2. Weisheitsperle: Die spirituellen Meister und die göttliche Lehre

Botschaft von Hermes Trismegistos/Thot

 
Meine Seelengeschwister, ich grüße Euch im Namen des EINEN Gottes und Herrn dieses Universums. In dieser Botschaft möchte ich Euch über die die spirituellen Meister, Wahrheit, Unwahrheit, Glauben, Unglauben und Gott berichten.

Seit altersher haben die spirituellen Meister wie ich, Hermes Trismegistos/Thot, Jesus Christus, Buddha, Muhammad, Konfuzius, Saint Germain das Wort Gottes gemäß Seinem göttlichen Willen verkündet und ein neues Zeitalter der göttlichen Gesetze und des Lichts auf dem Planeten geschaffen. Auch wenn dieses zumeist nur einige Jahrhunderte oder nur Jahrzehnte anhielt, sind ihre Botschaften der Weisheit und der Wahrheit doch nicht verloren gegangen, sondern wurden, wenn auch oft verzerrt, im religiösen Kontext der Religion, die sie gegründet haben, überliefert und bewahrt.

Die spirituellen Meister haben fast alle heute auf der Erde bestehenden Religionen gegründet, trotz der Schwierigkeit, durch den Glauben, die Liebe und die Demut über Menschen zu herrschen. Die spirituellen Meister müssen herrschen, auch wenn ihnen in ihrem Herzen Macht und Herrschaft nicht unbedingt zu eigen sind, denn Gott alleine ist ihr Herr und IHM dienen sie. Doch ist es ihre Pflicht in dieser Welt, in der auch die anti-göttliche Seite eine große Macht hat, die Macht Gottes zu repräsentieren und zu zeigen. Sie müssen Herrscher in Seinem Namen sein, um die Dunkelheit im Zaum zu halten und die Seele-Geist-Wesen zurück auf den rechten Pfad des Lichts zu führen.

Die anti-göttliche Seite wirft den spirituellen Meistern gerne vor, dass sie sich über Gott erheben und ihr Tun mit Seinem Siegel versehen würden, obwohl das nur Gott allein zusteht. Dabei übersieht die anti-göttliche Seite aber, dass die spirituellen Meister von Gott befugt sind so zu handeln und sich durchaus als Götter präsentieren sollen, um den Menschen Seine göttliche Wahrheit zu vermitteln. Die Menschen brauchen eine Instanz, an die sie glauben. Die spirituellen Meister müssen dafür göttliche Züge annehmen und Gott-gleich werden, damit die Menschen über sie an Gott glauben.

Dies ist besonders für die All-Geist-Gott-Menschen wichtig, die im Gegensatz zu den Gott-Erden-Menschen und Hütern der Erde keine direkte Gottesverbindung haben. Sie brauchen die spirituellen Meister als ihren Kanal zu Gott, um IHN zu verstehen und sich IHM und Seiner Wahrheit im Herzen zuzuwenden. Da der Großteil der Seele-Geist-Wesen im Universum aus dem All stammt, d.h. All-Geist-Gott-Menschen sind, ist es nur natürlich, dass die spirituellen Meister ihre Führer, Wegweiser und auch Götter auf dem Weg jener Seelen zurück zu Gott sind.

Die spirituellen Meister agieren dabei weder mit Hochmut noch mit Arroganz. Sie füllen vielmehr die Lücke aus, die entstanden ist, als die All-Geist-Gott-Menschen aus dem Ur-Geist erschaffen wurden und ihre Seelen von Gott bekommen haben, so dass sie im Universum inkarnieren und Erfahrungen sammeln konnten. Die spirituellen Meister wurden die höchsten Spielleiter im Universum, zusammen mit ihren Mitarbeitern, den späteren einfachen Spielleitern, die sie nach und nach aus den Reihen der All-Geist-Gott-Menschen herangezogen und ausgebildet haben.

Du magst nun vielleicht fragen: Warum haben die göttlichen Zeitalter auf der Erde und auch auf anderen Planeten, die die spirituellen Meister begründen, einen so schweren Stand und sind scheinbar nicht von Dauer? Warum geht ihre göttliche Lehre immer wieder unter oder wird missbraucht, wie es heute in den großen Religionen der Welt oft der Fall ist? Dies ist eine Frage, die sich viele Menschen stellen, weswegen sie den spirituellen Meistern wenig Fähigkeiten zusprechen oder ihre Religionsherzen als schwach und unnütz betrachten.

