3. Weisheitsperle - Die reine Nahrung des Herzens

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die Reinheit im Herzen und in der Nahrung berichten.

Wenn ein Mensch die Verbindung zu Gott und Seinem Herzzentrum der Liebe unterlässt, wird sein Herz krank. Es verschmutzt, verrostet, verhärtet sich, fällt in Unbewusstheit, Unwissenheit und Verblendung. Es verirrt sich in den Minus-Dimensionen des Egos, wird von der Maya verschleiert, blind und später verschließt es sich komplett vor der Liebe, wird durch den Hochmut des Egos versiegelt und stirbt schließlich. So wird die Seele anti-göttlich und das Wesen verliert seinen Gotteslichtfunken.

Solch ein krankes, unreines, unbewusstes, verschleiertes und spirituell totes Herz wird vom göttlichen Geist nicht mehr besucht, denn er kann dort nicht bestehen und findet keinen Gefallen an dem finsteren, schwarzen und schmutzigen Ort. Der göttliche Geist ist an Orten, die von allen Seiten hell, rein und sauber sind. Er kommt nicht an einen Ort und zu einem Herzen, dessen Türen durch die Todsünden des Egos verbarrikadiert sind. Er kommt zu Herzen mit offenen Toren, die ihren Gast voll Freude begrüßen.

Das Wort „Herz“ bezieht sich sowohl auf das physische, körperliche Herz, das sich unter der linken Brust der Menschen befindet und ein körperliches Organ ist, als auch auf das seelische, feinstoffliche Herz. Letzteres ist das Herz, welches die Verbindung zu Gott darstellt und im Gebet und der Meditation aktiviert wird. Dieses Herz ist die Quelle des göttlichen Glaubens, des Bewusstseins, der Wahrnehmung, der Weisheit, des Begreifens und Verstehens, des Lebens, der Liebe und des Friedens. Es kann aber auch, wenn es anti-göttlich und verdunkelt ist, eine Quelle des Unglaubens, des Hasses und des Unfriedens sein.

Wenn die spirituellen Meister über das Herz sprechen, meinen sie nicht das physische Herz, sondern das spirituelle, seelische Herz, unter dessen Herrschaft das gesamte Wesen steht. Das Herz ist die Verbindung zu seinem Seelenzentrum und zu Gott.

So wie das körperliche Herz ständig seiner Aufgabe des Pumpens nachgeht und den physischen Körper dadurch am Leben erhält, so vollführt das spirituelle Herz des Menschen auch ständig seine Verbindung zum Kraftfeld Gottes und Seiner Liebe. So wie ständiges Blut eine Lebensnotwendigkeit für das Herzkreislauf-System darstellt, so sind die Gottesverbindung, das Gebet, die Meditation und die göttlichen Handlungen die Grundlage für die Gesundheit des spirituellen Herzens. So wie für den physischen Körper reine Nahrung die Energiequelle ist, so sind die göttliche Liebe und die Gottesverbindung die Nahrung für die Seele und das spirituelle Herz.

Jedes Organ im menschlichen Körper wurde für eine bestimmte Aufgabe erschaffen. Wenn es seine Aufgabe nicht erfüllen kann, ist es krank. Das Herz wurde für den göttlichen Glauben, die göttliche Liebe, die Gotteserkenntnis, die Verbindung zu Gott, die Demut und Hingabe zu Gott und die göttlichen Taten erschaffen. Wenn das spirituelle Herz diese Aufgaben nicht erfüllen kann, wird es krank und stirbt mit seiner Seele schließlich daran, sofern es sein Leben nicht verändert und durch die Liebe Gottes heilt.

Wisse: Wer sein Herz vor der Liebe zu Gott verschlossen und versiegelt hat, wird eines Tages mit seiner Seele sterben und anti-göttlich werden, da nun alle Adern, die ihm Leben gegeben haben, abgekappt sind. Die Seele lebt nämlich allein durch die Liebesverbindung zu Gott.

Damit das Herz nicht stirbt und die Seele nicht anti-göttlich wird, muss sie mit Gebeten, Meditation und dem Studium der göttlichen Lehren und Schriften am Leben erhalten werden. Ein lebendiges Herz ist ein Herz, das mit dem Licht Gottes und der Liebe zu IHM erleuchtet wird. Da es erleuchtet ist, sieht, hört und versteht es die göttliche Weisheit des Seins.

Das tote Herz jedoch sieht, hört und versteht nichts. Wer in seinem Herzen tot ist, ist wie ein Tier, das man anschreit und das außer Lauten und Zurufen nichts versteht. Es ist taub, stumm und blind, weswegen es die göttliche Wahrheit nicht begreift.

Die alten Schriften sagen dazu: „Der Hauptunterschied zwischen den göttlichen und den anti-göttlichen Wesen ist das Gebet und die Meditation zu Gott bzw. ihre Verbindung zu IHM. Wer diese unterlässt, wendet sich immer mehr dem Anti-Gott und dem Unglauben zu und fällt in die Minus-Dimensionen ab.“

Die Wichtigkeit der reinen Nahrung

Die Abtötung des göttlichen Herzens erfolgt neben dem Unterlassen der Gottesverbindung auch über den Magen und über die Nahrung. Der Magen ist der Ort, wo sich jegliche Nahrung, die Du dem Körper zuführst, sammelt. Wenn dort ein Happen reine Sattva-Nahrung gelangt, dann kommen alle Organe in eine hohe Schwingung und positive Emotionen bilden sich in Deinem Denken und Fühlen. Wenn jedoch unreine Nahrung wie tierische Produkte, Kapha- oder Pitta-Nahrung hineingelangt, so wird Deine Verbindung zu den göttlichen Dimensionen und zu Gott getrübt. Dein Denken wird unklar und unreine Ego-Gedanken haben Einlass in Dein Wesen. Es entsteht eine Barriere zwischen Dir und Gott.

