Liebe ins Herz fließen lassen, die ihm entgegengebracht wird und die Liebe aus dem Herzen fließen lassen, wohin sie auch immer fließen möchte. Wenn er diesen Transformations-prozess durchläuft, wird er nach und nach seine Liebe in die Plus 3. und 4. Dimension und noch weiter nach oben anheben.

Es gibt verschiedene Methoden, die Schwingung, Frequenz und das Bewusstsein bei den Menschen anzuheben:

Eine davon ist die Musik. Es gibt hoch schwingende und niedrig schwingende Musik, wie sie bei Militärmärschen oder in Einkaufszentren verwendet wird, um Menschen aggressiv zu stimulieren oder ihre Einkaufs-lust zu steigern. Mit der „richtigen“ Musik kann die Schwingung und Frequenz beim Menschen so wie auch sein Bewusstsein angehoben werden. Musik berührt die „kleine“ Seele des Menschen (= Psyche) und die „große“, unsterbliche Seele des Menschen (= Inkarnations-Seele), bringt Disharmonisches in Harmonie, wirkt sich positiv auf den Heilungsprozess in Körper, Seele und Geist aus, löst Blockaden auf und bringt Bewegung ins System, hellt depressive Stimmungen auf und bringt neue Lebensfreude usw. Man kann selbst Musik machen oder einfach nur Musik hören. In jedem Fall kann mit der „richtigen“ Musik die Schwingung, Frequenz und das Bewusstsein beim Menschen angehoben werden.

Eine andere Methode der Schwingungs-, Frequenz- und Bewussteinsanhebung ist die Ernährung, die Menschen zu sich nehmen: z.B. fleischfreie, biologische Ernährung statt Fleischkonsum und minderwertiges Fastfood. Aber auch auf der seelischen Ebene kann man sich hoch schwingender „ernähren“, z.B. liebevolle Gefühle statt Ärger und Wut. Ebenso kann man sich auf der geistigen Ebene hoch schwingender „ernähren“, z.B. ruhige und stressfreie Gedanken statt Unruhe und Stress, die den Geist nervös machen und schwächen.

Auf dem Schwingungsanhebungs-Planeten Erde arbeiten alle göttlichen Mitarbeiter aus den Engels-Hierarchien (HGMM) sowie aus den Spirituellen-Meister-Hierarchien (AGMM) daran, die Wesen, die hier auf dem Planeten Erde inkarniert sind, bei ihrer Schwingungs-, Frequenz- und Bewusstseins-Anhebung zu unterstützen. Teilweise arbeiten sie direkt an den Menschen, teilweise arbeiten sie mehr am Planeten Erde und der dort vorherrschenden Welt, um in dieser die Schwingung, Frequenz und das Bewusstsein global anzuheben. Insbesondere die Mitarbeiter aus den Engels-Hierarchien sowie Engel aus den Spirituellen Meister-Hierarchien sind die wichtigsten Schwingungs- und Frequenzanheber auf einem Aufstiegsplaneten.

Die Hauptwesen auf dem Schwingungsanhebungsplaneten Erde sind die Hüter der Erde, allen voran die Oberhüter. Sie haben den Code bzw. Schlüssel zu allen Strukturen sowie zur Matrix der Erde. Sie sind vergleichbar mit den Kapitänen eines Schiffes.

Nicht Wissen und immer mehr Wissen ist es, was die Erde und die Menschen auf diesem Planeten brauchen, was sie näher zu „Gott“ bzw. ihrem Aufstieg in die Herzzentrums-Ebene bringt, sondern die Anhebung ihrer Schwingung, ihrer Frequenz und ihres Bewusstseins. Sie müssen heraus aus dem niedrig schwingenden Lebensstil, in den sie eingebunden sind und den sie pflegen, und müssen statt dessen hinein in einen hoch schwingenden Lebensstil. Dies erfordert einen enormen Transformations- und Neuorientierungs-Prozess – im einzelnen ebenso wie in dieser Welt.

Bei diesem Transformationsprozess geht es darum, Altes loszulassen, es in Frieden gehen zu lassen, die alten Kleider des Egoismus,die alten Ego-Rollenkostüme abzulegen, bis das ursprüngliche Kleid, das alle Wesen bei ihrer Erschaffung mitbekommen haben, wieder sichtbar wird. Danach erfolgt das Zulassen: Wird der Hass losgelassen, geht es darum, die Liebe zuzulassen – nicht die menschliche oder niedere Liebe, sondern die göttliche Liebe in diesem Universum. Wenn der Mensch bereit ist, kann der Engel der Liebe ihn entflammen, seine Schwingung und Frequenz nach oben ziehen und ihn so in das Reich des Herzzentrums führen, in seine himmlische Heimat.