Wisse, jedes Zeitalter hat neben dem Licht auch seine Nacht. So ist es der göttlichen Wahrheit eigen ihren ewigen Streit und ihren Triumph mit der Nacht zu haben, ein Streit und ein Triumph, der zwar nicht überall gleich groß ist, aber doch stets sich bekämpft, daraus neu ersteht und schlussendlich zu einem guten Ausgang gelangt, den man den Triumph des Lichts der Wahrheit über die Finsternis nennt. Das Schwierigste für die Bestätigung des Sieges ist es dabei, dem Ego-Triumph des Sieges zu widerstehen und auch diesen nur als Illusion der Maya zu erkennen. Das betrifft die Anhänger beider Seiten gleichermaßen, die gerne die andere unterdrücken oder geringschätzen möchten.

Damit der Unglaube der Nacht abnehmen und das Licht des Tages zurückkehren und am Ende gewinnen kann, bedarf es der göttlichen Mächte und Kräfte. Diese werden auch als drei Sonnen bezeichnet. Die alten Quellen berichten darüber: Gott, Zeuge der Verfinsterung seiner Geschöpfe, nahm am Ende des dritten Weltzeitalters drei Sonnen in die Hand, und ließ sie sanft am Horizont aufsteigen: die Sonne der Geschichte, die Sonne des Wissens bzw. der Wissenschaft und die Sonne der Freiheit.

Jeder kennt die Sonne der Geschichte oder meint sie zu kennen: Große Taten, unterstützt von großen sozialen Umbrüchen, oft angeführt von den spirituellen Meistern und göttlichen Mitarbeitern, haben im Laufe der Zeit die dunklen Verstrickungen in der Welt ans Tageslicht gebracht und aufgelöst. So konnten Gott und Seine spirituellen Meister, die bis dahin von der anti-göttlichen Seite verleumdet worden waren, in den Verhältnissen der Welt ihren Platz wieder einnehmen, welchen man ihnen entehren und rauben wollte.

Die Sonne des Wissens führt zur Rückkehr von Gerechtigkeit und Treue. Vertieft sie sich in Form der Wissenschaften in die tiefsten Ebenen der Erde und des Weltalls, so findet sie schließlich die erste Seite des göttlichen Wortes wieder. Denn Gott ist der Anfang von allem Wissen. Er findet sich in allen weisen Schriften, Ruinen und Inschriften der Vergangenheit wieder, ebenso in allen Schichten der Natur.

Die Sonne der Freiheit in ihrer Anwendung leistet wunderbare Dienste, führt sie doch das Seele-Geist-Wesen im positiven Falle über die Wahrheit zurück zu Gott. Doch auch wenn das Wesen durch die Nacht verfinstert wurde, ist es nicht verloren, sondern lernt dadurch gemäß seinem göttlichen Lebensplan die Gottferne kennen, um danach das Licht Gottes umso besser wertzuschätzen und zu lieben. Durch die Freiheit wird die verdiente Achtung vor Gott, die durch das Ego der Nacht geschwächt worden war, wieder neu erstarken. Die Freiheit der Entscheidung ist also das größte Geschenk Gottes an Seine Geschöpfe, denn in welcher Form auch immer, wird sie das Wesen reifen, wandeln und zur Gotteserkenntnis führen.

Durch diese drei Sonnen wird der Unglaube des Anti-Gottes und seiner Anhänger zu Beginn des neuen göttlichen Zeitalters geschwächt. Die Menschen sehen ein, dass sie mit dem Unglauben nichts gewonnen, sondern nur verloren haben. Sie erkennen die Allmacht Gottes in den physischen und feinstofflichen Dimensionen wieder an, ebenso die Befugnis, die Er Seinen spirituellen Meistern und Spielleitern im Universum gegeben hat, um in Seinem Namen zu wirken und zu lehren.