Die Religionen bezeichnen reine Nahrung oft als „halal“ oder „koscher“, wobei damit aber nicht wirklich göttlich reine Nahrung gemeint ist, sondern nur das Ausschließen bestimmter Nahrungsmittel oder Verarbeitungsformen. Wirklich göttliche reine Nahrung geht noch viel weiter und bedeutet eine reine, sattva-betonte Ernährung auf der Basis von Obst und Gemüse, frei von tierischen Produkten.

Die göttlichen Weisen sagen: „Die Speise ist das, was beim Gebäude das Fundament ist. Wenn das Fundament stabil ist, dann ist das Gebäude stabil. Genauso wie das Gebäude einstürzt, wenn das Fundament verfallen ist, stürzt und verfällt das göttliche Bewusstsein des Menschen, sobald die Speise unrein und verboten ist.“ Zu unreinen und verbotenen Speisen zählen alle tierischen Produkte, besonders Fleisch, Ei- und Milchprodukte, aber auch zu starke Gewürze wie Knoblauch und Pfeffer, genmanipulierte Nahrung, künstlich hergestellte Nahrung wie Fast-Food, zu viele niedere Fette, usw.

Speisen können aber nicht nur physisch Deinen Körper unrein machen, sondern auch geistig und feinstofflich. Dazu wollen wir Dir ein Gleichnis geben: „Der spirituelle Weise Radi hat einen Traubensaft, den ihm sein Diener gebracht hat, getrunken. Er schmeckte merkwürdig, obwohl er noch gut war. Radi wandte sich seinem Diener zu und fragte: „Woher hast du den Saft geholt?“ Er sagte: „Ich habe schwarzer Magie betrieben und als Lohn dafür habe ich diesen Krug Traubensaft erhalten.“ Radi entließ seinen Diener, denn schwarze Magie ist unrein und dient dem Ego und der anti-göttlichen Seite. Sie ist nicht im Sinne Gottes. Daraufhin hat der Weise Radi, um den Saft aus seinem Magen zu bekommen, seinen Finger in den Hals gesteckt und sagte daraufhin: „O mein Gott! Ich suche Zuflucht bei dir vor dem Anteil an unreinen Energien, der in meinem Magen geblieben ist und der sich mit meinem Blut und meiner Lebensenergie vermischt hat.“

Unreine Nahrung, die durch schwarze Magie vergiftet wurde, verdunkelt das physische und feinstoffliche Herz des Menschen und legt einen Schleier auf ihn. Reine, gesegnete Nahrung, die Gott geweiht ist, ist jedoch Licht auf Licht. Unreine Nahrung ist Schmutz auf Schmutz und trennt den Weg von der Verbindung zu Gott und göttlichen Handlungen und verhindert, dass man seine Schwingung anheben kann. Wenn ein Mensch ständig Unreines isst, stirbt sein göttliches Herz und er fällt immer mehr in die Minus-Dimensionen des Anti-Gottes ab.

Die heiligen Schriften sagen dazu: „O ihr Menschen! Gott, der Erhabene, ist rein und Er akzeptiert nichts außer dem Reinen. Was Gott den All-Geist-Gott-Menschen und göttlichen Mitarbeitern befohlen hat, ist das Gleiche wie das, was er Seinen Gott-Erden-Menschen und Hütern befohlen hat. So esst von den reinen Dingen der Erde, die euch die Natur schenkt ohne zu Morden, und tut Gutes gegenüber den Tieren und Pflanzen. Gott sieht alles und weiß alles, was Seine Geschöpfe tun. So esst von den reinen und guten Dingen, die Er Euch erlaubt hat, und seid Gott dankbar, wenn ihr dadurch IHM allein dient und Euer Herz rein haltet! Die Speise des anti-göttlichen Wesens dagegen ist Unreinheit, seine Getränke Unreinheit, seine Kleidung und seine Nahrung sind Unreinheit. Wie sollen seine Gebete ihn da zu Gott führen oder gar von Gott erfüllt werden?“

In der heutigen Zeit ist es leider so, dass die meisten Menschen nicht mehr beachten, ob das, was sie essen und zu sich nehmen, aus einer reinen oder unreinen Quelle stammt, ob es erlaubte oder unerlaubte Nahrung ist. Dabei ist die reine Speise für die Anhebung der Schwingung und die Verbindung zu Gott eine wichtige Bedingung. Sich von göttlichen reinen Dingen zu ernähren ohne andere Geschöpfe dafür zu töten oder auszubeuten, ist eines der wichtigsten göttlichen Gesetze im Universum und bildet das Fundament aller reinen, guten Handlungen. Wenn ein Mensch alle göttlichen Handlungen zur rechten Zeit verrichtet hat, er sich jedoch nicht von reiner Nahrung ernährt und auch nicht rein im Herzen, im Denken und im Körper ist, dann werden seine guten Taten nicht angenommen.

Damit die Taten eines Menschen aus dem Bewusstsein der göttlichen Reinheit kommen, müssen all seine Handlungen, Taten und auch sein Denken aufrichtig und korrekt rein ausgeführt werden. Er darf nicht lügen, nicht betrügen und nicht andere Menschen, Tiere oder Pflanzen ausbeuten, denn dies entspricht nicht dem Verhalten der göttlichen Reinheit.

So nehme nicht einen einzigen Happen Unreines zu Dir und esse nichts, was unrein ist. Ernähre Dich nur von reiner göttlicher Nahrung der Erde und Deinen eigenen guten Taten.

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