Alles in diesem Universum ist auf Spielwelten und Spielen aufgebaut. Nicht nur dass es im Großen das Spiel des Universums gibt und auf Planeten die Planetenspiele, das Thema „Spiele“ zieht sich durch alle Bereiche des Lebens. In unserer Gesellschaft auf dem Planeten Erde gibt es:

Fußballspiele
Wettspiele
Gewinnspiele
Geschicklichkeitsspiele
Beziehungsspiele
Computerspiele
Ego-Spiele
Macht-Spiele
Kampfspiele
Gesellschaftsspiele
Beziehungsspiele
Sexspiele
Kinderspiele
Erwachsenenspiele
Spielfilme
Dramenspiele
Tragödienspiele
Komödienspiele
Singspiele
Musikfestspiele
Ritterspiele
Geldspiele
Börsenspiele
Glücksspiele
und viele andere mehr.

Das Ziel aller Spiele ist es, durch bestimmte Spieltechniken und Spieltaktiken ein Spiel, das man mit anderen spielt, zu gewinnen. Keiner möchte gerne verlieren. Lebenslang bzw. Inkarnationslang befassen sich die Menschen damit, ihre Spieltechniken und Spieltaktiken zu verbessern, um die Gefahr zu verlieren zu minimieren und die Gewinnchancen zu erhöhen.

Die ganze Welt ist ein einziges Spiel, in dem tausende von Spiele gespielt werden. Alle Menschen sind an den verschiedensten Spielen beteiligt und halten die Spiele für real. Sie sind sich nicht darüber bewusst, dass sie im großen Spiel des Universums mitspielen in einer unermesslich großen Spielwelt, in der immer neue künstliche Spielwelten aufgebaut werden, beispielsweise Las Vegas oder Disneyland, Vergnügungs- und Spielparks der verschiedensten Art und Weise, beispielsweise der Wiener Prater oder das Münchner Oktoberfest.

Den meisten Menschen/SGws ist nicht bewusst, dass sie selbst Spieler sind und unentwegt spielen. Sie glauben vielmehr, dass das Leben, diese Welt oder bestimmte Menschen mit ihnen spielen und dass sie diesen Spielen hilflos ausgeliefert sind. Sie sehen sich primär als Opfer dieser Spiele.

Sie erkennen nicht, dass nicht nur die anderen mit ihnen spielen, sondern dass sie selbst auch mit anderen spielen: das Hab-mich-Lieb-Spiel, das Ich-bin-ja-nichts-wert-Spiel, das ich-bin-der-Beste-Spiel, das mich-mag-ja-keiner-Spiel, das was-bringt-es-mir-Spiel, das wollen-wir-doch-mal-sehen-Spiel, das schaut-mich-an-wie-toll-ich-bin-Spiel und viele andere mehr. Sie sind somit nicht nur Opfer, sondern ebenso Täter in den Spielen.

Im Laufe ihrer zahlreichen Inkarnationen im Universum AMA haben sich die Menschen/SGWs viele Spieltaktiken und Verhaltensweisen angeeignet, um ihre Spiele möglichst vorteilhaft zu führen und zu gewinnen. Dazu haben sie sich regelrechte Rollen, wie auf der Bühne, angeeignet: sie sind anpassungsfähige Geliebte, trotziges Kind, Don Juan, Bühnenstar, Zauberer, Oberlehrer, Richter, Akademiker, Philosoph, Gaukler und viele andere mehr.

Viele Menschen/SGWs haben sich nicht nur in ihren Spielen verloren, sondern auch in ihren vielen Rollen. Wer sind sie wirklich? Sind sie die anpassungsfähige Ehefrau, die ihre Familie verwöhnt und sich so Liebe holt oder sind sie die toughe Top-Managerin, die sogar ihre männlichen Kollegen übertrumpft? Sind sie der witzige Student, der alle Kollegen zum Lachen bringt oder sind sie der raubeinige Draufgänger, dem alle Frauenherzen zufliegen? Sind sie das wirklich oder sind das alles nur Rollen, die sie spielen?

Wenn die Menschen/SGWs ihren Inkarnationszyklus beenden und sich auf einen Aufstiegsplaneten begeben, müssen sie ihre Rollen und ihre Kostüme ablegen und zu einem wahrhaften, ungeschminkten und natürlichen Wesen werden, das quasi „nackt“ in Gott aufsteigt.