Der Anti-Gott hat die Menschen über Jahrhunderte erniedrigt und ihnen ihre göttliche Würde geraubt. In ihrer Not rufen die Menschen nun wieder Gott an, erheben ihre Hände zu IHM und fühlen, dass Würde und Trost von IHM kommen. Die Menschen haben einen Gott, nicht bloß in den jenseitigen Ebenen, sondern noch viel näher, einen Gott, welcher in Gestalt seiner spirituellen Meister auf der Erde inkarniert ist und die Entbehrungen des Lebens kennt. Die Menschen haben einen Gott, der in seiner Religion und seinen Lehren lebt, um die Menschen zu unterrichten, zu schulen, zu führen, zu schützen und zu trösten. Sie haben einen Gott, der in dem spirituellen Meister und seinen göttlichen Mitarbeitern lebt, um die karmischen Lasten und Geheimnisse ihrer Herzen anzunehmen und zu erlösen. Die Menschen haben einen Gott, der in der barmherzigen Schwester lebt, um die schmerzenden Wunden der Körper zu verbinden, wenn sie ihm den Dienst versagen, und um die Seele in der Hässlichkeit seines Ego-Körpers zu ehren. Die Menschen haben wahrlich einen Gott im Himmel und auf Erden.

Die anti-göttliche Seite hat den Menschen in den vergangenen Jahrhunderten den Gott des Himmels genommen und hat auch den Gott der Erde nicht bewahrt. Was haben die Menschen der heutigen Zeit an seine Stelle gesetzt? Welchen anderen Gott hat ihnen der Anti-Gott gegeben? Zu Gott haben die Menschen den Zweifel und zur Göttin die Ungläubigkeit genommen! Und da dies nicht genug schien, haben die Menschen noch den Mammon des Geldes und die Götzen der Technik als Götter angenommen.

Die Menschen der heutigen Zeit der Finsternis akzeptieren ihr Leid, das ihnen ihr Unglauben und ihre Gottferne geschaffen hat. Denn worüber und bei wem sollten sie sich beklagen? Es gibt in ihren Augen ja keinen Gott mehr, keine spirituellen Meister mehr, keine Religion mehr, keine Religionsgemeinschaft mehr, keine göttlichen Bücher mehr. Nur die Menschen bleiben übrig und mit ihnen ihr Ego, durch das sie durch das Leben getrieben werden. Ihr Körper ist nichts anderes als ein Heim für Würmer, welche den Leichnam am Ende verzehren werden. Mehr ist nicht zu erwarten, da es keine Seele gibt, die man reinigen und in Frieden und Erlösung bringen miss.

Die Menschen glauben in ihrer Verblendung, dass sie ihr Leben allein den Menschen und der 3D-Welt verdanken. Sie verehren den Körper der Menschheit als neuen Gott. Doch der Schrei der Menschheit ist ein Schrei der Armut und des Elends und nicht der Ruf der Weisheit und der Glückseligkeit. Er basiert auf dem Unglauben, der seinerseits auf den Strukturen der Industrie, der Technik und der menschlichen 3D-Tätigkeiten erbaut wurde. Die Menschheit kämpft gegen die schrecklichen und gleichzeitig unvorhersehbaren Resultate ihres eigenen Unglaubens und der Gottferne. Sie erkennen nicht, dass der Schlag des Leides, den sie Tag für Tag empfangen, ein tödlicher Schlag ist, weil er von der Hand des Anti-Gottes durch ihr eigenes Ego kommt.

Zusammenfassend kann man sagen: Die Seele und der Körper der Menschheit gewinnen nichts durch ihren Unglauben, und insgeheim wissen dies auch die Menschen. Wenn auch Du noch nichts für Deinen Körper und Deine Seele getan hast, dann wird es Zeit. An Stelle des Unglaubens muss wieder eine göttliche Lehre gesetzt werden. Es genügt aber nicht, einfach irgendeine Lehre zu gründen und diese als neue Religion anzunehmen. In ihr muss das Feuer der göttlichen Wahrheit und des Glaubens Gottes und der spirituellen Meister brennen, ansonsten ist sie nutzlos.

Der Unglaube beruht auf zwei falschen Prinzipien, die demaskiert werden müssen. Sie lauten:

1. Der Mensch darf nicht an den Menschen glauben, weil jeder Mensch gleich ist wie ein anderer, und weil es nichts Kostbareres gibt als die Unabhängigkeit von anderen Menschen.

2. Der Mensch soll nicht an Gott glauben, solange Gott nicht zum Menschen spricht.

Dies sind die Gesetze des Unglaubens. Sie sind in sich sehr verwirrend, denn wenn der Mensch weder an den Menschen noch an Gott glauben soll, an wen soll er dann glauben? Und das ist die Antwort des Unglaubens:

Glaube nur an dich und nur an dich selbst, d.h. an dein Ego.

Wo man aber nur an sich glaubt, gibt es keine Schüler. Wo es keinen Schüler gibt, gibt es keinen Lehrer. Wo es keinen Lehrer gibt, gibt es keine Einheit. Wo es keine Einheit gibt gibt es keine Lehre. Wo es keine Lehre gibt, gibt es keine Entwicklung. Die Menschen werden folglich keine Lehre gründen können, und würden sie es auch tausend Jahre versuchen. Dies geht nur durch Gott und Seine spirituellen Meister.

Befreist Du Dich von diesen Grundsätzen des Unglaubens, kommst Du sogleich zurück zur göttlichen Wahrheit der spirituellen Meister, die die einzigen göttlichen Lehrer im Namen Gottes im Universum sind und Seine Lehre verbreiten. Du erkennst ihre Autorität an, weil außer ihnen sich nichts anderes befindet, was auf dem Fundament der Wahrheit Gottes ruht.

Die anti-göttliche Seite versucht seit Äonen verzweifelt eine eigene Lehre zu gründen, damit sie die spirituellen Meister entthronen können. Diese Lehre müsste an Vollkommenheit die der spirituellen Meister übertreffen. Dies ist aber nicht möglich, denn der Anti-Gott trägt nicht einen Funken Weisheit in sich.

So fragte sich der Gelehrte Dr. Justus in dem Mysterienspiel „Der Schluss“, ob in der heutigen Welt Gott und die spirituellen Meister auf immer gestürzt sind oder ob sich nicht, auf dem leeren Theater der Menschheit, irgendein Mensch zeigen wird, der fähig ist, Gott und den spirituellen Meistern gleich zu kommen oder diese gar zu übertreffen.

Dr. Justus überlegt Tage und Wochen und kommt zu keinem Ergebnis. Erst als sich ihm plötzlich seine eigene Seele offenbart und erklärt, dass es unmöglich ist, dass irgendein Mensch einmal Gott oder den spirituellen Meistern gleichkommen kann, wird ihm die Wahrheit kund. Er erkennt. Absolut überzeugt erklärt er, dass kein Mensch Gott und Seine spirituellen Meister je übertreffen wird, auch nicht der Anti-Gott. Das ist das Urteil seiner philosophischen Studien.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die spirituellen Meister eine dreifache Fortdauer sind: eine Fortdauer im Leben, eine Fortdauer im Licht des Lebens, eine Fortdauer in der Herrschaft des Lebens. Sie sind auch dreifacher Fortschritt: ein Fortschritt an Größe bzw. Bewusstsein, ein Fortschritt in der Anzahl und ein Fortschritt in der Moral.

Die spirituellen Meister überwinden also Zeit und Raum. Sie schlagen den großen Feind der Nacht, den Anti-Gott, und erheben sich über ihn hinaus aus den polaren Welten und Dimensionen. Denn die spirituellen Meister, die die Meisterschaft der Welt erlangt haben, sterben nicht mehr wie die Menschen. Einst stiegen sie selbst als Geschöpfe in die Inkarnationen und das Sterben hinab, aber diese Menschheit in sich haben sie zurückgelassen und in eine reine göttliche Meisterschaft gewandelt. Sie wurden durch die Liebe und Gnade Gottes zu neuem Leben auferweckt und zu Strahlenlenkern Seiner göttlichen Weisheit. Sie leben in IHM. Die spirituellen Meister sterben nicht, genauso wie Gott niemals stirbt. Sie sind ewig jung, sie sind König in Gottes Namen.

So wird nichts fehlen in dieser Welt des Lebens, wo die Geschöpfe sich immer wieder neu inkarnieren. Überall ist die Weisheit Gottes sichtbar und die spirituellen Meister waren gestern, sind heute und werden bis in alle Ewigkeit sein.

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