Solange die Menschen/SGWs jedoch dem Spielen verfallen sind und immer wieder neue Rollen und Kostüme anziehen bzw. spielen, solange sie Spaß am Spielen haben, können sie nicht aufsteigen.

Erst wenn die Menschen/SGWs genug haben vom Spielen, wenn es sie nicht mehr interessiert, ist der Weg bereit für den Aufstieg. Dann hat auch der Anti-Gott, der ständig neue attraktive Spiele erfindet, um die Menschen/SGWs immer tiefer in die Verblendung zu führen, damit sie das Universumsspiel und ihren Aufstieg vergessen, keine Chance mehr, die Menschen/SGWs in ihrer Spielsucht gefangen zu halten.

Auf Dauer höhlt das ständige Spielen die Menschen/SGWs aus, es macht ihre Seele krank und ihren Geist trüb. Das Herz, das Zentrum der Liebe, leidet, denn Spiele nähren das Ego und geben kurzfristig einen Kick, aber sie geben weder wahre Zufriedenheit, noch Wärme oder Liebe. Die Seele hungert nach dem Frieden und dem Licht Gottes. Das Leid vergrößert sich und führt dazu, dass das Wesen/SGW des Spielens müde wird, weil ihm die Lebensenergie fehlt.

Die Seele will nur noch eins: Frieden; das Herz will nur noch eins: Liebe, und das ganze Wesen will nur noch eins: den Ballast der Rollen und Kostüme, die es mit sich herum schleppt, los werden. Es sehnt sich nach Freiheit und Wahrhaftigkeit. Es will wieder so sein, wie es von Gott erschaffen worden ist: frei, im Zustand der Liebe und Freude.

Und indem das Wesen/SGW in höhere Dimensionen aufsteigt, verliert es seine Scheuklappen, die so lange seine Sicht und sein Bewusstsein begrenzt haben. Es erkennt, dass die Welten Gottes wahrhaftig und unzerstörbar sind. Die Welten des Anti-Gottes, Luzifer, hingegen sind künstliche Spielwelten, die wie Papierwelten sind, die beim leisesten Wind zerreißen, so dass nur noch Fetzen übrig bleiben.

Jede Inkarnation ist der Beginn eines neuen Spiels. Mit dem Augen des unsterblichen Seele-Geist-Wesens jedoch ist es kein gänzlich neues Spiel, sondern nur eine Etappe in seinem großen Inkarnationsspiel:

In dem einen Inkarnationsabschnitt spielt das SGW eine Frau, in dem anderen einen Mann, in dem einen spielt es einen Soldaten, im nächsten einen Wirt, im übernächsten eine heilkundige Kräuterfrau. In jedem Leben aber dreht sich alles um Liebe und Hass, um Beziehung und Partnerschaft, um Frieden und Krieg, um Macht und Besitz. Mal spielt das Ganze auf dem Planeten Venus, mal auf dem Planeten Sirius, mal auf einem Planeten im Orion-System. Mal hat das SGW ein erfolgreiches Leben, mal ist es ein Versager, mal ist es ganz oben im Gesellschaftsgefüge, mal ist man ganz unten, mal ist ist ein Glückspilz, mal ist es ein Pechvogel. Kein Leben ist wie das andere.

War das SGW beispielsweise in einer Inkarnation zuvor ein Erfinder, der mit seiner Erfindung viel Geld gemacht hat und zum Milliardär aufstieg, jedoch ein sehr einsames Leben führte, weil er weder Zeit für Familie noch für Freunde hatte, so wird es in der nächsten Inkarnation ein gänzlich anderes Leben führen. In dieser neuen Inkarnation wird es z.B. viel mehr Wert auf ein glückliches Familienleben legen, mehr Freundschaften pflegen und statt dessen wenig Interesse am Geld und Geldverdienen haben. Es hat im vorigen Leben ausgiebig erfahren, dass viel Geld nicht glücklich macht und sich so am Ende des Lebens in der Stunde des Todes vorgenommen, im nächsten Leben keinen Wert mehr auf viel Geld zu legen, sondern eher bescheiden und durchschnittlich zu leben und deshalb andere Prioritäten zu setzen.

Im Spiel des neuen Lebens kann dann das SGW des früheren Milliardärs zwar versuchen, eine große Karriere und ein damit verbundenes Vermögen zu erreichen. Es wird ihm jedoch nicht oder nur bedingt gelingen. Die Erfahrung der Karriere und des Reichtums hat das SGW bereits im vorherigen Leben gemacht. In diesem Leben soll und will es neue Erfahrungen machen. Sein Lebensinhalt ist es, Familienglück, Liebesglück und Freundschaftsglück zu erfahren und nicht mehr Geldglück. So werden alle Versuche, Karriere in der 3-D-Welt zu machen und reich zu werden, letztlich scheitern.

Hat das SGW in seiner vorherigen Inkarnation als Frau in Indien 10 Kinder zur Welt gebracht und seine ganze Kraft für die Versorgung und Erziehung der Kinder verwendet, und ist es daran womöglich entkräftet gestorben, wird es sich für das nächste Leben vornehmen, keine Kinder mehr oder höchstens nur noch eines zu haben. So kann es sein, dass sich das SGW in seiner neuen Inkarnation als Frau in Europa zwar Kinder und eine große Familie wünscht, jedoch keine Kinder bzw. nur ein Kind bekommt. Statt dessen folgt es dem Plan für dieses Leben, der vielleicht darin besteht, ein Umweltschutzprojekt aufzubauen, es zu leiten und für die Gemeinschaft Gutes zu tun.

In jedem Leben oder – aus der Perspektive des SGW gesehen – in jedem Inkarnationsabschnitt spielt es unterschiedliche Spiele. Dennoch können manche Spiele einander gleichen: so kann ein SGW z.B. immer wieder spielen, dass ihm sein Ehepartner davon läuft und es am Ende einsam und verlassen stirbt. Dies kann sich in vielen Leben wiederholen, jedoch mit veränderten Rahmenbedingungen: mal ist das SGW in einem weiblichen, mal in einem männlichen Körper inkarniert, mal ist es eine Bauersfrau, mal ein Apotheker, mal ein Heerführer.

Wiederholungen mit denselben Lebens- bzw. Inkarnationsthemen sind stets ein Zeichen dafür, dass die gestellten Lernaufgaben für eine Inkarnation nicht gelernt bzw. absolviert wurden bzw. dass sich der Mensch bzw. das SGW in einem Leben Karma (negatives wie positives) mit einem anderen Menschen bzw. dessen SGW aufgeladen hat. Dann befindet sich der Mensch bzw. sein SGW wie in einer Endlos-Wiederholungsschleife, die erst dann zum Ende kommt, wenn die karmische Verstrickung erlöst wird oder die gestellte Lernaufgabe gelernt wird. Erst dann kann der Mensch bzw. sein SGW in die „nächsthöhere Klasse“ aufsteigen und seine „schulische Ausbildung“ fortführen.

Manche Menschen halten ihr Leben für so unerträglich und schlimm, dass sie sich selbst umbringen. Sie fliehen quasi aus dem Leben, weil sie glauben, dass es im nächsten Leben besser würde. Durch Selbstmord jedoch bricht man seine derzeitige Inkarnation eigenmächtig ab und muss dadurch im nächsten Leben bzw. in der nächsten Inkarnation wieder dort beginnen, wo man seine vorige Inkarnation abgebrochen hat.

Es ist ein kosmisches Gesetz, dass kein Wesen sein Leben bzw. seine Inkarnation eigenmächtig abbrechen darf, da es seinen übergeordneten Lebensplan erfüllen und vollziehen sowie seine Aufgabe für diese Inkarnation erledigen und abschließen muss.

Ein Leben bzw. eine Inkarnation ist wie ein Puzzleteil eines großen Lebenspuzzles. Jedes Wesen hat die Aufgabe, in seinem jeweiligen Leben bzw. seiner jeweiligen Inkarnation ein Puzzleteil zu bilden, das es dann am Ende seines Lebens in sein großes Gesamtinkarnations-Puzzle einfügt. Wenn das große Puzzlebild fertig ist, ist auch der Inkarnationszyklus fertig und das Wesen kann seinen Zyklus abschließen und in Gott aufsteigen bzw. in seine ursprüngliche Quelle zurückkehren.

Die wichtigste Aufgabe, die ein Mensch bzw. sein SGW hat, besteht darin, das Leben, in das es inkarniert, anzunehmen, wertzuschätzen und nach besten Kräften und bestem Gewissen zu leben. Dabei muss alles angenommen werden, was ins Leben kommt – das Angenehme wie das Unangenehme, das Schöne, wie das Schlechte. Es ist eine bekannte Tatsache, dass der Mensch am besten aus den Situationen lernt, die schwierig sind und ihn besonders herausfordern. Herausforderungen, die den Menschen an seine Grenzen bringen, sind die besten „Trainingseinheiten“ für die Entwicklung und das Wachstum eines Menschen und sein SGW.

Jeder Mensch kann sein Leben als beschwerliche Last und andere Menschen als Quälgeister sehen, die ihm sein Leben vermiesen wollen. Er kann mit einer trübsinnigen, freudlosen und verärgerten Haltung durchs Leben gehen, die ausdrückt, wie sehr ihm das Leben und diese Welt zuwider ist. Es kann sein, dass dieser Mensch glaubt, keine andere Möglichkeit zu haben. Er sagt vielleicht: „Mein Leben ist die Hölle“ und „diese Welt ist so furchtbar“ und es käme ihm nie in den Sinn, dass dies nur seine subjektive Sicht des Lebens und der Welt ist. Er sieht „das Glas halbleer“. Ein anderer dagegen sieht „das Glas halbvoll“ und geht mit Zuversicht und Freude durch sein Leben. Schwierigkeiten drücken ihn nicht nieder, sondern werden von ihm mit einer positiven Gesinnung bewältigt. Er nimmt das Gute wie das Schlechte und macht aus allem das Beste. Ein gesunder Humor führt ihn durch die Tiefen des Lebens und er sieht trotz Gewitterwolken die Sonne am Himmel.

Menschen, die sich nicht darüber bewusst sind, dass das Leben ein Spiel ist und sie im großen Spiel des Universum sind, wo sie Teil des großen universellen Spiels sind, betrachten ihr Leben und diese Welt als bitteren Ernst. Sie gehen mit ernster, freudloser Miene durchs Leben und jedes Problem macht ihr Leben noch ernster, bedrückender und hoffnungsloser.

Menschen hingegen, die sich über das Spiel des Lebens wie auch über das Spiel des Universums bewusst sind, nehmen alles leichter und können, selbst in schwierigen Situationen, mit Humor und einer positiven Lebenseinstellung den Dingen begegnen und mit ihnen umgehen.

Die Lebensaufgabe der missmutigen Menschen, die ihr Leben als Last betrachten, kann darin bestehen, den Wert des Lebens schätzen zu lernen und zu erkennen, dass sie in allem die Chance haben, das Glas halbvoll oder halbleer zu sehen. Es ist ihre persönliche Einstellung, die ihnen Freude am Leben gibt oder ihnen die Freude am Leben vermiest. Wenn sie eines Tages genug haben von ihrer missmutigen Lebenseinstellung, die ihnen die Freude am Leben raubt, dann können sie den Schalter umlegen und lernen, das Glas halbvoll zu sehen.

Alles im Leben hat zwei Seiten – eine lichtvolle und eine dunkle – selbst die scheinbar schlimmsten Situationen. Der Mensch mit seiner persönlichen Einstellung entscheidet selbst darüber, was er sieht. So kann z.B. der Tod eines geliebten Menschen eine große Katastrophe sein oder er kann auch eine große Chance sein – eine Chance auf ein neues Leben, neue Ideen, neue Menschen und neue Projekte. Und ebenso kann der Verlust eines Arbeitsplatzes für einen Menschen eine schwere Niederlage oder eine große Chance sein – eine Chance auf einen neuen Beruf, der wieder mehr Freude macht und bessere Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten bietet.

Nicht nur jedes Leben ist ein neues Spiel, sondern an jedem Tag beginnt ein neues Spiel. Der Mensch steht am Morgen auf und begibt sich in ein neues Tagesspiel, von dem er noch nicht weiß, was es bringen und wie es sein wird. Am Abend, wenn er zu Bett geht und in den Schlaf hinübergleitet, findet das Tagesspiel sein Ende. Am nächsten Morgen beginnt es aufs neue. So hat jeder Mensch täglich die Chance, ein neues Tagesspiel zu spielen. Je nach dem Zustand seines Bewusstseins kann dieses Spiel unbewusst oder bewusst ablaufen, kann er Spielball dessen sein, was man Leben nennt, oder kann er Regisseur sein und sein Leben selbst steuern.

Anstatt über eine schwierige Lebenssituation zu jammern oder verärgert zu sein, sollte sich der Mensch besser fragen: „Mit welchem Spiel habe ich es gerade zu tun? Welches Spiel spiele ich in diesem Spiel? Wer sind meine Mitspieler? Und um was geht es in diesem Spiel?“

Denn alles ist ein Spiel, indem wir mitspielen!
Wir haben die Wahl, ob wir in einem Spiel mitspielen, wie wir mitspielen oder ob wir nicht mitspielen.